{Ernteglück} Glasnudelsalat mit Gurke, Mango und Erdnüssen

Die Gartensaison ist über den Zenit, aber noch lange nicht beendet. Bevor die Herbstsorten Einzug halten, muss unbedingt noch die Gurke ihren Auftritt bekommen, denn sie gehört zu meinen liebsten Garten-Gemüsesorten. Im Glasnudelsalat mit Mango und Radieschen kommt sie noch mal sommerlich daher und macht Lust auf die letzten lauen Abende auf dem Balkon.

Ihr Lieben, im Moment muss es hier ein bisschen schneller gehen. Ihr wisst ja. Aber auch die längste Masterarbeit ist irgendwann fertig geschrieben, und spätestens in zwei Monaten bin ich wieder ganz erlöst. Puh. Ich schreibe schon Listen, was dann alles gemacht werden muss. Zur Motivation, versteht sich. Einen Schub Mini-Motivation zwischendurch hole ich mir aber immer auf dem Balkon. „{Ernteglück} Glasnudelsalat mit Gurke, Mango und Erdnüssen“ weiterlesen

{Fernweh} Persischer Fattoush von Cooking Worldtour

Ihr Lieben, und weiter geht’s mit meinen wunderbaren Gastblogger-Mädels! Heute kommt eine der ersten Bloggerinnen, mit denen ich Malikontakt hatte. Für Becky von Cooking Worldtour durfte ich sogar schon zwei Mal gastbloggen und so war für mich klar, dass ich sie auch unbedingt mal zu Gast haben wollte. Wir tauschen uns per Mail längst nicht mehr nur über das Bloggen aus. Becky teilt ja auch meine große Leidenschaft für das Reisen und ihr Blog ist eine tolle Inspiration für alle, die mal ein bisschen kulinarisch über ihren Tellerrand schauen möchten. Ich mag auch und ganz besonders ihre Rezensionen (Becky, sooo oft habe ich ein Buch davon schon im Auge oder im Regal!) Holt euch unbedingt bei ihr mal ein bisschen (Reise-)hunger…

Ich mache mich heute auf den Weg in die neue Heimat. Bevor die Uni losgeht, soll ja auch noch ein bisschen was organisiert und erledigt werden. Denkt ein bisschen an mich, während ich heute auf der Autobahn bin. Derweil verwöhnt euch Becky mit etwas richtig Leckerem…und los!

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Hallo ihr Lieben,

ich bin Becky und blogge normalerweise auf Cooking Worldtour. Auf meinem Blog unternehme ich mit meinen Lesern eine kulinarische Weltreise. Inzwischen haben wir fast 25% aller Länder der Welt dabei besucht und es macht riesigen Spaß, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Länderküchen zu entdecken. Wenn ihr mögt, klickt doch gern mal rüber, ich würde mich freuen!

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Als Carina mich fragte, ob ich einen Gastbeitrag für sie schreiben möchte, habe ich selbstverständlich direkt zugesagt. Vor einiger Zeit war sie schon bei mir zu Gast und hat einen persischen Zimt-Couscous vorgestellt. Heute darf ich bei ihr zu Gast sein und habe ihr ebenfalls etwas aus Persien mitgebracht: Einen traditionellen Brotsalat namens Fattoush. Die persische Küche finde ich unheimlich spannend, vielleicht werde ich sie auch einmal vor Ort kosten dürfen, bis jetzt bleibt mir nur, mich immer wieder in die Welt der Gewürze zu kochen.

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Der Brotsalat ist inzwischen ein fester Bestandteil meiner Küche, denn er hat einige unschätzbare Vorteile: Die Zubereitung ist denkbar einfach und geht schnell, die Zutaten kann man beliebig an den eigenen Geschmack anpassen (ich gebe beispielsweise noch gern Kichererbsen mit zum Brot, bevor es geröstet wird, das ist zwar nicht traditionell, aber lecker) und man kann aus altem Fladenbrot ein großartiges Essen zaubern. Nebenbei schmeckt Fattoush selbstverständlich auch noch klasse, knackig-frisch und passt so wunderbar in den Sommer.

Zutaten:

300 g Fladenbrot (gern vom Vortag)
250 g Kirschtomaten
2 Mini-Romanasalate
1/2 Salatgurke
1 Paprikaschote (bei mir rote, ihr könnt aber jede beliebige nehmen)
150 g Radieschen
2-3 Frühlingszwiebeln
Petersilie und Minze nach Geschmack, jeweils etwa 10 – 20 g
1 EL Sumach (gibt es in türkischen Supermärkten / auch wenn es ähnlich wie Chili aussieht, hat es geschmacklich damit überhaupt nichts zu tun)
4 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer

1 Backblech, ausgelegt mit Backpapier

Zubereitung:

Das Fladenbrot in mundgerechte Stücke reißen oder schneiden und auf das Backblech geben. Bei 200 °C im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten knusprig backen.

Das Gemüse vorbereiten:

Die Tomaten und den Salat waschen und in grobe Stücke schneiden. Die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls klein schneiden. Die Radieschen waschen, das Grün entfernen und in grobe Stücke schneiden. Von den Frühlingszwiebeln das äußerste Grün entfernen, die Enden entfernen und die Zwiebeln in Ringe schneiden. Petersilie und Minze waschen und klein hacken.

In einer großen Schüssel den Sumach, Olivenöl, Zitronensaft und Salz und Pfeffer gut vermischen. Das Gemüse hinzu geben und vermischen, als letztes das Brot mit dazu geben, gut vermischen und recht schnell servieren (sonst wird das Brot matschig).

Sehr gut schmeckt dazu ein Klecks Joghurt.

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Liebe Carina, ich hoffe, dein Umzug verläuft gut und vielen Dank dafür, dass ich bei dir zu Gast sein durfte! Ich hoffe, euch allen hat das Rezept und mein Beitrag gut gefallen. Besucht mich doch mal auf meinem Blog Cooking Worldtour oder der zugehörigen Facebookseite.

Viele Grüße, Becky

Liebe Becky, vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Ich liebe ja Brotsalat, da hast du genau meinen Geschmack getroffen! Und wenn ihr, liebe Leser, nun Lust auf mehr Fernweh-Küche bekommen habt, hüpft schnell zu Becky rüber! Ich teste derweil die sächsische Küche, hihi…

Schönen Wochenstart, ihr Lieben,

Carina

{Zu Gast} Avocado Gazpacho für Feiertäglich

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Heute bin ich mal wieder zu Gast. Und zwar bei Sarah auf ihrem wunderbaren Blog Feiertäglich. Sarah habe ich auf dem Fotoworkshop bei Liz & Jewels kennengelernt. Sie war mir mit ihrer fröhlichen, schwungvollen Art sofort sympathisch. Umso mehr habe ich mich gefreut, als sie mich eingeladen hat, an ihrem Superfood Samstag mitzuwirken! Das ist eine ganz tolle Reihe, zu der Sarah sich einige Gastblogger eingeladen hat. Es geht um Superfoods, um die man ja als Foodie derzeit kaum herum kommt. Bei Sarah gibt es jede Menge Infos zum Thema, gepaart mit leckeren Rezepten und wundervollen Bildern. Auch ich habe mir ein Superfood ausgesucht, mit dem ich mich ein wenig beschäftigt habe. Da ich Avocado einfach liebe, war klar, welches ich nehme. Bei Sarah erzähle ich euch, welche gesunden Wirkungen dieses Superfood hat und bringe außerdem diese leckere Avocado Gazpacho mit. Schaut unbedingt bei ihr vorbei, sicher werdet ihr auch länger auf ihrem Blog bleiben wollen!

SuperfoodSamstag_Logo

Avocado Gazpacho

And now in English:

I wrote a guest posts again. This time for Sarah whom I got to know on a photography workshop. I liked her and her beautiful blog Feiertäglich right away, so I was more than happy when she asked me to create a recipe for her Superfood Saturday. She invited a couple guest bloggers to write and cook around the famous superfoods. You can find information on these foods, delicious recipes and wonderful photos. For my post I chose my favorite superfood, the avocado. Over at Sarah’s blog I write about its health benefits and about this yummy recipe for avocado gazpacho. You should try it! So please hop over to Feiertäglich!

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Carina

{Kitchen Basics} Eingelegte Gurken

Eingelegte Gurken

Beim Kochen heißt es bei mir seit einiger Zeit: Back to the Roots! Auch wenn mir Kochen schon lange Spaß macht, hätte ich bis vor Kurzem ganz bestimmt keine Marmelade gekocht oder Gurken selbst eingelegt. Seit ich damit angefangen habe, packen mich die Basics aber mehr und mehr und ich werde neugieriger. Man kann alles, einfach alles mit ein wenig Spaß an der Sache und Neugier selber machen. Und ganz ehrlich: Es schmeckt einfach! Dazu kommt noch das tolle Gefühl, etwas ins Regal zu stellen, was man selbst gekocht hat, um es in einem besonderen Moment zu genießen (oder einfach, wenn der Appetit zuschlägt). Das kann dann vielleicht auch außerhalb der Saison machen. Denn einige Dinge vermisse ich einfach zwischen den Jahreszeiten – zum Beispiel Rhabarber.

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Einmachen war für mich lange gar kein Thema. Aber so langsam kommt es immer ein Stückchen mehr. Diese schnellen eingelegten Gurken sind bisher mein Liebling. Und da Gurken jetzt Saison haben, wollte ich euch unbedingt verraten, wie man sie macht. Das Rezept habe ich aus Stevan Pauls „Auf die Hand“. Einmal gemacht, war ich überrascht wie einfach es war, und wie toll das Ergebnis wurde! Der Liebste und ich essen die Gurken sehr gern zu Sandwiches oder anderen kleinen Gerichten. Ihn erinnern sie an einen Gurkensalat seiner Oma. Ich mag sie, weil man trotz der kurzen Ziehzeit die Kräuter ganz toll rausschmeckt und sie einfach Pfiff haben! So gut kann Selbstgemachtes sein…probiert es mal aus! Es geht wirklich sehr schnell und die Gurken müssen dann nur 1-4 Tage ziehen. Eingelegtes für Ungeduldige wie mich also 🙂

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Die Menge reicht für zwei mittelgroße Gläser, aber ich sage euch: die doppelte Menge lohnt! Ihr fangt an, indem ihr die Gläser sterilisiert. Ich setze dafür einen großen Topf mit Wasser auf und lege jedes Glas und die Deckel ca. 30 Sekunden in das kochende Wasser. Anschließend lasse ich alles auf einem sauberen Tuch abtropfen, bis die Gurken fertig sind für den Sprung in ihr neues Zuhause.

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And now in English:

Since I started cooking I go more and more back to the basics. I like cooking a lot, but still I just recently started to do basic things like making my own jam. Once I started with those basics I became curious and wanted to try more. It’s fun, and it’s tasty! I never thought about preserving fruit and veggies until now, but here we go – making these delicious cucumber pickles from Stevan Pauls book „Auf die Hand“. We love them! They are easy, you can taste all the herbs and you can eat them with almost any snack or small meal, for us preferably sandwiches. Plus, they are for impatient people like me, because they are ready and flavorful after just 1 – 4 days. 

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Für 2 mittelgroße Gläser Gurken // 2 medium jars pickled cucumbers:

350g Gurke (am besten Mini-Gurken in Bio-Qualität) – 350g bio mini cucumbers
2 Zweige Dill (oder 1 TL getr. Dillspitzen) – 2 twigs dill (fresh or dried)
2 frische Zweige Estragon – 2 twigs tarragon
1/2 Zwiebel – 1/2 onion
100g Zucker – 100g sugar
80g weißer Balsamico-Essig – 80g white balsamico vinegar
1 TL Senfsaat – 1 tsp. mustard seeds
ein paar Fenchelsamen – a couple fennel seeds
1 Lorbeerblatt – 1 bay leaf
Meersalz – sea salt

Die Gläser sterilisieren, z.B. wie oben beschrieben. Dann die Gurken abwaschen und trocknen. Mit dem Sparschäler nur jede zweite Reihe von den Gurken abschälen. Dann die Enden abschneiden und den Rest der Gurke in Scheibchen schneiden – die Dicke kannst du bestimmen. Die Gurken mit den frischen Kräutern in die Einmachgläser füllen. Die Zwiebel fein hacken und mit 100ml Wasser, dem Zucker, dem Essig, der Senfsaat, dem Fenchel und einem Lorbeerblatt aufkochen. Eine Minute kochen und mit etwas Salz würzen. Dann über die Gurken in die Gläser gießen. Sogleich verschließen und eine Weile auf den Kopf stellen.

Die Gurken brauchen nur etwa einen Tag zum Durchziehen, aber wenn sie etwas länger an einem dunklen, kühlen Ort gelagert werden, werden sie noch würziger. Ich warte meist etwa vier Tage – länger geht nicht, wenn die leckeren Dinger herumstehen. Im Kühlschrank hält sich ein geöffnetes Glas eine Weile.

English Instructions: 

Sterilize the glasses. Wash and dry the cucumbers. Use a vegetable peeler to peel only every second row from them. Cut off the edges and cut the cucumbers in slices as thick as you like. Put cucumbers and fresh herbs into the jars. Chop the onion and heat it in a small pot with 100ml water, sugar, vinegar, mustard seeds, fennel and bay leaf. Cook for 1 minute and season with salt. Pour over the cucumbers, close the jars and turn them upside down to rest. 

The cucumbers should rest at leat 1 day or longer in a dark and cool environment. I like to open a jar after 4 days. In the fridge you can keep an opened jar for awhile.

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Carina

 

{Zu Gast} Couscous-Salat mit Tahini-Dressing für Sarahs Krisenherd

Coucous-Salat

Es ist fast geschafft, das Wochenende ist nah! Ein dreifaches Yippie-Yeah!

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Dieses Wochenende ist meine To-Do-Liste voll. Und wenn das so ist, dann mag ich beim Essen gern schnelle, raffinierte Gerichte, die sich in wenigen Minuten zusammen schmeißen lassen. Gesund und lecker soll es natürlich trotzdem sein. Und immer an solchen Tagen und Wochenenden fällt mir dieser Salat ein. Ich habe ihn nun für uns schon öfter gemacht und wollte ihn immer mal verbloggen. Was für ein Glück, dass mich Sarah von Sarahs Krisenherd gefragt hat, ob ich einen Beitrag zu ihrem #fitfriday beisteuern würde. Denn dafür ist das Rezept einfach perfekt, finde ich!

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Ich mag den bunten Couscous-Salat als leichtes Hauptgericht an heißen Tagen, zum Mitnehmen in der Mittagspause, oder auch als Grillbeilage. Das Gemüse darin ist variabel und ihr könnt einfach schnippeln, was der Kühlschrank hergibt und was euch schmeckt. Dies ist meine liebste Kombi (im Moment). Der Star des Salats ist die Tahini-Joghurt-Sauce. Nom nom. Die könnte ich übrigens auf ALLEM essen. Probiert den Salat also unbedingt mal aus. Bei Sarah verrate ich euch das Rezept dazu, schaut mal rüber!

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Carina

 

Mediterraner Lieblingssalat

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Heute wird es mal wieder herzhaft-pikant. Diesen Salat habe ich neulich für eine Party gemacht, die wir hier Zuhause gegeben haben. Er sollte ein herzhaftes Gegengewicht zu all den süßen Snacks sein, die ich vorbereitet hatte. Ich habe so ziemlich alles in den Salat geschnippelt, was der Kühlschrank hergab. Die große Schüssel ist an dem Abend auch fast leer geworden. Den letzten Rest habe ich am nächsten Tag zum Mittag gegessen, vorher hatte ich gar  nicht kosten können. Was als Resteessen geplant war, hat mich sofort dazu veranlasst, schnell alle Zutaten aufzuschreiben. Der war so lecker, dass ich mich spontan entschied, ihn in der gleichen Woche noch mal zu machen, natürlich mit dem Ziel ihn zu verbloggen. Hier ist mein neuer Lieblingssalat!

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Ich esse sehr gern Salate. Dabei mag ich es aber gern abwechslungsreich. Cremige Dressings aus der Flasche sind gar nichts für mich, aber das Dressing muss schon ein bisschen Pfiff haben. Und die Zutaten sollten eine gute Balance aus knackig und weich haben. Außerdem finde ich es toll, ab und an auch unerwartete Zutaten in den Salat zu geben. Hier sind das die roten Linsen, die vorher mit Knoblauch und Zwiebeln gegart werden und das Dressing ergänzen. Der Salat sollte ein bisschen Zeit zum Durchziehen bekommen, dann schmeckt er noch mal besser. Er eignet sich auch wunderbar als Bürolunch, da er durch die Kichererbsen und den Feta schön sättigt. Ich denke, ich werde beim nächsten Mal erneut variieren und anstatt von Feta Halloumi-Würfel dazugeben. Nom nom.

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Bei uns ist es immernoch sehr warm. Ihr Lieben, überall lese ich derzeit den Unmut über den Herbsteinbruch und kältere Temperaturen, Regen und Wollsocken. Bei uns sind seit März konstant über 30 Grad, die meiste Zeit davon über 40 Grad. Könnt ihr euch vorstellen, wie sehr ich ein bisschen Regen, Wind und Kälte herbeisehne? Sehr paradox, man will eben immer das, was man nicht hat. Aber diese drei werden noch ein bisschen auf sich warten lassen. So lange esse ich weiter Sommersalate und Eis. Vielleicht habt ihr ja trotzdem noch Appetit darauf und lasst euch ein schönes Sommeressen nicht durch Nieselregen vermiesen.

MediterranerSalat

Für eine große Schüssel: 

2 gr. Tomaten
1/4 Salatgurke
1/2 Bd. Frühlingszwiebeln
1 Kaffeetasse rote Linsen
1 Knoblauchzehe
1/2 Zwiebel
150ml Gemüsebrühe
100g cremiger Feta
1 kl. Aubergine
1 Handvoll Walnüsse
1/2 Dose Kichererbsen
3 gr. Champignons
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamicoessig
1 TL süßer Senf
1 Spritzer Honig
Salz, Pfeffer, Zatar, Cayennepfeffer, ital. Kräuer…

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Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Aubergine waschen und klein schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und alles kurz anschitzen. Die roten Linsen dazugeben, ebenfalls kurz anschwitzen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Köcheln, bis die Linsen bissfest gegart sind und die Brühe komplett aufgesogen ist. Beiseite stellen. Für das Dressing Öl, Balsamico, Senf und Honig in einer kleinen Schüssel verrühren. Die Kichererbsen abbrausen und abtropfen lassen. Das Gemüse waschen, klein würfeln bzw. in Ringe schneiden. Den Feta ebenfalls würfeln. Die Walnüsse hacken. Alles Gemüse, Feta und gehackte Nüsse in einer Salatschüssel vermischen. Mit dem Dressing übergießen und kräftig mit gewünschten Gewürzen abschmecken. Am beste schmeckt der Salat nach einigen Stunden Ziehzeit im Kühlschrank oder am nächsten Tag.

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Asian Obsession: Noodle Salad with Soy Dressing

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Trotz meiner ausgewachsenen Obsession für asiatisches Essen gab es hier – erschreckenderweise – längere Zeit nichts Fernöstliches zu sehen. Wie kann das sein?

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Dieser superschnelle Nudelsalat entstand an einem Abend, als ich schon großen Hunger und wenig im Kühlschrank hatte. Außerdem wollte der Mann unbedingt Asia. Ooooh, ich hasse es, wenn ich schon richtig Hunger habe, und er dann ein Reisgericht vorschlägt. Dünnes Eis! Im hungrigen Zustand ist mit mir nicht zu spaßen. Also lieber was schnelles. Da fiel mir das angefangene Päckchen Eiernudeln in die Hände, und zack! Im Handumdrehen war der Nudelsalat fertig. (Dass ich dann trotz Hunger noch 20 Minuten fotografieren musste, ist eine Foodblogger-Krankheit).

Lasst euch bitte von der langen Zutatenliste nicht abschrecken. Der Star dieses Nudelsalats ist wegen seiner Einfachheit klar das Dressing. Dieses Dressing ist – wie so oft in gutem asiatischen Essen – eine richtig tolle Kombi aus süß, scharf, sauer und bitter. Beherztes Abschmecken ist also unbedingt erwünscht und vonnöten! Die meisten Zutaten hat man aber meistens ohnehin im Vorrat.

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Als Hauptgericht für zwei Personen:

300g Eiernudeln
2 Möhren
1/4 Salatgurke
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 EL Sesam
1/2 Limette
3 EL Sojasoße
1/2 TL Sriracha
1 TL Honig
1 Knoblauchzehe
1 Msp geraspelter Ingwer/ Ingwerpulver
einige Korianderblätter/ 1 Prs. Korianderpulver
1 TL Weißweinessig

Nudeln in Salzwasser bissfest garen, das Wasser abgießen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Möhren und Gurke in kleine Schnitze und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Beiseitestellen und aus den anderen Zutaten außer dem Sesam das Dressing anrühren. Nun die abgekühlten Nudeln mit dem Gemüse in einer Schüssel anrichten, das Dressing darüber geben und mit reichlich Sesamsamen bestreuen.

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Übrigens habe ich nächste Woche mal wieder ein paar Leute zum Essen eingeladen. Eigentlich wollte ich etwas anderes kochen, aber es wurde ziemlich einstimmig nach thailändischem Essen verlangt. Deswegen mache ich mich jetzt an meine Menüplanung – wenn etwas Zeit bleibt, bekommt ihr vielleicht davon auch etwas zu sehen!

 

Orientalischer Brotsalat mit Kräuter-Joghurt

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Achtung, hier kommt der perfekte Sommersalat! Ob nun zum Grillen, oder als leichtes Abendessen mit ein paar Tapas, er ist einfach spitzenmäßig. Entdeckt habe ich das Rezept für den Libanesischen Brotsalat, genannt Fattoush, im wunderbaren Buch „Homemade Sommer“ von Yvette van Boven. Ich habe wie meistens ein bisschen improvisiert und ein paar Zutaten verändert. Es kommt auch wieder meine neue „Geheimwaffe“ Sumach zum Einsatz. Dieses türkische Gewürz, das eher säuerlich schmeckt, macht sich in Dressings, Salten, Suppen und Dips einfach richtig gut. Also keine Angst vor einem Gewürz mehr im Schrank, das man einmal benutzt und dann nie wieder. Ich finde, man kann es sehr vielfältig einsetzen. Übrigens auch für diese Zatar-Gewürzmischung und den Kichererbsen-Salat von vor ein paar Wochen.

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Den Salat hat es bei uns garantiert nicht das letzte Mal gegeben, denn er ist eine klasse Kombi aus einigen Zutaten, die ich so richtig gern mag: Spinat, Kichererbsen, Tomaten, Ciabatta, Joghurt. Und auch meine geliebte Aubergine durfte endlich mal auf den Teller. Der Liebste mag sie überhaupt nicht, deswegen ist sie meistens tabu. Wenn man den Salat aber so wie ich ein bisschen „sortiert“ auf den Teller bringt, kann sich jeder so bedienen, wie es ihm schmeckt. Und ich hatte meine Aubergine ganz allein für mich.

Ich verbinde mit dem Salat gleich einen lauen Sommerabend auf dem Balkon, so haben wir ihn nämlich das erste Mal gegessen. Auch bei Gästen kommt er bestimmt gut an!

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Das Buch „Homemade Sommer“ kann ich euch nur empfehlen. Ich finde es sehr inspirierend und blättere gern darin herum. Es ist auch schon mit Klebezetteln gespickt und ich werde demnächst noch mehr daraus ausprobieren. Mir gefällt die Mischung aus absoluten Basics (wie z.B. Quark-Herstellung) und tollen Rezepten mit Pfiff, wie dem Fattoush. Lasst euch von der Zutatenliste nicht abschrecken, das meiste hat man Zuhause oder kann es im Supermarkt einkaufen.Das Sumach ist die einzige Zutat, die wohl nicht jeder sowieso ab und zu verwendet.

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Orientalischer Brotsalat:

2 Auberginen
1 Oliven-Ciabatta oder anderes Ciabatta
1 Bund Frühlingszwiebeln
1/2 Dose Kichererbsen
1 große Handvoll Kirschtomaten
1/4 Salatgurke
1 Handvoll frischer Spinat
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Brotsalat

Dressing:

2 EL Rotweinessig
1 EL Honig
1 TL Sumach (ersatzweise Saft von 1/4 Zitrone)
1 EL Olivenöl

Kräuter-Joghurt:

200g cremiger Vollmilch-Joghurt
1 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackte Minze
1 TL Sumach
Saft von 1/4 Zitrone
Salz
1 Knoblauchzehe

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Die Aubergine in Würfel schneiden und mit der gehackten Zwiebel, einer gepressten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl vermischen. In eine Auflaufform geben, sodass die Stückchen sich nicht bedecken, und bei 180°C 20 Minuten rösten. Derweil die Gurken und Tomaten in kleinere Stückchen schneiden, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Das Ciabatta in kleine Stücke zerzupfen und in einer Pfanne mit sehr wenig Öl rösten. Die Kichererbsen abgießen. Den Spinat waschen und evtl. von den Stielen befreien. Die Auberginen nach dem backen noch einmal durchrühren und mit all den anderen Zutaten in der Schüssel anrichten. Für das Dressing alle Zutaten zusammenrühren und abschmecken. Für den Joghurt ebenfalls alle Zutaten verrühren und abschmecken. Den Salat mit beidem genießen.

Kleine Geschenke: Zatar-Gewürzmischung und ein Rezept leckeres damit

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Kennt ihr Zatar, oder Za’tar? Das ist eine Gewürzmischung, die im Nahen Osten, der Türkei und in Nordafrika verwendet wird. Ich habe sie auf einer Israel-Reise kennengelernt und sie durfte als ein Souvenir mit zurück nach Hause kommen. Wer kauft nicht gern Gewüze im Urlaub? Da so eine orientalische Gewürzmischung auch ein schönes Mitbringsel oder auch nur eine Abwechslung im Gewürschränkchen darstellt, habe ich mich mal daran probiert. Sie ist wirklich sehr einfach zu machen. Das Schwierigere ist, tolle Rezepte damit zu finden. Das Internet gibt leider nicht so viel her…

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Das allseits gern befragte Wikipedia sagt, dass Zatar gern mit Olivenöl gemischt auf Fladenbrot gegessen wird. Kann ich mir gut vorstellen und wird ganz bestimmt bald ausprobiert! Außerdem soll es in Dips und zu Fleisch verwendet werden. Ich habe mir aber mein eigenes Rezept mit Zatar ausgedacht, einen einfachen aber sehr leckeren orientalischen Salat. Das Rezept kann man wunderbar mit auf das Etikett schreiben, wenn man die Gewürzmischung verschenkt! Und alle anderen Verwendungsmöglichkeiten kann der oder die Beschenkte dann ja selbst ausprobieren! Ich werde die Mischung wohl beim nächsten Grillen mal in die Marinade mischen. Habt ihr noch bessere Ideen?

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Für die Zatar-Gewürzmischung: 

15g hellbraune Sesamsamen
1/2 TL Fleur de Sel
1 EL Sumach (gibt es im türkischen Lebensmittelmarkt)
1 EL getrockneter Thymian (oder eine Mischung aus Thymian, Oregano und Majoran)

Die Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis ein angenehmer Geruch entsteht. Vorsicht, sie sollten nicht zu dunkel werden! Ein wenig abkühlen lassen und mit dem Fleur de Sel in einem Mörser etwas zermahlen. Dann die restlichen Gewürze untermischen und alles in einer kleinen Dose o.ä. aufbewahren.

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Kicherebsen-Salat mit Zatar:

100g Feta
100g Gurke
120g Kichererbsen (Dose)
gemischte frische Gartenkräuter
1 TL Zatar
1 EL dunkler Balsamico-Essig
1 EL Olivenöl

Den Feta und die Gurke in kleine Würfel schneiden und die Kichererbsen in einem Sieb unter dem Wasserhahn kurz abbrausen. Alles zusammen in eine Schale geben. Die Kräuter, den Balsamico und das Olivenöl in einem anderen kleinen Schälchen erst verschlagen und dann über den Salat geben, gut durchrrühren. Dann die Zatar-Gewürzmischung darüber geben. Natürlich könnt ihr auch etwas mehr oder weniger nehmen, ganz nach Geschmack. Am besten noch 1-2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, bevor der Salat serviert wird. Dazu schmeckt zum Beispiel frisches Brot.

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Da ich in zwei Tagen in den Urlaub nach Hause fahre und letztes Mal schon die typischen Mitbringsel für die Familie dabei hatte, verschenke ich diesmal Zatar. Gewürze aus dem Orient kommen doch immer gut an!

Fast Food (fast) gesund: Falafel-Sandwiches

Falafel

Heute wird es orientalisch! Naja, die Falafeln sind in Deutschland längst angekommen. Trotzdem ziehen die meisten einen guten Döner vor, wenn es Fast Food geben soll. Aber Döner kann man nicht so einfach selber machen, so dass das Ergebnis dem Imbissbuden-Original nahe kommt. Falafel dagegen schon eher! Und zwar verdammt lecker!

Man sollte die Falafel nicht zubereiten, wenn einem schon der Magen in den Kniekehlen hängt. Sie erfordern ein bisschen Zeit, sind aber trotzdem einfach zu machen. Ich habe bis auf den Teller eine Stunde gebraucht. Dafür habe ich aber gleich die doppelte Portion gemacht, so dass wir am nächsten Tag noch so ein leckeres Sandwich essen konnten. Dann lohnt sich der Aufwand wieder!

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Zu den Falafeln gab es knackiges Gemüse und einen einfachen Joghurt-Dip. Wer mag, kann noch etwas Schärfe dazugeben oder andere Saucen mischen. Ich fand es mit gut gewürztem Joghurt-Dip am leckersten…

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Falafel-Sandwiches für 2 Personen:

1 Dose Kichererbsen
zwei Stängel Petersilie
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Eigelb
1 EL Semmelbrösel
2 EL Mehl
Salz + Pfeffer

1 Becher Vollmilchjoghurt
1/2 TL Kreuzkümmel
2 TL Zitronensaft
je etwas Cayennepfeffer, Zatar, Koriander

2 Pitabrote oder anderes helles Brot

Rohkost nach Wahl: Salat, Tomaten, Gurken, Paprika…

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Kichererbsen abtrofen lassen und mit der gehackten Zwiebel, den Petersilienblättern und dem gepressten Knoblauch in einer Schüssel pürieren. Die anderen Zutaten untermischen. In einer Pfanne so viel Öl erhitzen, dass es etwa 1/2 cm hoch steht. Wenn es heiß ist, immer einige Falafel-Bällchen zugleich hineinlegen und ab und zu wenden. Nach 2 -3 Minuten mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf einem Teller mit Küchenkrepp abtropfen.

Die Brote auftoasten. Den Joghurt mit dem Zitronensaft und den Gewürzen abschmecken. Je einen EL auf Ober- und Unterseite des Brotes streichen. Mit etwas Gemüse und einigen Falafel-Bällchen begelegen. Das Sandwich dann etwas platt drücken, damit es sich besser essen lässt 😉

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