{Lieblingsdip} Harissa-Dattel-Dip

Dieser Dip ist ein Klassiker in meiner Küche. Nach kaum einem Rezept wurde ich so häufig gefragt. Am besten kauft ihr noch heute alles dafür ein, ihr werdet ihn lieben!

Seit etwas über einer Woche bin ich nun zurück in Deutschland. Erst einmal ist viel zutun und ich versuche, mich nebenbei wieder einzugewöhnen. Bald habe ich hoffentlich auch Zeit, für euch noch ein bisschen mehr zu New York zu schreiben. Bis dahin wollte ich mich wenigstens schon mal wieder melden. Und ich habe euch eines meiner absoluten Lieblingsrezepte mitgebracht, das ich hier schon lange verraten wollte, und das meine Küche einfach perfekt verkörpert: Einen Harissa-Dattel-Dip.  „{Lieblingsdip} Harissa-Dattel-Dip“ weiterlesen

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{New York, New York} Cranberry-Sauce und ein Geschenk für euch

Wer für sein Festtagsmenü noch einen kleinen Kick sucht, ist hier richtig. Cranberry-Sauce ist einfach gemacht und schmeckt herrlich zum Braten oder zur Käseplatte. Probiert es doch einfach mal aus!

Cranberry-Sauce ist in den USA ein Festtags-Klassiker. Sowohl an Thanksgiving als auch an Weihnachten steht sie gern mit auf dem Tisch. „{New York, New York} Cranberry-Sauce und ein Geschenk für euch“ weiterlesen

Selbstgemachter Feigensenf

Ob als Vorspeise oder zum einfachen Abendbrot: Dieser Feigensenf ist leicht gemacht und wertet jedes Essen auf. Nebenbei lässt er sich auch wunderbar verschenken. Am besten schnell nachmachen, denn die Feigen-Saison ist kurz!

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, den Feigensenf zu verbloggen. Ich mag derzeit alles, was ins Glas kommt. Es macht einfach Spaß, Dinge selbst zu machen und Wochen später noch etwas davon zu haben. Der Feigensenf entstand also aus reiner Neugier, nur für mich. Da Feigen gerade Saison haben, passte das wunderbar. Tja, nur dann passierte das: „Selbstgemachter Feigensenf“ weiterlesen

Wohin mit den vielen Gartenäpfeln? – Rotes Apfelchutney

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Fruchtig-saures rotes Apfelchutney mit Äpfeln aus dem Garten, Zwiebeln, und Gewürzen – so lassen sich die vielen Äpfel im Herbst am leckersten verwerten!

Hallo, lieber Herbst! Du bist eine echte Wundertüte. Den einen Tag stapfen wir beim Spaziergang mit nassen Füssen und im Fischernerz durch den Dauerregen. Und den anderen strahlt die Sonne vom blauen Himmel, du zeigst dein buntes Blätterkleid und wir recken die Nasen ins Licht. Denn wir wissen: Morgen kann es schon wieder ganz anders aussehen!  „Wohin mit den vielen Gartenäpfeln? – Rotes Apfelchutney“ weiterlesen

New Love: Pflaumenmus mit Tonkabohne

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Ihr Lieben, Marmelade und ich, das passt einfach gar nicht zusammen. Mochte ich noch nie, zum Leidwesen beider Omas, die mit Vorliebe für die ganze Familie verschiedenste Marmeladen einkochen. Bis vor einigen Jahren habe ich einfach nie welche gegessen, denn ich bin eher der Herzhafte Frühstücker. Ein gutes Stück Käse hätte ich immer vorgezogen. Seit etwa zwei Jahren esse ich aber genau eine Sorte Himbeermarmelade. Immerhin.

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An Pflaumenmus hab ich mich im Leben nicht herangetraut. Der aus dem Glas sieht einfach bäääh aus, finde ich. Irgendwie schlammig. Meine Ma hat mir aber vor zwei Wochen ganz stolz erzählt, dass sie Pflaumenmus eingekocht hat, mit Marzipan. Das gefiel mir irgendwie und ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Als Foodblogger ist man ja stets interessiert an Neuem und Unbekanntem. Und dann kam dieses wunderbare Rezept von Joanna. Es braucht dafür nicht einmal Gelierzucker, was ich ziemlich super finde. Also habe ich es mal auf einen Versuch ankommen lassen. Meine Version habe ich nach der Methode von Joanna gemacht, aber noch einiges an Gewürzen dazugegeben. Unter anderem Tonkabohne, die ich mal ausprobieren wollte.

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Das Einkochen verlangt etwas Zeit und viel Rührerei, aber es lohnt sich eindeutig. Das Ergebnis ist wunderbar geworden. Man muss das Mus nur ganz kurz pürieren und es wird ganz samtig. Auch, wenn es mir selbst noch ein bisschen komisch vorkommt: Ich esse jetzt tatsächlich jeden Morgen Pflaumenmus, und das mit Genuss! Und freue mich diebisch, dass ich noch zwei weitere Gläser eingekocht habe. Der Liebste mag es auch, also werden die wohl nicht lange reichen. Falls es noch Pflaumen gibt, schlage ich vielleicht noch mal zu…vielen Dank, liebe Joanna, für das Knaller-Rezept! Wer hätte gedacht, dass ich irgendwann mal Pflaumenmus esse? Ich am allerwenigsten.

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Das Mus macht sich auch ganz klasse als Geschenk. Dafür habe ich einfach aus einem Stück Stoff einen Kreis ausgeschnitten (darf ruhig ein bisschen unregelmäßig sein). Ein kleines Etikett aus Packpapier und Bäckergarn sowie Paketschnur machen das Ganze etwas rustikal, aber auch sehr hübsch. Wer würde sich darüber nicht freuen (wenn er denn Marmelade mag, hihi!)?

Die Bagel sind übrigens mal wieder nach diesem Rezept, das ich schon vor langer Zeit gepostet habe. Die Fotos sind alt, das Rezept aber immernoch lecker und absolut gelingsicher. Da hatte ich mal wieder so richtig Lust drauf und habe es dieses Mal mit hohem Vollkorn- und Roggenanteil gebacken. Passt wunderbar zu dem Pflaumenmus!

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Für 3 kleine Gläser Pflaumenmus mit Tonkabohne und Gewürzen: 

1 kg Pflaumen
200g brauner Zucker
1/2 TL Zimt
2 Tropfen Bittermandelarmona
Mark von 1 Vanilleschote
Abrieb von 1/2 Tonkabohne
1 kl. Schuss Rum (z.B. Captain Morgan)

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Die Pflaumen waschen, entsteinen und vierteln. Mit dem Zucker in einen großen Topf geben und aufkochen. Nach und nach die anderen Zutaten hinzufügen. So lange unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis die Pflaumen zerfallen (das dauert ca. 1-2 Stunden). Am besten nicht zu lange zwischen dem Rühren verstreichen lassen, dass das Mus  anbrennt (so wie ich….düm düm….schmeckt man zum Glück nicht!). Wenn alle Pflaumen zerfallen sind, alles noch einmal kurz pürieren. Gläser sterilisieren und das Mus abfüllen. Die Gläser einige Stunden auf den Kopf stellen.

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{Rezension} Ein richtig leckeres Nussbrot und das allerbeste Brotbackbuch

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Ich habe vor etwa einem Jahr angefangen, mit dem Brotbacken zu experimentieren. Mittlerweile macht mir das richtig viel Spaß, auch wenn lange nicht immer alles gelingt. Was mir noch fehlte, war ein richtig gutes Backbuch mit Brotrezepten. Die Anforderungen waren: Brote, die bodenständig und in nicht allzu langer Zeit umzusetzen sind. Für die man nicht jedes Mal fancy Zutaten einkaufen muss. Und die trotzdem zumindest ansatzweise mit einem Brot vom Bäcker vergleichbar ist. Ich weiß, das ist ziemlich anspruchsvoll, aber wer will denn weniger leckeres Brot?

Da ich ein solches Backbuch jetzt gefunden habe, wollte ich es unbedingt mit euch teilen. Aus „Brot genießen“ von Oliver Brachat und Tobias Rauschenberger habe ich jetzt schon eine größere Anzahl Rezepte ausprobiert, einige Brote habe ich auch schon mehrmals gebacken. Und bisher bin ich total begeistert. Besonders hat es mir das Nussbrot angetan, denn Nussbrot liebe ich schon immer. Deswegen gibt es für euch heute eine Rezension eines wirklich tollen Allround-Brotbackbuchs, ein oberleckeres Brot und auch noch ein Aufstrich, den ich mir dazu habe einfallen lassen. Klingt gut, oder?

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Zunächst einmal zum Buch. Es ist im Hölker Verlag erschienen und mit 19,95 € finde ich es auch preislich total in Ordnung. Es beginnt mit einigen grundsätzlichen Informationen und Tipps der Autoren zur Ausstattung, zu den wichtigsten Zutaten und zum Ziehen und Falten, Sauerteig und so weiter. Anschließend gibt es drei thematische Kapitel:

Herzhafter Genuss mit allerlei tollen Broten vom klassischen Roggenbrot über San Francisco Sourdough, Kürbisbrot und Baguette. Am Ende gibt es noch Rezepte für herzhafte Aufstriche.

Süßer Genuss mit zum Beispiel Sonntagsstuten, Schokobaguettes, Müslistangen oder Kalifornischem Pflaumenbrot. Am Ende gibt es noch ein paar süße Aufstriche.

Besonderer Genuss mit etwas außergewöhnlicheren Rezepten rund ums Brot, wie etwa einen Dinkelring mit Bärlauchbutter, Toastbrot aus der Dose, Hefeschnecken mit Olivencreme oder Grissini.

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Ich habe aus dem Buch schon folgende Rezepte ausprobiert: das Sauerteig-Grundrezept, Schwarzwälder Bauernbrot, Französisches Landbrot, San Francisco Sourdough Bread, Nussbrot Ciabatta, Italienisches Landbrot, Auberginencreme, Focaccia, Grissini aus Sauerteig, Bierstangen. Wie ihr seht, habe ich mich hauptsächlich bei den klassischen Broten ausgetobt, weil ich das Buch dafür ja gekauft habe. Aber die süßen und besonderen Rezepte reizen mich auch noch sehr. Insgesamt hat mich selten ein Buch insgesamt so überzeugt und selten wollte ich so viele Rezepte aus einem Buch ausprobieren. Einzig die Bierstangen haben mich nicht so richtig überzeugt – sie haben geschmeckt, aber die Konsistenz war etwas bröselig. Die Brote waren allesamt super in Konsistenz und Kruste. Die Rezepte sind in der Umsetzung meist recht unkompliziert und verzeihen es auch, wenn man die Gehzeit eventuell mal verkürzt (weil man so ungeduldig auf frisches Brot wartet…).

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Und hier sind noch ein paar kleine Eindrücke aus dem Buch. Ich finde auch die Aufmachung insgesamt wunderbar. Man merkt, dass die Autoren wirklich gern tun, worüber sie da schreiben und alles mit viel Liebe ausgewählt haben. Die Bilder sind toll und rücken trotzdem nur das Wichtige, das Brot, in den Fokus. Außerdem ist in diesem Buch keine Spur von dem Über-Styling der Foto-Objekte, das man aus manchen Werken kennt. So, wie die Brote auf den Fotos abgebildet sind, werden sie mit einem kleinen bisschen Muße und Übung auch bei jedem Hobbybäcker.

Achja, hätte ich fast vergessen: Sie schmecken!! Es geht einfach nichts über ein frisch gebackenes Brot. Nussbrot7

Für 2 kleinere Nussbrote: 

300g Weizenvollkornmehl
200g Weizenmehl (Type 405)
10g Salz
10g Frischhefe
350ml lauwarmes Wasser
75g gehackte Haselnüsse
75g gehackte Walnüsse
50g Rosinen (wer mag)
1 TL Honig

Beide Mehle uns Salz vermischen. Die Hefe in dem lauwarmem Wasser auflösen, zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten. Die anderen Zutaten dazugeben und nochmals verkneten. Alles bei Zimmertemperatur eine Stunde ruhen lassen. Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche in zwei Portionen teilen. Jeweils zu einem runden Laib wirken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nochmals ca. 40 Min. gehen lassen. In dieser Zeit sollte sich das Volumen fast verdoppeln.

Den Backofen auf 230°C vorheizen und ein feuerfestes Gefäß mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen. Für 10 Minuten die Brote auf dieser Stufe backen. Dann die Temperatur auf 210°C senken und die Brote noch 25 Minuten zuende backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

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Für ein Schälchen Möhren-Feta-Creme:

200g Möhren
1 Knoblauchzehe
Kräuter, Salz und Pfeffer
100g Feta
etwas Olivenöl

Die Möhren schälen und dabei den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Möhren in etwas kleinere Stücken schneiden und auf ein Backblech mit Backpapier verteilen. Die Knoblauchzehe schälen, grob hacken und mit aufs Blech geben. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern (zum Beispiel Rosmarin und Thymian) würzen und ca. 20 Min. im Ofen weich rösten. Anschließend etwas abkühlen lassen. Mit dem Stabmixer oder im Multizerkleinerer alles zusammen mit dem Feta und dem Olivenöl fein pürieren. Auf frischem Brot genießen.

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Kennst du noch ein richtig gutes Brotbackbuch? Dann immer raus damit ! 🙂

Dattel-Ziegenkäse-Creme

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Diese Creme habe ich so ähnlich beim letzten Berlin-Besuch in einem Café gegessen. Das Konzept dort fand ich super. Es gab hauptsächlich herzhafte Stullen als Frühstücksangebot, und zwar von herzhaft-schlicht bis ausgefallen und spicy.

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Ich konnte natürlich nicht wiederstehen und musste das ganze Paket nehmen: Man bekam ein Brettchen mit Käse, Wurst, Quark, Butter und einen Brotkorb mit verschiedenen dunklen, leckeren Brotsorten. Das Tollste: Zusätzlich konnte man sich zwei hausgemachte Aufstriche aussuchen. Bei einem Angebot von unter anderem scharfer Avocadocreme, Rucola-Ziegenkäse, und Dattel-Brie fiel die Auswahl schwer. Letztere musste aber auf jeden Fall auf den Teller, und: Alles richtig gemacht!

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Auch auf dem Weg zurück nach Hause hatte ich diese Creme noch im Kopf. Kennt ihr das, wenn ihr etwas unbedingt nachmachen wollt und es euch nicht loslässt? Nach einigen Wochen war es soweit. Aber ich habe die Creme nicht mit Brie, sondern mit Ziegenfrischkäse gemacht. Zum Reinlegen, sage ich euch. Die kommt beim nächsten Brunch auf jeden Fall auch auf den Tisch.

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Für ein Schälchen Dattel-Ziegenkäse-Aufstrich:

1 kleine Packung Ziegenfrischkäse
6-8 Datteln
evtl. etwas Salz und Pfeffer

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Die Datteln in kleine Stückchen schneiden und ca. 10 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen. Dann mit dem Ziegenfrischkäse gut verrühren. Eventuell mit Salz und Pfeffer würzen, ich finde aber, das ist nicht unbedingt nötig. Am besten die Creme eine ganze Nacht ziehen lassen. Ich konnte es natürlich nicht abwarten und kann nach dem Sofort-Test sagen: Schmeckt auch wunderbar. Aber am nächsten Morgen, wenn alles schön vermischt-aromatisch ist…ich kann euch sagen: Traumhaft! Nom Nom. Also am besten Abends auch noch schnell ein gutes, dunkles Brot backen (oder beim Bäcker des Vertrauens reinhüpfen) und dann zum Frühstück frisches Brot mit diesem Aufstrich genießen.

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Tasting Singapore: Der Kaya-Toast

Kaya6Im September 2012 wohnte ich noch in Bangkok. Da man von dort wunderbare Reisen unternehmen konnte, ergriff ich die Gelegenheit, eine Freundin in Singapur zu besuchen. Ich blieb mit meinem Liebsten ein langes Wochenende in dieser Stadt, die der komplette Gegensatz von Bangkok (sauber, reich, europäisch) und meiner Meinung nach nicht besonders asiatisch ist.

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Singapur ist ein Schmelztiegel, das merkten wir schnell. Richtige, waschechte Singapuris (-purer, puresen?!) gibt es nicht viele. Dafür umso mehr Zugewanderte, vom Gastarbeiter bis zum Finanzmagnaten. Da dies die singapurische Kultur ausmacht, ist es schwierig, wie ich erfuhr, ein Nationalgericht auszumachen. Da es viele Chinesen und Inder gibt, die ihre jeweilige Küche mitgebracht haben, kann man überall entsprechende Gerichte essen. Aber richtig Singapurisch essen?

Laut meiner Freundin gab es da vor allem den Kaya-Toast. Auch wenn dieser eher ein Snack als eine Mahlzeit ist, wollten wir ihn unbedingt probieren. Danach habe ich Kaya erst einmal wieder vergessen, denn sie schmeckte vor allem süß. Und Toast ist auch nicht mein absoluter Liebling.

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Durch eines meiner neuen Kochbücher inspiriert, entdeckte ich nun Kaya wieder. Das Rezept in diesem Buch verlangte jedoch nach Pandan-Blättern, die ich zwar kenne, aber die absolut nur in einem guten Asia-Laden zu bekommen sind. Aber Herr Internet hatte wie immer die Lösung. Tadaaaa: Kaya-Creme und ihre Verwendung, der Kaya-Toast. Selbstgemacht und viiiel besser als gekauft!

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Für zwei mittlere Weckgläser Kaya-Creme:

200g Zucker

5 Eier

1 Dose Kokosmilch

Die Eier und den Zucker verschlagen, bis sich der Zucker fast vollständig aufgelöst hat. Die Kokosmilch unterrühren. Dann die Mischung in einen Topf gießen und auf dem Herd bei mittlerer Hitze zum köcheln bringen. Dabei ständig rühren, damit nichts anbrennt. Der Zucker soll auch nicht karamellisieren. Nach ein paar Minuten ist die Masse eingedickt. Dann den Topf vom Herd nehmen und die flüssige Kaya-Creme in sterilisierte Gläser umfüllen. Diese zunächst einige Stunden offen stehen lassen, damit die Kaya erkalten und etwas fest werden kann. Dann im Kühlschrank lagern. Sie hält sich dort etwa zwei Wochen.

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Für einen Kaya-Toast:

4 TL Kaya-Creme

Brot nach Wunsch (Toast oder festeres helles Brot)

2 TL Butter

optional: 1 TL Kokosraspel

Das Brot rösten. Noch warm mit der Butter bestreichen und dann direkt die Kaya-Creme darüberstreichen. In Singapur, wenn man es als Snack in einem Metro-Kiosk kauft, wird das Brot meist zusammengeklappt und direkt auf die Hand gegeben. Ich mag meins lieber „offen“. Außerdem habe ich entdeckt, dass die leichte Kokosnote der Creme mit ein paar extra Kokosraspeln noch viel besser ist. Das ist meine eigene Variante und gehört nicht aufs Original, aber es schmeckt grandios!

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Die selbstgemachte Kaya-Creme hat mir noch besser geschmeckt, als die in Singapur. Vermutlich durch die frischen Zutaten hat sie einfach etwas mehr Geschmack als die fertige aus dem Glas. Außerdem kann ich so mein Lieblingsbrot dafür nehmen. Das hat etwas mehr Biss, als ein normaler Toast. Ich habe ein Weißbrot mit etwas Dinkel-Anteil genommen. Nach diesem Rezept würde ich sie auf jeden Fall wieder machen.

Fingerfood-Week: Möhren-Curry-Creme auf Roggenbrot

IMG_5074Hui, so schnell geht das. Da werden ein paar vorbereitete Urlaubs-Posts mal schnell zur Fingerfood-Week. Super oder? Das heutige Rezept kann man zwar auch als Rezept für einen leckeren Aufstrich sehen, aber ich finde es als kleines Canapé ebenfalls ganz fantastisch. Nun habt ihr schon zwei Fingerfood-Rezepte gesehen, nach denen sich diese Creme nun einreiht und bisher vielleicht mein absoluter Liebling ist. Sie ist pikant und lecker, ein bisschen außergewöhnlich und leicht orientalisch. Lohnt sich also. Dazu ein leckeres Roggenbrot oder ein paar Pumpernickel…Traum!IMG_5072Natürlich könnt ihr auch anderes Brot verwenden, aber mir hat es die Kombi mit dem Roggenbrot angetan. Ich habe dafür dieses Brot, das ich vor einigen Wochen vorgestellt habe, mit einem Ausstecher zu kleinen Sternchen verarbeitet, hübsch oder? IMG_5075Für ein Schälchen Möhren-Curry-Creme:

1 Zwiebel
1 Stück Ingwer (ca. 1 cm)
1 EL Butter
2 Möhren
2 Frühlingszwiebeln
100g Frischkäse
1-2 TL Currypulver
Salz
Pfeffer

Zwiebel schälen und würfeln. 1 EL Butter in der Pfanne zerlassen und Zwiebel darin anbraten. Ingwer zugeben und kurz mitbraten. Abkühlen lassen.

Möhren schälen und raspeln. Frühlingszwiebeln kleinschneiden. Übrige Butter mit Frischkäse vermengen, Currypulver unterrühren. Alle anderen Zutaten zugeben und gut vermischen. Mindestens eine Stunde durchziehen lassen. Dann aus Roggenbrot kleine Kreise oder Sterne ausstechen und mit der Creme bestreichen. Aufessen!IMG_5070Die Creme reicht locker für ein Tablett voll kleiner Canapés oder aber für drei bis vier Frühstücksbrote. Wird bei uns definitiv noch einmal gemacht!