Ein leckeres Frühstück mit selbst gemachten Toasties

Toasties

Ihr Lieben, ich kann es kaum glauben: Mein erstes Semester an der Uni ist schon zu Ende. Zwar bin ich in den Semesterferien mehr als ausreichend mit drei Hausarbeiten beschäftigt. Trotzdem genieße ich gerade die viele Zeit, die ich mir frei einteilen kann. Lange schlafen, gemütlich frühstücken, dann erst langsam an den Schreibtisch (oder mit der Lektüre und dem Laptop auf die Couch). Ja, ich könnte wahrscheinlich noch etwas zackiger arbeiten. Aber die letzten Wochen und Monate waren auch ganz schön anstrengend. Teilweise habe ich mich gefragt: Wo ist eigentlich dieses Studentenleben, von dem alle erzählen? Ich habe im Januar immer nur die nächste Deadline gejagt und die Zeit reichte neben dem Unikrams nur zum Essen und Schlafen. Jetzt, wo zumindest die Vorlesungszeit zu Ende ist, ist endlich wieder Zeit für ein bisschen Spaß und Müßiggang, neben der verbleibenden Arbeit.

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Mich mal abends spät mit Freunden auf ein Bier in einer der Szenekneipen in Dresdens Neustadt treffen, oder mit zehn Leuten Laser Tag spielen (Noch nie gemacht? Unbedingt ausprobieren!). Vorgestern Abend war ich auf meinem ersten Konzert seit ungefähr drei Jahren. Früher habe ich oft Konzerte besucht, aber durch meine Zeit im Nahen Osten war das erst mal vorbei. Nun soll es wieder aufleben. Erster Schritt: Deichkind am Dienstagabend. Tja, das hättet ihr wohl nicht gedacht, oder? Die Musik mag nicht jedem gefallen, aber ich bin schon seit vielen Jahren Fan. Besonders die Live Shows sind unübertrefflich. Mal wieder ein absolutes Highlight.

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Und gerade nach einem solchen Abend, aber auch generell in diesen ruhigeren Zeiten ohne Vorlesungen, starte ich den Tag mit einem entspannten, leckeren Frühstück. Im Semester unter der Woche esse ich meist Müsli oder eine Scheibe Brot. Ansonsten wisst ihr ja, dass ich gern ausprobiere. Dieses Mal habe ich Toasties selbst gemacht. Wer kennt sie nicht? Als ich noch zur Schule ging, gab es Toasties oft zum Frühstück und ich mag sie immer noch sehr gern. Da wusste ich ja noch nicht, wie einfach man sie selber machen kann!

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Das Rezept habe ich aus Jeanny’s wunderbarem Buch „Frühstücksglück“, dass ich euch hier schon einmal vorgestellt habe: *Klick!* Bei meinem Toastie-Versuch habe ich etwas mehr Mehl gebraucht als angegeben, bis der Teig nicht mehr so stark klebte. Am Ende habe ich auch einige Toasties mehr rausbekommen. Das kommt sicher auf die Größe des Ausstechen an (bei mir ein Wasserglas). Macht aber auch gar nichts, diese Toastie-Flut: Ich habe einfach die Hälfte gleich in kleinen Beuteln à 3-4 Stück eingefroren. Die lassen sich dann ganz wunderbar morgens auf dem Toaster auftauen. Lecker!

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Für ca. 25 Toasties: 

1 Pck. Trockenhefe
250ml lauwarmes Wasser
250ml Milch
2 EL Zucker
1 TL Salz
45g Butter
600-700g Mehl
etwas Polenta oder Maismehl

Die Trockenhefe in einer Schüssel mit dem lauwarmen Wasser vermischen und ca. 5 Minuten stehen lassen. Milch, Zucker, Salz und Butter in einem kleinen Topf erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Zur Hefemischung geben und dann 450g vom Mehl unterkneten. Dann nach uns nach mehr Mehl hinzugeben, bis der Teig elastisch ist und nicht mehr klebt. Er sollte sich vom Schüsselrand lösen. Bei mir brauchte es dazu sogar ca. 750g Mehl. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Auf der Arbeitsfläche etwas Polenta verteilen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig ein wenig einboxen und dann auf der Polenta ca. 1 1/2 cm dick ausrollen. Einen passenden runden Ausstecher oder ein Glas in der gewünschten Größe raussuchen und damit so viele Toasties wie möglich aus dem Teig ausstechen. Auf die Backbleche legen. Noch einmal 30 Minuten gehen lassen. 3-4 Toasties zur Zeit in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 6-8 Minuten backen. Auf dem Blech auskühlen lassen. Die Toasties lassen sich gut einfrieren und dann nach Bedarf auf dem Toaster auftauen. Am besten schmecken sie mit Marmelade, aber jeder andere Belag passt auch!

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Carina

 

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4 Gedanken zu “Ein leckeres Frühstück mit selbst gemachten Toasties

  1. Wahnsinn, und dann noch so einfach! 🙂 Warum kauft man da noch die Industrieware? Vielen Dank für das Rezept, die Toasties werden am Wochenende direkt mal dem Mann zum Frühstück kredenzt. 🙂

    Liebe Grüße
    Jule

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