Dreamy Lemon Rosemary Shortbread

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Es gibt einfach Geschmacks-Kombinationen, die es krachen lassen. Die erst vorsichtig auf der Zunge prickeln, dann das Gehirn kleine Luftsprünge machen lassen und dann verlangen die Geschmacksknospen und das Bäuchlein laustark nach Nachschub. VIEL. NACHSCHUB. So geschehen bei mir zum Beispiel schon mit:

Schokolade und Salzbrezeln (Oh JA! Davon werdet ihr bald mehr sehen..).

Banane und Erdnussbutter.

Karamell und Salz.

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Und nun auch mit: Zitrone und Rosmarin. Ich weiß, diese Zusammenstellung ist nicht neu. Und ich war schon immer neugierig darauf, einige Rezepte sind auf meiner Nachbackliste bereits vor geraumer Zeit gelandet. Und trotzdem hatte ich bisher nie die Zeit/Muße/Zutaten, um etwas damit zu verwirklichen, wenn es mir nach etwas Frischem war.

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BÄM! Hier sind sie. Und das nicht das letzte Mal, das weiß ich jetzt schon. Der Mann, beim in-den-Ofen-schieben noch skeptisch („Kekse? Weihnachten ist schon längst vorbei!“) ist hinterher ganz happy mit seinem Keks-Blümchen („Schmecken gut, deine Kekse“ –> Ritterschlag!). Ich habe mir verkniffen, ihm zu erklären, dass es sich nicht um irgendwelche Kekse, sondern um Shortbread handelt. Hauptsache, es schmeckt! Nicht nur das. Ich könnte mich echt reinlegen in diese buttrigen, lockeren, knusprigen Shortbread-Blümchen. Und da mich das Rezept so begeistert hat, ist es mein Beitrag zu Clarettis Backthema des Monats Zitrusfrüchte bei der tollen Aktion „Ich back’s mir“!

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Das Rezept ist von diesem grandiosen Blog, auf den ich über Pinterest gestoßen bin. Da steht auf jeden Fall jetzt noch eine Menge mehr auf meiner Liste. Ich habe das Rezept nur ein ganz kleines Bisschen abgeändert, denn die Cookies sind ziemlich perfekt. Das Rezept habe ich trotzdem aufgeschrieben, damit ihr es nicht beim Backen noch konvertieren müsst, wie ich. Das finde ich nämlich gar nicht so einfach, wenn man keine Measuring Cups hat. Schaut trotzdem unbedingt mal bei Two Peas and Their Pod vorbei, da sind wahnsinnig leckere Rezepte zu entdecken! Was haltet ihr das nächste Mal von den Dark Chocolate Chunk, Pistacchio and Sea Salt Cookies? Hört sich wahnsinnig gut an, wie ich finde.

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Und dann wollte ich euch noch schnell eine tolle Dessert-Idee zeigen, die mir zu den Shortbread-Cookies gekommen ist. Aber, ich habe leider gar keine Fotos davon, weil es einfach zu gut, und gar nicht so mega ungesund ist. Ich habe es mir in letzter Zeit immer als After-Work Snack gemacht, denn es geht ganz schnell: Ihr rührt ein Schüsselchen griechischen Joghurt mit 1-2 TL Honig und dem Saft einer viertel Zitrone zusammen und krümelt dann nach Belieben zwei oder drei Cookies hinein…mhmmmmm! Probiert es aus!

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Für eine Menge Lemon Rosemary Shortbread: 

240g Mehl
1/4 TL Salz
1 1/2 TL Zitronenabrieb
1 TL frischer, gehackter Rosmarin
200g Butter (Raumtemperatur)
85g Puderzucker
1 TL Vanilla
2 EL Zitronensaft

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Mehl, Salz, Zitronenabrieb und gehackten Rosmarin in einer Schüssel kurz vermischen und beiseitestellen. Die Butter und den Puderzucker zusammen cremig schlagen, dann Vanilleextrakt und Zitronensaft dazugeben. Nach und nach die Mehlmischung dazugeben und nur rühren, bis gerade so ein Teig entstanden ist. Dann den Teig in Frischhaltfolie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. Den Ofen auf 160°C vorheizen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche etwa 1/2 cm dick ausrollen. Entweder Formen ausschneiden oder einen beliebigen Ausstecher verwenden. Die Cookies auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 10-12 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn einige von ihnen an den Ecken goldbraun werden, dann nicht länger backen! Komplett auskühlen lassen. Sie halten sich in einer Dose oder einem Cookiejar eine ganze Weile frisch.

Birthday Sweettable

SweettableHeute bekommt ihr endlich den Sweettable zu sehen, den ich seit Tagen angekündigt habe, oh jaaa! Es gab außer dem Geburtstag kein besonderes Motto, außer, dass die Gäste ihn lieben sollten. Ziel erreicht! Ich musste immer wieder versprechen und versichern, dass die Cookies nicht aus unserem Lieblingscafé, der Cookiebox stammen und wirklich alles selbst gemacht ist. Es scheint also geschmeckt zu haben. Auch heute auf der Arbiet wurde mir immer wieder versichert, wie gut das Essen und besonders der Sweettable waren. Das Farbkonzept ist auf meine Lieblingsfarbe türkis zurückzuführen, zu der ich noch etwas Neutraleres kombinieren wollte.

Das Foto ist deswegen nicht erste Sahne, weil ich von morgens bis nachmittags um vier in der Küche stand. Als ich endlich mit dem Verzieren der Schokoladen-Torte fertig war, kam schon wieder diese ultra fiese Dämmerung, wie sie es im Moment immer tut, bevor man gute Fotos machen kann. So ist das leider, ihr kennt das.

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Zumindest werde ich euch in den nächsten Tagen diese Rezepte (bei besserem Licht) präsentieren:

– Schokocookies, die meinem jahrelangen Suchen nach DEN Chewy Choc Chip Cookies endlich ein Ende gesetzt haben. Hach, ich dachte schon das wird mein Always-Fail-Rezept

– Eine Schokotorte, deren Name kaum treffender sagen könnte, was drin ist: Komprimierte Schokolade zum reinlegen und drin baden. Himmlisch.

– Eton Mess mit Grantapfel und rosa Meringue. Sieht aus wie kleine Wölkchen und fühlt sich auf der Zunge auch so an.

– Bailey’s-Haselnuss Cupcakes für einen kleinen Schwips auf dem Desserbuffet.

Außerdem gab es noch eine Tarte, die ich aber nicht verbloggen möchte, da sie etwas schiefgegangen ist. Eigentlich wollte ich eine Tarte aus dem Backbuch machen. Dann lächelte mich der fertige Mürbeteig-Boden an und flüsterte meine Kreativität zu: „Komm schon Baby, setz dich durch und mach was Eigenes!“ Keine Gute Idee…es sollte eigentlich eine Himbeer-Cheesecake-Tarte werden, mit einer Füllung aus Schokoladen-Ganache. Der rosa Cheesecake…naja, kein Hit. Als das ganze auf dem Sweettable stand, sahen die Stücke nämlich mehr nach Leberwurst-Schnittchen aus in ihrer rosa Pracht. Aber wegschmeißen konnte ich mir nicht geben, also standen sie den Abend lang dort und schrien mir jedesmal im vorbeigehen entgegen: Leberwurst-Schnittchen! Also, kurzum: Sie werden nicht verbloggt^^

Zum Glück kann ich dagegen sagen, dass die Schokotorte ein absoluter Traum gewesen ist und ich mir nun vornehme, mehr Torten zu backen.

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Auf dem Bild seht ihr außerdem stellvertretend für das Eton Mess nur ein paar rosa Baisers, da es erst kurz vor Beginn der Party zusammengerührt werden wollte. Da war es aber eben schon zu dunkel zum knipsen. Probleme eines Food Bloggers, ihr wisst schon…

A. hat zu diesem wunderbaren Doppel-Geburtstags-Sweetttable übrigens nach der Knipserei noch unglaubliche Panna Cotta mit Erdbeeren in Miniform und eine Raffaelo-Torte beigesteuert. Ich war im 7. Himmel, der Dessert-Tisch war voll und einige Gäste waren gezwungen, mehr oder weniger nach Hause zu rollen. Mission Accomplished!