Mein liebster erprobter Pizzateig

Ich habe schon so einige Pizzateige ausprobiert und es hat gedauert, bis ich unseren Lieblingsteig gefunden hatte. Umso lieber möchte ich jetzt ihn mit euch teilen! Hier kommt mein erprobter allerbester Pizzateig mit Sauerteig.

Nachdem ich neulich auf Instagram fragte, ob ihr überhaupt an einem Rezept für Pizzateig interessiert seid, oder das perfekte Rezept alle schon habt, war die Antwort eindeutig: Ja, ihr wollt es unbedingt! Deswegen kommt hier endlich mein Rezept. Gibt es eigentlich jemanden, der keine Pizza mag? Ich glaube nicht.  „Mein liebster erprobter Pizzateig“ weiterlesen

Kleines Roggensauerteigbrot für zwei

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Eines meiner Projekte für dieses Jahr ist das Brotbacken mit Sauerteig. Ich habe beschlossen, dieses Jahr zu lernen, gutes Brot zu backen. Und ich bin schon mittendrin im Experiment. Höchste Zeit, euch mal ein bisschen was darüber zu erzählen.  „Kleines Roggensauerteigbrot für zwei“ weiterlesen

Wohin mit den vielen Gartenäpfeln? – Rotes Apfelchutney

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Fruchtig-saures rotes Apfelchutney mit Äpfeln aus dem Garten, Zwiebeln, und Gewürzen – so lassen sich die vielen Äpfel im Herbst am leckersten verwerten!

Hallo, lieber Herbst! Du bist eine echte Wundertüte. Den einen Tag stapfen wir beim Spaziergang mit nassen Füssen und im Fischernerz durch den Dauerregen. Und den anderen strahlt die Sonne vom blauen Himmel, du zeigst dein buntes Blätterkleid und wir recken die Nasen ins Licht. Denn wir wissen: Morgen kann es schon wieder ganz anders aussehen!  „Wohin mit den vielen Gartenäpfeln? – Rotes Apfelchutney“ weiterlesen

Himmlisches Zwetschgenkompott – das wohl einfachste Dessert der Welt

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Als Foodbloggerin macht man sich zwangsläufig irgendwann Gedanken über Qualität und Herkunft der Lebensmittel, die man verwendet. Ich versuche dabei immer, eine Mischung zwischen gutem Gewissen, hoher Qualität und fairem Preis zu finden. Und bei einigen Lebensmitteln ist es mir wichtiger, dass ich Bio-Qualität bekomme, als bei anderen. Als Studentin muss ich im Moment eben auch auf den Geldbeutel achten. Aber bei allen Labels, Fair Trade, Bio oder regional: Nichts geht über Produkte aus dem eigenen Garten. „Himmlisches Zwetschgenkompott – das wohl einfachste Dessert der Welt“ weiterlesen

Zweifarbige Nektarine Melba Marmelade

Nektarine Melba Marmelade

Neben allem, was ich in meinen letzten freien Tagen gern tue, mache ich derzeit vor allem eins: Bewerbungen schreiben. Und sagt, was ihr wollt. Aber Bewerbungen schreiben ist einfach lästig. Ich kenne niemanden, dem das Spaß macht. Letztes Jahr habe ich festgestellt, dass sogar jede Uni mittlerweile eine Bewerbung mit eigens gefertigtem Motivationsschreiben und und und… möchte. Nun schreibe ich Bewerbungen für Praktika. Und nächstes Jahr  geht das ganze für einen hoffentlich tollen Job wieder los. Nun könnten wissende Leser sagen: Das hast du dir ja ausgesucht, noch einmal zu studieren. Und das stimmt. Aber es muss hier mal gesagt werden: Spaß machen tut dieser Teil nicht. Dabei könnte es so einfach sein. Ein Bekannter fasste es mal so zusammen: „Eigentlich will man dem Gegenüber ja nur vermitteln: Ihr seid toll, ich bin toll. Wir passen gut zusammen!“. „Zweifarbige Nektarine Melba Marmelade“ weiterlesen

Hausgemachte Ajvar Pasta mit Petersilie, Zitrone und Feta

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Seit Wochen spinne ich mir eine köstliche Pasta-Fantasie zusammen. Genau genommen habe ich Lust auf selbstgemachte Pasta, seit ich endlich eine nahe Quelle für Pastamehl aufgetan habe. Die war längst überfällig. Und dann kam mir der Gedanke, ob man Pasta mit Ajvar aromatisieren könnte? „Hausgemachte Ajvar Pasta mit Petersilie, Zitrone und Feta“ weiterlesen

Eingekochte Grapefruit mit Vanille

Eingekochte Grapefruit

Wie steht ihr eigentlich zum Thema Einmachen? Habt ihr schon einmal das Eine oder Andere ausprobiert? Ich muss zugeben, dass das lange für mich ein etwas angestaubtes Image hatte. Unter anderem haben mich einige tolle Bloggerinnen dazu motiviert, mich zumindest mal an das Thema heranzutasten (zum Beispiel mit diesem leckeren Pflaumenmus und den Eingelegten Gurken). Heute habe ich ein klasse „Anfänger-Rezept“ für euch, das auch garantiert nicht verstaubt klingt. „Eingekochte Grapefruit mit Vanille“ weiterlesen

Grundrezept Dänischer Plunderteig UND buttrige Plunderteilchen mit Cremefüllung

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Bis vor Kurzem wäre ich nie, nie, nie! auf die Idee gekommen, Blätterteig oder Plunder selbst zu machen. Zu viel Aufwand, wenn es ihn auch in guter Qualität zu kaufen gibt. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, wieviel Arbeit es macht, ihn selbst zu machen. Aber das Buch „Skandinavisch Backen“ von Stine Hahnemann (Rezension hier) hat mich dann doch dazu motiviert. Und es hat sich definitiv gelohnt. Toll, wenn am Sonntag etwas aus dem Ofen kommt, für das man von der Pike alles selbst gemacht hat! „Grundrezept Dänischer Plunderteig UND buttrige Plunderteilchen mit Cremefüllung“ weiterlesen

Rezept für Basilikum-Pasta, erste Erfahrungen mit der Nudelmaschine + Tipps

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Ihr Lieben, letztes Jahr habe ich euch von meinem tollen Pasta-Workshop mit Steph vom Kleinen Kuriositätenladen erzählt. Seitdem wollte ich immer gern öfter Pasta selber machen, aber noch ein Küchengerät anschaffen? Meine Mama nahm mir dann zum letzten Geburtstag zum Glück die Entscheidung ab und schenkte mir eine Pasta-Maschine, klasse oder? Zwar mache ich jetzt nicht ständig meine Pasta selbst, aber wenn, dann zelebriere ich das. Wenn man es einmal gemacht hat, dauert es auch gar nicht so lange und geschmacklich sind hausgemachte Nudeln natürlich hundert Mal besser als gekaufte.

Ich verwende das Rezept von Steph, denn es funktioniert wirklich wunderbar (hier kommt ihr zum Originalrezept). Allerdings habe ich bislang gemahlenen Hartweizengrieß nirgendwo in der Nähe zu kaufen gefunden und deshalb nach günstigen und gebräuchlicheren Alternativen gesucht. Zum einen klappt es ganz gut, es durch 150g Weizenmehl (Type 550) und 150g ungemahlenen Hartweizengrieß zu ersetzen. Dann werden Nudeln vielleicht ein wenig gröber. Meine liebste Variante ist aber bisher diese: Ich nehme das Mehl, das im Supermarkt als „Pizzamehl“ der Firma Aurora verkauft wird. Die Pasta wird super! Dies ist keine Werbung, sondern eine Empfehlung auf Basis meiner Erfahrung. Wer noch andere Tipps hat, darf diese gern als Kommentar unten hinterlassen!

Vielleicht noch ein paar Wörter zu meiner Nudelmaschine: Manche Hobbyköche sind überzeugt, dass man dringend gleich eine mit Motor kaufen sollte. Meine hat keinen und ich brauche auch keinen. Da ich die Maschine eher alle paar Wochen mal nutze, wenn ich Zeit und Lust habe, und die Portionen überschaubar sind, bin ich mit meinem Modell sehr zufrieden. Ich habe diese hier von Lakeland. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auf jedem Fall. Man kann damit Lasagneplatten (auch zur Weiterverarbeitung zu gefüllten Pasta-Varianten), Spaghetti und Tagliatelle machen. Danke Mama!

Ich mag das Basic-Rezept mit ein paar Kräutern im Teig, hier mit dem absoluten Liebling der italienischen Küche, Basilikum. Natürlich könntet ihr auch Petersilie, Thymian oder andere Kräuter nehmen. Dazu gab es bei uns eine leichte Tomatensauce.

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And now in English: 

Last year I went to a great pasta workshop with Steph, who writes the blog Kleiner Kuriositätenladen. Ever after that I wanted to make my own pasta, but buy another kitchen utensil? Before I had decided, my Mom bought me a pasta machine for my last birthday, perfect! I don’t make pasta ever other day, bit when I do, I celebrate it and take time. It’s not as much effort as you would think and it’s so much better than store-bought pasta!

Steph’s recipe works so well that I still like to use it (find the original recipe here). But I didn’t find ground wheat semolina in the store, and on the internet it had such high shipping costs. So I found alternatives: In our store the sell a so-called „pizza flour“ which is partly from semolina and makes very good pasta. Otherwise it works with half white flour and half non-ground wheat semolina, maybe the pasta is not as fine (bit still yummy).

Just two words about my pasta machine: Some people swear, you should never buy a pasta machine without a motor. I only make my own pasta every other month and in small portions, so I am happy without a motor. I have this pasta machine from Lakeland and I like it a lot. You can make lasagna slices (or use them as base for filled pasta versions), tagliatelle and spaghetti. 

I like the basic pasta with the Italian classic, basil. You could of course use parsley, thyme or other herbs instead. We had the pasta with a simple, light tomato sauce. 

Basilikum Pasta

Für 3-4 Portionen / for 3-4 portions

300g gemahlener Hartweizengrieß – 300g finely ground wheat semolina
3 Eier – 3 eggs
1 Prs. Salz – 1 pinch of salt
1 EL Olivenöl – 1 tbsp. olive oil
1 Handvoll Basilikum – 1 handful basil

Den Basilikum waschen, trocken tupfen und fein hacken. Das Mehl mit dem Salz vermischen, dann Eier, Basilikum und Öl zugeben. Erst so gut wie möglich mit dem Handmixer verkneten, dann mit der Hand noch einmal auf der Arbeitsfläche weiter kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1/2 Stunde, besser 1 Stunde bei Zimmertemperatur liegen lassen. Dann kann der Teig zur gewünschten Form weiter verarbeitet werden. Ich mache gern Tagliatelle daraus. Nach dem Walzen die Pasta in reichlich Salzwasser ca. 8-10 Min. garen.

English Instructions:

Wash and dry basil, then cut very finely. Mix flour and salt, then add eggs, basil and olive oil. Knead to a crumbly dough. Wrap the dough into cling film and let it restat room temperature for at least 1/2 hour, better for 1 hour. Now you can process the dough to the kind of pasta you want. I like to do tagliatelle. After processing, boil the pasta in hot salt water for 8-10 minutes. 

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{Kitchen Basics} Eingelegte Gurken

Eingelegte Gurken

Beim Kochen heißt es bei mir seit einiger Zeit: Back to the Roots! Auch wenn mir Kochen schon lange Spaß macht, hätte ich bis vor Kurzem ganz bestimmt keine Marmelade gekocht oder Gurken selbst eingelegt. Seit ich damit angefangen habe, packen mich die Basics aber mehr und mehr und ich werde neugieriger. Man kann alles, einfach alles mit ein wenig Spaß an der Sache und Neugier selber machen. Und ganz ehrlich: Es schmeckt einfach! Dazu kommt noch das tolle Gefühl, etwas ins Regal zu stellen, was man selbst gekocht hat, um es in einem besonderen Moment zu genießen (oder einfach, wenn der Appetit zuschlägt). Das kann dann vielleicht auch außerhalb der Saison machen. Denn einige Dinge vermisse ich einfach zwischen den Jahreszeiten – zum Beispiel Rhabarber.

Eingelegte Gurken3

Einmachen war für mich lange gar kein Thema. Aber so langsam kommt es immer ein Stückchen mehr. Diese schnellen eingelegten Gurken sind bisher mein Liebling. Und da Gurken jetzt Saison haben, wollte ich euch unbedingt verraten, wie man sie macht. Das Rezept habe ich aus Stevan Pauls „Auf die Hand“. Einmal gemacht, war ich überrascht wie einfach es war, und wie toll das Ergebnis wurde! Der Liebste und ich essen die Gurken sehr gern zu Sandwiches oder anderen kleinen Gerichten. Ihn erinnern sie an einen Gurkensalat seiner Oma. Ich mag sie, weil man trotz der kurzen Ziehzeit die Kräuter ganz toll rausschmeckt und sie einfach Pfiff haben! So gut kann Selbstgemachtes sein…probiert es mal aus! Es geht wirklich sehr schnell und die Gurken müssen dann nur 1-4 Tage ziehen. Eingelegtes für Ungeduldige wie mich also 🙂

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Die Menge reicht für zwei mittelgroße Gläser, aber ich sage euch: die doppelte Menge lohnt! Ihr fangt an, indem ihr die Gläser sterilisiert. Ich setze dafür einen großen Topf mit Wasser auf und lege jedes Glas und die Deckel ca. 30 Sekunden in das kochende Wasser. Anschließend lasse ich alles auf einem sauberen Tuch abtropfen, bis die Gurken fertig sind für den Sprung in ihr neues Zuhause.

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And now in English:

Since I started cooking I go more and more back to the basics. I like cooking a lot, but still I just recently started to do basic things like making my own jam. Once I started with those basics I became curious and wanted to try more. It’s fun, and it’s tasty! I never thought about preserving fruit and veggies until now, but here we go – making these delicious cucumber pickles from Stevan Pauls book „Auf die Hand“. We love them! They are easy, you can taste all the herbs and you can eat them with almost any snack or small meal, for us preferably sandwiches. Plus, they are for impatient people like me, because they are ready and flavorful after just 1 – 4 days. 

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Für 2 mittelgroße Gläser Gurken // 2 medium jars pickled cucumbers:

350g Gurke (am besten Mini-Gurken in Bio-Qualität) – 350g bio mini cucumbers
2 Zweige Dill (oder 1 TL getr. Dillspitzen) – 2 twigs dill (fresh or dried)
2 frische Zweige Estragon – 2 twigs tarragon
1/2 Zwiebel – 1/2 onion
100g Zucker – 100g sugar
80g weißer Balsamico-Essig – 80g white balsamico vinegar
1 TL Senfsaat – 1 tsp. mustard seeds
ein paar Fenchelsamen – a couple fennel seeds
1 Lorbeerblatt – 1 bay leaf
Meersalz – sea salt

Die Gläser sterilisieren, z.B. wie oben beschrieben. Dann die Gurken abwaschen und trocknen. Mit dem Sparschäler nur jede zweite Reihe von den Gurken abschälen. Dann die Enden abschneiden und den Rest der Gurke in Scheibchen schneiden – die Dicke kannst du bestimmen. Die Gurken mit den frischen Kräutern in die Einmachgläser füllen. Die Zwiebel fein hacken und mit 100ml Wasser, dem Zucker, dem Essig, der Senfsaat, dem Fenchel und einem Lorbeerblatt aufkochen. Eine Minute kochen und mit etwas Salz würzen. Dann über die Gurken in die Gläser gießen. Sogleich verschließen und eine Weile auf den Kopf stellen.

Die Gurken brauchen nur etwa einen Tag zum Durchziehen, aber wenn sie etwas länger an einem dunklen, kühlen Ort gelagert werden, werden sie noch würziger. Ich warte meist etwa vier Tage – länger geht nicht, wenn die leckeren Dinger herumstehen. Im Kühlschrank hält sich ein geöffnetes Glas eine Weile.

English Instructions: 

Sterilize the glasses. Wash and dry the cucumbers. Use a vegetable peeler to peel only every second row from them. Cut off the edges and cut the cucumbers in slices as thick as you like. Put cucumbers and fresh herbs into the jars. Chop the onion and heat it in a small pot with 100ml water, sugar, vinegar, mustard seeds, fennel and bay leaf. Cook for 1 minute and season with salt. Pour over the cucumbers, close the jars and turn them upside down to rest. 

The cucumbers should rest at leat 1 day or longer in a dark and cool environment. I like to open a jar after 4 days. In the fridge you can keep an opened jar for awhile.

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Carina