{Be my Valentine} Grieß-Gugelhupf mit Schokolade und einer Überraschung

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Ein saftiger Grießkuchen mit Schokolade in Form eines Gugelhupfs mit Überraschung beim Anschnitt – darüber freut sich ein geliebter Mensch sicher am Valentinstag (oder auch an jedem anderen Tag im Jahr!).

Der Valentinstag wird bei uns eher vernachlässigt. Der Liebste kann damit nichts anfangen. Ich sehe ihn eher leidenschaftslos, denn ich bekomme zwar gern Blumen, aber am liebsten unerwartet. Ich mag allerdings Romantik und ich zeige auch gern mal einem geliebten Menschen, wie sehr ich ihn mag. Deshalb kann ich jeden verstehen, der den  Valentinstag gern feiert. Werbe-Erfindung hin oder her. Es kommt drauf an, was man daraus macht. Dieses Jahr werden wir den Tag selbst wohl eher übergehen, aber dafür habe ich heute eine kleine Überraschung aufgetischt.
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Saftiger Apfelmuskuchen mit Kirschen und weitere Ideen für den Osterbrunch

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Ihr Lieben, vielleicht denkt ihr: Wo bleibt eigentlich die Ostervorbereitung auf Raspberrysue in diesem Jahr? Während sich alle Blogs mit tollen Rezepten überschlagen, gab es hier wenig zum Thema. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen hab ich euch von der Wohnungssuche erzählt, für die ich eine Woche in Potsdam war. Außerdem habe ich immer noch für die Uni zutun (werde aber heute hoffentlich eeeendlich fertig). Dieses Jahr war also einfach schwierig. Aber heute bringe ich euch noch ein tolles Rezept mit. Außerdem möchte ich euch noch ein paar Rezepte aus dem letzten Jahr ans Herz legen. „Saftiger Apfelmuskuchen mit Kirschen und weitere Ideen für den Osterbrunch“ weiterlesen

{Birthday Cake} Himbeer-Quark-Gugl

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Mein Geburtstag gestern fiel in diesem Jahr aufgrund der Prüfungsphase an der Uni und mangels Familie in der Nähe eher klein aus. Abends kamen aber ein paar Freunde vorbei, denn ganz ohne ein bisschen Feiern geht auch nicht. Und: Kein Geburtstag ohne Kuchen! Also hab ich im Vorfeld überlegt, was ich backen könnte. Schwierig! Ich weiß war sehr genau, was meine Lieben Zuhause gern essen. Ich selbst probiere gern immer wieder neues aus. Zwei Abende wälzte ich Bücher und klickte mich durch Pinterest, aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich gar keinen Lieblingskuchen habe. Ist das als Hobbybäckerin nicht merkwürdig? Andererseits muss ich einfach sagen, dass meine Kuchengelüste je nach Saison ganz unterschiedlich ausfallen und nur wenige Kuchen mich jederzeit vom Hocker reißen würden.

Himbeer-Quark-Gugl

Zu den All-Time-Favorites gehört ganz sicher ein saftiger Rhabarberkuchen vom Blech mit Streuseln. Käsekuchen geht ohnehin immer, muss aber bei mir mindestens eine Nacht im Kühlschrank verbringen. Apfelkuchen mag je nach Lust und Laune auch mal gern. Erdbeere auch, aber das ist im Januar eben keine Option (TK-Erdbeeren gehen für mich gaaar nicht!). Schokokuchen ist zwar mal okay, aber für mich selber backen würde ich den nie.

Naja und dann war plötzlich alles klar: Es musste natürlich was mit Himbeeren sein! Denn Himbeeren gehen für mich absolut IMMER, in allem und zu jeder Tageszeit (naja, es gibt bei dem Punkt „in allem“ doch schon Einschränkungen, aber ihr versteht den Punkt, oder?). Und da lachte mich auf Pinterest dieser fabelhafte Himbeer-Quark-Kuchen aus dem Kleinen Kuriositätenladen an. Wie ich weiß, ist Steph gar nicht so ein großer Kuchen-Fan. Wenn die einen Kuchen verbloggt, dann muss er wohl gut sein!

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Mein Kuchen hat am Ende noch einen rosa Guss und sogar ein paar Nonpareilles und einen Puderzucker-Schwenk bekommen. Dazu haben mich die wunderschönen rosa Tulpen und die Schneelandschaft draußen inspiriert. Ganz ehrlich, ich bin zwar ein Januarkind, aber ich kann mich nur an einen einzigen Geburtstag mit Schnee erinnern. So ist das eben in meiner Heimat an der Ostsee. In Dresden sieht das jetzt anders aus. Der ganze Geburtstag war hell, verschneit und sonnig, herrlich!

Das Rezept zum Kuchen schreibe ich nicht noch einmal auf sondern verlinke euch hier einfach das Originalrezept:

Himbeer-Quark-Guglhupf im Kleinen Kuriositätenladen

Vielen Dank für das tolle Rezept, es kam bei meinen Gästen super an! Auch ich mochte den Kuchen sehr gern. Er ist schön saftig und sehr unkompliziert in der Zubereitung. Wer Angst vor dem berüchtigten Gugl hat, sollte einfach die Form sorgfältig mit Butter fetten ( aber nicht auskehlen). Lasst ihn unbedingt nach dem Backen noch 10 Minuten in der Guglhupfform ruhen und stürzt ihn dann vorsichtig.

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Carina

{Chailove} Dirty Chai Lattes, zuckerfreie Chai Blueberry Gugl + Give Away

Dirty Chai Latte + Chai Gugl 1

Ihr Lieben, wie haltet ihr es mit Heißgetränken? Die meisten Menschen gehören ja entweder zur Tee- oder zur Kaffeefraktion. Ich gestehe: Ich kann mich nicht entscheiden! Ich liebe beides. Und ich trinke auch beides fast jeden Tag. Man könnte also sagen, ich bin ein Heißgetränke-Liebhaber. Besonders im Winter trinke ich eigentlich mehr Tee als reines Wasser.

Mit Chai Latte hatte ich mich bislang allerdings noch nicht so sehr angefreundet. Der war mir einfach meistens zu süß, ob im Café oder aus dem Supermarkt. Dann schrieb mir Larah und erzählte von ihrem Chailove-Tee. Ich hab mir als erstes die Website angesehen und muss ehrlich sagen: Das Design der Seite, die schönen Chai-Dosen und die tollen Sorten überzeugten mich sofort, dass ich ihren Chai mal probieren muss. Wenn jemand etwas mit so viel Liebe und vor allem auch so viel Gespür für Schönes macht, dann muss das gut werden!

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Auch das Päckchen, das bei mir ankam, sagte schon beim Auspacken: Ich bin mit Bedacht und Sorgfalt gepackt worden! …sowas gefällt mir einfach.

Ich habe den Chai dann erst mal über Weihnachten mit nach Hause genommen und ausgiebig probiert. Dort fanden sich schnell noch weitere Liebhaber: Die Freundin meines Bruders war sofort sehr begeistert. Ich selbst muss sagen, dass der Chai für mich sicher nicht Kaffee oder Kräutertee und Schwarztee ersetzen wird. Aber ab und zu, wenn ich mir mal was Besonderes gönnen will, dann mag ich ihn sehr gern! Er schmeckt wunderbar intensiv nach Gewürzen und ist längst nicht so süß, wie gedacht. Eigentlich nur sehr dezent.

Dirty Chai Latte + Chai Gugl

Da ich trotzdem ein Kaffe-Junkie bleibe, hab ich mir was ausgedacht: Chai und Kaffee zusammen! Das nennt man dann Dirty Chai Latte. Und es ist unglaublich gut! Dazu noch ein wenig Milchschaum und etwas Kakao on top – ich bin dabei! Das wärmt an ekelig nasskalten Tagen (also im Moment in Dresden jeden Tag) richtig durch.

Da ich im Januar weitestgehend auf Zucker verzichte, aber schon seit Tagen Kuchenhunger habe, hab ich dazu noch kleine Gugl mit Chai und Blaubeeren gebacken. Die kommen mit dem wenigen Zucker aus dem Chai und etwas Agavensirup aus. An weniger süß könnte ich mich gewöhnen! Auch gut an dem Rezept: Zwei kleine Guglchen kann man auch in einem Single-Haushalt aufessen. Wer keine kleinen Gugl-Formen hat, backt einfach Muffins.

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Und jetzt kommt das Allerbeste:

Ich darf eine Dose Chailove an euch verlosen!

Da gibt es so tolle Sorten wie Sarasvati Erdbeersahne, Indrani Cookiecream oder Tara Banana Caramel. Der Gewinner darf sich natürlich eine Sorte aussuchen.

So geht’s:

Hinterlasse einen Kommentar, in dem du mir erzählst, was du mit dem Chai machen würdest? Klassisch mit Milch trinken? Etwas backen? Dirty Chai Lattes ausprobieren?

Du solltest für die Teilnahme meinem Blog auf einem Kanal folgen. Das Give Away startet jetzt und endet am 24. Januar 2016 um 23:59 Uhr. Es steht in keinem Zusammenhang zu Facebook oder Social-Media-Kanälen. Du kannst Teilnehmen, wenn du 18 Jahre alt bist und in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnst. Die Auslosung erfolgt zufällig und der Gewinner/ die Gewinnerin wird von mir per Mail benachrichtigt. Bitte hinterlasst daher eine Mailadresse.

Und noch ein kleines Geschenk darf ich euch von Chailove weitergeben:

Alle, die nicht gewinnen, bekommen 10% Rabatt auf ihre Bestellung bei Chailove!

Code: raspberrysue16

Der Code gilt bis Ende Februar und kann im Bestellprozess ganz einfach eingegeben werden. Viel Spaß!

Dirty Chai Lattes + Chai Gugl 4

Für 2 Gläser Dirty Chai Latte: 

1 1/2 Tassen Milch
1/2 Tasse starken Kaffee
2-3 EL Chai
etwas Kakaopulver
Milchschaum oder Schlagsahne

Die Milch bis kurz vor dem Kochen unter Rühren erhitzen. Währenddessen Kaffee kochen. Das Chaipulver in die heiße Milch rühren. Den Kaffee abmessen und ebenfalls dazugeben. Den Chai auf zwei Gläser verteilen und nach Geschmack mit Milchschaum oder Schlagsahne und etwas Kakaopulver anrichten. Heiß genießen!

Für 2 kleine Blueberry Chai Gugls:

120g Mehl, z.B. Dinkel
30g gehackte Mandeln
1 TL Backpulver
2 EL Chaipulver
1 Prs. Salz
3 EL Pflanzenöl
2 EL Agavensirup
90g griechischer Joghurt
1 Ei
6 EL Milch
50g TK-Blaubeeren

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Kleine Guglformen fetten (es gehen auch 5 Muffinförmchen). Mehl, Mandeln, Backpulver, Salz und Chai mischen. In einem Messbecher das Öl, den Agavensirup, den Joghurt, die Milch und das Ei gut verquirlen. Zu den trockenen Zutaten geben und unterrühren. Zuletzt die Blaubeeren unterziehen. Damit nicht der ganze Kuchen lila wird, die Beeren direkt aus dem Tiefkühler in den Teig geben und dann sofort auf die Fröschen verteilen. Im Ofen ca. 35 Minuten backen (Muffinförmchen nur ca. 22-25 Min). Unbedingt eine Stäbchenprobe machen.

Dirty Chai Latte + Chai Gugl 3

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

Carina

{Aus Omas Rezeptbüchlein} Frankfurter Kranz

Frankfurter Kranz

Ihr Lieben, es wird dringend mal wieder Zeit für Omas Rezeptbüchlein! Der letzte Beitrag, diese Erdbeer-Biskuitrolle, ist wirklich schon verdammt lange her. Heute widme ich mich einem Klassiker, den ich persönlich eigentlich immer als das Maß von Omas Backkunst empfunden habe: Dem Frankfurter Kranz! Stolz stand er früher oft auf der Kaffeetafel, als ich noch ein kleiner Steppke war. Er sieht eigentlich nach ziemlich viel Arbeit aus und ist sicher auch was auf’fe Hüften!

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Aber genau das macht ja oftmals Omas Gebäck ja aus. Es ist noch ordentlich gute Butter drin (hier besonders…). Es wurde tatsächlich mit Weißmehl gebacken, aus WEIZEN! Und am Zucker wurde auch meist nicht gespart. So war das eben und das schätze ich, es ist alte Schule und Stevia war noch kein Begriff. Dafür gibt’s so einen Frankfurter Kranz eben auch nicht an jedem x-beliebigen Sonntag. Da musste auch früher schon mindestens jemand Geburtstag haben.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass der Frankfurter Kranz zwar etwas Zeit und Muße erfordert hat, aber keineswegs sehr schwer zu backen war. Also traut euch und überrascht eure Lieben mal mit einem echten Klassiker! Ich habe ihn vor einigen Wochen gebacken, als ich mich von den Kollegen in Nahost auf der Arbeit mit Kaffee und Kuchen verabschiedet habe. Ich fand, zu dieser Gelegenheit würde typisch deutsches Backwerk super passen, denn die lokalen Kollegen bekommen das sehr selten oder hatten es sogar noch nie probiert. Ich habe also gleichzeitig kulinarische Bildungslücken geschlossen und neue Gelüste geformt (*zwinker*). Naja, auf jeden Fall war der Kranz schneller weg, als ich gucken konnte und auch mit seinem Aussehen war ich vorher ziemlich zufrieden. Challenge geglückt!

Frankfurter Kranz3

So habe ich also mal wieder etwas aus dem Rezeptbüchlein ausprobiert, das schon lange auf meiner Liste stand. Es hat Spaß gemacht! Es war lecker! Wie immer hoffe ich, dass ich euch ein bisschen inspirieren kann und vielleicht einige von euch das gute alte Backwerk von damals ebenso toll finden wie ich. Meine kleine Reihe mit Omas Rezepten ist mir wirklich ans Herz gewachsen, auch wenn ich nicht so oft dazu komme, sie zu erweitern. Mal sehen, was als nächstes dran sein wird…

Frankfurter Kranz2

Für 1 Gugl-/ Kranz-Form:


Teig:

6 Eier
250g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
250g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 EL Speisestärke

Creme:

1 Pck. Vanillepudding
500ml Milch
2 EL Zucker
220g weiche Butter

6 EL Konfitüre (z.B. Johannisbeere)
Saft von 1/2 Zitrone
200g Haselnusskrokant

10-12 Belegkirschen

Backofen auf 180°C vorheizen. Eier trennen und Eiweiße mit der Hälfte des Zuckers sehr steif schlagen. Eigelbe mit restlichem Zucker und Vanillezucker cremig schlagen. Eiweiß unterziehen. Mehl, Backpulver und Speisestärke vermischen und ebenfalls unterheben. Eine Guglform fetten und bemehlen, Teig hinein füllen. Bei 180°C 30 Minuten backen. Danach 10 Minuten in der Form abkühlen, dann vorsichtig stürzen. Den Vanillepudding mit Milch und Zucker zubereiten, abkühlen. Wenn er nur noch zimmerwarm ist, mit der weichen Butter glatt rühren und ca. eine halbe Stunde kühlen. Den Gugl zwei Mal waagerecht durchschneiden. Den ersten Boden mit Zitronensaft beträufeln und mit Konfitüre bestreichen. Dann mit 1/3 der Füllung bestreichen. Zweiten Boden aufsetzen und ebenfalls mit 1/3 Füllung bestreichen. Oberen Boden aufsetzen. Etwas Füllung für die Deko beiseite stellen, mit dem Rest den Kranz komplett bestreichen. Rundum mit Krokant eindecken (geht am besten mit den Händen). Mit einer Spritztülle Tupfen auf den Rand setzen und mit Belegkirschen toppen. Bis zum Servieren kühlen.

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Carina

{Five a month} Erdbeer-Joghurt-Gugl

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Ich bin Carina und ich bin Joghurt-süchtig. Ich muss heute mal gestehen. Es ist nicht so, dass ich eimerweise Joghurt löffeln würde. Aber er ist eine dieser Zutaten, die bei mir irgendwie doch in fast jedes Gericht und jeden Kuchen mit rein rutscht. Und ich trage ihn jede Woche in großen Bechern vom Einkaufen nach Hause. Ganz am Ende noch schnell ein Klecks Joghurt auf die Pasta. Joghurt-Dip zum Gemüse. Und im Kuchen, da macht er sich doch immer gut, also rein da. Den Smoothie macht er cremiger. Ins Müsli wandert nicht nur Milch, sondern auch ein Klecks meines Lieblings. Cheesecake mit Joghurt, Eis mit Joghurt. Eis ist sowieso noch mal eine ganz andere Kategorie…Egal ob es nur Joghurt, oder Erdbeer-Joghurt oder Yogurette heißt: Es landet in meiner Waffel. Nun ja, ihr merkt, wo das heute hinführt.

Erdbeer-Joghurt-Gugl

Ich hatte also großes Glück, dass er auch in der neuen „Five a Month“-Runde eine Rolle spielte. Gefragt waren die Zutaten Zitrone, Holunder, Joghurt und Minze. Klingt das nicht gut? Ich hatte wirklich viele Ideen. Komischerweise hat die Hauptrolle dann aber eine andere bekommen, nämlich die Erdbeere! Ich musste bei dem Holunder nämlich sofort an einen Gugl aus Lisa Lemkes „Sommerküche“ denken, den ich seit letztem Jahr schon ausprobieren will. Ich habe ihn ordentlich nach meinen Vorstellungen abgewandelt und hier ist er! Der Teig ist durch…wen wohl? den Joghurt schön saftig und fluffig. Zitrone gibt dem Teig mit den süßen Erdbeeren das gewisse Etwas.

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Die Minze ist bei mir leider etwas zu kurz gekommen, denn ich habe partout keine frische Minze finden können. Sorry! Als Notlösung habe ich meinen Limonadensirup mit Minze von hier für den Guss eingesetzt. Stattdessen würde aber auch Zitronensaft im Guss und Minzblättchen oben drauf wunderbar schmecken, da bin ich ganz sicher!

Es gibt übrigens auch was neues bei „Five a Month„! Da unsere liebe Tanja immer noch in der Babypause ist, und wir deswegen jeden Monat nur vier Zutaten benennen können, möchten wir euch ins Boot holen. Wir werden euch also in den nächsten Runden schon die Zutaten für das nächste Monats-Rezept verraten, und dann seid ihr dran: Kommentiert unter unsere Beträge, wenn euch eine tolle fünfte Zutat einfällt. Eine davon wird dann unsere letzte Zutat! Los geht’s. Für Juli sind Kirschen, Limette und Sour Cream im Spiel. Julias Zutat kommt später noch dazu. Was muss da noch dazu?Erdbeer-Joghurt-Gugl5

And now in English:

You know, I am highly addicted to yogurt. I have to confess today that there’s few things leaving my kitchen without any yogurt in it. Every week I carry big containers of it home from grocery shopping. So I was lucky that it plays a big role in our monthly „Five a  Month“ challenge. This it we were to create a recipe with yogurt, lemons, elderflower syrup and mint. Sounds good, right? I had so many different ideas. In the end I decided to add strawberries and bake a yummy and moist yogurt cake. It’s the perfect summer cake and everyone loved it. Only the mint was cut short in my recipe because I couldn’t find any fresh mint in the store. So I took some of my lemonade syrup with mint from this recipe for the icing. You can take lemon juice instead and top the cake with mint leaves. 

By the way: As Tanja is still having her baby break, one ingredient of the five is always missing. That’s we decided to involve you! Next month we are baking with sour cream, cherries and lime. If you have an idea for a good match, just leave a comment! 

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Für 1 große Guglform // 1 big bundt cake:

200g Erdbeeren – 200g strawberries
100g weiche Butter – 100g softened butter
3 Eier – 3 eggs
1 TL Zitronenschale – 1 tsp. lemon zest
3 EL Zitronensaft – 3 tbsp. lemon juice
180g Zucker – 180g sugar
1 Pck. Vanillezucker – 1 tbsp. vanilla sugar
1 Prs. Salz – 1 pinch of salt
170g Joghurt (Vollmilch oder griechisch) – 170g yogurt (whole milk or greek style)
320g Mehl – 320g flour
1 1/2 TL Backpulver – 1 1/2 tsp. baking powder
1 EL Holunderblütensirup – 1 tbsp. elderflower syrup

Guss / Icing:

50g Puderzucker – 50g powdered sugar
1 EL Holunderblütensirup – 1 tbsp. elderflower syrup
2 EL Zitronensaft oder Limonadensirup – 2 tbsp. lemon juice or lemonade syrup

Guglform fetten. Ofen auf 180°C vorheizen. Die Erdbeeren putzen und vierteln, dann beiseite stellen. Alle anderen Zutaten für den Teig in einer großen Schüssel 3 Minuten gut verrühren. In die Guglform füllen und die Erdbeeren darauf verteilen. Vorsichtig etwas in den Teig drücken und unterheben. Den Kuchen ca. 50 Minuten backen und dann in der Form unbedingt vollständig auskühlen. Erst dann stürzen. Die Zutaten für den Guss vermischen und den Kuchen damit überziehen. Mit Früchten und evtl. Minzblättchen garnieren.

English Instructions:

Grease the bundt cake form. Pre-heat oven to 180°C. Wash the strawberries and cut into quarters, put aside. Mix all other ingredients for the dough for 3 minutes until creamy and smooth. Fill the dough into the cake form and toss strawberries on top. Press them into the dough or carefully fold them in. Bake for 50 minutes and let it cool completely after. Then loosen from the form. Mix all ingredients for the icing and coat the cake. If desired, garnish with fruit or mint leaves.

Erdbeer-Joghurt-Gugl4 Schaut auch unbedingt noch bei Rebecca, Laura und Julia vorbei!

Carina

 

Zu Gast bei Thank you for Eating mit veganen Himbeer-Rhabarber-Gugl

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Meine Lieben, jetzt muss ich mich doch ganz kurz zwischendrin bei euch melden. Der Grund ist, dass ihr sonst vielleicht ein sehr leckeres Rezept verpasst 😉 Ich habe nämlich mal wieder einen Gasbeitrag geschrieben. Bei der lieben Liv auf dem wunderbaren Blog Thank you for eating!

Da Liv vegan blogt, musste ich dieses Mal Eier, Butter und Quark über Bord werfen und mich neu „einarbeiten“ in die Materie des veganen Backens. Das war spannend und eine kleine Herausforderung, endete aber sehr lecker! Herausgekommen sind kleine saftige Gugl mit Rhabarber und Himbeeren. Die Himbeeren können auch durch Erdbeeren ersetzt werden, bis es sie wieder frisch zu pflücken gibt. Aber ihr wisst ja, ich liebe Himbeeren…

Das soll es auch von mir gewesen sein, ich melde mich in ein paar Tagen nach meiner Reise wieder ausführlich. Springt bis dahin unbedingt zu Liv rüber und backt die Gugl nach, bei uns wurde sich um jeden Krümel gezankt 😉

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Zum Wochenstart ein herzhafter Gugl mit Haselnüssen, Rosmarin und Speck

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Nach dem leckeren Shortbread gibt es heute mal wieder etwas Herzhaftes aus dem Backofen. Ein vielseitiges, leckeres Brot im Tarnkostüm. Denn wer würde in einer Guglform ein Brot mit Haselnuss, Speck und Rosmarin vermuten? Unter anderem deswegen fand ich das Rezept gleich interessant, als ich es in dem Buch „Schnelle Brote“ von Kristiane Müller-Urban im GU Verlag entdeckte. Ich habe es gebacken, um eine angefangene Packung Speckwürfelchen zu verwerten. Eigentlich gehört in das Brot richtiger Frühstücksspeck bzw. Bacon. Es hat aber auch in dieser Abwandlung mit Speckwürfeln und Rosmarin sehr gut geschmeckt. Die Vegetarier unter euch können den Speck ja durch etwas anderes leckeres ersetzen – wie wäre es mit kleinen Paprikastückchen oder Mais?

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Solche herzhaften Brote eignen sich auch immer super zum Mitnehmen auf die Arbeit. Mit einem Salat und einem Joghurt macht das einen super Lunch. Ich bin ja immer auf der Suche nach gut vorzubereitenden und abwechslungsreichen Work Lunch Ideen, da bei uns um den Arbeitsplatz herum die Möglichkeiten eher rar sind und sich zumeist auf fettiges Fast Food beschränken. Nein danke, da esse ich doch lieber meine selbstgeschmierten Brote, oder ab und an eine Quiche, Pasta etc. Auch, wenn es mehr Arbeit macht.

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Ich wünsche euch allen einen guten Wochenstart, ihr Lieben!

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Haselnuss-Speck-Gugl:

100g gehackte Haselnüsse
75g gewürfelter Speck (Originalrezept: Bacon)
1/2 TL frischer Rosmarin
300g Weizenmehl
1 TL Backpulver
1 Pck. Trockenhefe
1 Prs. Salz
1 TL Honig
350ml lauwarmes Wasser

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Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie zu duften beginnen. Den Speck ebenfalls in einer Pfanne kurz rösten und auf ein Küchenkrepp zum entfetten geben. Haselnüsse bis auf 1 EL mit dem Speck und dem Rosmarin mischen. Die Form einfetten. Mehl, Backpulver und Trockenhefe mischen. Salz und Honig mit dem Wasser verrühren. Zum Mehl geben und gut verrühren. Dann die Nussmischung unterheben. Die Form mit den restlichen Nüssen ausstreuen und den Teig hineingeben. Die Form mit einem feuchten Handtuch abdecken udn ca. 30 Minuten gehen lassen. Dann bei 180°C ca. 35 Minuten backen. Dabei auf den Boden des Ofens ein feuerfestes Gefäß mit Wasser stellen.

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Zu Gast bei Icing Sugar mit Kondensmilch-Haselnuss-Guglchen

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Heute muss ich euch unbedingt etwas erzählen und bin ziemlich ein bisschen aufgeregt: Ich habe einen Gastbeitrag geschrieben! Und zwar bei der lieben Rebecca von Icing Sugar, mit der ich schon einige sehr sympathische Mails ausgetauscht habe. Ich folge ihrem Blog schon eine ganze Weile und er gefällt mir sehr gut. Sie backt tolle Klassiker und dazwischen einige total ungewöhnliche Rezepte wie die Cucumber and Lime Cupcakes, die ich irgendwann mal ausprobieren muss. Ich freue mich sehr, bei ihr zu Gast zsein zu dürfen. Schaut doch mal rüber!

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Mitgebracht habe ich ein paar feine Kondensmilch-Guglchen mit Haselnuss. Sie gehen schnell und sind wirklich oberlecker! Fluffig, saftig und nussig. Die gezuckerte Kondesmilch sorgt dafür, dass sie so weich und saftig sind und auch einige Tage bleiben. Extra Zucker braucht es gar nicht. Bei uns waren diese kleinen Dinger wirklich im Handumdrehen weg, da auch F., der eigentlich keine Naschkatze ist, immer wieder in das Gugl-Glas griff. Die kleinen Dinger sind eben mit einem Happs weg und man will gleich mehr. Das Rezept bekommt ihr bei Rebecca!

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Gugl

Großmutters Gugl-Glück

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Manchmal sind die einfachsten Dinge die besten. Es muss nicht immer abgefahren, neu und total außergewöhnlich sein. Dieser Gugl besticht mit seiner schlichten Saftigkeit. Nein, das ist kein Familienrezept. Aber es könnte eins sein. Omas Kuchen sind immer die besten, ohne Erdnussbutter, Matcha oder Tonkabohne. Genauso wird dieser Gugl mit einfachen Zutaten gemacht, die zusammen einen Kuchen wie Sonntags bei Oma auf den Tisch bringen: weich, lecker, saftig und einfach gut.

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Ein echtes Grundrezept, das man bestimmt auch beliebig abwandeln könnte. Am besten schmeckt er meiner Meinung nach noch ein bisschen warm, nur mit etwas Puderzucker bestreut. Da denke ich gleich an Sonntage bei meiner liebsten Oma, an denen wir zum Kaffeetrinken eingeladen wurden. Mit Omas leckerstem Kuchen und Fruchtschorle. Und danach werden Himbeeren vom Strauch gepflückt und auf dem Kirschbaum rumgeklettert. Hach… 🙂 Naja, vielleicht heute nicht mehr.

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Für eine große Guglform:

250g Butter
100g Frischkäse
100g Magerquark
400g Zucker
5 Eier
400g Mehl
1 Prs Salz
1 TL Backpulver
4 EL Rum

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Die weiche Butter, den Frischkäse, den Quark und den Zucker zusammen cremig schlagen. Ein Ei nach dem anderen und schließlich den Rum dazugeben. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen und schließlich ebenfalls unterrühren. Die Guglform fetten und mit Paniermehl ausstreuen (das schmeckt man am Ende nicht). Den Teig einfüllen und im vorgeheizten Ofen ca. 35 Minuten backen. Auskühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestreuen. Und dann: Genießen!

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Das Rezept habe ich von hier, habe es aber etwas abgewandelt und umbenannt, da ich den Namen nicht ganz passend fand.