Pflaumenrosen aus Quark-Öl-Teig mit viel Karamell

pflaumenrosen-quark-oel-teigIch werde ja immer mal wieder von Bekannten gefragt, ob ich alle Rezepte auf meinem Blog selbst fotografiere. Und wenn ich dann mit ja antworte, dann möchte jeder wissen, wie ich das denn gelernt habe. Da viele von euch auch bloggen, wisst ihr, es kommt vor allem auf eines an: Üben, üben, üben. Es wäre ja  auch langweilig, sofort perfekte Fotos zu machen und sich nicht immer wieder ein wenig steigern zu können. Was ist überhaupt perfekt? Jeder hat schließlich seinen eigenen Stil. Und ich kann über mich sagen: Ich bin zwar nicht immer mit meinen Bildern zufrieden, aber es gab definitiv eine heftige Lernkurve in den letzten knapp drei Jahren. Beispiel gefällig? Aber ihr müsst versprechen, nicht zu lachen! Schaut mal hier: Klick!

Pflaumenrosen mit Karamell1

Nun wollte ich schon ganz lange mal wieder etwas neues ausprobieren und ein dunkles moody Fotoset für dark and moody Bilder verwenden. Mal wieder was Neues lernen und so. Ich habe diese Bilder eigentlich schon letztes Jahr gemacht, aber leider hat es das Rezept nicht mehr rechtzeitig in der Saison auf den Blog geschafft. Geduldig haben meine Pflaumenschnecken (auch wenn es eigentlich eher Zwetschgen-Rosen sind) gewartet.

pflaumenschnecken

Ein Fun Fact zu dem Shooting: Da ich (bisher) keinerlei schwarze Fotohintergründe besitze, bin ich mal kreativ geworden. Im Keller habe ich schwarze Auto-Fußmatten gefunden. Schaut mal genau hin…man muss sich nur zu helfen wissen, hihi! Und so kam ich zu meinem ersten „dark and moody“-Shooting.

Pflaumenrosen mit Karamell2

Die Pflaumenschnecken aus saftigem Quark-Öl-Teig können sich aber auch sehen lassen. Eine leckere, süße Kleinigkeit und mit der Karamellsauce sind sie wirklich unwiderstehlich.

Ob ihr Pflaumen oder Zwetschgen nehmt, spielt keine Rolle. Der Teig wird ausgerollt und mit der Mandelcreme bestrichen, mit Pflaumen belegt und dann aufgerollt. Ab in den Ofen damit! Hach, ich sollte das Rezept schnellstens noch mal machen. Besonders praktisch ist es auch, dass man die Rosen in sehr kleinen Portionen (perfekt für 2 Personen) machen kann. Und in ihrer hübschen Form sind sie auch was für’s Auge.

Ein Rezept für Karamellsauce, die zu diesen Pflaumenrosen ein Muss ist, findet ihr bereits hier. Und wenn ihr so gern Karamell esst, wie ich, dann schaut doch auch mal hier vorbei:

Bananen-Karamell-Torte

Apfel-Schmand-Kuchen mit Karamelltopping

Herbstliche Apple Handpies mit Karamell

Pflaumenrosen mit Karamell

Für ca. 6 Pflaumenrosen:

50g Quark
1 Ei
2 EL Öl
20g brauner Zucker
1 TL Backpulver
1 Prs. Salz
100g Mehl + etwas zum Kneten
20g gemahlene Mandeln

2 EL gemahlene Mandeln
3 TL Zimtzucker
1 EL Schmand

6-8 Zwetschgen bzw. Pflaumen

Zwetschgen oder Pflaumen waschen, halbieren und entkernen. Quark mit Öl und dem Ei verrühren. Zucker, Backpulver, Salz, Mehl und Mandeln mischen und dann unter die Quarkmischung kneten. Der Teig sollte elastisch, aber nicht mehr klebrig sein. Wenn er noch klebt, mit den Händen mehr Mehl unterkneten. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einem Rechteck recht dünn ausrollen und in 6 lange Streifen schneiden. Restliche Mandeln mit Zimtzucker und Schmand verrühren. Auf jeden Streifen etwas von der Masse streichen. Zwetschgen oder Pflaumen nun in dünne Scheiben schneiden und diese halbieren (sodass ein Halbmond entsteht). Diesen auf den mit der Mandelpaste bestrichenen Teigstreifen nah aneinander platzieren. Am Schluss jeden Teigstreifen aufrollen, sodass sie wie Rosen aussehen. Auf ein Backblech setzen und im Ofen ca. 12 Minuten backen. Die Rosen anschließend mit Karamellsauce oder Puderzucker servieren.

Carina

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2 Gedanken zu “Pflaumenrosen aus Quark-Öl-Teig mit viel Karamell

  1. da sagst du was Wahres- man muss sich nur zu helfen wissen als Blogger :-). also, ich wäre nie im Leben auf Automatten gekommen- sieht man kein bisschen !
    Kann aber auch daran liegen, dass ihnen die Schnecken die Schau stehlen – ganz bestimmt sogar !

    love
    sophia

  2. Tolle Bilder und ein tolles Rezept, was großen Appetit macht 🙂
    Und mit etwas Einfallsreichtum und Extravaganz entstehen ja oft die besten Bilder.
    Viele Grüße,
    Kiki

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