Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry

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Ihr Lieben, seit etwa einem Jahr bin ich ein großer Fan des Essensplans (oder neudeutsch „Mealplanning“) geworden. Meistens setze ich mich am Sonntag Abend mit einem Stapel Zeitschriften oder Kochbüchern auf die Couch und plane die kommende Woche. Das hat aus meiner Sicht wirklich viele Vorteile:

  • Ich muss nur ein Mal pro Woche in den Supermarkt. Dadurch spare ich nebenbei Geld, denn bei jedem Supermarkt-Besuch landet irgendwas Ungeplantes im Korb.
  • Ich liebe es, in meinen Büchern zu blättern und…
  • …durch die konsequente Planung probiere ich viel mehr Rezepte von der langen To-Cook-Liste als früher aus.
  • Es wird weniger weggeschmissen, denn ich plane so, dass ich frische Zutaten in der Woche komplett verbrauchen kann (oder suche in der nächsten Woche bewusst nach Gerichten mit diesen Zutaten).
  • Ich muss in der Woche nicht mehr lange nachdenken, was ich koche. Trotzdem wird der Speiseplan immer abwechslungsreich und lecker.

suesskartoffel-kichererbsen-topf-mit-reis

Und falls ihr jetzt denkt, das ist euch zu wenig kreativ, kann ich euch beruhigen. Ich ziehe den Plan nicht jede Woche total zielstrebig durch. Manchmal fällt ein Gericht weg oder ich verwende Zutaten für etwas anderes. Manchmal kochen der Liebste und ich trotzdem ganz spontan etwas, das uns gerade in den Sinn kommt (so wie letzte Woche, als wir Huevos Rancheros in einer Zeitschrift sahen und gleich loslegten). Und manchmal wird ein Gericht in die nächste Woche geschoben. Ich plane ohnehin pro Woche höchsten 4 Gerichte ein, für die ich einkaufe, denn oft gibt es Reste vom Vortag oder wir essen abends mal ein Brot. So funktioniert es für uns wunderbar und ich finde, die Planung vorab ist eine große Hilfe. Gleichzeitig macht es mir Spaß, so viele neue Gerichte auszuprobieren. Längst ist das wöchentliche Mealplanning zum lieb gewonnenen Wochenend-Ritual geworden.

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Letzten Sonntag habe ich für die Woche mal wieder ein leckeres Curry eingeplant. Das Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry ist hier ein großer Favorit und deswegen wollte ich es euch ebenfalls gern zeigen. Es ist einfach zu kochen, wärmt von innen und vereint wunderbare Aromen. Kurkuma, Curry, Kreuzkümmel…diese drei verwende ich beim Kochen besonders gern. Außerdem haben der Liebste und ich beide eine Schwäche für Süßkartoffeln und Kichererbsen. Ich habe das Curry dieses Mal noch mit unserem ungeschlagenen Tofu-Liebling serviert: Es gab Mandel-Sesam-Tofu (ich kaufe gern den von Taifun). Den schneide ich in Scheiben und brate ihn in etwas Olivenöl scharf an. Dann beträufele ich ihn mit ein wenig Honig, Sojasauce und eventuell einem Esslöffel Tahin. Den Tofu legen wir auf das Curry. Das dauert höchsten 5 Minuten und schmeckt wunderbar! Aber auch ohne Tofu lieben wir dieses Gericht.

Vom Curry könnt ihr gleich einen großen Topf kochen und es in den nächsten Tagen wieder erwärmen. Kein Problem! Oder serviert es bei einer Feier euren Gästen – für mich eine super fleischlose Alternative zum großen Pott Chili con Carne, und definitiv mal was anderes. Günstig ist es obendrein.

suesskartoffel-kichererbsen-curry-mit-reis

Für 4-5 Personen: 

1 mittelgroße Süßkartoffel
2 Karotten
2-3 kleine Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
500g passierte Tomaten
1 Dose Kokosmilch
2 TL Kurkuma
2 Kreuzkümmel
2 TL rotes Currypulver
1 TL Cayennepfeffer
2 EL Weinessig oder Apfelessig
1 Dose Kichererbsen
250g TK-Blattspinat
Salz und Pfeffer

Zum Servieren: Basmatireis und eventuell ein Klecks Joghurt

Den Spinat auftauen. Das Gemüse schälen und in Stücke schneide. Den Knoblauch fein hacken. In einem schweren großen Topf das Gemüse im Olivenöl einige Minuten dünsten und dabei gelegentlich rühren. Mit den passierten Tomaten und der Kokosmilch aufgießen, dann die Gewürze und den Essig hinzugeben. Den Eintopf ca. 25 Minuten köcheln und zum Ende der Zeit den Reis aufsetzen. Die Kichererbsen abgießen, abbrausen und zum Eintopf geben. Den Spinat gut ausdrücken und ebenfalls hinzugeben. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und noch einmal gut rühren. Köcheln lassen, bis der Reis fertig gegart ist. Das Curry mit Basmatireis und eventuell etwas Joghurt servieren.

Habt ihr Interesse, mal einen meiner wöchentlichen Essenpläne zu lesen? Und wie haltet ihr es mit der Planung?

Carina

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11 Gedanken zu “Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry

  1. Mmh; das sieht super lecker aus!
    Wir machen es genau so wie Du… ich schreibe 1x in der Woche eine grosse Einkaufsliste mit allen Gerichten für 1 Woche und gehen dann Freitags „Grosseinkauf“ machen.
    Dienstags gehen wir dann meist noch ein paar frische Sachen einkaufen.
    Hat sich wirklich bewährt. 😊

  2. Hach, ich muss meine Mealplanning-Skills auch unbedingt mal wieder auf Vordermann bringen… Durch den Blog, Shootingjobs etc. bin ich gefühlt jeden Tag im Supermarkt und es landet DEFINITIV immer etwas im Korb, das eigentlich nicht auf der Liste stand 😉 Am besten, ich fang gleich mit diessm köstlichen Curry an 😉
    Übrigens: Ich liebe dein Responsive Design, richtig schön!
    Liebe Grüße, Mia

  3. Habe dieses leckere Gericht heute gekocht und – es ist g ö t t l i c h. Für morgen ist auch noch was übrig, so dass ich eine Portion mit zur Arbeit nehmen kann. Deine Mutter, die meine Kollegin ist 😄 – wird probieren und es auch sehr mögen; da bin ich mir sehr sicher! Vielen Dank für das tolle Rezept!
    Herzlichste Grüße
    Monika

  4. Liebe Carina,
    das sieht toll aus! Ich liebe Kichererbsen und Süßkartoffel, also eine perfekte Kombination! Ist schon auf meiner Nachmach-Liste gelandet. 😉
    Den Essensplan finde ich übrigens toll, werde ich auch machen, wenn ich später Mal ausgezogen bin.
    Liebe Grüße und einen schönen Abend noch,
    Benni

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