{Babyshower für Tanja} Vanilla Cupcakes

 

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Ihr Lieben, bei unserer letzten Runde „Five a Month“ fehlte Eine: Tanja! Sie fehlte aber aus einem schönen Grund, hat sie doch schon eine Neunmonats-Kugel vor sich hergeschoben. Und noch schöner – jetzt ist Mini-Zuckerstein auch schon da! Hier auf Tanjas Insta-Account gibt es ein paar super süße Bilder! Das ist ja schon ein kleiner Dressman, oder? Aus diesem Grund haben Rebecca von Icing Sugar und ich uns überlegt, dass wir Tanja eine kleine virtuelle Babyparty schmeißen. Herzlichen Glückwunsch liebe Tanja, ich hoffe du genießt die ersten Tage mit deinen Lieben in vollen Zügen!

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Zur Babyparty gehört natürlich ein bunten Süßigkeiten-Buffet. Ich bringe ein paar Vanilla Cupcakes mit. Und auch wenn das Frosting türkis daherkommt (die Farbe heißt „Royal Blau“!), ist es ebenfalls mit Vanillegeschmack 🙂 Komischerweise hatte Rebecca das gleiche Problem…vielleicht haben wir die gleiche Farbe gekauft. Das swirlige Cupcake Topping habe ich mir übrigens bei der Magnolia Bakery abgeguckt. Wie man es auf diese Art mit einer Palette modellieren kann, könnt ihr euch auf Youtube anschauen. Ich werde das noch perfektionieren!

Vanilla Cupcakes

And now in English: 

Our last „Five a month„-Episode had only four participants, because Tanja was missing for a good reason: She was expecting Mini-Zuckerstein No. 2! And now he is here already! On Tanja’s Instagram account you can see a couple pictures. Isn’t he cute, like a little dressman? For that reason Rebecca from Icing Sugar and I decided to have a virtual baby shower for them. Congratulations, Tanja! I hope you enjoy those first days with your family and this sweet little guy!

A baby shower of course only works well with tons of yummy food, especially cake! I made cupcakes. The frosting was supposed to be blue (colored with a paste called „royal blue“). It’s rather turquoise now, but apparently Rebecca had the same color paste 😉 By the way, the frosting technique is the signature frosting of Magnolia Bakery in New York. I did some research on Youtube how it’s done!

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Für 8 Cupcakes // Makes 8 Cupcakes

60g weiche Butter – 60g softened butter
100g Zucker – 100g sugar
1 Ei – 1 egg
1/4 TL Vanilleextrakt – 1 tsp. vanilla extract
60ml Milch – 60ml milk 
100g Mehl – 100g flour
1 TL Backpulver – 1 tsp. baking powder

85g weiche Butter – 85g softened butter
1 TL Vanilleextrakt – 1 tsp. vanilla extract
75g Frischkäse – 75g cream cheese
150g Puderzucker – 150g powdered sugar
1 EL Milch – 1 tbsp. milk
blaue Lebensmittelfarbe – blue food coloring

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die weiche Butter kurz cremig schlagen. Den Zucker dazu rühren. Dann das Ei, die Milch und den Vanilleextrakt hinzugeben. Das Mehl zuerst mit dem Backpulver vermischen und ebenfalls unterrühren. Den Teig auf 8 Muffinförmchen aufteilen, sie sollten etwa zu 3/4 gefüllt sein. Im Ofen die Cupcakes ca. 18-20 Min. backen. In der Zeit für das Frosting die Butter cremig rühren. Nacheinander Vanilleextrakt, Frischkäse, Puderzucker und Milch unterrühren. Dann die Creme bis zum gewünschten Grad mit Pastenfarbe einfärben. Frosting auf die abgekühlten Cupcakes sprachteln. Wer mag, kann aus Schoko-Mürbeteig Sternchen für die Deko backen.

English Instructions:

Pre-heat the oven to 175°C. Whisk the softened butter until creamy. Gradually add sugar, egg, milk and vanilla. Mix the flour with baking powder and then whisk under the butter mixture. Divide dough between 8 muffin cups. Bake muffins in the oven for 18-20 minutes. While the muffins are baking, prepare the frosting. Cream the softened butter. Add vanilla, cream cheese, powdered sugar and milk. Dye the frosting with food coloring until it reaches the desired color. Use a spatula to top the cooled-down cupcakes with the frosting. If desired, you can make chocolate cookie stars for the decoration.Vanilla Cupcakes1

Habt ihr schon einmal einer Freundin eine Babyparty geschmissen, oder findet ihr diesen amerikanischen Brauch einfach albern?

Carina

 

{Happy Birthday!} Himbeer-Kokos-Cupcakes

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Heute feiern wir Geburtstag! Und zwar den 2. Geburtstag von Feines Handwerk, wo Sara und Moni zusammen mit ganz viel Kreativität und Spaß bloggen. Sara hat mich gefragt, ob ich zu ihrer Geburtstagssause eine süße Leckerei besteuern würde, und da musste ich natürlich nicht lange überlegen. Ich bringe den beiden heute Himbeer-Kokos-Cupcakes mit. Happy Birthday, ihr Lieben! Macht unbedingt noch lange weiter so!

Himbeer-Kokos-Cupcakes

Meine Cupcakes bestechen mit saftigem Kokosteig, rosa Himbeerfrosting und einer kleinen Überraschung: einem flüssigen Himbeer-Kern! Nicht nur als Geburtstags-Mitbringsel kommen sie gut an. Da ich noch keine frischen Himbeeren in guter Qualität bekommen habe, sind die Cupcakes mit Himbeermarmelade gemacht. Ihr könnt die Marmelade im Frosting aber natürlich auch bald durch Himbeermark ersetzen. Dann solltet ihr aber auf jeden Fall abschmecken und eventuell mehr Puderzucker nehmen. Der Marmeladen-Kern könnte auch durch 1-2 frische Himbeeren ersetzt werden.

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Sara und Moni, ich hoffe, euch schmecken meine Cupcakes 😉 Ich freu mich, dass ich für euch backen durfte.

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Übrigens: Bei Feines Handwerk gibt es auch gerade ein Geburtstags-Give Away! Es gibt unter anderem das neue Buch von Frau Herzblut zu gewinnen, schaut mal rüber *klick*!

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Für 10 Cupcakes: 

200g Mehl
100g Zucker
50g weiche Butter
1 TL Backpulver
120ml Kokosmilch
2 EL Rum oder Vanilleextrakt
5 EL Kokosraspel

200g Frischkäse
60g Mascarpone
30g Puderzucker
3-4 TL Himbeermarmelade (ohne Kerne)
evtl. etwas rosa Lebensmittelfarbe (optional)

Nochmal ca. 10 TL Himbeermarmelade

Zucker und Butter cremig rühren. Backpulver und Mehl vermischen. Abwechseln etwas Mehlmischung und etwas Kokosmilch unterrühren. Zum Schluss Rum und Kokosraspel dazugeben. Vom Teig zunächst in jedes Muffinförmchen ca. 1 EL geben, eventuell etwas mehr. In die Mitte mit einem TL jeweils eine kleine Mulde drücken und je 1 TL Himbeermarmelade hineingeben. Den restlichen Teig auf die Förmchen aufteilen, sodass die Marmelade gut bedeckt ist. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 16-18 Minuten backen. In der Zeit kann das Frosting vorbereitet werden. Dafür Mascarpone und Frischkäse glatt rühren und den Puderzucker dazugeben. Zum Schluss kommen die 3 TL die Marmelade, am besten ohne Kerne, dazu. Wer es richtig rosa mag, gibt noch ein wenig Lebensmittelfarbe dazu (ich habe Wilton Gel-Farbe genommen. In einen Spritzbeutel füllen und erst auf die Cupcakes spritzen, wenn diese vollkommen ausgekühlt sind.

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Carina

 

Babyshower // Pink Cupcakes

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Eine liebe Freundin und Kollegin von mir ist vor Kurzem in Mutterschutz gegangen und dafür nach Deutschland zurückgeflogen. Da sie nun mindestens ein halbes Jahr nicht bei uns sein wird, haben wir Mädels uns überlegt, eine kleine Babyparty zu schmeißen. Es sollte ein schöner Mädelsabend mit ganz viel Gequatsche und ohne peinliche Spiele werden. Was es so im Internet für furchtbare Babyshower-Peinlichkeiten gibt…falls das hier eine meiner Freundinnen liest: Wenn es bei mir mal irgendwann soweit ist, BITTE keine dieser Peinlichkeiten!! 😀

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Einen kleinen Snack Table mit süßen und herzhaften Leckereien gab es auch. Ich habe dafür diese Cupcakes in der passenden Farbe – rosa – gemacht. Außerdem habe ich noch ein paar schnelle Teigtaschen aus fertigem Blätterteig mit einer Füllung aus diesem Ratatouille beigesteuert. Von den anderen gab es Macarons, Brownies, Pizza, Melonenshake, Schokolade und und und.

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Die werdende Mama hat schon ein paar Geschenke für die kleine neue Erdenbürgerin bekommen. Als einziges kleines „Spiel“ hatten wir uns folgendes überlegt: Der Papa musste schon einige Tage vorher einen Fragebogen ausfüllen. Darauf waren Fragen wie: Wann hast du deine Frau das erste Mal gesehen? Was war euer erstes Date? Wann und in welcher Situation hat sie dir von der Schwangerschaft berichtet? Was möchstest du deiner Tochter auf jeden Fall mitgeben, was nicht? Welchen Beruf wird sie später haben? Dies ist nur ein Auszug der Fragen. Die Mama musste dann die Fragen am Tag des Babyshowers mündlich beantworten. Danach wurde die Antwort des Papas vorgelesen. Es war wirklich süß, und die beiden haben sich keine Blöße gegeben. Die Antworten stimmten überraschend gut überein. Außerdem hat sich der Papa wirklich sehr viel Mühe mit seinen Antworten gegeben, die zum Teil sogar sehr romatisch klangen oder so, also habe er sich wirklich sehr viele Gedanken über seine Vaterpflichten und das Leben mit Kind gemacht. Hut ab! Und das, obwohl er wusste, dass die Antworten in unserem Kreis laut vorgelesen wurden…

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Insgesamt war es ein wunderbarer Abend und die werdende Mama hat sich so sehr gefreut. Wir haben gemeinsam lecker gegessen, viel gelacht und über Babynamen debattiert. Jetzt freuen wir uns alle darauf, dass die Kleine im September/ Oktober hoffentlich putzmunter auf die Welt kommt. Und wir sie dann auch ganz bald mal selbst in den Arm nehmen dürfen. Ich habe mich schon einmal ganz „selbstlos“ als Babysitterin abgeboten…

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Ich habe für die Cupcakes ein einfaches Rezept für Vanilleteig genommen. Das aus  Jessis „Törtchenzeit“-Backbuch hat mir sehr gut geschmeckt und ich war überrascht, wie einfach sie waren. Dazu habe ich das Frischkäsefrosting aus dem Buch etwas abgewandelt und mit Kirschpüree und einem kleinen Klecks Lebensmittelfarbe eingefärbt.

Für 8 Vanille-Cupcakes:

140g Mehl
120g Zucker
1 TL Backpulver
40g weiche Butter
120g Buttermilch
1 Vanilleschote (oder einige Tropfen Extrakt)
1 Ei

Mehl, Zucker und Backpulver und Butter verrühren. Die restlichen Zutaten zunächst separat mischen und dann unter die Mehlmasse geben. Zu einem glatten Teig verrühren. In die acht bereitgestellten Cupcakeförmchen füllen. Diese sollten nur zu 3/4 gefüllt sein. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 18 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen. Wenn sie abgekühlt sind, das Frosting daraufstreichen oder spritzen.

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Kirsch-Frischkäse-Frosting:

40g Butter
110g Frischkäse
100-120g Puderzucker
5 EL Kirschpüree (ca. 50g entsteinte Kirschen)
1 Zahnstocherspitze Lebensmittelfarbe (Gel, z.B. Wilton)

Die Butter mit dem Frischkäse auf hoher Stufe cremig schlagen. Nach und nach den Puderzucker dazugeben und die Masse zur gewünschten Süße abschmecken (Jessi empfiehlt 225g Puderzucker, aber ich finde es mit 120g schon recht süß. Der Konsistenz tat das keinen Abbruch). Am Ende das Kirschpüree und die Lebensmittelfarbe unterrühren, bis ein schöner Rosa-Ton erreicht ist. Alles in einen Spritzbeutel (z.B. mit großer Sterntülle) füllen und für 1-2 Stunden in den Kühlschrank legen. Anschließend auf die abgekühlten Cupcakes spritzen.

Jeanny’s Crème fraîche Kuchen mit Beeren

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Diese Bilder schlummerten nun schon einige Wochen auf meiner Festplatte, ich wollte aber auf das Rezept unbedingt noch eingehen. Einer meiner letzten Backbuchkäufe war endlich, endlich Jeanny’s fabelhaftes „Zucker, Zimt und Liebe“-Backbuch. Der Postbote klingelte mit meinem Paket und ich musste es sofort aufreißen und losschmökern. Hach. Wie man es von Jeanny kennt, ist einfach alles wunderbar und mit Liebe gestaltet. Die Rezepte sprechen mit zu einem großen Teil sehr an. Aber eines stach gleich heraus: Der Crème fraîche Kuchen mit Himbeeren war sofort mein absoluter Favorit. Ist ja klar, bei einer Bloggerin, die sich Raspberryue nennt…

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Am nächsten Tag nach dem Einkaufen ging es dann schon los mit der Backerei, ich war einfach so neugierig. Ich konnte mich aber dann doch nicht auf Himbeeren beschränken, als mich noch ein Schälchen Blaubeeren im Kühlschrank angelacht hat. Die wanderten also gleich mit in den Teig.

Und weil ich manchmal den Hang zum Übertreiben habe…musste ich dem Rezept von Jeanny noch ein megamäßig leckeres Frosting hinzufügen. Es ging nicht anders, word!

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Dekoriert wurde der Kuchen mit dem Frosting, verschiedenen Beeren und ein paar Blümchen (die natürlich nicht mitgegessen wurden). Die ganze Familie fand ihn klasse! Vor allem fand ich ihn noch viel leckerer, nachdem er einen Tag durchgezogen war. Dann macht die Crème fraîche den Teig so richtig schon weich-saftig. Hmm, schwer zu beschreiben, ihr wisst, was ich meine, oder? Sonst am besten einfach ausprobieren!

Ich habe übrigens aus Jeannys Buch bisher auch noch die Lieblingsmadeleines und den Schwedischen Mandelkuchen gebacken, beides war total klasse. Die nächsten Rezepte werden auf jeden Fall der Chai-Tee-Kuchen und der Apfelmuskuchen. Oder oder oder…ich kann mich einfach nicht entscheiden.

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Für 1 Kastenform:

175g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prs Salz
1 Prs Natron
115g weiche Butter
150g Zucker
2 Eier
200g Crème fraîche
200g Himbeeren (bei mir 100g Himbeeren, 100g Blaubeeren)
2 EL brauner Zucker

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Die Kastenform fetten. Mehl, Backpulver, Salz und Natron in eine Schüssel sieben. Butter und Zucker cremig schlagen. Ein Ei nach dem anderen dazugeben. Die Mehlmischung und die Crème fraîche abwechseln dazugeben und verrühren. Die Beeren vorsichtig unterheben. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und mit dem braunen Zucker bestreuen. Bei 175°C ca. 60-70 Minuten backen und die Stäbchenprobe nicht vergessen.

Jeanny schlägt vor, den Kuchen mit einer Glasur aus 100g Puderzucker und 1-2 EL Milch zu toppen und mit ein paar frischen Himbeeren zu dekorieren. Bei mir durfte es etwas mehr sein…das Frosting habe ich Pi mal Daumen zusammengerührt, ihr solltet also unbedingt abschmecken. Ich habe dafür 50g weiße Schokolade geschmolzen und mit 100g Crème fraîche und 50g Mascarpone glatt gerührt. Gleichmäßig auf den vollständig abgekühlten Kuchen streichen, mit Beeren belegen und die nächsten Studen am besten im Kühlschrank chillen lassen.

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Besitzt ihr Jeanny’s Buch, und welches Rezept muss ich daraus unebdingt noch probieren?

 

Mein Sonntagssüß: Mandel Espresso Traumtorte

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Heute ist Sonntag, und dazu ist es bei uns auch noch ein besonders schöner Sonntag!  Es ist Frühling und mit 26°C bereits wunderbar warm. Die Sonne scheint, alles blüht und es weht ein laues Lüftchen. Wenn es nur immer so bleiben würde…leider wird dieses herrliche Wetter an unserem neuen Wohnort bereits in zwei bis drei Wochen einer Affenhitze weichen. Ab dann werden wir bis etwa Ende Oktober versuchen, uns so wenig wie möglich zu rühren und nur von einem klimatisierten Raum bis zum nächsten zu bewegen. Im Gegensatz zum Noddeutschen Sommer, wo man erfahrungsgemäß eher etwas mehr warme Tage herbeisehnt, lernt man hier schnell, den Frühling und Herbst zu genießen.

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Deswegen genieße ich zur Zeit jede Minute im Freien in vollen Zügen. Jede Mittagspause versuche ich im blühenden Garten meiner Arbeitsstelle zu verbringen. Herrlich…am Wochenende hatte F. ein Fußballturnier und ich konnte schön viel Sonne tanken. Außerdem habe ich jede Menge fotografiert. Sozusagen als Team-Fotografin 😉 Bevor ich heute Abend mal die 600 (!) Bilder von dem Tag sortieren und bearbeiten werde, habe ich noch schnell ein ganz besonderes Sontagssüß für euch. Diese Torte habe ich schon letztes Wochenende aus einer Idee heraus gebacken. Und ich sage euch, sie war wirklich soooo lecker! Ein perfektes Zusammenspiel aus Kaffee, Mandel und Creme. Da ich keine Sahne mag, und die Creme schön leicht und frisch werden sollte, besteht sie hauptsächlich aus Frischkäse. Das Mandelkrokant oben drauf schmeckt lecker als knuspriger Gegensatz und sieht auch noch toll aus.

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Also: Dieses ist die richtige Torte, um beim nächsten Besuch zum Kaffeetrinken auf der frühlinsgahften Terasse  Eindruck zu schinden – vor allem einen sehr leckeren Eindruck. Auch wenn ich nicht oft Torten backe, wird diese ganz sicher wieder gemacht! Nom nom…nur Kaffee sollte man mögen, denn der Boden schmeckt doch recht intensiv nach Mokka.

Mandeltorte

Für eine 20cm-Springform:

170g Butter
100g brauner Zucker
70g weißer Zucker
1 EL Vanilleextrakt (bei mir: Rum mit Vanilleschote)
3 Eier
150g Mehl
3 TL Backpulver
50g gemahlene Mandeln
35g gehackte/ gestiftete Mandeln
3 EL starker Espresso

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 Mandel-Espresso-Creme:

50g Butter
80g Puderzucker
400g Frischkäse
50g weiße Schokolade
3 Tropfen Bittermandelaroma
1 EL Espresso

Eine 20cm-Springform (oder drei, falls vorhanden) fetten und den Ofen auf 180°C vorheizen. Butter, Zucker und Vanille zusammen cremig schlagen. Die Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln dazugeben und gut verrühren. Zum Schluss den Espresso und die gestifteten oder gehackten Mandeln unterrühren. Ein Drittel des Teiges in die Springform füllen und nacheinander 3 Böden jeweils 20 Minuten backen, danach kurz auskühlen lassen und schließlich auf einem Kuchengitter komplett erkalten lassen.

Derweil die Creme zubereiten. Dazu die Butter mit dem Frischkäse einige Minuten fluffig schlagen. Den Puderzucker unterheben. Die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und dann ebenfalls dazugeben. Schließlich Bitterandelaroma und Espresso einrühren. Dann die Creme für 20-30 Minuten in den Kühlschrank tun.

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Die Böden mit einem Sägemesser oben ein wenig  begradigen, wenn nötig. Dann den untersten Boden auf eine Tortenplatte legen. Mit einigen Esslöffeln der Creme bestreichen. Den zweiten Boden daraufsetzen und ebenfalls mit Creme bestreichen. Dann den obersten Boden daraufsetzen (den habe ich nicht begradigt, da ich die gewölbte Optik mag) und noch einmal gut bis zu den Rändern mit Creme bestreichen. Mit der restlichen Creme jetzt die zwei Zwischenräume komplett ausfüllen, sodass eure Torte an den Seiten schön eben aussieht. Dazu eignet sich am besten ein Tortenspachtel.

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Ich habe meine Torte mit etwas Mandelkrokant verziert. Dazu 50g Zucker mit 1 EL Wasser zum kochen bringen, ohne Rühren an den Seiten goldbraun karamellisieren lassen, erst dann rühren. Dann sofort 30g gehackte Mandeln und 20g ganze Mandeln (von Hand sehr groß gehackt oder im Stück) in das Karamell geben und verrühren. Auf Backpapier stürzen und mit einem Löffel etwas verteilen. Wenn das Karamell erkaltet ist, in kleine Stücke brechen und auf der Torte anrichten.

Bailey’s Cupcakes

BCupcakesIch bin ja der Meinung, Backen mit Schnaps geht immer. Ich hatte mal so eine Phase, in der ein Kuchen ohne einen Schuss Eierlikör von mir nur mitleidig angeguckt wurde. Immernoch halte ich ihn für eine tolle Beigabe, habe sie aber auf einige wenige Kuchen beschränkt. Besonders bei einer Party ergänzen sich aber Alkohol im Glas und Alkohol im Törtchen vorzüglich.  Hicks. Wie ging noch dieser Spruch mit der „Balanced Diet“?

Nein, ist natürlich nur Spaß. Trotzdem kommt Backwerk mit einem kleinen Schwips bei den Großen von uns immer gut an. Da es sich bei meiner Party ausschließlich um eine Erwachsenen-Party handelte, war das auch nicht problematisch. Ehrlich gesagt fällt mir für das Rezept keine kinderfreundliche Variante ein, denn der Bailey’s ist Namensgeber und besondere Note zugleich. Also am besten einfach für Anlässe ohne die kleinen Fratze einplanen ODER den Erwachsenen-Sweettable außerhalb der Reichweite kleiner Patschehändchen errichten. Und die Rasselbande mit einem viiiiel bunteren, viiiiiel größeren und süßeren Kinder-Sweettable ablenken. Wenn auch der eine oder andere Volljährige drauf reinfällt, um so besser. Mehr Bailey’s für uns! BCupcakes1

Für 12 Cupcakes:

2 Eier
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
140 EL Sonnenblumenöl
150 mlBaileys
150g Mehl
1 ½ TL Backpulver
125g Puderzucker
4 EL Bailey’s

Eier und Zucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen. Den Vanillezucker, Öl und Bailey’s dazugeben. Mehl und Backpulver zuerst vermischen, dann in die Schüssel mit der Eiermischung sieben.

Ein 12er Muffinblech fetten oder mit Förmchen auslegen. Den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Bei 175°C ca. 30 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen und anschließend mit dem Frosting verzieren.

Für das Frosting:

200g Frischkäse
50g Puderzucker
3 EL Bailey’s Haselnuss
2-3 EL Haselnusskrokant

Den Frischkäse mit Puderzucker auf die gewünschte Süße abschmecken und mit Bailey’s glattrühren. Die Cupcakes damit toppen und mit etwas Haselnusskrokant bestreuen.

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Frohe Weihnachten und ein Spekulatius-Gugl

Hallo Ihr Lieben, auch wenn Heiligabend schon vorbei ist, wünsche ich euch nun erstmal frohe Weihnachten und ein paar schöne, besinnliche Tage mit tollen Menschen.

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Ich wollte euch ja eigentlich noch von meinem Skiausflug erzählen und hatte auch gestern schon diesen Post geplant. Allerdings habe ich mich dann entschieden, erst einmal das erste Weihnachten mit dem Liebsten zu genießen. Außerdem hatte ich mir für unsere Gäste an Heiligabend ein recht ambitioniertes Menü ausgedacht. Was dazu führte, dass die kleine Perfektionistin in mir mich gestern einen Großteil des Tages in die Küche verbannt hat.

Es ist dann wirklich alles sehr lecker geworden und wir hatten einen wunderbaren Abend mit unseren Freunden. Die Arbeit hat sich also gelohnt. Und das Beste: Wir haben eine Menge Überbleibsel von gestern, ich kann also heute den ganzen Tag faul sein und wir können trotzdem noch lecker essen 🙂 En Traum!

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Diesen Gugl haben wir heute morgen zum Frühstück gegessen. Kuchen zum Frühstück ist wirklich allerfeinster Feiertags-Luxus! Ich habe das Rezept bei Rike von Lykkelig gesehen und es ging mir nicht aus dem Kopf. Ich liebe Zimt, und ich liebe Spekulatius. Ich habe das Rezept aber nicht mit glutenfreiem Mehl gebacken und außerdem echte Spekulatius-Brösel eingebacken, statt das Gewürz zu benutzen. Deswegen schreibe ich das Rezept nochmal auf. Die Gugl-Form gefiel mir besser, das sieht auf meiner schönen Kuchenplatte dann einfach festlicher aus.

Für einen Gugl braucht man:

220g Mehl, 150g Butter, 4 Eier, 10g Backpulver, 140ml Milch, ca. 6-8 Gewürzspekulatius, 200g Frischkäse, 100g Puserzucker, 1 EL Zitronensaft, etwas Zimt und Zucker, Zuckersternchen als Deko

Die zimmerwarme Butter wird mit der Hälfte des Zuckers cremig geschlagen. Eier trennen und Eigelb, Mehl, Backpulver und Milch dazugeben. Die Spekulatius in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerbröseln. Die Brösel unter den Teig rühren.

Das Eiweiß steif schlagen und den restlichen Zucker einrieseln lassen. Vorsichtig unter den Teig heben. In eine gefette Gugl-Form füllen. Auf das Fett gebe ich meist auch eine dünne Schicht Semmelbrösel, damit der Gugl sich nach dem Backen leichter löst (schmeckt man nicht!). Im vorgeizten Backofen bei 180°C ca. 40 Minuten backen.

Für das Frosting den Puderzucker mit dem Zitronensaft und dem Frischkäse verrühren, sodass eine cremige Masse entsteht. Wenn der Gugl vollständig ausgekühlt ist, das Frosting gleichmäßig darüberstreichen und mit Zimtzucker und Zuckersternchen bestreuen.

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Uns hat der Gugl wunderbar geschmeckt. Macht ein leckeres, festliches Frühstück, was man an den Feiertagen nur aufschneiden muss. Ich finde persönlich auch die Marmorierung recht ansehnlich, die die Keksbrösel im Teig hinterlässt. Ich hoffe, das kann man auf den Bildern ein wenig erkennen.

Da wir die restlichen Tage für uns haben, machen wir es uns ganz entspannt. Heute schauen wir den siebten Teil von der Harry-Potter-Reihe, die wir schon in der Vorweihnachtszeit mit einem Film pro Woche noch einmal angeschaut haben. Ich finde, Fantasy passt einfach in diese Zeit.

Macht euch schöne, faule Tage!