{Five a month} Grapefruit Upside Down Cake

Grapefruit Upside Down Cake4

Ihr Lieben, es heißt heute wieder: Five a month! Und diese Runde hat mich mal wieder vor eine Herausforderung gestellt, aber sonst wäre es ja auch langweilig. Trotzdem wusste ich ganz schnell, was ich machen wollte: Einen Upside Down Cake oder gestürzten Kuchen. So einen habe ich nämlich noch nie gebacken. Die typischste Variante ist wohl die mit Ananas, oder?

Grapefruit Upside Down Cake

Die vorgegebenen Zutaten in diesem Monat waren Grapefruit, Orange, Vanille, Macadamias und Puderzucker. Und ich muss zugeben: Ich habe bisher Grapefruit eigentlich nicht so sehr gemocht, und schon gar nicht damit gebacken. Es sollte also ein Grapefruit Upside Down Cake werden. Challenge accepted!

Grapefruit Upside Down Cake3

Ich muss sagen, ich bin mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden, denn der Kuchen war echt lecker! Durch die Grapefruit ist der Geschmack aber schon etwas außergewöhnlich, denn die wenigsten Kuchen sind eine Mischung aus süß und ein wenig bitter…Man muss leider ein wenig aufpassen beim Lösen des Kuchens aus der Form und beim Schneiden, denn die Orangen-Grapefruit-Schicht ist ein wenig empfindlich.

Zusätzlich zu einer Grapefruit und einer Orange habe ich eine Süßzitrone verwendet. Die sind hier heimisch und mittlerweile gibt es sie auch in Deutschland, wie ich gelesen habe. Wenn ihr keine bekommt, nehmt einfach eine weitere Grapefruit (oder Orange).

Grapefruit Upside Down Cake1

Sieht das Ergebnis nicht eigentlich sehr sommerlich aus? Mir machen die Bilder gerade richtig Lust auf Sommer, obwohl es sich ja eher um Winterfrüchte handelt. Auf dem Bild unten könnt ihr sehen, wie die Früchte auf den Boden der Form gelegt werden. Am schönsten sieht es aus, wenn sie ein wenig nach Farben geordnet werden.

Da es bereits einige Rezepte für Grapefruit Upside Down Cake gibt, habe ich mich ein wenig an diesem hier orientiert.

Grapefruit Upside Down Cake5

Für eine 20cm-Springform:

1 rosa Grapefruit
1 Orange
1 Süßzitrone (oder 1 weitere Grapefruit)
50g + 1 EL brauner Zucker
40g Puderzucker
75g + 15g Butter
2 Eier
150g Mehl
50g Weichweizengrieß
1 TL Vanilleextrakt
1 gestr. TL Backpulver
1/2 TL Zitronenschale
1 Prs. Salz
100g Joghurt
50g ungesalzene Macadamianüsse

Sirup: Saft der filetierten Früchte, 1 EL Wasser, 2 EL brauner Zucker, 15g Butter

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine 20cm-Springform von außen mit Alufolie einschlagen – etwas von der Flüssigkeit der Früchte tropf sonst vielleicht heraus und in den Backofen. 15g Butter in die Sprinform geben und kurz in den Ofen stellen, bis sie geschmolzen ist. Dann 1 EL braunen Zucker über die Butter verteilen. Die Zitrusfrüchte alle filetieren und die Überreste der Früchte am Ende noch einmal über einem Glas gut ausdrücken. Der Saft wird später gebraucht. Alle Zitrusfilets recht eng beieinander auf den Boden der Springform drapieren.

In einer Schüssel den restlichen braunen Zucker, den Puderzucker und die restlichen 50g Butter cremig rühren. Die Eier nacheinander dazugeben und auch das Salz, den Vanilleextrakt (oder etwas Vanillemark) und die Zitronenschale unterrühren. Dann zunächst das Mehl, den Weichweizengrieß und das Backpulver vermischen und dann zur Eiermischung geben. Die Macadamianüsse hacken. Ganz zum Schluss den Joghurt unter den Teig rühren und die Macadamianüsse unterziehen. Den Teig vorsichtig über die Zitrusfrüchte gießen und glatt streichen. Im Ofen ca. 40 Minuten backen. Derweil alle Zutaten für den Sirup vermischen und in einem kleinen Topf aufkochen. Einige Minuten köcheln lassen, bis der Sirup merklich etwas eindickt. Gleich nach dem Backen mit einem Holzspieß den Kuchen einige Male einstechen. Den Sirup über den Kuchen verteilen und ihn einige Stunden stehen lassen. Zum Stürzen zunächst den Ring entfernen, den Kuchen mit dem Boden nach oben auf eine Platte stellen und den Boden dann vorsichtig entfernen.

Grapefruit Upside Down Cake2

Naja, wie oben schon erwähnt…Grapefruits waren bisher nicht auf meinem Speiseplan. Nachdem ich jetzt aber noch einige Früchte im Kühlschrank hatte (falls der 1. Versuch nix geworden wäre), esse ich richtig gern jeden Tage eine Hälfte. Rebecca hat mich also mit Ihrer Zutat auf die Grapefruit gebracht…Jetzt bin ich ziemlich gespannt, was die anderen Mädels aus dieser Zutaten-Kombi gemacht haben: Tanja auf Frau Zuckerstein, Laura auf Coal Hearted, Julia auf Maxulia und Rebecca auf Icing Sugar.

Carina

 

{Five a month} Mediterrane Schnecken

Herzhafte Schnecken2

Es geht wieder los, am 25. ist „Five a month“-Zeit! Dieses mal ist ein wenig besonders, denn sonst gibt es von uns fünf Mädels jeden Monat Süßes zu sehen. Heute ist allerdings komplett den herzhaften Leckereien gewidmet. Deswegen waren die vorgegebenen Zutaten Käse, Tomate, Lauchzwiebeln und Knoblauch. Das ist schon einmal eine vielversprechende Kombi, wie ich fand. Ihr wundert euch nun vielleicht, warum dieses Mal nur vier Zutaten vorgegeben waren. Die liebe Rebecca hat eine Runde ausgesetzt, und zwar aus gutem Grund. Sie ist den ganzen Januar in Neuseeland unterwegs – Neid!! Ich hoffe, es gibt davon später noch ein paar Bilder zu sehen und verstehe vollkommen, dass dafür unsere kleine Bäckerei-Challenge einmal zurückstecken muss.

Herzhafte Schnecken

Wie gesagt, die Zutatenkombi hat dieses Mal viel Spielraum gelassen. Am Ende bin ich bei herzhaften Hefeschnecken gelandet, lecker! Sie sind mediterran gefüllt mit einer Tomatenpaste. Wir haben sie an einem faulen Wochenendtag warm aus dem Ofen mit einem schönen Salat genossen. Als leichtes Essen kann ich sie deswegen weiterempfehlen – lecker!

Herhafte Schnecken3

Hefeteig geht bei mir irgendwie immer, ich finde, das hat etwas meditatives. Und ich freue mich jedes Mal, wenn er wächst – auch wenn ich zum Glück noch nie zu denen gehört habe, die mit Hefeteig auf Kriegsfuß waren. Und eine Schneckenform macht doch jedes Gebäck noch ein bisschen hübscher, oder? Man könnte diese Schnecken sicher auch in Zupfbrot- oder anderer Form backen, aber nun ja…Schnecken fetzen.

Herhafte Schnecken4

Für eine Springform (20-24cm): 

250ml lauwarmes Wasser
1/2 Tütchen Trockenhefe
2 EL Olivenöl
1 Prs. Zucker
350g Mehl
(bei mir: 280g Weizen- und 70g Weizenvollkornmehl)
1 TL Salz
je 1 TL Oregano und Basilikum

30g ger. Parmesan
1/2 Bund Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
5 getr. Tomatenfilets in Öl
80g Feta
2 EL Creme fraiche
Salz, Pfeffer

Die Hefe in das lauwarme Wasser leicht einrühren, Öl und Zucker dazugeben und 5 Minuten stehen lassen. Das Mehl mit Salz und Gewürzen in einer großen Schüssel vermischen. Die Hefemischung darunter kneten, bis ein homogener Teig entsteht. Dann den Teig an einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich habe ihn bei 40°C im Backofen stehen lassen.

Derweil die Tomatenfilets kurz abtropfen, in grobe Würfel schneiden und mit Feta und Creme fraiche in einen Multizerkleinerer geben. Die Knoblauchzehe dazupressen und alles zu einer Creme zerkleinern. Den geriebenen Parmesan und die in Ringe geschnittenen Lauchzwiebeln unterrühren. Die Creme sollte die Konsistenz eines Kräuterquarks haben und gut streichbar sein. Falls sie zu fest wird, sollte ein kleiner Schuss Milch oder 1 EL Joghurt die gewünschte Konsistenz herbeiführen.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck von ca. 1cm Dicke ausrollen. Das Rechteck komplett mit der Tomatenpaste bestreichen und dann mit Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum (oder was euch sonst noch gefällt) würzen. Das Rechteck auf der schmaleren Seite in 8 etwa gleich breite Streifen schneiden. Die Sprinform mit etwas Olivenöl auspinseln. Jeden Streifen zu einer Schnecke aufrollen und die Schnecken mit ein wenig Abstand in die Form setzen. Die Abstände sind kein Problem, da der Teig noch gehen soll. Dann die Form mit einem Geschirrhandtuch abdecken und wiederum ca. 30-45 Min an einem warmen Ort gehen lassen. Danach bei 175°C ca. 30-35 Min. backen, bis die Schnecken zart gebräunt sind. Am besten noch warm aufessen.

Herzhafte Schnecken1

Ich bin schon ganz gespannt, was die anderen Mädels aus diesem tollen Thema gemacht haben! Klickt doch auch mal zu Julia, Laura und Tanja rüber!

Lasst es euch schmecken!

Carina ❤

FiveamonthNew

{Five a Month} Blaubeer-Schichtdessert

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Hui, heute bin ich aber etwas spät dran mit meinem Beitrag zu Five a month! Die letzten Tage waren einfach voll. Ich habe es nicht einmal geschafft, euch das Rezept aufzuschreiben – jetzt aber schnell! In diesem Monat waren diese Zutaten vorgegeben: Vanillepudding, Beeren, Schokolade, brauner Zucker und Pistazien. Für meinen Geschmack war das eine super Kombi! Aber erstaunlicherweise haben wir Mädels uns alle diesen Monat mehr oder weniger recht schwer getan. Das lag wohl vor allem am Vanillepudding…gar nicht so einfach, damit etwas zu backen!

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Das Dessert, dass ich euch heute mitbringe, ist wunderbar vielseitig. Ihr könnt die Beeren durch eine andere Sorte Beeren, oder auch die Pistazien durch Mandeln ersetzen. Da es am besten im Weckglas serviert wird, könntet ihr es sogar als kleine Aufmerksamkeit verschenken oder zu einer Party mitbringen. Ich habe extra dafür ein passendes kleines Glas gesucht und bei Depot diese kleinen Weckgläser gefunden, die mir gleich perfekt erschienen. Die Portion, die hineinpasst, stellte sich auch als genau richtig heraus, denn die Creme sättigt ganz gut. Zuviel kann man von dem Dessert also nicht essen.

Blaubeerdessert

Blaubeeren sind nach Himbeeren meine liebsten Beeren. Ich liebe die Farbe, und man kann so viel damit machen! Hier ergänzen sie sich prima mit den Pistazien. Mhmmm!

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Im Dezember erwartet euch eine schön weihnachtliche Kombi: Es gilt, mit Äpfeln, Maroni, Zimt, Haselnüssen und Ahornsirup zu backen! Das wird wieder interessant. Ich habe noch nie überhaupt irgendetwas mit Maroni selbstgemacht.

Bis dahin solltet ihr unbedingt zu den anderen Mädeln rüberhüpfen, denn es sind mal wieder tolle Rezepte zusammen gekommen. Wirklich spannend, was sich jeder so überlegt!

Julia – Maxulia

Tanja – Frau Zuckerstein

Laura – Coal Hearted

Rebecca – Icing Sugar

Blaubeerdessert4

Für zwei kleine Weckgläschen:

40g weiße Schokolade
1/2 Pck. Vanillepudding
(+ Milch und Zucker zum Aufkochen)
100g TK-Blaubeeren
100g Quark 20%
30g brauner Zucker
1 Msp. Zimt
2 EL Pistazien

Die halbe Packung Vanillepuddingpulver nach Packungsanweisung zubereiten (es wird etwas Pudding übrig bleiben, aber ihn in kleineren Mengen aufzukochen macht wenig Sinn…). Ich habe den Pudding mit Mandelmilch gemacht. Den Pudding etwas abkühlen lassen und derweil die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Wenn sie vollständig geschmolzen ist, sofort in den Quark einrühren. Dann 80g von dem Vanillepudding einrühren. Die Blaubeeren in einem kleinen Topf mit Zucker und Zimt erwärmen und ca. 5 Min. köcheln lassen. Abkühlen lassen. Dann Creme, Blaubeeren und Pistazien abschließend in zwei Weckgläser schichten. Mit einer Schicht Creme, einer einzelnen Blaubeere und ein paar Splittern weißer Schokolade abschließen.

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{Five a month} Pumpkin Cheesecake mit Honig-Zimt-Guss

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Es ist der 25. Oktober, das heißt: Five a month – Zeit! Ich glaube, wir fünf Mädels haben schon richtig Feuer gefangen und großen Spaß daran, uns jeden Monat etwas neues auszudenken. Diesen Monat lauteten die Zutaten, aus denen wir ein Oktober-Rezept basteln sollten: Kürbis, HONIG, Pekannüsse, Kardamom und Zimt. Wahrscheinlich haben wir uns alle so auf den Herbst gefreut, dass die Kombi einfach wunderbar zusammen passte, daher gab es, wie ich finde, eine Fülle von Möglichkeiten. Entschieden habe ich mir für den guten alten Cheesecake, denn ein Pumpkin Cheesecake klingt doch ziemlich super, oder? Die Gewürze passen ganz klasse dazu und machen daraus ein richtig herbstliches Soulfood. Nom nom.

Pumpkin Cheesecake

Der Kuchen war dann auch ratz fatz weg. Könnte es aber tatsächlich zu einem meiner Kürbis-Rezepte schaffen, die jedes Jahr sein müssen. Ja, SO lecker ist er!

Ich bin übrigens seit gestern endlich mal wieder Zuhause in Norddeutschland. Der Orient hat mich zuletzt wirklich geschafft, und ein bisschen Heimat tut richtig gut. Zwei Wochen werde ich es mir jetzt gut gehen lassen und den Urlaub genießen. Dazu gehört natürlich auch, in Ruhe ein wenig zu kochen und zu backen und meine Familie damit zu beglücken. Aber ich habe mir auch so viel anderes vorgenommen. Und, ohne Witz: Obwohl ich seit meiner Ankunft gestern morgen stetig friere, genieße ich so richtig das Norddeutsche Schietwetter mit Nieselregen und Wind. Draußen ist es grau, das heißt, Nachmittagen auf der Couch mit Tee und Decke steht nichts im Wege. Hach!

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So, und wenn du jetzt Lust bekommen hat auf ein herbstliches Kürbisgebäck mit Gewürzen, dann solltest ganz unbedingt auch schnell mal rüberhüpfen zu Tanja, Rebecca, Laura und Julia! Das mache ich gleich auch und bin ganz gespannt, was die anderen gezaubert haben. Denn ich bin gerade erst auf den Geschmack gekommen und freue mich auf noch mehr tolle Kürbisrezepte, mhmmm!

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Achja, und meine Zutat für den nächsten Monat werden Pistazien! Die mag ich nämlich ganz besonders gern!

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 Für eine 20cm-/ 22cm-Springform: 

400g Frischkäse
100g Mascarpone
2 Eier
100g Rohrohrzucker
60g Honig
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
1 TL Zimt
3/4 TL Ingwerpulver
1 Kardamomkapsel/ 1/2 TL gem. Kardamom
100g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 EL Stärke
220g Kürbis (Butternut/ Hokkaido)

25g Honig
1 TL Zimt
150g Mascarpone (oder 1/2 Frischkäse)
2 EL Puderzucker
1-2 EL Orangensaft
1 Hand voll Pekannüsse

Den Backofen auf 150°C vorheizen. Mit Schale in Spalten schneiden und auf ein Backblech legen. Ca. 50 Minuten weich rösten. Dann 220g Kürbisfleisch von der Schale befreien und mit einer Gabel fein zerdrücken.

Frischkäse und Mascarpone mit dem Zucker und Vanillezucker vermischen. Die Eier trennen und die Eigelbe zur Frischkäsemasse geben und unterrühren. Den Honig und die Gewürze dazugeben. Ich war mit den Gewürzen etwas sparsamer, weil ich wollte, dass der Kürbis die Hauptrolle spielt. Ihr könnt aber die Mengen ein bisschen erhöhen, wenn die Gewürze dominieren sollen. Danach noch Mehl, Stärke und Backpulver vermischen und zum Teig geben. Das Kürbismus unterrühren. Ganz zum Schluss die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Eine Springform fetten (bei einer 20cm-Springform bleibt noch Teig für zwei Muffins übrig) und mit Paniermehl ausstreuen. Den Backofen auf 170°C hoch heizen. Die Springform vollständig mit Alufolie bedecken und den Cheesecake 60 Min. backen. Dann die Alufolie abnehmen und noch einmal 15 Minuten backen. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen.

Für den Honig-Zimt-Guss die Mascarpone mit den Orangensaft glatt rühren. Den Honig, Zimt und Puderzucker untermischen. Das Frosting auf dem Kuchen verteilen und mit Pekannüssen dekorieren.

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Meinen Beitrag im September findest du hier:  Saftiger Marzipan-Rührkuchen

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{Five a month} Saftiger Marzipan-Rührkuchen

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Juhuuu! Es ist soweit, ich bin ganz aufgeregt. Unser erster Monat mit „Five a Month“ ist schon rum, wir haben alle getüftelt, gebacken, geknipst. Ich muss sagen, es war gar nicht so einfach. Denn zugegeben: Ich habe zwei Mal gebacken. Beim ersten Mal stimmte zwar der Geschmack, aber die Optik hat mir gar nicht gefallen. Und das ist ja bekanntlich auch ein Blogger-Kriterium für ein gutes Rezept. Also: Gebäck Nr 1 aufegessen, Puderzucker abgeputzt, noch mal angefangen. Mit dem Rezept, dass ich euch jetzt zeigen kann, bin ich wirklich vollkommen zufrieden. Nochmal zur Erinnerung: Die Aufgabe war, aus den fünf Zutaten, die von den teilnehmenden Bloggerinnen bestimmt wurden, ein Rezept zu basteln. In diesem Monat waren das Vanille, Marzipan, Rosinen, Mandeln und Nektarine.

Marzipankuchen2Ich habe mich letzendlich von einer Laune leitet lassen, wie so oft. Mir ging ein saftiger, vollmundiger Rührkuchen seit Tagen nicht aus dem Kopf. Und da ist er: Mein Marzipan-Rührkuchen mit Nektarinen und Vanillesahne. Ich muss gestehen, die Rosinen haben mir das Leben schwer gemacht. Die kann ich nämlich gar nicht leiden. Also – sorry Rebecca – mussten sie ein bisschen außen vor bleiben und sich mit einem Sahnebad zufrieden geben. So konnte ich den Kuchen auch essen, hihi. Und wer will, bekommt trotzdem Rosinen satt. Ich hoffe, ich werde für diese kleine Schummelei nicht disqualifiziert, räusper.

Wie immer waren meine ehrlichsten und besten Testesser mein Liebster und die Kollegen. Und die haben diesen Kuchen schneller verputzt, als ich gucken konnte. Ich würde sagen, das spricht für ein gutes Rezept!

Marzipankuchen

Habt ihr denn schon bei den anderen vier Bloggerinnen vorbeigeschaut? Wenn nicht, solltet ihr das ganz schnell tun. Hüpft mal rüber zu

Laura von Coal Hearted

Julia von Maxulia

Tanja von Frau Zuckerstein

Rebecca von Icing Sugar

Marzipankuchen1

Und dann legt ihr am besten ganz schnell mit dem Backen los!

Ich freue mich schon auf die nächste Herausforderung. Denn im nächsten Monat geht es natürlich weiter. Meine nächste Zutat ist….HONIG!

Übrigens haben wir für die Aktion auch eine Pinterest-Pinnwand angelegt. Dort könnt ihr euch immer wieder alle Rezepte anschauen, die wir über die Monate kreiert haben.

Marzipankuchen4

Für 1 Kastenform:

200g griechischer Joghurt
200g weiche Butter
120g Zucker
1 Prs Salz
3 Eier
220g Mehl
2 gestr. TL Backpulver
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
200g Marzipanrohmasse
1 EL Honig
1 Nektarine
2 EL gehackte Mandeln

1 Becher Sahne
1 Pck Bourbon Vanillezucker
50g Rosinen

Die weiche Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz cremig rühren. Die Eier nacheinander dazugeben. Die Marzipanrohmasse entweder fein raspeln oder in sehr feine Stückchen schneiden. Unter die Eimasse rühren. Backpulver und Mehl vermischen und unter den Teig geben. Zum Schluss den Joghurt und den Honig unterrühren.

Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und glatt streichen. Die Nektarine waschen und in dünne Spalten schneiden. Die Spalten auf den Kuchen drapieren und mit einer Handvoll Mandelsplittern besteuen. Bei 170°C im vorgeheizten Ofen 60-70 Minuten backen. Mit Alufolie bedecken, falls die Oberfläche zu dunkel wird. Derweil die Sahne steif schlagen, den Vanillezucker einrieseln lassen und die Rosinen unterheben. Den Kuchen mit einem scharfen Messer schneiden, er ist sehr weich und saftig. Mit der Vanillesahne servieren.

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{Blog-Aktion} Five a Month

Heute habe ich eine Überraschung für euch! Wir starten eine neue Blog-Aktion! „Wir“, das sind die wunderbaren Food-Bloggerinnen

Rebecca von Icing Sugar

Laura von Coal Hearted

Tanja von Frau Zuckerstein

Julia von Maxulia 

und ich. Unser neues Baby heißt „Five a month“. Und hier sind die wichtigsten Fakten zur Aktion:

Jede Bloggerin wird pro Monat eine Zutat ihrer Wahl vorgeben. Aus diesen insgesamt fünf Zutaten muss dann jede von uns ein kreatives Rezept basteln. Damit wir einigemaßen kompatibel bleiben, sollten sich alle Zutaten zumindest im Entferntesten für süßes Gebäck eignen. So sollte alles essbar bleiben 😉 Kreative Zutaten, die das Ganze ein bisschen interessanter machen, sind aber auf jeden Fall erlaubt!

Der Startschuss fällt heute. Die ersten fünf Zutaten werden bekannt gegeben und das erste Rezept wird von allen fünf am 25. September veröffentlicht. Das wird spannend…

FiveamonthNew

Als erste Zutat bestimme ich: Nektarine!

Und, was sagt ihr? Wir fünf sind auf jeden Fall ganz doll gespannt und aufgeregt, wie euch die neue Aktion gefällt. Und natürlich auch, was für tolle Leckereien dabei rauskommen!