Das allerbeste Sommer-Essen und Urlaub Zuhause – Tomaten-Panzanella mit Burrata

Wenn der Sommerurlaub ausfällt, muss man sich eben seine kleinen Auszeiten im Alltag schaffen. Dazu gehört für mich auch ein besonderes Essen ab und an. Mit meinen ersten reifen Tomaten aus dem eigenen Garten habe ich so ein Auszeit-Essen gemacht, das unbedingt nachmachenswert ist.

Zugegeben, ich erfinde hier nicht das Rad neu. Ich habe bestimmt schon kreativere Ideen verbloggt. Aaaaaber! Ich konnte dieses Essen nicht NICHT verbloggen. Und sei es nur eine Erinnerung an euch, dass gerade die Tomaten in voller Saison stehen, und so süß sind wie sonst nie. Tomaten aus dem Supermarkt im Dezember haben wirklich rein gar nichts mit diesen prallen, reifen, sonnengeküssten Tomaten hier zutun.  Und es gibt eben Kombinationen, die zu Recht echte Klassiker sind. Weil sie an Genuss kaum zu überbieten sind. Dazu gehört eben auch die Kombi aus reifen, süßen Tomaten, Basilikum, gerösteten Pinienkernen, frischem Pfeffer, etwas gutes Olivenöl und Balsamico und cremigem Mozzarella (oder wie hier Burrata). 
„Das allerbeste Sommer-Essen und Urlaub Zuhause – Tomaten-Panzanella mit Burrata“ weiterlesen

Rezept für Basilikum-Pasta, erste Erfahrungen mit der Nudelmaschine + Tipps

Basilikum Pasta1

Ihr Lieben, letztes Jahr habe ich euch von meinem tollen Pasta-Workshop mit Steph vom Kleinen Kuriositätenladen erzählt. Seitdem wollte ich immer gern öfter Pasta selber machen, aber noch ein Küchengerät anschaffen? Meine Mama nahm mir dann zum letzten Geburtstag zum Glück die Entscheidung ab und schenkte mir eine Pasta-Maschine, klasse oder? Zwar mache ich jetzt nicht ständig meine Pasta selbst, aber wenn, dann zelebriere ich das. Wenn man es einmal gemacht hat, dauert es auch gar nicht so lange und geschmacklich sind hausgemachte Nudeln natürlich hundert Mal besser als gekaufte.

Ich verwende das Rezept von Steph, denn es funktioniert wirklich wunderbar (hier kommt ihr zum Originalrezept). Allerdings habe ich bislang gemahlenen Hartweizengrieß nirgendwo in der Nähe zu kaufen gefunden und deshalb nach günstigen und gebräuchlicheren Alternativen gesucht. Zum einen klappt es ganz gut, es durch 150g Weizenmehl (Type 550) und 150g ungemahlenen Hartweizengrieß zu ersetzen. Dann werden Nudeln vielleicht ein wenig gröber. Meine liebste Variante ist aber bisher diese: Ich nehme das Mehl, das im Supermarkt als „Pizzamehl“ der Firma Aurora verkauft wird. Die Pasta wird super! Dies ist keine Werbung, sondern eine Empfehlung auf Basis meiner Erfahrung. Wer noch andere Tipps hat, darf diese gern als Kommentar unten hinterlassen!

Vielleicht noch ein paar Wörter zu meiner Nudelmaschine: Manche Hobbyköche sind überzeugt, dass man dringend gleich eine mit Motor kaufen sollte. Meine hat keinen und ich brauche auch keinen. Da ich die Maschine eher alle paar Wochen mal nutze, wenn ich Zeit und Lust habe, und die Portionen überschaubar sind, bin ich mit meinem Modell sehr zufrieden. Ich habe diese hier von Lakeland. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auf jedem Fall. Man kann damit Lasagneplatten (auch zur Weiterverarbeitung zu gefüllten Pasta-Varianten), Spaghetti und Tagliatelle machen. Danke Mama!

Ich mag das Basic-Rezept mit ein paar Kräutern im Teig, hier mit dem absoluten Liebling der italienischen Küche, Basilikum. Natürlich könntet ihr auch Petersilie, Thymian oder andere Kräuter nehmen. Dazu gab es bei uns eine leichte Tomatensauce.

Basilikum Pasta2

And now in English: 

Last year I went to a great pasta workshop with Steph, who writes the blog Kleiner Kuriositätenladen. Ever after that I wanted to make my own pasta, but buy another kitchen utensil? Before I had decided, my Mom bought me a pasta machine for my last birthday, perfect! I don’t make pasta ever other day, bit when I do, I celebrate it and take time. It’s not as much effort as you would think and it’s so much better than store-bought pasta!

Steph’s recipe works so well that I still like to use it (find the original recipe here). But I didn’t find ground wheat semolina in the store, and on the internet it had such high shipping costs. So I found alternatives: In our store the sell a so-called „pizza flour“ which is partly from semolina and makes very good pasta. Otherwise it works with half white flour and half non-ground wheat semolina, maybe the pasta is not as fine (bit still yummy).

Just two words about my pasta machine: Some people swear, you should never buy a pasta machine without a motor. I only make my own pasta every other month and in small portions, so I am happy without a motor. I have this pasta machine from Lakeland and I like it a lot. You can make lasagna slices (or use them as base for filled pasta versions), tagliatelle and spaghetti. 

I like the basic pasta with the Italian classic, basil. You could of course use parsley, thyme or other herbs instead. We had the pasta with a simple, light tomato sauce. 

Basilikum Pasta

Für 3-4 Portionen / for 3-4 portions

300g gemahlener Hartweizengrieß – 300g finely ground wheat semolina
3 Eier – 3 eggs
1 Prs. Salz – 1 pinch of salt
1 EL Olivenöl – 1 tbsp. olive oil
1 Handvoll Basilikum – 1 handful basil

Den Basilikum waschen, trocken tupfen und fein hacken. Das Mehl mit dem Salz vermischen, dann Eier, Basilikum und Öl zugeben. Erst so gut wie möglich mit dem Handmixer verkneten, dann mit der Hand noch einmal auf der Arbeitsfläche weiter kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1/2 Stunde, besser 1 Stunde bei Zimmertemperatur liegen lassen. Dann kann der Teig zur gewünschten Form weiter verarbeitet werden. Ich mache gern Tagliatelle daraus. Nach dem Walzen die Pasta in reichlich Salzwasser ca. 8-10 Min. garen.

English Instructions:

Wash and dry basil, then cut very finely. Mix flour and salt, then add eggs, basil and olive oil. Knead to a crumbly dough. Wrap the dough into cling film and let it restat room temperature for at least 1/2 hour, better for 1 hour. Now you can process the dough to the kind of pasta you want. I like to do tagliatelle. After processing, boil the pasta in hot salt water for 8-10 minutes. 

Basilikum Pasta3

{Zu Gast} Couscous-Salat mit Tahini-Dressing für Sarahs Krisenherd

Coucous-Salat

Es ist fast geschafft, das Wochenende ist nah! Ein dreifaches Yippie-Yeah!

Coucous-Salat2

Dieses Wochenende ist meine To-Do-Liste voll. Und wenn das so ist, dann mag ich beim Essen gern schnelle, raffinierte Gerichte, die sich in wenigen Minuten zusammen schmeißen lassen. Gesund und lecker soll es natürlich trotzdem sein. Und immer an solchen Tagen und Wochenenden fällt mir dieser Salat ein. Ich habe ihn nun für uns schon öfter gemacht und wollte ihn immer mal verbloggen. Was für ein Glück, dass mich Sarah von Sarahs Krisenherd gefragt hat, ob ich einen Beitrag zu ihrem #fitfriday beisteuern würde. Denn dafür ist das Rezept einfach perfekt, finde ich!

Couscous-Salat1

Ich mag den bunten Couscous-Salat als leichtes Hauptgericht an heißen Tagen, zum Mitnehmen in der Mittagspause, oder auch als Grillbeilage. Das Gemüse darin ist variabel und ihr könnt einfach schnippeln, was der Kühlschrank hergibt und was euch schmeckt. Dies ist meine liebste Kombi (im Moment). Der Star des Salats ist die Tahini-Joghurt-Sauce. Nom nom. Die könnte ich übrigens auf ALLEM essen. Probiert den Salat also unbedingt mal aus. Bei Sarah verrate ich euch das Rezept dazu, schaut mal rüber!

Couscous-Salat4

Carina

 

Schnell gemacht: Spargel mit Prosciutto und pochierten Eiern

Spargel1

WOW! Vielen Dank für eure zahlreichen begeisterten Reaktionen und Kommentare zum letzten Beitrag, der Zitronen-Quark-Tarte! Ich hätte gar nicht gedacht, dass sie so ein Kracher wird, zumal es sich eher um eine schnelle Eingebung mit sofortigem Sprint in die Küche, als um ein sorgsam geplantes Backvorhaben handelte. So kann es kommen, manchmal kommen eben diese spontanen (leckeren) Geistensblitze am besten an!

Seit gestern vormittag sind mein Liebster und ich nun auch wieder Zuhause angekommen. Hä? Werdet ihr vielleicht denken. Die war ja ewig im Urlaub. Ja, stimmt, und zwar vier ganze Wochen. Ihr könnt mir glauben, das war auch mal nötig. Ich habe erst nach über zwei Wochen begonnen, richtig abzuschalten. Dafür dann aber auch komplett. Lange geschlafen, gebacken, in der Sonne gelegen, in der Ostsee gebadet, durch Kopenhagen geradelt. Den Geburtstag meines Liebsten gefeiert, gegrillt, WM-Eröffnung geschaut und noch viel mehr. Deswegen habe ich auch, shame on me, in der letzten Zeit die Antworten auf eure vielen lieben Kommentare etwas schleifen lassen…zwar wollte ich den Blog nicht ganz brach liegen lassen und ab und zu etwas von mir hören lassen, aber auch nicht zuviel kostbare Zeit im Internet verbringen. Ich hoffe, ihr seht mir das nach und jetzt bin ich wieder voll da!

Spargel2

Nun sind wir zurück im Orient. Und ich kann euch versichern: Es ist heiß, heiß, heiß! Da mich jetzt erst einmal zahlreiche Dinge in Atem halten wie ein Berg Arbeit und danach Wäsche, Koffer auspacken und Staub wischen, gibt es heute für euch nur eine kleine Inspiration statt einem wirklichen Rezept.

Leider ist auch die Spargelzeit schon wieder fast vorbei!  Es könnte zwar sein, dass ich noch ein Last Minute Rezept mit Spargel einschiebe…aber ansonsten war’s das schon wieder! Schaaaade…Ich habe sie aber dieses Jahr voll ausgenutzt und Spargel in verschiedenen Variationen gemacht. Und mir ist aufgefallen: Die Vorfreude und Euphorie über die beginnende Spargelzeit scheint eher so ein „Frauen-Ding“ zu sein. So versicherten mir einige Männer in meinem Dunstkreis, sie würden ihn zwar essen, aber die übersteigerte Vorfreude ihrer Frauen darauf könnten sie nicht verstehen. Genauso wie das Sofort-zum-Spargelmann-Rennen, wenn es die ersten Stangen zu kaufen gibt. Na gut, liebe Männer, dann freuen wir uns eben allein jedes Jahr auf’s Neue. Und ihr esst ja trotzdem mit.

Dieses Gericht ist mal auf die schnelle gemacht, aber ist geschmacklich top und auch was für’s Auge wie ich finde. Genau das richtige, um den Spargel wieder in seine lange Sommer-Herbst-Winter-Pause zu verabschieden. Und ich habe mich dafür auch das erste Mal an das von allen gefürchtete Eier pochieren gewagt. Dafür habe ich ein bisschen vorab recherchiert und diese total gelingsichere und kinderleichte Methode von Ylva vom Blog Der Klang von Zuckerwatte gefunden. Da ist sogar ein Video dabei, besser geht’s nicht. Danke, liebe Ylva, du hast den Mythos gebrochen und endlich bekomme ich es auch hin!

Spargel3

Der Spargel wird mit würzigem Prosciutto umwickelt und mit leckeren Kernen bestreut. Als vegetarische Variante könnte ich mir vorstellen, in mit in Längsstreifen geschnittener Zucchini zu umwickeln, die kurz mit etwas Knoblauch in der Pfanne gegart wurde. Und wisst ihr eigentlich schon, wie klasse frischer Basilikum zu Spargel schmeckt?

Für 2 Personen mit kleinerem Hunger oder als leichtes Abendessen:

1 Bund grüner Spargel (500g)
4 Eier
6-8 Scheiben Prosciutto (für Vegetarier: hauchdünne Zucchinistreifen)
1 EL Sonnenblumenkerne
Salz + Pfeffer
einige Blätter Basilikum
etwas Öl

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel zunächst zwei Minuten lose darin schwenken. Salzen und pfeffern. Dann den Spargel herausnehmen, mit Prosciutto (oder Zucchinistreifen) zu gleich großen Bündeln wickeln und noch einmal einige Minuten in die Pfanne tun. Derweil die Eier nach eurer erprobten oder der oben verlinkten Anleitung pochieren. Wenn sie fertig sind, den Spargel auf Tellern anrichten, die Eier darauf geben, alles mit den Sonnenblumenkernen bestreuen und noch einmal salzen und pfeffern. Mit einigen Basilikumblättern anrichten.

Spargel

Mediterrane Tomatenmuffins mit Kräutern und Feta

Tomatenmuffins2

Es wird Zeit für die nächste Runde „Let’s cook together„! Das Monatsmotto des Mai, das Ina diesmal ausgegeben hat, „Herzhaftes aus dem Muffinförmchen“ hat mich vor eine echte Herausforderung gestellt. So richtig wollte mir kein Rezept gefallen. Außerdem ist F. herzhaftem Gebäck gegenüber immer etwas skeptisch. Also machte ich mich daran, selbst ein Rezept zu basteln. Und am Ende muss ich sagen, bin ich damit sehr zufrieden. Die Muffins sind durch den Frischkäse, die getrockneten Tomaten und das Öl sehr saftig und aromatisch. Mit dem Feta hatte ich auch den Mann im Boot, denn Feta macht in seinen Augen alles noch 1000 Mal besser. Und die Kräuter müssen für mich sein, denn sie bringen mich so schön in Sommerstimmung. Mhmmmm!

Tomatenmuffins6

Wir haben die Muffins entweder als Snack oder als Beilage gegessen. Sie machten sich gut zu einem frischen Salat zum Lunch, weil man sie so schön zur Arbeit mitnehmen und nicht noch Brote schmieren muss. Auf diese Weise werde ich herzhafte Muffins gern noch einmal machen, sehr praktisch. Übrigens waren sie durch das Tomatenmark tatsächlich so „farbintensiv“ wie auf den Bildern.

Tomatenmuffins

Für 10 mediterrane Tomatenmuffins:

1 Knoblauchzehe
125g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Meersalz
1 Ei
50g geschmolzene Butter
frische oder TK-Kräuer: Rosmarin, Thymian, Basilikum, Oregano
100g Frischkäse oder Creme Fraiche
1-2 EL Tomatenmark
1 Schuss Milch
1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
1 EL Öl aus dem Tomatenglas
6 Frühlingszwiebeln
90g Feta

Tomatenmuffins1

Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen und die Knoblauchzehe dazupressen. Das Ei und die Butter hinzugeben und verrühren. Als nächstes Frischkäse oder Creme Fraiche und das Tomatenmark dazugeben. Die fein gehackten Kräuter untermischen. Einen Esslöffel Öl aus dem Tomatenglas und einen Schuss Milch dazugeben und rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Zum Schluss die klein geschnittenen Tomaten, den gewürfelten Feta und dei Frühlingszwiebeln unterziehen. Je zwei Esslöffel Teig in ein Muffinförmchen geben und die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen.

Tomatenmuffins4

Mir schmecken die herzhaften Teilchen als Snack auch sehr gut mit einem Klecks Joghurt.

Tomatenmuffins5