{Swedish Christmas Bakery} Pfefferkuchen-Kuchen mit Preiselbeeren

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So ihr Lieben, jetzt hat für mich definitiv der Weihnachts-Countdown begonnen, und das ausschließlich im positiven Sinne. Denn ich habe jetzt Urlaub, bin schon Zuhause bei der Familie und werde die nächsten Tage bis Weihnachten noch einen Haufen schöner, entspannter, weihnachtlicher Dinge tun. Auf der To-Do-Liste ganz ohne Stress steht:

– Geschenke aus der Küche vorbereiten, unter anderem ein Kräuteröl und eingelegte Pilze

– ein richtig langes Bad mit einem guten Buch

– das Weihnachtsmenü zuende planen

– ein Lesenachmittag mit viel Tee auf der Couch

– mein PAMK-Päckchen an meine Tauschpartnerin abschicken

– Geschenke einpacken

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Hört sich doch nach einem guten Plan an, oder? So muss das sein. Mit viel „kann“ und wenig „muss“. Vor allem das mit dem Lesen habe ich mir diesen Winter vorgenommen, denn im Alltag komme ich leider viel zu wenig dazu. Und wann liest es sich besser, als wenn es draußen kalt und stürmisch ist, es einen warmen Tee und Plätzchen dazu gibt? Eben, nie! Den passenden Kuchen dazu habe ich auch mitgemacht, ein bisschen schwedisch angehaucht und zum Glück superschnell gemacht. Der Pfefferkuchen-Kuchen (hihi…)ist innerhalb von gerade mal 10 Minuten im Ofen. Ihr braucht wirklich nur so lange zum Zusammenrühren, bis der Backofen heiß genug ist (es sei denn, ihr habt im Gegensatz zu mir einen Turbo-Ofen..). Das heißt, er ist innerhalb von nicht einmal einer Stunde fertig, heißt: Verzehrfertig!Die Zutaten habt ihr wahrscheinlich auch fast alle sowieso Zuhause. Ob sich nun spontan Gäste angekündigt haben, oder ebenso spontan die Keksdose vor dem Adventskaffee leer wird, dieser Kuchen ist unsere Feiertags-Rettung!

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Trotzdem ist das ganz großer Genuss für solche Schleckermäuler wie mich, die auf einfache, saftige Rührkuchen mit Gewürzen und ordentlich Puderzucker stehen! Und der Duft, wenn er aus dem Ofen kommt, macht bereits alles ganz heimelig…ich bin mir sicher, er würde sich auch sehr gut als Geschenk aus der Küche in einem kleinen Einmachglas, hübsch verpackt und dann verschenkt, machen. Denn wer mag im Winter keinen Gewürzkuchen? Also schnell in die Küche und am besten die anderthalbfache Menge anrühren. So habt ihr Kuchen für euch heute nachmittag und könnt gleich noch so ca. 3-4 kleine Weckgläschen für liebe Freunde mitbacken. Mhmmm….bekomme ich auch eins?

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Meine Inspiration stammt aus dem Backbuch „Fika“, das einmal bei einer Shoppingtour beim Schweden in den bereits sehr vollen Einkaufskorb wanderte. Von einem Buch, dass vielleicht 10 Euro gekostet hat und das eben im Möbelhaus auslag, bin ich immernoch positiv überrascht. Es sind wirklich ein paar tolle Rezepte darin und so ziemlich alle lassen mich an schwedische Weihnachten denken. Das Rezept habe ich etwas abgewandelt. Im Originalrezept werden Preiselbeeren unter den Kuchen gemischt. Ich hatte leider keine Zuhause, wollte aber unbedingt jetzt diesen Kuchen backen. Deswegen habe ich dann einfach Himbeermarmelade genommen. Mit Preiselbeeren ist er bestimmt sogar noch einen Tick besser. Wenn ihr auch Himbeermarmelade nehmt, würde ich eventuell den Zucker um 20g reduzieren.

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Für eine 20cm-Springform:

75g Butter
2 Eier
150g brauner Zucker
100g griechischer Joghurt
1 1/2 TL Natron
1 TL Zimt
1 TL gem. Ingwer
1/2 TL gem. Nelken
3 Kapseln Kardamom, zerstoßen
1 Pck. Vanillezucker
1/2 TL Orangenschale
160g Mehl
140g Preiselbeeren oder Himbeermarmelade
Puderzucker

Butter, Eier, Vanillezucker und braunen Zucker cremig verrühren. Joghurt, Orangenschale und Gewürze untermischen. Dann Natron und Mehl vermischen und zum Teig geben. Zum Schluss erst die Preiselbeeren oder die Himbeermarmelade untermischen. Den Teig in eine gefettete Springform füllen und bei 180°C im vorgeheizten Ofen ca. 35-40 Min. backen.

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 Viel Spaß beim Backen, aufessen oder verschenken! ❤

Carina

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6 Gedanken zu “{Swedish Christmas Bakery} Pfefferkuchen-Kuchen mit Preiselbeeren

  1. Das hört sich nach einem richtig guten Plan an! Das mit dem Lesen habe ich mir für die Feiertage auch vorgenommen. Ich lese so gerne, komme aber nicht eine Minute dazu.

    Der Kuchen klingt ganz wunderbar und auch wenn ich die Weihnachtsbäckerei eigentlich so langsam für beendet erklären wollte…ich glaube den probier ich noch aus 😉

    Liebe Grüße,
    Denise

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