Apple Cheesecake Streusel Muffins

Apple Cheesecake Streusel Muffins4

Das Rezept für diese Muffins, bzw. diesen Apfel-Streusel-Käsekuchen, habe ich irgendwann vor einiger Zeit mal auf einem amerikanischen Blog gefunden und wusste, es muss gut sein! Leider kann ich mich absolut nicht mehr erinnern, wo genau. Das Rezept hatte ich aber aufgeschrieben. Und typisch amerikanisches Rezept: Ich habe am Ende auch eine Menge daran verändert, denn viele Zutaten (besonders der Zucker!) sind mir darin immer etwas zu mächtig. Es ist also doch nicht so ganz das gleiche Rezept, aber als ich diese Inspiration auf dem Blog sah, war schon genau klar, wie der Kuchen fertig schmecken muss. Davon habe ich mich leiten lassen, wie so oft.

Apple Cheesecake Streusel Muffins2

Ursprünglich ist das hier ein Rezept für die typisch amerikanischen Bars (wie auch in diesem Rezept), die in einer rechteckigen Form gebacken werden und recht kompakt im Ergebnis sind. Einen Teil des Teigs habe ich so gebacken, der Rest wurde zu kleinen Muffins. Da seid ihr vollkommen frei. Auf jeden Fall sind die süßen Streusel-Muffins fotogener.

Das Ergebnis ist genau das, was ich gern einen ehrlichen Kuchen nenne. Ohne viel Schnickschnack, aber mit viiiiiiel Geschmack wie wir ihn mögen. Der Boden trifft auf eine dicke Schicht Cheesecake trifft auf Äpfel mit Zimt und knusprige Haferflocken-Streusel. Man braucht für die Zubereitung zwar ein wenig Zeit und ein paar Schüsseln (wegen der verschiedenen Schichten), aber beim ersten Bissen werdet ihr merken, dass das Rezept genau das auch wert ist.

Apple Cheesecake Streusel Muffins

Wenn ihr nur Muffins backt, solltet ihr dafür auf jeden Fall ein Muffinblech benutzen, das mit Papierförmchen ausgekleidet wird – wenn nur im Blech gebacken wird, lösen sich die Muffins später sehr schlecht, nur in Papierförmchen habt ihr aber nicht die Möglichkeit, alles ordentlich und ohne Unfälle zu schichten (es sei denn, es handelt sich um sehr feste Förmchen).

Apple Cheesecake Streusel Muffins1

Apfel, Zimt, Käsekuchen, Streusel…Eine richtige Kombi für die Seele! Mit so einem Muffin oder Stück Kuchen würde ich gern jeden Sonntag auf der Couch lümmeln. Dazu ein leckerer Tee und eine liebe Freundin…perfekt! Wobei, dann müsste ich sie ja teilen. Muss auf jeden Fall eine sehr gute Freundin sein, denn teilen fällt bei denen hier schwer.

Apple Cheesecake Streusel Muffins5

Apple Cheesecake Streusel Muffins6

Für eine bessere Übersicht habe ich euch die Zutaten für jede Schicht einzeln aufgelistet, also bitte nicht von der Länge abschrecken lassen. Vieles ist einfach mehrfach gelistet. Die Menge sollte für eine große Springform oder eine eckige Form von ca. 22x28cm reichen. Oder ihr macht viele Muffins.

Für 1 große Form von 26cm oder ca. 14 Muffins:

Boden: 
300g Mehl
120g brauner Zucker
220g weiche Butter
1 Prs. Salz

Käsekuchen-Schicht: 
340g Frischkäse
100g griechischer oder Vollmilchjoghurt
120g weißer Zucker
2 Eier
1 Pck. Vanillezucker

Streusel-Apfel-Topping: 
110g Butter
40g kernige Haferflocken
120g Mehl
75g + 2 TL brauner Zucker
3 Äpfel
1 TL Zimt
optional: 1 EL Rum

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine Form mit Backpapier auslegen (z.B. 26cm-Springform oder eckige Form von ca. 22x28cm) oder ein Muffinblech mit ca. 14-16 Muffinförmchen. Für den Boden Mehl, Zucker und Salz vermischen. Die weiche Butter mit einer Gabel gleichmäßig unterkneten, bis eine krümelige Masse entsteht. Die Masse am Boden einer großen Form oder der Muffinförmchen festdrücken und im vorgeheizten Ofen ca. 15 Min vorbacken, bis sie leicht gebräunt ist. In einer Schüssel den Frischkäse und Joghurt mit dem Handmixer verrühren, bis sie gleichmäßig weich sind. Den Zucker, die Eier und den Vanillezucker gut unterrühren. Käsemasse über den vorbereiteten und gebackenen Boden gießen (oder gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen).

Für die Haferflocken-Schicht das Mehl, 75 braunen Zucker, die Butter und die Haferflocken zu Streuseln verkneten. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und fein würfeln. Die Würfel mit dem restlichen braunen Zucker, Zimt und wenn gewünscht dem Rum vermischen. Die Apfelstückchen über die Käsemasse verteilen und mit den Haferflocken-Streuseln dicht bestreuen. Für ca. 40 Min. im Ofen backen und unbedingt die Stäbchenprobe machen. Am besten eine Nacht im Kühlschrank stehen lassen und dann mit einem scharfen Messer in Stücken schneiden, falls der Kuchen in einer großen Form gebacken wurde.

Apple Cheesecake Streusel Muffins3

Schlemmt schön!

Carina

Brett + Muffinförmchen: Ib Laursen
Spitzendeckchen + Löffel: Greengate
Windlicht: Madame Stoltz
Tasse: Design Letters
Tee-Ei: Tiger

{Healthy Kitchen} Grüner Super Smoothie und ein guter Start in die Woche

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Nachdem ich euch bereits vor zwei Wochen das neue Buch von Katie Quinn Davies ausführlich vorgestellt, und ein paar Mandarinen-Pistazien-Muffins mit Mohn gebacken habe, kommt nun schon ein weiteres Rezept aus dem Buch.

Neulich an einem Wochenende fühlte ich mich irgendwie matt und ein wenig kränklich, eben so richtig matschig. Seit Tagen hatte ich das Gefühl, dass die nächste dicke Erkältung schon lauert. Ein langer Abend mit Freunden und eine unruhige Nacht führten dazu, dass eben dieses matschige Gefühl meinen Drang zum auf-der-Couch-liegen ins unendliche steigerte. Vitamine mussten her! Da fiel mir wieder der Smoothie ein, der mich bereits beim ersten Blättern in Katies Buch neugierig gemacht hatte. Der Super Smoothie! Zum Glück war dafür auch alles im Haus und los ging es!

Super Smoothie

Die Kombination aus Kiwi, grünem Apfel, Spinat, Minze und Zitrone hörte sich schon super an, und genauso schmeckt sie auch! Sehr zu empfehlen…auch der Liebste hat sich trotz der giftigen Farbe ziemlich schnell überzeugen lassen und fand ihn lecker. Ich habe noch meinen momentanen Smoothie-Liebling Limettensaft und einen EL Chia-Samen für extra Power hinzugefügt. Und dann wieder ab auf die Couch, ausspannen und Vitamine wirken lassen!

Super Smoothie2

Mein Tipp: Wenn von der Rezeptmenge etwas übrig bleibt, in Mason Jars oder andere Schraubgläser füllen, und am nächsten Morgen mit zur Arbeit nehmen. Ich werfe dann morgens noch einen Eiswürfel rein. So mache ich das sehr oft und freue mich auf der Arbeit über mein tolles Frühstück!

Super Smoothie3

Für 3 Gläser grüner Super Smoothie:

1 grüner Apfel
2 reife Kiwis
20g junger Spinat
2 EL Zitrone
1-2 Limettensaft
einige Minzblätter
250ml Wasser
Eiswürfel
evtl. 1 TL Chiasamen

Kiwis schälen, den Apfel abwaschen und vom Kerngehäuse befreien. Beides in Stücke schneiden. Den Spinat waschen. Alle Zutaten zusammen in einen Mixer geben und gut pürieren. Je nach Leistungsstärke des Mixers sollte das Eis erst zugegeben werden, wenn alles andere fein püriert ist. Auf Gläser verteilen und nach Belieben noch mehr Eis und die Chiasamen hinzugeben, wenn gewünscht. Genießen und Wohlfühlen!

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Carina

Pastinaken-Nuss-Wähe und 5 Fakten über mich

Pastinakenwähe

Überall lese ich schon von der Lust auf Frühling. Ich habe heute nochmal ein richtiges Winteressen für euch. Aber vorher zu etwas anderem…

Einige von euch wissen bereits, dass ich Blogger Awards eher etwas kritisch betrachte. Viele davon sind für mich Kettenbriefchen, die immer wieder auftauchen. Wenn man etwas länger bloggt, dann wird man irgendwann ziemlich oft „nominiert“ und soll dann wieder andere Blogs nominieren, und so weiter. Ich freue mich dann zwar sehr, dass der Nominierende meinen Blog offenbar mag und dafür an mich denkt. Aber auf meinem Blog reiche ich die Awards nicht weiter, da ich euch auch nicht ständig Frage-Antwort-Spielchen zu meiner Person präsentieren möchte. Soviel zum „eigentlich“. Heute muss ich eine kleine Ausnahme machen, denn der liebe Michael hat mich nominiert für den „One Lovely Blog“-Award, und zwar für meine Fotografie! Vielen Dank dafür! Da das für mich ein Punkt ist, an dem ich in den letzten Monaten viel gearbeitet und gefeilt habe, habe ich mich über das Lob gefreut wie Bolle. Das konnte ich nicht so unbeantwortet stehen lassen. Und immerhin waren dieses Mal 5 Fakten gefragt. Die bekommt ihr also heute von mir zusätzlich zum Rezept, auch wenn ich nicht weiter nominieren möchte.

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1. Meine Fotografie: Dafür wurde ich von Michael nominiert und er hat anklingen lassen, dass ich dazu in meinem fünf Fakten auch etwas erzählen könnte…hmmm, also: Ich fotografiere seit einigen Jahren, auch vor meiner Blogger-Zeit, mit einer Canon Eos 1100d, eine sogenannte „Anfänger-Spiegelreflex“. Mit ihr bin ich immernoch sehr zufrieden und erst durch das Bloggen und regelmäßige Fotografieren habe ich angefangen, mich mit ihren manuellen Funktionen zu beschäftigen. Ich besitze dazu nur zwei Objektive, das 18-55mm-Standard-Objektiv und ein 50mm-Festbrennweitenobjektiv. Letzteres hat sich für die Food-Fotos wegen des besseren Lichteinfalls bewährt. Seit dem Workshop im Mai achte ich verstärkt auf meine Bilder und bin so langsam auch zufriedener damit. Trotzdem gibt es noch viel zu verbessern. Ich versuche, meine Shootings vorher ein wenig zu planen, merke aber immer wieder, dass ich spontan dann andere Ideen habe. Am allerwichtigsten, damit ich am Ende mit meinen Bildern zufrieden bin, sind diese Punkte: 1. Ich plane nach dem Zubereiten der Rezepte noch genug Zeit zum Knispsen ein, besonders im Winter. Wenn es um 15.00 Uhr dunkel wird, muss ich morgens gleich wissen, was ich machen will und loslegen. So ist auch noch genug Zeit für ein paar Foto-Variationen, falls mir die ersten Bilder nicht gefallen. 2. Ich überlege mir bereits beim Backen oder Kochen, welche Stimmung ich auf meinen Bildern vermitteln möchte und was bei euch ankommen soll. Ganz besonders wichtig sind dabei die Farben, die man für das Bild auswählt. Ich konzentriere mich meist auf ein bis zwei Farben, die vielleicht sogar im Gericht selbst zu finden sind (oder manchmal auch damit in Kontrast stehen!).

So viel zu meinem längsten Punkt. Wenn ihr dazu Fragen habt, immer raus damit. Dann noch ein paar andere kleine Fakten über mich.

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2. Meine Props: Ich drücke das mal vorsichtig aus…ich bin vollkommen Geschirr- und „Küchen-Tüdelü“-süchtig. Ich kann an keinem kleinen Lädchen vorbeigehen, in dem es etwas geben könnte, das ich noch nicht kenne oder habe. Aber auch Flohmärkte haben sich als sehr ergiebig erwiesen. In Zusammenarbeit mit meiner Ma, die ja mittlerweile für mich auch schon nach schönen Stücken die Augen offen hält, habe ich dort schon die tollsten Käufe für kleinstes Geld gemacht. Zum Beispiel diesen tollen alten Handrührer auf den Bildern. Meine Props nehmen mittlerweile eine kleine Kommode ein (und dazu gehört noch nicht das Geschirr im täglichen Gebrauch). Besonders liebe ich die Greengate Serie „Audrey Indigo“. 

3. Herzensstadt: Ich habe mein Herz an Berlin verloren. Auch als Norddeutsches Deern habe ich mich in Berlin vom ersten Tag an Zuhause gefühlt. Ich weiß, dass es mich auch irgendwann wieder für länger dorthin verschlägt. Bis dahin begnüge ich mich mit ein bis zwei Mini-Urlauben pro Jahr in der Stadt, die ich bereits so gut kenne.

4. Improvisation: Aufgrund der Auslandsaufenthalte und unterschiedlichen Verfügbarkeit von Lebensmitteln bin ich in den letzten Jahren beim Kochen wohl zu einem echten Improvisationstalent geworden. Das hilft besonders, wenn der Kühlschrank leer ist, und noch ein Essen auf den Tisch muss. Außerdem habe ich gelernt, dass nicht an jedem Ort auf der Erde einfach immer alles verfügbar ist. Da geht man nicht mit einem Einkaufszettel in den Supermarkt, sondern schaut erstmal, was da ist. Dann wird daraus hinterher kreativ ein Speiseplan gemacht.

5. Schlafrhytmus: Ich gestehe jetzt mal, ich bin eine riesige Schlafmütze. Meinen Schlaf brauchte ich schon immer und wenn ich müde bin, dann gibt es kein Aufschieben und keine Kompromisse. Mich Wachhalten ist nicht drin. Ich gehe früh ins Bett und schlafe lange, und das finde ich gar nicht schlimm, so! Mein Liebster hat zum Glück viel Verständnis dafür und bezeichnet Schlafen manchmal als mein liebstes Hobby. Ist es, aber erst nach dem Backen und Bloggen natürlich!

Hoffentlich haben euch diese Fakten über mich ein wenig gefallen. Für alle, die schnell gescrollt haben, hier endlich das Rezept! Die Winter-Quiche ist mit ihrer Pastinaken-Füllung wunderbar saftig. Die Idee mit den Haselnüssen im Boden fand ich sehr interessant. Ich würde aber beim nächsten Mal etwas weniger Haselnüsse nehmen und durch normales Mehl ersetzen, da mir der Boden etwas zu sehr nach Nusskuchen minus Zucker schmeckte. Im Rezept findet ihr die von mir für diese Quiche verwendete Menge, reduziert sie einfach nach Bedarf oder probiert es mal aus! Den Schinken kann man hier getrost weglassen, denn die Pastinaken sind der Star des Gerichts in dieser etwas ungewöhnlichen Erscheinungsform.

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Für eine Pastinaken-Nuss-Wähe in der 26cm-Springform
(Rezept etwas abgewandelt aus dem Büchlein „Quiches – Ofenfrisch verführerisch“ von Tanja Dusy)

150g Weizenvollkornmehl
50g Weizenmehl
80g gem. Haselnüsse
100g weiche Butter
1 Ei
1/2 TL Salz
600g Pastinaken
1 grüner Apfel
1 Zwiebel
30g gewürfelter Schinken
etwas Zitronensaft
50g Emmentaler
2 Zweige Thymian
2 EL Butter
50ml Gemüsebrühe
3 Eier
150ml Milch
150ml Sahne
Salz + Pfeffer

Für den Boden aus den Mehlsorten, Haselnüssen, Butter, Ei und Salz einen homogenen Teig kneten. Eventuell einige Spritzer kaltes Wasser hinzugeben. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt 30 Min. im Kühlschrank lagern. Die Pastinaken komplett schälen und dann in feine Würfel schneiden. Dazu sofort etwas Zitronensaft geben und vermischen. Den Apfel ebenfalls schälen, entkernen, fein würfeln und mit den Pastinaken vermischen. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebel andünsten. Den Schinken (falls gewünscht) ca. 2 Minuten anbraten und dann Pastinaken und Apfel hinzugeben. Gut salzen und Pfeffern, Gemüsebrühe angießen und den gewaschenen und zerzupften Thymian unterrühren. Offen bei mittlerer Hitze garen, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Die Pfanne vom Herd nehmen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teig für den Quiche-Boden aus dem Kühlschrank nehmen, auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Springform drücken. Dabei einen Rand formen. Die Masse aus der Pfanne auf dem Boden verteilen. Aus Eiern, Sahne, Milch, Salz und Pfeffer den Guss verquirlen und gleichmäßig über die ganze Form verteilen. Den geriebenen Käse darüber streuen. Die Quiche im Ofen ca. 40-45 Min. backen. Sie hält sich etwa 2 Tage im Kühlschrank und lässt sich gut einfrieren.

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Guten Appetit!

Carina

Geschirrtuch grau: Greengate
Geschirrtuch weiß-rot: Ikea
Tortenplatte: Tchibo
Handrührer: Flohmarkt
alles andere: kleine Lädchen

 

{Let’s cook together} Apfel-Mohn-Kuchen

Apfel Mohn Kuchen2

Hui, nach ewigen Monaten habe ich endlich mal wieder geschafft, bei #letscooktogether mitzumachen! Der 10. des Monats kam die letzten Male für mich einfach immer schneller als gedacht. Auch dieses Mal bin ich ja zugegeben ein bisschen spät, aber gebacken habe ich rechtzeitig! Die liebe Ina hat diesen Monat zur großen Apfelkuchen-Schlacht aufgerufen und ich bekam sofort solchen Apfelkuchenhunger, als ich das Thema gesehen habe…

Apfel Mohn Kuchen

Bei mir gibt es deswegen noch schnell diesen Apfel-Mohn-Kuchen! Damit ihr nicht sagt, ich hätte euch nicht gewarnt: Das hier ist nichts für Liebhaber von eher trocken-bröseliger Kuchenkonsistenz! Der Kuchen ist extrem saftig-klitschig, das sieht man auch recht gut an dem aufgeschnittenen Stück unten. Aber ich mag das ja…genauso muss Apfelkuchen sein!

Apfel Mohn Kuchen4

Das Rezept war mehr eine spontane Sache, denn ich hatte verschiedene Ideen im Kopf. Jede Familie hat ja ihr eigenes typisches Apfelkuchen-Rezept, hab ich mir sagen lassen. Nun ja, meine irgendwie nicht. Bei uns mochten einfach früher einige Familienmitglieder keine Obstkuchen (ich bin auch eine davon…) und deswegen gab es das so gut wie nie. Kann ich heute gar nicht mehr verstehen. Das hole ich jetzt aber alles nach! Und auch der Rest der Familie tastet sich so langsam ran. Was ist denn euer Familien-Apfelkuchen?

Apfel Mohn Kuchen3

Für eine 20cm-Springform:

180g Butter
130g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
200g Mehl
2 Eier
1 TL Backpulver
150g Joghurt
2 EL Mohn
2 kl. Äpfel
1 EL Frischkäse
1 EL Zitronensaft
3 EL Apfelsaft oder Milch

Die Äpfel vierteln, von der Schale befreien und würfeln. Butter, Zucker, Vanillezucker cremig schlagen. Die Eier nacheinander in den Teig rühren. Dann den Joghurt, Frischkäse, Zitronensaft, Mohn und Apfelsaft hinzugeben. Mehl und Backpulver vermischen und dann unter den Teig ziehen. Ganz am Schluss die Äpfel mit einem Holzlöffel unterheben. Den Teig in eine gefettete 20cm-Springform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 35-40 Min. backen. Ich habe den Kuchen am Schluss noch mit einem Frischkäsefrosting mit etwas Honig und Zitronensaft getoppt. Am Ende wurde er mit etwas Mohn, Zimtzucker und Granatapfelkernen verziert. Aber das könnt ihr machen, wie ihr mögt!

Apfel Mohn Kuchen1

So, ich flitze jetzt schnell zu Ina rüber, um meinen Kuchen noch zu verlinken.

Carina ❤

Apfel-Schmand-Kuchen mit Karamelltopping

Apfel Schmand Kuchen4

Was macht ihr dieses Wochenende? Ich habe mir vorgenommen, mal ein paar Ideen für das Weihnachtsmenü zu sammeln. Zu früh? Naja, wenn man sich so sehr darauf freut, Weihnachten Zuhause zu sein, wie ich, und dazu noch so gern kocht, dann ist das einfach pure Vorfreude. Es ist nicht so, als wäre ich bereits total in Weihnachtsstimmung. Ihr werdet hier auch wahrscheinlich vor dem ersten Advent keine weihnachtlichen Rezepte finden, auch wenn es auf vielen Blogs solangsam anfängt. Aber nein, bei mir wird das noch ein paar Tage dauern. Das Menü zu planen, ist für mich einfach Vorfreude auf Urlaub und Familie und auf gemeinsames Kochen. Und da es schon so viele Anregungen in allen Zeitschriften geht, sammle ich heute mal Inspiration.

Apfel Schmand Kuchen2

Die Inspiration für diesen Kuchen kam ganz nebenbei, ich wusste plötzlich genau, was ich backen wollte. Und was das für ein Einfall war! Meine Familie, die sonst Obstkuchen mehr oder weniger skeptisch entgegensteht, hat doch tatsächlich nach dem ersten Probieren schon die Anteile am Restkuchen unter sich ausgemacht. Es scheint geschmeckt zu haben. Ich habe auch nach dem Backen erst gemerkt, dass ich schon wieder Apfel und Karamell zusammengebracht habe, ist ja nicht das erste Rezept in diesem Jahr. Aber die Kombi ist einfach zu gut!

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Vor einigen Wochen hatte ich bereits dieses Rezept für Handpies mit Apfel und Karamell für euch. Wenn ihr wie ich von beidem gar nicht genug bekommen könnt, solltet ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Der Schmand macht den Kuchen wunderbar weich und saftig. Ausnahmsweise schmeckt man den Zimt hier mal nicht so heraus. Die Hauptrolle spielen Apfel und Karamell.

Apfel Schmand Kuchen5

Apfel Schmand Kuchen

Für eine 20cm-Backform: 

120g Butter
100g brauner Rohrzucker
1/2 Tütchen Vanilleback
1 Prs Salz
100g Schmand
2 Eier
140g Dinkelmehl
1 großer Apfel
1/2 TL Zimt
1 TL Backpulver
100g Mascarpone
1 Pck. Vanillinzucker
100g Quark 20%
50g Karamellcreme (z.B. von Bonne Maman oder diese Selbstgemachte)

Den Apfel schälen und würfeln. Aus Butter, Zucker und Vanilleback (oder Mark einer Vanilleschote) eine cremige Masse herstellen. Salz, Zimt, Schmand und Eier hinzugeben. Dann das Mehl und Backpulver vermischen und esslöffelweise unter den Teig rühren. Ganz zum Schluss die Eier und Apfelstückchen unterheben. Den Teig in eine gefettete 20cm-Springform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 35-40 Min. backen. Derweil die Creme aus Mascarpone, Vanillinzucker und Quark anrühren. Den Kuchen auskühlen lassen. Die Mascarponecreme großzügig darauf verteilen und mit der Karamellcreme toppen.

Apfel Schmand Kuchen1

 

Herbstliche Apple Handpies mit Karamell und Gewürzen

Apple Handpies1

Bei mir ist schon wieder die Saison der dicken Socken und Strickjacken angebrochen, in der ich mich regelmäßig nach etwas Warmem sehne. In Deutschland ist das Wetter ja jetzt mehr oder weniger schon herbstlich. Hier bei uns sind es zwar immernoch 20°C. Wenn man jedoch seit 5 Monaten Temperaturen über 35°C gewohnt ist, dann fängt man auch ganz schnell an zu frieren, wenn der Durchschnittseuropäer noch schwitzt. In ein paar Tagen sind wir auch mal wieder in Norddeutschland, und ich freue mich tatsächlich auf ein bisschen waschechtes Novemberwetter. Aber gerade dann, braucht man ab und an etwas Warmes.

Apple Handpies

Eine Tasse Tee, zusammen mit einem dieser köstlichen, nach Gewürzen duftenden Handpies, passt da ganz gut. Am besten frisch aus dem Ofen. Und ihr kennt das ja mit mir und den Übertreibungen. Es ist zwar etwas Karamell in den Minipies drin, aber das reicht mir nicht. Ich dippe nochmal in Karamellsauce. Es soll kalt werden, wir brauchen ein bisschen Winterspeck. Daran arbeite ich im Moment wirklich sehr hart wie ihr merkt, hihi. Nichts leichter als das.

Apple Handpies5

Für die Pies habe ich eine kleine herbstliche Gewürzmischung aus dem Folgenden angemischt: 1 TL gemahlener Ingwer, 2 TL Zimt, 1 TL Piment, 1/2 TL Nelkenpulver, etwas gemahlener Kardamom. Das Gewürz lässt sich auch prima für andere Leckereien aus dem Backofen verwenden, zum Beispiel Kürbisbrot, Apfelkuchen…

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Anstatt als Handpies könnt ihr natürlich auch kleine Tartelettes aus dem Teig backen. Egal in welcher Form, Liebhaber von Mürbeteig und Gewürzgebäck kommen hier so richtig auf ihre Kosten. Für den Mürbeteig habe ich zur Hälfte Dinkelvollkornmehl genommen. Das muss man mögen, der Mürbeteig wird dann sehr nussig. Nur Weizenmehl oder ein kleinerer Anteil Dinkelvollkornmehl tut’s ansonsten natürlich auch.

Zur Zierde habe ich aus den Teigresten noch kleine Sternchen ausgestochen. Diese werden dann mit dem übrigen Eiweiß auf die Pies „geklebt“. Hübsch oder?

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Für ca. 12 Handpies/ 4-5 Tarteletts:

1 Ei (getrennt)
250g Mehl (bei mir: halb Dinkelvollkorn)
1 TL Herbstgewürzmischung
35g brauner Zucker
1 Prs. Salz
140g kalte Butter

1-2 säuerliche Äpfel (140g)
ca. 6 EL Karamellsauce (z.B. nach diesem Rezept)

Das Mehl/ die Mehlsorten mit der Gewürzmischung, dem Zucker und Salz vermischen. Das Eigelb und die Butter in Flöckchen dazugeben und mit den Händen in die Mehlmischung reiben. Eigelb beiseite stellen. Ein paar Esslöffel eiskaltes Wasser dazugeben und weiter verkneten, bis der Teig gerade weich genug ist, damit er nicht bröselt. In Frischhaltefolie wickeln und für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Apfel schälen und fein würfeln. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in kleineren Portionen auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (nicht zu dünn, sonst reißt der Teig!). Kreise ausstechen. Die Hälfte der Kreise mit Apfelstückchen und je 1 TL Karamellsauce belegen. Einen zweiten Kreis auflegen und die beiden Teigkreise mit den Zinken einer Gabel rundum etwas fixieren. Falls kleine Muster gewünscht sind, diese ebenfalls aus Teigresten ausstechen und mit dem übrig gebliebenen Eiweiß auf die Pies „kleben“. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen. Die Tarteletts, falls gewünscht, etwas länger.

Apple Handpies2

 

{Ich back’s mir} Apfel-Feigen-Kuchen mit Pinienkernen

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Es gab zwar gestern schon Kuchen, aber für Claretti und die kleine Hilda leg ich doch gern gleich nochmal was Leckeres nach. Denn heute ist wieder „Ich back’s mir“-Tag! Das Thema war Apfelkuchen-Rezepte. Wem schwirren da nicht erst einmal diverse Klassiker im Kopf herum? Wahrscheinlich gibt es in Deutschland zu keinem Obst mehr Rezepte als zum guten, alten Apfel. Deswegen habe ich auch länger hin und her überlegt, aber mich gegen einen Klassiker entschieden. Etwas neues musste es sein (soweit das noch geht…).

Apfelkuchen2

Den Ausschlag haben dann die Feigen gegeben, die ich im Kühlschrank hatte, und die schon sehr reif waren. Kein Scherz, das war das allererste Mal, dass ich Feigen probiert habe. Aber wie das immer so ist. Man will irgendetwas ganz dringend probieren, kauft es, probiert es einmal pur und weiß dann nicht mehr, was man damit machen soll. Alles immer in den Joghurt oder ins Müsli schnippeln ist langweilig. Also ab auf den Apfelkuchen damit! Und das war wirklich eine richtig leckere Kombination. Dazu noch ein paar Pinienkerne und ich schwelgte schon im Apfelkuchen-Himmel!

Und da die Apfelkuchenzeit gerade erst anfängt, werde ich ganz sicher gleich noch ein bisschen in den vielen anderen Beiträgen stöbern. Denn Apfelkuchen geht immer, mögen fast alle und man kann nie genug gute Rezepte dafür haben!

Apfelkuchen

Für eine 20cm-Springform:

200g weiche Butter
100g brauner Zucker + 1 EL
2 Pck. Bourbon-Vanillezucker
1 Prs. Salz
3 Eier
2 TL Backpulver
170g Mehl
30g Dinkelvollkornmehl
1 guter Schuss Rum (kann durch Apfelsaft ersetzt werden)
1 EL Honig
20g Pinienkerne
2-3 reife Feigen
1 säuerlicher Apfel

Apfelkuchen3

Die weiche Butter mit den Zuckersorten, Honig und dem Salz mit dem Schneeebesen verschlagen. Die Eier eins nach dem anderen zugeben. Die beiden Mehlsorten und das Backpulver unterrühren, am besten mit einem Kochlöffel. Zum Schluss den Rum unterrühren, bis sich alles gerade gut vermischt hat. Den Apfel waschen, schälen und in feine Spalten schneiden. Die Feigen waschen, trocken tupfen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Den Teig in eine gefettete 20cm-Springform geben und glatt streichen. Das Obst darauf nach Belieben drapieren. Mit Pinienkernen und 1 EL Zucker bestreuen. Den Kuchen bei 175°C ca. 40 Min lang backen und ihn dabei ihm Auge behalten, falls die Oberfläche zu dunkel wird (dann mit einem Stück Alufolie abdecken und normal zuende backen).

Wer lieber einen 26cm-Kuchen backen möchte, sollte mit der 1 1/2-fachen Menge gut auskommen.

Apfelkuchen1

Milchreiskuchen mit Apfel & Vanillesoße

Milchreis5Milchreis war schon immer eines meiner absoluten Lieblingsessen. Das hat sich seit meiner Kindheit nicht geändert. Im Kindergarten gab es ihn (nach meiner Erinnerung) mindestens einmal pro Woche und jeder mochte ihn. Es war einfach himmlisch, wenn der Geruch beim Kochen durch das ganze Haus zog. Das Fruchtkompott, dass es dazu gab, habe ich allerdings prinzipiell verschmäht, bäh! Dafür wurde mein Milchreis umso mehr mit Zimtzucker bedacht.

Auch seit ich mit meinem Freund zusammen wohne, essen wir alle paar Wochen Milchreis, wenn auch mittlerweile mit variierenden Beilagen. Nun dürfen es auch mal Kirschen, Apfelmus oder sogar Fruchtsaft sein. Milchreis hat einfach etwas tröstliches, beruhigendes, wenn man an einem Freitagabend erledigt nach Hause kommt. Menschen, die ihn nicht als vollständige Mahlzeit ansehen, sind mir suspekt. Gibt es eine bessere Soulfood-Mahlzeit?

Milchreis6

Milchreis ist also toll, halten wir fest, Punkt. Umso mehr habe ich mich gefreut, als die liebe Ina für ihre neue Aktion „Let`s cook together“ zur großen Milchreis-Kocherei aufgerufen hat. Ich hatte wirklich viele Ideen, was ich beisteuern könnte. Ganz spontan ist am Ende dieses Rezept entstanden, dass mich absolut begeistert. Milchreiskuchen habe ich vorher noch nie gebacken, kann ihn nun aber absolut empfehlen.

Für ein Brownieblech Milchreiskuchen:

200g Butter
120g Kristallzucker
65g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
200g Milchreis (fertig oder frisch gekocht)
1 Prise Salz
3 Eier
370g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 EL Bailey’s oder Vanillelikör (optional)

Milchreis4

Milchreis1

Die Butter mit dem Zucker, der Vanille und dem Salz cremig schlagen. Die Eier zugeben und verquirlen. Fertigen oder frisch gekochten Milchreis unterrühren. Das Mehl und Backpulver zunächst vermischen, dann kurz unterheben. Den Teig in eine gefettete und ausgemehlte Form (eckige Springform 24x24cm oder Brownieform) geben. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 40 Minuten backen.

Für ein Schälchen Apfelkompott:

zwei säuerliche Äpfel
1 Vanilleschote
75g brauner Zucker
1 Zitrone
1 TL Speisestärke

Milchreis

Die Äpfel schälen und klein würfeln. Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen. Die Äpfel dazugeben und vorsichtig rühren. Dann das Vanillemark und die ausgekrazte Schote zur Mischung geben. Mit dem Saft der Zitrone ablöschen und alles 5 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Die Speisestärke mit 1 TL Wasser verrühren und untermischen, dann noch eine Minute köcheln, bis das Kompott dickflüssiger wird. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Milchreis2

Nun habe ich noch ein Päckchen „Vanillesoße ohne Kochen“ angerührt und kaltgestellt, bis der Kuchen fertig gebacken war. Eine andere Soße geht natürlich nach Belieben auch, aber ich sag’s euch, gute Vanillesoße dazu…!

Auf die Bilder bin ich diesmal auch ein wenig stolz, denn sie sind genauso geworden, wie ich wollte. Danke auch an F. fürs Soße-Gießen.

Nächsten Monat soll bei Ina „gewrappt“ werden. Ich habe da schon so eine Idee…

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Zimt + Anis + Apfel + Rum + Spekulatius = Weihnachtsdessert

Dies ist nun gezwungenermaßen wirklich der letzte Weihnachtspost in diesem Jahr. Ich hätte noch ewig so weitermachen können. Dieses Jahr gehört nicht zu denen, in denen ich Weihnachten am Ende der Feiertage gründlich satt habe. Vielleicht liegt das auch gerade daran, dass unsere Umgebung kein bisschen weihnachtlich ist und wir uns nur Zuhause unsere kleine „Weihnachtshöhle“ gebaut haben. Wir waren nicht dem alljährlichen Werbungs-Wahnsinn in Deutschland ausgesetzt und hatten nicht einmal die Möglichkeit, Weihnachtsmärkte oder Kaufhäuser zu besuchen. Wenn es fernab der Heimat auch recht ungewohnt ist: Das war auch ganz angenehm.
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Umso mehr Mühe habe ich mir mit dem Weihnachtsessen für meinen Schatz und ein paar im Land gebliebene Freunde an Heiligabend gegeben. Es gab:

1. Zum Knabbern vorweg: Mediterrane Cracker mit Tahini-Granatapfeldip (Rezept kommt!)

2. Vorspeise: Filo-Pies von hier, aber in einer edleren Form mit Ziegenkäse und einer Aprikosen-Rosmarinsauce

3. Hauptgericht: Klassische Rinderfilets mit Champignonsauce, Kartoffelklößen, Kroketten und Rotkohl

4. Dessert: Dieses Bratapfel-Tiramisu

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Dieses Dessert ist gleichzeitig herrlich festlich und nicht zu schwer nach einem üppigen Essen, da es anstatt mit Mascarpone mit Quark und Frischkäse zubereitet wird. Ich habe kein genaues Rezept dafür gehabt, sondern mir eine Mischung aus verschiedenen Rezepten nach meinen Wünschen zusammengebastelt. IMG_4789

Für 6 kleine Gläser oder Schälchen braucht ihr:

Etwa 20 Gewürzspekulatius, 2 süßliche Äpfel, 200g Frischkäse, 200g Magerquark, 1 EL Zitronensaft, ca. 3 EL +/- Zimtzucker, 2 EL Zucker, 1 Sternanis, 1 Zimtstange, einen guten Schuss Rum (oder Calvados), ein paar Tropfen Vanilleextrakt (oder das Mark einer Vanilleschote), 1 EL ungesüßter Kakao, gestiftete Mandeln nach Belieben

Der Frischkäse und der Quark werden mit dem Zitronensaft und dem Zimtzucker cremig gerührt. Wenn die Masse zu fest ist, einen Spritzer Vanilleextrakt zugeben. Die Äpfel vollständig schälen und sehr klein wüfeln. Die Würfel in einen kleinen Topf geben und mit dem Rum, Sternanis, der Zimtstange und der Vanille köcheln lassen, bis sie etwas weich sind.

In sechs Gläser Sepkulatiuskekse bröseln, sodass der Boden bedeckt ist. Je einen Esslöffel der Quarkcreme darauf schickten. Dann einen Esslöffel der Rumäpfel hinzugeben. Noch einmal die drei Schichten wiederholen. Bis zum Servieren kaltstellen. Kurz davor durch ein Sieb den ungesüßten Kakao darauf sieben und mit Mandelstiften dekorieren. IMG_4796Das Dessert hat klasse geschmeckt und nicht mehr so „aufgetragen“ wie ein richtiges Tiramisu. Eigentlich wollte ich dazu noch Glühweinkirschen servieren, habe aber nach den anderen drei Gängen kapituliert. Außerdem wäre das einfach zuviel geworden. Stelle ich mir aber auch lecker vor, wenn man ein leichteres Hauptgericht serviert…vielleicht im nächsten Jahr.

Nun sind die Feiertage also schon dabei. In ein paar Tagen beginnt schon 2014! Ich werde meinen Blog also in den kommenden Tagen etwas „entweihnachten“ und mal wieder Rezepte zeigen, die ohne Zimt auskommen 😉 Das wird gut!