Käsekuchen mit Blaubeeren und Brombeeren

Die Krönung meines August ist ein Käsekuchen mit dem Besten, was der Wochenmarkt gerade zu bieten hat: Ganz viele Beeren! Blau- und Brombeeren sind in den letzten Jahren zu Mitfavoriten der Himbeere geworden. Deswegen wollte ich es mir nicht nehmen lassen, noch einmal schnell damit zu backen, bis die Vielfalt langsam zur Neige geht.

Nein, nein, nein! Ich mag mich noch nicht von dem Sommer 2017 verabschieden. Vielfach liest man gerade schon, dass der Herbst langsam Einzug hält. Aber ganz ehrlich? Ich bin noch nicht so weit. „Käsekuchen mit Blaubeeren und Brombeeren“ weiterlesen

Lemon Curd Cheesecake

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Ihr Lieben, es wird mal wieder dringend Zeit für etwas Süßes hier auf dem Blog! Wir haben uns erholt vom Dezember und ein paar Wochen ein wenig ausgewogener gegessen, dann darf jetzt gern auch mal wieder ein leckeres Sonntagssüß aus dem Ofen kommen. Bei mir muss es im Moment dabei ganz dringend fruchtig und frisch sein. Denn so langsam setzt der Winter Blues ein. „Lemon Curd Cheesecake“ weiterlesen

Raspberry Cheesecake Brownies und meine Summer Bucket List

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Ich bin Carina und ich mag Listen. Ich mache Listen im Kopf und dann auf Papier. Ich habe Blog-Ideenlisten, To-Do-Listen, Wunschlisten und Einkaufslisten. Kein Wunder, dass mir die Idee gleich gefiel, eine Summer Bucket List zu schreiben. „Raspberry Cheesecake Brownies und meine Summer Bucket List“ weiterlesen

Blitzschneller No-Bake Cheesecake mit Hobbit-Kruste

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Kennt ihr Hobbits? Gibt es überhaupt jemanden, der sie nicht kennt? Diese knusprigen, nahrhaften Haferflockenkekse waren in meinem Freundeskreis in den letzten Jahren auf dem Gymnasium ein All-Time-Favorite. In der Freistunde zog meistens einer eine Packung hervor und dann war sie auch schon aufgegessen. Ich mag die Knusperdinger immer noch ziemlich gern. Es wurde also höchste Zeit sie mal in einem Kuchen zu verbacken.

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Das Rezept für diesen No-Bake Cheesecake habe ich schon im letzten Jahr mal bei Martha Steward gefunden (nur die Füllung ist von dort übernommen). Es hat mich sofort begeistert, denn er hörte sich grandios einfach und lecker an. Und einfach war er wirklich! Insgesamt hat er mich 20 Minuten gekostet und wanderte dann zum Kühlen in den Froster, bis er abends mit zur Grillparty durfte. Das nenne ich mal einfach. No Bake Cheesecake2Achja, und zum Geschmack: ultra-cremig, karamellig durch die gezuckerte Kondensmilch, erfrischend (wenn man auch nicht gerade „leicht“ dazu sagen kann…). Der Boden ist schön bissfest und durch die Haferflockenkekse auch mal was anderes als ein normaler Mürbeteig. Ich habe den Cheesecake mit einer fruchtigen Kirschsauce serviert (Rezept hier). Ihr könnt z.B. auch Beeren für die Sauce nehmen. Mit Lemon Curd stelle ich ihn mit auch großartig vor. Sommer vom Feinsten…

Zur Info: Wie ihr auf den Bildern auch teilweise erkennen könnt, wird dieser Cheesecake nicht so fest, wie andere Kühlschrankkuchen. Das ist aber in Ordnung so. Ich sehe ihn mit etwas Fruchtsauce eher wie ein köstliches Dessert. Er verläuft ein wenig auf dem Teller, ähnlich wie ein Tiramisu. Wer das nicht mag, kann ihn auch vor dem Servieren 1 Stunde in den Tiefkühler stellen. Dann wird er noch erfrischender.

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And now in English:

Do you know hobbits, these crunchy oat cookies? In high school, we always ate them in breaks between classes. Everyone loved them and I still like them a lot. Time to dedicate them a recipe! If you cannot buy them in your country, just substitute any other oat cookies. I found the recipe some time ago at Martha Steward, then invented my own crust with it. I liked the recipe right away because it sounded so delicious and easy at the same time. It took me only 20 minutes to make it and the result was sooo yummy! Creamy, like caramel and fresh (even if not very light…). I made some cherry sauce (Recipe) for serving. You could also serve it with a berry sauce, fresh fruit or lemon curd. Summer at it’s best!

No Bake Cheesecake

Für eine 20cm-Springform / for a 20cm baking pan:

80g Hobbits-Kekse (Haferflockenkekse) – 80g crunchy oat cookies (e.g. „Hobbits“)
80g Vollkorn-Butterkekse – 80g whole wheat cookies
50g Butter, geschmolzen – 50g butter, melted
2 Packungen Frischkäse – 2 packages cream cheese
1 Dose gezuckerte Kondensmilch – 1 can sweetened condensed milk
60ml Zitronensaft – 60ml lemon juice
1 TL Vanilleextrakt – 1 tsp. vanilla extract

Die beiden Kekssorten fein zerkrümeln, das geht sehr gut in einem Multi-Zerkleinerer. Mit der geschmolzenen Butter mischen und in die 20cm-Form drücken. Dabei einen kleinen Rand hochziehen. Im Kühlschrank mind. 10 Min. stehen lassen. Für die Füllung den Frischkäse cremig rühren, gesüßte Kondensmilch, Zitronensaft und Vanilleextrakt einrühren. Die Füllung auf den Boden geben und glatt streichen. Bis zum Servieren kalt stellen.

English Instructions:

Crush the cookies, e.g. in a food processor. Add melted butter and press crumb mix into the baking pan, spreading it 2-3cm up the side. Chill in the freezer for at least 10 min. For the filling, beat cream cheese until smooth. Add sweetened condensed milk, lemon juice and vanilla, blend until well combined. Fill into the crust and chill until serving.

Carina

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{Sundays are for Cheesecake!} Erdbeer-Käsekuchen

Erdbeer-Käsekuchen

Wenn der kleine Bruder Geburtstag hat, dann ist es natürlich Ehrensache, dass ich für ihn backe. In den letzten Jahren konnte ich oft nicht dabei sein, aber dieses Mal war ich dafür komplett zuständig für die kleine Familienfeier. Nun ja, die ist auch schon wieder ein bisschen her…aber diesen leckeren Erdbeer-Käsekuchen wollte ich euch unbedingt zeigen. Es hat eben nur ein bisschen gedauert. Jetzt kommt er aber perfekt, um die süßesten Früchtchen der Saison darauf Platz nehmen zu lassen.

Käsekuchen mag mein Bruder schon immer besonders gern. Den mögen wir alle und ich würde sagen, dass dieser hier einer meiner besten Käsekuchen bisher wurde. Samtig-saftig-frisch kommt er daher mit einem großzügigen Topping aus Sahne, Erdbeersauce und noch mehr Erdbeeren. Was will man mehr? Stört euch also bitte nicht daran, dass es mit den Fotos schnell gehen musste. Die Gäste standen schon vor der Tür, ihr kennt das…der Geschmack ist garantiert erste Erdbeere Sahne!

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And now in English: 

When it’s your little brother’s birthday and you’re a passionate baker, of course you have to bake for him! I must admit his birthday was already a while ago, but I really wanted to share this recipe with you when it’s time for the sweetest strawberries of the season. So here we go!

My brother and probably everyone in my family just loves cheesecake. So I make some variations quite often. But this is most likely one of the best recipes I ever made. You should definetely give it a try! It’s a really moist and velvety cheesecake (if you can say that) and it comes with a topping of tons of cream, strawberry sauce and even more strawberries.What would you want more? I only had time for a couple pictures, because the birthday guest already rang the bell. And then it was gone as fast as you can imagine. 

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Für eine 26cm-Springform // for a 26cm baking pan: 

250g Erdbeeren – 250g strawberries
2 EL Zucker – 2 tbsp. sugar

4 Eier – 4 eggs
200g Zucker – 200g sugar
Schale von 1 Bio Zitrone – zest of 1 organic lemon
1 Pck. Vanillzucker – 1 tbsp. vanilla sugar
200g Schmand – 200g sour cream
250g Quark 20% – 250g curd cheese 20% fat
500g Magerquark – low-fat curd cheese
5 EL Speisestärke – 5 tbsp. potato starch
40g Butter – 40g butter

1 Becher Sahne – 200ml whipped cream

Den Backofen auf 150°C vorheizen. Erdbeeren waschen und vierteln, mit den 2 EL Zucker vermischen und 1 Stunde stehen lassen. Die Eier trennen, Eiweiße steig schlagen. Eigelbe mit dem restlichen Zucker cremig rühren. Zitronenschalte und Vanillezucker dazugeben. Als nächstes Schmand und die zwei Quarksorten unterrühren. Zum Schluss Speisestärke und geschmolzene Butter dazugeben und die Eiweiße vorsichtig unterheben. Den Teig in einer gefetteten Springform glatt streichen und ca. 70-80 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! 3-4 EL Erdbeeren beiseite legen und den Rest in einem hohen Gefäß fein pürieren. Den Kuchen komplett auskühlen lassen, die geschlagene Sahne darauf verstreichen und mit Erdbeersauce und restlichen Erdbeeren dekorieren.

English Instructions:

Pre-heat the oven to 150°C. Wash the strawberries and cut into halves or quarters. Mix them with 2 tbsp. sugar and let them sit for an hour. Separate the eggs and whip the egg whites. Cream egg yolk with the rest of the sugar in a big bowl. Gradually add lemon zest, vanilla sugar, curd cheeses and sour cream. Then the melted butter and the potato starch. At the end, carefully fold in the whipped egg whites. Pour the dough into a greased baking pan and bake for 70-80 min. Don’t forget to test with a stick, if it comes out clean after that baking time. Take 3-4 tbsp. of the strawberries aside and puree the rest. Whip the cream. When completely cooled, decorate the cheesecake with whipped cream, strawberry sauce and strawberries. 

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Carina

 

Zweifarbiger Labneh Cheesecake mit Mohnboden

Labneh Cheesecake

Kennt ihr Labneh? Wenn nicht, dann ist das kein Grund zur Sorge. Labneh ist abgetropfter Frischkäse aus Joghurt. Die Konsistenz befindet sich zwischen Joghurt und Käse, der Geschmack ähnelt mehr der Säure von Joghurt. Er ist vor allem in der Türkei und dem Nahen Osten bekannt, wo man ihn gern mit Gewürzen und Olivenöl als Dip zu Fladenbrot isst. Und hier kommt mein heutiges Rezept ins Spiel. Ein Labneh-Käsekuchen!

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Wie es dazu kam? Während meiner Auslandsaufenthalte habe ich immer Quark schmerzlich vermisst. Den gibt’s ja eigentlich nirgendwo außer in Deutschland und Österreich (verbessert mich, falls das nicht stimmt!). Viel ersetze ich derzeit in Nahost durch Frischkäse und griechischen Joghurt, funktioniert fast immer. Neugierig wurde ich, als neulich im Supermarkt ein großer Pott Labneh im Regal stand, von dem ich schon gehört hatte. Der kam spontan mit. Zuhause wurde mir klar, dass dieser Pott viiiiiel zu groß war, um den Labneh Cheese nur als Dip zu essen. Da kam mir die Idee, ihn mal in Käsekuchen zu verbacken wie Quark, denn der Geschmack ist weder salzig noch süß. Gedacht, getan!

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Der Labneh ließ sich hervorragend verbacken! Das Ergebnis ist ein sehr cremiger, samtiger Käsekuchen, der vielleicht etwas würziger schmeckt als einer mit Quark. Um dem Käsekuchen noch etwas mehr Pfiff zu verpassen, wanderte spontan eine Ladung Mohn in den Mürbeteig-Boden und die Oberfläche wurde mit Lemon Curd und Himbeermarmelade gesprenkelt. Das sah sogar vor dem Backen noch viel toller aus, schaut mal! (Bild vor dem Backen, klick!) Das Vorher-Foto hat euch auf Instagram so begeistert, dass ich dann beschlossen habe, das Rezept auch zu verbloggen. Geschmacklich lohnt es sich auf jeden Fall.

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Ein 100%iger Quark-Ersatz ist Labneh natürlich nicht, aber auf jeden Fall auch sehr lecker. Und näher dran als ein Käsekuchen mit Frischkäse.

Labneh bekommt ihr beim Türken. Als Ersatz könnte ich mir gut eine Mischung aus 20%-Quark und griechischem Joghurt vorstellen. Mit etwas Zeit könnt ihr auch Labneh selber machen, zum Beispiel nach diesem Rezept (das Salz weglassen!).

Ich war noch recht schüchtern mit dem Mohn, aber nehmt ruhig mehr, wenn ihr ihn gern mögt. Das Gleiche gilt für den zweifarbigen Belag, da kann auch mehr rauf! Dann aber ordentlich marmorieren.

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Für eine 26cm-Springform:

Mohnboden:
200g Mehl
70g gem. Mandeln
45g Zucker
1-2 EL Mohn
150g weiche Butter
1 Ei

Füllung:
4 Eier
200g Sahne
Abrieb von 1 Bio-Zitrone
25g Speisestärke
1 Pck. Vanille-Puddingpulver
100g + 50g Zucker
700g Labneh (ersatzweise Quark)
etw. Vanillemark

je 2-3 EL Lemon Curd und Himbeermarmelade

Für den Mohnboden zunächst die trockenen Zutaten mischen und dann das Ei und die Butter in Flöckchen zugeben. Gut verkneten und in Folie gewickelt kalt stellen.

Die Eiweiße mit 50g Zucker steif und glänzend schlagen und dann beiseite stellen.

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Restlichen Zucker mit den Eigelben cremig rühren. Puddingpulver, Vanillemark und Zitronenschale zugeben. Dann Sahne und Labneh unter den Teig rühren, zum Schluss die Speisestärke hinzugeben. Den Mohnboden auf einer bemehlten Fläche ausrollen und gleichmäßig bis hoch zum Rand in eine 26cm-Springform drücken. Die Käsefüllung hineingießen. Die Oberfläche dann mit dem Lemon Curd und der Marmelade sprenkeln, die Kleckse zum Schluss mit einem Löffelstiel etwas marmorieren. Den Käsekuchen 15 Minuten bei 200 °C backen,  kurz herausnehmen und mit einem kleinen Messer  vorsichtig zwischen Füllung und Rand einschneiden (dann geht er gleichmäßiger auf). Dann die Temperatur auf 170°C verringern und ca. 1 Stunde zuende backen. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, sollte er im Ofen mit Alufolie bedeckt werden.

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Der Labneh Cheesecake sollte nach dem Backen mindestens ein paar Stunden, besser noch über Nacht im Kühlschrank ruhen. Ich hoffe, er schmeckt euch!

Carina

{Zu Gast} Weihnachtlicher Gewürz Cheesecake mit Orangensauce für Viera’s Kitchen

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Und ich melde mich heute gleich nochmal…Ihr Lieben, ich hoffe, bei euch ist der Weihnachtsstress inklusive Geschenke kaufen, Geschenke einpacken, Menüplanung etc. schon abgeschlossen. Dann könnt ihr jetzt bei einer Tasse heißer Schokolade die Füße hochlegen und das Besinnliche an der Weihnachtszeit genießen. Das werde ich jetzt nämlich auch tun. Und was könnte noch fehlen? Vielleicht ein leckerer, weihnachtlicher Kuchen, den ihr morgen oder am Heiligabend mit euren Lieben vernaschen könnt?

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Genau das habe ich mir überlegt, als die liebe Viera von Viera’s Kitchen mit gefragt hat, ob ich einen Beitrag zu ihrem Blogadventskalender beisteuern würde. Na klar! Da bin ich gern dabei und habe hin- und hergedacht, was ich ihr mitbringen könnte. Ein Kuchen, der schnell geht, weihnachtlich ist und auch etwas auf der Kuchentafel hermacht, erschien genau das richtige für den 22. Dezember zu sein. Und Cheesecake kommt eigentlich bei allen immer gut an. So entstand diese Version eines Cheesecakes mit weihnachtlichen Gewürzen, Spekulatiusboden und Orangensauce. Die Sauce sollte am besten noch warm sein, wenn ihr den Kuchen esst, denn dann ist sie noch einen Tick leckerer!

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Für das Rezept solltet ihr also schnell zu Viera rüberklicken, *klick!*. Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und beim Warten auf die Weihnachtstage! Und schaut euch unbedingt nochmal die anderen Beiträge in Vieras Adventskalender an, da sind wirklich tolle Sachen dabei.

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Käsetarte mit Macadamiakruste

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Während ich die letzten Tage meines Urlaubs genieße (und nicht so viel online sein möchte), habe ich hier etwas ganz Leckeres für euch, dass aber schon ein Weilchen in meinem Rezeptordner lag.

Diese Tarte habe ich vor einiger Zeit mal auf Lecker gesehen und habe sie seitdem nicht aus dem Kopf bekommen. Käsekuchen ist immer gut, und dann auch noch mit einer MACADAMIA-ZUCKER-KRUSTE??! Hallo, wie geil ist das denn? Also, sie stand nun schon eine Weile auf meiner Nachback-Liste weit oben, aber es hat sich immer etwas davor gemogelt. Neulich war es endlich soweit und ich habe mich spontan entschlossen, noch Kuchen ins Büro mitzubringen. Deswegen gibt es für euch nur ein paar schnelle Fotos. Und obwohl meine Kollegen meinen Kuchen immer gern essen, wurde diese Tarte ganz besonders hochgelobt.

Da meine Tarteform etwas kleiner war hatte ich noch Teig und Käsemasse übrig. Davon habe ich noch zwei ganz kleine Tartes gemacht und sie anstatt mit Macadamias mit Pecannüssen belegt. Die Backzeit muss dann entsprechend verkürzt werden. Mir hat aber trotzdem die Variante mit den Macadamias besser geschmeckt. Wenn ihr nur gesalzene Macadamias bekomt, macht das gar nichts. Ich habe meine einfach einmal kurz in einem Sieb abgewaschen. Ein bisschen Salz peppt das ganze dann sogar noch auf!

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 Für eine 26cm-Tarteform:

250g Mehl
200g Zucker
1 Prs. Salz
4 Eier
200g Butter
1 Bio-Orange
600g Doppelrahm-Frischkäse
200g Sahne (Orig: saure Sahne)
1 Pck. Vanillinzucker
30g Speisestärke
150g Macadamianüsse
50 Zucker
5 EL Sahne

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Damit es heute ein bisschen schneller geht, würde ich euch für die Instruktionen ausnahmsweise mal auf die Originalquelle verweisen, die ihr unten findet. Denn ich habe eigentlich alles ganz genau so gemacht. Kommt nicht oft vor, aber bei diesem Rezept stimmte einfach alles. Am Ende entscheidet ihr dann nur, ob ihr Macadamias durch Pekannüsse austauschen möchtet. Die Tarte am besten eine Nacht stehen lassen, wie das so mit einem guten Käsekuchen ist.

Ich werde jetzt noch ein bisschen die Seele baumeln lassen, letzte Besorgungen machen und dann (Grauen!) anfangen, meinen Koffer zu packen. Tja, und Sonntag gehts zurück und dann auch auf dem Blog wieder seinen normalen Gang. Bis dahin, sorry, wenn es mit der Beantwortung eurer lieben Kommentare oder Freischaltungen etwas länger dauert. Ach ja, und BACKT DIESE TARTE! Es lohnt sich.

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Das Originalrezept von der Lecker-Website findet ihr hier.

 

{Five a month} Pumpkin Cheesecake mit Honig-Zimt-Guss

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Es ist der 25. Oktober, das heißt: Five a month – Zeit! Ich glaube, wir fünf Mädels haben schon richtig Feuer gefangen und großen Spaß daran, uns jeden Monat etwas neues auszudenken. Diesen Monat lauteten die Zutaten, aus denen wir ein Oktober-Rezept basteln sollten: Kürbis, HONIG, Pekannüsse, Kardamom und Zimt. Wahrscheinlich haben wir uns alle so auf den Herbst gefreut, dass die Kombi einfach wunderbar zusammen passte, daher gab es, wie ich finde, eine Fülle von Möglichkeiten. Entschieden habe ich mir für den guten alten Cheesecake, denn ein Pumpkin Cheesecake klingt doch ziemlich super, oder? Die Gewürze passen ganz klasse dazu und machen daraus ein richtig herbstliches Soulfood. Nom nom.

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Der Kuchen war dann auch ratz fatz weg. Könnte es aber tatsächlich zu einem meiner Kürbis-Rezepte schaffen, die jedes Jahr sein müssen. Ja, SO lecker ist er!

Ich bin übrigens seit gestern endlich mal wieder Zuhause in Norddeutschland. Der Orient hat mich zuletzt wirklich geschafft, und ein bisschen Heimat tut richtig gut. Zwei Wochen werde ich es mir jetzt gut gehen lassen und den Urlaub genießen. Dazu gehört natürlich auch, in Ruhe ein wenig zu kochen und zu backen und meine Familie damit zu beglücken. Aber ich habe mir auch so viel anderes vorgenommen. Und, ohne Witz: Obwohl ich seit meiner Ankunft gestern morgen stetig friere, genieße ich so richtig das Norddeutsche Schietwetter mit Nieselregen und Wind. Draußen ist es grau, das heißt, Nachmittagen auf der Couch mit Tee und Decke steht nichts im Wege. Hach!

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So, und wenn du jetzt Lust bekommen hat auf ein herbstliches Kürbisgebäck mit Gewürzen, dann solltest ganz unbedingt auch schnell mal rüberhüpfen zu Tanja, Rebecca, Laura und Julia! Das mache ich gleich auch und bin ganz gespannt, was die anderen gezaubert haben. Denn ich bin gerade erst auf den Geschmack gekommen und freue mich auf noch mehr tolle Kürbisrezepte, mhmmm!

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Achja, und meine Zutat für den nächsten Monat werden Pistazien! Die mag ich nämlich ganz besonders gern!

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 Für eine 20cm-/ 22cm-Springform: 

400g Frischkäse
100g Mascarpone
2 Eier
100g Rohrohrzucker
60g Honig
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
1 TL Zimt
3/4 TL Ingwerpulver
1 Kardamomkapsel/ 1/2 TL gem. Kardamom
100g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 EL Stärke
220g Kürbis (Butternut/ Hokkaido)

25g Honig
1 TL Zimt
150g Mascarpone (oder 1/2 Frischkäse)
2 EL Puderzucker
1-2 EL Orangensaft
1 Hand voll Pekannüsse

Den Backofen auf 150°C vorheizen. Mit Schale in Spalten schneiden und auf ein Backblech legen. Ca. 50 Minuten weich rösten. Dann 220g Kürbisfleisch von der Schale befreien und mit einer Gabel fein zerdrücken.

Frischkäse und Mascarpone mit dem Zucker und Vanillezucker vermischen. Die Eier trennen und die Eigelbe zur Frischkäsemasse geben und unterrühren. Den Honig und die Gewürze dazugeben. Ich war mit den Gewürzen etwas sparsamer, weil ich wollte, dass der Kürbis die Hauptrolle spielt. Ihr könnt aber die Mengen ein bisschen erhöhen, wenn die Gewürze dominieren sollen. Danach noch Mehl, Stärke und Backpulver vermischen und zum Teig geben. Das Kürbismus unterrühren. Ganz zum Schluss die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Eine Springform fetten (bei einer 20cm-Springform bleibt noch Teig für zwei Muffins übrig) und mit Paniermehl ausstreuen. Den Backofen auf 170°C hoch heizen. Die Springform vollständig mit Alufolie bedecken und den Cheesecake 60 Min. backen. Dann die Alufolie abnehmen und noch einmal 15 Minuten backen. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen.

Für den Honig-Zimt-Guss die Mascarpone mit den Orangensaft glatt rühren. Den Honig, Zimt und Puderzucker untermischen. Das Frosting auf dem Kuchen verteilen und mit Pekannüssen dekorieren.

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Meinen Beitrag im September findest du hier:  Saftiger Marzipan-Rührkuchen

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{World Baking Day} Kirsch-Käsekuchen

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Ich gebe zu, dass ich keine perfekte Käsekuchen-Bäckerin bin. Mein Kuchen wird oben meistens zu dunkel und ich bekomme es auch leider nicht hin, die perfekte, nicht gerissene Oberfläche zu bewahren. Vermutlich könnte ich es mit etwas Aufwand sogar hinkriegen, aber komplizierte Wasserbad-Zeremonien sind echt nicht meins…Vielleicht seid ihr ja darin besser (= geduldiger) und ich verspreche dafür: Er schmeckt! Und wie er schmeckt… Käsekuchen ist an unserem neuen Wohnort noch einmal eine Stufe schwieriger geworden, denn wir können nicht auf Quark, Schmand oder Mascarpone zurückgreifen. Es gibt Frischkäse, und Joghurt. Aber auch aus diesem Grund sehe ich diesen Blog als meine kleine Herausforderung. Es gibt dort nicht alles und besonders deutsche Kochbücher und Zeitschriften führen mir oft vor Augen, was ich alles nicht kochen und backen kann, weil mir Zutaten fehlen. Aber auch wenn das manchmal sehr frustrierend ist, so habe ich im ersten Jahr hier mehr als alles andere gelernt, in der Küche zu improvisieren.

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Und manchmal macht das auch Spaß. Man muss kreativ werden und freut sich umso mehr, wenn das Ergebnis zufriedenstellend oder sogar wunderbar ist. Auch für den Ricotta-Käsekuchen mit weißer Schokolade vor einigen Monaten musste ich experimentieren. Ricotta ist hier nämlich auch nicht zu finden, also habe ich ihn kurzerhand selbst gemacht (nach diesem supereinfachen Rezept von ABM). Klappt ganz gut! Also, so oft ich über die Nichtauffindbarkeit vieler Zutaten hier schimpfe: Manchmal macht es auch Spaß und ein toller Kuchen wie dieser hier macht dann alles wieder gut. Und dann freue ich mich, trotz kleiner Hindernisse immer wieder tolle Leckereien für liebe Menschen hier und für euch da draußen zu zaubern. Wie zum Beispiel diesen Käsekuchen, der nur mit Frischkäse und Griechischem Joghurt auskommt und den ich euch heute am Wold Baking Day zeigen möchte 🙂 Ich habe ihn am letzten Wochenende vor unserem Deutschland-Urlaub gebacken. Im Urlaub kann ich endlich auch mal wieder Quark und Co. nehmen, jucheee!

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Die Konsistenz ist vor dem Backen wirklich sehr flüssig und man muss aufpassen, dass die Springform dicht hält! Eventuell lohnt eine Lage Alufolie um die Springform herum (hätte ich vor dem Einfüllen wissen sollen…) Das Backen dauert entsprechend recht lange. Aber heraus kommt ein sehr saftiger Kuchen, nicht zu süß und schön frisch. Lecker, lecker!

Kischkuchen

Für eine 26cm-Springform:

200g Zucker
50g Butter
1 Pck Bourbon Vanillezucker
1 Prs. Salz
5 Eier
60g Speisestärke
40g Mehl
1 TL Backpulver
500g Frischkäse
200g griechischer Joghurt
1/2 Glas Kirschen oder mehr bzw. 500g frische Kirschen
6 EL Kirschsaft

Boden:

150g Vollkornbutterkekse
50g geschmolzene Butter

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Für den Boden die Kekse in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz fein zerdrücken und mit der gescholzenen Butter vermischen. Am Boden einer gefetteten Springform gut andrücken. Zucker, Vanillezucker, Salz und Butter cremig schlagen. Ein Ei nach dem anderen dazugeben. Dann Speisestärke, Mehl und Backpulver gesiebt hinzugeben und verrühren. Den Frischkäse und Joghurt zum Schluss ebenfalls unterühren. Optional: Etwa 1/3 des Teiges abnehmen und mit 5-6 EL Kirschsaft rosa färben. Damit kann man tolle Falt- oder Marmoreffekte erzielen. Kommt leider auf den Fotos nicht so rüber.

Den Teig auf den Keksboden gießen und z.B. den rosafarbenen Teig später Esslöffelweiße daraufgeben und etwas mit einer Gabel swirlen. Muss aber nicht sein 🙂 Dann die Kirschen gleichmäßig in der Springfrom verteilen. Den Kuchen im vorgeiheizten Backofen bei 175°C ca. 75 Minuten backen.

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Das Topping ist übrigens ebenfalls Joghurt, der mit etwas Vanillezucker und Kirschsaft nach Geschmack verrührt wurde. Keine Angst, Sahne gibt es hier. Ich selbst esse sie aber nicht so gern und wollte lieber ein frischeres Topping. Sehr zu empfehlen!

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