Vorweihnachtliches Käsefondue wie in Frankreich

franzoesisches-kaesefondue

*Dieser Beitrag enthält Werbung für Tchibo.

Ich war während der Schulzeit ein paar Monate als Austauschschülerin in Frankreich. In einer kleinen, eingeschneiten Stadt zwischen Lyon und den Schweizer Alpen zur Weihnachtszeit. Kulinarisch war das ein Volltreffer und hat mich definitiv geprägt. Neben einigen Dingen, die ich nicht so sehr geschätzt habe (ständiges Austern-Essen vor und an Weihnachten), gab es sehr viel, dass großen Eindruck auf mich gemacht hat. Dazu gehörte die Art der Franzosen, jedes Essen zu etwas besonderem zu machen und ihre Fähigkeit zum absolutes Genuss.

Das mag ein Klischee sein, aber es stimmt. So zumindest in meiner Gastfamilie. Meine Gastmutter ging jeden Samstag auf den Markt. Alle freuten sich auf diesen Tag, denn dann brachte sie unter anderem Käse mit. Unglaublich guten Käse, mon dieu! 🙂 Die Region war berühmt für ihren Comté, der in der nahen Schweiz auch Gruyère genannt wird. Aus riesigen Leibern wird ein immer noch beachtliches Stück geschnitten. Und dieses beachtliche Stück Käse (ich rede etwa von einem Kilo) wird in der Woche vertilgt. Null problemo! Denn dieser Comté war einfach unvergleichlich lecker. Bis heute liebe ich ihn.
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Am aller-aller-allerbesten waren aber die Tage, wenn wir aus dem Käse ein cremiges, schweres Käsefondue machten. Ich glaube, vorher hatte ich noch nie eines gegessen. Und das Käsefondue hat mich so begeistert, dass ich gar nicht genug davon bekommen konnte. Bei der nächsten Gelegenheit habe ich mir dann auch ganz genau gemerkt, wie meine französische Familie das Fondue machte. Ich habe es mittlerweile bereits häufiger für Freunde oder auch zu besonderen Anlässen für den Liebsten und mich gemacht. Aber ich hatte bisher kein Fondue-Set. Der Käse wurde im Topf auf dem Herd geschmolzen und musste dann einfach schnell aufgegessen werden, bevor er erkaltet.
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Wie in den letzten Jahren wollte ich gern für uns vor Weihnachten mal wieder das Käsefondue zubereiten. Und manchmal muss man einfach Glück haben, denn Tchibo kam vor ein paar Wochen auf mich zu und fragte, ob ich Lust hätte, mir ein paar Produkte ihrer Wochenwelt zur festlichen Weihnachtsküche auszusuchen. Und es gab dort unter vielen tollen Dingen unter anderem einen Fondue-Topf! Ab diesem Jahr wird unser Fondue also noch ein bisschen besser. Nun können wir in Ruhe zusammen essen und der Käse wird nicht immer fester…und das wunderschöne Rot des Topfs passt einfach perfekt in die Weihnachtszeit.
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Außerdem habe ich mir noch ein paar neue Schäler (normaler Schäler und Julienne-Schäler im Set), schöne weihnachtliche Geschirrhandtücher, eine Küchenwaage und einen roten Gusseisen-Bräter ausgesucht. Töpfe aus Gusseisen sind wunderbar für Schmorgerichte, Eintöpfe oder auch um Brot zu backen. Sie leiten Wärme besonders gut und sorgen für tolle Kochergebnisse. Den Bräter hätte ich am liebsten auch sofort ausprobiert und darin ein leckeres Kürbis-Kartoffel-Gulasch oder diese Süßkartoffel-Suppe zu kochen. Aber seien wir ehrlich: Wenn man schon Käsefondue isst, dann passt einfach nichts anderes mehr rein 🙂 Also muss der Topf noch ein paar Tage auf seinen Einsatz warten.
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Am Wochenende ging es also los. Das Käsefondue braucht nur wenige Zutaten, aber diese müssen wirklich gut sein. Ihr braucht etwas Knoblauch, guten trockenen Weißwein und viel Käse. Ich nehme eine Mischung aus Comté, Emmentaler und Appenzeller. Zum Fondue isst man traditionell gewürfeltes Weißbrot. Bei meinen Franzosen habe ich aber auch gelernt, wie herrlich ein paar saure Gürkchen und gekochte Kartoffeln zum Käse passen. Also sorge ich für ein bisschen Abwechslung beim Fondue. Beides kann man ebenfalls wunderbar aufgabeln und dippen. Und schon kann es losgehen!
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Eine kleine Info noch für euch, falls ihr eines der tollen Produkte einem lieben Menschen unter den Baum legen möchtet (oder euch selbst beschenken wollt): Tchibo spendet in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit den deutschen Tafeln 100.000 Pakete für Bedürftige. Für jede 10 Euro, die bis zum 25.12. im Online-Shop ausgegeben werden, spendet Tchibo außerdem noch einmal 20 cent für weitere Pakete. Ich finde, das ist eine ganz tolle Aktion. Also bestellt doch in dieser Zeit lieber im Online-Shop, als im Laden zu kaufen. Hier gibt es noch einmal alle Infos zur Aktion.
kaesefondue-zu-weihnachten
Für 2-3 Käsehungrige:
200g Emmentaler
200g Appenzeller
200g Comté
250ml trockener Weißwein
1 Knoblauchzehe
2 EL Mais- oder Kartoffelstärke
1 knuspriges Baguette oder Pain de Campagne, gewürfelt
Nach Belieben: saure Gurken und Pellkartoffeln zum Servieren
Den kompletten Käse möglichst fein reiben. Die Knoblauchzehe einmal zerteilen und mit den Schnittflächen den Fondue-Topf einreiben. Den Topf erst einmal auf mittlerer Flamme auf den Herd stellen. Den Weißwein hinein geben und nun nach und nach den geraspelten Käse im heißen Wein schmelzen. Wenn der ganze Käse eingerührt ist, die Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren und ebenfalls dazu geben. Noch einmal leicht aufkochen. Den Fondue-Topf auf den Ständer geben und die Brennpaste entzünden. Das Fondue mit Brot, Gurken und Kartoffeln genießen.kaesefondue-mit-gruyere
Carina

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Tchibo entstanden. Wie immer gebe ich trotzdem nur meine ehrliche Meinung wieder!

 

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5 Gedanken zu “Vorweihnachtliches Käsefondue wie in Frankreich

  1. Ich liebe Käsefondue ja auch 😍
    Gibt es jedes Jahr zu Silvester bei uns. Ich freue mich jetzt schon wieder 😉
    Ich habe es aber immer mit anderem Käse gemacht… Deine Variation speicher ich mir aber direkt mal ab und probiere sie aus, die hört sich auch toll an 😊

    1. Hey Melanie, Fondue gibt es genau so in Frankreich. Allerdings hast du natürlich Recht damit, dass es in der Schweiz typischer ist. Ich habe in der französisch-schweizerischen Grenzregion gewohnt, und daher vereint mein Rezept das Beste aus beiden Ländern. Liebe Grüße, Carina

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