Schokoladen-Macarons mit Weißer-Schoki-Füllung oder: Ein Träumchen.

MacaronAn die eigene Produktion von Macarons hatte ich mich bis letzte Woche noch nie gewagt. Eigentlich hat es mich auch nicht sonderlich gereizt, denn ich habe sie vorher etwa zwei Mal probiert und mochte sie nicht besonders. Aber Da man die kleinen Teilchen im Moment einfach überall sieht, und ich einfach eine ästhetische Ader habe, musste ich sie jetzt trotzdem mal ausprobieren. Insbesondere die vielen Kommentare und Berichte, dass die Eigenproduktion furchtbar schwer sein soll, haben mich dazu motiviert. Außerdem muss man einfach zugeben, dass sie supersüß und dekorativ aussehen – eben nach hoher Schule 🙂

Nach meinem ersten Versuch muss ich sagen: Es war überraschend einfach mit dem richtigen Rezept und ein paar Tricks, die man beachten sollte. Im Originalrezept, das ich von einer Freundin bekam, steht, dass man den Teig nach dem in Form Spritzen auf das Backpapier (oder für gut Ausgestattete: die Macaron-Matte) ca. 1 Stunde antrocknen lassen soll. Ich habe mein erstes Blech glatt erst einmal drei Stunden so halb vergessen, da ich für den Brunch Brötchen und andere Leckereien gebacken habe. Ich hatte schon Angst, dass die Schicht, die sich gebildet hatte, schon zu fest war. Nach dem Backen stellte sich heraus: Sie war perfekt. Das zweite Blech, dass ich genau nach Rezept 1 Stunde stehen ließ, wurde optisch nicht so schön und eben. Ich merke mir also: Je länger die kleinen Kerlchen trocknen, desto besser.

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Oft liest man außerdem, dass man das verwendete Eiweiß schon mehrere Tage vor dem Backen vom Eigelb trennen und im Kühlschrank stehen lassen soll. Das entzieht dem Eiweiß Feuchtigkeit und macht es später fluffiger. Ich habe das noch nicht probiert, habe es aber vor und werde anschließend über das Ergebnis Bericht erstatten.

Nun aber zu diesem tollen Rezept für Schoko-Macarons mit weißer Schoki-Füllung.

Für ca. 2 Bleche Macarons (ca. 40 Stück):

90 g Eiweiß
30 g Kristallzucker
180 g Puderzucker
100 g gemahlene Mandeln
30 g Kakaopulver

Zunächst werden die gemahlenen Mandeln gesiebt, um sie noch etwas feiner zu machen. Ich habe sie dafür tatsächlich per Hand durch ein großes Sieb gestrichen. Ist etwas arbeitsintensiv, aber garantiert ein gutes Ergebnis. Die gröberen Stückchen sollen nicht in die Macarons, sondern nur das feine Mandelmehl. Das Eiweiß wird präzise mit der Küchenwaage abgemessen und mit einer kleinen Prise Salz steif schlagen. Den Zucker einrieseln lassen. Das Mandelmehl mit dem Kakao und dem Puderzucker mischen und das Eiweiß anschließend vorsichtig unterziehen. Alles gut vermischen, dabei das Eiweiß aber nicht mehr als nötig zerdrücken.

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Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und kleine Kreise auf das Backblech setzen. Sie sollten eine glatte, abgeschlossene Oberfläche sein. Ich persönlich mag am liebsten sehr kleine Macarons. Das Blech danach nach meiner Erfahrung am besten etwa drei Stunden stehen lassen und die Macaronschalen etwas antrockenen lassen. Dann den Ofen auf 140°C vorheizen und die Schalen schließlich 15-20 Minuten backen. Vorsichtig vom Backpapier lösen und auskühlen lassen. Über Nacht in einer Dose in den Kühlschrank stellen, damit sie außen aushärten und innen weich bleiben

Für die weiße Ganache: 

100g weiße Schokolade
75g Sahne

Beide Zutaten zusammen über dem Wasserbad schmelzen und verrühren. Anschließend etwas abkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag die Macaronschalen mit der Ganache füllen.

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Ich muss sagen, nachdem ich mehrmals vorher Macarons probiert hatte und als hübsch, aber trocken und wenig lecker abgetan habe, hat sich das nun geändert. Die kleinen Teilchen waren superlecker. Außen knackig, innen saftig und in einer positiven Weise klebrig-schokoladig. Frei nach dem Motto: Reinbeißen und glücklich sein! Ich bin jetzt jedenfalls angefixt und plane schon die nächsten Kreationen. Seid gespannt!

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