Bananen-Dattel-Shake mit viel Zimt

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Ich habe eine neue Obsession: Dieser Bananen-Dattel-Shake mit viel Zimt kommt gerade immer wieder aus dem Mixer. Wenn der Liebste mittrinkt, wird er mit etwas Protein-Pulver außerdem ratz-fatz zum leckersten Proteinshake.

Ich bin ja kein großer Bananenfan, aber dieser Shake hat es mir richtig angetan. „Bananen-Dattel-Shake mit viel Zimt“ weiterlesen

Das weltbeste Bananenbrot

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Saftiges Bananenbrot mit ganz viel Zimtzucker, ich habe mich schon seit Tagen darauf gefreut. Und dieser Duft aus dem Ofen…

Dieses Bananenbrot und mich verbindet eine echte Lovestory. Denn wenn man das perfekte Rezept für etwas gefunden hat, braucht man nicht weiter zu probieren. Ich habe dennoch das eine oder andere weitere Bananenbrot probiert, aber es bleibt dabei. Das Beste habe ich schon. „Das weltbeste Bananenbrot“ weiterlesen

{Let’s celebrate!} Bananen Karamell Torte

Bananen Karamell Torte

Heute gibt es etwas zu feiern, ihr Lieben! Nein, es ist kein Bloggeburtstag oder ähnliches. Nein, ich hatte eine fantastische Woche, die auch noch ein besonders tolles Ende erhielt – aber ich fange mal von vorne an. Ich dachte eigentlich, der Liebste würde erst Mitte März aus dem Ausland zurück kommen. Letzten Mittwoch stand er plötzlich vor der Tür. Könnt ihr euch mein ungläubiges Gesicht vorstellen? Ich traue ihm ja viel zu, aber dieses Mal habe ich einfach überhaupt nichts geahnt. Das war wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Da ich zwar immer noch an meinen Hausarbeiten sitze, aber wenigstens Semesterferien habe, konnten wir trotz Schreibtischarbeit auch ein paar schöne erste Tage verbringen. „{Let’s celebrate!} Bananen Karamell Torte“ weiterlesen

{Dessert for Breakfast} Herziger Milchreis mit Früchten

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Na, könnt ihr schon keine Herzchen mehr sehen? Oder freut ihr euch auf den Valentinstag? ❤

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{Mit Potential zum Klassiker} KiBa-Kuchen

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Ihr Lieben, neulich hatte ich mal wieder so einen Tag: Den Baking Fail Day! Als Blogger wird man ja gelegentlich gefragt, ob den in der eigenen Küche auch mal was schief geht. Ich sage dann immer: Öfter als ihr denkt! Denn wer gern ausprobiert und experimentiert, der muss auch man Rückschläge hinnehmen. Das kennt sicherlich jeder, der gern in der Küche steht.

Kiba Kuchen

Vor zwei Tagen war es aber mal wieder ganz schlimm. Zuerst hatte ich den Einfall, meine momentanen süßen Lieblinge, die Waffeln, in ein gesünderes Gewand zu stecken. Ich wollte vegane, glutenfreie Waffeln, die mit guten Zutaten gebacken werden. So weit eine gute Idee, fand ich. Leider wollte der Teig aber nicht aus dem Waffeleisen kommen und backte komplett fest. Die Brösel waren lecker, aber eben keine Waffeln. Und ich hab mich echt geärgert, weil ich den ganzen teuren Kram aus dem Bioladen da reingehauen hatte, Reismehl, Mandelmus, Kokosöl, Chia…da es aber wirklich gut schmeckte, muss ich mich mal informieren, wie Waffeln ohne Ei und Butter besser binden. Wer Ideen hat, immer her damit!

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Das war’s aber noch nicht an diesem Tag, denn eine Ladung Madeleines habe ich auch noch wegschmeißen müssen. Sehr ärgerlich…da habe ich dann beschlossen, dass ich es für den Tag sein lasse. Manchmal ist einfach der Wurm drin! Und dann muss man wohl einfach die Hände in den Schoß legen und was anderes machen, auch wenn’s schwer fällt. Ich will an solchen Tagen dann nämlich immer erst recht was hinkriegen…

Richtig gut gelungen ist aber dieser KiBa-Kuchen, den ich ein paar Tage davor gebacken habe! Meiner Meinung nach hätte der echt das Zeug zum Klassiker! Bei meinen Kollegen kam er seeeeehr gut an. Nicht zu süß, aber durch Kirschen und Bananen sehr saftig! Und so einfach, dass er in Null Komma Nix auf dem Tisch steht. Ein wunderbar „ehrlicher“ Rührkuchen, wie ich gern solche Kuchen nenne. Außerdem war KiBa in meiner Kindheit eines meiner liebsten Getränke (nach Cola, aber nur, weil ich Cola so selten trinken durfte^^). Auch heute mag ich noch richtig gern Kiba. Also ran an die Rührschüsseln!

Kiba Kuchen3

Für eine Kastenform:

300g Mehl
120g Butter, weich
100g Zucker
3 Eier
1/2 Pck. Backpulver
100ml Milch
3 sehr reife Bananen (mittelgroß)

300g Kirchen aus dem Glas

Alle Zutaten außer Bananen und Kirschen in eine große Schüssel geben und verrühren. Die Bananen aus der Schale nehmen und mit einer Gabel zerdrücken. Dann unter den Teig ziehen. Die Kirschen abtropfen lassen und dann ebenfalls unter den Teig heben. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 1 Stunde backen und unbedingt die Stäbchenprobe machen. Mit Puderzucker bestäuben.

Kiba Kuchen4

Was war euer letzter Küchen-Fail?

Carina

Banana Bread French Toast Bake

Bananenbrot Auflauf3

Ihr Lieben, wie im letzten Jahr möchte ich auf einen Valentinstags-Post verzichten. Es ist nicht so, dass ich vollkommen gegen den sogenannten Tag der Liebenden bin. Ich finde es sogar gut, eine kleine Erinnerung in Form von einem besonderen Tag zu haben, an dem man mal wieder anderen sagt oder zeigt, wie gern man sie hat. Und ich habe mir auch für den Liebsten etwas überlegt. Wir schenken uns nichts, aber werden trotzdem einen gemütlichen Abend verbringen und ich möchte ein schönes Menü kochen. Ich mag den Valentinstag vor allem, weil ich bewusst an meine Lieben denke und daran erinnert werde, im Alltag die Wertschätzung nicht immer untergehen zu lassen. Das passiert so leicht. Auf den rosafarbenen Herzchen-Post verzichte ich vor allem deswegen, weil das für mich gar nicht sein muss oder der Inbegriff von Liebe und Freundschaft ist. Da mache ich einem geliebten Menschen eher eine Freude mit etwas, was er ganz besonders gern isst, ohne Herzchen. Oder verbringe einen schönen Tag mit ihm.

Bananenbrot Auflauf2

Insgesamt versuche ich aber, kleine Momente im Alltag zu würdigen und dann daran zu denken, wie gut es mir geht. Das kann ein ganz beliebiger Augenblick sein, den ich einfach genieße. Und ganz besonders oft ist das bei mir das Samstagsfrühstück. Dieser schöne, heimelige Moment, wenn ich im Schlafanzug in die Küche schlurfe, ein Sonnenstrahl durch das Fenster scheint, es nach Kaffee riecht und wir dann gemütlich frühstücken. Man hat das ganze Wochenende noch vor sich und hat (im Idealfall) ausgeschlafen. Weil ich diese Morgen liebe, zelebriere ich sie am liebsten mit einem besonderen Frühstück. Das zeigt sich mittlerweile auch hier auf dem Blog, denn neulich habe ich euch bereits 10 leckere Wochenend-Frühstücksideen vorgestellt, und ich bin noch lange nicht am Ende.

Bananenbrot Auflauf

Diese Idee entstand mehr durch eine spontane Eingebung, und es war eine richtig gute! Ich hatte ein Bananenbrot gebacken, mit dem ich aber dieses Mal nicht ganz zufrieden war. Leider war es oben etwas verbrannt und deswegen auch irgendwie nach ein paar Tagen noch nicht gegessen. Ich habe dann einfach die Kanten entfernt, das Brot in eine Auflaufform geschichtet, mit einer Eiermischung übergossen und gebacken. Warm mit etwas Puderzucker und Marmeladensauce schmeckte das Bananenbrot wirklich himmlisch! Und das Bananenbrot schmeckte in dieser Verwendung dann doch noch ganz toll. Ihr könnt natürlich auch gekauftes Bananenbrot nehmen. Oder es durch Brioche, Pumpkin Bread oder etwas ähnliches ersetzen. Aber mit Bananenbrot solltet ihr es unbedingt mal ausprobieren. Je nachdem, wie süß die Brot-Basis ist, solltet ihr die Zuckermenge in der Eiermischung eventuell ein wenig anpassen.

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Eine tolle Sache ist der Auflauf auch zu einem Brunch mit Freunden. Man kann dann sogar noch ein bis zwei Tage lang eine Portion in der Mikrowelle wieder aufwärmen. Habe ich extra für euch ausprobiert, klappt wunderbar! Die Reste wurden nämlich in eine Decke gekuschelt beim nachmittäglichen Wochenend-Filmemarathon vertilgt. Auch das ist ein Moment, den ich genieße!

Bananenbrot Auflauf5

Für eine große Auflaufform: 

1 Bananenbrot (gekauft oder selbstgebacken)
200ml Milch
3 Eier
2 EL Sahne
2 EL brauner Zucker
1 TL Zimt
20g flüssige Butter

Außerdem:

3-4 EL Lieblingsmarmelade
Puderzucker

Das Bananenbrot in dicke Scheiben schneiden und die Rinden von jeder Scheibe abtrennen. Dann die Scheiben je nach Form noch einmal halbieren und in die Ofenform schichten. Alle anderen Zutaten gut miteinander verquirlen und dann gleichmäßig über das Bananenbrot gießen. Während der Ofen auf 175°C vorheizt, kann das Brot mit der Mischung durchweichen. Dann den Bananenbrot Auflauf ca. 25-30 Min. backen. Es sollte leicht bräunen, die Eimischung muss aber eingezogen oder leicht gestockt sein. Zum Schluss noch schnell einige Esslöffel der Lieblingsmarmelade in einem kleinen Topf erhitzen. Den Auflauf mit der flüssigen Marmeladensauce und Puderzucker genießen.

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Genießt den Moment und habt ein schönes Wochenende!

Carina ❤

 

Schokoladenbrot ohne Reue, dafür aber mit Pistazien

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Ich bin Carina, und ich esse gern Kuchen. Leider gehöre ich nicht zu den Menschen, die einfach so viel Kuchen essen können, wie sie wollen. Deshalb darf es auch gern mal etwas ohne Buttercreme, Mascarpone oder Bergen von Zucker sein. Aber ganz verzichten kann ich dann doch nicht. Und es muss vor allem eins: lecker sein! Gibt es denn so etwas wie Kuchen mit gutem Gewissen?

Zumindest gibt es welchen, der nicht ganz so reinhaut und auch noch Gutes für mich enthält. Darauf setzen gerade viele Blogs. Clean Eating und so, ihr wisst schon. Und ich finde das eigentlich ziemlich interessant und schaue mir bei diesen Rezepten immer die Zutaten an, mit denen zum Beispiel Zucker oder Weißmehl ersetzt werden. Zum Beispiel bei Conny. Ich werde jetzt zwar nicht zur Bäckerin mit Kalorien-Maß. Aber einen Versuch wollte ich doch mal wagen, ab und zu muss ein Back-Experiment sein.

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Dieses Schokoladenbrot hat vieles, was gut ist: Pistazien, Datteln, Kokosöl , Banane, und Mandeln. Und trotzdem schmeckt es gar nicht so gesund, nur nicht ganz so süß. Und das Beste: Es gibt dazu sogar Schokolade! Es ist eine rundum zufriedenstellende Nascherei für den kleinen süßen Zahn. Ich habe es sogar zum Frühstück gegessen, denn es ist allemal besser als so manches Knuspermüsli oder Croissant. Nur Vorteile also.

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Übrigens: Die wunderschöne türkisfarbene Kuchenform war mein letzter Flohmarktfund – ich MUSSTE sie haben. Die Verkäuferin hat mir gesagt, sie ist eigentlich eine dänische Milchreisform. Ich werde mich also demnächst auch mal daran probieren. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, falls es schmeckt. Aber so lange konnte ich nicht warten, um die Form auszuprobieren. Hach ❤

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Für 1 kleine Guglform oder ca. 8-10 Muffinförmchen: 

100g Erdnüsse
5 Medjool-Datteln
2 Eier
1 Banane (ca. 100g)
1 EL Kokosöl
1 TL Zimt
1 Prs Muskat
2 EL ungesüßter Kakao
2 EL gem. Mandeln (15g)
70g Dinkelvollkornmehl
50g Dinkelmehl Type 603

Die Erdnüsse im Multizerkleinerer fein zermahlen. Herausnehmen, umfüllen und anschließend die Datteln fein zerkleinern. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und in eine Schüssel geben. Die Eier und den Kakao dazugeben und gut verrühren. Die restlichen Zutaten untermischen und gut verrühren. Eine Kuchenform fetten und den  Backofen auf 180°C vorheizen. Den Kuchen ca. 25 Min. backen.

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Bananenmuffins mit Haferflocken-Pecan-Streuseln

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Zu Bananen hatte ich schon immer ein etwas gestörtes Verhältnis. Meine These: Meine Mutter hat mich als kleines Kind mit Bananen zu sehr abgefüttert. Ich habe fast jeden Tag Bananenshake oder Bananenbrei bekommen. Das hat mich wohl nachhaltig geschädigt, sodass ich in den nächsten fast 15 Jahren jeder Banane gezielt aus dem Weg gegangen bin. Irgendwann habe ich dann in seltenen Fällen mal wieder eine gegessen. Aber bitte nur pur und am besten noch halbwegs grün. Alles, was zu reif roch, oder dunkle Stellen hatte, wurde weiterhin konsequent gemieden. Das ist übrigens immer noch so. Mittlerweile geht meine Toleranz so weit, dass ich gelegentlich eine Banane in den Smoothie schneide und mein Bananenbrot (nach einem amerikanischen Rezept meiner Gastfamilie) mache ich regelmäßig aus zu matschig gewordenen Bananen (Memo an mich: Das muss ich hier unbedingt noch verbloggen!). Bananeneis, Bananenchips, Saft oder die von meinem Freund so geliebten gebackenen Bananen gehen jedoch immernoch über meine Toleranzgrenze hinaus. Wie auch vieles andere.Bananenmuffins

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich war selbst überrascht, als mir neulich der Sinn nach Bananenmuffins stand. Mit ordentlich Streusel, nom nom. Da stand ich dann abends um neun noch in der Küche und habe gestreuselt. Am nächsten Morgen haben sie dafür aber das tollste Frühstück gemacht! Sehr zu empfehlen. Ich gebe gern etwas Dinkelvollkornmehl in den Teig. Zusammen mit den Nüssen und Haferflocken hat das den Muffins einen nussig-crunchigen Geschmack gegeben. Mit Pecans backe ich eh selten, die sind ja leider ziemlich teuer. Und mittlerweile gar nicht mehr so einfach im Supermarkt zu bekommen…aber ab und zu muss das sein. Ich bin im Kaiser’s fündig geworden.

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Ihr Lieben, tut mir übrigens leid, dass ich in den letzten Tagen mit den Kommentaren nicht hinterher komme. Ich habe gerade eine liebe Freundin aus Schulzeiten zu Besuch und wir waren mal wieder im Orient unterwegs. Haben Sightseeing gemacht und viiiele Fotos. Interessieren euch die Bilder? Dann mache ich hier noch einen kleinen Reisepost.

Ich lese natürlich wie immer alle Kommentare und freue mich wie Bolle. Danke für euer liebes Feedback zu unserer „Five a month“- Aktion! Wir fünf Mädels sind deswegen (virtuell und in echt) wirklich vor Freude herumgehüpft! Und ich verspreche, ihr bekommt auch alle noch eine Antwort!

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So, wer hat Lust auf Muffins? 

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Für 12 Muffins:

175g Weizenmehl
40g Dinkelvollkornmehl
1 TL Natron
1 Prs. Salz
1 TL Backpulver
40g brauner Rohrzucker
100g weißer Zucker
1 Pck Vanillezucker
100g Butter
1/2 TL Zimt
1 Prs. Muskat
40g Pecannüsse
2 Eier
50ml Milch
1-2 reife Banane

Streusel: 

60g Weizenmehl
15g Dinkelvollkornmehl
25g brauner Zucker
35g Butter
25g Pecannüsse
25g kernige Haferflocken

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Alle trockenen Zutaten für den Teig in einer großen Schüssel vermischen. Die Eier in einer kleinen Schüssel zunächst verquirlen. Die Banane zermatschen. Es sollte eine große oder zwei kleine reife Bananen verwendet werden. Die Pecans fein hacken und zum Teig geben. Alles kurz vermischen. Dann die Butter schmelzen und unter den Teig geben. Von der Milch sollte nur noch so viel hinzugefügt werden, bis eine gute Konsistenz erreicht ist. Den Teig nicht länger durchrühren als nötig, eventuell auch nur mit einem Holzlöffel.

Eine Muffinform fetten oder mit Muffinscups auskleiden und den Teig auf die 12 Vertiefungen verteilen.

Für die Streusel die beiden Mehlsorten, den Zucker und braunen Zucker vermischen. Die harte Butter in Flöckchen hineinschneiden und mit den Fingern zu Streuseln verarbeiten. Wenn die Butter zu weich geworden ist, alles noch einmal für 10 Minuten in den Kühlschrank geben. Ansonsten gleich die Pecans hacken und mit den Haferflocken unter die Streusel arbeiten. Reichlich Streusel über die Muffins bröseln. Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen. Nicht zu dunkel werden lassen.
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Gebackene Bananen mit Honig und ein Skiausflug

Ich schulde euch noch einen Bericht vom Skiausflug vor einer Woche, ich habe es nicht vergessen. Wie gesagt, ich habe vorher noch nie auf den Brettern gestanden. Wir sind früh aufgebrochen, dick eingepackt in diverse Lagen Klamotten. Wir waren eine Gruppe von acht Leuten, außer Deutschen auch noch eine Dänin, ein Schwede und eine Holländerin. Aber außer mir und einem Mitfahrer konnten alle bereits gut bis sehr gut fahren.

Angekommen, ging es erst einmal zum Leihstand. Wir brauchten Ski und Schuhe, außerdem eine Brille. Das Gefühl in den Skischuhen war erstmal furchtbar. Sie müssen natürlich eng sitzen, aber drückten eben deswegen auch sehr und man kann nicht mehr normal gehen. Das wiederum sieht bei einer größeren Gruppe sehr lustig aus.

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Das Wetter war wunderbar. Kalt, aber nicht zu kalt, und sehr sonnig. Wir nahmen den wohl einzigen Lehrer der Piste, der englisch sprach und schon ging es los. Auf dem Babyhügel übten wir den ganzen Tag: Bremsen, seichte Hügel, etwas höhere Hügl, Slalom, Bremsen im Slalom, Schlepplift-Fahren…und es klappte nach ein paar Mal echt gut. Ich fühlte mich immer sicherer.

Mittags wollten wir dann mit dem großen Lift auf den Berg fahren, um dort mit den anderen zu essen. Diese Idee stellte sich als glänzend heraus. Dort saßen wir inmitten weißer Berggipfel in strahlendem Sonnenschein. Um uns heurum Leute in coolen Klamotten und House-Musik dröhnte aus der Skihütte. Es fühlte sich an wie mitten in Österreich, nicht in einer islamischen Republik. Traumhaft! Wir ließen uns zum Abschluss des Essens sogar noch eine Shisha kommen. Es war einfach perfekt.

Mein Plan war es, heute einfach mit dem Lift wieder runter zu fahren. Aber mein Mitfahrer vom Babyhügel war durch die coolen Leute auf der Abfahrt offenbar motiviert worden. Er bearbeitete den Skilehrer, dass wir die Abfahrt mit viel Bremsen schaffen könnten. Ich sagte zwar, ich wolle das nicht, aber sie waren dann beide von der Idee angetan. Also runter da. Ich hatte eine wahnsinns Angst. Der Weg war zwei Meter breit und daneben kam der Abgrund, steil wechselte sich ab mit etwas seichter. Zwischendurch hatte ich solche Muskelschmerzen, dass wir pausieren mussten. Es waren schließlich die ersten paar Stunden Skifahren für mich!

Am Ende sind wir unten angekommen, und ich war völlig fertig. Die Abfahrt hätte ich am ersten Tag nicht gebraucht, aber wir haben es geschafft. Der Muskelkater hat mich noch Tage lang daran erinnert…IMG_4701

Da es Kaiserschmarrn ja schon gegeben hat, zeige ich euch einen absoluten Favoriten aus unserem Haus: Gebackene Bananen. Mein Freund liebt sie abgöttisch. Und während die meisten Menschen sie wahrscheinlich eher als Dessert essen würden, möchte er sie regelmäßig zum Frühstück. Das kommt vielleicht auch von unserer Zeit in Thailand, dort hat er sie zu jeder Tageszeit gegessen. Ich selbst esse eher selten welche davon, da ich kein großer Bananen-Fan bin. Aber da sie immer allseits beliebt waren, wenn ich sie gemacht habe, möchte ich sie euch nicht vorenthalten.

Da ich nun schon eine Weile damit experimentieren, kann ich wohl auch zu recht sagen, ich habe die perfekte Zusammensetzung für einen fluffigen, goldbraunen Teig gefunden. Deswegen wundert euch nicht über die laienhaften Mengenangaben, das kommt eben vom ausprobieren und der Routine..IMG_4694

Gebackene Bananen à la Carina (eine große Portion):

1 EL Mehl, 1 Banane, 1 TL Vanillezucker, 1 gestrichener TL Backpulver, 1 Ei, etwas Milch und evtl. Mineralwasser

Das Mehl mit Backpulver, Vanillezucker und dem Ei mit einer Gabel verschlagen. Dann mit Milch und evtl. einem Schuss Mineralwasser (mit Kohlensäure, das macht den Teig besonders locker) verrühren. Nicht zu viel Flüssigkeit zugeben, der Teig sollte etwa die Konsistenz eines Pfannkuchenteigs haben. Wenn er zu flüssig ist, noch etwas Mehl einrühren.

Die Banane in dünne Scheiben schneiden und vollständig mit dem Teig bedecken. In eine große Pfanne so viel Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl) eingießen, bis es ein paar Milimeter hoch steht und erhitzen. Wenn es so heiß ist, das ein Tropfen Teig sofort beim reintröpfeln brät, die Bananenscheiben vorsichtig mit der Gabel hineingeben. Vorsicht, es kann spritzen! Nun müsst ihr genau beobachten, wann der Teig eine goldbraune Farbe annimmt, und die Scheiben dann wenden.

Wenn alle Bananenscheiben von allen Seiten goldbraun ist und der Teig etwas aufgegangen ist, diese mit der Gabel oder einem Schaumlöffel rausfischen und auf einem Küchenkrepp abtropfen.

IMG_4695Zum Schluss die Bananenscheiben auf einem Teller mit eurem Lieblingstopping anrichten. Mein Freund isst dazu immer viel Honig, aber Puderzucker, Apfelmuß, Zimtzucker oder Vanilleeis sind sicher auch gut. Noch warm genießen. Guten Appetit!