Frohe Weihnachten und ein Spekulatius-Gugl

Hallo Ihr Lieben, auch wenn Heiligabend schon vorbei ist, wünsche ich euch nun erstmal frohe Weihnachten und ein paar schöne, besinnliche Tage mit tollen Menschen.

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Ich wollte euch ja eigentlich noch von meinem Skiausflug erzählen und hatte auch gestern schon diesen Post geplant. Allerdings habe ich mich dann entschieden, erst einmal das erste Weihnachten mit dem Liebsten zu genießen. Außerdem hatte ich mir für unsere Gäste an Heiligabend ein recht ambitioniertes Menü ausgedacht. Was dazu führte, dass die kleine Perfektionistin in mir mich gestern einen Großteil des Tages in die Küche verbannt hat.

Es ist dann wirklich alles sehr lecker geworden und wir hatten einen wunderbaren Abend mit unseren Freunden. Die Arbeit hat sich also gelohnt. Und das Beste: Wir haben eine Menge Überbleibsel von gestern, ich kann also heute den ganzen Tag faul sein und wir können trotzdem noch lecker essen 🙂 En Traum!

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Diesen Gugl haben wir heute morgen zum Frühstück gegessen. Kuchen zum Frühstück ist wirklich allerfeinster Feiertags-Luxus! Ich habe das Rezept bei Rike von Lykkelig gesehen und es ging mir nicht aus dem Kopf. Ich liebe Zimt, und ich liebe Spekulatius. Ich habe das Rezept aber nicht mit glutenfreiem Mehl gebacken und außerdem echte Spekulatius-Brösel eingebacken, statt das Gewürz zu benutzen. Deswegen schreibe ich das Rezept nochmal auf. Die Gugl-Form gefiel mir besser, das sieht auf meiner schönen Kuchenplatte dann einfach festlicher aus.

Für einen Gugl braucht man:

220g Mehl, 150g Butter, 4 Eier, 10g Backpulver, 140ml Milch, ca. 6-8 Gewürzspekulatius, 200g Frischkäse, 100g Puserzucker, 1 EL Zitronensaft, etwas Zimt und Zucker, Zuckersternchen als Deko

Die zimmerwarme Butter wird mit der Hälfte des Zuckers cremig geschlagen. Eier trennen und Eigelb, Mehl, Backpulver und Milch dazugeben. Die Spekulatius in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerbröseln. Die Brösel unter den Teig rühren.

Das Eiweiß steif schlagen und den restlichen Zucker einrieseln lassen. Vorsichtig unter den Teig heben. In eine gefette Gugl-Form füllen. Auf das Fett gebe ich meist auch eine dünne Schicht Semmelbrösel, damit der Gugl sich nach dem Backen leichter löst (schmeckt man nicht!). Im vorgeizten Backofen bei 180°C ca. 40 Minuten backen.

Für das Frosting den Puderzucker mit dem Zitronensaft und dem Frischkäse verrühren, sodass eine cremige Masse entsteht. Wenn der Gugl vollständig ausgekühlt ist, das Frosting gleichmäßig darüberstreichen und mit Zimtzucker und Zuckersternchen bestreuen.

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Uns hat der Gugl wunderbar geschmeckt. Macht ein leckeres, festliches Frühstück, was man an den Feiertagen nur aufschneiden muss. Ich finde persönlich auch die Marmorierung recht ansehnlich, die die Keksbrösel im Teig hinterlässt. Ich hoffe, das kann man auf den Bildern ein wenig erkennen.

Da wir die restlichen Tage für uns haben, machen wir es uns ganz entspannt. Heute schauen wir den siebten Teil von der Harry-Potter-Reihe, die wir schon in der Vorweihnachtszeit mit einem Film pro Woche noch einmal angeschaut haben. Ich finde, Fantasy passt einfach in diese Zeit.

Macht euch schöne, faule Tage!

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Ein Gedanke zu “Frohe Weihnachten und ein Spekulatius-Gugl

  1. […] Ich werde ja immer mal wieder von Bekannten gefragt, ob ich alle Rezepte auf meinem Blog selbst fotografiere. Und wenn ich dann mit ja antworte, dann möchte jeder wissen, wie ich das denn gelernt habe. Da viele von euch auch bloggen, wisst ihr, es kommt vor allem auf eines an: Üben, üben, üben. Es wäre ja  auch langweilig, sofort perfekte Fotos zu machen und sich nicht immer wieder ein wenig steigern zu können. Was ist überhaupt perfekt? Jeder hat schließlich seinen eigenen Stil. Und ich kann über mich sagen: Ich bin zwar nicht immer mit meinen Bildern zufrieden, aber es gab definitiv eine heftige Lernkurve in den letzten knapp drei Jahren. Beispiel gefällig? Aber ihr müsst versprechen, nicht zu lachen! Schaut mal hier: Klick! […]

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