Wenn die Küche kalt bleibt – Smörrebröd mit Lachs

In New York habe ich die Kombination aus Räucherlachs, Frischkäse, Tomaten, Zwiebeln und Kapern als klassischen Bagel-Belag kennengelernt. Ich habe ihn als klassisches Smörrebröd nachgebaut und schwelge nun auch Zuhause!

Ich hatte eigentlich vor, euch eine richtig tolle Bagel-Platte nach New Yorker Art zu zeigen. Mit frischen Bagels, ganz viel Frischkäse, Lachs, Kapern, roten Zwiebeln, Tomaten, Dill usw. Also habe ich neulich Bagels gebacken. Leider wurde ich dann abgelenkt und dafür bestraft, dass ich keinen Back-Timer gestellt hatte. Tja, um es mit den Worten des Liebsten zu sagen: „Uuuuh, lecker, sind das Schokoladen-Bagels?“ „Wenn die Küche kalt bleibt – Smörrebröd mit Lachs“ weiterlesen

Dänisches Mohnbrot und ganz viele Urlaubserinnerungen

Heute habe ich ein Rezept für euch, das ich zu 100% mit meiner Kindheit verbinde. Dänisches Mohnbrot! Selten hat etwas so gut im Ofen gerochen und sofort Erinnerungen hervorgerufen. Backt es euch doch auch mal zum Sonntagsfrühstück.

Ich wette, ihr kennt diese Rezepte, die euch sofort wieder in eure Kindheit zurück katapultieren. Ihr wisst plötzlich wieder genau, wo ihr etwas gegessen habt, mit wem, und wie ihr euch in dem Moment gefühlt habt. Oder ihr habt etwas einfach so oft gegessen, dass es ein generelles Wohlgefühl und Erinnerungen an liebe Menschen auslöst. Bei mir sind bei diesen Erinnerungen auf jeden Fall einige dänische Leckereien dabei, denn mit der Familie sind wir früher ein bis zwei Mal im Jahr nach Dänemark gefahren. Auch deswegen mag ich die dänische Kultur immer noch sehr gern und stehe diesem kleinen Land ganz im Norden sehr positiv gegenüber. Und natürlich Fransk Hot Dogs, Soft Ice, Mohn-Sesam-Gebäck oder Laritzstangen.  „Dänisches Mohnbrot und ganz viele Urlaubserinnerungen“ weiterlesen

Eine Auswahl schneller orientalischer Vorspeisen – perfekt für den Sommer!

An lauen Sommer-Abenden möchte ich nichts mehr, als ein paar leckere kleine Gerichte zum Naschen, etwas Brot und einen kühlen Drink. Für genau solche tollen Abende, wie heute, zeige ich euch meine liebsten orientalischen Vorspeisen!

Einige langjährige Leserinnen wissen noch, dass ich im Orient gelebt habe, als ich diesen Blog ins Leben rief. In meinem eigenen Kochstil ist mir einiges aus dieser Zeit geblieben. Ich liebe die Gewürze, die Vorspeisenkultur und die Verwendung von Unmengen frischer Kräuter. Und die Liebe zu fetthaltigem Joghurt, der zu vielen herzhaften Gerichten gereicht wird, ist auch bei mir nicht wegzudenken. Zwar koche ich nicht unbedingt authentisch, aber doch oft orientalisch inspiriert. Die Idee zu dieser orientalischen „Antipasti“-Platte hatte ich schon länger im Kopf. Am Ende habe ich euch eine bunte Auswahl zusammengestellt. Auch diese Gerichte sind nicht alle authentisch, aber der Einschlag ist klar. „Eine Auswahl schneller orientalischer Vorspeisen – perfekt für den Sommer!“ weiterlesen

Das allerbeste Sommer-Essen und Urlaub Zuhause – Tomaten-Panzanella mit Burrata

Wenn der Sommerurlaub ausfällt, muss man sich eben seine kleinen Auszeiten im Alltag schaffen. Dazu gehört für mich auch ein besonderes Essen ab und an. Mit meinen ersten reifen Tomaten aus dem eigenen Garten habe ich so ein Auszeit-Essen gemacht, das unbedingt nachmachenswert ist.

Zugegeben, ich erfinde hier nicht das Rad neu. Ich habe bestimmt schon kreativere Ideen verbloggt. Aaaaaber! Ich konnte dieses Essen nicht NICHT verbloggen. Und sei es nur eine Erinnerung an euch, dass gerade die Tomaten in voller Saison stehen, und so süß sind wie sonst nie. Tomaten aus dem Supermarkt im Dezember haben wirklich rein gar nichts mit diesen prallen, reifen, sonnengeküssten Tomaten hier zutun.  Und es gibt eben Kombinationen, die zu Recht echte Klassiker sind. Weil sie an Genuss kaum zu überbieten sind. Dazu gehört eben auch die Kombi aus reifen, süßen Tomaten, Basilikum, gerösteten Pinienkernen, frischem Pfeffer, etwas gutes Olivenöl und Balsamico und cremigem Mozzarella (oder wie hier Burrata). 
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Sauerteig-Topfbrot mit Körnern

Brot aus dem Gusseisentopf ist bei mir schon längst ein Dauerbrenner. Diese Variante kommt durch Sauerteig komplett ohne Hefe aus und ist angereichert mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen.

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Kleines Roggensauerteigbrot für zwei

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Eines meiner Projekte für dieses Jahr ist das Brotbacken mit Sauerteig. Ich habe beschlossen, dieses Jahr zu lernen, gutes Brot zu backen. Und ich bin schon mittendrin im Experiment. Höchste Zeit, euch mal ein bisschen was darüber zu erzählen.  „Kleines Roggensauerteigbrot für zwei“ weiterlesen

Simit – Türkische Sesamringe

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Sesamringe sind ein bekanntes Gebäck aus der Türkei. Wenn einen das Fernweh packt, kann man sie Zuhause ganz einfach selber machen. Eine Mischung aus hellem und dunklem Sesam und Dukkah macht diese Simit noch mal ganz besonders lecker.

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{Ich back’s mir} Breadsticks mit Marinara-Sauce

Breadsticks

Nachdem ich leider in letzter Zeit nur sehr unregelmäßig bei der Tastesheriff-Aktion „Ich back’s mir“ dabei sein konnte, wollte ich es mir dieses Mal nicht nehmen lassen. Das Thema des Monats lautet: Partyfood! Ein klasse Thema! „{Ich back’s mir} Breadsticks mit Marinara-Sauce“ weiterlesen

{Große Brotliebe} No Knead Bread aus dem Gusseisentopf

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Sieht es nicht furchtbar knusprig und lecker aus? Ich verspreche: Dieses Brot ist noch besser. Es ist ein Kracher!

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Ein leckeres Frühstück mit selbst gemachten Toasties

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Ihr Lieben, ich kann es kaum glauben: Mein erstes Semester an der Uni ist schon zu Ende. Zwar bin ich in den Semesterferien mehr als ausreichend mit drei Hausarbeiten beschäftigt. Trotzdem genieße ich gerade die viele Zeit, die ich mir frei einteilen kann. Lange schlafen, gemütlich frühstücken, dann erst langsam an den Schreibtisch (oder mit der Lektüre und dem Laptop auf die Couch). Ja, ich könnte wahrscheinlich noch etwas zackiger arbeiten. Aber die letzten Wochen und Monate waren auch ganz schön anstrengend. Teilweise habe ich mich gefragt: Wo ist eigentlich dieses Studentenleben, von dem alle erzählen? Ich habe im Januar immer nur die nächste Deadline gejagt und die Zeit reichte neben dem Unikrams nur zum Essen und Schlafen. Jetzt, wo zumindest die Vorlesungszeit zu Ende ist, ist endlich wieder Zeit für ein bisschen Spaß und Müßiggang, neben der verbleibenden Arbeit.

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Mich mal abends spät mit Freunden auf ein Bier in einer der Szenekneipen in Dresdens Neustadt treffen, oder mit zehn Leuten Laser Tag spielen (Noch nie gemacht? Unbedingt ausprobieren!). Vorgestern Abend war ich auf meinem ersten Konzert seit ungefähr drei Jahren. Früher habe ich oft Konzerte besucht, aber durch meine Zeit im Nahen Osten war das erst mal vorbei. Nun soll es wieder aufleben. Erster Schritt: Deichkind am Dienstagabend. Tja, das hättet ihr wohl nicht gedacht, oder? Die Musik mag nicht jedem gefallen, aber ich bin schon seit vielen Jahren Fan. Besonders die Live Shows sind unübertrefflich. Mal wieder ein absolutes Highlight.

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Und gerade nach einem solchen Abend, aber auch generell in diesen ruhigeren Zeiten ohne Vorlesungen, starte ich den Tag mit einem entspannten, leckeren Frühstück. Im Semester unter der Woche esse ich meist Müsli oder eine Scheibe Brot. Ansonsten wisst ihr ja, dass ich gern ausprobiere. Dieses Mal habe ich Toasties selbst gemacht. Wer kennt sie nicht? Als ich noch zur Schule ging, gab es Toasties oft zum Frühstück und ich mag sie immer noch sehr gern. Da wusste ich ja noch nicht, wie einfach man sie selber machen kann!

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Das Rezept habe ich aus Jeanny’s wunderbarem Buch „Frühstücksglück“, dass ich euch hier schon einmal vorgestellt habe: *Klick!* Bei meinem Toastie-Versuch habe ich etwas mehr Mehl gebraucht als angegeben, bis der Teig nicht mehr so stark klebte. Am Ende habe ich auch einige Toasties mehr rausbekommen. Das kommt sicher auf die Größe des Ausstechen an (bei mir ein Wasserglas). Macht aber auch gar nichts, diese Toastie-Flut: Ich habe einfach die Hälfte gleich in kleinen Beuteln à 3-4 Stück eingefroren. Die lassen sich dann ganz wunderbar morgens auf dem Toaster auftauen. Lecker!

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Für ca. 25 Toasties: 

1 Pck. Trockenhefe
250ml lauwarmes Wasser
250ml Milch
2 EL Zucker
1 TL Salz
45g Butter
600-700g Mehl
etwas Polenta oder Maismehl

Die Trockenhefe in einer Schüssel mit dem lauwarmen Wasser vermischen und ca. 5 Minuten stehen lassen. Milch, Zucker, Salz und Butter in einem kleinen Topf erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Zur Hefemischung geben und dann 450g vom Mehl unterkneten. Dann nach uns nach mehr Mehl hinzugeben, bis der Teig elastisch ist und nicht mehr klebt. Er sollte sich vom Schüsselrand lösen. Bei mir brauchte es dazu sogar ca. 750g Mehl. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Auf der Arbeitsfläche etwas Polenta verteilen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig ein wenig einboxen und dann auf der Polenta ca. 1 1/2 cm dick ausrollen. Einen passenden runden Ausstecher oder ein Glas in der gewünschten Größe raussuchen und damit so viele Toasties wie möglich aus dem Teig ausstechen. Auf die Backbleche legen. Noch einmal 30 Minuten gehen lassen. 3-4 Toasties zur Zeit in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 6-8 Minuten backen. Auf dem Blech auskühlen lassen. Die Toasties lassen sich gut einfrieren und dann nach Bedarf auf dem Toaster auftauen. Am besten schmecken sie mit Marmelade, aber jeder andere Belag passt auch!

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Carina