Funfetti Cookies – Bunt darf es sein!

Cookies mit einer Extra-Ladung bunter Streusel versüßen mir das Wochenende. Chewy und der perfekte süße Snack.

Manchmal muss es eben bunt sein. Streusel sind zwar nicht gesund, aber machen irgendwie glücklich. Dazu muss es nicht mal Karneval oder ein Kindergeburtstag sein – ein gemütlicher Sonntag und die Vorfreude auf eine Tasse Kaffee reichen auch aus, um es farblich mal krachen zu lassen. Und eure Kollegen freuen sich Montagmorgen sicher auch über diese Funfetti Cookies, die gleich gute Laune machen. Sie werden gerade so lange gebacken, dass sie an den Rändern knusprig und innen noch schön chewy und weich sind. Herrlich!  „Funfetti Cookies – Bunt darf es sein!“ weiterlesen

Mandel-Zitronen-Wölkchen – Köstliche Plätzchen mit Marzipan

marzipan-zitronen-plaetzchen

Es tobt ja in Deutschland ein Streit zwischen den Regionen, der da heißt: Christkind oder Weihnachtsmann? Wie der Weißwurst-Äquator gräbt sich die Trennlinie durch das Land. Und jeder Anhänger der einen Fraktion hat kein Verständnis für die andere…nun ja. So schlimm ist es zum Glück nicht. Aber wir alle sind wohl im Glauben an das eine oder das andere aufgewachsen. Bei mir war es der Weihnachtsmann. Der kam jedes Jahr zu uns nach Hause.  „Mandel-Zitronen-Wölkchen – Köstliche Plätzchen mit Marzipan“ weiterlesen

{Sunday Love} Pecan Peanut Cookies

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Ihr Lieben, hier gab es wirklich lange keine Cookies mehr! Das schreit nach einem Blech. Eigentlich ist dieses Rezept mal wieder ganz spontan entstanden. Die Cookies wurden aber so lecker, dass ich es unbedingt mit euch teilen musste.

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Pecannüsse sind in Gebäck neben Walnüssen meine liebsten Nüsse. Sie machen alles etwas edler und besonderer, wie ich finde. Ihr könnt aber auch Walnüsse nehmen (Pecans sind erschreckend teuer!). Ich habe außerdem noch Peanut Chips in den Teig getan, die ich mir aus den USA mitgebracht hatte. Wer keinen Ami-Laden um die Ecke hat, nimmt am besten einfach Chocolate Chips. Beides schmeckt klasse.

Pecan Erdnuss Cookies2

Und was macht ihr mit dem Sonntag heute? Ich werde heute einen kleinen Flohmarkt-Bummel machen. Wer weiß, vielleicht ist es ja bald schon knackig kalt? Und vorher gibt es ein tolles Frühstück mit der Familie, denn ich bin mal wieder Zuhause und das muss zelebriert werden. Gute Aussichten also. Ich decke dann mal den Tisch. Euch einen wunderbaren Sonntag!

Pecan Erdnuss Cookies1

And now in English:

When did I post the last cookies here on Raspberrysue? It’s been a loooong time. So here we go, baking cookies. This recipe I created spontaneously, becauce I had some pecans left and I wanted to use the peanut butter chips I bought in NYC this May. The roasted pecans are so yummy in these cookies…but if you don’t want to use them (in Germany they are quite expensive) use walnuts instead. If you don’t have peanut butter chips on hand, use chocolate chips. They will make a mouthwatering cookie, too. 

Its Sunday, folks. What are you going to do with your day? I am going to have a good Sunday breakfast and then visit a flea market in the neighborhood. Who knows, when autumn will get crispy cold? Have a nice Sunday! 

Pecan Erdnuss Cookies

Für 12 Cookies / for 12 cookies:

100g Pecannüsse – 100g pecan nuts
180g Butter – 180g butter
1 Ei – 1 egg
4 EL Zucker – 4 tbsp. sugar
1 Pck. Vanillezucker – 1 tbsp. vanilla sugar
1 Prs. Salz – 1 pinch of salt
1 TL Backpulver – 1 tsp. baking powder
6 EL geh. EL Mehl – 6 heaped tbsp. flour
1 TL Zimt – 1 tsp. cinnamon

3 EL Erdnuss- oder Schokotropen – 3 tbsp. peanut or chocolate chips

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Pecans auf einem Backblech 5 Minuten im Ofen rösten. Den Ofen auf 200°C hoch stellen. Weiche Butter, Ei, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Salz, Mehl, Zimt und Backpulver vermischen und zugeben. Pecans hacken und mit den Erdnuss- oder Schokotropfen untermischen. Den Teig mit Frischhaltefolie bedeckt für mind. 30 Min in den Kühlschrank geben. Anschließend 12 Kugeln formen, auf ein Blech setzen und etwas platt drücken. 10-12 Minuten backen, bis die Enden goldbraun sind, auskühlen lassen.

English Instructions:

Pre-heat oven to 180°C. Place pecans on a baking tray and roast for 5 minutes in the oven. Increase temperature to 200°C. Cream softened butter, egg, sugar and vanilla sugar. Mix flour, salt, cinnamon, baking powder and add to butter mix. Chop pecans and add to dough, together with peanut or choc chips. Cover dough with cling film and let it rest in the fridge for at least 30 min. Then form 12 balls and set on the baking tray. Flatten and bake for 10-12 minutes until the edges are golden-brown and let it cool.

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Carina

{Kulinarische Entdeckungsreise} Auf geht’s nach Israel!

Israelische Schiffchen1

Nachdem die liebe Lixie Pott von Photolixieous mir diese Woche schon eine Landesküche näher gebracht hat, von der ich bislang absolut GAR nichts wusste (Ghana), darf ich heute Reiseleiterin der großen Kulinarischen Entdeckungsreise 2.0 sein! Und ich nehme euch heute mit nach Israel. Bislang habe ich hier auf dem Blog noch nie israelisch gekocht. Ein Blick ins Internet ergab, dass sich das Angebot lecker klingender israelischer Gerichte dort auch sehr auf das Übliche beschränkt, nämlich Hummus, Challah und Rugalach. Deswegen kam ich nicht drum herum, eines meines liebsten Kochbücher zu Rate zu ziehen, nämlich „Jerusalem“ von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi. Dort bin ich dann natürlich wie immer fündig geworden – mit ein paar Abwandlungen.

Tahini Kekse3

Ich habe 2010 zwei Wochen in Israel verbracht und fand, dass es ein wunderschönes Land ist! Ich verbrachte jeweils einige Tage in Jerusalem und Tel Aviv, aber auch einen Tag in Ramallah. Neben der wunderbaren Landschaft und den tollen kulturellen Sehenswürdigkeiten habe ich besonders das Essen in guter Erinnerung behalten. Israel hat eine Landesküche, die die tollsten Einflüsse aus dem Nahen Osten mit mediterranen Einflüssen kombiniert. Natürlich gibt es daneben noch sehr viele Gerichte, die die jüdischen Einwanderer aus aller Welt mitgebracht haben – russische, äthiopische und viele mehr.

Israelische Schiffchen3

Am liebsten an der Esskultur mag ich die Mezze! Wie im ganzen Nahen Osten versteht man darunter das Teilen vieler, kleiner Vorspeisen an einem Tisch. Darunter sind oftmals Brot, Hummus, Baba Ghanoush und Salat aus Tomate, Gurke und Petersilie oder Tabouleh. Meistens habe ich mich an den Mezze so satt gegessen, dass ein Hauptgericht überflüssig wurde. Und Hummus – den gab es wirklich morgens, mittags und abends. Und seitdem liebe ich ihn! Ein bisschen frisches Fladenbrot und leckere, reife Tomaten dazu, perfekt ist das tollste Essen, egal zu welcher Tageszeit! Aber euch heute Hummus aufzutischen, das wäre vielleicht ein wenig langweilig geworden.

Israelische Schiffchen2

Stattdessen habe ich etwas Süßes und etwas Herzhaftes mitgebracht. Als herzhaften Snack gibt es „Arachuli Khachapuri“. Der Name ist unaussprechbar und kaum zu merken, also habe ich sie einfach für mich wegen ihrer Form „Israelische Schiffchen“ getauft. Trotz des schwierigen Namens lohnt sich die Zubereitung, denn sie sind sehr lecker und können mit allen gefüllt werden, was euch gefällt. Eine häufige Variante sind irgendein Käse und ganze Eier. Ottolenghi schlägt Halloumi und Ei vor. Ich habe das Ei weggelassen und stattdessen etwas Creme Fraiche, Feta, Halloumi und frische Kräuter verwendet. Ziegenkäse wäre sich auch super, oder Paprika. Die Schiffchen sollten am Backtag gegessen werden und sind mit grünem Salat eine tolle leichte Mahlzeit oder lassen sich auch schön transportieren. Bitte lasst euch nicht von der langen Anleitung abschrecken, sie ist recht detailliert und die Zubereitung ist wirklich einfach! Sie braucht nur ein wenig Zeit…

Tahini Kekse

Als süßen Nachtisch bringe ich euch ein paar süße, mürbe Tahini-Plätzchen mit! Auf Instagram haben viele von euch sie für Schneeflöckchen gehalten, aber die gibt es anscheinend auch in israelischer Variante! Und sie sind richtig gut. Tahini ist eine Sesampaste, die in der Region überall (vor allem für Desserts) verwendet wird und auch hervorragend zu herzhaften Gerichten passt. Ottolenghi nennt sie die „israelische Erdnussbutter“. Ich habe Tahini seit einiger Zeit so richtig für mich entdeckt und nehme sie zum Beispiel gern für Dips, Gebäck, Gemüsepfannen und noch viel mehr. Solltet ihr sie noch nicht kennen, dann probiert sie unbedingt mal aus! Hier habe ich zum Beispiel ein altes Rezept damit verbloggt, den Dip essen wir immer noch sehr gern und häufig!

Nach dem Backen werden die Tahini-Kekse noch in einer Puderzucker-Zimt-Mischung gewälzt. Mit einem frischen Minztee mit Honig (oder auch zum Kaffee) sind sie absolut spitze und man bekommt gleich ein bisschen 1001-Nacht-Feeling! Jetzt aber schnell zu den Rezepten.

Israelische Schiffchen

Arachuli Khachapuri (oder „Israelische Schiffchen“), 6 Stück:

Teig:
250g Mehl
1 1/2 TL Trockenhefe
1 Ei (verquirlt)
110g griechischer Joghurt
1/2 TL Salz

Füllung:
60g Feta
60g Creme Fraiche
1 Zweig frischer Thymian
etwas frische Petersilie
1/4 Bund Lauchzwiebeln
40g Halloumi
Salz + Pfeffer
optional: Sumach und/ oder Zatar

Das Mehl in eine Schüssel sieben, die Hefe untermischen. In der Mitte eine Mulde formen und eine Hälfte des verquirlten Eis, den Joghurt und 60ml lauwarmes Wasser dazugeben. Das Salz am Rand verteilen und mit einem Löffel ein Wenig Mehl vom Rand wie einen kleinen Vorteig unter die Flüssigkeit mischen. 10 Minuten stehen lassen. Dann das Ganze vermengen. Der Teig ist zunächst noch recht trocken, lässt sich aber mit ein paar Minuten kneten glatt verarbeiten. Nur wenn er nach ein paar Minuten noch bröckelt, ein wenig mehr Wasser hinzufügen. Anschließend wieder in die Schüssel legen und abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 1/2 Stunden gehen lassen. Ich stelle dafür meinen Backofen auf die niedrigste Stufe (35 °C) und lasse die Metallschüssel darin stehen. Wenn sich das Volumen etwa verdoppelt hat, nochmal kurz durchkneten. Den Teig in sechs Portionen teilen und zu Kugeln formen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit die Zutaten für die Füllung vermischen: Den Halloumi dafür in sehr kleine Würfel schneiden, die frischen Kräuter hacken. 1 TL Thymian beiseite legen. Sumach bekommt man zum Beispiel beim Türken. Ein Rezept für eine Zatar-Gewürzmischung findet ihr hier. Den Backofen auf 220 °C vorheizen und ein Blech vorwärmen. Die Teigkugeln ausrollen. Einen guten Esslöffel Füllung auf jede Portion geben und zu den rechten und linken Ende verstreichen. Die Seiten anheben und die Enden gut zusammendrücken, damit sie beim Backen nicht auseinandergehen. Die Schiffchen mit dem restlichen Ei bepinseln. Mit dem restlichen Thymian bestreuen. Das Blech aus dem Ofen nehmen, die Teilchen auf Backpapier darauf legen und etwa 20 Minuten backen. Sie sollten etwas gebräunt sein. Die Schiffchen mit Olivenöl besträufelt servieren.

Tahini Kekse1

Tahini-Plätzchen, ca. 35-40 Stück: 

130g Zucker
150 weiche Butter
110g helle Tahini-Pasta (z.B. aus dem Bioladen)
1/2 Pck. Vanillezucker
40g Sahne
270g Mehl
2 EL Puderzucker
1 TL Zimt

Den Backofen auf 200 °c vorheizen. Mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine erst mal den Zucker und die Butter hell und cremig rühren. Dann während des Rührens Tahini, Vanillezucker und Sahne dazugeben. Das Mehl zum Schluss ca. 1 Minute unterrühren. Den Teig danach auf der Arbeitsfläche noch durchkneten, bis er glatt ist. Er ist recht weiß, sollte aber nicht zu doll kleben. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Kleine Portionen des Teigs zwischen den Händen zu Kugeln rollen, diese auf das Backblech setzen und mit einer Gabel etwas flach drücken. Zwischen den Plätzchen sollte etwas Abstand sein. Im vorgeheizten Ofen ca. 15-17 Min backen und auskühlen lassen. Zimt und Puderzucker vermischen und über die noch warmen Plätzchen sieben. Das Gebäck kann luftdicht verschlossen ca. 10 Tage aufbewahrt werden.

Mein Teig enthält etwas mehr Sahne als im Original-Rezept. Außerdem wird dort der Zimt schon vor dem Backen auf die Plätzchen gegeben, der Puderzucker wird weggelassen. Macht es einfach, wie ihr mögt!

Tahini Kekse2

Ich hoffe, mein kulinarischer Israel-Ausflug hat euch gefallen. Und bald geht es schon weiter bei Nadine von Sweet Pie. Lasst euch überraschen, in welches Land sie uns mitnimmt!

Carina

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{Post aus meiner Küche} Knuspern unterm Weihnachtsbaum

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So ihr Lieben, bevor ich mal ein paar Tage fast komplett offline sein werde, wollte ich euch noch schnell mein Päckchen für #postausmeinerküche zeigen. Habt ihr euch auch so gefreut, dass es endlich mal wieder eine Runde PAMK gab? Ich habe es leider erst entdeckt, nachdem die letzte Runde davor schon zuende war und dann wurde es ja zunächst „stillgelegt“. Deswegen hatte ich noch nicht die Gelegenheit, mal mitzumachen. Und habe mich so, so gefreut, als jetzt eine vorweihnachtliche Runde eingeläutet wurde. Und war total gespannt auf meine Tauschpartnerin! Mir wurde die liebe Kelly von The Baker of Oz zugelost, hier kommt ihr zu ihrer Facebook-Seite.

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Kelly hatte mir vorab verraten, dass sie super gern Marzipan und Kokos isst, ich habe also versucht, beides in mein Päckchen hinein zu bekommen. Als Farben für die Verpackung hatte ich mir schon vorher silber und rot überlegt, ganz klassisch. Mit diesem Plan im Kopf habe ich dann bei Casa di Falcone eine Riesen-Bestellung aufgegeben, denn ich wollte sowieso auch noch einige andere Geschenke aus der Küche machen, da lohnt sich das richtig. Also ist so ziemlich alles, was ihr an Verpackungsmaterial hier sieht, von dort. Sind die Aufkleber sind supersüß? Davon hätte ich noch so einiges mehr bestellen können, aber Weihnachten ist ja nur ein Mal im Jahr…

Post aus meiner Küche6

Nach vielem Hin- und Herüberlegen, Aufschreiben, Verwerfen und wieder neuen Ideen ist in meinem Paket das hier gelandet:

  • Spekulatius-Karamellsauce
  • Marzipankugeln
  • Kokosmakronen Deluxe
  • Maronikuchen im Glas
  • Pistazien-Marzipankekse

Post aus meiner Küche

Die Rezepte für den Maronikuchen und die Pistazien-Marzipankekse habt ihr in den letzten schon zu sehen bekommen, den Rest gibts hier:

Spekulatius-Karamellcreme: 

Ich habe meine Standard-Karamellsauce nach diesem Rezept zubereitet. Anstatt von Vanille und Rum habe ich nach dem Ablöschen 1/2 TL Spekultiusgewürz zum Karamell gegeben. Dann das Karamell nur noch in eine hübsche Flasche (hier: 200ml-Flaschen) füllen und mit Aufklebern und Bäckergarn verzieren. Klappt natürlich auch mit vielen  anderen Geschmacksrichtungen.

Post aus meiner Küche4

Pistazienkugeln: 

Das Rezept ist inspiriert von einem Rezept im Buch „Grüße aus meiner Küche“ von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup. Ich habe aber für den Teig einfach einen Rest (ca. 200g) meines liebsten Mürbeteigs genommen. Dann habe ich 100g Marzipan mit 1 EL gehackten Pistazien verknetet. Der Mürbeteig wird dünn ausgerollt und zu Kreisen ausgestochen. Dann wird ein bisschen vom Marzipan abgenommen, zwischen den Händen zu einer Kugel gerollt und in einen Teigkreis fest eingeschlagen. Die Teigkugeln auf ein Backblech setzen und noch mit ein paar Pistazien verzieren. Bei 175 °C im Ofen ca. 15 Min. backen. In ein schönes Tütchen geben na und mit einer Schleife und einem Etikett versehen.

Post aus meiner Küche1

Das Rezept für die Deluxe-Kokosmakronen habe ich bereits im letzten Jahr verbloggt, muss aber die Anleitung unbedingt noch mal komplettieren. Die Mandeln werden zuerste karamellisiert, dann wird ganz nochmal Eiweiß geschlagen und mit den restlichen Zutaten vermischt. Weil sie so lecker waren, musste ich sie in  diesem Jahr unbedingt noch einmal backen und dachte, dass sie auch Kelly schmecken könnten.

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Die Runde hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht und Kellys Päckchen war auch so toll! Hoffentlich gibt es bald wieder PAMK, dann werde ich auf jeden Fall versuchen dabei zu sein. Wer hat von euch dieses Mal mitgebacken und was habt ihr Leckeres verschickt? ❤

Post aus meiner Küche5

Meine Lieben, ich verabschiede mich jetzt in eine kleine, wohlverdiente Pause. Wir wollen schließlich alle lieber Zeit mit der Familie um den Weihnachtsbaum verbringen, oder? Apropos, den muss ich gleich im Anschluss noch schmücken. Das ist traditionell meine Aufgabe, nachdem Mama den Baum auf seinen geraden Stand überprüft und mein Bruder die Lichterkette angebracht hat.

Wann ich wieder da bin, weiß ich noch nicht ganz genau, aber allzu lange halte ich es ohne mein Blögchen bestimmt nicht aus. spätestens Anfang des neuen Jahres mit ich mit ganz vielen Ideen wieder da. ich wünsche euch bis dahin ein wunderschönes Weihnachtsfest, viel Zeit zum Genießen und Glühwein trinken, entspannte Verdauungs-Tage danach, eine Knaller-Silvesterparty und einen guten Start ins neue Jahr! ❤

Pistaziencookies mit Marzipan und Inhalt des Überraschungspakets

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…und schwupps, ist schon der 22. Dezember! Wahnsinn, oder? mir ist so, als hätten wir gerade erst die erste Kerze angezündet, und obwohl ich vieles schon vorbereitet habe, wartet noch ein wenig (schöne) Arbeit auf mich. Ich bin beim  Weihnachtsmenü in diesem Jahr zuständig für alles außer dem Hauptgericht, was mir auch sehr recht ist. Da kann ich mich richtig austoben und freu mich schon drauf. Heute werden noch ein paar selbstgemachte Geschenke aus der Küche entstehen. Leider habe ich in diesem Jahr nicht die Zeit gefunden, euch davon auf dem Blog viel zu zeigen, obwohl es mir so viel Spaß macht…es geht halt nicht immer alles in die vier Wochen rein. Aber das Rezept, das ich euch heute mitgebracht habe, eignet sich auch ganz wunderbar als kleines selbstgemachtes Mitbringsel. Die Cookies sind auch nicht zwingend weihnachtlich, deswegen passen sie nicht nur jetzt.

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Pistazien essen wir Zuhause alle richtig gern. Eine Tüte ist meistens schneller weg, als ich gucken kann. Deswegen sind sie mein regelmäßiges Mitbringsel, wenn ich mal wieder im Deutschland-Urlaub bin. Eine sichere Bank! Dieses Mal habe ich mir dazu aber noch diese Cookies mit Pistazien einfallen lassen. Und die waren so lecker, dass ich mich nach dem ersten wirklich beherrschen musste, nicht alle allein aufzuessen. Und das passiert mir wirklich nicht oft. Sie sind außen knusprig, innen aber durch das zugegebene Marzipan schön weich und chewy. Meine Version hat etwas Rum, ist also nichts für die Kleinen. Das kann man aber ganz sicher auch abändern. Ich würde dann einfach die gleiche Menge Milch oder Orangensaft verwenden. Aber: diese Kekse werdet ihr ganz allein essen wollen, deshalb überlegt es euch gut 😉 sagte ich schon, dass ihr für die Zubereitung nur eine halbe Stunde braucht?

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Die Pistaziencookies sind dann auch zusätzlich in meinem PAMK-Paket für Kelly (morgen zeige ich nochmal den ganzen Inhalt) und in dem Orient-Überraschungspaket für Julia gelandet, das ihr unten nochmal sehen könnt. Das war nicht einmal geplant, aber ich musste die köstlichen Cookies einfach mit jemandem teilen. Außerdem, ihr wisst schon: Hüftgold sammeln werden wir alle in denn nächsten Tagen sowieso noch genug!

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Pistaziencookies

Für 2 Bleche Pistaziencookies:

100g Pistazien
 150g Butter
 etw. Meersalz+1 Ei
 200g Zucker
200g Mehl
 Schale von 1 Bio-Limette (oder Zitrone)
 100g Marzipan
 2 EL brauner Rum
 Mark von 1/2 Vanilleschote

Die Pistazien grob hacken. Das Marzipan ziemlich fein zerhacken oder zerbröseln. Butter und Zucker cremig schlagen. Das Salz, den Rum und das Ei dazugeben. Die Limette heiß abwaschen, trocknen und die Schale in den Teig reiben. Dann das klein gehackte Marzipan gut unterrühren und schließlich das Mehl zugeben. Am Ende die Pistazien, außer 1 EL, unterheben. Aus dem Teig mit den Hand kleine Kugeln von ca. 2cm rollen und auf ein Backblech setzen. Die restlichen Pistazien auf den Cookies verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 12-14 Min. backen.

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Und wie versprochen wollte ich euch noch fix den Inhalt des Überraschungspakets zeigen, dass sich vor ein paar Tagen zur Gewinnerin Julia von Mammilade auf den Weg machen durfte.

Überraschungspaket

Im Paket waren: Verschiedene Gewürze (Kardamom, Safran, Sumach, Lemon Pfeffer, Rosengewürz), Pistazien, Türkischer Honig mit Pistazien, Safranzucker, Datteln, selbstgebackene Pistazienkekse vom Rezept oben…

Überraschungspaket1

…Baklava, ein gefilztes Armband vom Kunsthandwerker-Basar, getrocknete Berberitzen, Apfel-Schwarztee, eine Datteltorte (wie auch immer das tatsächlich heißt…), meine Lieblingskekse mit Schokofüllung, eine Brosche in Form eines Granatapfels.

Das Aussuchen hat wirklich Spaß gemacht. Wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann nochmal ein Paket 🙂

Überraschungspaket2

 

 

Lebkuchen-Schoko-Kekse

Lebkuchen Schoko Cookies1

Bevor ich mich ab heute an die Geschenkeproduktion aus der Küche mache, zeige ich euch noch schnell ein weiteres Plätzchen-Rezept. Der Vorsatz in diesem Jahr war ja, außer den Klassikern noch ein paar neue Sachen auszuprobieren. Mit den Karamellkeksen und diesen Cookies hier ist das auch gelungen. Diese hier gehen super schnell und sind eine tolle Alternative zu Bethmännchen, Husarenkrapfen und Vanillekiperln. Vor allem für diejenigen, die nicht an den klassichen Cocolate Chip Cookies vorbeikommen. Dann gibt es sie eben zu dieser Jahreszeit mit einem weihnachtlichen Touch.

Lebkuchen Schoko Cookies

Der Elch wollte unbedingt mit aufs Foto, denn die Cookies haben durch das ganze Haus gerochen. Den Geruch kennt er aus seiner Heimat, Schweden. Und auch wenn er diesen Monat hauptberuflich meinen Adventskalender auf der Anrichte beschützen darf…habe ich ihn kurzerhand als Fotomodel engagiert.

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So kommt es auch, dass ihr leider selber backen müsst, denn unsere Kekse sind schon alle weggemampft. Ich empfehle gleich die doppelte Menge, falls bei euch Zuhause auch gerade zahlreiche Cookies spurlos und unerklärlich verschwinden.

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Für ca. 30 Kekse:

100g Zartbitter- oder Milchschokolade
50g Walnüsse
75g Butter
130g brauner Zucker
1 Ei
etw. Vanillemark oder -extrakt
1/2 TL gem. Nelken
1 TL Gem. Ingwer
1 TL Kardamom, zerstoßen
1 TL Zimt
165g Dinkelmehl
1 Prs. Salz
1/2 TL Backpulver

Schokolade und Nüsse hacken und beiseite stellen. Alle Zutaten außer Schokolade und Nüssen vermischen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Dann Nüsse und Schokolade unterkneten. Aus dem Teig zwei Rollen von ca. 4 cm Dicke formen. Den Teig mindestens 1 1/2 Stunden in Frischhaltefolie gewickelt kühlen. Danach die Rollen in Scheiben schneiden und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 12 Minuten backen.

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Das Original ist aus meinem liebsten Winter-Kochbuch „Wohlig warme Winterküche“ von Caroline Hofberg. Ich habe es aber etwas abgewandelt.

 

{Christmas Bakery} Karamellkekse, die auf der Zunge zergehen + Gewinner

Karamellkekse

Na ihr Lieben, ist eure Weihnachtsbäckerei in vollem Gang? Ich habe in diesem Jahr schon einige Sorten gebacken und bin noch lange nicht fertig! Habt ihr auch jedes Weihnachten das Gefühl, dass die Adventszeit zu kurz ist, um alle Ideen und Rezepte auszuprobieren? (Und auch um genug zu basteln und entspannte Stunden zu genießen?)

Diese Kekse hatte ich schon einige Wochen im Hinterkopf, seit ich sie in der Sweet Paul Weihnachtsausgabe von 2013 gesehen hatte. Ich finde, sie sind nicht nur für Weihnachten geeignet, denn sie haben nicht die typischen Gewürze und sind wohl eher unkonventionelle Plätzchen. Aber sooooo gut! Sie sind unglaublich buttrig-zart und schmelzen fast auf der Zunge. Karamell und Erdnuss sind sowieso zwei meiner liebsten Geschmacksrichtungen. Alles zusammen macht diese Kekse einfach perfekt!

Eine Freundin nennt die Kekse seit dem ersten Bissen übrigens nur noch Snickers-Kekse. Ein Snickers ohne die Schokolade, verpackt in buttriges Shortbread, so könnte man sie wohl beschreiben.

Karamellkekse2

Ich werde jetzt schnell in meine Küche gehen und noch ein oder zwei Rezepte ausprobieren. Der Advent dauert schließlich nicht ewig und ich habe noch sooooo viele Leckereien auf meiner Liste! Da wir morgen viel Besuch bekommen, gibt es auch genug Schleckermäuler, die dann alles wegnaschen.

Vorher will ich euch aber noch ganz schnell den Gewinner meiner Bloggeburtstags-Verlosung bekanntgeben. Mein Liebster durfte Glücksfee spielen und hier ist das Ergebnis: Die kulinarische Überraschungsbox aus dem Orient gewinnt…..Ju von mammilade! Herzlichen Glückwunsch! Du bekommst gleich eine Mail von mir. Für alle anderen wird es natürlich hier auch noch die Auflösung geben, was sich in dem Päckchen versteckte. Aber erst, wenn es auch bei Ju angekommen ist, sonst ist es ja keine Überraschung mehr.

Karamellkekse3

Für ca. 18-20 Kekse:

140g weiche Butter
40g Puderzucker
etw. Vanillemark oder -extrakt
180g Mehl
2 EL Speisestärke
1-2 TL Erdnussbutter
1 kl. Schuss Rum (ersatzweise Milch)

250g Karamellcreme (z.B. nach diesem Rezept)
2 EL Erdnussbutter
2 EL Sahne

Butter, Puderzucker, Vanille und Rum (oder Milch) schaumig schlagen. Mehl und Speisestärke zu dem Teig sieben und zusammen mit der Erdnussbutter unterrühren, sodass ein glatter Teig entsteht. Den Teig noch einmal von Hand auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, in Frischhaltefolie wickeln und etwa drei Stunden im Kühlschrank lagern. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Kreise ausstechen. Mit etwas Abstand auf einem Backblech platzieren und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C ca. 10-12 Minuten backen. Die Kekse sollten goldgelb sein. Die Kekse auskühlen lassen. Die Karamellsauce, die Sahne und die restliche Erdnussbutter in einen Topf geben. Alles gut verrühren und dann abkühlen lassen. Dann die Hälfte der Kekse mit je 1 TL Karamellcreme bestreichen und mit einem zweiten Keks belegen.

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Lieblingssnack für heiße Tage: Brezel-Cookies und leckere Karamell-Kaffee-Milch

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Heute wird’s ein bisschen abgefahren und außerdem lecker. Ich zeige euch meinen derzeit liebsten Snack (ich habe nicht gesündesten gesagt!). Diese Cookies sind vollgepackt mit allem und noch mehr: zwei Sorten Schokolade, Salzbrezeln, Karamellbobons und Kartoffelchips. „KARTOFFELCHIPS?!“ wirst du dir jetzt denken. Ja, wirklich! Und es schmeckt auch noch. Und da es derzeit bei uns affenheiß immer wärmer wird, gibt es dazu etwas Kühles: Kalte Milch mit ziemlich pfiffigen Eiswürfeln.

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Die vereinen nämlich meine Dosis Koffein und mmmmmhmmm, Karamell. Du schmeißt ein paar Eiswürfel in die kalte Milch und kannst zusehen, wie die schmelzenden Dinger die Milch erst gestreift aussehen lassen, ganz langsam. Sieht aus wie Milch mit einem hübschen Ombré-Effekt. Und am Ende ist da ganz viel Kaffee und Karamell. Lecker!

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Ich finde, die Cookies machen mit den Brezeln auch optisch etwas her. Und trotz, oder gerade wegen der gewagten Kombination haben sie uns sehr gut geschmeckt. Sogar meinem Liebsten, der ein sehr kritischer Cookies-Testesser ist. Ausprobieren lohnt sich!

Brezelcookies

Für einen Haufen Cookies:

125g Butter 60 weißer Zucker 40g brauner Roh-Rohrzucker 1 TL Vanille 200g Mehl 30g Salzbrezeln + 30g 25g Kartoffelchips 50g Milchschokolade 50g weiße Schokolade 40g weiche Karamellbonbons

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Kaffee-Karamell-Milch:

100ml starker Kaffee oder Espresso 2-3 EL Karamellsirup (oder ein anderer) 6 EL Milch +1 Glas 1/4 TL Zimt

Den Kaffee nach dem Kochen etwas abkühlen lassen (oder gleich kalten Kaffee vom Frühstück nehmen). Mit dem Sirup, 6 EL Milch und dem Zimt gut verrühren. In Eiswürfelförmchen füllen und gefrieren lassen, am besten über Nacht. Am nächsten Tag einige Eiswürfel, je nach gewünschtem Geschmack, in ein Glas kalte Milch geben. Ein wenig schmelzen lassen.

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Wenn ich die derzeitigen Temperaturen hier so sehe, bin ich mir sicher, dass es demnächst noch mehr Rezepte für heiße Tage geben wird. Und womit kühlt ihr euch so ab?

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Crunchy Cookieträumchen: Haferflocken-Schoko-Cookies

Haferflockencookies

Ich bin im Moment ein bisschen Cookie-verrückt! Die gehen bei uns Zuhause weg, wie warme Semmeln! Deswegen backe ich zur Ziet fast jede Woche Cookies und mag dabei gern Abwechslung haben. Es fing an mit diesen Erdnussbuttercookies, die ich bei der lieben Assata von Neulich im Leben gesehen habe und noch am selben Tag selbst backen musste. Ein Traum! Und ein Figur-Albtraum, denn an diese Cookies habe ich meine Selbstbeherrschung verloren…dann ging es weiter mit Schokoladen-Bananen-Cookies und dem köstlichen Lemon Rosemary Shortbread.

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Letzte Woche habe ich dann diese wunderbaren Haferflocken-Cookies (von der Lecker Website) mit Schokolade gebacken, und auch die sind super geworden. Mhmmmm…wenn es nach meinem Freund gegangen wäre, hätte ich sie gleich wieder machen müssen. Sie sind durch die Haferflocken so lecker crunchy, und trotzdem wie amerikanische Cookies ein bisschen weich und chewy (Cookies sind nun einmal am besten mit Anglizismen zu beschreiben…). Das ist also eine dicke, deutlich Nachback-Empfehlung.

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Habt ihr übrigens meine neuen Design Letters Tassen bemerkt? Ich bin ganz verliebt in sie und will eigentlich nie wieder Tassen mit Henkel haben^^ Sie sind so stylish und ich trinke viel mehr Tee und Cappucino, seit ich sie habe. Und ja, ich habe schon daran gedacht, das Set noch mit ein paar mehr Tassen und Tellern zu erweitern. Mal sehen…

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Haferflockencookies3

Für ca. 24 Haferflocken-Schoko-Cookies:

je 75g Zartbitter- und Vollmilchschokolade
150g weiche Butter
je 75g brauner und weißer Zucker
1 Prs. Salz
1 Pck. Vanillezucker
ein paar Tropfen Vanilleextrakt
1 Ei
225g Mehl
100g kernige Haferflocken

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Die Butter, die Zuckersorten, Vanillezucker, Vanilleextrakt und das Salz cremig rühren. Dann das Ei und das Mehl dazugeben. Anschließend mit einem Holzlöffel die Haferflocken und die gehackte Schokolade untermischen. Die Menge hat bei mir zwei Backbleche gemacht, die Cookies sollten mindestens zwei Fingerbreit auseinander sitzen. Bei 200°C ca. 15 Minuten backen.

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Ich überlege mir jetzt, welche Sorte Cookies ich diese Woche backe. Wenn so gut werden wie diese hier, werdet ihr sicher bald davon erfahren. Falls ihr umwerfend gute Rezepte auf Lager habt, lasst mir unbedingt einen Link da!