{Ernteglück} Veganer Zucchinikuchen

Ist bei euch auch gerade die Zucchini-Schwemme ausgebrochen? Oder wolltet ihr immer schon mal einen veganen Kuchen backen, bei dem das aber keiner ahnt? In beiden Fällen solltet ihr euch dringend dieses Rezept für saftigen Zucchinikuchen merken.

Dieser Zucchinikuchen sieht recht unspektakulär aus, ist aber ein Rührkuchen genau nach meinem Geschmack. Für solche Kuchen ist im englischen der Begriff „moist“ erfunden worden, im Deutschen eher „saftig“ oder fast ein kleines bisschen „klitschig“, falls ihr aus Norddeutschland seid. Das macht die Zucchini im Kuchen, die man ansonsten nicht so groß raus schmeckt. Sie hat aber noch eine andere Funktion: Da der Kuchen vegan sein sollte, hat die Zucchini dem Teig eine schöne Konsistenz (und nebenbei sogar noch ein paar Vitaminchen) gegeben. Außerdem sorgen Sojajoghurt und etwas Apfelmark für Lockerheit ganz ohne Ei. Der Kuchen geht zwar weniger auf, aber dann isst man eben zwei Scheiben oder backt ihn in einer kleineren Kastenform. Auf jeden Fall ist das Rezept hier gut angekommen.

Ich hatte einer veganen Kollegin bereits vor einigen Wochen mal einen Kuchen versprochen, bei dem sie auch zugreifen darf. Was ich auf keinen Fall machen wollte, war ein Schokoladenkuchen. Gefühlt ist das der Kuchen, der einem in veganer Form am allerhäufigsten begegnet. Und trotz aller Neugier, mit roh-veganen Kuchen mit Acai oder was auch immer kann man mich zumeist jagen. Die sind jetzt auch nicht gerade im Studenten-Budget. Also wurde ich ein bisschen kreativ. Und meine Garten-Zucchini kamen mir da gerade recht, im Hirn fing es an zu rattern. Zum Glück ist das Ergebnis wirklich gut geworden. Schlicht, aber gut. Genau mein Ding.

Aber wie schmeckt er denn nun? Aufgrund der anderen Zutaten schmeckt er ein bisschen nach Zimt, ein bisschen nach Nuss, nicht zu süß, mit einem ganz leichten Hauch Kokos. Und das Ganze eben in richtig saftig. Na, seid ihr neugierig? Dann schnell in die Küche und losgerührt!

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Für 1 Kastenkuchen (25-30cm): 

40g Dinkelvollkornmehl
130g helles Dinkelmehl (oder Weizen)
70g gemahlene Haselnüsse
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Backnatron
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
280g Zucchini
60g brauner Zucker
60g weißer Zucker
50ml Sonnenblumenöl
120g Sojajoghurt
75g Apfelmark (Apfelmus ohne zugesetzten Zucker)
optional: 1 TL Vanille-Extrakt
80g Kokosflocken

Den Ofen auf 190°C vorheizen. Eine Kastenform mit veganer Margarine oder Öl fetten. Die Zucchini fein raspeln, zum Beispiel in der Küchenmaschine. Dann die Raspel in einem sauberen Geschirrtuch einmal fest ausdrücken. Es sollte ein Gewicht von ca. 220g Zucchiniraspel übrig bleiben. In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten vermischen (beide Mehle, Haselnüsse, Backpulver, Natron, Salz, Zimt, Zucker). In einer anderen Schüssel Öl, Joghurt, Zucchiniraspel, Apfelmark und Vanille-Extrakt vermischen. Dann die flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und kurz verrühren, bis ein homogener Teig entstanden ist. Zuletzt die Kokosflocken unterrühren. Den Teig in die Kastenform geben, glatt streichen und den Kuchen im Ofen 35-40 Minuten backen. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen. Den Kuchen auskühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker servieren.

Carina

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3 Gedanken zu “{Ernteglück} Veganer Zucchinikuchen

  1. Das Rezept hört sich toll an!
    ich mag diese raw-cakes auch überhaupt nicht. für mich sind das eher Nussriegel oder so aber keine „richtigen“ Kuchen. Außerdem kann ich davon nicht mal ein ganzes Stück essen ohne mich total voll zu fühlen, was an den großen Mengen an Nüssen (Cashewcreme usw.) liegt. Da probiere ich lieber solche Alternativen aus 🙂

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