{Rezension} Burger Revolution – feinste vegane und vegetarische Burger

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Für alle, die für ihr Leben gern Burger essen, und dabei auch gern mal etwas Neues probieren: Im „Burger Revolution“ findet sich garantiert für jeden Geschmack ein veganer oder vegetarischer Liebling!

Hallo ihr Lieben! Ich habe für euch mal wieder ein Buch auf Herz und Nieren getestet. Das war dieses Mal ganz sicher ein Vergnügen, denn es ging um Burger. Wer liebt sie nicht? Ich esse zwar nicht viel Fleisch, aber auf einem Burger verzichte ich meistens nicht darauf. Das heutige Buch „Burger Revolution“ von Jonathan Häde hat sich aber die Burger ohne Fleisch zum Thema gemacht. Was ich davon halte, lest ihr nun hier!

Burger Revolution 1

Fakten und Äußerliches:

„Burger Revolution“ von Jonathan Häde ist im März im Edition Michael Fischer Verlag erschienen. Es ist etwas kleinformatiger als viele Kochbücher, fast quadratisch. Der Preis ist mit 14,99 Euro sehr moderat. Das Buch umfasst auf 144 Seiten über 50 Rezepte rund um den fleischfreien Burger-Genuss. Der Einband fasst sich sehr schön an und gibt mit mehreren Fotos gleich einen tollen Eindruck vom Inneren. Ich finde, er lädt zum Blättern bzw. zum Kauf ein. Mit einem Klick auf das kleine Buch-Cover kommt ihr zum Buch bei Amazon (*Affiliate-Link):

Design & Fotos:

Das Design ist hip und die Fotos überzeugen. Punkt. Die Food Fotos brauchen nicht viele Props, denn der Burger steht immer im Mittelpunkt. Jeder Burger lässt einem das Wasser im Mund zusammen laufen. Aus eigener Erfahrung weiß ich nun, dass es gar nicht so einfach ist, Burger gut zu fotografieren. Hier sieht man aber tatsächlich jede Komponente. Die Grundstimmung der Bilder ist eher dunkel gehalten. Jeder Burger und jede Beilage hat ein ganzseitiges Foto. Ein paar tolle Schriften und eine stimmige, übersichtliche Seitengestaltung komplettieren das gute Design.

Kategorien und Rezepte:

Es gibt jeweils ein Kapitel zu Buns, Vegetarischen Burgern, Beilagen, Veganen Burgern, Salaten, Saucen & Dips und Getränken. Dazu findet sich am Anfang des Buchs noch eine allgemeine Info zu Küchenhelfern und Zutaten. Die Rezepte finde ich insgesamt sehr vielfältig und unterschiedlich. Viele machen Lust auf Neues. So gibt es auch außergewöhnliche Rezepte, wie einen Ramenburger mit Patties aus Ramen-Nudeln, einen Scottish Breakfast Burger mit Baked Beans, einen süßen Frühstücks-Burger mit Beeren und Ahornsirup oder einen Burger mit Sauerkraut. An Kreativität mangelt es sicher nicht. Ob diese ausgefallenen Kreationen dann auch alle schmecken, kann ich noch nicht sagen. Aber eigentlich sind alle vom Lesen stimmig. Vieles habe ich auf jeden Fall noch in keinem Buch gesehen. „Burger Revolution“ hat also durch viele spannende Rezepte definitiv einen Neuheits-Wert und eine Daseinsberechtigung. Ein Salat-Kapitel hätte ich persönlich nicht zwingend gebraucht, denn die klassischen Beilagen wie Fritten und Onion Rings sind bei uns auf jeden Fall die einzigen, die zum Burger gegessen werden. Salat-Tage und Burger-Tage trenne ich strikt 😉

Burger Revolution

Nachmach-Liste und ausprobierte Rezepte:

Ich habe bislang zwei Burger (beide aus dem veganen Kapitel), eine Sorte Buns und eine Beilage ausprobiert: Zuerst habe ich den Portobello-Burger gemacht. Endlich habe ich einmal diese Riesenpilze im Bioladen gefunden und sofort mitgenommen. Da war klar, dass ich damit den Burger teste. Ich fand ihn mit den gerösteten Nüssen und dem Pesto Rosso seeehr lecker. Nummer zwei war der „Kiss of Haifa“-Burger, den ich mir schon beim ersten Blättern vorgemerkt habe. Orientalisch geht bei mir einfach immer. Der Burger mit dem Falafel-Patty hat es dem Liebsten und mir besonders angetan. Er fand beide Burger auch als überzeugter Fleischesser sehr gut. Von den Buns habe ich bisher nur die Classic-Variante getestet. Mit einer kleinen Änderung am Rezept haben sie sehr gut funktioniert (Ich habe den Agavensirup direkt zu Hefe und Wasser gegeben, um der Hefe etwas süße „Nahrung“ zu geben). Zum orientalischen Burger haben wir noch Süßkartoffel-Fritten gegessen. Diese habe ich nicht frittiert, sondern in reichlich Öl ausgebraten. Das hat auch funktioniert.

Ausprobiert werden demnächst noch die Ciabatta Buns, der Little Italy Burger, der Grilled Halloumi Burger, der Hokkaido Burger, der Rote Erde Burger und der Korean Kimchi als Beilage.

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Zusammenfassung und Wertung: 

Ich finde, dass „Burger Revolution“ ein rundum gelungenes Kochbuch ist. Das Thema ist hip, die Burger sind vielfältig und die Fotos machen Hunger. Sowohl die vegetarischen als auch die veganen Rezepte sprechen mich an. Ich bin sehr gespannt auf weitere Geschmackserlebnisse. Bis auf eine kleinere Änderung an einem Rezept habe ich bisher nichts auszusetzen. Die Rezepte sind auch für Anfänger geeignet. Wer grundsätzlich kein Fleisch isst, aber auch wer Lust auf etwas Neues hat und nicht auf sein Fleisch besteht, wird mit diesem Buch viel Freude haben. Ich finde den Preis hier wirklich sehr fair für das, was der Leser bekommt. Klare Empfehlung für alle Burger-Liebhaber mit Lust auf Variation!

Süßkartoffelpommes

Welches ist euer liebster Burger ganz ohne Fleisch?

Carina

*Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom EMF Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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