{Give Away} Cremiges Schokoladeneis und Himbeer-Joghurt-Eis ohne Eismaschine und selbstgebackene Waffelkekse

Cremiges Eis Zuhause machen und das in wenigen Minuten? Geht. Auch wenn der Sommer wechselhaft ist, kann ich nicht auf Eis verzichten und zeige euch unsere derzeitigen Lieblings-Sorten, ganz ohne Eismaschine.

*Enthält Werbung für Diamant-Eiszauber.

Was ist denn eure Lieblings-Eissorte? Schleckt ihr gern fruchtiges Sorbet oder Sahneeis mit Schokolade oder Brownie-Stückchen? Es gibt da ja mittlerweile in den meisten Eisdielen eine sagenhafte Auswahl, bei der niemand widerstehen kann. Und ich liebe es, auf ein schönes Eis in die Eisdiele zu gehen. Da esse ich am liebsten mal ein Spaghetti-Eis. Aber das kommt ziemlich selten vor. Wie ihr wisst, mache ich mein Eis auch sehr gern Zuhause und habe mir vor ein paar Jahren den Wunsch nach einer Eismaschine erfüllt. Damit kann man tolles Eis machen, aber es dauert eben auch seine Zeit. Und Zeit habe ich im Moment leider nicht im Überfluss, während ich an der Masterarbeit schreibe. Kulinarischer Müßiggang kommt im Moment leider etwas zu kurz. Aber deswegen möchte ich sicher nicht auf mein geliebtes Eis verzichten. Pssst…ich esse im Moment wirklich fast täglich Eis. Das gehört für mich im Sommer einfach dazu und das Wetter ist mir dann piepegal.  „{Give Away} Cremiges Schokoladeneis und Himbeer-Joghurt-Eis ohne Eismaschine und selbstgebackene Waffelkekse“ weiterlesen

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Das erste Eis des Jahres – Kiwi-Sorbet

Ich als Milcheis-Fan hätte es nie gedacht, aber: Dieses Kiwi-Sorbet ist ein Knaller. Grund genug, das erste Eis-Rezept des Jahres mit euch zu teilen. Probiert es aus!

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{#synchroneis} Johannisbeer-Sesam-Eis

Johannisbeer-Sesam-Eis 2

Endlich hatten wir mal wieder ein paar richtig schöne Tage! Nachdem ich nun tatsächlich in vier Wochen echten Semesterferien schwelgen darf, habe ich die sonnenreichen Stunden in vollen Zügen genossen. Am Samstag gab es in Berlin mit Freunden ein leckeres Eis direkt am Landwehrkanal. Abends konnte ich dann beim wunderbaren Geburtstagsevent des Berlin Foodie Meetup unter dem Motto Diner en Blanc dabei sein – ein toller Abend! Am Montag war ich noch einmal zum Bummeln in Berlin. Und gestern habe ich den Tag in Potsdam genossen: Sonnen auf der Liege auf Balkonien, Iced Cappucino und Zimtschnecke im neuen Lieblingscafé. Hach, ich könnte mich an die viele freie Zeit gewöhnen! Und was auch nicht fehlen darf, ist ab und zu ein leckeres Eis.  „{#synchroneis} Johannisbeer-Sesam-Eis“ weiterlesen

4-Zutaten Blaubeer Joghurt Eis ohne Zucker – mit und ohne Eismaschine

Blaubeer-Joghurt-Eis 1

Ihr Lieben, Eis essen und dabei etwas für die Bikinifigur tun? Sein wir ehrlich, das bleibt wohl ein Traum. Aber ich habe hier immerhin ein Eis für euch, dass nicht alle sportlichen Bemühungen gleich zur Nichte macht. Zur Zeit ist es bei uns nicht immer sonnig, aber meistens schwül-warm um die 24-26 Grad. Das weckt in mir einen unbändigen Eishunger. Ich esse gerade fast täglich Eis und bekomme nicht genug. Falls es euch auch so geht, versorge ich euch jetzt mal wieder mit einem leckeren Rezept. Es gibt Blaubeer-Joghurt-Eis!  „4-Zutaten Blaubeer Joghurt Eis ohne Zucker – mit und ohne Eismaschine“ weiterlesen

Das beste Erdbeer-Eis der Welt (mit nur vier Zutaten!)

Bestes Erdbeer Eis

Bei Eissorten scheiden sich die Geister. Es gibt diejenigen, für die die Sorten nie abgefahren genug sein können: schwarzer Sesam, Gurke-Minze oder Biersorbet…alles geht. Dann gibt es die Puristen, die auf schlichte Sorten stehen und dabei oft das Gleiche wählen. Dazu gehöre ich. Und wenn ich ehrlich bin, dann unterteilt sich diese Kategorie für mich noch mal in Milcheis-Liebhaber und die, die auch gern zu Sorbet und Frucht-Eis greifen. Ich liebe gutes Milcheis. In der Eisdiele würde ich nie zu Sorbet greifen und auch Fruchteis auf Sahnebasis ist eigentlich nicht meins. Meine Wahl bewegt sich meist innerhalb von wenigen Sorten, je nach Verfügbarkeit: Joghurt, Vanille, Joghurt mit wenig Frucht (zum Beispiel Joghurt-Kirsch). Manchmal gibt’s auch Haselnuss oder Waldmeister. Aber aufregender wird es oft nicht. Ich mag das so. Und auf die Gefahr hin, dass ich mir hier Feinde mache: Schokoladen- oder Erdbeereis geht für mich eigentlich gar nicht. Fürst-Pückler-Eis ist für mich total überflüssig, denn ich esse nur die Vanille.

Umso mehr könnt ihr mir glauben, wenn ich sage: Dieses Erdbeereis ist das beste. 

„Das beste Erdbeer-Eis der Welt (mit nur vier Zutaten!)“ weiterlesen

{Five a month} Limetteneis mit Erdbeerswirl (ohne Eismaschine!)

Limetteneis mit Erdbeerswirl

Ihr Lieben, ich hab’s endlich getan! Was? Nun ja, ähem…die Sucht nach schönen, praktischen, hilfreichen und dringend benötigten Küchengeräten unterschiedlichster Couleur scheint in Blogger- und Genießer-Kreisen weit verbreitet zu sein. Ich hab mir mal wieder eins zugelegt. Ich besitze bereits eine KitchenAid, einen Multi-Zerkleinerer, einen Sandwich Toaster, zwei Waffeleisen (Herz und Belgisch), einen Smoothie-Mixer, einen Handrührer, eine Brotschneidemaschine und einen Milchschaum-Macher (?). Und großes Ehrenwort, diese Geräte sind größtenteils auch sehr regelmäßig in Benutzung. Allerdings wollte ich schon gaaaanz lange eine Eismaschine. Immer siegte die Vernunft, denn…ach na ja, ihr kennt das. Brauch‘ ich nicht, Eis geht auch so, viel zu teuer, kein Platz.

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Aber irgendwie hat es doch nichts genützt, nach über einem Jahr Drum-Rum-Geschleiche hab ich jetzt zugeschlagen! Und ich freu mich schon wie Bolle…bald wird hier morgens, mittags, abends Eis gegessen und eine Sorte nach der anderen getestet. Wer tolle Rezepte hat, bitte immer her damit!

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Mein heutiges Rezept ist eine Einstimmung auf Eis im Überfluss, kommt aber noch vollkommen ohne Eismaschine aus. Es benötigt ein paar Zutaten und etwas Zeit, aber es lohnt! Und es ist mein „Five a month“-Beitrag in diesem Monat! Vielleicht habt ihr gemerkt, dass der letzte Monat ausfallen musste. Wir Mädels waren alle im März aus dem einen oder anderen Grund der Meinung, dass wir lieber im April weitermachen. Unsere Zutaten diesen Monat waren:

VANILLE – LIMETTE – ERDBEEREN – KOKOS – BUTTERMILCH

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Absolut tolle, sommerliche Zutaten, zu denen mir gleich mehrere Ideen kamen. Zuerst wollte ich Kuchen backen, aber dann wurde spontan Eis daraus. Die Farbe entsteht durch die Eigelbe und lässt leider die Limette nicht so wirklich erkennen. Aber mit dem ersten Bissen schmeckt man sie dann sofort…

Schaut unbedingt auch bei den anderen Mädels rein! Aus diesen Zutaten lassen sich noch ganz viele andere Leckereien zaubern.

Tanja auf Frau Zuckerstein

Rebecca auf Icing Sugar

Laura auf Coal Hearted

Julia auf Maxulia

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Für 1 Kastenform:

3 Eier
120g + 50g Zucker
380g Sahne
200ml Buttermilch
Mark von 1 Vanilleschote
Schale von 2 Limetten
Saft von 1/2 Limette
50ml Malibu (ersatzweise Kokosmilch)
100g Joghurt

8 Erdbeeren
1 EL Zucker

Die Eier trennen und die Eiweiße aufschlagen. 50g Zucker unter den Eischnee schlagen, bis er glänzt. Die Eigelbe in einer anderen Schüssel mit dem restlichen Zucker cremig rühren. Sahne, Buttermilch und Vanille zusammen in einem kleinen Topf unter Rühren etwas erwärmen. Einige Esslöffel von der warmen Sahne unter die Eigelb-Mischung rühren. Dann die komplette Eigelb-Mischung unter die Sahne ziehen und unter Rühren ganz langsam zusammen weiter erwärmen. Die Konsistenz sollte nach einigen Minuten dicker und leicht schaumig werden, auf keinen Fall aber sollte die Masse kochen! Vom Herd nehmen und in eine große Schüssel gießen. Limettenschale und -saft, sowie den Malibu und den Joghurt hinzugeben. Ganz am Ende vorsichtig den Einschnee unterrühren. Das Eis nun in den Gefrierschrank geben und alle 30-40 Minuten mit einem Schneebeesen kräftig rühren, um Eiskristalle zu zerstören. Die Erdbeeren waschen, vierteln, mit dem Zucker vermischen und stehen lassen. Wenn das Eis nach einigen Stunden schon sehr fest ist, eine Kastenform mit Backpapier auskleiden. Die Erdbeeren fein pürieren. Das Eis das letzte Mal durchrühren und dabei die Erdbeersoße nach und nach hinzugeben. Nur so sehr rühren, dass eine Marmorierung entsteht. Dann komplett gefrieren lassen. Vor dem Servieren kurz antauen lassen und in Scheiben schneiden, nach Belieben mit noch mehr Erdbeersoße servieren.

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 ❤

Carina

FiveamonthNew

{Dreifacher Dessert Mango Tango} Mango Overload

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Ihr Lieben, ihr kennt mittlerweile schon ein bisschen meine Mango-Schwäche. Neben Kirschen und so mancher Beere sind sie mein absoluter Sommerfavorit. Bevor man nun bald wirklich nicht mehr Spätsommer sagen darf, musste ich noch einmal ein Sommerrezept rausholen! Meine Liebe zur Mango entstand, ihr ahnt es, während meiner Zeit in Thailand. Ich konnte nur wenige Sätze Thai, aber neben Hallo, Tschüss, Danke und Bitte war das vor allem: „Eine Wassermelone, eine Mango und eine Ananas, bitte!“ Das habe ich nämlich jeden morgen dem freundlichen Mann mit seinem Glaswägelchen gesagt, der immer ganz viel frisches Obst auf Eis enthielt. Er hat es mir dann alles schnell aufgeschnitten, mit einem Piekser in ein Tütchen gefüllt, und für wenige Cents überlassen. Das war immer mein Frühstück, mhmmmm! (Dabei hat er nett gegrinst über meine laienhaften Sprachkenntnisse..)

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Aber eigentlich habe ich Mango zu jeder Tages- und Nachtzeit gern gegessen. Die Thais essen am liebsten unreife, noch grüne Mango, die man in Chilizucker dippt. Ich mochte sie gelb und vollreif. Deswegen wurde das bekannte Mango and Sticky Rice Dessert mein absoluter Liebling. Nichts für einen strengen Diätplan, aber sooooooo gut! Ich habe das ganz oft einfach statt Abendessen gegessen (öhm…nur ein BISSCHEN ungesund..). Als ich wieder zurück in Deutschland war, musste diese neue Sucht gefüttert werden, deswegen habe ich mir ein Rezept gesucht und es einfach selbst gemacht. Ist ein kleines bisschen aufwendiger, aber es lohnt! Und bei meinen Mangos bin ich seit Thailand eigen: Unreif gepflückte Südamerikanische Mangos kommen mir nicht mehr in den Einkaufswagen. Die sind nichts gegen reife, saftige, gelbe Mangos aus Asien. Ich kann euch daher nur raten: Macht den Gang zum Asialaden, und lasst euch verzehrreife asiatische Mangos bestellen (wenn sie nicht schon da sind). Es lohnt.

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Dieses Dessert wollte ich euch schon lange zeigen, musste aber auf die Mangozeit warten. Jetzt ist sie schon fast wieder vorbei, aber eben nicht ganz. Also gab es endlich wieder gedämpften, klebrigen süßen Kokosreis mit safitger Mango und Kokossauce. Mjam.

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Zusätzlich habe ich noch zwei schnelle Eisvarianten für euch, die ebenfalls richtig gut schmecken. Einmal Mango-Lassi am Stiel und einmal Mango Frozen Yogurt. Wer keine Mango mag, ist hier heute falsch!

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Für 6 Mango-Lassi-Eis am Stiel:

1 reife gelbe Mango
200g griechischer Joghurt
2-3 TL Puderzucker

Die Mango schälen, das Fruchtfleisch klein würfeln und fein pürieren. Mit 1 EL Jogurt in einem Schälchen verrühren. In einem anderen Schälchen den restlichen Joghurt mit Puderzucker abschmecken. Wenn die Mango reif genug ist, sollte für die Fruchtmischung kein Puderzucker mehr nötig sein, ansonsten einfach ebenso auf die gewünschte Süße abschmecken. Nun sechs Förmchen für Eis am Stiel abwechselnd mit einem gehäuften Esslöffel Mangomus, dann mit Joghurt füllen, bis sie voll sind. Alternativ kann man für ein oder zwei Förmchen auch einfach den Rest der beiden Komponenten verrühren und das ganze Eis wird zart orange – ganz nach Gusto!

Für den Mango Frozen Yogurt

habe ich mal wieder dieses Rezept verwendet, dass perfekt funktioniert. Anstatt der Kirschen habe ich eine ganze reife Mango püriert. Ansonsten ist das Rezept 1:1 anwendbar.

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Für den Sticky Rice mit Mango und Kokossauce:

200g weißer Klebreis (Asialaden)
300ml Kokosmilch
2 reife gelbe Mangos
2 El Speisestärke
50ml Wasser
60g Zucker  + 2-3 TL (wenn vorhanden Palm- oder Kokoszucker)
1 Prs. Salz

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Den Reis für 3 Stunden in Wasser einweichen. Wer einen Reisgarer für Klebreis oder ein Garkörbchen für den Wok benutzt, ignoriert die nächsten Sätze und bereitet den Klebreis zu wie gewohnt. Im Folgenden beschreibe ich meine Behelfsmethode…Achtung, nichts für große Portionen!

Reis Abtropfen lassen und in ein mit einem sauberen Geschirrtuch oder Mulltuch ausgelegtes Sieb geben. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und das Sieb darüberhängen. Am besten mit einem Topfdeckel bedecken. Gelegentlich prüfen, ob der Reis schon quillt und ggf. „umrühren“. Das Quellen dauert ca. 30 Minuten. 100ml Kokosmilch mit dem Wasser, 60g Zucker und einer Prise Salz in einem kleinen Topf vermischen und erwärmen, bis alles homogen ist. Die Mischung mit dem fertig gequollenen Klebreis vermischen und 10 Minuten ziehen lassen.
Für die Kokossauce 200ml Kokosmilch mit dem restlichen Zucker erwärmen. Die Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren und dazugeben. Aufkochen, bis die Sauce etwas andickt und vom Herd nehmen. Die Mangos schälen und in Streifen schneiden. Den Reis portionsweise mit etwas Mango und Kokossauce anrichten. (Man kann davon als Dessert wirklich nicht so viel essen, er sättigt sehr!)

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Easy Mango Icecream Cake

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Bleiben wir noch ein bisschen beim Thema Eis. Alle die Raspberrysue auch auf Facebook oder Instagram folgen, konnten schon eine Sneak Peak von diesem Rezept erhaschen. Heute habe ich noch ein Rezept für alle die

a) trotz Mangel einer Eismaschine richtig geiles Eis machen wollen
b) schon immer eine Eistorte machen wollten, aber bitteschön einfach
c) eine Eistorte wollen, die einfach ist und trotzdem richtig nach was aussieht und schmeckt
d) leckeres Eis in 20 Minuten (+ Kühlzeit) machen wollen.

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Diese easy-peasy Eistorte braucht nur wenige Zutaten und schmeckt unglaublich gut. So gut, dass der Lieblingsjunge sie sogar schon zum Frühstück gegessen hat. Naja, eigentlich wir beide zusammen, ich geb’s zu. Direkt aus der Form. Huch, naja. Dann gibt’s die Frühstücksbrötchen eben morgen. Und meiner Mutter werde ich das nicht erzählen. Ich esse doch nicht Eistorte zum Frühstück Mama! (Fingers crossed…wirklich nur, wenn sie so unwiderstehlich lecker ist wie diese hier…und die Mangos sind schließlich Obst = gesund).

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Wenn ich sage „gesund“ dann denke ich nicht an Mascarpone und vollfettigen Frischkäse, die zählen nicht 😉 Außerdem muss man sagen, dass Eis derzeit das Einzige ist, das mich am leben hält. Es ist sooooo heiß! Trotz Klimaanlage im Dauereinsatz. Puh. Ich freue mich schon auf den Oktober, wenn’s hier endlich wieder erträglich wird.

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Was das Thema Eismaschine angeht: Nachdem ich immer wieder so tolle Eisrezepte gesehen habe, und dann auf dem Nudelworkshop voller Neid Stephs ultraschnelle Monster-Eismaschine bewundern konnte, hatte ich das Gefühl, meine nächste Anschaffung wäre definitiv eine Eismaschine. Unbedingt, sofort! Nach ein paar Eisversuchen ganz ohne Maschine, zum Beispiel dem Aprikoseneis und dem Cherry Frozen Yogurt, habe ich diese Anschaffung ein bisschen zurückgestellt. Cremiges Eis geht mit ein bisschen Geduld und Armschmalz auch ganz toll ohne Maschine, wenn man nicht gerade in die Massenproduktion will. Ich warte wohl lieber erst mal ab, ob nach unserem nächten Umzug die Größe meiner Küche noch ein weiteres Gerät zulässt. Und mache weiter leckeres Eis ohne Maschine. Denn einige von euch scheinen ebenfalls nicht im Besitz einer Eismaschine zu sein und sich über Rezepte zu freuen, die ohne auch möglich sind. Double Win!

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Für eine 20cm-Springform: 

8-10 Oreos
230g Mascapone
360g Frischkäse
1 Vanilleschote (oder 1 Pck. Vanilleback)
Saft von 2 Limetten
200g gezuckerte Kondensmilch (oder Milchmädchen)
1 reife gelbe Mango

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Die Oreos mit Füllung in einem Gefrierbeutel klein walzen. Die Brösel in einer 20cm-Springform an den Boden drücken. Die Mascarpone, den Frischkäse, den Limettensaft und die Vanille verrühren. Mit gezuckerter Kondensmilch auf die gewünschte Süße abschmecken. 200g sind zwar süß, aber nur so sehr, dass es noch richtig frisch schmeckt. Alles gut verrühren und auf den Oreo-Boden verteilen. Die Mango schälen, würfeln und pürieren. Auf der Eistorte einen Fruchtspiegel glatt streichen. Eventuell die Torte mit ein paar sternförmig aufgelegten Mangospalten dekorieren. Danach in die Tiefkühltrühe stellen und mindestens 6 Stunden gefrieren lassen. Vor dem Servieren 10 Minuten antauen lassen. Mit einem scharfen Messer schneiden.

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Bestes Eis des Sommers: Ofengeröstete Aprikosen Eis mit Schwipps (ohne Eismaschine!)

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Oh! – mein! – Gott! Dieses Eis ist so gut! Was ist euer Lieblingseis in diesem Sommer? Dieses ist meins, und zwar mit Abstand. Ob gekauft oder selbstgemacht, es ist das allerbeste Eis des ganzen Sommers. So gut, dass ich schon einen Löffel nehme, wenn ich von der Arbeit komme. Beim Fotografieren muss ich noch mal ein bisschen naschen, ist ja schließlich sonst nur halb so spaßig. Und dann, beim Film nach dem Abendessen, muss noch mal ein Schälchen her, denn es ist einfach so unglaublich gut! (Dass ich am Ende des Tages Bauchschmerzen habe, ist zu erwarten, oder? Aber es lohnt…)

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Das Eis war eher eine spontane Idee. Ich hatte Aprikosen im Kühlschrank und wollte etwas damit machen, aber backen kam bei den derzeitigen Temperaturen nicht in Frage. Also drauf losgerührt. Auch ohne Eismaschine ist das Eis unglaublich cremig, samtig und eine richtige Geschmacksexplosion. Ofengeröstete Aprikosen mit ein bisschen braunem Zucker treffen auf Vanille und dann auf ganz viel Orange. Nom nom. Dabei kann man mich mit Orangengeschmack eigentlich jagen, es sei denn, es sind gute, reife Orangen um die Weihnachtszeit herum. Aber zu diesem Eis wusste ich gleich, es muss Cointreau rein. Perfekt.

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Für eine große Schüssel leckerstes Eis:

10 Aprikosen
1 EL brauner Zucker
120g weißer Zucker
3 Eier
1/2 Schnapsglas Cointreau
250ml Sahne
150g Mascapone
100ml Milch
1 Vanilleschote

Aprikoseneis

Die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Den Backofen auf 170°C vorheizen. Die Aprikosen auf ein Backbleck (Schnittstellen nach oben) platzieren und mit dem braunen Zucker bestreuen. Ca. 20 Minuten rösten. Die Eier trennen. Eiweiße mit einer kleinen Prise Salz steif schlagen und beiseite stellen. Die Eigelbe mit dem weißen Zucker in eine kleine Schüssel geben und mit dem Schneebesen oder Handrührer einige Minuten über einem Wasserbad dick und cremig schlagen. Die Farbe wird ein sattes Gelb. Dann die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark zur Eimasse rühren. Den Coinutreau ebenfalls dazugeben. In einer großen Schüssel die Sahne und die Mascarpone gut vermischen. Dann die etwas abgekühlte Eismasse dazugeben. Am Ende kommt die Milch dazu. Alles noch einmal gut verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Nun kommt noch das Eiweiß darunter, das aber nur vorsichtig mit einem Löffel untergehoben werden sollte. Dann kommt das Ganze in den Tiefkühler. Da es ohne Eismaschine trotzdem cremig werden soll, sollte es 2-3 Stunden alle 30 Minuten nochmal kräftig mit dem Schneebesen durchgerührt werden, so entstehen keine Eiskristalle. Dann einfach vollständig gefrieren lassen. Die Konsistenz ist auch direkt aus dem Tiefkühler gerade so, dass man Kugeln abstechen kann. Enjoy!

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Summer Treat: Cherry Frozen Yoghurt

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Und ich habe noch ein Kirschrezept für euch! Die kleinen Dinger haben mich derzeit so richtig süchtig gemacht.

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Einmal Frozen Yoghurt selber zu machen hat mich schon lange gereizt. Wir essen so richtig gern Frozen Yoghurt und können bei Berlin-Besuchen an keinem Stand vorbeigehen. Der Lieblingsmann mag es dabei eher schlicht. Bei mir dürfen es auch gern ein paar Toppings mehr sein. Ich war nicht sicher, ob selbstgemachter Frozen Yoghurt ohne Eismaschine tatsächlich so genauso gut schmecken und auch cremig sein würde. Dies war Versuch Nummer 1 und wir waren ziemlich begeistert davon. Bei mir steht deswegen schon die nächste Sorte in den Startlöchern.

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Aber erstmal zu diesem oberleckeren Cherry Frozen Yoghurt von letztem Wochenende. Ich habe zunächst ein bisschen auf verschiedenen Websites gestöbert und bin schließlich bei dieser tollen Website und dem Basic Frozen Yoghurt Rezept hängengeblieben. Ich habe das Rezept genau befolgt und nur mit Kirschpüree ergänzt. Da es so toll geschmeckt hat, wird das wohl auch mein Standard-Rezept. Man kann es ganz einfach in verschiedene Geschmacksrichtungen abwandeln, aber ich mag auch den normalen Frozen Yoghurt ohne Frucht oder Zusätze.

Der Blog hat mir auch sonst richtig gut gefallen, es geht einzig und allein um Eisrezepte und -zubereitung. Und wenn alle Rezepte so super funktionieren, steht dem Schlemmen nichts mehr im Weg. Klickt euch unbedingt auch mal durch!

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Der Cherry Frozen Yoghurt hat klasse geschmeckt. Wir haben ihn mit ein paar mehr frischen Kirschen und Oreo-Bröseln gegessen. Auch wenn man ein bisschen voraus planen muss, weil der Joghurt noch abtropfen muss, lohnt sich der Aufwand. Als nächstes gibt es bei uns vielleicht eine Variante mit Mango oder Kokos. Oder, oder, oder…

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Die angegebene Menge reicht für etwa vier Portionen Joghurt:

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Zunächst muss der Magerjoghurt etwas Wasser verlieren. Das macht man am besten am Tag vor der Zubereitung des Frozen Yoghurts. Dazu ein Sieb mit einem Durchseih- oder Geschirrtuch auslegen und den Joghurt hineingießen. Das Tuch zu einem kleinen Päckchen einschlagen und das Sieb auf eine Schüssel stellen, die das überschüssige Wasser auffängt. Zum Beschweren noch einen Teller und zum Beispiel ein Päckchen Reis auf den Joghurt stellen. Alles etwa fünf Stunden stehen lassen.

Die Kirschen waschen, hälften und entsteinen. Dann in einem hohen Gefäß fein pürieren. Zucker, Vanilleextrakt und Sahne verrühren. Wenn sich der Zucker ausgelöst hat, den Joghurt aus dem Sieb nehmen und dazugeben. Die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unter die Joghurtmasse ziehen. Zum Schluss je nach Geschmack etwa 5 EL Kirschpüree unter die Masse heben. In einer etwa doppelt so großen Schüssel wie das Volumen der Masse in den Tiefkühler stellen.

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Damit der Frozen Joghurt auch ohne Eismaschine cremig wird, muss man den Joghurt von Zeit zu Zeit kräftig durchrühren und die sich bildenden Eiskristalle zerstören. Das erste Mal sollte die Masse nach ca. 90 Minuten mit einem Schneebesen kräftig gerührt werden, sodass Luft unter den Joghurt kommt. Die  gefrorene Schicht am Rand der Schüssel gut unterrühren. Dann wieder in den Tiefkühler stellen. Das ganze alle 30 – 45 Minuten wiederholen, bis der Joghurt schließlich nur noch schwer zu rühren ist und die gewünschte Konsistenz hat (nach ca. 4 Stunden). Wenn der Joghurt nach ein paar Tagen verzehrt werden soll, ihn nach den vier Stunden komplett gefrieren lassen. Am Tag des Servierens zunächst eine Stunde bei Zimmertemperatur antauen lassen. Kräftig durchrühren und erneut für 1-2 Stunden in den Tiefkühler stellen. Dann wie gewohnt Kugeln abstechen und schnell aufessen 🙂

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Meinen Frozen Yoghurt werfe ich übrigens auch in den Ring bei Mara von Life is full of Goodies mit ihrem Blog-Event Ice Cream Baby, NOW!!!

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