Birnen-Mandel-Torte mit Sirup

Sirupkuchen1

Diese Birnentarte war ein Geschenk, dass letzte ich zu einer Party mitgebracht habe. Sie war ratz-fatz weg. Sie erscheint zuerst etwas weihnachtlich, aber ich kann euch versichern, das ist sie nicht. Die Gewürze kommen nur ein wenig durch und machen den Sirup, mit dem der Kuchen getränkt wird, so lecker. Die Birnen sind weich und ein wenig süffig vom Rum. Der Teig ist lecker nussig und durch die Kombination mit dem Obst genau richtig. So mag ich das!

Sirupkuchen3

Das Rezept ist von einer Tarte im britischen Foodie-Magazin delicious. inspiriert. Das kam mir vor Kurzem in einer etwas älteren Ausgabe in die Finger und das Rezept sprach mich sofort an. Allerdings war mir das Original etwas zu zeitaufwändig und kompliziert. Weil ich nach der Arbeit nur noch wenig Zeit zum Backen hatte, bevor es zur Party ging, habe ich mir den Mürbeteig gespart und durch einen fertigen Blätterteig ersetzt.

Sirupkuchen7

Das Rezept habe ich trotzdem komplett aufgeschrieben, vielleicht mögt ihr ja lieber den Teig selbst machen. Das Blindbacken aus dem Originalrezept habe ich mir auch gespart und es tat keinen Abbruch. Außerdem habe ich die Kochzeit des Sirups von mehreren Stunden auf ca. eine halbe Stunde verkürzt. Wer steht schon gern 4 Stunden am Herd für eine einzige ZUTAT der eigentlichen Tarte?  Richtig, ich nicht. Außerdem habe ich den Amaretto, der eigentlich in den Sirup sollte, durch Rum und die Hälfte der Mandeln durch Haselnüsse ersetzt.

Sirupkuchen2

Mit diesen Veränderungen hat uns die Tarte richtig gut geschmeckt und wurde komplett leer. Einzig mit dem Sirup würde ich beim nächsten Mal noch großzügiger umgehen. Ich habe die Tarte damit nur ein bisschen bestrichen. Für einen zweiten Versuch würde ich sie wahrscheinlich komplett damit begießen oder im Stil eines amerikanischen Poke Cakes vorher mit kleinen Löchern spicken und die Flüssigkeit einsickern lassen. Hat zwei Vorteile: Man hat nicht so viel Sirup über, der nicht verwendet wird UND man hat am Ende eine absolut dekadente, saftige Tarte. Traut euch!

Sirupkuchen6

Für den Boden:

100g Butter
200g Mehl
Schale einer Zitrone
2-3 TL Vodka oder Wasser

oder: 1 Packung fertiger Blätterteig

Für den Mürbeteig in einer Schüssel die Butter in das Mehl reiben, bis es krümelig ist. Die Zitronenschale, das Salz und den Vodka dazugeben. Der Alkohol soll beim Backen leicht verdunsten und einen knusprigen Teig hinterlassen. Den Mürbeteig gut verkneten, zu einem Klumpen formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Sirupkuchen4

Für die Birnen:

300 g Zucker
200ml Rum
1 Zimtstange
1 Sternanis-Kapsel
2 reife, feste Birnen

Für die Füllung:

100g Zucker
100g weiche Butter
2 Eier
50g Mehl
50g gemahlene Mandeln
50g gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver

Sirupkuchen5

Für die Birnen in Sirup den Zucker mit Rum, Gewürzen und 1 Liter Wasser in einem Herd zum Kochen bringen. Rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Köcheln lassen und die Birnen schälen und achteln. Nach 15 Minuten die Birnen zugeben und ca. 10 Minuten mitkochen. Danach die Achtel auf einen Teller legen und den Sirup weiterköcheln.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Für die Füllung den Zucker und die Butter cremig schlagen. Dann die Eier nacheinander dazugeben. Anschließend das Mehl, Backpulver, Salz und die gemahlenen Nüsse unterschlagen. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen. In eine große Tarte-Form drücken. (Alternativ: Die Form mit dem fertigen Blätterteig auskleiden.) Die Füllung daraufgeben und mit den Birnen belegen. Großzügig die Oberfläche mit Sirup bestreichen. Den Rest zunächst beiseite Stellen. Die Tarte ca. 45 Minuten backen. Noch einmal mit Sirup bestreichen und abkühlen lassen.

Sirupkuchen

Fertig! Lasst es euch schmecken!

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