{Zu Gast} Eton Mess Cake für Backen macht Glücklich

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Ihr Lieben, es geht wirklich gerade Schlag auf Schlag hier. Heute habe ich wenig Zeit, wollte euch aber ohnehin nur einen schnellen Hinweis da lassen. Ich durfte nämlich erneut Gastbloggen und zwar auf Kathrins wunderschönem Blog Backen macht Glücklich. Kathrin backt offensichtlich genau so gern wie ich, gibt aber auch wertvolle Tipps zum Gelingen des Backwerks und zeigt so manches Clean Eating Rezept. Da müsst ihr unbedingt mal rüberschauen!

Ich habe Kathrin einen Eton Mess Cake mitgebracht. Das berühmte Dessert gefällt mir zugegebenermaßen als Kuchen-Variante noch einen Tick besser. Knackiges Baiser, frische Erdbeeren und etwas Kardamom in luftig-süßem Teig – eine perfekte Sommer-Sünde! Das Rezept findet ihr hier bei Kathrin.

Schönen Sonntag euch allen!


Carina

Eton Mess Cake

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Eton Mess Cake1

{Ich back’s mir} Erdbeer-Mascarpone-Torte mit Lemon Curd

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Achtung, jetzt kommt ein Bömbchen! I proudly present: Erdbeer-Mascarpone-Torte mit Lemon Curd und Baiser.

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Ich gebe zu, auf dieses Törtchen bin ich schon ein wenig stolz. Vor einigen Wochen kam ein Bekannter zu mir und fragte mich, ob ich das Geburtstagstörtchen zur Party seiner Frau machen würde. Einzige Vorgabe: Baiser sollte im Spiel sein. Sofort sagte ich zu und die Ideen sprudelten. Etwas Fruchtiges sollte es sein…Erdbeeren! Dazu am besten Biskuitteig und eine leckere Füllung mit Mascarpone. Am Geburtstag zählen Kalorien bekanntlich nicht. Das Lemon Curd kam spontan ins Törtchen, als es schon fast fertig war, und sorgte am Ende dafür, dass die Kombi auf der Zunge so richtig knallt!

Was hab ich gebibbert, ob diese sehr hohe Torte heil aus dem Tortenring kommt und die Füllung genug Stand hat…hat zum Glück alles funktioniert!

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Das Törtchen ausnahmsweise mal genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte, und schmeckte sogar noch besser. Was will man mehr? Es war zwar mit etwas Arbeit verbunden, aber für Freunde lohnt sich das allemal. Und wenn man die Böden am Tag vorher backt, dann lässt sich auch noch das Party-Styling ganz entspannt und ohne Hektik meistern.

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Wegen der Baiser-Vorliebe des Geburstagskinds habe ich gleich etwas mehr von der Eischnee-Masse gemacht und daraus kleine Pavlovas gebacken. Mit einem Löffel der Mascarponecreme von der Tortenfüllung, einem Klecks Lemon Curd und noch mehr frischen Erdbeeren ließen die sich bequem auf der Party zwischendurch weg knuspern.

Und weil ich dieses Törtchen so sehr mag, und die liebe Clara auf Tastesheriff zur großen Tortenschlacht aufgerufen hat, ist das mein „Ich back’s mir“-Beitrag im April!

Erdbeer Pavlovas

Für eine 20cm-Springform:

Böden:

4 Eier
120g Zucker
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
130g weiche Butter
180g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
Schale & Saft von 1/2 Limette
8 EL Milch

Drei der vier Eier trennen. Eiweiße steif schlagen und beiseite stellen. Nacheinander aus den Zutaten einen Teig herstellen, beginnend mit den Eigelben und dem ganzen Ei. Ganz am Ende wird vorsichtig das Eiweiß untergehoben. In zwei gefettete 20cm-Springformen füllen (oder nacheinander backen). Der Teig sollte am besten abgewogen werden, damit beide Böden gleich dick werden.  Im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 18-20 Minuten backen.

Baiser:

1 Eiweiß
1 gehäufter TL Speisestärke
1 Prs. Salz
1 Pck. Vanillezucker
50g Zucker

Das Eiweiß in einer fettfreien Schüssel steif schlagen. Die restlichen Zutaten unterrühren, bis die Masse richtig schön glänzt. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf einen der beiden Tortenböden kleine Tupfen spritzen. Im Ofen bei 150°C einige Minuten backen. Die Oberfläche sollte leicht anbräunen und die Tupfen auf leichten Druck nicht mehr nachgeben. Auskühlen lassen.

Füllung:

250g Erdbeeren
275g Mascarpone
120g griechischer Joghurt
1 Pck. Vanillezucker
90g Zucker
3 Blatt weiße Gelatine
180g Schlagsahne
5-6 EL Lemon Curd

Die Sahne steif schlagen. Die Mascarpone und den Joghurt mit Zucker und Vanillezucker vermischen. Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen, ausdrücken, in einem kleinen Topf unter Rühren schmelzen. Einen Esslöffel der Mascarponecreme schnell unter die flüssige Gelatine rühren, dann die komplette Gelatine wiederum unter die Mascarpone rühren. Die Sahne unterheben und dann die Creme etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank gelieren lassen. Derweil die Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Einen Tortenring auf einem Teller um den unteren Tortenboden legen. Schöne, möglichst gleich große Erdbeerscheiben einmal rundherum an der Innenseite des Tortenrings aufreihen. Dann vorsichtig die Mascarponecreme in den Tortenring löffeln und verstreichen, sodass keine Löcher bleiben. Auf die glatt gestrichene Creme das Lemon Curd verteilen. Anschließend den oberen Tortenboden mit der Baiser-Verzierung aufsetzen. So die Torte einige Stunden im Kühlschrank an Festigkeit gewinnen lassen. Kurz vor dem Servieren mit einem langen, schmalen Messer ganz vorsichtig zwischen Tortenring und Füllung entlang schneiden und den Tortenring lösen. Eventuell die Außenseite der Füllung noch einmal kurz glätten.

Mein Tipp: Die Tortenböden bereits einen Abend vorher backen. Eventuell auch das Baiser schon am Abend vorher aufsetzen. Dann wird die Torte ganz entspannt fertig!

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Carina

{Aus Omas Rezeptbüchlein} Birnen-Baiser-Wölkchen

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Juchuu, meine neue Rubrik geht in eine neue Runde. Ich habe mich sehr über euer Feedback zu dieser Idee gefreut. Deswegen habe ich auch lange überlegt, was als nächstes kommen soll. Dabei herausgekommen ist eine ganze Ideen-Liste und ich habe ganz grob schon einmal den jeweiligen Beitrag für die nächsten Monate geplant. Für diesen Monat war ein Nusszopf geplant. Aber wie das immer so ist, habe ich kurz vor knapp noch einmal alles über den Haufen geworfen. Das Ergebnis kann sich glaube ich trotzdem sehen lassen. Vorhang auf für Oma!

Apfel-Baiser-Kuchen

Zugegeben: Die Farben in diesem Beitrag kommen nicht wie Oktober daher. Aber rosa geht natürlich immer auf Omas Kaffeetafel. Und das Rezept, dass sie dir heute zeigt, ist umso herbstlicher: Ein Traum aus Birne, Apfel und Baiser. Denn im Oktober werfen die Obstbäume im Garten richtig was ab. Mit einer Leiter steigst du rauf und schüttelst die großen Äste, und schon regnet es die reifen Früchte nur so hinab. In einer großen Wäschewanne sammelst du sie und bringst sie in Omas Küche. Dort duftet es schon, denn in den nächsten Tagen wird die Produktion von Kompott, Apfelmus, Saft und anderen Leckereien nicht stillstehen. Zur Belohnung für die harte Arbeit (die dir heimlich aber richtig Spaß gemacht hat) kommt dann aber dieser Kuchen aus dem Ofen. Süße Birnen und Äpfel auf saftigem Teig mit luftig-fluffigem Zimtbaiser. Hach!

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So in etwa könnte das laufen. Das Rezept ist dieses Mal eher eine freie Erfindung, aber nicht unpassend, oder? Besonders Baiser verbinde ich mit den guten alten Kuchen, die etwas altbacken, aber immer unglaublich lecker sind. Birnen und Äpfel gibt es zur Zeit im Überfluss und sie sind daher eine klasse Kombi für einen Oktober-Kuchen. Wer mag, kann auch nur eins von beidem nehmen. Zusätzlich habe ich zwischen den Früchtchen noch ein paar crunchy Walnüsse versteckt. Die kannst du weglassen, oder auch durch Haselnüsse oder Mandeln ersetzen. Ganz wie du lustig bis. Oder nach dem, was Oma gerade zur Hand hat.

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Für eine 20cm-Springform:

(Für eine 26cm-Springform würde ich die Mengen verdoppeln…der Kuchen soll ja nach was aussehen)

170g Mehl
2 EL (Dinkel-)Vollkornmehl
1 1/2 TL Backpulver
3 Eier
100g Butter
80g + 60g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prs Salz
1 Schuss Apfelsaft
ein paar Tropfen Butter-Vanille Aroma
70g Frischkäse oder Quark
380g Obst (Äpfel und Birnen oder eins von beidem)
1 EL brauner Zucker
40g Walnüsse

Die Bitter cremig schlagen und dann nach und nach 80g Zucker, Vanillezucker, Vanillearoma, Salz und ein Ei dazugeben. Die restlichen Eier trennen und nur das Eigelb zum Teig geben. Die Mehle mit dem Backpulver vermengen und ebenfalls in kleinen Portionen unterrühren. Zum Schluss Quark oder Frischkäse und Apfelsaft zugeben, bis ein homogener Teig entstanden ist. In eine gefettete 20cm-Springform geben. Die Äpfel und Birnen komplett schäen und würfeln. Die Walnüsse grob hacken. Alles zusammen mischen und auf dem Teig verteilen. Das Ganze mit 1 EL braunem Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 40 Min. backen. Derweil die Eiweiße steif schlagen und dann 60g Zucker und 1 TL Zimt einrieseln lassen. Das Eiweiß sollte schön glänzen. Nach den 40 Min Backzeit eine Stäbchenprobe machen und den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen und die Oberfläche mit dem Eiweiß bestreichen. Noch einmal 3-5 Min. backen.

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Übrigens: Habt ihr den tollen Windmühlen-Tortenheber bemerkt? Ich habe ihn bei Dawanda erstöbert und sofort zugeschlagen. Seitdem wartete er auf seinen ersten Foto-Einsatz. Ist er nicht toll?

Ich hoffe, der Oktober-Beitrag meiner kleinen Reihe hat dir ebensogut gefallen, wie der allererste! Ich plane schon ein wenig für den November…falls ich nicht wieder alles umschmeiße, hihi.

Den Beitrag aus dem September findest du hier: Pflaumenkuchen mit Marzipan-Zimtstreusel.

Aus Omas Rezeptbüchlein

Kladdkaka mit Baiser und roter Grütze

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Mit Erschrecken stelle ich fest, dass mein Schokoladenkosum im Nahen Osten auf ein absolutes Minimum geschrumpft ist. So sehr, wie noch nie, seit ich allein entscheide, wieviel Süßes ich essen mag (die „Aber nur einen Keks!“- Zeiten sind ja zum Glück lange vorbei…). Das liegt daran, dass mir Schokolade hier einfach nicht schmeckt. Weder die einheimische, noch die importierte von Zuhause. Was einmal geschmolzen ist, ist bäh. Und hier schmilzt einfach alles, inklusive mir. Aber neulich überkam es mich und es musste trotz Hochsommer unbedingt Schokolade in dieses Süßmäulchen und diesen Süßigkeiten-verwöhnten Bauch. Schokolade, aber bitte mit Sommergeschmack. Daraus wurde ein Kuchen, zu dem man auch sagen könnte: Einmal mit Alles bitte!

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Kladdkaka ist mittlerweile für seinen köstlichen, schokoladigen Kern und seine samtige Klebrigkeit bekannt. Die Schweden können es einfach! Wenn man in diesen Kladdkaka beißt, begegnen einem aber dazu noch köstliche, kleine Knusprigkeiten in Form von Baiser-Tupfen. Als Krönung gibt es jede Menge grädde och röd gröt, wie der Schwede sagen würde (Ich möchte an dieser Stelle meine Lernkumpanen des Schwedisch I/II-Kurses 2006 in der VHS grüßen). Also Schlagsahne und rote Grütze.

Kladdkaka

Was die Grütze angeht, habe ich es mir ganz einfach gemacht. Ich weiß, einige mögen jetzt über gekaufte rote Grütze die Nase rümpfen. Ich weiß auch, man kann sie sooo einfach selbst machen. Aber ich liebe diese eine rote Sauerkischgrütze (ich glaube von „Christiansgröd“) einfach so sehr, diese die im verschweißten Beutel daherkommt. Das ist eine absolute Kindheitserinnerung für mich. Da kommt das Gefühl hoch, wie es war, nach der Schule alles in die Ecke zu schmeißen, barfuss auf die Terasse zu tapsen und vor dem Freibad einen Teller rote Grütze mit Milch in mich reinzuschaufeln. Natürlich könnt ihr eure Grütze gern selbst machen. Ich bleibe bei meiner Lieblinsgsorte 😉

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Für eine 26cm-Springform:

3 Eier
250g Zucker
200g Butter
1/2 TL Salz
80g guter, dunkler Kakao
120g Mehl
1 Pck. Vanillezucker
2 TL Backpulver
6 kleine Baisers

1 Becher Sahne

200g rote Grütze (Sauerkirsch)

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Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker cremig aufschlagen. Die geschmolzene Butter unterrühren. Mehl, Backpulver, Salz und Kakao zunächst vermischen und dann zur Ei-Masse geben. Alles gut verrühren und in eine gefettete Springform füllen. Nun die Baiser-Tupfen grob zerbröseln und ein wenig unter den Schokoladenteig ziehen. Im vorgeheizten Ofen den Kladdkaka bei 170°C ca. 30 Minuten backen. Er sollte insbesondere in der Mitte nicht komplett durchgebacken sein, sondern noch etwas weich und klebrig.

Den Kuchen nach Belieben lauwarm oder komplett ausgekühlt mit der Schlagsahne und der roten Grütze servieren.

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P.S.: Der Tee im Hintergund ist mein derzeitiger Lieblings-Sommertee „Rhubarb Spritzer“ von Tafelgut. Wenn ihr wie ich auch im Sommer nicht auf Tee verzichten könnt, müsst ihr in unbedingt mal ausprobieren, so lecker! Ich habe nur eine kleine Probierdose gekauft, muss ihn aber unbedingt nochmal in groß haben. (Ich wurde nicht gesponsert, sondern wollte einfach diese leckere Entdeckung mit euch teilen 😉 )

 

Beeren-Frühstücksbecher mit Baiser

Beerenbecher

Frühstück. Da wären wir wieder einmal bei meinem Lieblingsthema…heute habe ich nur eine schnelle Anregung für euch, wie man sich mit einem wunderbaren Sommerfrühtück den Morgen versüßen kann. Die Devise ist: Gesund schlemmen (nein, das muss kein Widerspruch sein, ehrlich). Den Twist an diesem Frühstück machen die Beeren und Baiser-Bröckchen, die den Frühstücksbecher interessant machen. Und so richtig gut, ich meine: Zum Reinlegen gut! Ihr könnt euren Lieblings-Fruchtjoghurt verwenden, aber Zitronenjoghurt passt für mich einfach perfekt. Wegen des Fruchtjoghurts muss man auch nur sparsam bis gar nicht mit Honig nachsüßen.

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Für 1 großen / 2 kleine Frühstücksbecher:

150g Quark (20% Fett)
100g Fruchtjoghurt nach Wahl (bei mir: Zitrone)
100g Naturjoghurt
ca. 2 TL Honig
1 kl. Handvoll Nüsse
1/2 Pfirsich
4 EL Haferflocken
2-3 Baisers
1 kl. Schälchen Beeren

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Den Quark mit Fruchtjoghurt und Naturjoghurt glattrühren. Mit dem Honig nach Geschmack süßen. Dann die Quarkcreme abwechselnd mit Haferflocken, gehackten Nüssen und Früchten in ein Glas schichten. Obenauf mit ein paar Beeren und dem zerbröselten Baiser bestreuen.

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Happy Breakfasting! Carina

Himmlischer Himbeer-Rhabarberkuchen

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Dieser Kuchen war eine Wucht! Ich mag Rhabarber besonders in Kombination mit süßen Beeren. Meine Lieblingsbeere, die Himbeere, bot sich da an. Das Rezept habe ich aus dem Büchlein „Kleine Kuchen“ von Anne-Katrin Weber, das man vom GU Verlag gemeinsam mit einer 20cm-Springform erstehen kann. Es war eher nur eine Dreingabe, weil ich eine kleine Form wollte. Aber das Büchlein gefiel mir überraschend gut und einige Kuchen daraus werde ich hier ganz sicher noch vorstellen. Dieser hier sprang mir mit seiner herrlichen Kombination aus Rhabarber, Himbeeren, saftigem Quark-Ölteig und Baiser sofort ins Auge. Und es hat sich gelohnt, er war gleich ein Volltreffer.

Rhabarberkuchen

Wer keine kleine Springform hat, kann auf das Rezept einfach pro Mengenangabe 1/3 aufrechnen, dann sollte es auch für eine 26cm-Springform passen. Die hätte ich eh am liebsten gebacken, nachdem ich den Kuchen probiert habe, denn der hatte akute Suchtgefahr! Also back ihn am besten ganz schnell nach, solange es noch Rhabarber gibt!

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Am gleichen Tag habe ich mir dann noch diesen herrlichen Strauß gegönnt. Ja, er sieht aus wie Wildblumen, denn das finde ich soooo schön! Muss aber zugeben, er ist gekauft…egal, ich habe mich immer gefreut, wenn ich an ihm vorbei gegangen bin 🙂

Da das Küchlein mit den Himbeeren so schön zum Monatsthema bei „Let’s cook together“ passt, nehme ich damit teil. Bisher habe ich jede einzelne Runde geschafft, yeah! 😉

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Für eine 20cm-Springform:

100g Mehl
1 TL Backpulver
50g Magerquark
ca. 3 EL Milch
ca. 3 EL neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
2 EL Zucker
1 Prs. Salz
200g Rhabarber
100g Himbeeren
2-3 EL Semmel- oder Zwiebackbrösel (bei mir: ein Löffelbiskuit)
1 Pck. Vanillezucker
1 Eiweiß
2 EL Zucker

Rhabarberkuchen1

Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben. Quark, Milch, Öl, Zucker und Salz hinzugeben und zu einem Quark-Ölteig verkneten. Wenn der Teig glatt geknetet ist, in Frischhaltfolie wickeln und beiseite legen. Für die Füllung den Rhabarber waschen, schälen und in Daumen breite Stücke schneiden. Die Himbeeren verlesen oder einfach unaufgetaute TK-Himbeeren verwenden. Eine Springform einfetten und ausmehlen. Den Teig in die Form verteilen, leicht andrücken und einen kleinen Rand hochziehen. Mit den Semmel- oder Zwiebackbröseln bestreuen (ich habe dafür einfach ein Löffelbiskuit über dem Boden fein zerkrümelt). Die Früchte auf dem Boden verteilen und den Vanillezucker darüber streuen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 25 Minuten backen. In der Zwischenzeit das Eiweiß sehr steif schlagen und den Zucker einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis die Masse sehr dick und cremig ist. Nach den 25 Minuten den Kuchen aus dem Ofen nehmen und mit der Baisermasse bestreichen. Noch etwa weitere 5 Minuten backen lassen, bis das Baiser zart gebräunt ist. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

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