Herbstlicher Apfel-Mandel-Kuchen mit Quark

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Ihr Lieben, ein Blogger ohne Internet ist fast wie ein Fisch ohne Wasser. Na gut, ich dramatisiere vielleicht ein bisschen. Aber tatsächlich kann ich gerade nur aus einem Café ins Netz und mein Internetanbieter findet es auch ganz normal, dass die Schaltung meines Anschlusses mindestens 4-6 Wochen dauert. Naja, das ist nur eine der vielen Baustellen im Moment. Ich mache das Beste draus, würde ich sagen. Seid also nicht verwundert, wenn die unstete Blog-Situation noch ein bisschen weitergeht.

Apfel-Mandel-Kuchen2

So langsam vermisse ich auch ein wenig das Backen. Klar, ich könnte jetzt in der Wohnung wieder loslegen. Aber da meine Kisten (und somit alle Backformen) noch immer im Nahen Osten stehen und auf die Abfahrt warten, gestaltet sich das schwierig. Und irgendwie backe ich ja sonst auch nicht nur für mich. Das ist irgendwie unbefriedigend. Ich brauche dringend ein paar nette Dresdner, die ich bebacken kann 😉 Aber auch dieses Problem werde ich bald lösen.

Apfel-Mandel-Kuchen

Bis dahin zeige ich euch einen kleinen Kuchen, den ich vor zwei Wochen für die Family gebacken habe. Die Apfelkuchen-Lust war gerade so richtig groß. Ich habe ein Rezept aus der letzten Lecker Bakery benutzt und nach meinem Vorrat abgewandelt. Ich hätte mich wirklich reinlegen können in das leckere Ergebnis. Apfel und Mandel ist eine klasse Kombi, und dann auch noch der Quark! Warm schmeckt der Kuchen wie ein Soufflé, ich war nicht sicher, ob er schon durch ist. Wer das gern mag, immer zu. Ich liebe ihn aber noch viel mehr nach einer Nacht im Kühlschrank, wenn alles schön durchgezogen ist.

Apfel-Mandel-Kuchen3

Lasst es euch schmecken und euch die Laune nicht vom Regenwetter vermiesen!

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Für eine 20cm-Springform / for a 20cm springform pan:

1 Apfel
Saft und Schale von 1 Zitrone
80 weiche Butter
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
150g Zucker
3 Eier
250g Quark (oder Ricotta)
100g gemahlene Mandeln
100g Mehl, z.B. Dinkel
2 EL Mandelblättchen

Puderzucker

Apfel schälen und in Stücken schneiden, mit etwas Zitronensaft mischen. Die Springform fetten. Backofen auf 175°C vorheizen. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark auskratzen. Mit der Butter, 100g Zucker und Zitronenschale cremig rühren. Eier trennen und die Eigelbe nacheinander unter die Buttermischung rühren. Quark, gemahlene Mandeln und Dinkelmehl hinzugeben und ebenfalls untermischen. Die Eiweiße steif schlagen und dabei 50g Zucker einrieseln lassen. Ein Drittel des Eischnees unter den Teig heben, dann die Äpfel unterheben. Zum Schluss den Rest vom Eischnee vorsichtig untermischen. Den Teig in die Form füllen und mit Mandelblättchen bestreuen. Im Backofen 50-60 Minuten backen und die Stäbchenprobe machen. Eventuell nach der Hälfte der Backzeit mit Albfolie abdecken, falls er zu dunkel wird. Den Kuchen unbedingt mind. 4 Stunden im Kühlschrank oder über Nacht auf der Arbeitsfläche setzen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Carina

{Stars and Stripes} Healthy berry tarte

Summer Healthy Berry Tarte

Als Einstimmung auf mein kleines USA-Reisespecial gibt es heute etwas ganz Feines: Eine gesunde Beerentarte im Flaggen-Outfit! So eine Tarte hatte ich die ganze Zeit schon im Sinn und wollte sie dann unbedingt auch verwirklichen. Allerdings verzichtet meine Ma, mit der ich die Reise gemacht habe, gerade auf Kuhmilch, und so wurde es nichts mit der geplanten Quark- oder Schmandfüllung. Wieder Zuhause habe ich also ein bisschen gebastelt und heraus kam eine Tarte mit Chia, Cashewkernen, Beeren und Sojajoghurt. Die hat super geschmeckt und kann ganz ohne Reue genossen werden. Da es nur darum ging, auf die Kuhmilch zu verzichten, habe ich ein Ei in die Kruste gegeben. Eine vegane Alternative habe ich euch aber unten auch aufgeschrieben.

In den nächsten Tagen möchte ich euch hier noch ein bisschen mehr über unsere gesamte Reise, den Stadtteil Williamsburg/ Brooklyn, NYC für Foodies und einen Foodmarket erzählen. Da es aber wirklich eine Menge Bilder sind, kommt das so peu à peu und zwischendurch auch andere Beiträge.

Achja, und noch eine kleine Neuerung erwartet euch: Da ich schon seit einiger Zeit Klicks aus dem englischsprachigen Raum bekomme, möchte ich zumindest mal testen, meine Rezepte auch auf Englisch zu verbloggen. Dies ist jetzt mal die Gelegenheit, damit anzufangen. Ob ich es beibehalte, weiß ich noch nicht. Über Feedback oder eure Erfahrungen zum fremdsprachlich englischen Bloggen würde ich mich freuen: Bloggt ihr auch zweisprachig? Wie aufwändig findet ihr es? Stört es euch beim lesen oder findet ihr es okay?

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And now in English:

Recently I thought a lot about starting to blog in German AND English. As I am starting my little USA special today, this is just the right day to start! So for the beginning I brought a healthy berry tarte, dressed up as a flag. I had something like this on my mind for weeks, but my Mom tries to avoid cow’s milk at the moment and so it turned out totally different than I planned at first. The filling is from cashew nuts, chia, soy yogurt and berries. It’s delicious and almost completely guilt-free! There’s one egg in the crust, but I wrote down a fully vegan version, too. Stay tuned for the articles coming up in the next couple of days: I am going to show you everything about our trip, about the part of Williamsburg/ Brooklyn we lived in, New York as a foodie heaven and a very cute food market.

Summer Healthy Berry Tarte2

Rezept für eine 20-24cm Springform – recipe for a 20-24cm baking pan:

160g Dinkelmehl – 160g spelt flour
40g gemahlene Mandeln – 40g grated almonds
2 EL Dinkelvollkornmehl – 2 tblsp. dark spelt flour
80g (Soja-) Margarine – 80g (soy-) margarine or shortening
1 Ei – 1 egg

100g Cashewkerne – 100g cashew nuts
150g Sojajoghurt natur – 150g unsweetened soy yogurt
2 1/2 EL Zucker – 2 1/2 tblsp. sugar
Vanillemark – vanilla 
2 EL Chiasamen – 2 tblsp. chia
2 Handvoll frische Beeren nach Wahl – 2 hands full fresh berries of choice

200g Trockenerbsen o.ä. zum Blindbacken – 200g dried peas for crust baking

Die Cashewkerne mindestens 1 Stunde, aber bis zu 5 Stunden in Wasser einweichen. Je länger die Einweichzeit, desto glatter und sahniger die Creme.

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die trockenen Zutaten für die Kruste kurz vermischen und das Ei und die Margarine in Flöckchen unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Für die vegane Version das Ei durch 20g mehr Margarine ersetzen. Den Teig auf etwas Mehl ausrollen, in die Springform drücken und einen Rand hochziehen. Den Rand eventuell begradigen. Eine Lage Backpapier auf den Teig drücken und mit getrockneten Erbsen oder Bohnen füllen. Im Ofen ca. 25 Minuten backen, dann Erbsen und Backpapier entfernen und noch einmal 5 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und zur Seite stellen. Für die Cashewcreme die Kerne abgießen und in einem Multizerkleinerer sehr fein pürieren, bis sie zu einer Art Paste werden. Die Paste mit dem Sojajoghurt, Vanille und Zucker verrühren (statt des Zuckers kann auch Ahornsirup oder Honig verwendet werden). Chiasamen untermischen und 15 Minuten stehen lassen. Die Creme in die Piekruste löffeln und mit Beeren bedecken. Bis zum Verzehr kaltstellen.

English Instructions:

Soak the cashews for at least 1 hour.

Pre-heat the oven to 160°C. Mix dry crust ingredients and add the egg and margarine. For a vegan version skip the egg and add 20g margarine. Knead until the dough is smooth. Roll out the dough on a floured surface and place it into the baking pan. Straighten the edges, if necessary. Place a baking paper on the dough and fill it with dried peas for baking. Bake 25 minutes, then take away the peas and the paper and bake uncovered for additional 5 minutes. For the filling pour the cashew water into the sink. In a food processor, grate the cashews until it becomes a smooth paste. Add soy yoghurt, vanilla and sugar. (You could also use honey or maple syrup instead of sugar!). Then mix with chia seeds and let the mixture sit for 15 minutes. Spoon into the crust and top with berries. Keep cool until served.

Carina

 

Versunkener Heidelbeer-Schmand-Kuchen + Gewinner des Give Aways

Versunkener Blaubeer-Schmand-Kuchen1

Ihr Lieben, ich habe aufregende News! Ich gehe mal wieder auf Reisen. Aber nicht irgendwo hin, nein, dieses Mal…ich kann es noch kaum glauben…geht es nach New York!! Ich war ja als Austauschchülerin in den USA, aber das ist schon eine Weile her. Und ehrlich gesagt habe ich damals auch nur das „platte Land“ gesehen, den weiten Mittleren Westen. Deswegen bin ich umso aufgeregter, dass es nun geklappt hat und fiebere schon monatelang drauf hin!

Versunkener Blaubeer-Schmand-Kuchen

Hach, New York…ich freu mich so auf dich!

Ihr versteht warscheinlich, dass es in den nächsten Tagen hier ein wenig stiller wird, denn die Tage im Big Apple möchte ich vollkommen auskosten. Wer ein wenig dabei sein möchte, darf mir gern auf Instagram folgen, mein Name dort ist: raspberrysue_. Ich werde sicher den einen oder anderen Eindruck dort zeigen. Ansonsten gibts aber eine kleine Pause. Und wenn ich wieder da bin, gibt es viel zu erzählen.

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Ich lasse euch noch schnell das Rezept für diesen leckeren versunkenen Heidelbeer-Schmand-Kuchen da. Er ist schnell gemacht, fruchtig, nicht zu süß und schööön saftig. Perfekt zum Kaffee auf der Terasse mit der lieben Mama.

Achja, und nicht, dass ihr bis nach meiner Reise warten müsst: Vielen lieben Dank für eure zahlreichen Kommentare und Teilnahmen am Give Away mit nu3! Das Thema „Bikinifigur“ scheint uns doch alle zu bewegen und jeder geht damit anders um. Ich fand es sehr interessant, von euren Tipps und Tricks zu lesen. Und auch das Rezept hat euch sehr gefallen. Ich werde mal versuchen, öfter solche leckeren, schnellen und leichten Alltagsgerichte einzubauen. Aber jetzt endlich zur Auflösung: Das Naschpaket gewinnt

Tamara (teilnehmender Kommentar Nr. 13)

Liebe Tamara, du bekommst in Kürze eine Mail von mir. Das soll’s dann auch für heute gewesen sein, ich geh‘ packen! Falls ihr noch Tipps für NY habt, die ich nicht verpassen darf (gern auch Restaurants, Cafés…), immer her damit!

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Für eine 20cm-Springform: 

100g Butter
100g Zucker
etw. Vanillemark oder -extrakt
3 Eier
150g + 50g Schmand
180g Dinkelmehl 630
2 TL Backpulver
1/2 TL gem. Kardamom
160g Heidelbeeren*

Die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Vanille, Kardamom und nacheinander die Eier zugeben. 150g Schmand ebenfalls unterrühren. Dann das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zum Teig geben, glatt rühren. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine Springform fetten und den Teig hineingeben. 50g Schmand auf die Oberfläche klecksen und mit einer Gabel leicht in den Teig hinein marmorieren. Zum Schluss die Heidelbeeren vorsichtig auf der Oberfläche verteilen und stellenweise leicht unterheben. Wenn es TK-Früchte sind, vorher ca. 5 Minuten (nicht länger!) antauen lassen. Den Kuchen im Ofen ca. 40-45 Minuten backen und eine Stäbchenprobe machen. Er darf ruhig ein wenig „klitschig“ sein, aber natürlich nicht flüssig.

*Mein Tipp: Ich kaufe gern die Bio TK-Heidelbeeren der Rewe-Eigenmarke. Sie sind kleiner als die meisten Beeren, die man TK oder frisch in unseren Supermarkten bekommt, eher so, wie man sie in unseren Wäldern findet. Und ich finde, sie haben etwas mehr Geschmack als andere Produkte. Das ist nur mein persönlicher Tipp, ich werde nicht dafür gesponsert 😉 Ihr könnt auch jedes andere Produkt nehmen, oder bald vielleicht sogar selbst pflücken?

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Carina

 

{Gesund in den Sommer} Eierkuchen mit Kokosmehl

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Ihr Lieben, hier kommt Teil 2 zum Thema „Gesund in den Sommer“. Für diesen wollte ich gern etwas Süßes backen. Aber bitte mit Gesund-Faktor! Dafür wollte ich Kokosmehl, Agavendicksaft und Cocoa Nibs* verwenden.

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Kokosmehl wollte ich schon länger mal ausprobieren und habe mich vorher ein wenig eingelesen. Kokosmehl ist glutenfrei, sehr ballaststoffreich und kohlenhydratarm und eignet sich daher richtig gut für die gesunde Küche. Für die Herstellung wird frisches Kokosnussfleisch erst getrocknet, dann kräftig entölt und schließlich fein gemahlen. Kokosmehl sollte am besten immer nur zu einem Teil andere Mehle ergänzen. Aber schon ein Esslöffel bringt einen hohen Ballaststoffgehalt mit, und den kann man ja fast in jedem Gebäck unterbringen!

Eierkuchen mit Kokosmehl

Bei der Verwendung muss man beachten, dass Kokosmehl sehr viel Flüssigkeit bindet. Man sollte also immer etwas mehr flüssige Zutaten zugeben, als bei Rezepten mit „normalem“ Mehl. Da Kokosmehl mangels Gluten nicht aufgeht wie andere Mehle, kann man normales Mehl in Rezepten nicht einfach durch Kokosmehl ersetzen. Wenn ihr mit Kokosmehl backen möchtet, solltet ihr euch erst ein wenig informieren und dann möglichst nach originalen Kokosmehl-Rezepten Ausschau halten (amerikanische Blogs sind hier mal wieder führend).

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Agavendicksaft ist eine Zuckeralternative, die stärker süßt und im Gegensatz zu Honig auch vegan ist. Viele von euch haben ihn wahrscheinlich schon ausprobiert.

Cocoa Nibs sind kleine Stückchen aus der Kakaobohne und ein wahres Superfood: Der naturbelassene, rohe Kakao ist reich an Antioxidantien, Magnesium und vielem mehr.

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Die Eierkuchen sind ein tolles Mittagessen, schnell gemacht und mit den Früchten und dem Quark auch noch sehr sommerlich. Wenn wir ehrlich sind, werden Eierkuchen einfach nicht so richtig gesund. Aber ich liebe sie und würde nie darauf verzichten können. Immerhin ist das hier aber eine leichtere Variante, als eine mit Nutella oder Zimt und Zucker 😉

Eierkuchen mit Kokosmehl4

 Für 5 mittelgroße Eierkuchen:

3 Bio-Eier
3 EL Dinkelmehl
1 gehäuften EL Kokosmehl
1 Prs. Salz
1/2 EL Agavensirup
1 EL Magerquark
ca. 150-200 ml Milch

Etwas Öl zum Ausbacken

Topping:
5 EL Magerquark
2-3 TL Agavensirup
etwas Vanillemark
1-2 EL Cocoa Nibs
1 Handvoll Blaubeeren
2 Maracujas
etwas Milch

Zunächst alle Zutaten außer der Milch in einer Schüssel verrühren. Dann nach und nach die Milch zugeben, bis eine flüssige Konsistenz etwa so wie eine Sauce erreicht ist. Die Eierkuchen dann nacheinander in der Pfanne in ein wenig Öl ausbacken. Derweil den Quark für das Topping mit etwas Milch und dem Agavensirup glatt rühren. Vanillemark ebenfalls zugeben. Die Eierkuchen Mit je 1 EL Quark füllen, Mark von 1/2 Maracuja, einige Blaubeeren und Cocoa Nibs darauf geben. Die Eierkuchen zusammenrollen.

Und jetzt: Genießen!

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Bevor ich es vergesse: In meinem Päckchen von nu3 waren auch die Lovechock Rocks in der Sorte Mandel/ Zimt. Ich liebe ja solche umhüllten Mandeln und wollte sie als Deko auf einen Kuchen oder Cupcakes setzen. Spontan kam mir dann die Idee mit den Eierkuchen und ich muss sagen, ich bin gar nicht traurig, dass ich sie jetzt so knabbern darf. Mein heimlicher Favorit aus dem Päckchen, und so eine hübsche Verpackung!

So ihr Lieben, und jetzt hüpft noch mal schnell zu Teil 1 von {Gesund in den Sommer} rüber und macht bei der Verlosung des Naschpakets von nu3 mit! Da sind die Lovechocks übrigens auch drin…

Carina

*Das Kokosmehl, der Agavensirup, die Lovechocks und die Cocoa Nibs wurden mir von nu3 kostenlos zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wird davon nicht berührt.

{Gesund in den Sommer} Quinoa-Taler mit Kräuterjoghurt + Giveaway

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Ihr Lieben, an solchen Tagen wie heute, da spürt man bereits, dass es bald endlich Sommer wird. Ich war heute mit dem Liebsten unterwegs und hätte die Sonnenbrille am liebsten den ganzen Tag nicht abgesetzt. Juchuu! Die ersten Sommersprossen lassen sich blicken und die Jacke kann im Auto bleiben.

Zwar muss das eine oder andere Eis im Moment unbedingt sein, denn verbieten mag ich mir das auf keinen Fall. Ansonsten versuche ich aber gerade, viel Gemüse zu essen und viel zu trinken. Das fällt mir eigentlich gar nicht schwer und die Bikinifigur soll ja zumindest ein bisschen vorzeigbar sein, trotz meiner Liebe zu Kuchen und Süßem.

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Dieses Gericht habe ich neulich zum Beispiel aus einer Idee heraus gekocht, die sich als sehr lecker herausgestellt hat. Es handelt sich um kleine Taler oder Puffer aus Quinoa, Süßkartoffel und, schön saisonal, Bärlauch. Mit gekräutertem Joghurt, Bärlauchpesto und etwas Salat ein wahnsinnig gutes, leichtes Sommeressen. So mag ich das!

Die Taler habe ich gleich für zwei Tage zubereitet. Man kann sie unproblematisch einfach kurz wieder aufwärmen und ich kann sie mir auch in anderen Kombinationen gut vorstellen, zum Beispiel als vegetarisches Burger-Pattie.

Für ca. 15 Quinoa-Taler: 

50g weißer Quinoa oder Quinoa-Quick*
1 Süßkartoffel (ca. 200g)
120g Dinkelmehl
50g Bärlauch
1 kleines Ei
2 TL mediterrane Gewürzmischung, z.B. Petit Chef für Ratatouille*
4 TL rotes Palmöl* oder anderes Pflanzenöl zum Ausbacken

Den Quinoa in Wasser ca. 15 Minuten bissfest garen und dann das überschüssige Wasser sofort abgießen. Die Süßkartoffel entweder ebenfalls in Wasser kochen oder im Ofen weich garen. 200g Süßkartoffel mit einer Gabel zerstampfen und mit dem Quinoa vermischen. Den Bärlauch waschen und fein hacken, ebenfalls dazugeben. Dann das Ei, das mediterrane Gewürz und das Dinkelmehl untermischen. Das Öl in der Pfanne erhitzen und aus dem Teig ca. 15 flache Taler von jeder Seite etwa 3-4 Minuten ausbacken.

Als Sauce mag ich dazu eine Mischung aus 4-5 EL Joghurt mit je 1 kleinen Handvoll gehacktem Schnittlauch, Petersilie und Basilikum. Darauf kommt noch ein Klecks Bärlauchpesto! Schmeckt super mit frischem Salat. Wenn Bärlauch keine Saison mehr hat (leider sehr bald…) kann er durch die gleiche Menge frischen Blattspinat und eine Knoblauchzehe ersetzt werden.

Quinoa-Taler

Zu den Produkten: Ich besitze bereits Gewürzmischungen von Herbaria und mag sie sehr gern. Sie sind vielseitig einsetzbar und lecker. Das Quinoa-Quick gefällt mir, da ich Quinoa erst vor kurzem für mich entdeckt habe. In der Mischung sind weißer Quinoa, Möhrenstückchen und rote Linsen, die ich auch gern mag. Ich würde aber wohl die Bestandteile selbst eher einzeln kaufen, da der Quinoa dann auch für süße Gerichte eingesetzt werden kann. Palmöl enthält viel Vitamin A, Vitamin E, beta-Carotine und ungesättigte Fettsäuren. In anderen Gerichten hätte mich eventuell die orangefarbene Färbung gestört, für die Taler war das vollkommen in Ordnung. Zum Ausprobieren fand ich das Palmöl interessant und der Geschmack war in Ordnung. Ich würde es aber wegen der viel diskutierten Umweltaspekte eher nicht selbst kaufen.

So! Und jetzt seid ihr dran!

Juliana von den Nährstoffexperten bei nu3 hat mir freie Wahl gelassen und ich durfte für einen von euch ein tolles Naschpaket schnüren! Die Auswahl ist genau richtig für Naschkatzen wie mich, die zwar ein wenig auf ihre Figur achten möchten, aber niemals ganz auf’s Naschen verzichten könnten. Na, wer fühlt sich angesprochen? Lauter gute Sachen sind da drin. Ich finde ja, dass man ohnehin viel gemäßigter zugreift, wenn es sich um hochwertige und besondere Leckereien handelt.

nu3-GewinnUnd so könnt ihr gewinnen:

Hinterlasst einen Kommentar unter dem Beitrag, in dem ihr mit verratet, ob und wie ihr euch auf die Bikini-Saison vorbereitet. Kommentare können nur hier abgegeben werden, nicht auf Facebook oder Instagram. Es gibt keine zusätzlichen Lose, aber ich würde mich freuen, wenn ihr das Gewinnspiel teilt oder Raspberrysue und nu3 auf Facebook euren Like gebt. Das Gewinnspiel startet jetzt und läuft bis zum Sonntag, 10. Mai 2015 um 0.00 Uhr. Der Rechtsweg oder Barauszahlung sind ausgeschlossen. Damit ich euch im Falle eines Gewinns benachrichtigen kann, sollten Teilnehmer ohne Blog und ohne Hinterlassen einer Mailadresse unbedingt innerhalb von 3 Tagen nach Bekanntgabe hier auf dem Blog eine Mail an raspberrysue@gmx.de schreiben, sonst muss ich den Gewinn neu verlosen.

So, und jetzt ran an die Leckereien!

Carina

* Das Quinoa-Kochpaket wurde mir von nu3 kostenlos zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür und für die nette Zusammenarbeit!

 

{Zu Gast} Knuspriges Kräuter-Knäckebrot für Experimente aus meiner Küche

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Für den heutigen Bread Baking (Fri)day  von Yvonne von Experimente aus meiner Küche durfte ich einen Gastbeitrag schreiben. Ich habe Yvonne und ihren Lesern ein knuspriges Knäckebrot mit Kräutern mitgebracht, das ihr hier seht. Für das Rezept müsst ihr aber zu ihr rüberspringen!

Ich habe ja hier schon einmal erwähnt, dass ich seit einiger Zeit gern und oft Brot backe und habe euch mein liebstes Brotbackbuch vorgestellt. Für meinen ersten Knäckebrotversuch habe ich aber etwas recherchiert und dann ein eigenes Rezept kreiert. Und das ist richtig lecker geworden. Anis, Fenchel und Kräuter machen es schön würzig. Außerdem ist es wirklich knusrig und bissfest geworden, genau wie Knäckebrot sein soll.

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Nur das dünn Ausrollen erfordert etwas Kraft und ein gutes Nudelholz. Aber dann macht man eben gleich noch etwas Sport! Oder ich frage das nächste mal den Liebsten und erzähle ihm, dass er dann keine Hanteln mehr stemmen muss…nein, ganz so schlimm ist es nicht! 😉

Das Knäckebrot lässt sich auch ganz wunderbar anpassen, falls ihr zum Beispiel keinen Anis mögt oder etwas Rosmarin dazugeben möchtet. Und es lässt sich toll verschenken, wenn man es in ein schönes Tütchen gibt, ein selbstgemachtes Etikett und eine Schleife darumknotet. Ist mal was anderes, als immer Süßes zu verschenken!

Knäckebrot3

Also schaut schnell mal rüber und fangt an zu backen! ❤

 

{Ich back’s mir} Blueberry Muffins

Blueberry Muffins

Was ist euer absoluter Lieblingskuchen? Ich tue mich da wirklich schwer. Deswegen hat sich das „Ich back’s mir“-Thema von dem Monat, „Lieblingskuchen“, für mich als wirklich schwierige Hausaufgabe entpuppt. Dabei ist es eigentlich das einfachste Thema aller Zeiten, weil wirklich alles geht. Aber ein Lieblingskuchen ist ja nicht irgendein Kuchen. Ich backe so viel, aber aus Neugier selten zwei Mal das gleiche. Würde ich danach gehen, was ich immer wieder backe, wären es wohl vor allem Kuchen aus meiner Kindheit, wie der einfachste Zitronen-Blechkuchen aller Zeiten und Mamas Eierkikörkuchen. Oder der Russische Zupfkuchen, den der Liebste und ich heiß und innig lieben. Aber hat nicht jeder ein Rezept für Zupfkuchen?

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Und dann fiel mir auf, dass ich ein absolutes Knaller-Rezept schon abgelichtet habe und sowieso bald verbloggen wollte, nämlich diese Blaubeermuffins. Mit denen stand ich lange auf Kriegsfuß, und zwar, weil mir die meisten gekauften Blaubeermuffins viiiiiel zu süß und künstlich schmecken. Das sie auch SO GUT schmecken können, habe ich nur dunkel geahnt. Neulich habe ich mich dann mal rangewagt und wirklich ein klasse Rezept dafür gefunden. Diese Muffins haben das Potential, wieder und wieder gebacken zu werden. Ich liebe ja sowieso alles mit Beeren. Die Muffins sind damit wirklich voll beladen und süß genug um sie zum Nachmittagskaffee zu essen, aber nicht zu süß, um als Frühstück durchzugehen. Genau richtig. Wer mag, macht noch diesen köstlichen Schwarztee-Zimt-Guss dazu, der war eine spontane Eingebung. Aber richtig lecker…

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Puuuh, Problem gelöst 😉 Diese kleinen Teile kann ich problemlos als Lieblingskuchen verkaufen, denn dazu gehörten sie ab dem ersten Bissen. Achja, und ich habe ja neulich gerade erwähnt, dass sich meine Familie an Frucht im Kuchen gerade erst herantastet. Ich dachte, Blaubeeren wären noch ein bisschen viel. Aber, voll verschätzt! Ich musste mir am Ende noch einen in Sicherheit bringen, denn meine Mutter war auch total begeistert.

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Deswegen ist dieses Rezept mein „Lieblingskuchen“ und kommt in Clarettis Linkliste. Was wohl diesen Monat bei so einem breit gefassten Thema alles für Kuchen zusammenkommen? Hui, und nächsten Monat ist ja auch schon Dezember. Dann habe ich es tatsächlich geschafft, jeden einzigen Monat ein Rezept beizusteuern. Ich hoffe, dass es im nächsten Jahr auch wieder eine so schöne Aktion geben wird…

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Für ca. 10 Muffins:

100g Butter
100g brauner Zucker
150g Dinkelmehl
1 1/2 TL Backpulver
2 Eier
1 Msp. Muskat
etw. Orangenschale
1 Prs. Salz
150 Blaubeeren, frisch oder TK
Mark von 1/2 Vanilleschote
1 TL Zimt
etw. Ingwer

Butter und Zucker cremig schlagen. Das Salz, Vanillemark, Orangenschale, ein kleines bisschen Muskat und Ingwer, 1/2 TL Zimt und die Eier unterrühren. Das Mehl und Backpulver vermischen und dann nur noch kurz unter den Teig heben. Ebenso mit den Blaubeeren verfahren. Falls TK-Blaubeeren verwendet werden, diese erst direkt vor dem Unterheben aus der Kühlung nehmen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25-30 Min. backen.

Für den Schwarztee-Zimtguss, falls gewünscht, eine halbe Kaffeetasse schwarzen Tee kräftig ziehen lassen. Mit 1/2 TL Zimt und ausreichend Puderzucker anrühren, sodass sich eine cremige Konsistenz ergibt. Über die Muffins streichen.

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{Natürlich Backen + Buchvorstellung} Buchweizen-Taler nach Amber Rose

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Ein Nebeneffekt des (Food-)Bloggens ist: Ich lerne eine Menge über Zutaten und Ernährung, UND ich bin einfach unglaublich neugierig, neue Dinge auszuprobieren. Ich versuche, eine Balance zu schaffen zwischen Zutaten, die ich schätze, und vollkommen Neuem. Gerade weil ich mich auch für die Vorteile und Verarbeitung verschiedener Mehle und Süßungsmittel interessiere, habe ich mir das Backbuch „Natürlich backen mit Amber Rose“ gekauft. Beim nächsten Supermarktbesuch sprang  mir dann Buchweizenmehl ins Auge und ich wollte es unbedingt mal probieren. Da traf es sich gut, dass Amber im Buch damit einen meiner All-time-favorits vorstellt, Pancakes. Die habe ich am nächsten Morgen gebacken.

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Das Buchweizenmehl hat mir gut gefallen. Es hat einen angenehm nussigen Geschmack, der aber nicht zu aufdringlich ist, weil das Rezept auch einen Anteil Dinkelmehl enthält. Außerdem hat es ein bisschen mehr „Biss“ als normales Weizenmehl. Die Pancakes würde ich auf jeden Fall wieder machen. Die kleinen Taler haben wirklich gut geschmeckt und gerade jetzt im Winter kann ich sie mir auch gut mit ein paar Gewürzen im Teig vorstellen.

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Ich überlege nun schon, in welchen Rezepten ich das Buchweizenmehl noch verwenden könnte. Leider ist in dem Buch nur noch ein weiteres Rezept vorhanden, die meisten werden mit Dinkel- und Nussmehl gebacken. Insgesamt gefällt mir das Buch aber sehr gut. Wie der Titel sagt, wird vor allem mit natürlichen Zutaten gebacken. Das heißt aber nicht, dass es sich um „Gesundheitsküche“ handelt, denn Kuchen ist Kuchen und nicht unbedingt gesund. Aber ein bisschen natürlicher zu backen reicht vielleicht auch schon. Und kompletter Verzicht ist natürlich ausgeschlossen. Aber auch wenn ich gern Kuchen esse, möchte ich gern ein bisschen darauf achten, was drin ist.

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Die Rezepte sind recht vielfältig und meist mit Obst. Es gibt auch noch kleinere Kapitel zu u.a. Getränken und Desserts. Ich habe schon jetzt einige Dinge gefunden, die ich sicher noch ausprobieren möchte. Unter anderem würde ich auch gern mal mit Kastanienmehl backen, aber das habe ich bisher noch nicht gefunden. Da Dinkel- und Nussmehle eigentlich auch im Supermarkt immer zu bekommen sind, habt keine Angst, dass die Zutaten in dem Buch zu ausgefallen sind. Das trifft nur auf wenige Rezepte zu. Wenn man ein paar Grundzutaten im Haus hat, sind fast alle Rezepte ohne einen Extra-Einkauf umsetzbar.

Buchweizentaler1

Für ca. 20 kleine Pancakes:

125g Buchweizenmehl
60 helles Dinkelmehl
1 TL Weinstein-Backpulver
1/2 TL Salz
1 Ei
40g Blütenhonig
200ml Mandelmilch / Vollmilch
etw. Pflanzenöl

Mehlsorten, Backpulver und Salz vermischen. Das Ei, den Ahornsirup und ein Drittel der Milch dazugeben und alles gut verrühren. Dann nach und nach die restliche Milch zugeben, bis der Teig eine gute, dickflüssige Konsistenz hat. In einer Pfanne etwas Öl oder Butter erhitzen und die Taler mit einem Löffel in die Pfanne geben. Etwas verstreichen, sodass sie gleichmäßig und rund werden. Auf jeder Seite etwa 1 Minute backen. Heiß mit Lieblingsbelag, zum Beispiel Marmelade essen. Amber Rose serviert dazu Aprikosenbutter aus getrockneten Aprikosen.

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So, und wer jetzt noch schnell etwas Buchweizenmehl besorgt, kann die kleinen Taler am Wochenende zum Frühstück genießen. Ich habe meine mit einem Klecks Joghurt und Lieblingsmarmelade, sowie Granatapfelkernen gegessen.

Habt ihr schon mit verschiedenen Mehlen experimentiert?

Happy Breakfasting! ❤

Carina

 

Schokoladenbrot ohne Reue, dafür aber mit Pistazien

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Ich bin Carina, und ich esse gern Kuchen. Leider gehöre ich nicht zu den Menschen, die einfach so viel Kuchen essen können, wie sie wollen. Deshalb darf es auch gern mal etwas ohne Buttercreme, Mascarpone oder Bergen von Zucker sein. Aber ganz verzichten kann ich dann doch nicht. Und es muss vor allem eins: lecker sein! Gibt es denn so etwas wie Kuchen mit gutem Gewissen?

Zumindest gibt es welchen, der nicht ganz so reinhaut und auch noch Gutes für mich enthält. Darauf setzen gerade viele Blogs. Clean Eating und so, ihr wisst schon. Und ich finde das eigentlich ziemlich interessant und schaue mir bei diesen Rezepten immer die Zutaten an, mit denen zum Beispiel Zucker oder Weißmehl ersetzt werden. Zum Beispiel bei Conny. Ich werde jetzt zwar nicht zur Bäckerin mit Kalorien-Maß. Aber einen Versuch wollte ich doch mal wagen, ab und zu muss ein Back-Experiment sein.

Schokokuchen

Dieses Schokoladenbrot hat vieles, was gut ist: Pistazien, Datteln, Kokosöl , Banane, und Mandeln. Und trotzdem schmeckt es gar nicht so gesund, nur nicht ganz so süß. Und das Beste: Es gibt dazu sogar Schokolade! Es ist eine rundum zufriedenstellende Nascherei für den kleinen süßen Zahn. Ich habe es sogar zum Frühstück gegessen, denn es ist allemal besser als so manches Knuspermüsli oder Croissant. Nur Vorteile also.

Schokokuchen4

Übrigens: Die wunderschöne türkisfarbene Kuchenform war mein letzter Flohmarktfund – ich MUSSTE sie haben. Die Verkäuferin hat mir gesagt, sie ist eigentlich eine dänische Milchreisform. Ich werde mich also demnächst auch mal daran probieren. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, falls es schmeckt. Aber so lange konnte ich nicht warten, um die Form auszuprobieren. Hach ❤

Schokokuchen3

Für 1 kleine Guglform oder ca. 8-10 Muffinförmchen: 

100g Erdnüsse
5 Medjool-Datteln
2 Eier
1 Banane (ca. 100g)
1 EL Kokosöl
1 TL Zimt
1 Prs Muskat
2 EL ungesüßter Kakao
2 EL gem. Mandeln (15g)
70g Dinkelvollkornmehl
50g Dinkelmehl Type 603

Die Erdnüsse im Multizerkleinerer fein zermahlen. Herausnehmen, umfüllen und anschließend die Datteln fein zerkleinern. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und in eine Schüssel geben. Die Eier und den Kakao dazugeben und gut verrühren. Die restlichen Zutaten untermischen und gut verrühren. Eine Kuchenform fetten und den  Backofen auf 180°C vorheizen. Den Kuchen ca. 25 Min. backen.

Schokokuchen2

Bananenmuffins mit Haferflocken-Pecan-Streuseln

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Zu Bananen hatte ich schon immer ein etwas gestörtes Verhältnis. Meine These: Meine Mutter hat mich als kleines Kind mit Bananen zu sehr abgefüttert. Ich habe fast jeden Tag Bananenshake oder Bananenbrei bekommen. Das hat mich wohl nachhaltig geschädigt, sodass ich in den nächsten fast 15 Jahren jeder Banane gezielt aus dem Weg gegangen bin. Irgendwann habe ich dann in seltenen Fällen mal wieder eine gegessen. Aber bitte nur pur und am besten noch halbwegs grün. Alles, was zu reif roch, oder dunkle Stellen hatte, wurde weiterhin konsequent gemieden. Das ist übrigens immer noch so. Mittlerweile geht meine Toleranz so weit, dass ich gelegentlich eine Banane in den Smoothie schneide und mein Bananenbrot (nach einem amerikanischen Rezept meiner Gastfamilie) mache ich regelmäßig aus zu matschig gewordenen Bananen (Memo an mich: Das muss ich hier unbedingt noch verbloggen!). Bananeneis, Bananenchips, Saft oder die von meinem Freund so geliebten gebackenen Bananen gehen jedoch immernoch über meine Toleranzgrenze hinaus. Wie auch vieles andere.Bananenmuffins

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich war selbst überrascht, als mir neulich der Sinn nach Bananenmuffins stand. Mit ordentlich Streusel, nom nom. Da stand ich dann abends um neun noch in der Küche und habe gestreuselt. Am nächsten Morgen haben sie dafür aber das tollste Frühstück gemacht! Sehr zu empfehlen. Ich gebe gern etwas Dinkelvollkornmehl in den Teig. Zusammen mit den Nüssen und Haferflocken hat das den Muffins einen nussig-crunchigen Geschmack gegeben. Mit Pecans backe ich eh selten, die sind ja leider ziemlich teuer. Und mittlerweile gar nicht mehr so einfach im Supermarkt zu bekommen…aber ab und zu muss das sein. Ich bin im Kaiser’s fündig geworden.

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Ihr Lieben, tut mir übrigens leid, dass ich in den letzten Tagen mit den Kommentaren nicht hinterher komme. Ich habe gerade eine liebe Freundin aus Schulzeiten zu Besuch und wir waren mal wieder im Orient unterwegs. Haben Sightseeing gemacht und viiiele Fotos. Interessieren euch die Bilder? Dann mache ich hier noch einen kleinen Reisepost.

Ich lese natürlich wie immer alle Kommentare und freue mich wie Bolle. Danke für euer liebes Feedback zu unserer „Five a month“- Aktion! Wir fünf Mädels sind deswegen (virtuell und in echt) wirklich vor Freude herumgehüpft! Und ich verspreche, ihr bekommt auch alle noch eine Antwort!

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So, wer hat Lust auf Muffins? 

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Für 12 Muffins:

175g Weizenmehl
40g Dinkelvollkornmehl
1 TL Natron
1 Prs. Salz
1 TL Backpulver
40g brauner Rohrzucker
100g weißer Zucker
1 Pck Vanillezucker
100g Butter
1/2 TL Zimt
1 Prs. Muskat
40g Pecannüsse
2 Eier
50ml Milch
1-2 reife Banane

Streusel: 

60g Weizenmehl
15g Dinkelvollkornmehl
25g brauner Zucker
35g Butter
25g Pecannüsse
25g kernige Haferflocken

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Alle trockenen Zutaten für den Teig in einer großen Schüssel vermischen. Die Eier in einer kleinen Schüssel zunächst verquirlen. Die Banane zermatschen. Es sollte eine große oder zwei kleine reife Bananen verwendet werden. Die Pecans fein hacken und zum Teig geben. Alles kurz vermischen. Dann die Butter schmelzen und unter den Teig geben. Von der Milch sollte nur noch so viel hinzugefügt werden, bis eine gute Konsistenz erreicht ist. Den Teig nicht länger durchrühren als nötig, eventuell auch nur mit einem Holzlöffel.

Eine Muffinform fetten oder mit Muffinscups auskleiden und den Teig auf die 12 Vertiefungen verteilen.

Für die Streusel die beiden Mehlsorten, den Zucker und braunen Zucker vermischen. Die harte Butter in Flöckchen hineinschneiden und mit den Fingern zu Streuseln verarbeiten. Wenn die Butter zu weich geworden ist, alles noch einmal für 10 Minuten in den Kühlschrank geben. Ansonsten gleich die Pecans hacken und mit den Haferflocken unter die Streusel arbeiten. Reichlich Streusel über die Muffins bröseln. Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen. Nicht zu dunkel werden lassen.
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