Knusprige Rhabarber-Erdbeer-Schnitten

Endlich mal wieder was Süßes auf dem Blog! Die Rhabarber-Erdbeer-Schnitten enthalten kein Ei, keine Milch, keine Butter. Zum Kaffee sind sie einfach köstlich und so einfach zuzubereiten, wie es nur geht. Auf die Rührschüsseln, fertig, los!

Erdbeeren und Rhabarber, ein echtes Traumpaar. Und ich glaube, sie sind tatsächlich auf dem Blog bisher noch nicht zusammen vorgekommen. Das kann nicht sein! Ohnehin geht bei mir gerade nichts ohne Erdbeeren. Seit vor zwei Wochen endlich unser Erdbeer-Häuschen in etwa 50 Metern Entfernung von der Haustüre aufgemacht hat, gibt es ständig welche. Ich gehe schnell einen Liter Milch holen? Da bringe ich doch gleich ein Kilo Erdbeeren mit. Der Liebste fährt in die Stadt? Halt‘ doch auf dem Rückweg noch schnell beim Erdbeer-Häuschen. Tja, die sind aber auch immer so schnell weg. Einmal umgedreht und da waren die längste Zeit mal Erdbeeren in der Schale!  „Knusprige Rhabarber-Erdbeer-Schnitten“ weiterlesen

{Ich back’s mir} Blaubeer Streusel Blondies

Blaubeer Streusel Blondie

Gibt es eine perfektere Kombi als Beeren und Streusel? Ich glaube nicht! Beides zusammen könnte mein perfektes Sonntags-Kuchen-Glück sein. Es ist zwar Mittwoch, aber Claretti Tastesheriff hat zum Ende der Beerensaison das Thema Streuselkuchen ausgerufen und so komme ich in den Genuss, meine beiden Lieblinge zu kombinieren. Blaubeeren esse ich ja noch gar nicht so lange. Früher mochte ich sie gar nicht. Himbeeren waren das einzig Wahre. Mittlerweile muss ich sagen: Ich liebe sie fast so sehr wie meine roten Lieblinge. Wenn sie dann noch in einem weichen Kuchen-Bett mit Streuseln und Macadamias daher kommen, bin ich hin und weg!

Blaubeer Streusel Blondies2

Für dieses Rezept solltet ihr unbedingt ungesalzene Macadamias nehmen, auch wenn die gar nicht so einfach bekommen sind. Ich habe meine einfach unter laufendem Wasser kurz abgespült, hihi. Funktioniert auch. Also schnappt euch schnell die letzten Blaubeeren und genießt den Spätsommer, so lange man ihn noch so nennen darf!

Blaubeer Streusel Blondies5

Schaut euch hier unbedingt noch die ganzen anderen Streuselkuchen-Rezepte an, bevor ihr anfangt zu backen: *klick*!

Hier findet ihr ebenfalls noch mehr Streuselrezepte:

Apple Cheesecake Streusel Muffins

Streuseltaler wie von Oma

Pflaumenkuchen mit Marzipan-Zimt-Streusel

Bananenmuffins mit Pecanstreusel

Himbeer-Frangipane-Crumble

Blaubeer Streusel Blondies1

And now in English:

Is there a better combination than berries and streusel? I don’t think so! Both together is my ultimate Sunday cake joy. It is Wednesday not Sunday, but Claretti has set the goal to bake as much streusel cakes as possible (*klick*). So this is why I got to mix my two favorites and show you this perfect summer cake today. I did not like blueberries for a long time (HOW??). But now, I can’t resist them. I could eat them with anything, like my favorite raspberries. On a bed of soft, moist cake, topped with crispy streusel and macadamias, this might be real perfection (Use unsalted macadamias here please!). 

You should totally get the last blueberries before the season is over and bake this cake!

Blaubeer Streusel Blondies4

Für eine quadratische Backform (ca. 25x25cm) / for a square form (ca. 25cmx25cm):

200g weiche Butter – 200g softened butter
90g Zucker – 90g sugar
1 Pck. Vanillezucker – 1 tbsp. vanilla sugar
1 EL Zitronenschale – 1 tsp. lemon zest
3 Eier – 3 eggs
220g Mehl – 220g flour
1 EL Backpulver – 1 tbsp. baking powder
1/2 TL Salz – 1/2 tsp. salt
150g weiße Schokolade – 150g white chocolate

Streusel / streusel:

60g Mehl – 60g flour
40g zarte Haferflocken – 40g instant oats
2 EL Zucker – 2 tbsp. sugar
1 Prs. Salz – 1 pinch of salt
45g Butter – 45g butter
60g Macadamia Nüsse – 60g macadamia nuts

200g Blaubeeren – 200g blueberries

Für den Teig Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Zitronenschale und Eier nacheinander einrühren. Das Mehl mit Backpulver und Salz vermischen, dann ebenfalls hinzugeben. Schokolade im Wasserbad schmelzen und zum Teig geben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Blaubeeren auf dem Teig verteilen. Für die Streusel die Macadamias (am besten ungesalzene) grob hacken. Aus Mehl, Haferflocken, Zucker, Salz und Butter mit den Händen Streusel herstellen. Macadamias untermischen und Streusel über den Blaubeerteig krümeln. Im Ofen ca. 40 Min. backen.

English Instructions:

For the dough, cream butter, sugar and vanilla sugar. Add lemon zest and eggs gradually. Mix flour, baking powder and salt and whisk into the dough. Melt the chocolate and mix it with the dough. Fill it into a form which is lined with a baking sheet. Top with blueberries. Cut macadamias coarsely. Then for the streusel mix flour, oats, sugar, salt and butter and crumble them with your hands. Distribute over the dough and bake it for 40 minutes.

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Carina

Blitzschneller No-Bake Cheesecake mit Hobbit-Kruste

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Kennt ihr Hobbits? Gibt es überhaupt jemanden, der sie nicht kennt? Diese knusprigen, nahrhaften Haferflockenkekse waren in meinem Freundeskreis in den letzten Jahren auf dem Gymnasium ein All-Time-Favorite. In der Freistunde zog meistens einer eine Packung hervor und dann war sie auch schon aufgegessen. Ich mag die Knusperdinger immer noch ziemlich gern. Es wurde also höchste Zeit sie mal in einem Kuchen zu verbacken.

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Das Rezept für diesen No-Bake Cheesecake habe ich schon im letzten Jahr mal bei Martha Steward gefunden (nur die Füllung ist von dort übernommen). Es hat mich sofort begeistert, denn er hörte sich grandios einfach und lecker an. Und einfach war er wirklich! Insgesamt hat er mich 20 Minuten gekostet und wanderte dann zum Kühlen in den Froster, bis er abends mit zur Grillparty durfte. Das nenne ich mal einfach. No Bake Cheesecake2Achja, und zum Geschmack: ultra-cremig, karamellig durch die gezuckerte Kondensmilch, erfrischend (wenn man auch nicht gerade „leicht“ dazu sagen kann…). Der Boden ist schön bissfest und durch die Haferflockenkekse auch mal was anderes als ein normaler Mürbeteig. Ich habe den Cheesecake mit einer fruchtigen Kirschsauce serviert (Rezept hier). Ihr könnt z.B. auch Beeren für die Sauce nehmen. Mit Lemon Curd stelle ich ihn mit auch großartig vor. Sommer vom Feinsten…

Zur Info: Wie ihr auf den Bildern auch teilweise erkennen könnt, wird dieser Cheesecake nicht so fest, wie andere Kühlschrankkuchen. Das ist aber in Ordnung so. Ich sehe ihn mit etwas Fruchtsauce eher wie ein köstliches Dessert. Er verläuft ein wenig auf dem Teller, ähnlich wie ein Tiramisu. Wer das nicht mag, kann ihn auch vor dem Servieren 1 Stunde in den Tiefkühler stellen. Dann wird er noch erfrischender.

No Bake Cheesecake3

And now in English:

Do you know hobbits, these crunchy oat cookies? In high school, we always ate them in breaks between classes. Everyone loved them and I still like them a lot. Time to dedicate them a recipe! If you cannot buy them in your country, just substitute any other oat cookies. I found the recipe some time ago at Martha Steward, then invented my own crust with it. I liked the recipe right away because it sounded so delicious and easy at the same time. It took me only 20 minutes to make it and the result was sooo yummy! Creamy, like caramel and fresh (even if not very light…). I made some cherry sauce (Recipe) for serving. You could also serve it with a berry sauce, fresh fruit or lemon curd. Summer at it’s best!

No Bake Cheesecake

Für eine 20cm-Springform / for a 20cm baking pan:

80g Hobbits-Kekse (Haferflockenkekse) – 80g crunchy oat cookies (e.g. „Hobbits“)
80g Vollkorn-Butterkekse – 80g whole wheat cookies
50g Butter, geschmolzen – 50g butter, melted
2 Packungen Frischkäse – 2 packages cream cheese
1 Dose gezuckerte Kondensmilch – 1 can sweetened condensed milk
60ml Zitronensaft – 60ml lemon juice
1 TL Vanilleextrakt – 1 tsp. vanilla extract

Die beiden Kekssorten fein zerkrümeln, das geht sehr gut in einem Multi-Zerkleinerer. Mit der geschmolzenen Butter mischen und in die 20cm-Form drücken. Dabei einen kleinen Rand hochziehen. Im Kühlschrank mind. 10 Min. stehen lassen. Für die Füllung den Frischkäse cremig rühren, gesüßte Kondensmilch, Zitronensaft und Vanilleextrakt einrühren. Die Füllung auf den Boden geben und glatt streichen. Bis zum Servieren kalt stellen.

English Instructions:

Crush the cookies, e.g. in a food processor. Add melted butter and press crumb mix into the baking pan, spreading it 2-3cm up the side. Chill in the freezer for at least 10 min. For the filling, beat cream cheese until smooth. Add sweetened condensed milk, lemon juice and vanilla, blend until well combined. Fill into the crust and chill until serving.

Carina

No Bake Cheesecake4

{Summer is here} Aprikosen-Kirsch-Cobbler

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Ihr Lieben, hier ist wirklich gerade eine Menge los! Ich kann euch bald mehr erzählen, aber so lange nur so viel: Wir machen sehr eifrig Pläne und nebenbei ist da auch noch das Leben, das unerbittlich schnell Woche für Woche vorbeiziehen lässt. Ach ja, und der Sommer ist da! Mit welcher Wucht…wenn wir nicht Pläne machen, dann verbringen wir die freien Tage am liebsten mit guten Freunden am Pool. Es wird ein bisschen gequatscht, gegessen, gespielt und geschwommen.

Aprikosen Kirsch Cobbler4

In solchen schnellen und ereignisreichen Wochen genieße ich das Wochenend-Frühstück ganz besonders. Ich nehme mir die Zeit, am Morgen als erstes ein besonderes Frühstück zu zaubern und das fast jede Woche. Am liebsten immer wieder mal etwas ganz Neues. Ich liebe diese ruhigen Stunden in meiner Küche. Und im Moment gibt es all die tollen reifen Sommerfrüchte im Überfluss, da fällt die Wahl richtig schwer. Die letzten Erdbeeren oder doch die prallen Kirschen?
Aprikosen Kirsch Cobbler

Ich habe mich aber so sehr auf die ersten süßen Aprikosen gefreut, dass die Wahl letztes Wochenende klar war. Dazu hatte ich noch einige Kirschen, die langsam mal gegessen werden wollten. Daraus wurde ein köstlicher Cobbler! Die Aprikosen und Kirschen blubbern im Ofen vor sich hin und schmoren in der eigenen, dickflüssigen, süßen Sauce. Darauf kommt ein unvergleichliches Biscuit-Topping mit Haferflocken, nicht zu süß und schön knusprig. Ich habe dafür 30g von dem Mehl durch dunkleres Weizenmehl ersetzt.Wir hatten den Cobbler an einem Tag zum Frühstück und am nächsten Tag mit einer Kugel selbst gemachtem Vanilleeis zum Nachmittagskaffee. Ich weiß nicht, was besser war, denn beides war absolut perfekt!

Aprikosen Kirsch Cobbler3

And now in English:

Hey folks, there is so much going on here right now. Plus – it’s finally summer! We are busy making plans and I am going to tell you soon, about what. If not that, we are chilling at the pool with friends. When the week was busy I enjoy our weekend breakfasts even more. I love these quiet hours and take time to prepare a special breakfast almost weekly. At the moment there is an abundance of fresh and juicy summer fruit, so it’s hard to choose. Last week though I was eager to have the first ripe apricots. As there were some cherries left, too, I made this delicious cobbler. The cherries and apricots bubble in the oven in their yummy own juice sauce and the biscuit topping is flaky and just perfect. We had the cobbler for breakfast one day and ate the rest of it the next day with some homemade vanilla ice cream. I couldn’t decide what was better!

Aprikosen Kirsch Cobbler1

1 mittelgroße Auflaufform // 1 medium baking pan:

280g Aprikosen – 280g apricots
120g Kirschen – 120g cherries
1 TL Speisestärke – 1 tbsp. potato starch
25g brauner Zucker – 25g brown sugar
30ml Kirschsaft – 30ml cherry juice

120g Mehl – 120g flour
35g Haferflocken – 35g old-fashioned oats
25g brauner Zucker – 25g brown sugar
1 TL Backpulver – 1 tsp. baking powder
1/2 TL Natron – 1/2 baking soda
etw. Orangenschale – a bit orange zest
1 Prise Zimt – pinch of cinnamon
60g kalte Butter – 60g cold butter
125ml Buttermilch – 125ml buttermilk

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Kirschen und Aprikosen entsteinen und halbieren bzw. vierteln. Dann mit der Stärke in einer Schüssel kurz verrühren. In einer kleinen Schüssel den Kirschsaft und braunen Zucker vermischen und unter die Früchte rühren. Eine Backform mit etwas Butter bepinseln und die Früchte hinein geben. 10 Minuten im Ofen vorbacken. Für das Topping Mehl, Haferflocken, Zucker, Backpulver, Natron, Zimt und Orangenschale vermischen. Die kalte Butter in Flöckchen mit den Händen unter die Mischung krümeln. Zimt Schluss nur ganz kurz Buttermilch unterrühren. Früchte aus dem Ofen nehmen und Das Biscuit Topping in größeren Portionen mit ein wenig Abstand oben auf setzen. Zurück in den Ofen geben und noch einmal 20 Minuten backen und vor dem Essen etwas abkühlen lassen.

English Instructions: 

Pre-heat the oven to 175°C. Pit cherries and apricots and cut them up. Mix with starch. Combine brown sugar and cherry juice and pour to fruit mix. Butter a medium baking pan and fill with the fruit. Bake for 10 minutes. For the buscuit topping combine flour (I used 30g darker wheat flour), oats, sugar, baking powder, baking soda, cinnamon and orange zest. Use your fingers to crumble the cold butter into the flour. Then quickly stir in the buttermilk until just combined. Take the fruit mix out of the oven and top it with the biscuits. Bake again for about 20 minutes and let it cool for a bit before serving. 

Aprikosen Kirsch Cobbler2

Hier findet ihr übrigens ein Ofengeröstete Aprikosen Eis mit Schwipps und einen Cherry Frozen Yogurt, falls euch dieser Tage mehr nach Eis ist! Beides ganz einfach und ohne Eismaschine… ❤

Carina

 

{Stars and Stripes} Island Bars

Island Bars

Achtung, heute schwelge ich mal wieder in (kulinarischen) Erinnerungen. Denn diese Bars habe ich gute…öhm, sieben Jahre nicht gegessen! Und dabei liebe ich sie heiß und innig und wollte sie schon sooo lange backen. Bars sind ja typisch amerikanisch und haben es meist so richtig in sich, weswegen man auch immer nur kleinere Stücken essen kann. Das ist bei denen hier auch so. Aber sie sind einfach nur zum Reinlegen!

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Wie die meisten von euch schon wissen, hatte ich das große Glück, ein Austauschjahr in den USA verbringen zu dürfen. In meiner Gastfamilie wurde recht oft gebacken, und es waren zumindest immer irgendwelche Cookies oder Bars vorrätig. Und wenn nicht, dann greift man ja in den Staaten auch gern mal auf rohen Keksteig zurück, den manche sogar wie Eis einfrieren und mit dem Löffel essen…daran konnte ich mich aber nicht gewöhnen. Die Island Bars dagegen, an die habe ich mich sehr gewöhnt. Sie waren die Spezialität meiner Gastmum und kamen regelmäßig aus dem Ofen. Hach, ich hätte gar nichts anderes mehr essen können. Zu dieser Zeit habe ich zwar noch nicht so viel gekocht und gebacken, aber gelegentlich hat es mir schon Spaß gemacht. Deswegen wollte ich auch auf jeden Fall möglichst viele leckere Rezepte von meinem Aufenthalt mitbringen.

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Die Island Bars, die ihren Namen von der kleinen Insel in der Mitte jedes Stücks haben, ruhten also seitdem sieben lange Jahre in meinem Rezeptbüchlein. Und haben geduldig gewartet, bis ich letzte Woche plötzlich an sie denken musste. Da war klar, dass am Wochenende der Rührer geschwungen wurde. Ich hatte ein bisschen Angst, dass sie vielleicht nicht so gut schmecken, wie in meiner Erinnerung – aber genauso gut wurden sie! Ein Träumchen aus Schokolade, Haferflocken, Butter und Kondensmilch. Richtig, das alles ist da drin. Ich habe nicht gesagt, dass es gesund wird! Wenn ihr die Zutatenliste seht, dann wundert euch nicht und nehmt es so hin. Da kommt wirklich so viel Schoki und Krams rein. Aber die Sünde lohnt…versprochen!

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Bei der Gelegenheit habe ich dann für euch auch endlich mal alle Angaben in europäische Mengen umgerechnet. Denn alle Rezepte in meinem Büchlein sind in Cups, Ounces, Fahrenheit. Auch das führt manchmal dazu, dass ich erstmal was anderes backe – pure Faulheit. Das kann mir jetzt nicht mehr passieren…

Wer kein Brownieblech hat, kann zum Beispiel auch zwei Kastenformen nehmen. Eine 24-26cm-Springform sollte auch funktionieren.

Achja, und wo wir gerade beim Thema „Internationale Küche“ sind: Habt ihr schon gesehen, dass in Sarah’s Knusperstübchen die Kulinarische Entdeckungsreise 2.0 gestartet ist? Sie hat 40 (!) Blogger eingeladen, sich mit ihr zusammen um die ganze Welt zu bloggen. Es gibt zwei Mal pro Woche einen Beitrag, die Übersicht findet ihr hier. Und ich bin richtig zappelig, denn ich darf auch dabei sein! Das dauert aber noch ein wenig, und ich verrate auch noch nicht, wohin ich euch mitnehme. Bis dahin solltet ihr die Reiseziele der anderen Bloggerinnnen verfolgen, es lohnt sich!

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Für ein Brownieblech Island Bars (meine ist 25×21 cm):

110g weiche Butter
120g Mehl 1 TL Natron
110g brauner Zucker
1 Ei
1/2 TL Salz
2 TL Vanilleextrakt (oder etwas Vanillemark)
160g Haferflocken

170g Schokolade
200g gesüßte Kondensmilch
1/2 TL Salz
1 EL Butter

Alle Zutaten aus dem ersten Absatz in einer Schüssel gut verkneten.  In dem Brownieblech mit 3/4 der Masse einen Boden andrücken. Den Rest beiseite stellen. Die Schokolade (ich habe je zur Hälfte Zartbitter und Vollmilch genommen; im Original nimmt man semi-sweet chocolate chips) über dem Wasserbad schmelzen. Dann mit den anderen Zutaten zügig vermischen und sofort auf den Haferflocken-Boden geben. Beim Glattstreichen wird die Schokoladencreme bereits etwas fester. Dann den Rest der hellen Masse in Flocken über die Bars streuen – es sollte je eine kleine Insel auf jedem Stück sein, dass später eine Portion ist. (Auf dem Brownieblech  4 „Inseln“ pro Reihe auf der schmalen Seite).

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 15-20 Min. backen. Danach gut auskühlen lassen. Die Bars dürfen ruhig eine Nacht offen auf der Arbeitsfläche stehen bleiben, damit sie die richtige Konsistenz (nicht zuuuu weich) erreichen.

Island Bars3

Wo ich schonmal angefangen habe, in den alten Rezepten aus Amerika zu stöbern…vielleicht muss ich demnächst auch den Taco Salad oder die Breakfast Burger mal wieder machen…

 Carina ❤

Olivenöl-Müsli mit Pistazien

Olivenölmüsli2

Die Idee zu einem „Olivenöl-Müsli“ habe ich in der Sweet Paul gefunden. Die Sommer-Ausgabe hat mir sowieso super gefallen und ich habe schon eine ganze Menge der Ideen ausprobiert. Die Herbst-Ausgabe habe ich noch nicht und bin schon gespannt wie ein Flitzebogen! Wie fast immer, habe ich alle Rezepte irgendwie abgewandelt (sich ans Rezept mal komplett halten können – ist das eigentlich langweilig oder eine Kunst? 😉 ). Das Müsli hat mich ganz besonders neugierig gemacht.  Olivenöl? Ist zwar sehr wichtig für viele herzhafte Gerichte, aber in einem Müsli konnte ich mir das nicht so ganz vorstellen.

Olivenölmüsli

War aber total lecker! Meine Version kommt mit weniger Ahornsirup aus und für meinen Geschmack würde ich die Menge beim nächsten Mal noch etwas reduzieren. Zu süßes Müsli…puh! Außerdem habe ich anstatt von Pecannüssen gesplitterte Pistazien und Kürbiskerne verwendet – lecker! Trockenfrüchte gehen bei mir aus Prinzip gar nicht. Also wenn ich so drüber nachdenke: eigentlich ist von der Sweet Paul Version fast nur das Olivenöl und der Ahornsirup übrig geblieben, hihi!

Olivenölmüsli4

Ich fand es aber absolut genial und bin etwas traurig, dass die große Dose schon leer ist…so ist das, wenn man die guten Dinge auch noch teilt, pfff! Das Olivenöl schmeckt man nicht so wirklich raus, aber auf jeden Fall ist es insgesamt alles eine ziemlich leckere Mischung. Wer wie ich Abwechslung beim Frühstück mag – ran da! Mit einer großen Tasse schwarzem Kaffee kann das eins meiner Lieblingsfrühstücke werden. Übrigens machte sich das Müsli auch ganz fabelhaft in diesem Pflaumen-Müsli-Crumble, nom nom. Oh man, ich krieg‘ Hunger!

Olivenölmüsli1

 Für eine große Dose voll Olivenöl-Müsli:

150g kernige Haferflocken
75g zarte Haferflocken
25g Leinsamen
130g Ahornsirup
120ml mildes Olivenöl
3/4 Tl feines Meersalz
1/2 Tl Zimt
1/2 Tl gemahlener Ingwer
50g gesplitterte Pistazien
30g Kürbiskerne
40g gehackte Mandeln

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Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die zwei Haferflockenarten mischen. Alle anderen Zutaten dazugeben, gut vermischen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Ca. 20 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen und in einer verschlossenen Dose aufbewahren.

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Bananenmuffins mit Haferflocken-Pecan-Streuseln

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Zu Bananen hatte ich schon immer ein etwas gestörtes Verhältnis. Meine These: Meine Mutter hat mich als kleines Kind mit Bananen zu sehr abgefüttert. Ich habe fast jeden Tag Bananenshake oder Bananenbrei bekommen. Das hat mich wohl nachhaltig geschädigt, sodass ich in den nächsten fast 15 Jahren jeder Banane gezielt aus dem Weg gegangen bin. Irgendwann habe ich dann in seltenen Fällen mal wieder eine gegessen. Aber bitte nur pur und am besten noch halbwegs grün. Alles, was zu reif roch, oder dunkle Stellen hatte, wurde weiterhin konsequent gemieden. Das ist übrigens immer noch so. Mittlerweile geht meine Toleranz so weit, dass ich gelegentlich eine Banane in den Smoothie schneide und mein Bananenbrot (nach einem amerikanischen Rezept meiner Gastfamilie) mache ich regelmäßig aus zu matschig gewordenen Bananen (Memo an mich: Das muss ich hier unbedingt noch verbloggen!). Bananeneis, Bananenchips, Saft oder die von meinem Freund so geliebten gebackenen Bananen gehen jedoch immernoch über meine Toleranzgrenze hinaus. Wie auch vieles andere.Bananenmuffins

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich war selbst überrascht, als mir neulich der Sinn nach Bananenmuffins stand. Mit ordentlich Streusel, nom nom. Da stand ich dann abends um neun noch in der Küche und habe gestreuselt. Am nächsten Morgen haben sie dafür aber das tollste Frühstück gemacht! Sehr zu empfehlen. Ich gebe gern etwas Dinkelvollkornmehl in den Teig. Zusammen mit den Nüssen und Haferflocken hat das den Muffins einen nussig-crunchigen Geschmack gegeben. Mit Pecans backe ich eh selten, die sind ja leider ziemlich teuer. Und mittlerweile gar nicht mehr so einfach im Supermarkt zu bekommen…aber ab und zu muss das sein. Ich bin im Kaiser’s fündig geworden.

BananaCrumbleMuffins6

Ihr Lieben, tut mir übrigens leid, dass ich in den letzten Tagen mit den Kommentaren nicht hinterher komme. Ich habe gerade eine liebe Freundin aus Schulzeiten zu Besuch und wir waren mal wieder im Orient unterwegs. Haben Sightseeing gemacht und viiiele Fotos. Interessieren euch die Bilder? Dann mache ich hier noch einen kleinen Reisepost.

Ich lese natürlich wie immer alle Kommentare und freue mich wie Bolle. Danke für euer liebes Feedback zu unserer „Five a month“- Aktion! Wir fünf Mädels sind deswegen (virtuell und in echt) wirklich vor Freude herumgehüpft! Und ich verspreche, ihr bekommt auch alle noch eine Antwort!

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So, wer hat Lust auf Muffins? 

BananaCrumbleMuffins3

Für 12 Muffins:

175g Weizenmehl
40g Dinkelvollkornmehl
1 TL Natron
1 Prs. Salz
1 TL Backpulver
40g brauner Rohrzucker
100g weißer Zucker
1 Pck Vanillezucker
100g Butter
1/2 TL Zimt
1 Prs. Muskat
40g Pecannüsse
2 Eier
50ml Milch
1-2 reife Banane

Streusel: 

60g Weizenmehl
15g Dinkelvollkornmehl
25g brauner Zucker
35g Butter
25g Pecannüsse
25g kernige Haferflocken

BananaCrumbleMuffins2

Alle trockenen Zutaten für den Teig in einer großen Schüssel vermischen. Die Eier in einer kleinen Schüssel zunächst verquirlen. Die Banane zermatschen. Es sollte eine große oder zwei kleine reife Bananen verwendet werden. Die Pecans fein hacken und zum Teig geben. Alles kurz vermischen. Dann die Butter schmelzen und unter den Teig geben. Von der Milch sollte nur noch so viel hinzugefügt werden, bis eine gute Konsistenz erreicht ist. Den Teig nicht länger durchrühren als nötig, eventuell auch nur mit einem Holzlöffel.

Eine Muffinform fetten oder mit Muffinscups auskleiden und den Teig auf die 12 Vertiefungen verteilen.

Für die Streusel die beiden Mehlsorten, den Zucker und braunen Zucker vermischen. Die harte Butter in Flöckchen hineinschneiden und mit den Fingern zu Streuseln verarbeiten. Wenn die Butter zu weich geworden ist, alles noch einmal für 10 Minuten in den Kühlschrank geben. Ansonsten gleich die Pecans hacken und mit den Haferflocken unter die Streusel arbeiten. Reichlich Streusel über die Muffins bröseln. Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen. Nicht zu dunkel werden lassen.
BananaCrumbleMuffins5

Beeren-Frühstücksbecher mit Baiser

Beerenbecher

Frühstück. Da wären wir wieder einmal bei meinem Lieblingsthema…heute habe ich nur eine schnelle Anregung für euch, wie man sich mit einem wunderbaren Sommerfrühtück den Morgen versüßen kann. Die Devise ist: Gesund schlemmen (nein, das muss kein Widerspruch sein, ehrlich). Den Twist an diesem Frühstück machen die Beeren und Baiser-Bröckchen, die den Frühstücksbecher interessant machen. Und so richtig gut, ich meine: Zum Reinlegen gut! Ihr könnt euren Lieblings-Fruchtjoghurt verwenden, aber Zitronenjoghurt passt für mich einfach perfekt. Wegen des Fruchtjoghurts muss man auch nur sparsam bis gar nicht mit Honig nachsüßen.

Beerenbecker1

Für 1 großen / 2 kleine Frühstücksbecher:

150g Quark (20% Fett)
100g Fruchtjoghurt nach Wahl (bei mir: Zitrone)
100g Naturjoghurt
ca. 2 TL Honig
1 kl. Handvoll Nüsse
1/2 Pfirsich
4 EL Haferflocken
2-3 Baisers
1 kl. Schälchen Beeren

Beerenbecher3

Den Quark mit Fruchtjoghurt und Naturjoghurt glattrühren. Mit dem Honig nach Geschmack süßen. Dann die Quarkcreme abwechselnd mit Haferflocken, gehackten Nüssen und Früchten in ein Glas schichten. Obenauf mit ein paar Beeren und dem zerbröselten Baiser bestreuen.

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Happy Breakfasting! Carina

Pure Frühstücksliebe: Allerleckerstes Schokomüsli

Schokomüsli

Ihr Lieben, ich habe mal wieder keine Mühe gescheut und mich für euch geopfert. Ich habe die ganze Woche schon vorgekostet. Und jetzt kann ich guten Gewissens sagen: Dieses Schokomüsli kann ich uneingeschränkt empfehlen 🙂 Müsli habe ich nun schön öfter selbst gemacht, unter anderem dieses leckere Crunchy Müsli. Aber Schokomüsli ist neu. Nom nom. Ich weiß schon, was ich morgen wieder zum Frühstück esse…

Schokomüsli1

Schokomüsli2

Ich habe dasRezept wieder mal aus dem tollen Buch „Geschenkideen aus der Küche“ von Nicole Stich und Coco Lang (dazu wird es wohl auch noch irgendwann eine Rezension geben). Allerdings habe ich es etwas abgeändert. Die Zuckermenge habe ich etwas reduziert und außerdem kommt in mein Müsli eine Mischung aus kernigen und zarten Haferflocken. Ich würde das nächste Mal die Zuckermenge noch etwas weiter reduzieren, da es so für meinen Geschmack immer noch ein bisschen zu süß ist, um als halbwegs gesundes Frühstück durchzugehen…naja, kann man von einem Schokomüsli nicht wirklich erwarten. Aber immerhin weiß man so genau, was drin ist und kann alles nach Gusto anpassen!

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Für jede Menge leckeres Schokomüsli:

100g Zartbitterschokolade (bei mir: 60%)
100g dunkelbrauner Roh-Rohrzucker
50ml Sonnenblumenöl
3 EL Honig oder Ahornsirup
250g feine Haferflocken
250g kernige Haferflocken
50g Kokosraspel
50g Mandelblättchen
2-3 EL Kakaopulver
1 Prise Meersalz

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Den Zucker mit 1/8 Liter Wasser in einem Topf zum kochen bringen und gelegentlich rühren, bis sich der Zucker fast aufgelöst hat. Vom Herd nehmen und das Öl, den Honig/Ahornsirup und die Schokolade einrühren. Alle anderen Zutaten mischen und mit dem Schoko-Sirup übergießen. Alles gut vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, gut auseinanderstreichen. Bei 175°C ca. 30 Minuten backen, dazwischen ein oder zwei Mal aus dem Ofen nehmen und mit einem Löffel wenden.

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Was ist euer liebstes Frühstück?

Crunchy Cookieträumchen: Haferflocken-Schoko-Cookies

Haferflockencookies

Ich bin im Moment ein bisschen Cookie-verrückt! Die gehen bei uns Zuhause weg, wie warme Semmeln! Deswegen backe ich zur Ziet fast jede Woche Cookies und mag dabei gern Abwechslung haben. Es fing an mit diesen Erdnussbuttercookies, die ich bei der lieben Assata von Neulich im Leben gesehen habe und noch am selben Tag selbst backen musste. Ein Traum! Und ein Figur-Albtraum, denn an diese Cookies habe ich meine Selbstbeherrschung verloren…dann ging es weiter mit Schokoladen-Bananen-Cookies und dem köstlichen Lemon Rosemary Shortbread.

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Letzte Woche habe ich dann diese wunderbaren Haferflocken-Cookies (von der Lecker Website) mit Schokolade gebacken, und auch die sind super geworden. Mhmmmm…wenn es nach meinem Freund gegangen wäre, hätte ich sie gleich wieder machen müssen. Sie sind durch die Haferflocken so lecker crunchy, und trotzdem wie amerikanische Cookies ein bisschen weich und chewy (Cookies sind nun einmal am besten mit Anglizismen zu beschreiben…). Das ist also eine dicke, deutlich Nachback-Empfehlung.

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Habt ihr übrigens meine neuen Design Letters Tassen bemerkt? Ich bin ganz verliebt in sie und will eigentlich nie wieder Tassen mit Henkel haben^^ Sie sind so stylish und ich trinke viel mehr Tee und Cappucino, seit ich sie habe. Und ja, ich habe schon daran gedacht, das Set noch mit ein paar mehr Tassen und Tellern zu erweitern. Mal sehen…

Haferflockencookies8

Haferflockencookies3

Für ca. 24 Haferflocken-Schoko-Cookies:

je 75g Zartbitter- und Vollmilchschokolade
150g weiche Butter
je 75g brauner und weißer Zucker
1 Prs. Salz
1 Pck. Vanillezucker
ein paar Tropfen Vanilleextrakt
1 Ei
225g Mehl
100g kernige Haferflocken

Haferflockencookies1

Die Butter, die Zuckersorten, Vanillezucker, Vanilleextrakt und das Salz cremig rühren. Dann das Ei und das Mehl dazugeben. Anschließend mit einem Holzlöffel die Haferflocken und die gehackte Schokolade untermischen. Die Menge hat bei mir zwei Backbleche gemacht, die Cookies sollten mindestens zwei Fingerbreit auseinander sitzen. Bei 200°C ca. 15 Minuten backen.

Haferflockencookies6

Ich überlege mir jetzt, welche Sorte Cookies ich diese Woche backe. Wenn so gut werden wie diese hier, werdet ihr sicher bald davon erfahren. Falls ihr umwerfend gute Rezepte auf Lager habt, lasst mir unbedingt einen Link da!