Eine Süßkartoffel Tortilla und die Gewinner des Naturata Give Aways

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Ihr Lieben, die nächsten Tage soll es so richtig sommerlich werden. Ist das nicht herrlich? In Dresden hatte ich sowieso bisher ziemlich viel Glück. Während sich alle über das Herbstwetter beschwerten, war es hier trotzdem oft warm und trocken, wenn auch nicht unbedingt sonnig. Bei über 30 Grad muss ich aber wohl dieses Wochenende mal einen neuen Teil dieser Gegend erkunden, nämlich die Badeseen. „Eine Süßkartoffel Tortilla und die Gewinner des Naturata Give Aways“ weiterlesen

Fingerfood-Week: Möhren-Curry-Creme auf Roggenbrot

IMG_5074Hui, so schnell geht das. Da werden ein paar vorbereitete Urlaubs-Posts mal schnell zur Fingerfood-Week. Super oder? Das heutige Rezept kann man zwar auch als Rezept für einen leckeren Aufstrich sehen, aber ich finde es als kleines Canapé ebenfalls ganz fantastisch. Nun habt ihr schon zwei Fingerfood-Rezepte gesehen, nach denen sich diese Creme nun einreiht und bisher vielleicht mein absoluter Liebling ist. Sie ist pikant und lecker, ein bisschen außergewöhnlich und leicht orientalisch. Lohnt sich also. Dazu ein leckeres Roggenbrot oder ein paar Pumpernickel…Traum!IMG_5072Natürlich könnt ihr auch anderes Brot verwenden, aber mir hat es die Kombi mit dem Roggenbrot angetan. Ich habe dafür dieses Brot, das ich vor einigen Wochen vorgestellt habe, mit einem Ausstecher zu kleinen Sternchen verarbeitet, hübsch oder? IMG_5075Für ein Schälchen Möhren-Curry-Creme:

1 Zwiebel
1 Stück Ingwer (ca. 1 cm)
1 EL Butter
2 Möhren
2 Frühlingszwiebeln
100g Frischkäse
1-2 TL Currypulver
Salz
Pfeffer

Zwiebel schälen und würfeln. 1 EL Butter in der Pfanne zerlassen und Zwiebel darin anbraten. Ingwer zugeben und kurz mitbraten. Abkühlen lassen.

Möhren schälen und raspeln. Frühlingszwiebeln kleinschneiden. Übrige Butter mit Frischkäse vermengen, Currypulver unterrühren. Alle anderen Zutaten zugeben und gut vermischen. Mindestens eine Stunde durchziehen lassen. Dann aus Roggenbrot kleine Kreise oder Sterne ausstechen und mit der Creme bestreichen. Aufessen!IMG_5070Die Creme reicht locker für ein Tablett voll kleiner Canapés oder aber für drei bis vier Frühstücksbrote. Wird bei uns definitiv noch einmal gemacht!

Knusprige Easy Peasy Wan-Tans mit Garnelen

Ihr Lieben, heute war der erste Tag in diesem Urlaub, an dem ich mich richtig entspannen konnte. Wie das immer so ist, ist Urlaub Zuhause bei Familie und Freunden zugleich schön und stressig. Heute aber war ich mit meiner Mutter in Hamburg bummeln. Es war klirrend kalt und als wir Zuhause waren, habe ich mich mit einem heißen Tee in die heiße Badewanne gelegt und die Seele baumeln lassen. Gibt es etwas Besseres. Mein Geheimtipp, der das Ganze noch besser macht: Dabei Hörspiele auf dem iPad hören. Ja, ich oute mich hier und heute als brennender TKKG- und Die drei ???-Fan. Als Kind gemocht, nie aufgegeben. Meine Sammlung ist gigantisch. Und da es immer weniger Kassetten gibt, die ich für Hörspiele weiterhin bevorzuge, und ich auch viel auf Reisen bin, ziehe ich mir die neuen Folgen auf mein Tablet. Wirklich unschlagbar auf einer langen Flugreise oder eben beim Chillen in der Badewanne. Hach.

Deswegen bekommt ihr heute ein Rezept, dass ich schon eine Weile hier liegen habe und das noch auf seine Veröffentlichung gewartet hat. Das tut seinem Geschmack keinen Abbruch, es ist soooo lecker und herrlich einfach!IMG_4972

Für 10 Wan Tans mit Garnelen:

6 Blätter Filoteig
5 EL Erdnussmus
5 EL Austernsauce
10 Garnelen
10 Zahnstocher

Die Filo-Blätter am besten zu Dreiecken zerschneiden, die sich später bequem aufrollen lassen. Eventuell immer zwei Lagen verwenden. Auf ein Dreieck einen Klecks Erdnussmus und Austernsoße geben. Dann jeweils eine Garnele darauf platzieren und den Filoteig darüber zusammenrollen. Mit einem Zahnstocher befestigen. Alle Wan Tans auf ein Backblech geben und bei ca. 175°C 10-15 Minuten backen, bis der Teig knusprig und goldbraun wird. Mit einer Sweet Chili Sauce oder einem Dip nach Wahl servieren.
IMG_4971Keine Angst, auch in meinem Urlaub bastele und backe ich fließig und sammle vor allem Ideen. Leckere Küchlein wurden gestern schon geknipst. Und eine große Tüte Bastelmaterial wird mit mir die Heimreise antreten. Ihr dürft gespannt sein. Es wird lecker und kreativ 🙂 Vielleicht aber erst teilweise nach dem Urlaub, wenn ich wieder die heimischen Möglichkeiten habe.

Mediterrane Cracker und Tahini-Granatapfeldip

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Nach fünf Tagen purer Entspannung über Weihnachten ging es heute leider wieder zur Arbeit. Ja, heute. Wir arbeiten hier von Sonntags bis Donnerstags wegen des islamischen Wochenendes. Hat seine Vor- und Nachteile. Durch die drei Feiertage und danach Freitag und Samstag war es aber letzte Woche eindeutig ein Vorteil.

Wir hatten sooooo viel Zeit. Ich konnte sogar endlich mal wieder lange ausschlafen. Und ich hatte Zeit, mal wieder ein kleines Do-it-yourself vorzubereiten, das ich euch im neuen Jahr bald zeigen werde…wie komisch das klingt! 2014! War nicht gerade erst Millennium? Ja, ich war da noch ziemlich klein, aber trotzdem habe ich genaue Erinnerungen und es scheint nicht so lange her zu sein. Geht es euch auch so?IMG_4749Außer ein paar kleinen Basteleien haben wir auch eine neue Serie angefangen. Homeland! Ich bin ziemlich angefixt. Es ist einfach sooo spannend. Wir schauen sie auf englisch, was es einfach noch einmal besser macht, als in der synchronisierten Version. Leider hat die erste Staffel nur 12 Folgen. Ich weiß noch nicht, wie ich das Warten auf die nächste Staffel aushalte. Ich will sie gleich.

Ich hatte ja schon das Rezept für die Mediterranen Cracker und den Tahini-Dip angekündigt, die ich Weihnachten vor dem Essen zum Knabbern hingestellt habe. Es ist keineswegs besonders weihnachtlich, macht aber ein tolles Fingerfood und einen herzhaften Snack vorab, der spannender ist als Gemüsesticks. Und wer hätte gedacht, dass Cracker selber backen so einfach ist? Genau das Richtige also für eine nahende Silvesterparty mit hungrigen Gästen. Statt als Appetizer kann man es auch super als Knabberei zu einem Drink servieren. Und es macht auch optisch etwas her, wie ich finde.
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Mediterrane Cracker (macht 1 Blech):

1 Knoblauchzehe, 2 Löffel Olivenöl, 190g Mehl, 1 TL Salz, 1/2 TL Zucker, 2 TL Rosmarin (fein gehackt), 1 TL Thymian (fein gehackt), 120ml Wasser (kalt), etwas Meersalz

Den Knoblauch in eine Pfanne mit 2 EL Öl pressen und etwas erwärmen. Dann beiseite stellen. Mehl, Salz und Zucker mischen, dann das Olivenöl einkneten. Das kalte Wasser nach und nach hinzufügen und mit dem Handrührer langsam kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen in Frischhaltefolie 15-30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig dünn ausrollen und in die gewünschte Form bringen. Ich habe Rauten gewählt, aber kleine Breadsticks sind auch gut. Besonders gut lässt sich der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Pizzaroller schneiden. Auf ein Backblech legen und vor dem Backen die Teilchen mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C 5-10 Minuten backen. Direkt danach mit Meersalz bestreuen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Tahini-Granatapfel-Dip (1 kleines Schälchen) von hier:

100g Feta, 60g Tahini (Sesampaste), 3 EL Zitronensaft, 150g Vollmilchjoghurt, etwas Meersalz, Pfeffer, Kerne eines halben Granatapfels, ein paar Minzblättchen, 2 EL Sesamöl

Den Feta zerbröseln und mit dem Zitronensaft, der Tahini und dem Joghurt glatt vermengen. Mit Salz unf Pfeffer würzen. Die Granatapfelkerne aus der Schale lösen. Die Creme in eine Schale geben, die Granatapfelkerne und die Minze daraufgeben. Mit etwas Sesamöl beträufeln.

Beide Rezepte sind sehr einfach und kamen bei meinen Gästen super an. Besonders bei der Herstellung der Cracker riecht es in der ganzen Küche toll..