{Geburtstagssause} Apfelpunsch-Torte, gewürzter Apfelsaft und Give Away

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Raspberrysue wird 3 Jahre alt – Und es gibt Apfelpunsch-Torte, gewürzten Apfelsaft und ein Geschenk für euch!

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15-Minuten Mini Apfelstrudel-Kuchen

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Das hier ist kein klassischer Apfelstrudel. Aber der kleine Apfel-Käsekuchen im Strudelteig steht braucht nur 15 Minuten Vorbereitung und ist damit perfekt für Besuch.

Meine Damen und Herren, es ist jetzt offiziell und auch meteorologisch Herbst. Bums. Das saß. Sind wir doch unter der Woche noch im Kleidchen herumgelaufen, auch wenn es morgens schon etwas frisch war, kam die Erkenntnis wie ein fieser Schlag hinterrücks. Herbstanfang. Nun ja, alle Jahre wieder das selbe Desaster. Aber bisher kam es ja doch anders, als gedacht.  „15-Minuten Mini Apfelstrudel-Kuchen“ weiterlesen

{Ich back’s mir} Eierlikör-Apfel-Mohn-Gugelhupf

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Nanu, schon wieder ein Gugelhupf? Ich geb’s zu: Ich habe eine Schwäche für diese schöne Form. Geht es euch auch so? Und dieser Kuchen war auch gar nicht geplant. Aber so ist  das, wenn ich endlich mal Zeit habe, und bei der Familie im Norden bin. Meine Mutter und ich sind beide Naschkatzen und lieben es, zu backen. Schon nach dem Frühstück war klar, dass der Kuchenhunger siegt. Und an Ostern zählen Kalorien ja bekanntlich nicht. „{Ich back’s mir} Eierlikör-Apfel-Mohn-Gugelhupf“ weiterlesen

{Fernweh} Kleiner Napoleon von Emma’s Lieblingsstücke

Ihr Lieben, heute kommt eine weitere tolle Gastbloggerin, bei der ich mich über die Zusage sehr gefreut habe. Wir schwelgen mal wieder im Fernweh! Emmas Blog lese ich nun seit einigen Monaten regelmäßig und bin seit dem ersten Tag begeistert von ihren wunderschönen Fotos, den vielen Details und dem Herzblut, das sie ins Styling ihrer Lieblingsstücke steckt. Jedes Shooting ist einzigartig. Heute hat uns Emma etwas mitgebracht, das ich selbst noch gar nicht kannte. Sieht aber seeeeehr lecker aus…

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Liebe Carina, Liebe Leser von Raspberrysue,

ich freue mich gerade doppelt: Einmal, weil die liebe Carina mich auf ihren Blog eingeladen hat, um sie in ihrer Umzugszeit zu unterstützen und etwas zum Thema Heimweh oder Fernweh zu kredenzen und zum zweiten, weil ich gerade selber in weiter Ferne unterwegs bin. Das Thema und der Zeitpunkt passt gerade wie die Faust auf´s Auge … 😉

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Oh, aber vielleicht sollte ich mich erst einmal vorstellen. Ich bin Emma von Emma´s Lieblingsstücke und blogge vorwiegend über Süßes, meistens Törtchen. Mein Blog liebt rosa und ganz viel Pastell, dabei bin ich in Wirklichkeit die überzeugte Schwarzträgerin. Hätte ich die Wahl zwischen einem Steak und einem Törtchen, dann würde ich zu 99 % das Steak nehmen. Ehrlich!

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Heute nehme ich euch mit auf eine kleine Reise nach Russland. Ich liebe, liebe nämlich Napoleon. Nein, nicht den Franzosen, sondern den russischen Kuchen schlechthin. Jede russische Familie hat da so ihr Geheimrezept und schwört auf ihr Rezept. Ich habe mich natürlich schon durch einige durchgefuttert. Den besten und saftigsten Napoleon habe ich vor ungefähr 2 Jahren in St. Petersburg gegessen. Seit einiger Zeit nehme ich mir vor endlich mal einen Napoleon selber zu backen. Und Dank Carina habe ich das jetzt auch getan. Meine Testesser waren super zufrieden. Ich auch. Ach ja, in St. Petersburg wurde das Törtchen mit karamellisierten Mini-Äpfeln serviert.
Napoleon
 

Für einen kleinen Napoleon (15-18 cm) benötigt ihr:

Für den Teig:

  • 200 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 70 ml kaltes Wasser
  • 330 g Mehl
  • 1 Prise Backpulver
  • 1 Prise Salz

Für die Creme:

  • 600 ml Milch
  • 100 g Butter
  • 3 Eigelb
  • 120 g Zucker
  • 2 TL Vanille Extrakt
  • 2 gestr. EL Mehl

Für die Karamell-Äpfel:

  • kleine säuerliche Äpfel
  • 200 g zucker
  • 100 g Butter
  • 100 ml Sahne

So wird´s gemacht:

Die Zutaten für den Teig mischen und zu einem glatten Teig kneten. Ist der Teig zu flüssig etwas Mehl dazugeben. in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 min. im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Milch und Butter aufkochen. Eigelb mit Zucker und Vanille Extrakt cremig rühren. Mehl unterrühren. Kocht die Milch auf, von der Kochstelle ziehen und die Eimasse mit einem Schneebesen unterrühren. Unter ständigem Rühren noch einmal kurz aufkochen lassen. Frischhaltefolie direkt auf die Creme legen und abkühlen lassen.

Backofen auf 180 ° C vorheizen. Teig in 6 Teile teilen und so dünn wie möglich ausrollen. Mit einem Topf oder Tortenring Kreise ausstechen. Teigkreise auf einem mit Backpapier belegtem Blech ca. 7-10 min. goldbraun backen. So lange bis der Teig aufgebraucht ist. Abkühlen lassen.

Für ein “hohes” und “gerades” Törtchen habe ich einen Tortenring um die Böden gestellt und im Wechsel mit der Creme (ca. 2 EL /Boden) geschichtet. Zwischendurch habe  ich die Böden immer mal wieder von oben zusammengerückt. Beim Backen bilden sich nämlich Luftblasen. Die restlichen beiden Böden werden nicht oben draufgelegt, sondern zerbröselt und auf der Creme verteilt. Das Törtchen sollte über Nacht gut durchziehen. Vor dem Vernaschen ca. 1/2 Std. bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Äpfel waschen und trocknen und bis zur Weiterverwendung in den Froster legen. Zucker in einer beschichteten Pfanne vorsichtig karamellisieren. Butter dazugeben, sobald der Zucker braun wird. Unter Rühren auflösen, von der Kochstelle ziehen und die Sahne langsam einrühren. Solange weiterkochen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Äpfel in das Karamell tunken, etwas abtropfen lassen und zum Trocknen auf Zucker setzen.

Vor dem Servieren kann die Torte dann mit den Äpfeln dekoriert werden.

Liebe Carina, vielen Dank für deine Einladung. Es war schön mit dir. Dank, dir habe ich ein weiteres Lieblingsstück in meiner Sammlung;-)
 
Den schönsten Sonntag euch.
 
Emma 
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Liebe Emma, danke für den tollen Beitrag und dafür, dass du meinen kulinarischen Horizont mit diesem Törtchen erweitert hast! Jetzt wäre ich auch mal neugierig auf einen Napoleon…dir noch eine tolle Reise und euch allen eine gute Woche! Schaut euch auch unbedingt noch Emmas wunderbaren Blog an, falls ihr ihn noch nicht kennen solltet!
Carina

Herbstlicher Apfel-Mandel-Kuchen mit Quark

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Ihr Lieben, ein Blogger ohne Internet ist fast wie ein Fisch ohne Wasser. Na gut, ich dramatisiere vielleicht ein bisschen. Aber tatsächlich kann ich gerade nur aus einem Café ins Netz und mein Internetanbieter findet es auch ganz normal, dass die Schaltung meines Anschlusses mindestens 4-6 Wochen dauert. Naja, das ist nur eine der vielen Baustellen im Moment. Ich mache das Beste draus, würde ich sagen. Seid also nicht verwundert, wenn die unstete Blog-Situation noch ein bisschen weitergeht.

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So langsam vermisse ich auch ein wenig das Backen. Klar, ich könnte jetzt in der Wohnung wieder loslegen. Aber da meine Kisten (und somit alle Backformen) noch immer im Nahen Osten stehen und auf die Abfahrt warten, gestaltet sich das schwierig. Und irgendwie backe ich ja sonst auch nicht nur für mich. Das ist irgendwie unbefriedigend. Ich brauche dringend ein paar nette Dresdner, die ich bebacken kann 😉 Aber auch dieses Problem werde ich bald lösen.

Apfel-Mandel-Kuchen

Bis dahin zeige ich euch einen kleinen Kuchen, den ich vor zwei Wochen für die Family gebacken habe. Die Apfelkuchen-Lust war gerade so richtig groß. Ich habe ein Rezept aus der letzten Lecker Bakery benutzt und nach meinem Vorrat abgewandelt. Ich hätte mich wirklich reinlegen können in das leckere Ergebnis. Apfel und Mandel ist eine klasse Kombi, und dann auch noch der Quark! Warm schmeckt der Kuchen wie ein Soufflé, ich war nicht sicher, ob er schon durch ist. Wer das gern mag, immer zu. Ich liebe ihn aber noch viel mehr nach einer Nacht im Kühlschrank, wenn alles schön durchgezogen ist.

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Lasst es euch schmecken und euch die Laune nicht vom Regenwetter vermiesen!

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Für eine 20cm-Springform / for a 20cm springform pan:

1 Apfel
Saft und Schale von 1 Zitrone
80 weiche Butter
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
150g Zucker
3 Eier
250g Quark (oder Ricotta)
100g gemahlene Mandeln
100g Mehl, z.B. Dinkel
2 EL Mandelblättchen

Puderzucker

Apfel schälen und in Stücken schneiden, mit etwas Zitronensaft mischen. Die Springform fetten. Backofen auf 175°C vorheizen. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark auskratzen. Mit der Butter, 100g Zucker und Zitronenschale cremig rühren. Eier trennen und die Eigelbe nacheinander unter die Buttermischung rühren. Quark, gemahlene Mandeln und Dinkelmehl hinzugeben und ebenfalls untermischen. Die Eiweiße steif schlagen und dabei 50g Zucker einrieseln lassen. Ein Drittel des Eischnees unter den Teig heben, dann die Äpfel unterheben. Zum Schluss den Rest vom Eischnee vorsichtig untermischen. Den Teig in die Form füllen und mit Mandelblättchen bestreuen. Im Backofen 50-60 Minuten backen und die Stäbchenprobe machen. Eventuell nach der Hälfte der Backzeit mit Albfolie abdecken, falls er zu dunkel wird. Den Kuchen unbedingt mind. 4 Stunden im Kühlschrank oder über Nacht auf der Arbeitsfläche setzen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Carina

{Ich back’s mir} Apfelkuchen mit Orangenthymian

Apfelkuchen mit Orangenthymian

Hey ihr Lieben, nachdem ich leider in der letzten Woche gar nicht zum Schreiben gekommen bin, muss ich mich nun mal wieder hören lassen! Quasi als kleine Belohnung dafür, dass ich heute morgen ganz fleißig war und diverse Dinge erledigt habe, setze ich mich nun mal an den Blog. Ein riesiger Berg Briefe ist in die Post gegangen. Ja, so sieht das bei mir gerade wöchentlich aus, aber es wird besser.

Am Ende der Woche geht es dann für mich auch bereits in die neue Heimat, Dresden. Leider deutet sich eine längere Zeit ohne Internet Zuhause an. Natürlich werde ich ab und an nachschauen, was sich hier so tut. Aber seid mir bitte nicht böse, falls ich mich nicht so regelmäßig melden kann, wie ich das gern würde. Sobald wie möglich werde ich das wieder ändern.

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Die letzten Wochen waren ziemlich aufreibend, denn vieles war in der Schwebe und ich bin ja eine kleine Paniksemmel. Geduld ist so gar nicht meine Stärke. Also malte ich mir von Tag zu Tag Schlimmeres aus. Am Ende hat zum Glück doch alles geklappt: Wohnung, Einschreibung… Erst einmal werde ich in meiner kleinen Wohnung ziemlich spartanisch wohnen, denn mein Umzugsgut steckt noch mitten im Nahen Osten fest. Hoffentlich kommt das möglichst bald. Aber was soll’s, ich werde einfach das Beste draus machen. Ikea wird mich in nächster Zeit auf jeden Fall öfter sehen, vielleicht sollte ich mal nach einer Zehnerkarte für Köttbullar fragen. Daran komme ich nämlich bei einem Besuch nicht vorbei.

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Da ich derzeit ein wenig hinterher hinke und es nicht früher geschafft hab, kommt heute noch mein Beitrag zu Clarettis „Ich back’s mir“. Diesen Monat war Backen mit Kräutern angesagt. Das Thema gefiel mir sofort und ich hatte um die 1000 Ideen dazu. Herzhaft oder süß? Gar nicht so einfach, denn Kräuter passen ja fast zu allem und ich backe auch sehr gern herzhaft. Am Ende hat meine Mama entschieden. Sie hat mir von einem Kuchen erzählt, den sie am Wochenende in einem gemütlichen Café gegessen hat. Naja, eigentlich hat sie geschwärmt, und zwar nicht zu knapp. Die Rede war von einem Apfelkuchen, der durch Orangenthymian und Vanille ganz besonders wurde. Ein Rezept hatte sie natürlich nicht, aber ich habe dann heute einfach mal losgelegt und hoffe, ihr damit eine Freude zu machen. Orangenthymian ist zugegeben nicht das häufigste Kraut, aber man bekommt ihn doch immer wieder. Haltet einfach mal danach Ausschau. Ansonsten kann ich mir den Kuchen auch mit anderen Kräutern, z.B. normalem Thymian (oder ganz ohne Kräuter) sehr lecker vorstellen. Um den Geschmack des Orangenthymians im Kuchen zu intensivieren, habe ich es erst ein paar Minuten in den Zucker gerieben. Das gibt ganz tolle Aromen (funktioniert auch wunderbar mit der Schale von Zitrusfrüchten).

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Hier ist er übrigens, die Hauptzutat. Sieht für mich eigentlich aus wie stinknormaler Thymian. Riecht aber vollkommen anders…

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Für eine Brownieform (für 1 Blech die Zutaten einfach verdoppeln): 

80g Zucker + 1 EL
5-6 Zweige Orangenthymian
Mark von 1 Vanilleschote
180g weiche Butter
3 Eier, getrennt
250g Mehl
1 TL Backpulver
6 EL Orangensaft
50ml Milch oder mehr nach Konsistenz
3 knackige Äpfel
etw. Zitronensaft
Mandelblättchen nach Belieben

Die kleinen Blättchen des Orangenthymian vorsichtig von den Stängeln streifen. Mit dem Zucker in eine Schüssel geben und einige Minuten mit den Fingern hinein reiben (deine Fingerkuppen riechen dann schnell nach Orange). Das Vanillemark hinzugeben. Den Backofen auf 160°C vorheizen. Zucker mit der weichen Butter schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen. Abwechselnd Eigelb, Orangensaft und Mehlmischung zum Teig geben. Zum Schluss die Milch hinzugeben. Eiweiße steif schlagen und unter den Teig ziehen. Eine Brownieform mit Backpapier auslegen und den Teig darin glatt streichen. Äpfel schälen, das Kerngehäuse heraus drücken und halbieren. Mit etwas Zitronensaft beträufeln. Dann die Apfelhälften mit einem scharfen Messer von der runden Seite jeweils zu 3/4 einschneiden (wie eine Zieharmonika). Äpfel leicht in den Teig drücken. Mit Mandelblättchen und 1 EL Zucker bestreuen. Im Ofen ca. 45 Minuten backen, bis der Kuchen leicht gebräunt ist (Stäbchenprobe machen!).

So, ich hole mir jetzt ein Stückchen und genieße meinen Kaffee!

Carina

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{Let’s cook together} Apfel-Mohn-Kuchen

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Hui, nach ewigen Monaten habe ich endlich mal wieder geschafft, bei #letscooktogether mitzumachen! Der 10. des Monats kam die letzten Male für mich einfach immer schneller als gedacht. Auch dieses Mal bin ich ja zugegeben ein bisschen spät, aber gebacken habe ich rechtzeitig! Die liebe Ina hat diesen Monat zur großen Apfelkuchen-Schlacht aufgerufen und ich bekam sofort solchen Apfelkuchenhunger, als ich das Thema gesehen habe…

Apfel Mohn Kuchen

Bei mir gibt es deswegen noch schnell diesen Apfel-Mohn-Kuchen! Damit ihr nicht sagt, ich hätte euch nicht gewarnt: Das hier ist nichts für Liebhaber von eher trocken-bröseliger Kuchenkonsistenz! Der Kuchen ist extrem saftig-klitschig, das sieht man auch recht gut an dem aufgeschnittenen Stück unten. Aber ich mag das ja…genauso muss Apfelkuchen sein!

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Das Rezept war mehr eine spontane Sache, denn ich hatte verschiedene Ideen im Kopf. Jede Familie hat ja ihr eigenes typisches Apfelkuchen-Rezept, hab ich mir sagen lassen. Nun ja, meine irgendwie nicht. Bei uns mochten einfach früher einige Familienmitglieder keine Obstkuchen (ich bin auch eine davon…) und deswegen gab es das so gut wie nie. Kann ich heute gar nicht mehr verstehen. Das hole ich jetzt aber alles nach! Und auch der Rest der Familie tastet sich so langsam ran. Was ist denn euer Familien-Apfelkuchen?

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Für eine 20cm-Springform:

180g Butter
130g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
200g Mehl
2 Eier
1 TL Backpulver
150g Joghurt
2 EL Mohn
2 kl. Äpfel
1 EL Frischkäse
1 EL Zitronensaft
3 EL Apfelsaft oder Milch

Die Äpfel vierteln, von der Schale befreien und würfeln. Butter, Zucker, Vanillezucker cremig schlagen. Die Eier nacheinander in den Teig rühren. Dann den Joghurt, Frischkäse, Zitronensaft, Mohn und Apfelsaft hinzugeben. Mehl und Backpulver vermischen und dann unter den Teig ziehen. Ganz am Schluss die Äpfel mit einem Holzlöffel unterheben. Den Teig in eine gefettete 20cm-Springform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 35-40 Min. backen. Ich habe den Kuchen am Schluss noch mit einem Frischkäsefrosting mit etwas Honig und Zitronensaft getoppt. Am Ende wurde er mit etwas Mohn, Zimtzucker und Granatapfelkernen verziert. Aber das könnt ihr machen, wie ihr mögt!

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So, ich flitze jetzt schnell zu Ina rüber, um meinen Kuchen noch zu verlinken.

Carina ❤

Apfel-Schmand-Kuchen mit Karamelltopping

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Was macht ihr dieses Wochenende? Ich habe mir vorgenommen, mal ein paar Ideen für das Weihnachtsmenü zu sammeln. Zu früh? Naja, wenn man sich so sehr darauf freut, Weihnachten Zuhause zu sein, wie ich, und dazu noch so gern kocht, dann ist das einfach pure Vorfreude. Es ist nicht so, als wäre ich bereits total in Weihnachtsstimmung. Ihr werdet hier auch wahrscheinlich vor dem ersten Advent keine weihnachtlichen Rezepte finden, auch wenn es auf vielen Blogs solangsam anfängt. Aber nein, bei mir wird das noch ein paar Tage dauern. Das Menü zu planen, ist für mich einfach Vorfreude auf Urlaub und Familie und auf gemeinsames Kochen. Und da es schon so viele Anregungen in allen Zeitschriften geht, sammle ich heute mal Inspiration.

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Die Inspiration für diesen Kuchen kam ganz nebenbei, ich wusste plötzlich genau, was ich backen wollte. Und was das für ein Einfall war! Meine Familie, die sonst Obstkuchen mehr oder weniger skeptisch entgegensteht, hat doch tatsächlich nach dem ersten Probieren schon die Anteile am Restkuchen unter sich ausgemacht. Es scheint geschmeckt zu haben. Ich habe auch nach dem Backen erst gemerkt, dass ich schon wieder Apfel und Karamell zusammengebracht habe, ist ja nicht das erste Rezept in diesem Jahr. Aber die Kombi ist einfach zu gut!

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Vor einigen Wochen hatte ich bereits dieses Rezept für Handpies mit Apfel und Karamell für euch. Wenn ihr wie ich von beidem gar nicht genug bekommen könnt, solltet ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Der Schmand macht den Kuchen wunderbar weich und saftig. Ausnahmsweise schmeckt man den Zimt hier mal nicht so heraus. Die Hauptrolle spielen Apfel und Karamell.

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Apfel Schmand Kuchen

Für eine 20cm-Backform: 

120g Butter
100g brauner Rohrzucker
1/2 Tütchen Vanilleback
1 Prs Salz
100g Schmand
2 Eier
140g Dinkelmehl
1 großer Apfel
1/2 TL Zimt
1 TL Backpulver
100g Mascarpone
1 Pck. Vanillinzucker
100g Quark 20%
50g Karamellcreme (z.B. von Bonne Maman oder diese Selbstgemachte)

Den Apfel schälen und würfeln. Aus Butter, Zucker und Vanilleback (oder Mark einer Vanilleschote) eine cremige Masse herstellen. Salz, Zimt, Schmand und Eier hinzugeben. Dann das Mehl und Backpulver vermischen und esslöffelweise unter den Teig rühren. Ganz zum Schluss die Eier und Apfelstückchen unterheben. Den Teig in eine gefettete 20cm-Springform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 35-40 Min. backen. Derweil die Creme aus Mascarpone, Vanillinzucker und Quark anrühren. Den Kuchen auskühlen lassen. Die Mascarponecreme großzügig darauf verteilen und mit der Karamellcreme toppen.

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{Aus Omas Rezeptbüchlein} Birnen-Baiser-Wölkchen

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Juchuu, meine neue Rubrik geht in eine neue Runde. Ich habe mich sehr über euer Feedback zu dieser Idee gefreut. Deswegen habe ich auch lange überlegt, was als nächstes kommen soll. Dabei herausgekommen ist eine ganze Ideen-Liste und ich habe ganz grob schon einmal den jeweiligen Beitrag für die nächsten Monate geplant. Für diesen Monat war ein Nusszopf geplant. Aber wie das immer so ist, habe ich kurz vor knapp noch einmal alles über den Haufen geworfen. Das Ergebnis kann sich glaube ich trotzdem sehen lassen. Vorhang auf für Oma!

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Zugegeben: Die Farben in diesem Beitrag kommen nicht wie Oktober daher. Aber rosa geht natürlich immer auf Omas Kaffeetafel. Und das Rezept, dass sie dir heute zeigt, ist umso herbstlicher: Ein Traum aus Birne, Apfel und Baiser. Denn im Oktober werfen die Obstbäume im Garten richtig was ab. Mit einer Leiter steigst du rauf und schüttelst die großen Äste, und schon regnet es die reifen Früchte nur so hinab. In einer großen Wäschewanne sammelst du sie und bringst sie in Omas Küche. Dort duftet es schon, denn in den nächsten Tagen wird die Produktion von Kompott, Apfelmus, Saft und anderen Leckereien nicht stillstehen. Zur Belohnung für die harte Arbeit (die dir heimlich aber richtig Spaß gemacht hat) kommt dann aber dieser Kuchen aus dem Ofen. Süße Birnen und Äpfel auf saftigem Teig mit luftig-fluffigem Zimtbaiser. Hach!

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So in etwa könnte das laufen. Das Rezept ist dieses Mal eher eine freie Erfindung, aber nicht unpassend, oder? Besonders Baiser verbinde ich mit den guten alten Kuchen, die etwas altbacken, aber immer unglaublich lecker sind. Birnen und Äpfel gibt es zur Zeit im Überfluss und sie sind daher eine klasse Kombi für einen Oktober-Kuchen. Wer mag, kann auch nur eins von beidem nehmen. Zusätzlich habe ich zwischen den Früchtchen noch ein paar crunchy Walnüsse versteckt. Die kannst du weglassen, oder auch durch Haselnüsse oder Mandeln ersetzen. Ganz wie du lustig bis. Oder nach dem, was Oma gerade zur Hand hat.

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Für eine 20cm-Springform:

(Für eine 26cm-Springform würde ich die Mengen verdoppeln…der Kuchen soll ja nach was aussehen)

170g Mehl
2 EL (Dinkel-)Vollkornmehl
1 1/2 TL Backpulver
3 Eier
100g Butter
80g + 60g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prs Salz
1 Schuss Apfelsaft
ein paar Tropfen Butter-Vanille Aroma
70g Frischkäse oder Quark
380g Obst (Äpfel und Birnen oder eins von beidem)
1 EL brauner Zucker
40g Walnüsse

Die Bitter cremig schlagen und dann nach und nach 80g Zucker, Vanillezucker, Vanillearoma, Salz und ein Ei dazugeben. Die restlichen Eier trennen und nur das Eigelb zum Teig geben. Die Mehle mit dem Backpulver vermengen und ebenfalls in kleinen Portionen unterrühren. Zum Schluss Quark oder Frischkäse und Apfelsaft zugeben, bis ein homogener Teig entstanden ist. In eine gefettete 20cm-Springform geben. Die Äpfel und Birnen komplett schäen und würfeln. Die Walnüsse grob hacken. Alles zusammen mischen und auf dem Teig verteilen. Das Ganze mit 1 EL braunem Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 40 Min. backen. Derweil die Eiweiße steif schlagen und dann 60g Zucker und 1 TL Zimt einrieseln lassen. Das Eiweiß sollte schön glänzen. Nach den 40 Min Backzeit eine Stäbchenprobe machen und den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen und die Oberfläche mit dem Eiweiß bestreichen. Noch einmal 3-5 Min. backen.

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Übrigens: Habt ihr den tollen Windmühlen-Tortenheber bemerkt? Ich habe ihn bei Dawanda erstöbert und sofort zugeschlagen. Seitdem wartete er auf seinen ersten Foto-Einsatz. Ist er nicht toll?

Ich hoffe, der Oktober-Beitrag meiner kleinen Reihe hat dir ebensogut gefallen, wie der allererste! Ich plane schon ein wenig für den November…falls ich nicht wieder alles umschmeiße, hihi.

Den Beitrag aus dem September findest du hier: Pflaumenkuchen mit Marzipan-Zimtstreusel.

Aus Omas Rezeptbüchlein

{Ich back’s mir} Apfel-Feigen-Kuchen mit Pinienkernen

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Es gab zwar gestern schon Kuchen, aber für Claretti und die kleine Hilda leg ich doch gern gleich nochmal was Leckeres nach. Denn heute ist wieder „Ich back’s mir“-Tag! Das Thema war Apfelkuchen-Rezepte. Wem schwirren da nicht erst einmal diverse Klassiker im Kopf herum? Wahrscheinlich gibt es in Deutschland zu keinem Obst mehr Rezepte als zum guten, alten Apfel. Deswegen habe ich auch länger hin und her überlegt, aber mich gegen einen Klassiker entschieden. Etwas neues musste es sein (soweit das noch geht…).

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Den Ausschlag haben dann die Feigen gegeben, die ich im Kühlschrank hatte, und die schon sehr reif waren. Kein Scherz, das war das allererste Mal, dass ich Feigen probiert habe. Aber wie das immer so ist. Man will irgendetwas ganz dringend probieren, kauft es, probiert es einmal pur und weiß dann nicht mehr, was man damit machen soll. Alles immer in den Joghurt oder ins Müsli schnippeln ist langweilig. Also ab auf den Apfelkuchen damit! Und das war wirklich eine richtig leckere Kombination. Dazu noch ein paar Pinienkerne und ich schwelgte schon im Apfelkuchen-Himmel!

Und da die Apfelkuchenzeit gerade erst anfängt, werde ich ganz sicher gleich noch ein bisschen in den vielen anderen Beiträgen stöbern. Denn Apfelkuchen geht immer, mögen fast alle und man kann nie genug gute Rezepte dafür haben!

Apfelkuchen

Für eine 20cm-Springform:

200g weiche Butter
100g brauner Zucker + 1 EL
2 Pck. Bourbon-Vanillezucker
1 Prs. Salz
3 Eier
2 TL Backpulver
170g Mehl
30g Dinkelvollkornmehl
1 guter Schuss Rum (kann durch Apfelsaft ersetzt werden)
1 EL Honig
20g Pinienkerne
2-3 reife Feigen
1 säuerlicher Apfel

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Die weiche Butter mit den Zuckersorten, Honig und dem Salz mit dem Schneeebesen verschlagen. Die Eier eins nach dem anderen zugeben. Die beiden Mehlsorten und das Backpulver unterrühren, am besten mit einem Kochlöffel. Zum Schluss den Rum unterrühren, bis sich alles gerade gut vermischt hat. Den Apfel waschen, schälen und in feine Spalten schneiden. Die Feigen waschen, trocken tupfen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Den Teig in eine gefettete 20cm-Springform geben und glatt streichen. Das Obst darauf nach Belieben drapieren. Mit Pinienkernen und 1 EL Zucker bestreuen. Den Kuchen bei 175°C ca. 40 Min lang backen und ihn dabei ihm Auge behalten, falls die Oberfläche zu dunkel wird (dann mit einem Stück Alufolie abdecken und normal zuende backen).

Wer lieber einen 26cm-Kuchen backen möchte, sollte mit der 1 1/2-fachen Menge gut auskommen.

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