Herbstsalat mit karamellisierten Pflaumen, Serranoschinken und Burrata

Dieser Salat vereint das beste, was der Herbst zu bieten hat. Und mit Nüssen, Burrata, gutem Schinken und karamellisierten Pflaumen ist er alles andere als langweilig. Perfekt für ein Herbst-Dinner mit Freunden!

Die Klickzahlen lassen es zweifelsfrei durchblicken: Ihr seid bereits in Weihnachtsstimmung. Mir geht es genauso, dieses Jahr hat mich die Weihnachtsstimmung besonders früh erwischt. Dennoch habe ich hier noch einiges geplant, bis es hier auf dem Blog mit der Weihnachtsbäckerei losgehen kann. Zum Beispiel möchte ich euch noch diesen tollen Herbstsalat zeigen!  „Herbstsalat mit karamellisierten Pflaumen, Serranoschinken und Burrata“ weiterlesen

Pumpkin Chocolate Chip Cake

Regen, Wind und Kälte im Herbst schreien nach Entspannung auf der Couch bei guten Filmen und Gebäck. Der Pumpkin Chocolate Chip Cake bringt uns eine gute Portion amerikanisches Herbst-Feeling mit Kürbis, Schokolade und Pumpkin Pie Spice ins Haus.

Ihr Lieben, ziemlich genau vor zwei Jahren erschien dieser Beitrag, in dem ich euch das Rezept für Mamas Kürbisbrot verriet und gleichzeitig die großen Neuigkeiten verkündete, dass ich noch einmal studieren würde. Ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich war und wie sehr ich mich auf diese Zeit gefreut habe. Aber da waren auch viele Ängste. Diese Woche habe ich fast auf den Tag genau zwei Jahre nach meinem ersten Tag als Studentin meine Masterarbeit abgegeben. „Pumpkin Chocolate Chip Cake“ weiterlesen

Gesunde und leckere Butternut-Grünkohl-Quiche für’s Weihnachts-Buffet

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In den letzten Jahren haben meine Mama und ich uns an Weihnachten in der Küche immer so richtig ausgetobt. Normalerweise genießen wir es, gemeinsam ein Menü zu planen und dann auch umzusetzen. Das ist für mich kein Stress, sondern Spaß und wertvolle Zeit zusammen. Wir kochen dann meist nicht so richtig traditionell, denn Ente oder Gans ist jetzt nicht so meins. Aber festlich und lecker wird es auf jeden Fall.

Dieses Jahr ist einiges anders. „Gesunde und leckere Butternut-Grünkohl-Quiche für’s Weihnachts-Buffet“ weiterlesen

Pflaumenrosen aus Quark-Öl-Teig mit viel Karamell

pflaumenrosen-quark-oel-teigIch werde ja immer mal wieder von Bekannten gefragt, ob ich alle Rezepte auf meinem Blog selbst fotografiere. Und wenn ich dann mit ja antworte, dann möchte jeder wissen, wie ich das denn gelernt habe. Da viele von euch auch bloggen, wisst ihr, es kommt vor allem auf eines an: Üben, üben, üben. Es wäre ja  auch langweilig, sofort perfekte Fotos zu machen und sich nicht immer wieder ein wenig steigern zu können. Was ist überhaupt perfekt? Jeder hat schließlich seinen eigenen Stil. Und ich kann über mich sagen: Ich bin zwar nicht immer mit meinen Bildern zufrieden, aber es gab definitiv eine heftige Lernkurve in den letzten knapp drei Jahren. Beispiel gefällig? Aber ihr müsst versprechen, nicht zu lachen! „Pflaumenrosen aus Quark-Öl-Teig mit viel Karamell“ weiterlesen

{Herbstküche} Cremige Kürbis-Polenta

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Gute Kürbis-Rezepte kann man nie genug haben. Die Kürbis-Polenta ist wunderbar cremig und macht mit ihrer knalligen Farbe richtig gute Laune. Vielleicht das beste Kürbis-Rezept in diesem Herbst!

Kürbis und ich, das ich eine große Liebe. Jedes Jahr machen mir Kürbis, Pflaumen und die anderen tollen Herbstsorten den Übergang in den Herbst leichter. Kulinarisch bin ich auf jeden Fall ein Herbstkind. „{Herbstküche} Cremige Kürbis-Polenta“ weiterlesen

15-Minuten Mini Apfelstrudel-Kuchen

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Das hier ist kein klassischer Apfelstrudel. Aber der kleine Apfel-Käsekuchen im Strudelteig steht braucht nur 15 Minuten Vorbereitung und ist damit perfekt für Besuch.

Meine Damen und Herren, es ist jetzt offiziell und auch meteorologisch Herbst. Bums. Das saß. Sind wir doch unter der Woche noch im Kleidchen herumgelaufen, auch wenn es morgens schon etwas frisch war, kam die Erkenntnis wie ein fieser Schlag hinterrücks. Herbstanfang. Nun ja, alle Jahre wieder das selbe Desaster. Aber bisher kam es ja doch anders, als gedacht.  „15-Minuten Mini Apfelstrudel-Kuchen“ weiterlesen

{Schnappt euch den letzten Kürbis!} Für diese wahnsinnig cremige Kürbis Mascarpone Pasta

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Zu dieser Pasta gibt es zwei wichtige Dinge zu sagen:

  1. Sie ist nicht zum Abnehmen gemacht (und das ist nur eine leichte Untertreibung, denn -> Mascarpone)
  2. Aber, noch wichtiger: Sie ist sooo unglaublich cremig-lecker, dass ihr euch garantiert reinlegen wollt! So wie ich.

Kürbis Mascarpone Pasta 2

Was soll ich sagen? Beim Blättern in einem meiner liebsten Kochbücher fiel mir mal wieder dieses Kürbispasta-Rezept auf. Das will ich schon seit Jahren kochen. Meistens fällt es mir aber nur im Hochsommer auf. Wenn dann die ersten Kürbisse im Laden liegen, habe ich es wieder vergessen (und es gibt ja jedes Jahr im September/ Oktober eine Schwemme toller Kürbisrezepte überall). Kennt ihr das? Mir geht das dauernd so. Genau so fallen mir die tollsten Rhabarber-Rezepte grundsätzlich zwischen August und Februar in die Hände. Story of my life…

Aber nicht dieses Mal! Eigentlich ist es zwar schon wieder zu spät. Die Saison ist vorbei. Aber in meinem Supermarkt (der mit dem R…) gibt es noch vereinzelte Lager-Kürbisse. Die schmecken immer noch toll. Also: Nicht mit mir!, dachte ich mir. Gesagt getan, Kürbis gekauft, Pasta gekocht. Ausgeflippt!

Kürbis Mascarpone Pasta

Dieses Gericht braucht nur wenige Zutaten, kaum Vorbereitung, steht in einer halben Stunde auf dem Tisch. Pasta und Sauce kochen in einem Topf, man benötigt nur noch eine Pfanne zum trockenen Rösten der Mandeln. Ich würde die Pasta auch für Gäste kochen, denn sie macht verdammt viel her (und die Köchin/ der Koch verpasst nichts, da die Zubereitung so schnell geht). Aromatischer Kürbis paart sich mit cremiger Mascarpone, würzigem Parmesan und gerösteten Mandeln. Ich sagte ja, das hier ist nichts für die schlanke Linie. Aber ich würde es wieder tun. Ich WERDE es wieder tun! Spätestens im September. Und ihr solltet auch noch ganz schnell den letzten Kürbis schnappen und das hier ausprobieren. Es wäre so schade, erst einmal acht Monate auf diese Offenbarung zu warten. In diesem Sinne: Happy cooking!

Kürbis Mascarpone Pasta 4

Ich habe das Rezept nur ein ganz kleines bisschen verändert. Im Original wird nur mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt. Ich mag keinen Muskat und habe stattdessen ein wenig Thymian und Cayennepfeffer (nur ganz wenig, für einen leichten Twist) dazugegeben. Außerdem habe ich zu den gerösteten Mandeln auch noch Kürbiskerne auf die Pasta gestreut. Das gibt noch mehr Knusper und passt geschmacklich perfekt!

Für 3-4 Personen: 

300g Hokkaido-Kürbis
250g Tagliatelle oder Spaghetti
250g Mascarpone
25g Parmesan, gerieben
1 kleine Handvoll glatte Petersilie
25g Mandelblättchen und/ oder Kürbiskerne
Salz und Pfeffer (frisch gemahlen)
wer mag: Thymian und Muskat oder Cayennepfeffer

Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Kürbis waschen, von Kernen und Strunk befreien und in ca. 1cm große Würfel schneiden. Etwas Petersilie für die Deko zurück behalten und den Rest fein hacken. Wenn das Wasser kocht, 1 EL Salz hinzugeben und die Kürbiswürfel darin 8 Minuten kochen. In dieser Zeit die Mandelblättchen (und Kürbiskerne) in einer Pfanne ohne Fett unter ständigem Rühren anrösten, dann beiseite stellen. Nach den 8 Minuten die Pasta zum Kürbis ins Wasser geben und gemeinsam 3 Minuten weiterkochen. In einer kleinen Schüssel Mascarpone und Parmesan mit 8 EL Pastawasser verrühren. Petersilie, 1/2 TL Salz und frischen Pfeffer hinzugeben (wer mag, gibt auch Thymian und 1/2 TL Cayennepfeffer oder Muskat hinzu). Bissfest gegarte Pasta und Kürbiswürfel abgießen und Mascarponecreme in den Topf geben. Gut vermengen, dann die Pasta auf tiefen Tellern anrichten und mit Petersilienspitzen und Mandeln garnieren. Guten Appetit!

Carina

P.S.: Das Rezept ist aus dem Buch „Einfach schnell genießen“ vom Kochhaus. Das Kochhaus gibt es ja bereits in vielen Städten und ich schaue dort immer gern rein. Der Mischung aus spannenden Rezepten, tollen Produkten und Küchenartikeln kann ich einfach nicht widerstehen. Das Buch enthält viele wunderbare Rezepte, die immer außergewöhnlich, aber einfach und mit wenigen Zutaten umzusetzen sind.

Kürbis Mascarpone Pasta 3

Würzige Kartoffel-Rucola-Crème mit Räucherlachs

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So, ihr Lieben, da bin ich wieder! Zwar gab es hier in den letzten Wochen unregelmäßige Posts, aber erschreckenderweise muss ich feststellen: Ich bin seit fast acht Wochen in Dresden und habe noch nicht ein Mal etwas neues für euch fotografiert. Aus Zeitgründen, Umzugsstress usw. musstet ihr in den letzten Wochen mit mehreren Beiträgen Vorlieb nehmen, die ich schon vor einiger Zeit auf Vorrat geknipst habe. Ich war echt im Stress. Aber jetzt! Seit Tagen juckt es mir in den Fingern. Ich habe euch vermisst, und ich habe den Blog vermisst, denn so lange war ich in seinen fast zwei Lebensjahren noch nie abstinent. Es wird weiterhin „Bloggen mit Hindernissen“ sein, denn leider hat mein Internetanbieter auch nach zwei Monaten noch keinen Fuß in meine Wohnung gesetzt, oder auch nur einen Termin angekündigt. Ich bin immer noch offline. Aber ich habe meine Möbel bekommen, die Wohnung ist bereits gemütlich geworden, und ich lasse mich von so einem Ärgernis jetzt nicht mehr aufhalten. Ich werde euch dann eben aus der Unibibliothek schreiben, wo ich auch jetzt gerade sitze. Satt und zufrieden, da mir diese cremige Suppe vorhin richtig gut geschmeckt hat. Los geht’s!

Kartoffel-Rucola-Creme

Es gibt heute Kartoffel-Rucola-Crème mit meinem Liebling, dem Räucherlachs. Die Suppe benötigt nur wenige Zutaten, ist einfach und schnell gemacht. Der Rucola ist nicht so dominant, wie man denken könnte. Wer keinen Pommery-Senf bekommt, nimmt eine andere grobkörnige Senfsorte. Vegetarier verzichten auf den Lachs und könnten stattdessen zum Beispiel geröstete Pinienkerne oder auch Schwarzbrot-Croutons dazu servieren. Auch feine Streifen von roter Beete wären toll.

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Das Rezept ist aus einem Buch, das schon vor längerer Zeit bei mir einziehen durfte: „Einfach schnell genießen vom Kochhaus. Schon seit dem ersten Blättern wollte ich die Suppe mal nachkochen, aber ihr wisst ja, wie das ist…immerhin hat es jetzt endlich geklappt. Aus dem Buch habe ich schon mehrmals Rezepte nachgemacht, sie waren bislang alle sehr lecker und schnell gemacht.

Ich habe die Suppe als Hauptgericht mit einem Klecks saurer Sahne und eine Scheibe Schwarzbrot gegessen. Sie würde sich aber genauso gut als Vorspeise machen, oder als Süppchen zu einem Advents-Brunch. Das ist ganz euch überlassen! Lasst es euch schmecken und freut euch auf alles, was hier in nächster Zeit so passieren wird. Ich habe einiges geplant! Hoffentlich lässt das Fotolicht auch alles zu…

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Für 2 Personen:

2 Scheiben Räucherlachs
50g Rucola
15g Pommery-Senf
1 Brühwürfel (oder etwas körnige Brühe)
200g Sahne
2 mittelgroße bis große Kartoffeln
2 Schalotten
2 EL Olivenöl
Meersalz + Pfeffer

Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Schalotten pellen und ebenfalls würfeln. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Kartoffelwürfel hinzugeben und mit Sahne und 300ml Wasser aufgießen. Brühwürfel oder körnige Brühe dazugeben und bei geringer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Rucola waschen und einige Blätter für die Deko behalten. Räucherlachs in Stücken schneiden.

Wenn die Kartoffeln weich gekocht sind,den Rucola zur Suppe geben und alles pürieren. Senf einrühren und die Suppe mit Meersalz und frischem Pfeffer abschmecken. In einem tiefen Teller die Suppe anrichten und mit Lachsstückchen und etwas Rucola garnieren.

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Wie verbringt ihr die ersten richtigen Herbsttage?


Carina

{Heimweh} Apfelküchle mit Vanillesauce von Trickytine

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Ihr Lieben, heute startet die kleine Gastblogger-Parade auf Raspberrysue mit einem wunderbaren Heimweh-Rezept:

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Die liebe Christine aka Trickytine kredenzt uns schwäbische Apfelküchle mit Vanillesauce, dick in Zimtzucker gewälzt. Ganz bestimmt kennt ihr ihren wunderbaren Blog schon. Bei Christine bin ich gespannt auf jeden einzelnen Post, denn sie sprühen alle nur so vor Freude und tollen Ideen! Und deswegen habe ich mich so gefreut, als sie für meine kleine Gastpost-Reihe zugesagt hat. Bei dem Rezept, das am Ende dabei herauskam, musste ich schmunzeln, denn Apfelküchle stehen wirklich schon lange mal auf meiner To-Do-Liste. Und da vom Kuchen neulich noch etwas Vanillesauce im Kühlschrank ist, und die ersten neuen Äpfel im Obstkorb liegen kann es gut sein, dass ich die nachher gleich mal nachmache. Ich habe nämlich jetzt wirklich Hunger, die sehen so köstlich aus! ❤

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Manche Menschen führen ja echt ein mega aufregendes Leben, packen einen Rucksack, und reisen mal eben um die Welt. Oder verbringen einige Jahre im Ausland, tauchen ein in andere Kulturen, Sprachen, Religionen, Küchen….ich bewundere das sehr, da ich ja auch so gerne reise und mich mindestens einmal im Jahr das Fernweh packt! Meine liebe Bloggerkollegin Carina alias Raspberrysue ist so eine Abenteurerin, bereiste und lebte einige Zeit in exotischen Ländern – und da sie gerade neue Pläne umsetzt, und sich neu orientiert, bin ich zu gerne ihrer Einladung als Gastblogger gefolgt, damit ihr schöner Blog auch in ihren busy Zeiten mit Rezepten, Ideen und Geschichten befüllt wird.
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Carina‘s Themen lauteten: „Heimweh“ und „Fernweh“. Und zu beiden hatte ich spontan unzählige Ideen im Kopf! Das „Heimweh“ hat dann aber doch das Rennen gemacht, und hier im speziellen ein Gericht aus Kindertagen, dessen Duft, Aroma und Geschmack sich wohl auf ewig auf meiner Zunge und in meinem Herzen eingebrannt hat ♥  Apfelküchle. Und dazu gibt es natürlich die Klassiker: Zimt, Zucker, und eine köstliche, selbstgemachte Vanillesauce.
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Die ersten heimischen Äpfel, die es jetzt bereits auf dem Markt gibt, sind noch zackig sauer und das Fruchtfleisch bombenfest. Aber genau die eignen sich prima fürs braten, da sie nicht zerfallen und die feine Säure perfekt zur süßen Vanillesauce passen. 
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APFELKÜCHLE MIT VANILLESAUCE, für 2 Personen
für die Apfelküchle:
3-4 mittelgroße, säuerliche Äpfel
100 g Mehl
80 ml Milch
1 Ei
25 g feiner Zucker
1 Prise Salz
zum Ausbacken: Butterschmalz
zum Wenden: Zimt & Zucker gemischt
  • die Äpfel waschen, schälen, das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen und in gleichdicke Scheiben schneiden
  • aus dem Mehl, der Milch, dem Ei, Zucker und Salz einen dicklichen Pfannkuchenteig rühren
  • Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen
  • die Apfelscheiben im Teig wenden, leicht abtropfen lassen, und im heißen Fett von beiden Seiten goldgelb ausbacken
  • Apfelküchle im Zimtzucker wenden und mit der lauwarmen Vanillesauce servieren
für die Vanillesauce:
250 ml Milch
1 Vanilleschote
3 frische Eigelb (Eier in Gr. M)
50 g feinen Zucker
  • Die Eigelbe mit dem Zucker in einer Schüssel cremig aufschlagen, ich mache das immer mit einem Schneebesen
  • Vanilleschote aufritzen, das Mark herauskratzen, und das Mark zusammen mit der Milch aufkochen und leicht auskühlen lassen (Tipp: die Vanilleschote kann man prima weiterverwenden, in dem man sie mit Zucker in ein luftdichtes Glas gibt und einige Zeit ziehen lassen – so hat man wunderbar aromatischen Vanillezucker, ganz ohne Aromazusätze!)
  • Die Hälfte der heißen Vanille-Milch unter Rühren zu dem Ei-Zucker-Gemisch geben und gut mit dem Schneebesen verrühren
  • alles zurück zu der restlichen Vanillemilch in den Topf geben, und bei supersanfter Hitze – die Sauce darf NICHT kochen, sonst gerinnt das Ei – und stetigem Rühren so lange sanft erhitzen, bis die Vanillesauce leicht eindickt. Das kann einige Minuten dauern, also Geduld und Ausdauer beim Rühren! Sobald die Sauce die gewünschte Konsistenz hat, die Hitze abdrehen, die Sauce lauwarm abkühlen lassen

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Liebe Christine, vielen Dank für deinen wunderschönen Beitrag! Falls ihr ihren Blog noch nicht kennen solltet, springt unbedingt mal rüber und klickt euch durch! Hier gehts lang…*klick!*

Ich wünsche euch einen tollen Sonntag.

Carina

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Große Neuigkeiten und Mamas Kürbisbrot

Ihr Lieben,

ich hatte es schon einmal leicht anklingen lassen: Bei mir ändert sich gerade Vieles. Jetzt möchte ich das auch endlich mit euch teilen.

Kürbisbrot

Kennt ihr das, wenn ihr an einem Punkt an eurem Leben angelangt seid, wo ihr etwas ändern müsst? So einen Punkt hatte ich letztes Jahr. Ich habe nach dem Abitur eine Beamtenstelle mit FH-Studium angenommen und war dann viel im Ausland. Mit 19 wollte ich eigentlich an die Uni, habe mir aber gesagt: Diese Chance musst du nutzen. Sonst wirst du dich ärgern. Du kannst immer noch etwas anderes machen.

Nun. Nach Beendigung des Studiums und einigen Jahren in diesem Job, in dem ich natürlich auch viele tolle Erfahrungen gemacht habe, musste ich mir eingestehen: Das ist es nicht. Ich brauche mehr Perspektiven, als eine Beförderung alle paar Jahre. Ich will mehrMöglichkeiten, mehr Perspektiven und ich muss ein Masterstudium beenden. Und an diesem Plan habe ich seit dem letzten Sommer gearbeitet.

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Nun, wo es ganz definitiv losgeht, ich bereits meinen letzten Arbeitstag hatte und eine Uni-Zulassung habe, wo mein erster Tag an der Uni zum Greifen nah ist, muss ich sagen: Ich schwanke fast stündlich zwischen himmelhohem Jauchzen, Vorfreude und Existenzängsten. Meinen sicheren Job habe ich endgültig aufgegeben und das verunsichert. Aber ich glaube, das ist es wert. Ich freue mich auf diese Zeit, ich freue mich auf das Lernen und einen ganz neuen Abschnitt meines Lebens. Ich freue mich unbändig, nun erst einmal zwei Jahre Zeit zu haben, mich beruflich neu zu orientieren. Ich habe sicher dem Ausland nicht komplett abgeschworen, denn dafür bin ich zu neugierig und zu entdeckungsfreudig.

Aber ich bin nach einiger Zeit im Nahen Osten nun auch nicht unglücklich, mal wieder nach Deutschland und in die „Nähe“ (relativ gesehen…) der Familie zu kommen. Vielleicht schaffe ich ja auch mal wieder das ein oder andere Bloggertreffen 🙂

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Ihr seht, im Moment geht hier viel vor. Es ist noch unglaublich viel zu organisieren, ich kann über den Stapel mit Papier kaum noch drüber gucken. So sehr mir der Blog, mein Baby, in den letzten Jahren ans Herz gewachsen ist, er wird leider in den nächsten Wochen ein wenig zurück stecken müssen. Bis ich eine Wohnung habe, eingerichtet bin, an der Uni zurecht komme. Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis und bleibt hier. Ich verspreche, es wird nicht ganz ruhig werden. Denn ich habe mir ein paar wunderbare Bloggerinnen eingeladen, die mich in dieser Zeit mit tollen Beiträgen unterstützen. Als Thema habe ich „Heimweh- und Fernweh-Rezepte“ gewählt, weil das gerade so schön zu meiner Situation passt. Und ich kann euch sagen, da warten ein paar klasse Rezepte auf euch…wenn ich es schaffe, werde ich mich auch selbst gelegentlich mit einem Rezept melden.

So, nun ist es raus. Ich werde hier selten so persönlich, aber diesen Schritt wollte ich gern mit euch teilen und bin gespannt auf eure Reaktionen. Als Start meiner kleinen Gastblogger-Reihe schmeiße ich nun mein ganz persönliches Heimweh-Rezept in den Ring. Es sollte ein Rezept sein, dass mich an Zuhause erinnert und das ich auf Reisen immer vermisse. Eines, das ich mit meiner Familie verbinde. Ihr wisst, in puncto Fernweh-Rezepte habe ich immer viel auf Lager. Aber in diesem Fall musste ich ein Weilchen überlegen und habe jetzt aber das perfekte, saisonale Familienrezept für euch: Mamas Kürbisbrot, bestes aller Zeiten!

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Eigentlich wollte ich euch das Brot schon gestern zeigen, aber, nun ja…die Familie war so glücklich, dass jemand mal wieder dieses Kürbisbrot backt, dass ich mich quasi nur einmal wegdrehen musste und: Aufgegessen! Ich musste deswegen einen zweiten Anlauf starten und es verstecken bis nach den Fotos 🙂 Dafür habe ich gleich mal zwei Zubereitungen ausprobiert. Beim ersten Mal habe ich den Kürbis in Wasser gekocht, beim zweiten Mal im Ofen weich gebacken.

Das Brot muss in dicken Scheiben geschnitten und am besten mit selbstgekochter Marmelade genossen werden. Ich bin ja gerade mal wieder ganz süchtig nach diesem Pflaumenmus-Rezept aus dem letzten Jahr: Pflaumenmus mit Tonkabohne. Das auf dem noch leicht warmen Brot, und ich bin im Himmel! Okay, nach so viel Text heute jetzt aber schnell zum Rezept:

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And now in English:

There has been a lot going on behind the scenes lately. Last year I came to a point where I wanted to change important things in my life. So I started it. After high school I became a civil servant and studied in this position. I always wanted to go to university, but at this point I was eager to give it a try. I told myself I could always do something different. After a couple years working and many important experiences I would not want to miss, I decided to start over. This is not it, I knew. I needed more perspectives. So I decided to quit the job and go back to university for my master degree. And here I am, starting my studies in just a couple weeks. There is so much paperworks at the moment and I am in the middle of a big move. Everyday I go from excited to nervous to frustrated in a couple hours, because I don’t know what will happen. But I am so excited to start! All this is why it might get a bit quieter around here. I didn’t want to leave this space blank, though, so I invited some pretty cool blogging friends to help me out. There will be some guest posts every Sunday starting this week, maybe I will blog from time to time, too. As the guest posts will be in German, please feel free to use the translator. 

Having said that, I can start with today’s recipe! The guest posts will all be on the motto of recipes that make you either feel at home or that make you want to travel and discover other cultures. Home-bound or exotic! Today I start with a recipe of my Mum that I always loved. Matching early fall, it’s her delicious pumpkin bread! I had to bake twice to shoot this recipe because everyone was so happy there was some pumpkin bread again. The first loaf was gone in the blink of an eye! I enjoy it most with some yummy homemade plum jam as in this recipe from last year. 

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Für 1 Kastenform / for 1 loaf pan:

500g Mehl (bei mir Dinkelmehl) – 500g flour (I used spelt flour)
380g Kürbis, z.B. Hokkaido – 380g pumpkin, e.g. Hokkaido
1/2 Würfel frische Hefe – 20g yeast
125ml lauwarme Milch – 125ml luke-warm milk
1 TL Zucker – 1 tsp. sugar
1 TL Salz – 1 tsp. salt
1 TL Margarine – 1 tsp. margarine
1 Ei – 1 egg
Kürbiskerne – pumpkin seeds

Die 380g entrindeter Kürbis in Wasser 10 Minuten weich kochen. Mit einer Gabel zu Mus zerdrücken. Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, Zucker einrühren und beides unter Rühren auflösen. Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen, eine Mulde formen. Hefemischung hineingeben, mit etwas Mehl vom Rand vermischen und den Vorteig 5-10 Minuten gehen lassen. Kürbis, Ei und Margarine zugeben. Alles zu einem homogenen Teig verkneten. Dieser ist noch recht klebrig. Zugedeckt an einem warmen Ort 30-45 Min. auf das doppelte Volumen aufgehen lassen. Eine Kastenform fetten und bemehlen, den Teig hinein geben. Mit Kürbiskernen toppen. Während der Ofen auf 180°C vorheizt, noch mal zugedeckt gehen lassen. In den Backofen schieben und 40 Minuten backen. Aus dem Teig lassen sich auch mit etwas mehr Mehl Brötchen formen. Dann verkürzt sich natürlich die Backzeit auf ca. 18-20 Minuten.

English Instructions:

Cook 380g pumpkin flesh 10 minutes until soft. Mash with a fork. Dissolve yeast and sugar in the warm milk. Mix flour and salt in a big bowl pour milk into the bowl. Mix milk and a bit of the flour from the surface with a spoon, let the batter sit for 5-10 minutes. Add pumpkin, egg and margarine, knead well. The dough is a bit sticky, don’t worry. Cover and let it rise for 30-45 min. Grease a loaf pan, dust with flour. Put the dough into the pan and top with pumpkin seeds. Cover and let it rise for a few more minutes while pre-heating the oven to 180°C. Then bake for 40 minutes. You could also make rolls from this dough, then shorten the baking time to approx. 18-20 minutes. 

Carina

P.S.: Hier findet ihr übrigens noch mehr Familien- und Heimweh-Rezepte, die ich schon verbloggt habe:

Quarkpfannkuchen mit Rhabarberkompott

Lachsnudeln à la Mamma

Butterkuchen wie von Oma

Eierlikörtorte

Weltbeste Vanillekipferl