{Rezension} Deliciously Ella mit Freunden

Auf diese Neuerscheinung im Bücherregal habe ich schon vor der Veröffentlichung eine Weile gewartet. Das Cover und der Titel waren vielversprechend. Ich habe „Deliciously Ella mit Freunden“ für euch getestet. Das Ergebnis könnt ihr nun hier nachlesen:

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{Rezension} Vegetarisch mit Liebe

Heute habe ich einen richtigen Buch-Schatz für euch! Aber lest einfach selbst… „{Rezension} Vegetarisch mit Liebe“ weiterlesen

{Rezension} Die Jüdische Küche

Es gab hier lange keinen Buch-Tipp mehr! Da wird es mal wieder Zeit. Und ich habe auch schon einiges auf Lager. Den Anfang macht dieses Buch, in dem das Schmökern zu einer kleinen Weltreise wird.  „{Rezension} Die Jüdische Küche“ weiterlesen

{Rezension} Kriminell köstlich – Das Krimi-Kochbuch

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Die französische Küche hat einiges zu bieten. Aber kennt ihr die verschiedenen Regionalküchen? Ich habe mal die authentische bretonische Küche unter die Lupe genommen und habe eine Buch-Empfehlung für euch.

„{Rezension} Kriminell köstlich – Das Krimi-Kochbuch“ weiterlesen

{Rezension} Burger Revolution – feinste vegane und vegetarische Burger

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Für alle, die für ihr Leben gern Burger essen, und dabei auch gern mal etwas Neues probieren: Im „Burger Revolution“ findet sich garantiert für jeden Geschmack ein veganer oder vegetarischer Liebling!

Hallo ihr Lieben! Ich habe für euch mal wieder ein Buch auf Herz und Nieren getestet. Das war dieses Mal ganz sicher ein Vergnügen, denn es ging um Burger. Wer liebt sie nicht? Ich esse zwar nicht viel Fleisch, aber auf einem Burger verzichte ich meistens nicht darauf. Das heutige Buch „Burger Revolution“ von Jonathan Häde hat sich aber die Burger ohne Fleisch zum Thema gemacht. Was ich davon halte, lest ihr nun hier! „{Rezension} Burger Revolution – feinste vegane und vegetarische Burger“ weiterlesen

{Rezension} Wiener Küche

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Hey, ihr Lieben! Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende? Wir haben heute Nachmittag das erste Eis des Jahres gegessen…mhmm. Heute habe ich die angekündigte Rezension für euch: Es geht nach Wien. Wer liebt nicht österreichische Mehlspeisen? Also los geht’s! „{Rezension} Wiener Küche“ weiterlesen

{Rezension} Reisehunger

Ihr Lieben, dieses wunderbare Buch wollte ich euch schon eine ganze Weile vorstellen, aber es kam immer wieder etwas dazwischen. Dafür habe ich in dieser Zeit fleißig ausprobiert und kann dafür besonders viel zu dem Buch erzählen.

Druck

Fakten und Äußerliches:

Für „Reisehunger“ ist die bekannte Bloggerin Nicole Stich (Delicious Days) auf drei Kontinente und durch viele Länder gereist. Sie hat die schönsten Reisebilder und die besten Rezepte für uns gesammelt und zusammen mit dem GU-Verlag veröffentlicht. Klingt toll? Ja! Nicht umsonst wurde ihr neues Buch sehnlichst von vielen erwartet. „Reisehunger“ kommt in einem recht großen Format und ist dicker, als erwartet. Die Haptik und Optik des Covers gefallen mir gleichermaßen sehr gut. Das Buch macht sowohl auf dem Lesetischchen, als auch im Küchenregal etwas her.

Nicole Stich
Reisehunger
Die besten Rezepte zwischen USA und Singapur
Reihe: Themenkochbuch
240 Seiten mit ca. 260 Farbfotos
Format: 21 x 27 cm. Hardcover
Preis: 24,99 € (D) / 25,70 € (A)
ISBN: 978-3-8338-4314-3
Erscheinungstermin: Februar 2015

Design & Fotos:

Durch das ganze Buch ziehen sich Nicole Stichs Reisebilder, teils ganzseitig, teils als bunte Collagen. Dazu kommen noch kleine Illustrationen in schwarz und gelegentliche Karten der Länder. Alles zusammen wirkt munter und abenteuerlustig. Die Fotos sind stimmungsvoll und nehmen die Stile der verschiedenen Länder mit auf. Man bekommt eine gute Idee davon, in welcher Stimmung und zu welchem Anlass sie zubereitete werden könnten. Zu jedem Kapitel gibt es neben den Rezepten und Fotos immer zwei Seiten mit verschiedensten Tipps zum Land, zu typischen Mitbringseln, die man dort einkaufen sollte, usw. Am Anfang des Buchs gibt Nicole noch einige allgemeine Tipps zu Kulinarischem Reisen. Natürlich in aller Kürze, denn hauptsächlich handelt es sich trotzdem um ein Kochbuch. Die Mischung aus Reisen, Kochen und Genießen ist allerdings toll umgesetzt worden und macht Lust auf mehr!

Kategorien und Rezepte:

Das Buch ist nach Ländern untergliedert, zu denen es jeweils Fotos, Reisetipps und vor allem viele Rezepte gibt. Von den USA geht es über Portugal, Frankreich, Italien, Griechenland, Türkei, und Dubai bis nach Singapur. Zu jedem Land gibt es zwischen 10 und 12 Rezepten. Einige sind Originalrezepte, die die Autorin auf ihren Reisen kennengelernt hat, andere sind nur von den Reisen inspiriert und von ihr verfeinert. Vom Snack über Hauptgerichte bis zum Dessert ist alle vertreten. Die Rezepte nehmen eine Seite oder Doppelseite ein und sind alle ansprechend bebildert. Alles, was ich bislang aus dem Buch ausprobiert habe, war präzise beschrieben und gelang ohne Probleme. Zu fast allen Rezepten gibt die Autorin noch einen Tipp, wie zum Beispiel zum Schoko-Pflaumen-Crumble, dass man die Streusel auch einfrieren und so bevorraten kann.

Nachmach-Liste und ausprobierte Rezepte:

Ich habe bislang die Scharfe Pasta mit Joghurt, den Fat-teh-toush-Salat, die Muhammara-Paste, das Griechische Frühstückbrot und die Hähnchen-Currypfanne ausprobiert. Wenn ich ehrlich bin, bin ich ein wenig in den Ausprobier-Rausch geraten und dann eine Woche fast nur aus dem Buch gekocht. Das spricht für sich. Die Pasta war lecker und mal eine schöne Alternative, was man außer Bolo und Chili noch mit Hackfleisch machen kann. Der Fat-teh-toush war ein absoluter Traum und ich habe ihn drei Tage in Folge gegessen. Eine perfekte Kombi von knackig, weich, würzig und frisch. Die Muhammara hat mich zuerst geschmacklich enttäuscht, dann habe ich aber festgestellt, dass sie erst ein paar Tage durchziehen muss. Danach: sehr lecker als Dip oder Aufstrich. Die Currypfanne könnte auch bereits aus unserem Standard-Asiarepertoire gekommen sein und das Frühstückbrot ist ein toller Snack.

Ausprobieren möchte ich bald: Bacon Jam, Ofen-Lachs mit Sesamspinat, Linsensalat, Frittata di Spaghetti, Cantuccini-Pfirsiche, Feta Avissinia, Zucchini-Dill-Küchlein, Gyozas, Mango-Avocado-Salat. Wo fang ich jetzt bloß an, bei so einer Liste?

Griechisches Frühstücksbrot

Zusammenfassung und Wertung:

Wenn es einen Kritikpunkt an dem Buch gibt, dann ist das für mich die Länder-Auswahl. Ob der Frankreich-, USA- oder Italien-Teil sein musste, weiß ich nicht so richtig, denn dazu gibt es so viele einzelne Bücher…die mit einem Kapitel eben auch nicht übertroffen werden. Ich hätte mir ein bisschen mehr Mut zur Lücke gewünscht, zum Beispiel mit einem afrikanischen Land.

Ansonsten finde ich „Reisehunger“ spitze! Tolle Gestaltung, interessante Rezepte aus allen Bereichen, die durch Anekdoten von Nicole Stich eine sehr persönliche Note bekommen…so mag ich das! Ich habe bisher aus keinem der vorgestellten Bücher auf meinem Blog so viele Rezepte ausprobiert, das zeigt meine Begeisterung. Sogar der Mann, der sonst bei jedem neuen Kochbuch den Kopf schüttelt, hat interessiert geblättert und wollte gleich ausprobieren. Am besten gefallen mir klar die Kapitel zu Dubai, Türkei und Singapur. Ein großer Pluspunkt: Alle bisher ausprobierten Rezepte waren verhältnismäßig einfach, gut beschrieben, absolut gelingsicher und super lecker! Was will man mehr in einem Kochbuch? Wenn ihr ein bisschen experimentierfreudig und für andere Länderküchen offen seid, dann ist das eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!

And now in English:

Food Blogger Nicole Stich (Delicious Days) wrote a new book! As far as I know it is only out in German, but because I liked it so much, I have to tell you about it. „Reisehunger“ (you can tranlate it as „Wanderlust“, I would say“, is a cookbook full of pictures and recipes Nicole collected during her travels. Plus, she gives advice on culinary travel for all countries included. I love the design, the colorful picture collages and illustrations. Recipes vary between all categories, from snack to man dish to dessert. We travel from the USA to Portugal, France, Italy, Greece, Turkey, Dubai and Singapore. The only point I would criticize was the choice of countries. There are so many books on American, French or Italian cuisine already, that a more exciting country would have been cool, e.g. an African country. But still: I loved the book, mostly the Dubai, Turkey and Singapore chapter. I tried a lot of the recipes already and even my boyfriend liked the book. So we cooked together a couple days in a row: spicy Turkish pasta with yogurt, chicken curry with rice. I also made the muhammara paste, the Greek savory bread and the fat-teh-toush-salad (that I happily ate 3 days, too good!). So if you speak some German or if the book is ever released in your language, this is a strong recommendation!

Carina

„Reisehunger“ wurde mir vom GU-Verlag kostenlos für eine Rezension zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung ist aber 100% meine eigene. 

{Neuerscheinung} Skandinavisch backen

Pünktlich zum heutigen Mittsommar-Fest habe ich einen ganz besonderen Buchtipp für euch! 
Skandinavisch backen1

Fakten und Äußerliches:

„Scandinavian Baking“ stand auf Englisch schon lange auf meiner Kochbuch-Wunschliste. Als ich dann mehr durch Zufall sah, dass es nun auch auf deutsch erschienen ist, habe ich mich umso merh darauf gefreut. Noch dazu hatte ich das Glück, ein Exemplar über Blogg dein Buch vom Edition Michael Fischer Verlag zur Verfügung gestellt zu bekommen. Auf das Päckchen habe ich mich sehr gefreut und es mir gleich mit meinem neuen Schatz gemütlich gemacht. Das Buch ist recht dick und der äußere Einband macht gleich einen sehr wertigen, schönen Eindruck. Einbandgestaltung und Haptik gefallen mir sehr.

Trine HaSkandinavisch backenhnemann
Skandinavisch backen
100 Rezepte – Süss und Herzhaft
288 Seiten mit Fotos
Format: 23 x 19 cm, Hardcover
29,99 € (D)
ISBN 978-3-86355-331-9
Erscheinungstermin: 1. April 2015

 

Design & Fotos:

Die Bilder in dem Buch sind ein Traum! Das natürliche, immer etwas „unperfekte“ Foodstyling und die gedeckten Farben sind einfach genau so, wie man es von einem skandinavischen Buch erwartet. Die Einbandgestaltung mochte ich schon vor dem ersten Durchblättern. Der Rest des Buchs ist in den gleichen gedeckten Farben gehalten. Zwischen den Rezepten schreibt die Autorin zu jedem Kapitel eine Seite, die eine Mischung aus Infos zur Skandinavischen Lebens- und Esskultur und persönlichen Anekdoten ist.

Skandinavisch backen

Kategorien und Rezepte:

Das Buch gliedert sich in die Kapitel „Tipps zum skandinavischen Backen“, „Torten und Kuchen“, „Mittsommer“, „Brote & Herzhaftes Gebäck“, „Weihnachten“ und „Skandinavische Konfitüren“. Die Rezepte wecken meine Neugier und sind eine Mischung aus Erinnerungen an tolle Dänemark- und Schweden-Urlaube und komplett neuen Rezepten, die ausprobiert werden wollen. Nicht alle Zutaten sind in Deutschland gängig, aber viele davon sollte man irgendwie bekommen (zum Beispiel beim Möbelschweden) oder kann sie einfach ersetzen. Die Rezeptanleitungen waren bisher sehr gut umsetzbar. Trine Hahnemann weiß, was sie tut, und gibt ihr Wissen für optimale Backergebnisse hier weiter. Viele Rezepte erfordern etwas Zeit und viele Schritte. So muss für viele der Brote erst einmal eine Biga (eine Art Vorteig) angesetzt werden. Das ist also kein Buch für den schnellen Kindergeburtstags-Kuchen. Die Rezepten wollen vorbereitet und die Zubereitung möchte kultiviert werden. Wenn dafür keine Zeit ist, dann besser ein anderes Buch aus dem Regal nehmen. Wer sich darauf einlässt, wird wunderbare Ergebnisse und viel neues Wissen bekommen.

Plunderteig1

Nachmach-Liste und ausprobierte Rezepte: 

Ich habe bislang das Grundrezept für dänischen Plunderteig und die damit umsetzbaren Rezepte für Plundergebäck mit Konfitüre oder Cremefüllung (Spandauer) und für Mohn-Sesam-Gebäck (Frøsnapper) ausprobiert. Natürlich zeige ich euch beide Rezepte noch. Der Plunderteig war super erklärt und funtionierte recht gut, aber für die perfekte Umsetzung fehlt mir noch ein wenig die Übung. Die beiden finalen Rezepte waren am Ende oberlecker (was auch sonst mit ca. 5,6 Kilo Butter im Teig.?..). Sehr schön fand ich das Rezept die leckere Cremefüllung, die für die Spandauer gemacht wird. Mhmmm! Ich möchte viiiele Rezepte ausprobieren, aber die ersten werden die Crêpe-Torte mit Stachelbeerkonfitüre, die Himbeerschnitten, Preiselbeer-Marzipan-Törtchen, Buttermilchhörnchen, das klassische Roggenbrot, die finnischen Roggenrundlinge und die Focaccia sein.

Skandinavisch backen2

Zusammenfassung und Wertung: 

Das Buch ist für mich mehr als nur ein Backbuch, denn mit der wunderbaren Stimmung, die es einfängt, ist es eine tolle Inspirationsquelle. Es erinnert mich an Urlaube und macht Lust auf mehr (besonders mehr Plunder!). Bisher ist das Gebäck wunderbar gelungen und ich habe schon eine lange Liste, was als nächstes ausprobiert werden muss. Auf den herzhaften Backteil bin ich auch sehr gespannt, denn dänisches Roggenbrot ist bekanntlich eine Wucht. Bislang kann ich es also uneingeschränkt empfehlen! Das Buch ist perfekt für Skandinavien-Fans, die in der Küche auch mal für ein Rezept viel Zeit und Muße haben.

And now in English: 

Scandivanian Baking“ has been out in English for some time, but a couple weeks ago it was finally published in German, too. No matter what language you prefer: It’s worth the buy. I liked the cover design right away. The inside is designed in the same way with dark and moody colors, simple „imperfect“ foodstyling – just as you would expect from a scandinavian book! Some recipes remind me of holidays in Denmark and Sweden, others are completely new to me and make me curious. 

So far I made the basic recipe for Danish Plunder (pastry) dough and with that the Plunder with jam and cream filling (Spandauer) and the poppy seed sesame pastry (Frøsnapper). The basic dough, which I thought is very hard to make, was well explained. Both recipes I made with the dough were delicious! Of course I am going to share these with you soon. I also want to try the crêpes cake, raspberry bars, lingonberry marzipan cakes, buttermilk croissants, classic rye bread, finnish rye rolls and focaccia.

If you like Scandinavia and it’s way if living, you will love everything about this book. I strongly recommend you taking a look! 

 

Carina

{Rezension} La Veganista backt

Heute habe ich mal wieder ein Buch für euch! Ich hatte ja für den Gastbeitrag bei Liv neulich vegane Guglchen gebacken. Das Wissen für das Gelingen meines Rezepts habe ich mir mit diesem Buch angelesen. Und vor ein paar Tagen habe ich euch ja bereits die leckeren Apfel-Marzipan-Scones daraus vorgestellt.

Druck

Fakten und Äußerliches:

„La Veganista backt“ von Nicole Just ist mein erstes veganes Backbuch, von denen es ja mittlerweile einige gibt. Die äußere Gestaltung finde ich sehr ansprechend. Der Hardcover-Einband liegt angenehm in der Hand und die süßen Illustrationen auf dem Deckel eins ein schönes Gegenbeispiel zu anderen, meist foto-lastigen Covern. Das Buch umfasst auf 192 Seiten 82 ausschließlich vegane Rezepte, etwa ein Viertel davon ist herzhaft. Mit 16,99€ finde ich den Preis für ein so umfangreiches Buch und auch Nachschlagewerk sehr gut. Erschienen ist es im September 2014.

Design & Fotos:

Die meisten Rezepte im Buch nehmen eine Doppelseite, manche auch eine Einzelseite ein. Zu jedem Rezept gibt es ein oft ganzseitiges Bild, was mir immer ziemlich wichtig ist. Die Fotos sind farbenfroh und fast süß, aber keinesfalls überstylt. Das Gebäck ist stets im Mittelpunkt. Überhaupt ist das ganze Buch sehr fröhlich gehalten und ich mochte sofort die kleinen Illustrationen im Kreidezeichnungs-Stil, die man auf dem Cover und im ganzen Buch wiederfindet!

La Veganista backt

Kategorien und Rezepte:

Das Buch ist in fünf Kapitel unterteilt: „Service – So geht vegan backen“, „Süße kleine Sünden – Backen im Kleinformat“, „Endlich Kaffeepause – Kuchen für immer und jeden Tag“, „Besonders fein – Für die Tortenmomente im Leben“ und „Herzlich gern herzhaft – Brot, Pizza, Quiche & Co“. Jedes umfasst um die 20 Rezepte und beginnt mit einem Grundrezept. Die Grundrezepte für Hefeteig, Biskuitteig, Rührteig und Mürbeteig sind schließlich ganz besonders wichtig, wenn man auch mal außerhalb der vorgestellten Leckereien des Buchs vegan backen möchte. Das Einführungskapitel finde ich besonders wichtig, denn hier wird Grundwissen zum veganen Backen vermittelt. Wie ersetze ich welches tierische Produkt? Wie kann ich veganes Eiweiß machen? Welche Zutaten sollte ich immer Zuhause haben? Die Tipps und Erklärungen fand ich sehr interessant und hilfreich.

Die Rezepte sind sehr vielfältig und reichen von Tartes und Kuchen über Torten, Cakepops, Waffeln, Cronuts und herzhaftes Quiches und Brote. Die Beschreibungen sind präzise und ausführlich. Zu hedem Rezept werden neben der Zutatenliste auch noch die notwendigen Werkzeuge, Zubereitungs- und Backzeit und die Personenangabe gelistet. Zu vielen gibt es farblich hervorgehoben noch ein oder zwei Extratipps der Autorin. Aus meiner Sicht erfüllen die Rezepte, was das Buch verspricht: Ohne Verzicht vegan zu backen.

Der einzige Minuspunkt, den ich bisher anführen kann, ist ein Fehler in der Anleitung zum von mir ausprobierten Rezept. Dieser lässt sich jedoch leicht ausbügeln und hat zum Glück nicht dazu geführt, dass es schief ging.

Nachmach-Liste und ausprobierte Rezepte: 

Ausprobiert habe ich bislang die Apfel-Marzipan-Miniscones, die sehr lecker waren (Rezept kommt!). Es stehen definitiv noch einige Rezepte auf meiner Nachmach-Liste: Dinkel-Waffeln, Schokoladen-Minitörtchen mit Chili und Fleur de Sel, Pflaumenbrot mit Vollkorn, Verry Berry Pie mit Blaubeeren, Kürbis-Kokos-Tarte, Macadamia-Kirsch-Minitorte…auch einige herzhafte Quiche-Rezepte sehen gut aus! Auch einen veganen Käsekuchen würde ich eigentlich irgendwann einmal gern ausprobieren, denn ich kann mir Käsekuchen mit Tofu noch nicht so richtig vorstellen.

Apfel-Marzipan-Scones3

Zusammenfassung und Wertung:

Ich wollte „La Veganista backt“ unbedingt testen, da ich mit veganem Backen bislang noch kaum Erfahrung hatte. Die ersten Versuche zeigen, dass es ein wenig mehr Planung erfordert, aber in vielen Fällen mit einfachem Ersatz richtig lecker wird. Die Rezeptvielfalt in dem Buch gefällt mir super, denn es gibt für jeden Anlass etwas Passendes. Einer der wichtigsten Faktoren für mich war vorab, dass die Zutaten gut zu besorgen sind und nicht ausschließlich teure Ersatzprodukte Anwendung finden. Diesen Test hat das Buch bestanden, denn der größte Teil der Rezepte kommt ohne ausgefallene Produkte aus (Sojajoghurt und -milch gibt es ja zum Glück mittlerweile fast überall).

Pluspunkte gibt’s für den ausführlichen Einführungsteil, die Gestaltung und die wertvollen Grundrezepte.

Ich liebe einfach klassisches Backen mit Eiern, Butter und auch Milchprodukten, das werde ich sicher nicht aufgeben. Trotzdem werde ich vielleicht in Zukunft auch gelegentlich vegan backen. Zumindest finde ich es sehr praktisch, nun zu wissen, wie man einige Produkte ersetzt, denn im Bekanntenkreis gibt es immer wieder Allergiker, die man beim gemütlichen Kaffeetrinken oder Kuchen-Ausgeben im Büro nicht ausschließen möchte.

Habt ihr schon mal vegan gebacken, und wenn ja, aus Überzeugung oder aus Neugier?

Carina

Nicole Just
La Veganista backt
Kuchen und mehr ganz ohne Tier
– Leckere Rezepte von süß bis herzhaft
192 Seiten mit Fotos
Format: 18,5 x 24,2 cm, Hardcover
16,99 € (D) / € 17,50 (A)
ISBN 978-3-8338-4000-5
Erscheinungstermin: September 2014

*Das Buch wurde mir vom GU-Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

{Neuerscheinung} Vegetarische Sommerküche

Es geht weiter mit meiner Neuerscheingungs-Reihe! Heute stelle ich euch „Vegetarische Sommerküche“** von Paul Ivic vor. Genau richtig, bevor endlich wieder die Zeit des Barfuss-Laufens und des Sommerspossen-Bräunungstrainings beginnt!

Vegetarische Sommerküche1

Fakten und Äußerliches:

Paul Ivic ist Sternekoch in Wien und München und hat sich besonders der saisonalen und vegetarischen Küche verschrieben (obwohl er selbst kein Vegetarier ist!). Es handelt sich bei „Vegetarische Sommerküche“ um sein erstes Buch. Das Ziel des Buchs soll es sein, einfache, unkomplizierte und leicht nachkochbare Rezepte für den Sommer zu kreieren und zum Nachmachen zu animieren. Die Rezepte sollen abwechslungsreich und doch überraschend sein.

Das Buch ist im Brandstätter Verlag erschienen und kostet 25 Euro. Es macht einen sehr wertigen Eindruck. Die Einband-Gestaltung macht Lust auf Sommer und auf die tolle Rezeptvielfalt im Inneren. Das Format ist etwas kleiner als bei vielen Kochbüchern, was mir gut gefällt, da es sich so auf der Arbeitsplatte gut hinlegen lässt. Es ist im Januar 2015 erschienen und hat 176 Seiten.

Vegetarische Sommerküche5

Kategorien und Rezepte:

Es gibt fünf Kapitel: „Kleine Köstlichkeiten und Salate“, „Picknick“, „Grillen“, „Feste im Freien“, und „Süßer Sommer“. Diese Aufteilung gefällt mir besonders gut, denn sie beschreibt bereits, wie ein toller Sommer auszusehen hat. Wir wollen raus, grillen, picknicken, mit lieben Menschen jeden Sonnenstrahl genießen und trotzdem lecker essen. Dabei aber bitte nicht so viel Zeit mit der Zubereitung verbringen! Insgesamt finden sich in dem Buch über 100 Rezepte. Viele davon sind vegan, laktosefrei oder glutenfrei und gut sichtbar entsprechend gekennzeichnet. Die meisten Rezepte sind angenehm kurz fomuliert, aber trotzdem verständlich. Zu jedem Rezept gibt es eine Personenangabe. Sehr gelungen finde ich, dass fast immer am Ende des Rezepts noch ein kleiner Tipp zur Würzung, Abwandlungen, Beschaffung einiger Zutaten etc. bekommt. Für viele vegetarische Rezepte wird eine vegane Abwandlung angeboten.

Die Rezepte selbst sind wunderbar abwechslungsreich und wecken in mir das Gefühl, sofort den Picknickkorb packen zu wollen. Von leichten Salaten über Hauptgerichte, Appetizer, Saucen, Dips, Brot und Desserts ist alles vertreten. In jedem Kapitel habe ich bereits einige Favoriten gefunden.

Vegetarische Sommerküche

Design und Fotos:

Die Fotos sind natürlich sommerlich-mediterran gehalten. Der Stil ist farbenfroh, frisch und passt sehr schön zum gesamten Buch. Die Gerichte werden in den Mittelpunkt gestellt, es gibt nicht allzu viel Deko und Ablenkung. Nur allein das Durchblättern ist dadurch bereits sehr inspirierend. Leider gibt es nicht zu jedem Rezept ein Bild, aber zum Glück zu den allermeisten. Mir geht es immer so, dass ich erst einmal ein Bild vor Augen haben muss.

Zwischendrin gibt es die eine oder andere Trennseite, zwischen den Kapiteln und auch mal einfach so. Auf diesen sieht man sommerliche Schnappschüsse: ein Badesteg, ein Picknickkorb, Paul beim Grillen und Erdbeeren pulen. Insgesamt ist das sehr stimmig und im Gegensatz zu anderen Büchern wird hier die Darstellung des Kochs selbst zum Glück nicht übertrieben.

Das Design ist klar und unaufgeregt. Da die Bilder sehr farbenfroh sind, sind die klaren Schriften und wenigen Farben in der Rezeptbeschreibung ein guter Kontrast und alles ist angenehm zu lesen.

Vegetarische Sommerküche4

Nachmachliste und ausprobierte Rezepte:

Ich habe bereits die Kräuterfocaccias mit Birne ausprobiert, die mich vollkommen überzeugt haben. Die würde ich jederzeit wieder machen und auch Gästen bei einer Grill- oder Gartenparty servieren. Ebenfalls sehr lecker war das italienische Landbrot, das ich aber nicht verbloggt habe. Ein etwas rustikaleres Baguette, ich hatte noch einen Esslöffel einer Aglio-Olio-Gewürzmischung in den Teig gegeben. Das kann man sicher variieren.

Das Buch enthält viele Rezepte, die ich gern noch ausprobieren würde. Zum Beispiel die Polenta mit pochiertem Ei und Rucolabutter, das Mozarella-Sandwich mit Feigensenf, den Quinoasalat mit Erdbeeren und Ziegenfrischkäse, das Ananasrelish und den Olivenölkuchen.

Birnen Focaccia5

Zusammenfassung und Wertung:

Das Buch gefällt mir sehr gut und ich möchte jetzt am liebsten gleich Sommer! Ich werde es sicher noch oft zur Hand nehmen und darin stöbern. Viele Rezepte sprechen mich an und werden mal (eventuell leicht abgewandelt) nachgekocht. Allerdings werden das wohl Tage sein, an denen ich nur für mich oder für Freundinnen koche. Die meisten der Rezepte in dem Buch würden meinen Freund, den überzeugten Fleischesser, wohl nicht zufriedenstellen, höchstens als Beilage. Es ist eben Sommerküche und wäre vielen Männern wohl zu wenig deftig. Ein kleiner Minuspunkt ist aus meiner Sicht auch, dass einige Zutaten nicht so einfach zu bekommen sind. Damit meine ich zum Beispiel Canihua-Mehl, Flohsamenschalen oder eingelegte Vogelbeeren. Zum Glück betrifft das die Minderzahl der Rezepte. Das ist wohl der Tatsache geschuldet, dass Paul eigentlich aus der Sterneküche kommt.

Sehr positiv finde ich, dass man in jedem Rezept merkt, dass der Autor sein Handwerk versteht und in jedem Rezept die Liebe zu guten, regionalen Lebensmitteln von Qualität erkennen lässt. Seine Leidenschaft für nachhaltige und biologische Landwirtschaft steckt an. Auch wenn ich bisher wenige Rezepte nachgekocht habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass man in diesem Buch von einer 99%igen Gelinggarantie ausgehen kann! Das Ziel, nachkochbare Rezepte mit wenig Aufwand zu schaffen, ist hier fast immer gelungen. Insgesamt ist das Buch sehr stimmig und mit ein wenig Kocherfahrung können wohl auch fehlende Zutaten ersetzt werden. Viele Rezepte haben einen interessanten „Twist“ und stechen so aus der Menge der vegetarischen Rezepte durch Raffinesse heraus. Ich habe Lust bekommen, mehr davon zu probieren!

Carina

**Das Buch wurde mir vom Brandstätter Verlag kostenlos im Rahmen eines Gewinnspiels übersandt. Vielen Dank dafür!