{Lunch to-go} Spinat Dal mit Couscous im Lieblingsglas

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Habt ihr auch schon einmal davon geträumt, eine Idee in die Tat umzusetzen und euch ratz-ratz einfach selbstständig zu machen? Ich glaube, das wünschen sich viele. Aber wenige trauen sich. Auch mein Traum von einem Frühstückscafé mit Tortenverkauf bleibt (erstmal) ein Traum. Nadine dagegen hat ihre Idee umgesetzt. Nach einem Aufenthalt in San Francisco ist sie mit einem Koffer voll der kultischen Mason Jars nach Deutschland zurückgekehrt und hat ihren eigenen Shop aufgemacht. Dein Lieblingsglas. Der Name ist Programm, denn sie verkauft die schönen Gläser in allen Größen und Formen. Wer bisher immer den Koffer im USA-Urlaub voller Mason Jars gestopft hat (ich auf jeden Fall), kann endlich aufatmen. „{Lunch to-go} Spinat Dal mit Couscous im Lieblingsglas“ weiterlesen

{Spätsommer-Fülle} Fenchel-Pasta mit Dill und Orange

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Der September ist ein Monat, in dem die Marktstände noch voll sind mit reifen, saisonalen Produkten unterschiedlichster Farben und Formen. Die Vielfalt ist riesig und man kann sich kaum entscheiden. Aber der September signalisiert auch bereits, dass diese Vielfalt in einigen Wochen wieder schwindet und die Herbst- und Wintersorten langsam übernehmen. Deswegen habe ich mir zum Ziel gesetzt, noch mal richtig Farbe auf den Teller zu bringen! Meine Inspiration dabei war der Fenchel, den ich im Moment so gern habe. Und da auch die Tomaten-Vielfalt gerade groß ist, habe ich ein paar aromatische, gelbe Tomaten mit dem Fenchel die Hauptrolle spielen lassen.  „{Spätsommer-Fülle} Fenchel-Pasta mit Dill und Orange“ weiterlesen

Eingekochte Grapefruit mit Vanille

Eingekochte Grapefruit

Wie steht ihr eigentlich zum Thema Einmachen? Habt ihr schon einmal das Eine oder Andere ausprobiert? Ich muss zugeben, dass das lange für mich ein etwas angestaubtes Image hatte. Unter anderem haben mich einige tolle Bloggerinnen dazu motiviert, mich zumindest mal an das Thema heranzutasten (zum Beispiel mit diesem leckeren Pflaumenmus und den Eingelegten Gurken). Heute habe ich ein klasse „Anfänger-Rezept“ für euch, das auch garantiert nicht verstaubt klingt. „Eingekochte Grapefruit mit Vanille“ weiterlesen

{Dessert for Breakfast} Herziger Milchreis mit Früchten

Milchreis mit Früchten 6

Na, könnt ihr schon keine Herzchen mehr sehen? Oder freut ihr euch auf den Valentinstag? ❤

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{Let’s cook together} Apfel-Mohn-Kuchen

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Hui, nach ewigen Monaten habe ich endlich mal wieder geschafft, bei #letscooktogether mitzumachen! Der 10. des Monats kam die letzten Male für mich einfach immer schneller als gedacht. Auch dieses Mal bin ich ja zugegeben ein bisschen spät, aber gebacken habe ich rechtzeitig! Die liebe Ina hat diesen Monat zur großen Apfelkuchen-Schlacht aufgerufen und ich bekam sofort solchen Apfelkuchenhunger, als ich das Thema gesehen habe…

Apfel Mohn Kuchen

Bei mir gibt es deswegen noch schnell diesen Apfel-Mohn-Kuchen! Damit ihr nicht sagt, ich hätte euch nicht gewarnt: Das hier ist nichts für Liebhaber von eher trocken-bröseliger Kuchenkonsistenz! Der Kuchen ist extrem saftig-klitschig, das sieht man auch recht gut an dem aufgeschnittenen Stück unten. Aber ich mag das ja…genauso muss Apfelkuchen sein!

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Das Rezept war mehr eine spontane Sache, denn ich hatte verschiedene Ideen im Kopf. Jede Familie hat ja ihr eigenes typisches Apfelkuchen-Rezept, hab ich mir sagen lassen. Nun ja, meine irgendwie nicht. Bei uns mochten einfach früher einige Familienmitglieder keine Obstkuchen (ich bin auch eine davon…) und deswegen gab es das so gut wie nie. Kann ich heute gar nicht mehr verstehen. Das hole ich jetzt aber alles nach! Und auch der Rest der Familie tastet sich so langsam ran. Was ist denn euer Familien-Apfelkuchen?

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Für eine 20cm-Springform:

180g Butter
130g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
200g Mehl
2 Eier
1 TL Backpulver
150g Joghurt
2 EL Mohn
2 kl. Äpfel
1 EL Frischkäse
1 EL Zitronensaft
3 EL Apfelsaft oder Milch

Die Äpfel vierteln, von der Schale befreien und würfeln. Butter, Zucker, Vanillezucker cremig schlagen. Die Eier nacheinander in den Teig rühren. Dann den Joghurt, Frischkäse, Zitronensaft, Mohn und Apfelsaft hinzugeben. Mehl und Backpulver vermischen und dann unter den Teig ziehen. Ganz am Schluss die Äpfel mit einem Holzlöffel unterheben. Den Teig in eine gefettete 20cm-Springform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 35-40 Min. backen. Ich habe den Kuchen am Schluss noch mit einem Frischkäsefrosting mit etwas Honig und Zitronensaft getoppt. Am Ende wurde er mit etwas Mohn, Zimtzucker und Granatapfelkernen verziert. Aber das könnt ihr machen, wie ihr mögt!

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So, ich flitze jetzt schnell zu Ina rüber, um meinen Kuchen noch zu verlinken.

Carina ❤

{Zu Gast} Granatapfel Scones mit Mohn für Ich bin dann mal kurz in der Küche

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Ihr Lieben, auch wenn ich mich noch in der wohlverdienten Blogpause befinde, wollte ich euch schnell ein paar Bilder zeigen. Denn auch für Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche durfte ich diesen Monat einen Gastbeitrag schreiben. Jaaaa – ich weiß! Das ist der dritte Gastbeitrag in diesem Monat. Das hat sich eben so ergeben und davor war ja lange Pause. Trotzdem haben mich drei Beiträge in einem Monat vor gewisse Herausforderungen gestellt. Zum einen, weil ich natürlich gern in der Vorweihnachtszeit auch einiges auf dem eigenen Blog zeigen wollte, zum anderen, weil man sich natürlich für das Vertrauen bedanken möchte und deswegen für die Gastbeiträge richtig tolle Sachen machen möchte. Ich glaube, das ist mir zum Glück ganz gut gelungen.

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Für Maria von „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ habe ich so kurz vor Jahresende diese Scones gebacken. Warum? Nun ja, ich habe überlegt, was ihre Leser wohl am 29. Dezember (der Beitrag ist vor 2 Tagen online gegangen) so verlockend finden könnten, dass es sie in die Küche treibt. Das sind nach Weihnachten wahrscheinlich keine supersüßen Törtchen oder Plätzchen und auch kein opulenter Schmortopf…schließlich verdauen wir gedanklich alle nach den Feiertagen noch. Aber jetzt kommt ja Silvester. Und was wünscht man sich am 1. Januar unbedingt? Ein Frühstück, das schon fertig ist, und das das neue Jahr lecker einleitet! Also, diese Scones könnt ihr heute noch schnell vorbereiten und sie schmecken garantiert am Neujahrsmorgen richtig gut. Ihr könnt ausschlafen, in die Küche schlufen und mit einem Scones-Teller wieder ins Bett kriechen.

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So in etwa stelle ich mir meinen Neujahrsmorgen vor. Dazu gehört bei uns übrigens traditionell auch, das Neujahrspringen der Vierschanzentournee zu schauen. Es gibt nichts Herrlicheres, als müde und kaputt auf der Couch zu liegen, mit der Gewissheit, das einen an diesem Feiertag garantiert nichts mehr zum Aufstehen bewegt, oder?

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Für das Rezept müsst ihr bei Maria nachschauen! Ich wünsche euch schon einmal ein tolles Silvesterfest, einen guten Rutsch und ein entspanntes Frühstück an einem nicht zu zerstörten 1. Januar 🙂 Im neuen Jahr bin ich dann auch ganz bald wieder voll da.

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{Schneeweißchen und Rosenrot} Mandeltarte mit Granatapfel und der erste Schnee

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Ihr Lieben, wisst ihr was? Als ich diese Tarte fertig dekoriert habe und gerade dem Fotoset mit ordentlich Puderzucker zu ein bisschen Winter verhelfen wollte – da fiel mein Blick aus dem Küchenfenster und ich sah Schneeflocken! Es hat bei uns tatsächlich einen Tag vor dem ersten Advent schon einmal kurz geschneit, und das hat so gut zu meiner weihnachtlichen Stimmung und dem ganzen Wochenende gepasst. Zwischen Adventskalender-Befüllen, Plätzchen backen und Deko noch ein bisschen Schnee, hätte es besser sein können?

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Diese Tarte hat mich außerdem beim Dekorieren sofort an das Märchen Schneeweißchen und Rosenrot erinnert. Märchen gehören für mich einfach zur dunklen Jahreszeit dazu! Die Kinderfilme, die um Weihnachten herum laufen, schaue ich total gern. Und es werden auch wieder eine Menge Hörspiele hervorgeholt. Darauf freue ich mich ganz besonders. Meine absoluten Favoriten sind jedes Jahr aber die alten Filme von Astrid Lindgren. Michel aus Lönneberga und die verschiedenen Pippi-Filme laufen wirklich immer irgendwann. Gibt es hier noch weitere Fans, die sich trauen, sich zu outen?

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Die fluffige Mandelcreme und die tiefroten Granatapfelkerne dieser Tarte zusammen sind ein absoluter Farb-Knaller! Und somit passt die Tarte natürlich auch super in ein weihnachtliches Farbschema 😉 Aber auch der Geschmack ist absolut top…sooooo mandelig, süß, säuerlich…Da sie außerdem schön knusprig und weihnachtlich lecker ist, wird die Tarte mein Beitrag zu Sarahs Knusper o‘ Clock Aktion! Auch sie feiert nämlich gerade mit einer Aktion ihren ersten Bloggeburtstag. Toll, dass es nach dem Aufruf im Sommer auch jetzt wieder so eine Rezeptesammlung gibt. Ich bin schon recht spät dran, aber ein paar Tage Zeit sind noch. Wer macht noch mit?

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Knusprige Mandeltarte mit Granatapfel:
(Das Rezept reicht für vier kleine Tartes oder eine 24cm-Tarte)

100g gemahlene Mandeln
40g Zucker
80g Dinkelmehl oder Dinkelvollkornmehl
75g kalte Butter
2 Tropfen Bittermandelaroma
1 Ei

180g Mascarpone
80g Joghurt
120g Schlagsahne
1 EL Karamellcreme
40g Puderzucker
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
etw. Zimt
1-2 EL Amaretto

1 Granatapfel

Aus den ersten sechs Zutaten einen Mürbeteig herstellen und diesen noch 15 Minuten in den Kühlschrank legen. Eine große oder vier kleine Tartes nehmen und den Teig ausrollen und hineindrücken. Auf die Tarte(s) jeweils ein Quadrat Backpapier legen und dieses mit Erbsen oder Linsen zum Blindbacken füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 18 Minuten backen. Dann auskühlen lassen.

Für die Creme die Sahne steif schlagen. Die Mascarpone und den Joghurt in einer anderen Schüssel verrühren. Karamell, Zuckersorten, Zimt und Amaretto untermischen und zum Schluss vorsichtig die Sahne unterheben. Die Creme in die Tarteletts füllen und  mit Granatapfelkernen belegen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren für eine echte Winteroptik mit etwas Puderzucker bestreuen.

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{Advent!} Ein Gewürztörtchen, Zimt-Cupcakes mit Karamell und köstlicher weißer Glögg

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Ihr Lieben, vielen vielen Dank für eure Kommentare und lieben Worte zu meinem Bloggeburtstag! So einen warmen Schauer habe ich gar nicht erwartet und mir ist noch richtig leicht ums Herzchen. Heute gibt’s endlich die Rezepte zu meinem Bloggeburtstags Christmas Sweettable. Das war wirklich alles soooo lecker! Das Gewürztörtchen würde sich auch ganz wunderbar auf einer weihnachtlich-feiertäglichen Kaffeetafel machen und die Cupcakes würden sich als Mitbringsel zu einer Glühweinparty gut machen! Und falls die Party bei euch steigt…macht ihr einfach den fantastischen weißen Glögg. Der ist jetzt schon meine Entdeckung des Winters, ich wusste ja nicht WIE EINFACH es ist, mit minimalem Aufwand selber den allerbesten Glühwein zu machen. Auf die Gefahr hin, dass ich wie eine kleine Suffnase rüber komme: Das Rezept habe ich seitdem noch zwei Mal gemacht und es wird diesen Winter nicht das letzte Mal sein…unbedingt ausprobieren!

Birthday Sweet Table2

Eigentlich wollte ich euch die Rezepte schon vor ein paar Tagen aufschreiben, aber wie so oft kam eine Menge dazwischen. Und ich habe mir diesen Advent vorgenommen, mich gar kein bisschen stressen zu lassen. Guter Plan, oder? Deswegen habe ich auch bereits am 2. Dezember (!). Am zweiten Dezember!! 90% meiner Weihnachtsgeschenke beisammen. Onlineshopping sei Dank! Und ich bin auch noch mit allen Geschenkideen so richtig zufrieden. Yay! Die restlichen 22 Tage werden so richtig entspannt. Und Weihnachtsshopping mache ich nur noch ganz bummelig-gemütlich, weil ich Lust dazu habe, jawoll!

Jetzt aber schnell zu den Rezepten.

Birthday Sweet Table

Für ca. 10 Zimt-Cupcakes:

140g Mehl
80g brauner Zucker
25g Ahornsirup
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
100ml Buttermilch
1 Prs. Salz
1 leicht gehäufter EL Kakao
20 ml Rum
1 Ei

40g weiche Butter
150g Frischkäse
50g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
etw. Zimt
4 EL Karamellsauce (z.B. diese hier)

Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt, Salz und weiche Butter mit dem Handrührer vermengen. Den Ahornsirup, den Rum und den Kakao dazugeben. Buttermilch und Ei verquirlen und zum Schluss ebenfalls unter den Teig heben. Ein Muffinblech mit 10 Förmchen auslegen und diese zu je 2/3 mit Teig füllen. Bei 175°C ca. 18-20 Min. backen.

Für das Frosting die weiche Butter und den Frischkäse zunächst luftig mit dem Handrührer aufschlagen. Dann den Pudezucker, Vanillezucker und Zimt dazugeben und weiterschlagen, bis sich eine cremige Masse entwickelt hat. Mindestens 15 Minuten in den Kühlschrank stellen und dann in eine Spritztülle füllen. Mit einem Messer in die Cupcake-Oberflächen kleine Kreise schneiden und etwas vom Teig mit einem kleinen Löffel ausheben. Mit je ca. 1 TL Karamellcreme füllen. Mit dem Frosting toppen.

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Fantastischer weißer Glögg: 

750ml halbtrockener Weißwein
90g brauner Zucker
6 Kapseln Kardamom
6 ganze Nelken
1 Zimtstange
1 kleines Stück Ingwer
(wer mag: 1 Sternanis)

Den Weißwein in einen kleinen Topf geben. Den braunen Zucker und die Gewürze dazugeben. Die Kardamomkapseln vorher mit einem Messerrücken etwas eindrücken. Alles zusammen erwärmen und umrühren bis der Zucker aufgelöst ist. Nicht kochen! Dann einige Stunden oder sogar über Nacht stehen lassen, damit alles durchzieht. Vor dem Trinken die Gewürze rausfischen oder -sieben und erneut erwärmen.

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Für ein Gewürztörtchen von 18cm:

150ml Pflanzenöl
350ml Malzbier
50g Kakaopulver
400g Zucker
100g brauner Zucker
4 Eier
etw. Salz
1 Msp. Nelken
1 TL Zimt
1 Prs. Muskat
etw. Tonka-Abrieb
2 TL Backpulver
420g Mehl

Malzbier und Öl vermischen. In einer großen Schüssel beide Zuckersorten, Salz und den Kakao mischen und Malzbier-Öl-Mischung nach und nach unterrühren. Dann die Eier dazugeben. Dann alle Gewürze mischen und unter den Teig ziehen. Noch einmal gut verrühren. Zum Schluss Mehl und Backpulver vermischen und esslöffelweise zum Teig geben. Eine 18cm-Springform mit Backpapier auskleiden und im vorgeheizten Ofen bei 175°C ein Drittel des Teigs etwa 30-35 Min backen. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen. Mit den restlichen zwei Dritteln genauso verfahren. Alle Böden sorgfältig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Danach, wenn nötig, mit einem Bindfaden oder gezackten Messer begradigen.

Für die Glühweincreme: 

100g dunkle Schokolade
180g Mascarpone
140g Frischkäse
1 Schuss Rotwein
1/2 TL Zimt
1 Msp. Nelken

Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und die Gewürze einrühren. Mascarpone und Frischkäse mit dem Handrührer aufschlagen und die etwas abgekühlte Schokolade darunter rühren. Einen guten Schuss Rotwein unter das Frosting schlagen noch ca. 10 Min in den Kühlschrank stellen.

Für die Spekulatiuscreme:

60g Butter
60g Mascarpone
100g Frischkäse
50g Schlagsahne
4 fein zerbröselte Spekulatius
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
50g Puderzucker

1/2 Granatapfel

Sahne steif schlagen. In einer Schüssel die Butter, Mascarpone und Frischkäse aufschlagen. Die Spekulatius-Kekse in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz fein zerbröseln und zur Mascarponecreme geben. Zusammen mit Vanillezucker und Puderzucker in die Creme rühren. Zum Schluss die Schlagsahne unterziehen.

Einen Tortenboden auf eine Tortenplatte oder einen Teller legen. Mit ca. 1/3 von der Glühweincreme bestreichen. Den zweiten Tortenboden daraufsetzen und genauso verfahren. Den dritten Boden aufsetzen. Das untere Drittel der Torte auch noch mit der Glühweincreme bestreichen. Den Rest des Törtchens mit der Spekulatiuscreme verkleiden. Wenn gewünscht, die Kerne eines Granatapfels zum Verzieren benutzen.

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Das Rezept für die Traumstücke gibt es auf diversen verschiedenen Blogs. Ich habe mein Rezept von Casa di Falcone, weil ich dort nach Inspirationen für einen kulinarischen Adventskalender gestöbert habe. Anna zeigt so viele tolle Ideen für nette Kleinigkeiten mit tollem Inhalt und schöner Verpackung! Da bin ich vielfach fündig geworden. Für das Rezept springt ihr am besten einfach rüber!

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Lasst euch nicht stressen von der lieben Weihnachtszeit, und – probiert diesen Glögg! Viel Spaß beim Schlemmen! ❤

Carina

{Natürlich Backen + Buchvorstellung} Buchweizen-Taler nach Amber Rose

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Ein Nebeneffekt des (Food-)Bloggens ist: Ich lerne eine Menge über Zutaten und Ernährung, UND ich bin einfach unglaublich neugierig, neue Dinge auszuprobieren. Ich versuche, eine Balance zu schaffen zwischen Zutaten, die ich schätze, und vollkommen Neuem. Gerade weil ich mich auch für die Vorteile und Verarbeitung verschiedener Mehle und Süßungsmittel interessiere, habe ich mir das Backbuch „Natürlich backen mit Amber Rose“ gekauft. Beim nächsten Supermarktbesuch sprang  mir dann Buchweizenmehl ins Auge und ich wollte es unbedingt mal probieren. Da traf es sich gut, dass Amber im Buch damit einen meiner All-time-favorits vorstellt, Pancakes. Die habe ich am nächsten Morgen gebacken.

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Das Buchweizenmehl hat mir gut gefallen. Es hat einen angenehm nussigen Geschmack, der aber nicht zu aufdringlich ist, weil das Rezept auch einen Anteil Dinkelmehl enthält. Außerdem hat es ein bisschen mehr „Biss“ als normales Weizenmehl. Die Pancakes würde ich auf jeden Fall wieder machen. Die kleinen Taler haben wirklich gut geschmeckt und gerade jetzt im Winter kann ich sie mir auch gut mit ein paar Gewürzen im Teig vorstellen.

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Ich überlege nun schon, in welchen Rezepten ich das Buchweizenmehl noch verwenden könnte. Leider ist in dem Buch nur noch ein weiteres Rezept vorhanden, die meisten werden mit Dinkel- und Nussmehl gebacken. Insgesamt gefällt mir das Buch aber sehr gut. Wie der Titel sagt, wird vor allem mit natürlichen Zutaten gebacken. Das heißt aber nicht, dass es sich um „Gesundheitsküche“ handelt, denn Kuchen ist Kuchen und nicht unbedingt gesund. Aber ein bisschen natürlicher zu backen reicht vielleicht auch schon. Und kompletter Verzicht ist natürlich ausgeschlossen. Aber auch wenn ich gern Kuchen esse, möchte ich gern ein bisschen darauf achten, was drin ist.

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Die Rezepte sind recht vielfältig und meist mit Obst. Es gibt auch noch kleinere Kapitel zu u.a. Getränken und Desserts. Ich habe schon jetzt einige Dinge gefunden, die ich sicher noch ausprobieren möchte. Unter anderem würde ich auch gern mal mit Kastanienmehl backen, aber das habe ich bisher noch nicht gefunden. Da Dinkel- und Nussmehle eigentlich auch im Supermarkt immer zu bekommen sind, habt keine Angst, dass die Zutaten in dem Buch zu ausgefallen sind. Das trifft nur auf wenige Rezepte zu. Wenn man ein paar Grundzutaten im Haus hat, sind fast alle Rezepte ohne einen Extra-Einkauf umsetzbar.

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Für ca. 20 kleine Pancakes:

125g Buchweizenmehl
60 helles Dinkelmehl
1 TL Weinstein-Backpulver
1/2 TL Salz
1 Ei
40g Blütenhonig
200ml Mandelmilch / Vollmilch
etw. Pflanzenöl

Mehlsorten, Backpulver und Salz vermischen. Das Ei, den Ahornsirup und ein Drittel der Milch dazugeben und alles gut verrühren. Dann nach und nach die restliche Milch zugeben, bis der Teig eine gute, dickflüssige Konsistenz hat. In einer Pfanne etwas Öl oder Butter erhitzen und die Taler mit einem Löffel in die Pfanne geben. Etwas verstreichen, sodass sie gleichmäßig und rund werden. Auf jeder Seite etwa 1 Minute backen. Heiß mit Lieblingsbelag, zum Beispiel Marmelade essen. Amber Rose serviert dazu Aprikosenbutter aus getrockneten Aprikosen.

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So, und wer jetzt noch schnell etwas Buchweizenmehl besorgt, kann die kleinen Taler am Wochenende zum Frühstück genießen. Ich habe meine mit einem Klecks Joghurt und Lieblingsmarmelade, sowie Granatapfelkernen gegessen.

Habt ihr schon mit verschiedenen Mehlen experimentiert?

Happy Breakfasting! ❤

Carina

 

Eton Mess mit Granatapfel und rosa Wölkchen..äähhh, Baiser

Eton Mess3Auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen: Dieses Dessert sieht aus und fühlt sich auf der Zunge an, wie ein paar süße, fluffige rosa Wölkchen. Wie Wolkengucken im Sommer, auf einer grünen Wiese liegend. Eine Limo in der Hand und eine Butterblume im Haar…okay, ich schweife ab. Ist ja auch schon eine Weile grauer, dunkler Winter, da ist es in Ordnung, mal vom Sommer zu träumen.

Eton Mess ist ja im Moment in alles Munde (Jaaa, das ist ein Wortspiel..^^). Wie ich finde, zu recht. Es ist ein Hingucker auf einem Sweettable wie meinem oder als Dessert bei einem Essen mit Freunden. Außerdem ist es wirklich sehr schnell gemacht, wenn man die Baisers schon auf Vorrat gebacken hat oder vielleicht sogar lieber gleich gekaufte verwendet. Die Früchte kann man nach Geschmack variieren, die meisten Rezepte sind, glaube ich, mit Erbeeren. Aber ich fand eben, dass Granatapfel besser zur Jahreszeit passt. Meine Baisers sind ebenfalls selbstgemacht und damit es noch etwas schöner wird, habe ich sie rosa gefärbt.

Eton Mess

Für 1 Blech rosa Baiser:

3 frische Eiweiß (ca. 90g)
120g Zucker
1 TL rote Lebensmittelfarbe

Das Eiweiß sehr steif schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Der Einschnee sollte anfangen zu glänzen. Dann ca. ein Drittel des Schnees in einer kleinen Schlale mit der Speisefarbe vermischen und wieder unter den weißen Einschnee mischen. Ihr könnt ihn komplett zartrosa machen oder „Streifen“ hineinziehen. Mit einem Esslöffel oder einer Spritztülle Kleckse auf ein Backblech geben. Im vorgeheizten Ofen bei 130°C ca. 1 Stunde backen. Dann die Temperatur auf 80°C reduzieren und noch einmal zwei Stunden backen. Anschließend eins zerbröseln, um zu testen, ob sie durchgebacken sind.


Eton Mess4Für eine große Schüssel Eton Mess:

400g Sahne
2-3 Päckchen Vanillezucker
Kerne eines Granatapfels
ca. 10-15 rosa Baisers nach Geschmack
50g Mascarpone
1 Prise Salz

Die Sahne mit dem Salz aufschlagen und den Vanillezucker am Ende einrieseln lassen. Dann die Mascarpone vorsichtig unterrühren. In einer großen Schüssel eine Schicht Sahne, eine kleine Handvoll Granatapfelkerne und ein paar zerbröselte Baisers schichten. Das Ganze noch einmal wiederholen. Fertig!

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