DIY: Ombré Eier zu Ostern

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 Bald ist Ostern! Für mich bedeutet das vor allem zwei gemütliche Tage mit der Familie und ein schönes Osterfrühstück. Nun bin ich das erste Mal fern von Zuhause. Trotzdem werden F. und ich bestimmt gemütlich frühstücken und vielleicht ein bisschen die Sonne genießen (falls sie denn zusehen ist). Für Osterdeko bin ich eigentlich nicht so zu haben. Das ist mir meistens zu kitschig. Aber nun, in der eigenen Wohnung und mit latentem Kreativ-Fieber wollte ich doch ein wenig dekorieren. Dafür habe ich erst einmal nach Inspiration gesucht. Dabei stieß ich auf Craftgawker. Kennt ihr die Seite? Ich bin davon ziemlich begeistert und werde sie sicher noch oft nutzen. So viele tolle Ideen!

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Die Ombré-Eier haben mir dann doch sehr gut gefallen und ich wollte sie euch hier noch als Last Minute Oster-DIY zeigen, es wird ja langsam Zeit! Alles was ihr braucht sind:

Acrylfarbe (hier z.B. in türkis)
ausgeblasene Eier
etwas Wasser
Bakers Twine oder anderen Faden
Zahnstocher

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 Die ausgeblasenen Eier werden vom breiteren Ende bemalt. Dazu habe ich sie mit dem Loch auf einen Schaschlikspieß gesteckt, damit ich nicht in die aufgetragene Farbe fasse. Zuerst malt ihr kreisförmig ganz unten am Ei mit unverdünnter Acrylfarbe. Dann vermischt ihr die Farbe mit etwas Wasser und malt einen Kreis weiter aufwärts. Dann wird die Farbe immer weiter nach oben hin verdünnt. Gut trocknen lassen, am besten in einem Eierkarton. Für die Aufhängung brecht ihr einen Zahnstocher in zwei Stücke und vernotet sie jeweils mit Bakers Twine zu einer Schlaufe. Das Holztückchen wirs ins Ei gesteckt, sodass nur die Schlaufe herausschaut. Aufhängen, fertig!

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 An meinem Osterstrauch hängen noch kleine Elemente aus Salzteig, die ich vor ein paar Wochen geformt und mit weißer Sprühfarbe verschönert habe. Es sind Kränze mit Mini-Tulpen darin und Herzen. Fertig ist eine dezente und fröhliche Osterdeko!

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Mein Asien in Bildern – Teil 1

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Langes Wochenende auf Ko Samet – Erholung pur und wunderbare Strände!

Ihr Lieben, ich habe euch vor Kurzem einen Asien-Bilderpost angekündigt. Einige von euch haben meine Hoffnung, dass euch das vielleicht interessiert, so lieb bestätigt und bekräftigt, dass ich mich sehr gefreut habe. Ich wollte euch nicht zu lange warten lassen und habe mich deshalb an die Arbeit gemacht. Und nun mein Dilemma: Ich konnte mich einfach nicht entscheiden. Es wurden so viele Bilder, die ich euch zeigen möchte, dass ich kurzerhand beschlossen habe, zwei Beiträge daraus zu machen. Deshalb bekommt ihr heute einen Teil, der zweite kommt dann nächste Woche. Vorsicht, das werden zwei laaange Beiträge!

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Bangkok zur Rush Hour in der Dämmerung

Asien macht es einem wahnsinnig einfach beim Fotografieren. Ich empfand alles aufregend. Die Farben sind schillernder. Die Natur spektakulärer. Die Menschen interessierter. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele Bilder ich in meinen neun Monaten dort geknipst habe.

Heute möchte ich euch ein paar Bilder von Bangkok und kürzeren Trips zeigen. Nächste Woche gibt es dann Bilder von einer längeren Reise durch drei Länder.

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Strandrestaurant am Abend, ebenfalls auf Ko Samet

Ko Samet ist die nächste Insel, die man von Bangkok aus für ein Wochenende erreichen kann. Je nachdem, an wievielen Palmen der Fahrer anhält, um Reissäcke ab- oder Hühner aufzuladen, braucht man 2-5 Stunden. Dann setzt man ca. 1 Stunde mit kleinen Schiffen über. Wir schliefen dort in einem kleinen Bungalow aus Holz auf Pfählen in einer einsamen Bucht. Dort gab es nur zwei oder drei andere Bungalows und man schlief beim Rauschen des Meeres ein. Am nächsten Morgen hatte man direkt wieder den Blick auf die kleine wilde Bucht unten. Wirklich traumhaft! Das Wochenende bestand aus langes Strandspziergängen, schlafen im Sand, Baden und ab und zu zum Banana Pancake Man rüberschlurfen um einen Pancake zu verdrücken. Perfekt!

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Wunderschöne, wilde Bucht auf Ko Samet.
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Obstverkäufer am Strand. Mango und Ananas gehen immer!

Ayutthaya war früher die Stadt des Königssitzes und ist sehr geschichtsträchtig. Heute besteht die halbe Stadt aus alten Tempeln und noch älteren Tempelruinen. Die wenigen Menschen dort leben vollkommen vom Tourismus. Die Stadt ist in ca. zwei Stunden von Bangkok mit dem Zug zu erreichen. Überhaupt ist schon die Zugreise ziemlich aufregend, wenn man dieses Fortbewegungsmittel nicht zugunsten teurer Hotelbusse gleich ausschließst. Ayutthaya ist zu einem großen Teil von einem Fluss umgeben und man kann mit dem Boot die einzelnen Tempel anfahren. Außerdem gibt es einen schwimmenden Markt. Eine Tagesreise ist ausreichend, um das wichtigste zu sehen.

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Frühling in der alten Königsstadt Ayutthaya
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Blick auf Ayutthaya vom Boot
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Buddha in einer Ruine in Ayutthaya

Meine Reise nach Rangun war eher spontan und nur ein Wochenende lang, da die Flüge günstig waren. Es reizte mich, dieses Land zu besuchen, was doch jahrzehntelang eine geschlossene, abgeschottete Militärdiktatur war. Nun öffnet es sich langsam und die Wirtschaft wächst immer rasanter. Der Tourismus ebenfalls, aber zu diesem Zeitpunkt erkannte man die wenigen Touristen vom eigenen Flug an den interessanten Sehenswürdigkeiten stets wieder. Dagegen waren wir weißen Mädchen eher eine kleine Attraktion und mussten mit Einheimischen Fotos machen. Die Menschen und das Land dort haben mich fasziniert. Es war anders und wunderschön und irgendwie noch unberührt von Tourismus und Weltpolitik. Die Zeit läuft langsamer. Die Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Schwedagon-Pagode, waren umwerfend. Verfallene Kolonialarchitektur und Armut sind leider auch allgegenwärtig.

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Kinder verkaufen Rambutan in Rangun, Myanmar
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Kleine Kindernonnen in Rangun, Myanmar
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Altes Schiff in Myanmar – leider bei schlechtem Licht, aber zu schön, um es nicht zu zeigen!

Und zuletzt ein paar Eindrücke von meinem geliebten Bangkok. Ich vermisse manchmal sogar den geschäftigen Lärm, der so anstrengend sein kann. Ich werde zurückkehren!

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Tempel in Bangkok mit Pagode
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Seerose in einem Tempel in Bangkok
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Goldene Buddhas im Tempel
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Ausblick von meinem Balkon um sieben Uhr morgens.
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Statue im Tempel
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Nochmal Rush Hour

 

Ich hoffe, die Bilder gefallen euch. Zwischen all den Rezepten ist das ja mal wieder ganz was anderes 🙂 Ein schönes Wochenende euch allen!

 

Urlaubs(über)reif und ein DIY Mini-Leporello als Reisetagebuch

Leporello2Hallo ihr Lieben, während dieser Beitrag sich freischaltet, sitze ich schon im Flieger. Es ist nun wirklich höchste Zeit für diese zwei Wochen Urlaub. Seit ich Anfang August direkt nach Abschluss meiner Prüfungen in dieses neue Land kam, um einen ganz neuen Lebensabschnitt zu beginnen, waren gerade einmal fünf Tage Dubai-Urlaub drin. Davon abgesehen gab es hauptsächlich lange Arbeitstage und Überstunden, weshalb ich nun wirklich urlaubsreif bin. Die letzten paar Tage schleppe ich mich nur noch aus dem Bett und auf die Arbeit. Styling? Fehlanzeige. Aber nun geht es für ein paar Tage nach Deutschland, zur Familie, zur Familie des Manns. Ich plane viel morgendliches Ausschlafen, viel Shopping, Strandspaziergänge und Zeit mit der Familie. Deswegen wird es hier in den nächsten Tagen nicht so regelmäßig Meldungen von mir geben, wie gewohnt. Ich habe aber das eine oder andere vorbereitet, sodass es nicht zu ruhig wird, auch wenn ich Zuhause nicht zum Bloggen komme. Seid gespannt!

Um den Inhalt meines Koffers habe ich mir dieses Mal viele Gedanken gemacht, denn ich wollte möglichst viel Platz haben für die vielen Dinge, die ich am Ende mit zurück bringen möchte: Bastelmaterial, Backzutaten, Klamotten, Deko…

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Aus diesem Grund wollte ich auch kein Notizbuch mitnehmen, um Reisetagebuch zu führen. Das nimmt zuviel Gewicht. Außerdem mache ich das doch nie und schiebe es vor mir her. Dann fühlt es sich an, wie eine lästige Hausaufgabe. Deswegen habe ich mir diesmal etwas ganz anderes überlegt: Dieses kleine, federleichte Leporello. Es ist in 20 Minuten selbst gebastelt. Eine kleine Seite pro Urlaubstag will nur gestaltet werden, und das möglichst kreativ. Kleine Beschreibungen und Stichwörter sollen von Zeichnungen, Eintrittskarten und Fotos ergänz

t werden. Zu jedem Tag nur das nötigste. So ist das ganze kreativ und macht Spaß, und am Ende habe ich auf einem Blick eine süße kleine Urlaubserinnerung. Wie ihr ein solches Mini-Leporello ratzfatz basteln könnt, zeige ich euch jetzt.

Diese Dinge werden benötigt: Ein großer Bogen Tonpapier in einer Farbe eurer Wahl (Für die „Zieharmonika“), ein Bogen etwas dickeren Tonkarton für den Einband, Flüssigkleber, Maskingtape, eine Schere, ein großes Lineal oder Geodreieck

1. Der Tonpapierbogen wird längs halbier, sodass zwei lange Streifen entstehen. leporello3

2. Die schmale Seite des Tonkartons sollte etwas breiter sein, als die schmale Seite des Buntpapiers. Der Tonkarton wird dann zweimal gefaltet, dass ein Bucheinband mit einer überlappenden Seite entsteht.

3. Die beiden Buntpapierstreifen werden jeweils zur Zieharmonika mit gleich breiten Abschnitten gefaltet.

4. Die beiden Falt-Zieharmonikas werden dann mit einem farblich passenden Masking Tape von beiden Seiten verbunden.

5. Nun sollen alle Kanten des Bucheinbands mit einem farblich passenden oder kontrastierenden Masking Tape eingerahmt werden.leporello46. Die Umrahmung sieht an den Ecken am saubersten aus, wenn  man die Ecke des Maskinp Tapes über der Einband-Ecke, diagonal abschneidet und nach hinten schlägt. Dadurch wir das Papier auch haltbarer und die Ecken knicken nicht so leicht ab.

7. Nun das Leporello-Buntpapier auf die linke Seite des Bucheinbands kleben. Hier seht ihr auch noch einmal, wie der Masking Tape Einband von innen aussehen sollte.

8. Das ganze sieht nun so aus, das Leporello wurde nur an einer Seite des Einbands fixiert.

9. Schließlich wird am Einband rundherum ein schönes Band aufgeklebt, mit dem sich das Album verschließen lässt.leporello5

Fertig!! Sind sie nicht wunderbar? Ich habe gleich noch eines zum Verschenken gemacht. Das Ganze dauert nur ein paar Minuten und ergibt ein tolles Geschenk für liebe Freunde oder ein Mini-Fotoalbum für den liebsten. Vielleicht zum Valentinstag?leporello6

Zu einem Geschenk könnte man auch, wie in dem Bild unten rechts, noch einige Dinge zum Verzieren und Ausschmücken des Leporellos dazugeben: Etiketten, bunte Papierstreifen, Bänder, Sticker, Masking Tape. Ich habe mir bereits ein kleines Tütchen zusammengestellt, damit ich meine Urlaubserinnerungen hübsch gestalten kann.
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Birthday Sweettable

SweettableHeute bekommt ihr endlich den Sweettable zu sehen, den ich seit Tagen angekündigt habe, oh jaaa! Es gab außer dem Geburtstag kein besonderes Motto, außer, dass die Gäste ihn lieben sollten. Ziel erreicht! Ich musste immer wieder versprechen und versichern, dass die Cookies nicht aus unserem Lieblingscafé, der Cookiebox stammen und wirklich alles selbst gemacht ist. Es scheint also geschmeckt zu haben. Auch heute auf der Arbiet wurde mir immer wieder versichert, wie gut das Essen und besonders der Sweettable waren. Das Farbkonzept ist auf meine Lieblingsfarbe türkis zurückzuführen, zu der ich noch etwas Neutraleres kombinieren wollte.

Das Foto ist deswegen nicht erste Sahne, weil ich von morgens bis nachmittags um vier in der Küche stand. Als ich endlich mit dem Verzieren der Schokoladen-Torte fertig war, kam schon wieder diese ultra fiese Dämmerung, wie sie es im Moment immer tut, bevor man gute Fotos machen kann. So ist das leider, ihr kennt das.

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Zumindest werde ich euch in den nächsten Tagen diese Rezepte (bei besserem Licht) präsentieren:

– Schokocookies, die meinem jahrelangen Suchen nach DEN Chewy Choc Chip Cookies endlich ein Ende gesetzt haben. Hach, ich dachte schon das wird mein Always-Fail-Rezept

– Eine Schokotorte, deren Name kaum treffender sagen könnte, was drin ist: Komprimierte Schokolade zum reinlegen und drin baden. Himmlisch.

– Eton Mess mit Grantapfel und rosa Meringue. Sieht aus wie kleine Wölkchen und fühlt sich auf der Zunge auch so an.

– Bailey’s-Haselnuss Cupcakes für einen kleinen Schwips auf dem Desserbuffet.

Außerdem gab es noch eine Tarte, die ich aber nicht verbloggen möchte, da sie etwas schiefgegangen ist. Eigentlich wollte ich eine Tarte aus dem Backbuch machen. Dann lächelte mich der fertige Mürbeteig-Boden an und flüsterte meine Kreativität zu: „Komm schon Baby, setz dich durch und mach was Eigenes!“ Keine Gute Idee…es sollte eigentlich eine Himbeer-Cheesecake-Tarte werden, mit einer Füllung aus Schokoladen-Ganache. Der rosa Cheesecake…naja, kein Hit. Als das ganze auf dem Sweettable stand, sahen die Stücke nämlich mehr nach Leberwurst-Schnittchen aus in ihrer rosa Pracht. Aber wegschmeißen konnte ich mir nicht geben, also standen sie den Abend lang dort und schrien mir jedesmal im vorbeigehen entgegen: Leberwurst-Schnittchen! Also, kurzum: Sie werden nicht verbloggt^^

Zum Glück kann ich dagegen sagen, dass die Schokotorte ein absoluter Traum gewesen ist und ich mir nun vornehme, mehr Torten zu backen.

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Auf dem Bild seht ihr außerdem stellvertretend für das Eton Mess nur ein paar rosa Baisers, da es erst kurz vor Beginn der Party zusammengerührt werden wollte. Da war es aber eben schon zu dunkel zum knipsen. Probleme eines Food Bloggers, ihr wisst schon…

A. hat zu diesem wunderbaren Doppel-Geburtstags-Sweetttable übrigens nach der Knipserei noch unglaubliche Panna Cotta mit Erdbeeren in Miniform und eine Raffaelo-Torte beigesteuert. Ich war im 7. Himmel, der Dessert-Tisch war voll und einige Gäste waren gezwungen, mehr oder weniger nach Hause zu rollen. Mission Accomplished!

It’s Girlstime: Leckerer Mädels-Brunch

IMG_5282Ich hatte mal wieder Lust, mit ein paar Mädels zusammen zu kommen. Also habe ich mir vor einigen Tagen überlegt, dass ein Brunch toll wäre. Brunch gibt es hier gar nicht, ausgiebieges Frühstück (wie ich es liebe) kennt man im Nahen Osten weniger. Also selber machen. Die Mädels, die ich einlud, waren begeistert. Also habe ich gestern nach Feierabend angefangen, Brötchen und Leckereien zu backen und zusammenzurühren. Um elf kamen sie dann alle und wir hatten viel Spaß! Der eine oder andere Daheim gebliebene Mann war recht neidisch, aber heute war Girls-Time! Wir haben so viel gelacht und lecker gegessen, dass ich mir sicher bin, dass wir das wiederholen werden.

Ich hatte die Gäste gebeten, auch eine Kleinigkeit beizusteuern, so wurde der Tisch noch etwas bunter und alle sind sehr kreativ geworden. Mhhhhm!

IMG_5284Ich hatte Macarons, Schwärzwälder Cupcakes (man beachte: auf neuer Etagere vom Basar!), Selbstgemachtes tropisches Müsli, Schokohörnchen, Roggenbrötchen, Müslibrötchen, Honig-Senf-Frischkäse und meinen Standard Tomate-Feta-Salat vorbereitet. Es hat allen super geschmeckt. Außerdem wurde noch Ostsalat, Erdbeertorte, Würstchen und Avocado-Aufstrich mitgebracht. Ein Traum!

IMG_5292IMG_5295Meine Rezepte bekommt ihr nach und nach hier zu sehen. IMG_5289Auch in Berlin habe ich Brunch schon geliebt. Das lange Zusammensitzen, ab und zu mal wieder den Teller voll laden, noch einen Kaffee hier, etwas Obst da, ein paar besondere Leckereien..einfach spitze. Das hat mir gefehlt. Besonders schön war es, nur mal mit ein paar Mädels zusammen zu sein. Das ist eher selten, man sieht sich meistens nur auf Partys. To be continued…<3
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