{Summer Comfort Food} Crushed Potatoes mit Ofentomaten

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Huch, jetzt habt ihr plötzlich über eine Woche nichts von mir gehört! Der Grund war, ich hatte es ja schon kurz erwähnt, dass ich eine Woche spontan in die Heimat fliegen musste. Ich wusste schon, dass die Woche ganz schön vollgepackt sein würde, und habe daher auch nicht damit gerechnet, dass Zeit für den Blog bleibt. So war es dann auch. Immerhin habe ich es einmal an den heimischen Badesee geschafft und war mit meiner Mutter ein bisschen bummeln. Außerdem war ich nach Jahren mal wieder in der allerallerbesten Eisdiele mit dem besten Spaghettieis der Welt. Es ist immer noch einsame Spitze! Die Woche war also trotz vieler Erledigungen sehr schön. Wenn da nicht das Flugchaos gestern gewesen wäre…aus einem geplanten Abflug um 9.30 Uhr wurde dann letztendlich wegen technischer Probleme 15.15 Uhr – meine Güte, war ich froh, als es endlich los ging. Deswegen bin ich auch heute noch ein bisschen platt und zeige euch ein Rezept, das im Archiv schon länger auf die Veröffentlichung gewartet hat. Dabei ist es so gut und super einfach!
Crushed Potatoes

Die Rede ist von diesen leckeren Crushed Potatoes, vielleicht habt ihr so ein Rezept schon mal auf Pinterest oder so gesehen (ich glaube, es gibt sie auch als „Schwedische Kartoffeln“). Und nachdem mein neuer Header ja schon nicht mehr ganz so neu ist, hat sich der aufmerksame Leser vielleicht schon gefragt, aus welchem Rezept das rechte Bild stammt – hier ist es nun, reichlich verspätet, ähem. Zum Glück aber deswegen nicht weniger lecker. Und es ist ja gerade Tomaten-Zeit, also ran da!

Crushed Potatoes5Kartoffeln sind so ein richtiges Wohlfühlessen, finde ich. Wir essen sie nicht so oft, aber wenn doch, dann dürfen sie für mich auch gern die Hauptrolle spielen. Ihr könnt zu den Crushed Potatoes gern alles mögliche essen, aber ich mochte die Kombi aus cremigem Dip, süßen Ofentomaten, Avocado und Basilikum sehr gern.

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And now in English: 

Oops, I was away for a whole week and you haven’t heard of me one bit. As I briefly mentioned before, I went home for one week very spontaneously. I already knew the week would be packed and I wouldn’t have tome for blogging. But at least I went to the lake once, did some shopping with my Mum, and after years of absence in summer time I finally had icecream in the best place around again. It was a good week except the flight chaos yesterday…we were supposed to take off at 9.30am. Well, we had to wait until 3.15pm. So today I am still a bit tired and therefore I show you a recipe that’s been waiting in the blog archive for a while. These Crushed Potatoes were so good and easy that they’re worth waiting for! We don’t have potatoes very often, but when we do, I like them as a main dish rather than only as a side. You can serve them with whatever you like, but as we are fully in tomato season, I liked them a lot with sweet oven-roasted tomatoes, creamy dip, avocado and basil. So good and comforting!

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Für 2-3 Personen / for 2-3 persons: 

5 mittelgroße Kartoffeln – 5 medium-sized potatoes
100g cremiger Feta – 100g creamy feta
150g griechischer Joghurt – 150g Greek yogurt
1 EL saure Sahne – 1 tbsp. sour cream
2 TL gehackter Dill – 2 tsp. chopped dill
1 Avocado – 1 avocado
2-3 Tomatenrispen – 2 handful of cherry tomatoes
grober Senf – coarse mustard
Salz + Pfeffer – salt + pepper
frischer Basilikum – fresh basil

etwas Butter oder Olivenöl – a bit butter or olive oil

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Kartoffeln ungeschält gut abwaschen und trocknen. Dann auf ein Blech setzen und 45 Min. backen. Den Ofen auf 140°C einstellen. Die Rispentomaten abwaschen, trocken tupfen und auf ein Blech setzen. Im Ofen 25-30 Min anrösten. Währenddessen die Kartoffeln mit einer schweren, glatten Oberfläche (z.B. der Unterseite eines Topfs) platt drücken. Den Feta mit Joghurt, Sahne und Dill cremig rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Butter oder Öl in der Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin nacheinander knusprig anbraten. Auf Tellern mit dem Fetadip, den fertigen Tomaten, Avocado, Senf und Basilikim anrichten. Noch einmal gut salzen und pfeffern.

English Instructions:

Pre-heat the oven to 180°C. Without peeling the potatoes, wash and dry them well. Then set them on a baking tray and bake for 45 minutes. Reduce the temperature to 140°C. Wash and dry the tomatoes and roast them in the oven for 25-30 minutes. Meanwhile, crush the potatoes with an even surface (e.g. a heavy pan). Mix feta, yogurt, cream and dill until creamy. Heat some butter or oil in a pan and fry the potatoes one after another until a bit crispy. Serve them with the dip, roasted tomatoes, sliced avocado, mustard and basil. Season again with salt and pepper. 

Crushed Potatoes1

Carina

 

{Gesund in den Sommer} Quinoa-Taler mit Kräuterjoghurt + Giveaway

Quinoa-Taler2

Ihr Lieben, an solchen Tagen wie heute, da spürt man bereits, dass es bald endlich Sommer wird. Ich war heute mit dem Liebsten unterwegs und hätte die Sonnenbrille am liebsten den ganzen Tag nicht abgesetzt. Juchuu! Die ersten Sommersprossen lassen sich blicken und die Jacke kann im Auto bleiben.

Zwar muss das eine oder andere Eis im Moment unbedingt sein, denn verbieten mag ich mir das auf keinen Fall. Ansonsten versuche ich aber gerade, viel Gemüse zu essen und viel zu trinken. Das fällt mir eigentlich gar nicht schwer und die Bikinifigur soll ja zumindest ein bisschen vorzeigbar sein, trotz meiner Liebe zu Kuchen und Süßem.

Quinoa-Taler1

Dieses Gericht habe ich neulich zum Beispiel aus einer Idee heraus gekocht, die sich als sehr lecker herausgestellt hat. Es handelt sich um kleine Taler oder Puffer aus Quinoa, Süßkartoffel und, schön saisonal, Bärlauch. Mit gekräutertem Joghurt, Bärlauchpesto und etwas Salat ein wahnsinnig gutes, leichtes Sommeressen. So mag ich das!

Die Taler habe ich gleich für zwei Tage zubereitet. Man kann sie unproblematisch einfach kurz wieder aufwärmen und ich kann sie mir auch in anderen Kombinationen gut vorstellen, zum Beispiel als vegetarisches Burger-Pattie.

Für ca. 15 Quinoa-Taler: 

50g weißer Quinoa oder Quinoa-Quick*
1 Süßkartoffel (ca. 200g)
120g Dinkelmehl
50g Bärlauch
1 kleines Ei
2 TL mediterrane Gewürzmischung, z.B. Petit Chef für Ratatouille*
4 TL rotes Palmöl* oder anderes Pflanzenöl zum Ausbacken

Den Quinoa in Wasser ca. 15 Minuten bissfest garen und dann das überschüssige Wasser sofort abgießen. Die Süßkartoffel entweder ebenfalls in Wasser kochen oder im Ofen weich garen. 200g Süßkartoffel mit einer Gabel zerstampfen und mit dem Quinoa vermischen. Den Bärlauch waschen und fein hacken, ebenfalls dazugeben. Dann das Ei, das mediterrane Gewürz und das Dinkelmehl untermischen. Das Öl in der Pfanne erhitzen und aus dem Teig ca. 15 flache Taler von jeder Seite etwa 3-4 Minuten ausbacken.

Als Sauce mag ich dazu eine Mischung aus 4-5 EL Joghurt mit je 1 kleinen Handvoll gehacktem Schnittlauch, Petersilie und Basilikum. Darauf kommt noch ein Klecks Bärlauchpesto! Schmeckt super mit frischem Salat. Wenn Bärlauch keine Saison mehr hat (leider sehr bald…) kann er durch die gleiche Menge frischen Blattspinat und eine Knoblauchzehe ersetzt werden.

Quinoa-Taler

Zu den Produkten: Ich besitze bereits Gewürzmischungen von Herbaria und mag sie sehr gern. Sie sind vielseitig einsetzbar und lecker. Das Quinoa-Quick gefällt mir, da ich Quinoa erst vor kurzem für mich entdeckt habe. In der Mischung sind weißer Quinoa, Möhrenstückchen und rote Linsen, die ich auch gern mag. Ich würde aber wohl die Bestandteile selbst eher einzeln kaufen, da der Quinoa dann auch für süße Gerichte eingesetzt werden kann. Palmöl enthält viel Vitamin A, Vitamin E, beta-Carotine und ungesättigte Fettsäuren. In anderen Gerichten hätte mich eventuell die orangefarbene Färbung gestört, für die Taler war das vollkommen in Ordnung. Zum Ausprobieren fand ich das Palmöl interessant und der Geschmack war in Ordnung. Ich würde es aber wegen der viel diskutierten Umweltaspekte eher nicht selbst kaufen.

So! Und jetzt seid ihr dran!

Juliana von den Nährstoffexperten bei nu3 hat mir freie Wahl gelassen und ich durfte für einen von euch ein tolles Naschpaket schnüren! Die Auswahl ist genau richtig für Naschkatzen wie mich, die zwar ein wenig auf ihre Figur achten möchten, aber niemals ganz auf’s Naschen verzichten könnten. Na, wer fühlt sich angesprochen? Lauter gute Sachen sind da drin. Ich finde ja, dass man ohnehin viel gemäßigter zugreift, wenn es sich um hochwertige und besondere Leckereien handelt.

nu3-GewinnUnd so könnt ihr gewinnen:

Hinterlasst einen Kommentar unter dem Beitrag, in dem ihr mit verratet, ob und wie ihr euch auf die Bikini-Saison vorbereitet. Kommentare können nur hier abgegeben werden, nicht auf Facebook oder Instagram. Es gibt keine zusätzlichen Lose, aber ich würde mich freuen, wenn ihr das Gewinnspiel teilt oder Raspberrysue und nu3 auf Facebook euren Like gebt. Das Gewinnspiel startet jetzt und läuft bis zum Sonntag, 10. Mai 2015 um 0.00 Uhr. Der Rechtsweg oder Barauszahlung sind ausgeschlossen. Damit ich euch im Falle eines Gewinns benachrichtigen kann, sollten Teilnehmer ohne Blog und ohne Hinterlassen einer Mailadresse unbedingt innerhalb von 3 Tagen nach Bekanntgabe hier auf dem Blog eine Mail an raspberrysue@gmx.de schreiben, sonst muss ich den Gewinn neu verlosen.

So, und jetzt ran an die Leckereien!

Carina

* Das Quinoa-Kochpaket wurde mir von nu3 kostenlos zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür und für die nette Zusammenarbeit!

 

Kartoffelrösti mit Lachs und Frischkäse

Kartoffelrösti4

Diese Woche ist bei mir Kartoffelwoche. Die Kartoffel ist bei uns manchmal eher das Stiefkind. Ich koche gern schnelle Pastagerichte, die nach Feierabend ratz fatz fertig sind. Der Liebste ist ein Reisfan durch und durch. Die Kartoffel dagegen hat manchmal ein etwas angestaubtes Image und braucht einfach so lange zum Kochen…da kommt sie weniger auf den Tisch. Aber diese Woche…ist Kartoffelwoche!

Kartoffelrösti

Auf dem Blog wollte ich euch unbedingt diesen Kartoffelrösti zeigen, von dem wir beide nicht genug bekommen konnten. Mit Frischkäse und Rucola ist er einfach sagenhaft lecker und auch recht einfach gemacht, weil der Backofen das meiste übernimmt. Und ich finde ihn mit dem Lachs einfach perfekt, absolutes Soulfood. Den könnte man auch weglassen. Oder man isst den Rösti wie mein Liebster mit Schinken, wenn man keinen Lachs mag. Ich würde jede der drei Varianten essen…lecker!

Kartoffelrösti2

Heute gab es Pellkartoffeln mit selbstgemachtem Kräterquark, und ich plane noch ein weiteres Kartoffelgericht diese Woche. Denn jetzt gerade habe ich mal richtig Lust auf die dicke Knolle. Wie haltet ihr es so mit Kartoffeln, Nudeln und Reis?

Kartoffelrösti3

Ach übrigens, habt ihr gemerkt, dass ich euch den Rösti schon in meinem nagelneuen Header untergemogelt habe, ohne dass er auf dem Blog zu finden war? Hihi…ich fand das Bild so passend dazu.

Kartoffelrösti5

Für eine großen Kartoffelrösti mit Lachs und Frischkäse: 

3-4 große Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
1 große Zwiebel
1 TL mittelscharfer Senf
2-3 EL Mehl
1 EL Butter
2 Eier
Salz + Pfeffer

einige Scheiben Lachs
4 EL Frischkäse
ein Schuss Milch
Rucola

Die Kartoffeln schälen und am besten in der Küchenmaschine fein raspeln. Von Hand reiben geht natürlich auch, ist aber etwas mühsam. Die Kartoffelraspel in einem Geschirrtuch oder Küchenkrepp kurz fest einwickeln und ausdrücken, damit überschüssige Flüssigkeit aufgesogen wird. Die Zwiebel fein hacken und mit dem gepressten Knoblauch unter die Kartoffelmassen heben. Mit Senf, Mehl, Eiern, Salz und Pfeffer gut verrühren. Die Butter in einer ofenfesten Pfanne auf dem Herd schmelzen. Dann die Kartoffelmasse in der Pfanne verteilen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 30-35 Min. stocken und leicht bräunen lassen.

Den Frischkäse (ich habe 2 EL normalen und 2 EL Kräuterfrischkäse genommen) mit einem Schuss Milch glattrühren. Eventuell mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Rucola kurz abbrausen. Den Rösti in Stückchen schneiden. Mit etwas Rucola, einem Klecks Frischkäse und einer Scheibe Lachs servieren.

Die Portion reicht für 3-4 Personen. Falls vom Rösti etwas übrig bleibt, lässt er sich auch super zum Abendessen kalt und in kleine Würfel geschnitten mit einem Dip servieren.

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Guten Appetit!

Carina ❤

{Für kalte Tage} Herzhafte Winter-Minestrone

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Ihr Lieben, nachdem wir nun ein paar Vitamine getankt haben, folgt ein bisschen herzhafte Winterküche. Etwas zum drauf freuen, dran wärmen und zuschlagen. Winterküche hat es mir in diesem Jahr richtig angetan. Seit Anfang November habe ich schon richtig Lust auf herzhafte Eintöpfe, warme Suppen und ähnliches. Wenn die Winterküche zunächst auch eher derb und wenig verlockend erscheint, so bringt sie doch ein paar ganz feine Dinge mit, die man ebenso genießen kann, wie die Gemüsevielfalt in Spätsommer und Herbst. Um diese zu entdecken, habe ich mir in diesem Jahr schon früh das Buch „Wohlig warme Winterküche“ von Caroline Hofberg gegönnt. Ein Buch, das mich richtig begeistert hat und zudem ich auch gern noch etwas schreiben möchte.

Minestrone

Mit als erstes sprach mich aus dem Buch die Winter-Minestrone an, die wirklich herrlich aussah. Seitdem ging sie mir nicht mehr ganz aus dem Kopf und auch wenn der Mann eigentlich nicht so gern Suppen isst, wurde sie dann schnellstens etwas abgewandelt nachgekocht. Immerhin ist das hier eine Suppe, in der viel bissfestes drin ist und sie hat auch noch Speck (!), die geht auch beim männlichen Publikum ohne weiteres durch. Natürlich kann man den Speck auch weglassen, das würde ich in einer sommerlichen Variante auf jeden Fall machen. Und hat sie auf jeden Fall beiden sehr gut geschmeckt. Das nächste Mal würde ich aber die Menge erst teilen, bevor ich die Nudeln mitkoche. Wenn man die Minestrone am nächsten Tag noch einmal essen möchte, sind die Spaghetti einfach nicht mehr so schön bissfest. Ist nicht total schlimm, aber ein Punkt den ich anders machen würde.

Minestrone3

Für einen großen Topf (ca. 4-5 Potionen):

1 Zucchino
1 Zwiebel
1 Möhre
1 Knoblauchzehe
1 Stück Landschinken (ca. 50g oder mehr nach Belieben)
2 kl. Pastinaken
1 Handvoll dicke Bohnen (z.B. TK)
1-2 gr. Kartoffeln, festkochend
1 Stange Porree
1 Liter Gemüsebrühe
1 Dose stückige Tomaten
Balsamicoessig
1 Handvoll Spaghetti
Olivenöl
Salz und Pfeffer, italienische Kräuter
Parmesankäse

Minestrone2

Knoblauch und Zwiebel fein würfeln. Schinken in feine Streifen schneiden. Das restliche Gemüse wenn nötig waschen, schälen und in Ringe oder Würfel schneiden. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Den Schinken dazugeben. Nach 2 Minuten das Gemüse komplett dazugeben und einige Minuten unter häufigem Rühren anbraten. Dann die Tomaten und die Gemüsebrühe aufgießen und die Minestrone zugedeckt ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme leicht köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Anschließend die Spaghetti dazugeben und mit Gewürzen und Balsamico abschmecken. So lange weiterköcheln, bis die Spaghetti bissfest gegart sind. Vor dem Servieren großzügig Parmesan über jede Portion streuen. Wer mag, kann auch eine Parmesanrinde mitkochen und diese vor dem Servieren entfernen, das gibt extra Geschmack.

Guten Appetit!

Carina ❤

Ziegenkäse-Risotto mit karamellisiertem Ofengemüse

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Ihr Lieben, neulich kam der Risotto-Jeeper! Und zwar wie. Da traf es sich gut, dass der Kühlschrank voller farbenfrohem Sommergemüse war. Risotto und Ofengemüse, das wär doch was…aber das Gemüse bitte karamellisiert. Mit italienischen Kräutern…und…wie wäre es mit Ziegenkäse UND Parmesan?! Ihr wisst mittlerweile, ich neige gelegentlich zu Übertreibungen. Diese Übertreibung stellte sich als absolut köstlich heraus. Mal wieder ein Gericht, das der Liebste erst kritisch beäugte. Zu viel Gemüse, zu wenig Fleisch. hinterher lautete das Urteil: Kannst du gern mal wieder machen! Strike!

Risotto

Während das Risotto vor sich hin gart und immer saftiger und käsiger wird, geht diese Farbbombe von Gemüseblech für einige Zeit mit ordentlich Kräuter- und Zuckermantel in den Ofen. Hach, gibt es etwas herrrlicheres als Ofengmüse mit Kräutern? Ich hätte alles direkt vom Blech aufessen können…aber nein! Denn auf dem käsigen Risotto macht sich das Gemüse einfach fabelhaft, das Warten lohnt sich also. Vor dem Servieren habe ich noch einen Klecks selbstgemachte Ratatouille und etwas mehr Parmesan darauf gegeben. Und dann: Genießen!

Es eignet sich natürlich auch jedes andere Gemüse, das sich auf dem Blech rösten und karamellisieren lässt…ich kann mir da noch jede Menge verschiedene Tomatensorten, Aubergine, Kürbis usw. vorstellen.

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Für 2-3 Personen:

2 große Tomaten
1 Handvoll Kirschtomaten
2 Möhren
1 kl. Zucchino
etwas Zucker
Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin

250g Risottoreis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Olivenöl
ca. 300ml Gemüsebrühe
100ml Weißwein (nicht zu sauer!)
1 Schuss Gemüsesaft
1 TL Tomatenmark
100g Ziegenfrischkäse
50g Pamesan
Salz, Pfeffer, edelsüße Paprika, ital. Kräuter

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Das gesamte Gemüse in dünne Scheiben oder Streifen schneiden. Auf ein Backbleck legen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Mit Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer und 1-2 TL Zucker bestreuen. Bei 170°C ca. 25 Minuten im Ofen karamellisieren.

Derweil die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. In der Pfanne in etwas Olivenöl 1 Minute anschwitzen. Den Risottoreis zugeben und 2 Minuten lang regelmäßig umrühren. Mit dem Weißwein und etwas von der Brühe ablöschen. Dann die Hitze etwas reduzieren, das Risotto garen lassen und immer wieder etwas Brühe und einen Schuss Gemüsesaft angießen. Nach ca. 20 Minuten den Ziegenkäse und das Tomatenmark einrühren. Dann den Parmesan reiben und unter das Risotto ziehen. Das Risotto mit Gewürzen abschmecken und den Gargrad überprüfen. Der Reis sollte nicht matschig, sondern noch leicht bissfest sein. Dann vom Herd nehmen. Mit dem Ofengemüse, eventuell einem Klecks Ratatouille und etwas mehr Parmesan anrichten.

Risotto1

Chicken Korma (mit oder ohne Chicken)

ChickenKorma

Mein Asien-Tick kommt wieder durch. Dieses Gericht habe ich das erste Mal vor einigen Wochen für Freunde gekocht. Weil es auf Instagram so gut ankam und nach dem Rezept gefragt wurde (ich aber nicht so gern ganze Rezept auf dem Handy tippe) habe ich mich entschlossen, es hier zu veröffentlichen.

Das Chicken Korma ist nicht 100%ig Original, ich habe einfach meine eigene Interpretation daraus gemacht. Wenn es nach mir ginge, wäre es eher ein Tofu Korma geworden. Genauso gut kann es mit mehr Kartoffeln statt Fleisch zubereitet werden. Aber der Mann im Haus will ab und zu Fleisch. Ich finde aber tatsächlich, dieses Gericht braucht kein Fleisch. Tofu würde ich genauso vorher marinieren wie das Fleisch, mit Kartoffeln würde ich den Joghurt und die Gewürze erst beim Kochen einrühren.

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Was das Gemüse angeht, könnt ihr es auf jeden Fall variieren. Bei mir sind grüne Spitzpaprika, Möhren, Kartoffel und Kichererbsen in den Topf gewandert. Das mit den Kichererbsen war beim ersten Kochversuch eine spontane Idee und gefiel mir so gut, dass sie auf jeden Fall wieder rein mussten. Probiert es mal aus! Kichererbsen entwickeln sich langsam zu einem absoluten Dauerbrenner in meinem Vorratsschrank (zum Beispiel auch in Salaten).

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Wenn ihr Fleisch oder Tofu mit hineingebt, fangt ihr am besten morgens an (oder so ca. 5h vorher), es mit Joghurt, Knoblauch und Ingwer zu marinieren wie auf dem Bild unten. Das ist das Einzige an dem Gericht, was etwas Zeit braucht.

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Das Gericht ist eine wunderbare Kombination aus verschiedenen Gewürzen. Da würde ich ganz nach Lust und Laune abschmecken. Die Angaben sind nur ungefähre Richtwerte. Wer es scharf mag, sollte auf jeden Fall noch etwas mehr Chili hinzugeben. Auch Curry kann noch dazu, wer mag.

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Für 4 Personen:

(bitte von der Liste nicht abschrecken lassen, viele Dinge kommen aus dem Vorrat)

600g Hühnchen oder Tofu
2 Knoblauchzehen
150g Joghurt
1cm frischer Ingwer
1 Zwiebel
1 getr. Chilischote
1/2 Dose Kichererbsen
2 scharfe Spitzpaprika
1 große Kartoffel
2 Möhren
1 EL Sesamöl
1 TL Koriander
1 TL Kurkuma
1 TL Garam Marsala
1/2 TL schwarzer Pfeffer
1 Dose Kokosmilch
40g gem. Mandeln
Saft von 1/2 Limette (oder ggf. Zitrone)
etwas Salz

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Das Fleisch oder den Tofu in mundgerechte Stücken schneiden. Mit dem Joghurt, dem gepressten Knoblauch und dem Ingwer in einer Schüssel verrühren und mit Frischhaltefolie abdecken. Mindestens 5 Stunden marinieren. Das Gemüse waschen, wenn nötig schälen und in Wüfel oder Stückchen schneiden. Die Zwiebel hacken. In einem Wok oder einer großen Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebelwürfel und die gehackte getrockenete Chilischote darin kurz anbraten. Das Garam Marsala, Kurkuma, den Koriander und den Pfeffer dazugeben und 2 Minuten rösten (dabei am besten die Dunstabzugshaube einschalten, die Gewürze reizen die Schleimhäute). Anschließend das Hühnchen oder Tofu samt Marinade dazugeben. Für 10 Minuten anbraten und gelegentlich rühren. Mit Kokosmilch und ca. 200ml Wasser aufgießen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen, die gemahlenen Mandeln und den Limettensaft einrühren. Eventuell mit etwas Salz abschmecken und mit frischem Koriander zu Duftreis servieren.

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Orientalischer Brotsalat mit Kräuter-Joghurt

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Achtung, hier kommt der perfekte Sommersalat! Ob nun zum Grillen, oder als leichtes Abendessen mit ein paar Tapas, er ist einfach spitzenmäßig. Entdeckt habe ich das Rezept für den Libanesischen Brotsalat, genannt Fattoush, im wunderbaren Buch „Homemade Sommer“ von Yvette van Boven. Ich habe wie meistens ein bisschen improvisiert und ein paar Zutaten verändert. Es kommt auch wieder meine neue „Geheimwaffe“ Sumach zum Einsatz. Dieses türkische Gewürz, das eher säuerlich schmeckt, macht sich in Dressings, Salten, Suppen und Dips einfach richtig gut. Also keine Angst vor einem Gewürz mehr im Schrank, das man einmal benutzt und dann nie wieder. Ich finde, man kann es sehr vielfältig einsetzen. Übrigens auch für diese Zatar-Gewürzmischung und den Kichererbsen-Salat von vor ein paar Wochen.

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Den Salat hat es bei uns garantiert nicht das letzte Mal gegeben, denn er ist eine klasse Kombi aus einigen Zutaten, die ich so richtig gern mag: Spinat, Kichererbsen, Tomaten, Ciabatta, Joghurt. Und auch meine geliebte Aubergine durfte endlich mal auf den Teller. Der Liebste mag sie überhaupt nicht, deswegen ist sie meistens tabu. Wenn man den Salat aber so wie ich ein bisschen „sortiert“ auf den Teller bringt, kann sich jeder so bedienen, wie es ihm schmeckt. Und ich hatte meine Aubergine ganz allein für mich.

Ich verbinde mit dem Salat gleich einen lauen Sommerabend auf dem Balkon, so haben wir ihn nämlich das erste Mal gegessen. Auch bei Gästen kommt er bestimmt gut an!

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Das Buch „Homemade Sommer“ kann ich euch nur empfehlen. Ich finde es sehr inspirierend und blättere gern darin herum. Es ist auch schon mit Klebezetteln gespickt und ich werde demnächst noch mehr daraus ausprobieren. Mir gefällt die Mischung aus absoluten Basics (wie z.B. Quark-Herstellung) und tollen Rezepten mit Pfiff, wie dem Fattoush. Lasst euch von der Zutatenliste nicht abschrecken, das meiste hat man Zuhause oder kann es im Supermarkt einkaufen.Das Sumach ist die einzige Zutat, die wohl nicht jeder sowieso ab und zu verwendet.

Brotsalat4

Orientalischer Brotsalat:

2 Auberginen
1 Oliven-Ciabatta oder anderes Ciabatta
1 Bund Frühlingszwiebeln
1/2 Dose Kichererbsen
1 große Handvoll Kirschtomaten
1/4 Salatgurke
1 Handvoll frischer Spinat
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Brotsalat

Dressing:

2 EL Rotweinessig
1 EL Honig
1 TL Sumach (ersatzweise Saft von 1/4 Zitrone)
1 EL Olivenöl

Kräuter-Joghurt:

200g cremiger Vollmilch-Joghurt
1 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackte Minze
1 TL Sumach
Saft von 1/4 Zitrone
Salz
1 Knoblauchzehe

Brotsalat2

Die Aubergine in Würfel schneiden und mit der gehackten Zwiebel, einer gepressten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl vermischen. In eine Auflaufform geben, sodass die Stückchen sich nicht bedecken, und bei 180°C 20 Minuten rösten. Derweil die Gurken und Tomaten in kleinere Stückchen schneiden, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Das Ciabatta in kleine Stücke zerzupfen und in einer Pfanne mit sehr wenig Öl rösten. Die Kichererbsen abgießen. Den Spinat waschen und evtl. von den Stielen befreien. Die Auberginen nach dem backen noch einmal durchrühren und mit all den anderen Zutaten in der Schüssel anrichten. Für das Dressing alle Zutaten zusammenrühren und abschmecken. Für den Joghurt ebenfalls alle Zutaten verrühren und abschmecken. Den Salat mit beidem genießen.

Schnell gemacht: Spargel mit Prosciutto und pochierten Eiern

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WOW! Vielen Dank für eure zahlreichen begeisterten Reaktionen und Kommentare zum letzten Beitrag, der Zitronen-Quark-Tarte! Ich hätte gar nicht gedacht, dass sie so ein Kracher wird, zumal es sich eher um eine schnelle Eingebung mit sofortigem Sprint in die Küche, als um ein sorgsam geplantes Backvorhaben handelte. So kann es kommen, manchmal kommen eben diese spontanen (leckeren) Geistensblitze am besten an!

Seit gestern vormittag sind mein Liebster und ich nun auch wieder Zuhause angekommen. Hä? Werdet ihr vielleicht denken. Die war ja ewig im Urlaub. Ja, stimmt, und zwar vier ganze Wochen. Ihr könnt mir glauben, das war auch mal nötig. Ich habe erst nach über zwei Wochen begonnen, richtig abzuschalten. Dafür dann aber auch komplett. Lange geschlafen, gebacken, in der Sonne gelegen, in der Ostsee gebadet, durch Kopenhagen geradelt. Den Geburtstag meines Liebsten gefeiert, gegrillt, WM-Eröffnung geschaut und noch viel mehr. Deswegen habe ich auch, shame on me, in der letzten Zeit die Antworten auf eure vielen lieben Kommentare etwas schleifen lassen…zwar wollte ich den Blog nicht ganz brach liegen lassen und ab und zu etwas von mir hören lassen, aber auch nicht zuviel kostbare Zeit im Internet verbringen. Ich hoffe, ihr seht mir das nach und jetzt bin ich wieder voll da!

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Nun sind wir zurück im Orient. Und ich kann euch versichern: Es ist heiß, heiß, heiß! Da mich jetzt erst einmal zahlreiche Dinge in Atem halten wie ein Berg Arbeit und danach Wäsche, Koffer auspacken und Staub wischen, gibt es heute für euch nur eine kleine Inspiration statt einem wirklichen Rezept.

Leider ist auch die Spargelzeit schon wieder fast vorbei!  Es könnte zwar sein, dass ich noch ein Last Minute Rezept mit Spargel einschiebe…aber ansonsten war’s das schon wieder! Schaaaade…Ich habe sie aber dieses Jahr voll ausgenutzt und Spargel in verschiedenen Variationen gemacht. Und mir ist aufgefallen: Die Vorfreude und Euphorie über die beginnende Spargelzeit scheint eher so ein „Frauen-Ding“ zu sein. So versicherten mir einige Männer in meinem Dunstkreis, sie würden ihn zwar essen, aber die übersteigerte Vorfreude ihrer Frauen darauf könnten sie nicht verstehen. Genauso wie das Sofort-zum-Spargelmann-Rennen, wenn es die ersten Stangen zu kaufen gibt. Na gut, liebe Männer, dann freuen wir uns eben allein jedes Jahr auf’s Neue. Und ihr esst ja trotzdem mit.

Dieses Gericht ist mal auf die schnelle gemacht, aber ist geschmacklich top und auch was für’s Auge wie ich finde. Genau das richtige, um den Spargel wieder in seine lange Sommer-Herbst-Winter-Pause zu verabschieden. Und ich habe mich dafür auch das erste Mal an das von allen gefürchtete Eier pochieren gewagt. Dafür habe ich ein bisschen vorab recherchiert und diese total gelingsichere und kinderleichte Methode von Ylva vom Blog Der Klang von Zuckerwatte gefunden. Da ist sogar ein Video dabei, besser geht’s nicht. Danke, liebe Ylva, du hast den Mythos gebrochen und endlich bekomme ich es auch hin!

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Der Spargel wird mit würzigem Prosciutto umwickelt und mit leckeren Kernen bestreut. Als vegetarische Variante könnte ich mir vorstellen, in mit in Längsstreifen geschnittener Zucchini zu umwickeln, die kurz mit etwas Knoblauch in der Pfanne gegart wurde. Und wisst ihr eigentlich schon, wie klasse frischer Basilikum zu Spargel schmeckt?

Für 2 Personen mit kleinerem Hunger oder als leichtes Abendessen:

1 Bund grüner Spargel (500g)
4 Eier
6-8 Scheiben Prosciutto (für Vegetarier: hauchdünne Zucchinistreifen)
1 EL Sonnenblumenkerne
Salz + Pfeffer
einige Blätter Basilikum
etwas Öl

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel zunächst zwei Minuten lose darin schwenken. Salzen und pfeffern. Dann den Spargel herausnehmen, mit Prosciutto (oder Zucchinistreifen) zu gleich großen Bündeln wickeln und noch einmal einige Minuten in die Pfanne tun. Derweil die Eier nach eurer erprobten oder der oben verlinkten Anleitung pochieren. Wenn sie fertig sind, den Spargel auf Tellern anrichten, die Eier darauf geben, alles mit den Sonnenblumenkernen bestreuen und noch einmal salzen und pfeffern. Mit einigen Basilikumblättern anrichten.

Spargel

Sommerabendessen: Süßkartoffelquiche mit grünem Spargel und Prosciutto

Süßkartoffelquiche

Ist es nicht herrlich draußen? Nachdem es gestern ausnahmsweise einmal geregnet hat, strahlt die Sonne jetzt wieder so, als wäre nichts gewesen. Ein Träumchen! Das heißt für alle Hobbyköche und Küchenfeen: Leichte Küche ist angesagt. Quiche eignet sich dafür immer hervorragend, wie ich finde. Außerdem geht sie schnell, sodass man mehr Zeit damit verbringen kann, das Näschen der Sonne entgegenzustrecken, und ist lecker. Double Strike!

Als ich diese Quiche an einem der letzten lauen Abende auf den Tisch brachte, meine Mutter so nach den ersten Bissen: „Sind das Möhren? Und wo ist jetzt die Süßkartoffel?“ Ich habe sie dann aufgeklärt, dass das orangefarbene Süße, was sie da isst, schon die Süßkartoffel ist (Der Name macht schon Sinn, oder?…). Tatsächlich schmeckt sie irgendwie manchmal wie sehr süße Möhren, oder? Daraufhin haben wir darüber spekuliert, seit wann diese leckere Knolle überhaupt in unseren Supermärkten regelmäßig zu finden ist. Allzu lange kann es noch nicht sein. Aber zum Glück ist sie jetzt da, denn ich finde sie einfach oberlecker!

Süßkartoffelquiche1

Tatsächlich ist die Süßkartoffel eigentlich auf der Welt sehr verbreitet, nur in Europa gehört sie nicht zu einem der gängigeren Nahrungsmittel. Schade eigentlich. Man findet sie nämlich überall von Süd- und Nordamerika über Afrika bis Asien auf dem Speiseplan. Und wer hätte gedacht, dass China heute der größte Produzent von Süßkartoffeln auf der Welt ist? (Sagt Wikipedia…aber trotzdem, hättest du das gedacht?!) Mit unserer Linda und ihren kartoffeligen europäischen Verwandten ist die Süßkartoffel übrigens nur entfernt verwandt.

Dafür ist sie umso vielseitiger. Aus meiner Zeit in den USA kenne ich sie vor allem auch als Pie, als Pürree oder in irgendwelchen „Casseroles“. Nach dieser Quiche hatte ich von ihrem Können auch ganz schnell meine Ma überzeugt, die nun auch mal Süßkartoffeln kaufen will.

Diese Quiche hat nicht nur die leckeren Süßkartoffeln, sondern passend zur Jahreszeit auch noch knackigen grünen Spargel. Zusammen mit etwas Prosciutto und würzigem Appenzeller eine echte Geschmacksexplosion, versprochen!

Süßkartoffelquiche2

 Für eine 26er Spring- oder Tarteform:

200g kalte Butter
1 gestr. TL Salz
400g Dinkelmehl
1 Ei
Mehl zum Ausrollen
etwas kaltes Wasser

2 große Süßkartoffeln (ca. 500g)
1 Schalotte
1 Pck. Prosciutto
250g grüner Spargel
100g Appenzeller
1 Becher Schmand
3 Eier
je 1 TL frischer Rosmarin und Thymian
Salz + Pfeffer
100ml Milch

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Wenn es schnell gehen soll, kannst du anstatt der Zubereitung des Mürbeteigs auch einen fertigen salzigen Mürbeteig aus dem Kühlregal nehmen. Wenn du etwas Zeit hast, probier unbedingt den Teig mit Dinkelmehl dazu aus!

Für den Mürbeteig die Butter in Flöckchen mit den Händen in das Mehl und Salz einreiben. Dann mit dem Ei und eventuell etwas kaltem Wasser zu einem glatten, festen Teig verkneten. Diesen zunächst in den Kühlschrank legen. Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Den Spargel waschen und am unteren Ende jeweils 2cm abschneiden. In etwa 2cm breite Stückchen schneiden. Die Schalotte ebenfalls fein zerkleinern. Den Schmand, die Eier, die Milch, die Kräuter, die Schalotte und die Hälfte vom Käse in einer Schüssel gut vermischen, kräftig salzen und pfeffern. Nun den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. In eine gefettete Spring- oder Tarteform am Boden gut andrücken und einen Rand formen. Die Süßkartoffel, den Spargel und Stückchen oder Streifen vom Prosciutto darin gleichmäßig verteilen und mit dem Ei-Schmand-Geschmisch begießen. Mit dem restlichen Käse und etwas Salz und Pfeffer abschließen. Im virgeheizten Backofen bei 180°C ca. 35-40 Minuten backen, bis die Quiche oben goldbraun ist.

Süßkartoffelquiche4

Wir haben zu der Quiche einen grünen Salat gegessen und ein Glas Weißwein geschlürft. Herrlich! Ich möchte bitte, bitte, dass das Wetter mindestens noch bis zum Ende meines Urlaubs anhält! Gern auch noch länger…

Asiatische Spinat-Erdnuss-Pasta – schnell und saulecker

Erdnusspasta3

Heute habe ich mal wieder etwas herzhaftes aus der Sparte „Feierabendquickie“ für euch. Diese Pasta ist in 15 Minuten auf dem Teller. Sie ist wunderbar cremig-nussig und ich habe mich gleich verliebt. Bitte entschuldigt das Bier ist Bild…das hat sich da so reingemogelt. Aber auch, wenn ich damit rein gar nichts Zutun habe, kann ich euch aus meiner Thailand-Zeit sagen, dass ein kühles Bier einfach das allerbeste zu asiatischem Essen ist! Oder natürlich alternativ ein kalter Ananasshake, nom nom.

Erdnusspasta

Lasst es euch schmecken! Bei den lauen Temperaturen derzeit am besten auf der Terasse oder dem Balkon. Ich gehe jetzt joggen, denn das schöne Wetter muss ausgenutzt werden!

Erdnusspasta2

Spinat-Erdnuss-Pasta:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1cm frischer Ingwer
200g Asia-Nudeln (Eiernudeln)
200g frischer Blattspinat
100ml Kokosmilch
100ml Gemüsebrühe
2 gehäufte EL Erdnussbutter (crunchy)
ein paar Spritzer Sriracha (oder andere Chilisauce)
Zitronensaft von 1/4 Zitrone
2 EL gesalzene Erdnüsse
Salz + Pfeffer

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Die gehackte Zwiebel, den klein gehackten Ingwer und die gepresste Knoblauchzehe in etwas Öl in einer großen Pfanne andünsten. Derweil die Eiernudeln nach Packungsanweisung garen. Den Blattspinat waschen und dann 2 Minuten mitdünsten, bis er komplett zusammengefallen ist. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen, dann die Erdnussbutter unterrühren. Mit scharfer Sauce, Salz und Pfeffer würzen und mit den Eiernudeln  und mit Ernusskernen bestreut servieren.

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