Frühstück mit Seeberger – Joghurt Bowl mit Energiebällchen

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Ich weiß, dass es sie schon länger gibt. Aber Energiebällchen (oder Neudeutsch: Energy Balls) habe ich erst neulich für mich entdeckt. Als ich ein Rezept zur Verwertung verschiedener offener Lebensmittel vor meinem Umzug suchte, habe ich das erste Mal ein Rezept aus einem Buch ausprobiert und war ziemlich begeistert. Die schmecken ja sogar richtig gut, wenn man das richtige Rezept hat. Wie kleine Pralinen. Aber dazu hat man das gute Gewissen, seinem Körper nicht gerade eine halbe Tafel Schokolade zuzuführen, sondern beste Zutaten. Ich war also erst einmal neugierig geworden. Und als mir die lieben Leute von Seeberger mal wieder ein prall gefülltes Päckchen zum Thema Frühstück zukommen ließen, da habe ich kurz entschlossen mein eigenes Rezept kreiert.  „Frühstück mit Seeberger – Joghurt Bowl mit Energiebällchen“ weiterlesen

{Fernweh} Persischer Fattoush von Cooking Worldtour

Ihr Lieben, und weiter geht’s mit meinen wunderbaren Gastblogger-Mädels! Heute kommt eine der ersten Bloggerinnen, mit denen ich Malikontakt hatte. Für Becky von Cooking Worldtour durfte ich sogar schon zwei Mal gastbloggen und so war für mich klar, dass ich sie auch unbedingt mal zu Gast haben wollte. Wir tauschen uns per Mail längst nicht mehr nur über das Bloggen aus. Becky teilt ja auch meine große Leidenschaft für das Reisen und ihr Blog ist eine tolle Inspiration für alle, die mal ein bisschen kulinarisch über ihren Tellerrand schauen möchten. Ich mag auch und ganz besonders ihre Rezensionen (Becky, sooo oft habe ich ein Buch davon schon im Auge oder im Regal!) Holt euch unbedingt bei ihr mal ein bisschen (Reise-)hunger…

Ich mache mich heute auf den Weg in die neue Heimat. Bevor die Uni losgeht, soll ja auch noch ein bisschen was organisiert und erledigt werden. Denkt ein bisschen an mich, während ich heute auf der Autobahn bin. Derweil verwöhnt euch Becky mit etwas richtig Leckerem…und los!

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Hallo ihr Lieben,

ich bin Becky und blogge normalerweise auf Cooking Worldtour. Auf meinem Blog unternehme ich mit meinen Lesern eine kulinarische Weltreise. Inzwischen haben wir fast 25% aller Länder der Welt dabei besucht und es macht riesigen Spaß, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Länderküchen zu entdecken. Wenn ihr mögt, klickt doch gern mal rüber, ich würde mich freuen!

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Als Carina mich fragte, ob ich einen Gastbeitrag für sie schreiben möchte, habe ich selbstverständlich direkt zugesagt. Vor einiger Zeit war sie schon bei mir zu Gast und hat einen persischen Zimt-Couscous vorgestellt. Heute darf ich bei ihr zu Gast sein und habe ihr ebenfalls etwas aus Persien mitgebracht: Einen traditionellen Brotsalat namens Fattoush. Die persische Küche finde ich unheimlich spannend, vielleicht werde ich sie auch einmal vor Ort kosten dürfen, bis jetzt bleibt mir nur, mich immer wieder in die Welt der Gewürze zu kochen.

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Der Brotsalat ist inzwischen ein fester Bestandteil meiner Küche, denn er hat einige unschätzbare Vorteile: Die Zubereitung ist denkbar einfach und geht schnell, die Zutaten kann man beliebig an den eigenen Geschmack anpassen (ich gebe beispielsweise noch gern Kichererbsen mit zum Brot, bevor es geröstet wird, das ist zwar nicht traditionell, aber lecker) und man kann aus altem Fladenbrot ein großartiges Essen zaubern. Nebenbei schmeckt Fattoush selbstverständlich auch noch klasse, knackig-frisch und passt so wunderbar in den Sommer.

Zutaten:

300 g Fladenbrot (gern vom Vortag)
250 g Kirschtomaten
2 Mini-Romanasalate
1/2 Salatgurke
1 Paprikaschote (bei mir rote, ihr könnt aber jede beliebige nehmen)
150 g Radieschen
2-3 Frühlingszwiebeln
Petersilie und Minze nach Geschmack, jeweils etwa 10 – 20 g
1 EL Sumach (gibt es in türkischen Supermärkten / auch wenn es ähnlich wie Chili aussieht, hat es geschmacklich damit überhaupt nichts zu tun)
4 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer

1 Backblech, ausgelegt mit Backpapier

Zubereitung:

Das Fladenbrot in mundgerechte Stücke reißen oder schneiden und auf das Backblech geben. Bei 200 °C im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten knusprig backen.

Das Gemüse vorbereiten:

Die Tomaten und den Salat waschen und in grobe Stücke schneiden. Die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls klein schneiden. Die Radieschen waschen, das Grün entfernen und in grobe Stücke schneiden. Von den Frühlingszwiebeln das äußerste Grün entfernen, die Enden entfernen und die Zwiebeln in Ringe schneiden. Petersilie und Minze waschen und klein hacken.

In einer großen Schüssel den Sumach, Olivenöl, Zitronensaft und Salz und Pfeffer gut vermischen. Das Gemüse hinzu geben und vermischen, als letztes das Brot mit dazu geben, gut vermischen und recht schnell servieren (sonst wird das Brot matschig).

Sehr gut schmeckt dazu ein Klecks Joghurt.

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Liebe Carina, ich hoffe, dein Umzug verläuft gut und vielen Dank dafür, dass ich bei dir zu Gast sein durfte! Ich hoffe, euch allen hat das Rezept und mein Beitrag gut gefallen. Besucht mich doch mal auf meinem Blog Cooking Worldtour oder der zugehörigen Facebookseite.

Viele Grüße, Becky

Liebe Becky, vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Ich liebe ja Brotsalat, da hast du genau meinen Geschmack getroffen! Und wenn ihr, liebe Leser, nun Lust auf mehr Fernweh-Küche bekommen habt, hüpft schnell zu Becky rüber! Ich teste derweil die sächsische Küche, hihi…

Schönen Wochenstart, ihr Lieben,

Carina

{Healthy Kitchen} Grüner Super Smoothie und ein guter Start in die Woche

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Nachdem ich euch bereits vor zwei Wochen das neue Buch von Katie Quinn Davies ausführlich vorgestellt, und ein paar Mandarinen-Pistazien-Muffins mit Mohn gebacken habe, kommt nun schon ein weiteres Rezept aus dem Buch.

Neulich an einem Wochenende fühlte ich mich irgendwie matt und ein wenig kränklich, eben so richtig matschig. Seit Tagen hatte ich das Gefühl, dass die nächste dicke Erkältung schon lauert. Ein langer Abend mit Freunden und eine unruhige Nacht führten dazu, dass eben dieses matschige Gefühl meinen Drang zum auf-der-Couch-liegen ins unendliche steigerte. Vitamine mussten her! Da fiel mir wieder der Smoothie ein, der mich bereits beim ersten Blättern in Katies Buch neugierig gemacht hatte. Der Super Smoothie! Zum Glück war dafür auch alles im Haus und los ging es!

Super Smoothie

Die Kombination aus Kiwi, grünem Apfel, Spinat, Minze und Zitrone hörte sich schon super an, und genauso schmeckt sie auch! Sehr zu empfehlen…auch der Liebste hat sich trotz der giftigen Farbe ziemlich schnell überzeugen lassen und fand ihn lecker. Ich habe noch meinen momentanen Smoothie-Liebling Limettensaft und einen EL Chia-Samen für extra Power hinzugefügt. Und dann wieder ab auf die Couch, ausspannen und Vitamine wirken lassen!

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Mein Tipp: Wenn von der Rezeptmenge etwas übrig bleibt, in Mason Jars oder andere Schraubgläser füllen, und am nächsten Morgen mit zur Arbeit nehmen. Ich werfe dann morgens noch einen Eiswürfel rein. So mache ich das sehr oft und freue mich auf der Arbeit über mein tolles Frühstück!

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Für 3 Gläser grüner Super Smoothie:

1 grüner Apfel
2 reife Kiwis
20g junger Spinat
2 EL Zitrone
1-2 Limettensaft
einige Minzblätter
250ml Wasser
Eiswürfel
evtl. 1 TL Chiasamen

Kiwis schälen, den Apfel abwaschen und vom Kerngehäuse befreien. Beides in Stücke schneiden. Den Spinat waschen. Alle Zutaten zusammen in einen Mixer geben und gut pürieren. Je nach Leistungsstärke des Mixers sollte das Eis erst zugegeben werden, wenn alles andere fein püriert ist. Auf Gläser verteilen und nach Belieben noch mehr Eis und die Chiasamen hinzugeben, wenn gewünscht. Genießen und Wohlfühlen!

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Carina

{Natürlich Backen + Buchvorstellung} Buchweizen-Taler nach Amber Rose

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Ein Nebeneffekt des (Food-)Bloggens ist: Ich lerne eine Menge über Zutaten und Ernährung, UND ich bin einfach unglaublich neugierig, neue Dinge auszuprobieren. Ich versuche, eine Balance zu schaffen zwischen Zutaten, die ich schätze, und vollkommen Neuem. Gerade weil ich mich auch für die Vorteile und Verarbeitung verschiedener Mehle und Süßungsmittel interessiere, habe ich mir das Backbuch „Natürlich backen mit Amber Rose“ gekauft. Beim nächsten Supermarktbesuch sprang  mir dann Buchweizenmehl ins Auge und ich wollte es unbedingt mal probieren. Da traf es sich gut, dass Amber im Buch damit einen meiner All-time-favorits vorstellt, Pancakes. Die habe ich am nächsten Morgen gebacken.

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Das Buchweizenmehl hat mir gut gefallen. Es hat einen angenehm nussigen Geschmack, der aber nicht zu aufdringlich ist, weil das Rezept auch einen Anteil Dinkelmehl enthält. Außerdem hat es ein bisschen mehr „Biss“ als normales Weizenmehl. Die Pancakes würde ich auf jeden Fall wieder machen. Die kleinen Taler haben wirklich gut geschmeckt und gerade jetzt im Winter kann ich sie mir auch gut mit ein paar Gewürzen im Teig vorstellen.

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Ich überlege nun schon, in welchen Rezepten ich das Buchweizenmehl noch verwenden könnte. Leider ist in dem Buch nur noch ein weiteres Rezept vorhanden, die meisten werden mit Dinkel- und Nussmehl gebacken. Insgesamt gefällt mir das Buch aber sehr gut. Wie der Titel sagt, wird vor allem mit natürlichen Zutaten gebacken. Das heißt aber nicht, dass es sich um „Gesundheitsküche“ handelt, denn Kuchen ist Kuchen und nicht unbedingt gesund. Aber ein bisschen natürlicher zu backen reicht vielleicht auch schon. Und kompletter Verzicht ist natürlich ausgeschlossen. Aber auch wenn ich gern Kuchen esse, möchte ich gern ein bisschen darauf achten, was drin ist.

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Die Rezepte sind recht vielfältig und meist mit Obst. Es gibt auch noch kleinere Kapitel zu u.a. Getränken und Desserts. Ich habe schon jetzt einige Dinge gefunden, die ich sicher noch ausprobieren möchte. Unter anderem würde ich auch gern mal mit Kastanienmehl backen, aber das habe ich bisher noch nicht gefunden. Da Dinkel- und Nussmehle eigentlich auch im Supermarkt immer zu bekommen sind, habt keine Angst, dass die Zutaten in dem Buch zu ausgefallen sind. Das trifft nur auf wenige Rezepte zu. Wenn man ein paar Grundzutaten im Haus hat, sind fast alle Rezepte ohne einen Extra-Einkauf umsetzbar.

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Für ca. 20 kleine Pancakes:

125g Buchweizenmehl
60 helles Dinkelmehl
1 TL Weinstein-Backpulver
1/2 TL Salz
1 Ei
40g Blütenhonig
200ml Mandelmilch / Vollmilch
etw. Pflanzenöl

Mehlsorten, Backpulver und Salz vermischen. Das Ei, den Ahornsirup und ein Drittel der Milch dazugeben und alles gut verrühren. Dann nach und nach die restliche Milch zugeben, bis der Teig eine gute, dickflüssige Konsistenz hat. In einer Pfanne etwas Öl oder Butter erhitzen und die Taler mit einem Löffel in die Pfanne geben. Etwas verstreichen, sodass sie gleichmäßig und rund werden. Auf jeder Seite etwa 1 Minute backen. Heiß mit Lieblingsbelag, zum Beispiel Marmelade essen. Amber Rose serviert dazu Aprikosenbutter aus getrockneten Aprikosen.

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So, und wer jetzt noch schnell etwas Buchweizenmehl besorgt, kann die kleinen Taler am Wochenende zum Frühstück genießen. Ich habe meine mit einem Klecks Joghurt und Lieblingsmarmelade, sowie Granatapfelkernen gegessen.

Habt ihr schon mit verschiedenen Mehlen experimentiert?

Happy Breakfasting! ❤

Carina

 

Fast Food (fast) gesund: Falafel-Sandwiches

Falafel

Heute wird es orientalisch! Naja, die Falafeln sind in Deutschland längst angekommen. Trotzdem ziehen die meisten einen guten Döner vor, wenn es Fast Food geben soll. Aber Döner kann man nicht so einfach selber machen, so dass das Ergebnis dem Imbissbuden-Original nahe kommt. Falafel dagegen schon eher! Und zwar verdammt lecker!

Man sollte die Falafel nicht zubereiten, wenn einem schon der Magen in den Kniekehlen hängt. Sie erfordern ein bisschen Zeit, sind aber trotzdem einfach zu machen. Ich habe bis auf den Teller eine Stunde gebraucht. Dafür habe ich aber gleich die doppelte Portion gemacht, so dass wir am nächsten Tag noch so ein leckeres Sandwich essen konnten. Dann lohnt sich der Aufwand wieder!

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Zu den Falafeln gab es knackiges Gemüse und einen einfachen Joghurt-Dip. Wer mag, kann noch etwas Schärfe dazugeben oder andere Saucen mischen. Ich fand es mit gut gewürztem Joghurt-Dip am leckersten…

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Falafel-Sandwiches für 2 Personen:

1 Dose Kichererbsen
zwei Stängel Petersilie
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Eigelb
1 EL Semmelbrösel
2 EL Mehl
Salz + Pfeffer

1 Becher Vollmilchjoghurt
1/2 TL Kreuzkümmel
2 TL Zitronensaft
je etwas Cayennepfeffer, Zatar, Koriander

2 Pitabrote oder anderes helles Brot

Rohkost nach Wahl: Salat, Tomaten, Gurken, Paprika…

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Kichererbsen abtrofen lassen und mit der gehackten Zwiebel, den Petersilienblättern und dem gepressten Knoblauch in einer Schüssel pürieren. Die anderen Zutaten untermischen. In einer Pfanne so viel Öl erhitzen, dass es etwa 1/2 cm hoch steht. Wenn es heiß ist, immer einige Falafel-Bällchen zugleich hineinlegen und ab und zu wenden. Nach 2 -3 Minuten mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf einem Teller mit Küchenkrepp abtropfen.

Die Brote auftoasten. Den Joghurt mit dem Zitronensaft und den Gewürzen abschmecken. Je einen EL auf Ober- und Unterseite des Brotes streichen. Mit etwas Gemüse und einigen Falafel-Bällchen begelegen. Das Sandwich dann etwas platt drücken, damit es sich besser essen lässt 😉

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Cremige Linsen-Ingwer-Pasta

Linsenpasta2Ich bin auf die Linse gekommen. Auf die rote Linse, um genau zu sein. Für eine einfache Suppe habe ich vor einigen Wochen das erste Mal eine Packung Linsen gekauft. Irgendwie waren die in meinem Speisekonzept nie enthalten^^

Linsenpasta

Auf jeden Fall schmeckten sie super und seitdem schmeiße ich in viele Schnell-nach-Feierabend-Gerichte eine Handvoll Linsen hinein. Dieses ebenfalls recht schnelle Gericht war mehr ein Versuch, unsere Asia-Vorliebe mit einem Gericht zu verbinden, dass ein kleines bisschen gegen die dicke Erkältung meines Liebsten wirkt (und nicht Hühnersuppe heißt). Es hat alles, was vielleicht wirken könnte. Ingwer ist antibaktieriell und ein bisschen Schärfe schadet bei Schnupfen nicht. Das Gemüse in Form von Möhren und Linsen enthält Vitamine. Okay, ich weiß, eigentlich ist eine Linse technisch gesehen kein richtiges Gemüse…egal.

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Für 2 Portionen Linsen-Ingewer-Pasta (nicht über die Mengenangaben wundern, dieses Gericht entstand beim Kochen):

2 Handvoll Linsen
2 Möhren
1 kleine Zwiebel
1 cm Ingwer
1 Tasse Gemüsebrühe
1 EL Öl
1 Dose Kokosmilch
1 Tomate
1 TL Sojasoße
Salz + Pfeffer

optional: 50g Feta

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Die Möhren schälen und in kleine Stifte schneiden. Die Zwiebel fein hacken. Beides in dem Öl im Wok oder einer großen Pfanne kurz andünsten. Die Linsen ebenfalls dazugeben und zwei Minuten weiter dünsten. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und die Kokosmilch dazugeben. Den fein gehackten Ingwer dazugeben und alles weich (aber ein bisschen bissfest) köcheln lassen. Dann die gestückelte Tomate noch kurz mitkochen. Mit Salz, Pfeffer und Sojasoße würzen. Mit Pasta servieren. Vor dem Servieren nach Belieben noch mit Feta-Würfeln bestreuen. Macht das Ganze noch mal cremiger.

Linsenpasta4Uns hat die Pasta sehr gut geschmeckt und deswegen wollte ich das Rezept auf jeden Fall teilen. Alles passte wunderbar zusammen und die Reste waren auch am nächsten Tag noch lecker. Die Erkältung hat sich mittlerweile verzogen und dieses Mal habe ich mich nicht einmal angesteckt. Vielleicht hat der Ingwer (und eine heiße Zitrone) ja ein bisschen geholfen 😉

Knackiger Winter-Salat mit Honig-Senf-Dressing

Wintersalat4Vor meinem Urlaub Zuhause in Deutschland, aus dem ich seit vorgestern zurück bin, hatte ich auf nichts mehr Lust, als auf ein paar knackige Salate. Hört sich langweilig an, aber Salat ist hier leider nicht so einfach (und in guter Qualität) zu bekommen. Wenn ich Kopfsalat finde, bin ich bereits glücklich. Deshalb hatte ich mal wieder ein riesiges Bedürfnis nach Variation. Rucola, Feldsalat, Radiccio…und deshalb wird es hier in den nächsten Tagen noch ein oder zwei weitere Salatrezepte geben.

Ich mag meine Salate gern als eine bunte Mischung von Zutaten, die man nicht als erstes erwartet, die sich aber super ergänzen. Nur Tomate, Gurke und Parika sind zwar auch lecker, aber etwas öde auf die Dauer. Deshalb gibt es heute Trauben, Avocado, Mozarella, Radieschen. Dazu gibt es ein Honig-Senf-Dressing…der Hammer, kann ich euch sagen.Wintersalat2Für eine große Portion Bunten Winter-Salat:

zwei Handvoll Feldsalat
1/2 Avocado
8-10 Radieschen
1 Zweig Trauben
1 kleines Sträußchen Kresse
1/2 Mozarella
2 EL Pinienkerne
1 TL süßer Senf
1 TL Honig
1 EL Walnussöl
(optional: 1 EL Rotweinessig)
Salz + Pfeffer

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Die Avocado entsteinen, mit einem Löffel aus der Schale lösen und klein würfeln. Feldsalat, Radieschen und Trauben waschen und trocken tupfen. Den Feldsalat in einer Schüssel anrichten. Darauf die Radieschen, die Trauben, die Avocado und den Mozarella in Scheiben oder Würfeln geben. Mit Pinienkernen und Kresse bestreuen. Die restlichen Zutaten verschlagen und das Dressing über den Salat geben. Genießen!

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Der Salat schmeckt am besten direkt aus der großen Schüssel genascht, mit einem knusprigen Chiabatta. Oder mit einer Scheibe Bauernbrot. Oder geteilt mit einem Lieblingsmenschen als Beilage. Es ist ja schließlich bald Valentinstag.


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