Hausgemachte Ajvar Pasta mit Petersilie, Zitrone und Feta

Ajvar Pasta 1

Seit Wochen spinne ich mir eine köstliche Pasta-Fantasie zusammen. Genau genommen habe ich Lust auf selbstgemachte Pasta, seit ich endlich eine nahe Quelle für Pastamehl aufgetan habe. Die war längst überfällig. Und dann kam mir der Gedanke, ob man Pasta mit Ajvar aromatisieren könnte? „Hausgemachte Ajvar Pasta mit Petersilie, Zitrone und Feta“ weiterlesen

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Eingekochte Grapefruit mit Vanille

Eingekochte Grapefruit

Wie steht ihr eigentlich zum Thema Einmachen? Habt ihr schon einmal das Eine oder Andere ausprobiert? Ich muss zugeben, dass das lange für mich ein etwas angestaubtes Image hatte. Unter anderem haben mich einige tolle Bloggerinnen dazu motiviert, mich zumindest mal an das Thema heranzutasten (zum Beispiel mit diesem leckeren Pflaumenmus und den Eingelegten Gurken). Heute habe ich ein klasse „Anfänger-Rezept“ für euch, das auch garantiert nicht verstaubt klingt. „Eingekochte Grapefruit mit Vanille“ weiterlesen

Grundrezept Dänischer Plunderteig UND buttrige Plunderteilchen mit Cremefüllung

Plunder mit Cremefüllung3

Bis vor Kurzem wäre ich nie, nie, nie! auf die Idee gekommen, Blätterteig oder Plunder selbst zu machen. Zu viel Aufwand, wenn es ihn auch in guter Qualität zu kaufen gibt. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, wieviel Arbeit es macht, ihn selbst zu machen. Aber das Buch „Skandinavisch Backen“ von Stine Hahnemann (Rezension hier) hat mich dann doch dazu motiviert. Und es hat sich definitiv gelohnt. Toll, wenn am Sonntag etwas aus dem Ofen kommt, für das man von der Pike alles selbst gemacht hat! „Grundrezept Dänischer Plunderteig UND buttrige Plunderteilchen mit Cremefüllung“ weiterlesen

Rezept für Basilikum-Pasta, erste Erfahrungen mit der Nudelmaschine + Tipps

Basilikum Pasta1

Ihr Lieben, letztes Jahr habe ich euch von meinem tollen Pasta-Workshop mit Steph vom Kleinen Kuriositätenladen erzählt. Seitdem wollte ich immer gern öfter Pasta selber machen, aber noch ein Küchengerät anschaffen? Meine Mama nahm mir dann zum letzten Geburtstag zum Glück die Entscheidung ab und schenkte mir eine Pasta-Maschine, klasse oder? Zwar mache ich jetzt nicht ständig meine Pasta selbst, aber wenn, dann zelebriere ich das. Wenn man es einmal gemacht hat, dauert es auch gar nicht so lange und geschmacklich sind hausgemachte Nudeln natürlich hundert Mal besser als gekaufte.

Ich verwende das Rezept von Steph, denn es funktioniert wirklich wunderbar (hier kommt ihr zum Originalrezept). Allerdings habe ich bislang gemahlenen Hartweizengrieß nirgendwo in der Nähe zu kaufen gefunden und deshalb nach günstigen und gebräuchlicheren Alternativen gesucht. Zum einen klappt es ganz gut, es durch 150g Weizenmehl (Type 550) und 150g ungemahlenen Hartweizengrieß zu ersetzen. Dann werden Nudeln vielleicht ein wenig gröber. Meine liebste Variante ist aber bisher diese: Ich nehme das Mehl, das im Supermarkt als „Pizzamehl“ der Firma Aurora verkauft wird. Die Pasta wird super! Dies ist keine Werbung, sondern eine Empfehlung auf Basis meiner Erfahrung. Wer noch andere Tipps hat, darf diese gern als Kommentar unten hinterlassen!

Vielleicht noch ein paar Wörter zu meiner Nudelmaschine: Manche Hobbyköche sind überzeugt, dass man dringend gleich eine mit Motor kaufen sollte. Meine hat keinen und ich brauche auch keinen. Da ich die Maschine eher alle paar Wochen mal nutze, wenn ich Zeit und Lust habe, und die Portionen überschaubar sind, bin ich mit meinem Modell sehr zufrieden. Ich habe diese hier von Lakeland. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auf jedem Fall. Man kann damit Lasagneplatten (auch zur Weiterverarbeitung zu gefüllten Pasta-Varianten), Spaghetti und Tagliatelle machen. Danke Mama!

Ich mag das Basic-Rezept mit ein paar Kräutern im Teig, hier mit dem absoluten Liebling der italienischen Küche, Basilikum. Natürlich könntet ihr auch Petersilie, Thymian oder andere Kräuter nehmen. Dazu gab es bei uns eine leichte Tomatensauce.

Basilikum Pasta2

And now in English: 

Last year I went to a great pasta workshop with Steph, who writes the blog Kleiner Kuriositätenladen. Ever after that I wanted to make my own pasta, but buy another kitchen utensil? Before I had decided, my Mom bought me a pasta machine for my last birthday, perfect! I don’t make pasta ever other day, bit when I do, I celebrate it and take time. It’s not as much effort as you would think and it’s so much better than store-bought pasta!

Steph’s recipe works so well that I still like to use it (find the original recipe here). But I didn’t find ground wheat semolina in the store, and on the internet it had such high shipping costs. So I found alternatives: In our store the sell a so-called „pizza flour“ which is partly from semolina and makes very good pasta. Otherwise it works with half white flour and half non-ground wheat semolina, maybe the pasta is not as fine (bit still yummy).

Just two words about my pasta machine: Some people swear, you should never buy a pasta machine without a motor. I only make my own pasta every other month and in small portions, so I am happy without a motor. I have this pasta machine from Lakeland and I like it a lot. You can make lasagna slices (or use them as base for filled pasta versions), tagliatelle and spaghetti. 

I like the basic pasta with the Italian classic, basil. You could of course use parsley, thyme or other herbs instead. We had the pasta with a simple, light tomato sauce. 

Basilikum Pasta

Für 3-4 Portionen / for 3-4 portions

300g gemahlener Hartweizengrieß – 300g finely ground wheat semolina
3 Eier – 3 eggs
1 Prs. Salz – 1 pinch of salt
1 EL Olivenöl – 1 tbsp. olive oil
1 Handvoll Basilikum – 1 handful basil

Den Basilikum waschen, trocken tupfen und fein hacken. Das Mehl mit dem Salz vermischen, dann Eier, Basilikum und Öl zugeben. Erst so gut wie möglich mit dem Handmixer verkneten, dann mit der Hand noch einmal auf der Arbeitsfläche weiter kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1/2 Stunde, besser 1 Stunde bei Zimmertemperatur liegen lassen. Dann kann der Teig zur gewünschten Form weiter verarbeitet werden. Ich mache gern Tagliatelle daraus. Nach dem Walzen die Pasta in reichlich Salzwasser ca. 8-10 Min. garen.

English Instructions:

Wash and dry basil, then cut very finely. Mix flour and salt, then add eggs, basil and olive oil. Knead to a crumbly dough. Wrap the dough into cling film and let it restat room temperature for at least 1/2 hour, better for 1 hour. Now you can process the dough to the kind of pasta you want. I like to do tagliatelle. After processing, boil the pasta in hot salt water for 8-10 minutes. 

Basilikum Pasta3

{Kitchen Basics} Eingelegte Gurken

Eingelegte Gurken

Beim Kochen heißt es bei mir seit einiger Zeit: Back to the Roots! Auch wenn mir Kochen schon lange Spaß macht, hätte ich bis vor Kurzem ganz bestimmt keine Marmelade gekocht oder Gurken selbst eingelegt. Seit ich damit angefangen habe, packen mich die Basics aber mehr und mehr und ich werde neugieriger. Man kann alles, einfach alles mit ein wenig Spaß an der Sache und Neugier selber machen. Und ganz ehrlich: Es schmeckt einfach! Dazu kommt noch das tolle Gefühl, etwas ins Regal zu stellen, was man selbst gekocht hat, um es in einem besonderen Moment zu genießen (oder einfach, wenn der Appetit zuschlägt). Das kann dann vielleicht auch außerhalb der Saison machen. Denn einige Dinge vermisse ich einfach zwischen den Jahreszeiten – zum Beispiel Rhabarber.

Eingelegte Gurken3

Einmachen war für mich lange gar kein Thema. Aber so langsam kommt es immer ein Stückchen mehr. Diese schnellen eingelegten Gurken sind bisher mein Liebling. Und da Gurken jetzt Saison haben, wollte ich euch unbedingt verraten, wie man sie macht. Das Rezept habe ich aus Stevan Pauls „Auf die Hand“. Einmal gemacht, war ich überrascht wie einfach es war, und wie toll das Ergebnis wurde! Der Liebste und ich essen die Gurken sehr gern zu Sandwiches oder anderen kleinen Gerichten. Ihn erinnern sie an einen Gurkensalat seiner Oma. Ich mag sie, weil man trotz der kurzen Ziehzeit die Kräuter ganz toll rausschmeckt und sie einfach Pfiff haben! So gut kann Selbstgemachtes sein…probiert es mal aus! Es geht wirklich sehr schnell und die Gurken müssen dann nur 1-4 Tage ziehen. Eingelegtes für Ungeduldige wie mich also 🙂

Eingelegte Gurken1

Die Menge reicht für zwei mittelgroße Gläser, aber ich sage euch: die doppelte Menge lohnt! Ihr fangt an, indem ihr die Gläser sterilisiert. Ich setze dafür einen großen Topf mit Wasser auf und lege jedes Glas und die Deckel ca. 30 Sekunden in das kochende Wasser. Anschließend lasse ich alles auf einem sauberen Tuch abtropfen, bis die Gurken fertig sind für den Sprung in ihr neues Zuhause.

Eingelegte Gurken5

And now in English:

Since I started cooking I go more and more back to the basics. I like cooking a lot, but still I just recently started to do basic things like making my own jam. Once I started with those basics I became curious and wanted to try more. It’s fun, and it’s tasty! I never thought about preserving fruit and veggies until now, but here we go – making these delicious cucumber pickles from Stevan Pauls book „Auf die Hand“. We love them! They are easy, you can taste all the herbs and you can eat them with almost any snack or small meal, for us preferably sandwiches. Plus, they are for impatient people like me, because they are ready and flavorful after just 1 – 4 days. 

Eingelegte Gurken2

Für 2 mittelgroße Gläser Gurken // 2 medium jars pickled cucumbers:

350g Gurke (am besten Mini-Gurken in Bio-Qualität) – 350g bio mini cucumbers
2 Zweige Dill (oder 1 TL getr. Dillspitzen) – 2 twigs dill (fresh or dried)
2 frische Zweige Estragon – 2 twigs tarragon
1/2 Zwiebel – 1/2 onion
100g Zucker – 100g sugar
80g weißer Balsamico-Essig – 80g white balsamico vinegar
1 TL Senfsaat – 1 tsp. mustard seeds
ein paar Fenchelsamen – a couple fennel seeds
1 Lorbeerblatt – 1 bay leaf
Meersalz – sea salt

Die Gläser sterilisieren, z.B. wie oben beschrieben. Dann die Gurken abwaschen und trocknen. Mit dem Sparschäler nur jede zweite Reihe von den Gurken abschälen. Dann die Enden abschneiden und den Rest der Gurke in Scheibchen schneiden – die Dicke kannst du bestimmen. Die Gurken mit den frischen Kräutern in die Einmachgläser füllen. Die Zwiebel fein hacken und mit 100ml Wasser, dem Zucker, dem Essig, der Senfsaat, dem Fenchel und einem Lorbeerblatt aufkochen. Eine Minute kochen und mit etwas Salz würzen. Dann über die Gurken in die Gläser gießen. Sogleich verschließen und eine Weile auf den Kopf stellen.

Die Gurken brauchen nur etwa einen Tag zum Durchziehen, aber wenn sie etwas länger an einem dunklen, kühlen Ort gelagert werden, werden sie noch würziger. Ich warte meist etwa vier Tage – länger geht nicht, wenn die leckeren Dinger herumstehen. Im Kühlschrank hält sich ein geöffnetes Glas eine Weile.

English Instructions: 

Sterilize the glasses. Wash and dry the cucumbers. Use a vegetable peeler to peel only every second row from them. Cut off the edges and cut the cucumbers in slices as thick as you like. Put cucumbers and fresh herbs into the jars. Chop the onion and heat it in a small pot with 100ml water, sugar, vinegar, mustard seeds, fennel and bay leaf. Cook for 1 minute and season with salt. Pour over the cucumbers, close the jars and turn them upside down to rest. 

The cucumbers should rest at leat 1 day or longer in a dark and cool environment. I like to open a jar after 4 days. In the fridge you can keep an opened jar for awhile.

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Carina

 

Bärlauch-Salz // Kräuter-Salz

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Das Rezept, das ich heute mit euch teilen möchte, ist wohl das einfachste, das es auf meinem Blog jemals gab, deswegen ist es eher als Anregung zu verstehen. Einige von euch haben bestimmt schon Ähnliches gemacht. Die Rede ist von Bärlauchsalz!

Bärlauchsalz

Die Bärlauchsaison ist ja leider schon fast wieder zuende. Weil wir ihn alle so lieben, gibt es auf vielen Blogs gerade Rezepte zum haltbar-Machen, zum Beispiel als Paste oder eingefroren. Dies ist eine weitere Idee. Also flitzt am besten noch schnell in den Supermarkt, um den letzten Bärlauch zu ergattern! Oder macht das Salz einfach ganz nach Belieben mit diversen anderen Kräutern. Ich habe zum Beispiel zu Weihnachten eine Variante mit Rosmarin, Petersilie und Basilikum verschenkt. Das kam überall super an, denn mit Kräutersalz können nicht nur anspruchsvolle Hobbyköche etwas anfangen. Achja, noch ein Vorteil dieses Geschenks: Das Salz muss zwar eine Nacht trocknen, aber der reine Zeitaufwand ist mit fünf Minuten für ein tolles, selbstgemachtes Mitbringsel quasi nicht existent. Achja, und ein Hingucker ist es auch, oder?

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Ein Rezept ist eigentlich überflüssig bei zwei Zutaten, und falsch machen kann man wirklich nichts. Nehmt einfach ein Kraut, das euch schmeckt, in einer Menge, die euch gefällt. Ich habe für das Salz schon ziemlich viel Bärlauch genommen, um eine kräftige Farbe und Geschmack zu erzielen. Aber mit den Mengen kann man spielen und untenstehend findet ihr nur einen Richtwert.

Für 2 mittelgroße Gläser Bärlauchsalz:

50g frischer Bärlauch
250g grobes Meersalz

Den Bärlauch waschen, trocken tupfen und die langen Stiele abschneiden. Dann die Blätter in grobe Stücken schneiden oder zupfen. Die Stückchen mit dem Meersalz in einen Mixer (Multizerkleinerer) geben und ca. 10 Sekunden durchmixen, bis keine Stücken der Blätter mehr zu sehen sind. Jetzt hat das Salz schon eine kräftig-grüne Farbe. Wer feines Salz möchte, mixt noch etwas länger. Ein Blech mit Backpapier auslegen und das Salz darauf verteilen. Mindestens eine Nacht trocknen lassen. Wenn das Salz nicht mehr feucht ist, kann es in Gläser gefüllt werden.

Bärlauch-Salz3

Ich werde das Salz auf jeden Fall mal auf Focaccia streuen. Zum Grillen kann ich es mir ganz toll vorstellen. Auf Rosmarin-Kartoffeln. Oder, oder, oder…


Carina

New Love: Pflaumenmus mit Tonkabohne

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Ihr Lieben, Marmelade und ich, das passt einfach gar nicht zusammen. Mochte ich noch nie, zum Leidwesen beider Omas, die mit Vorliebe für die ganze Familie verschiedenste Marmeladen einkochen. Bis vor einigen Jahren habe ich einfach nie welche gegessen, denn ich bin eher der Herzhafte Frühstücker. Ein gutes Stück Käse hätte ich immer vorgezogen. Seit etwa zwei Jahren esse ich aber genau eine Sorte Himbeermarmelade. Immerhin.

Pflaumenmus

An Pflaumenmus hab ich mich im Leben nicht herangetraut. Der aus dem Glas sieht einfach bäääh aus, finde ich. Irgendwie schlammig. Meine Ma hat mir aber vor zwei Wochen ganz stolz erzählt, dass sie Pflaumenmus eingekocht hat, mit Marzipan. Das gefiel mir irgendwie und ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Als Foodblogger ist man ja stets interessiert an Neuem und Unbekanntem. Und dann kam dieses wunderbare Rezept von Joanna. Es braucht dafür nicht einmal Gelierzucker, was ich ziemlich super finde. Also habe ich es mal auf einen Versuch ankommen lassen. Meine Version habe ich nach der Methode von Joanna gemacht, aber noch einiges an Gewürzen dazugegeben. Unter anderem Tonkabohne, die ich mal ausprobieren wollte.

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Das Einkochen verlangt etwas Zeit und viel Rührerei, aber es lohnt sich eindeutig. Das Ergebnis ist wunderbar geworden. Man muss das Mus nur ganz kurz pürieren und es wird ganz samtig. Auch, wenn es mir selbst noch ein bisschen komisch vorkommt: Ich esse jetzt tatsächlich jeden Morgen Pflaumenmus, und das mit Genuss! Und freue mich diebisch, dass ich noch zwei weitere Gläser eingekocht habe. Der Liebste mag es auch, also werden die wohl nicht lange reichen. Falls es noch Pflaumen gibt, schlage ich vielleicht noch mal zu…vielen Dank, liebe Joanna, für das Knaller-Rezept! Wer hätte gedacht, dass ich irgendwann mal Pflaumenmus esse? Ich am allerwenigsten.

Pflaumenmus6

Das Mus macht sich auch ganz klasse als Geschenk. Dafür habe ich einfach aus einem Stück Stoff einen Kreis ausgeschnitten (darf ruhig ein bisschen unregelmäßig sein). Ein kleines Etikett aus Packpapier und Bäckergarn sowie Paketschnur machen das Ganze etwas rustikal, aber auch sehr hübsch. Wer würde sich darüber nicht freuen (wenn er denn Marmelade mag, hihi!)?

Die Bagel sind übrigens mal wieder nach diesem Rezept, das ich schon vor langer Zeit gepostet habe. Die Fotos sind alt, das Rezept aber immernoch lecker und absolut gelingsicher. Da hatte ich mal wieder so richtig Lust drauf und habe es dieses Mal mit hohem Vollkorn- und Roggenanteil gebacken. Passt wunderbar zu dem Pflaumenmus!

Pflaumenmus2

Für 3 kleine Gläser Pflaumenmus mit Tonkabohne und Gewürzen: 

1 kg Pflaumen
200g brauner Zucker
1/2 TL Zimt
2 Tropfen Bittermandelarmona
Mark von 1 Vanilleschote
Abrieb von 1/2 Tonkabohne
1 kl. Schuss Rum (z.B. Captain Morgan)

Pflaumenmus1

Die Pflaumen waschen, entsteinen und vierteln. Mit dem Zucker in einen großen Topf geben und aufkochen. Nach und nach die anderen Zutaten hinzufügen. So lange unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis die Pflaumen zerfallen (das dauert ca. 1-2 Stunden). Am besten nicht zu lange zwischen dem Rühren verstreichen lassen, dass das Mus  anbrennt (so wie ich….düm düm….schmeckt man zum Glück nicht!). Wenn alle Pflaumen zerfallen sind, alles noch einmal kurz pürieren. Gläser sterilisieren und das Mus abfüllen. Die Gläser einige Stunden auf den Kopf stellen.

Pflaumenmus3

 

 

Ein zitronig-limettiger Tanz auf meiner Zunge: Zitrus-Curd

Lemoncurd1

Da man für meine Tropische Panna Cotta Tarte etwas zitrusfrischen Curd benötigt, kommt als Nachtrag noch mein Rezept für diese Mixvariante. Dafür braucht man Zitrone, Limette und Orangensaft. Eine sehr leckere Kombi sag ich euch! Den (glücklicherweise) ziemlich großen Rest, der nicht in die Tarte kam, esse nicht nicht in seiner eigentlichen Bestimmung als Brotaufstrich. Ich mag ihn am allerliebsten als leichtes Dessert mit griechischem Jogurt und einem Mix aus allen Sommerfrüchten, die der Kühlschrank gerade hergibt. Gern auch mal als Hauptgericht.

Übrigens habe ich den Panna Cotta Pie am Samstag mitgenommen zu einer entspannten Poolparty anlässlich des Abschieds einer guten Freundin, die es beruflich weiterzieht – ein klasse Tag! Musik, Pool, Drinks und Kuchen, so könnte jedes Wochenende sein 🙂

Lemoncurd4

Für 1 großes Schraubglas Curd:

1 Ei
1 Eigelb
70g Zucker
50g Butter
Saft von 1 Zitrone
Saft von 5-6 Limetten
2 EL Orangensaft

Lemoncurd3

Den Saft von Zitrone und Limetten auspressen und beide Säfte mit dem O-Saft vermischen. Zucker, Ei und Eigelb verquirlen. Mit der Butter in einem Topf verrühren und alles auf kleiner Flamme erwärmen. Nicht kochen lassen! Dabei ständig rühren. Den Fruchtsaft dazugeben und weiter rühren, bis das Curd andickt. Dann das Curd vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und in ein sauberes Schraubglas füllen. Eventuell für eine leckere Panna Cotta Tarte verwenden, ansonsten gern auch mal direkt aus dem Glas löffeln.

I am in Love: Rhabarber-Beeren-Sirup mit Waldmeister <3

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Ich weiß, es gab in letzter Zeit auf vielen tollen Blogs schon verschiedenste leckere Rezepte für Rhabarber-Sirup. Trotzdem muss ich auch noch ein Rezept in den Ring werfen. Dies ist mein allererster hausgemachter Sirup und er war einfach gleich ein Kracher! Zu dem säuerlichen Rhabarber gesellen sich süße Himbeeren und Erdbeeren sowie, mhmmmmm….Waldmeister!! Ich liebe einfach Waldmeister, und als ich im Supermarkt neulich ein Töpfchen davon entdeckt habe, musste er einfach mit! Falls ihr keinen bekommt, könnt ihr in natürlich weglassen, oder zum Beispiel durch Minze ersetzen. Aber MIT ist einfach am allerbesten! Ich werde diesen himmlischen Sirup ganz sicher nächste Woche noch einmal in mindestens doppelter Menge kochen, denn er ist einfach so gut!

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 Für ca. 700ml Sirup: 

300g Erdbeeren
200g Rhabarber
100g Himbeeren
125g Zucker
2 Stängel Waldmeister
etwas Bio-Zitronenschale und Zitronensaft
1/2 Vanilleschote

Frischer Waldmeister sollte am Vorabend vom Pflänzchen gerupft und über Nacht getrocknet werden, damit das Aroma sich besser entfaltet.

Rhabarbersirup3

Die Früchte putzen und waschen, dann den Rhabarber schälen und in kleine Stückchen schneiden. Von der Zitrone nach Geschmack ein paar Streifen der Schale mit einem Sparschäler abziehen (bei mir: zwei Streifchen, weil der Waldmeister überwiegen sollte). Die Früchte mit der Zitrone, dem Zucker, der Vanille dem getrockneten Waldmeister und 300ml Wasser in einen Topf geben. 20 Minuten köcheln lassen. Alles durch ein feines Sieb geben, die Früchte auffangen und beiseite stellen. Den Fruchtsud wieder ein den Topf geben und sirupartig einkochen (ca. noch einmal 10-15 Minuten). Den Sirup durch einen Trichter in sterilisierte Flaschen gießen. Gut verschließen und dunkel und kühl aufbewahren.

Rhabarbersirup1

Der Sirup schmeckt am besten mit kaltem Mineralwasser und Eis aufgegossen, oder etwas edler: Mit Prosecco, Eis und Minzblättchen. Das ist unser Plan damit für morgen abend, wenn wir Freunde zum Grillabend hier haben. Achja, und auch die übrig gebliebenen Früchte müsst ihr nicht wegschmeißen! Daraus habe ich noch eine wahnsinnig leckere Marmelade gemacht, wirklich der Hammer! Das Rezept kommt in Kürze!