Mediterrane Cracker und Tahini-Granatapfeldip

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Nach fünf Tagen purer Entspannung über Weihnachten ging es heute leider wieder zur Arbeit. Ja, heute. Wir arbeiten hier von Sonntags bis Donnerstags wegen des islamischen Wochenendes. Hat seine Vor- und Nachteile. Durch die drei Feiertage und danach Freitag und Samstag war es aber letzte Woche eindeutig ein Vorteil.

Wir hatten sooooo viel Zeit. Ich konnte sogar endlich mal wieder lange ausschlafen. Und ich hatte Zeit, mal wieder ein kleines Do-it-yourself vorzubereiten, das ich euch im neuen Jahr bald zeigen werde…wie komisch das klingt! 2014! War nicht gerade erst Millennium? Ja, ich war da noch ziemlich klein, aber trotzdem habe ich genaue Erinnerungen und es scheint nicht so lange her zu sein. Geht es euch auch so?IMG_4749Außer ein paar kleinen Basteleien haben wir auch eine neue Serie angefangen. Homeland! Ich bin ziemlich angefixt. Es ist einfach sooo spannend. Wir schauen sie auf englisch, was es einfach noch einmal besser macht, als in der synchronisierten Version. Leider hat die erste Staffel nur 12 Folgen. Ich weiß noch nicht, wie ich das Warten auf die nächste Staffel aushalte. Ich will sie gleich.

Ich hatte ja schon das Rezept für die Mediterranen Cracker und den Tahini-Dip angekündigt, die ich Weihnachten vor dem Essen zum Knabbern hingestellt habe. Es ist keineswegs besonders weihnachtlich, macht aber ein tolles Fingerfood und einen herzhaften Snack vorab, der spannender ist als Gemüsesticks. Und wer hätte gedacht, dass Cracker selber backen so einfach ist? Genau das Richtige also für eine nahende Silvesterparty mit hungrigen Gästen. Statt als Appetizer kann man es auch super als Knabberei zu einem Drink servieren. Und es macht auch optisch etwas her, wie ich finde.
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Mediterrane Cracker (macht 1 Blech):

1 Knoblauchzehe, 2 Löffel Olivenöl, 190g Mehl, 1 TL Salz, 1/2 TL Zucker, 2 TL Rosmarin (fein gehackt), 1 TL Thymian (fein gehackt), 120ml Wasser (kalt), etwas Meersalz

Den Knoblauch in eine Pfanne mit 2 EL Öl pressen und etwas erwärmen. Dann beiseite stellen. Mehl, Salz und Zucker mischen, dann das Olivenöl einkneten. Das kalte Wasser nach und nach hinzufügen und mit dem Handrührer langsam kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen in Frischhaltefolie 15-30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig dünn ausrollen und in die gewünschte Form bringen. Ich habe Rauten gewählt, aber kleine Breadsticks sind auch gut. Besonders gut lässt sich der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Pizzaroller schneiden. Auf ein Backblech legen und vor dem Backen die Teilchen mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C 5-10 Minuten backen. Direkt danach mit Meersalz bestreuen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Tahini-Granatapfel-Dip (1 kleines Schälchen) von hier:

100g Feta, 60g Tahini (Sesampaste), 3 EL Zitronensaft, 150g Vollmilchjoghurt, etwas Meersalz, Pfeffer, Kerne eines halben Granatapfels, ein paar Minzblättchen, 2 EL Sesamöl

Den Feta zerbröseln und mit dem Zitronensaft, der Tahini und dem Joghurt glatt vermengen. Mit Salz unf Pfeffer würzen. Die Granatapfelkerne aus der Schale lösen. Die Creme in eine Schale geben, die Granatapfelkerne und die Minze daraufgeben. Mit etwas Sesamöl beträufeln.

Beide Rezepte sind sehr einfach und kamen bei meinen Gästen super an. Besonders bei der Herstellung der Cracker riecht es in der ganzen Küche toll..

Kleine Geschenke: Granatapfel-Pralinen

Es ist unschwer zu erkennen, dass der Granatapfel es mir angetan hat, nachdem ich ihn nun für mich entdeckt habe. Heute habe ich an ein paar kleinen Geschenken für Freunde und Kollegen gebastelt. Pralinen sind zwar immer etwas zeitaufwendig, aber sehen sie nicht hübsch aus?

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Und das ganz ohne Lebensmittelfarbe. Die schöne Farbe macht einzig und allein der Saft. Ich werde einige Sorten Pralinen und Plätzchen verschenken, die ich euch in den kommenden Tagen noch vorstellen werde. Kleine Aufmerksamkeiten, über die sich jeder freut. Bei uns im Büro ist Süßes sowieso immer gern gesehen und ratz fatz weg.

Die Idee für die Granatapfel-Pralinen kam mir bei diesem Post des Backbuben. Ich habe es etwas abgewandelt. Statt der Orange habe ich eben frischen Granatapfelsaft genommen.

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Ihr braucht für etwa 10 Stück:

Saft von einem Granatapfel, ein paar Tropfen Vanilleextrakt, 100g weiße Kuvertüre, 15g Butter, 50g Kokosrapel

Den Granatapfelsaft in einem kleinen Topf zu einer Reduktion köcheln lassen. Derweil die Kuvertüre raspeln und mit der weichen Butter und der Vanille in eine Schüssel geben. Anschließend die Granatapfel-Reduktion dazuschütten und vermengen. Die Mischung anschließend drei bis vier Stunden in den Kühlschrank stellen.

Mit zwei Löffeln kleine Kugeln aus der Masse formen und in Kokosraspeln wälzen. Noch einmal kühl stellen, bis sie gegessen oder verschenkt werden 🙂

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Winterliches Granatapfel-Dessert

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Granatäpfel haben ja gerade Hochsaison. Besonders bei uns findet man sie im Moment überall. Als das Ganze vor ein paar Wochen losging, wurde mir bewusst, dass ich noch nie (!) bewusst einen probiert hatte. Nur Granatapfelsaft habe ich vorher einmal in Thailand getrunken.

Also kam mit das Rezept von Wilma genau richtig, dass ich als leichtes Dessert beim letzten Essen mit Freunden serviert habe. Es ist sehr einfach und lecker. Außerdem benötigt man nur wenige Zutaten, was mir bei dem begrenzten Supermarktangebot hier genau recht kommt.

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Und das geht so:

Man sucht sich ein paar schöne Gläser oder Schälchen (am besten aus Glas, weil das Ergebnis auch etwas für’s Auge ist). Als erstes kommt eine Schicht flüssiger Honig hinein. Für meinen Freund ist es immer eine dicke Schicht, ich nehme etwas weniger. Als nächstes der Joghurt. Dafür keinen allzu fettarmen Joghurt verwenden. Für Gäste kann man Griechischen Joghurt vorher mit etwas Vanillezucker anmachen. Den Joghurt bis etwas 1-2 cm unter den Rand des Gefäßes auffüllen. Nun Granatafelkerne und zum Schluss Pistazien darüber streuen. Enjoy!