Nutella Rugelach – Blättrige Hörnchen aus New York

Manche Dinge isst man weit weg von Zuhause und sucht dann lange nach dem richtigen Rezept. Es ist schwer, diesen Geschmack Zuhause so hinzubekommen. So ging es mir mit den großartigen Nutella Rugelach in New York.

*Werbung (unvergütet und umbeauftragt)  – Weil ich die Quelle des Rezepts nenne und im Rezept-Namen eine Marke genannt wird. 

Nutella Rugelach – diese blättrigen Hörnchen mit der verboten guten Füllung werden für mich immer mit meinem dreimonatigen New York-Aufenthalt ab Ende 2017 verbunden bleiben. Genau gesagt führte mich ein Freund tatsächlich am allerersten Tag meines Aufenthalts in ein süßes, kleines Café in der Nähe seiner Wohnung. Und dort gab es neben gutem Cappuccino eben diese Rugelach. Wahnsinnig sündig, wie beim Beißen die Nussnougat-Creme heraus quoll. Das hatte Suchtfaktor! „Nutella Rugelach – Blättrige Hörnchen aus New York“ weiterlesen

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{Tarte aux Pommes} Im Französischen Apfelgarten

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Dieses Rezept liegt mir sehr am Herzen und ich wollte es euch schon lange zeigen. Da passte es ganz besonders gut, dass das Monatsthema bei  Clarettis „Ich back’s mir“ dieses Mal Tartes in alles Variationen sind. Das heutige Rezept ist für mich mit ganz vielen Erinnerungen an meine Zeit als Austauschschülerin in Frankreich verbunden. Besonders an den Herbst. Im Herbst warfen die Bäume meiner Gastmutter genug Äfpel ab, um eine Apfelmus-Industrieproduktion zu versorgen. Deswegen machten meine Gastschwestern und ich fast jeden Tag nach der Schule erst einmal Apfelcrumble. Noch leckerer fand ich aber, was meine Gastmutter an den Wochenenden zum Nachtisch daraus gemacht hat: Diese unglaublich einfache, aber oberleckere Tarte aux Pommes. Dieses Rezept ist seitdem für mich der Inbegriff französischen Lebensgefühls geworden und ich mache sie regelmäßig. Dauert ja auch kaum eine halbe Stunde. Es gibt noch nicht einmal ein genaues Rezept, aber ich wollte euch diesen Leckerbissen nicht vorenthalten. Deswegen kommt heute die Zubereitung in etwas anderer Form, als ihr es von hier kennt.

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Zutaten: Das wichtigste sind gute Äpfel. Sie sollten süß-säuerlich und kein bisschen mehlig sein. Für diese Tarte braucht man je nach Größe 2 Äpfel. Dazu kommt dann eigentlich nur noch eine Rolle Blätterteig, etwas Zucker (3-4 TL) und Butter (ca. 25g). Ich habe das Rezept dieses Mal noch ein ganz kleines bisschen verändert. Ihr braucht also noch Doppelrahmfrischkäse (ca. 40g), Vanille und eventuell einen Schuss Rum, das war’s schon.

1. Der Blätterteig wird zu etwa 25cm-Durchmesser kreisförmig ausgeschnitten.

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2. Dann wird er mit dem Frischkäse bestrichen (wenn gewünscht: Den Frischkäse vorher mit einem EL Rum verrühren; im Herbst/Winter eignet sich dazu auch starker Chai-Tee). Dann wird der geschälte Apfel in dünne Spalten geschnitten und fächerförmig auf der gesamten Tarte platziert. Dabei 1cm Rand lassen.

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3. Anschließend die Ränder zuklappen. Meist mache ich die Tarte in einer normalen Tarteform, das geht natürlich auch. Dieses Mal hatte ich Lust auf einen rustikaleren Look. Dann wird die Tarte mit einigen Butterflöckchen bestreut (ca. 25g Butter) und mit 3-4 TL Zucker bestreut. Anschließend kommt noch etwas Vanille darauf (dazu eignet sich sehr gut eine Vanillemühle).

4. Nun kommt die Tarte nur so lange in den Ofen, bis der Zucker karamellisiert und der Blätterteig goldbraun geworden ist (15-20 Min.). Am besten noch warm mit einer Kugel Vanilleeis genießen.

Für das noch einfachere Originalrezept einfach Frischkäse, Vanille und Rum weglassen. Echt! Auch aus den verbliebenen vier Zutaten wird eine köstliche Tarte. Aber in der heutigen Variante wird sie noch einen Tick saftiger.

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In meiner Zeit in Frankreich habe ich übrigens wirklich sehr geschlemmt, das hat sich auch nach kurzer Zeit auf der Waage bemerkbar gemacht. Aber wenn erst nach dem eigentlichen Essen das gute Zeugs ausgepackt wird (der ganze leckere Käse…), muss ich eben noch mal zuschlagen. Hach! Eine schöne Zeit war das. Seitdem ist mein Lieblingskäse übrigens der Comté. Hier kostet ein kleines Stück ein S****geld, dort wird er auf dem Markt gleich im ganzen Leib gekauft. Und in wenigen Tagen aufgegessen.

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Also ihr, Lieben, vielleicht habt ihr Lust auf meine original-französische Lieblingstarte bekommen. Ich esse jetzt das letzte Stück (falls der Liebste was übrig gelassen hat, er liebt sie auch!) und klicke mich durch die anderen Monatsbeiträge auf Clarettis Seite.

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Ein Erdbeerstriezel oder: Summer Inspiration at it’s best!

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Im Urlaub war ich ganz am Ende nochmal bei meinem Lieblingsbäcker. Frühstück mit Freunden, für mich bei Cappuccino und Laugengebäck. Kurz bevor ich gehen wollte, warf ich noch einen Blick in die Kuchentheke und: ZING! Da war dieser übermäßig wahnsinnig oberlecker aussehende Puddingzopf, voll mit reifen, roten Erdbeeren und Zuckerguss. Eigentlich ein Kopenhagener in groß. Ich liebe Kopenhagener, und was könnte besser sein als ein Kopenhagener? Ein riiiiesiger Kopenhagener! Da stand ich dann etwa zwei Minuten vor der Glasscheibe und versuchte, das Bild ganz genau in meinem Kopf zu verewigen. Denn ich wollte das unbedingt sofort nachmachen, kann ja nicht so schwer sein! Inspiration at it’s best! Sah vielleicht etwas komisch aus, wie ich da stand, vollkommen fixiert auf den Erdbeerstriezel 😀

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Hier seht ihr das Ergebnis der Nachback-Aktion, mit der ich sehr zufrieden war. Und weil es einfach perfekt dafür ist, reiche ich mein Erdbeerstriezel-Rezept im Knusperstübchen zum großen Knuspersommer ein! Warum es das perfekte Sommer-Rezept ist?

1. Ich habe es mir wirklich ganz einfach gemacht und fertigen Blätterteig genommen. Der schmeckt immer, und wer hat schon Lust, im Sommer lange in der Küche zu stehen? Deswegen ist mein Zopf in einer halben Stunde fertig und im Picknickkorb verstaut.

2. Er hat eine Füllung aus Erdbeeren und Vanillepudding. Was konnte sommerlicher sein?

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3. Er hat noooooch mehr Erdbeeren oben drauf!

4. Und zu guter Letzt hat mein Zopf nicht nur schnöde Zuckerguss, sondern sogar weiße Schokolade oben drauf. Denn ein bisschen Schokolade gehört einfach (fast) immer zu einem Kracher-Rezept!

…achja, einer fällt mir noch ein:

5. Der Striezel macht optisch richtig was her und ihr müsst ja keinem verraten, dass ihr dafür nicht den ganzen Tag in der Küche gestanden habt…

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Hat euch meine unschlagbare Argumentation überzeugt? Gut. Dann husch husch, in die Küche. Ganz schnell ein paar Erdbeeren verbacken! Und dann bitte Daumendrücken für mein Knusperrezept, merci!

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Für einen Zopf braucht ihr:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
200g Erdbeeren
1 Pck. Vanillepudding, gekocht nach Packungsanweisung
70g weiße Schokolade

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Den Blätterteig zum Rechteck ausrollen. Von den vier Ecken mit einem scharfen Messer ca. 5cm weit diagonal zur Mitte schneiden. Nun an den Längsseite im Abstand von zwei Fingern mit dem Messer 4cm weit zur Mitte schneiden. Die Mitte des Blätterteigbogens der Länge nach komplett mit dem vorgekochten Vanillepudding bedecken. Die Erdbeeren waschen und die Stiele entfernen. Etwa die Hälte der Erdbeeren je nach Größe halbieren oder vierteln und auf dem Vanillepudding platzieren. Nun zuerst die kurzen Enden nach innen klappen, danach nacheinander in einer Art Flechtoptik die gegenüberliegenden Teigstückchen. Sie sollten sich in der Mitte leicht überlappen, sodass der Zopf geschlossen ist. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 15-20 Minuten backen, bis der Blätterteig aufgegangen ist und eine goldbraune Farbe angenommen hat.

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Die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und mit einem kleinen Löffel unregelmäßig über den Zopf verteilen. Die restlichen Erdbeeren dekorativ auf den Zopf setzen, eventuell etwas Schokolade als Kleber benutzen. Alles gut abkühlen lassen und dann ratz-fatz wegschnabulieren! Nicht zu vergessen: Der Striezel schmeckt durch den Pudding auch wunderbar, wenn er direkt aus dem Kühlschrank kommt.

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Hier seht ihr noch mal das Eventbanner. Und schaut mal auf Sarahs Pinterest Board vorbei, wo alle Beiträge gesammelt werden!

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