{Wiener Küche} Topfenpalatschinken

Topfenpalatschinken 4

Was verbindet ihr kulinarisch mit Österreich? Mir fallen da einige Köstlichkeiten ein: Kaiserschmarrn, Sachertorte, Mélange, Topfengolatschen, Wiener Schnitzel und natürlich Palatschinken. In meinem neuen Kochbuch „Wiener Küche“ gefallen mir viele Rezepte, aber es war sofort klar, was ganz schnell ausprobiert werden muss. Die Topfenpalatschinken! Die letzten, die ich hatte, waren in einem Café vor zwei Jahren und (ich kann es nicht anders sagen…) waren leider furchtbar. Das schrie nach selbstgemachter Wiedergutmachung mit diesem tollen Gericht. Denn eigentlich ist das genau mein Ding. Essen für die Seele. „{Wiener Küche} Topfenpalatschinken“ weiterlesen

{Frosnapper} Dänisches Mohn-Sesam-Gebäck aus Plunderteig

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Vor ein paar Tagen habe ich euch bereits das Grundrezept für dänischen Plunderteig aus dem Buch „Skandinavisch backen“ von Trine Hahnemann verraten. Dazu gab es bereits das Rezept für Plunderteilchen mit Cremefüllung, die man daraus im Nu zaubern kann. Heute zeige ich euch eine weiteres Rezept, das dazu motiviert, den Plunderteig mal auszuprobieren: Es gibt Mohn-Besam-Gebäck, das in Dänemark Fortspannen genannt wird. Diese Teilchen sehen nicht nur hübsch aus, sondern bringen alles mit, was man am Sonntag zu einer schönen Tasse Tee haben möchte: Sie sind buttrig-zart, leicht süß und sind richtig schön knusprig. „{Frosnapper} Dänisches Mohn-Sesam-Gebäck aus Plunderteig“ weiterlesen

Grundrezept Dänischer Plunderteig UND buttrige Plunderteilchen mit Cremefüllung

Plunder mit Cremefüllung3

Bis vor Kurzem wäre ich nie, nie, nie! auf die Idee gekommen, Blätterteig oder Plunder selbst zu machen. Zu viel Aufwand, wenn es ihn auch in guter Qualität zu kaufen gibt. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, wieviel Arbeit es macht, ihn selbst zu machen. Aber das Buch „Skandinavisch Backen“ von Stine Hahnemann (Rezension hier) hat mich dann doch dazu motiviert. Und es hat sich definitiv gelohnt. Toll, wenn am Sonntag etwas aus dem Ofen kommt, für das man von der Pike alles selbst gemacht hat! „Grundrezept Dänischer Plunderteig UND buttrige Plunderteilchen mit Cremefüllung“ weiterlesen

{Zu jeder Tageszeit ein Liebling} Türkische Eier

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Ihr Lieben, jetzt beginnt auch mein Blogjahr 2016 endlich. Ich hoffe, ihr seid gut reingekommen, hattet eine tolle Party oder auch nicht – ganz, wie es euch gefällt! Mein Silvester war in diesem Jahr eher ruhig und nachdenklich, aber das war total in Ordnung. Schließlich hat sich im letzten Jahr für mich viel verändert, und auch 2016 bringt viel Arbeit, Veränderung und Aufregung für mich mit. Deswegen werde ich in diesem Jahr jedes Quäntchen Ruhe genießen. Und eines steht schon fest: Im ersten Quartal wird es davon nicht so viel geben.
Türkische Eier 2

Mein erstes Rezept in diesem Jahr sind Türkische Eier. Klingt simpel – ist es auch.Tatsache ist, dass ich sie seit ein paar Wochen ausprobieren wollte. Heute morgen gab es sie zum Frühstück. Heute Abend sind sie auf dem Blog. So schnell bin ich selten. Und: Ich glaube, ich habe schon eine meiner Rezept-Offenbarungen des Jahrs 2016 gefunden! Warum?

Türkische Eier 1

Das Gericht kann in wenigen Minuten zubereitet werden. Einige Arbeitsschritte, die ich euch aufschreibe, können verkürzt oder weggelassen werden. Je nachdem, wie schnell es gehen soll. Das Gericht braucht wenige Zutaten, die aber größtenteils sehr gesund sind. Ich würde bei diesen wenigen Zutaten daher auf gute Qualität achten. Die Türkischen Eier eignen sich super als deftiges, sättigendes Frühstück. Da sie sich aber genau so gut als schnelles Mittag- oder Abendessen eignen, wird mich dieses Rezept wohl noch lange begleiten, da bin ich mir jetzt schon sicher. Denn die meisten Zutaten dafür habe ich immer Zuhause. Und das Gericht sättigt wirklich sehr gut, ich konnte nur eine Pita essen. Die Würzung und die Kräuter könnt ihr auch variieren. Ich kann mir statt dickem Joghurt auch sehr gut Hummus dazu vorstellen. Wenn es noch gesünder werden soll, nehmt am besten Vollkorn-Pita oder -Naan. Alle unter euch, die einen mediterranen/ orientalischen Touch lieben, werden bestimmt begeistert sein. Sind das genug Gründe für dieses tolle Gericht?

Türkische Eier 3

Türkische Eier

Für 1 Person mit großem Hunger: 

2 Bio-Eier
2 (Vollkorn-) Pitabrote
3 EL griechischer Joghurt (10%)
1 Zweig Dill
1 Zweig glatte Petersilie
1 EL Pinienkerne
1 EL Butter oder 2 EL Olivenöl
1 TL Pul Biber (oder andere Chiliflocken)
Joghurt-Gewürze nach Belieben: z.B. etwas Kreuzkümmel, Pfeffer, Koriander und Sumach

zum Servieren: 1/2 Avocado, Salz und Pfeffer aus der Mühle

Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen oder das Öl erhitzen. Chiliflocken oder Pul Biber zugeben und kurz köcheln lassen, bis das Öl/ die Butter eine rötliche Farbe angenommen hat. Pinienkerne in der Pfanne ohne Fett anrösten. Dann die Eier in etwas Öl langsam ausbraten. In der Zeit den Joghurt mit Gewürzen nach Wahl verrühren und die Kräuter hacken. Die Pitas toasten. Pitas mit Joghurt dick bestreichen, je 1 Ei darauf geben. Mit Kräutern, Pinienkernen und Chiliöl anrichten, salzen und pfeffern. Mit der aufgeschnittenen Avocado servieren.

Schnelle Variante: Brot toasten, Eier anbraten. Joghurt mit gehackten Kräutern und Gewürzen verrühren, auf die Pitas streichen. Eier darauf geben und mit Salz, Pul Biber und Pfeffer würzen. (Hier entfällt die Chilibutter/ das Chiliöl und die Pinienkerne).

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Ich hoffe, euch schmecken die türkischen Eier genau so gut wie mir!

Carina

{Homemade Decadence} Lemon Poppyseed Pancakes

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Hey ihr Lieben, das war mal eine ungewohnt lange erste Pause für mich! Tja, das Umzugschaos lüftet sich leider nicht. Heute sollen endlich die Möbel aus dem Nahen Osten ankommen und ich werde mehr in der Wohnung stehen haben, als eine Luftmatratze und einen Hocker. Die Waschmaschine habe ich bereits angeschlossen (Yeah!) Rollos und Gardinen dran. Das mit dem Internet kann sich leider noch eine Weile hinziehen. Offenbar bin ich wirklich in einem schwierigen Stadtteil gelandet, was das angeht. Also bin ich weiterhin nur sporadisch online, verzeiht mir. Die Uni macht mir aber riesigen Spaß. Sie fing gleich mit Karacho an und wir haben wirklich viel zutun. Aber ich finde es super!

Ich möchte mich bei euch für den großartigen Zuspruch der letzten Wochen bedanken! Vielen vielen Dank, dass ihr so mitfiebert und mir Mut zu sprecht. Bei jedem Kommentar wurde mir warm ums Herz. Ihr seid wirklich wunderbar! ❤

Lemon Poppyseed Pancakes

Der heutige Post entstand bereits vor einiger Zeit, aber an diesem Tag ganz spontan. Ich war allein, es war ein freier Tag. Ich liebe diese stille Morgen und mache es mir auch allein gern richtig schön. Ich finde, das hat so eine ganz eigene Heimeligkeit. An diesem Morgen hatte ich mal wieder richtig Lust auf ein tolles Frühstück. Und weil ich aus einem neuen Buch bisher kaum etwas ausprobiert hatte, beschloss ich, dass es Pancakes geben sollte. Das Buch habe ich mir als Souvenir von meiner New York Reise im Mai mitgebracht: „Homemade Decadence“ von Joy Wilson alias Joy the Baker. Ihr Blog ist mein liebster amerikanischer Blog, ich liebe ihre Rezepte und ihre Art zu schreiben, also hatte ich mir das Buch schon eine ganze Zeit gewünscht. Und diese Pancakes haben mich sofort angelächelt!

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Zugegeben, die Zubereitung dauert einen kleinen Tick länger als meine Standard-Eierkuchen. Die Zitatenliste kam mir für einfache Pancakes sehr lang vor. Aaaaaber: Das sind eben nicht die 08/15-Pancakes! Sondern welche zum Genießen, für besondere Morgen. Die Kombi von Zitrone und Mohn hinterfrage ich schon lange nicht mehr, die passt einfach immer. Hier wird der Teig ganz besonders zitronig, indem die Zitronenschale in den Zucker gerieben wird. Das duftet so toll!

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Esst die Pancakes am beste mit Ahornsirup oder Honig. Bei mir darf auch ein Klecks Joghurt nicht fehlen. Ein schöner, heißer Kaffee dazu und fertig ist das perfekte Genießerfrühstück. Aus dem Buch werde ich sicher noch einiges nachmachen, schaut unbedingt rein, falls ihr es im Buchhandel seht. Mittlerweile habe ich auch den Sour Cream Cake ausprobiert, lecker!

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Also ihr Lieben, mit den Möbeln geht es bei mir heute schon einen großen Schritt voran, juhu! Macht es gut und gönnt euch mal wieder ein bisschen Zeit für euch ganz allein!

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Und jetzt…Frühstück!

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Für einen Haufen pancakes:

2 EL Zucker
2 EL Zitronenschale
240g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Backnatron
1 TL Salz
480ml Buttermilch
2 Eier
2 TL Vanilleextrakt
2 EL Zitronensaft
60g Butter, geschmolzen + 1 EL für die Pfanne
2 EL Mohnsamen

Ahornsirup und Früchte zum Anrichten

Zucker und Zitronenschale mischen und die Zitrone mit den Fingern in den Zucker hinein reiben. Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen. Den Zitronenzucker hinzu geben. In einer weiteren Schale Buttermilch, Eier, Vanille, Zitronensaft und geschmolzene Butter verquirlen. Mohn hinzugeben und den Teig für 10 Minuten ruhen lassen. Einen Rost auf die mittlere Schieben in den Ofen schieben, den Ofen auf 50°C vorheizen. 1 TL Butter in einer Pfanne auf mittlerer Flamme schmelzen. Den Teig nacheinander in kleinen Portionen zu Pancakes ausbacken. Jeden Pancake 4 Minuten von jeder Seite goldbraun backen und dann zum Warmhalten in den Ofen geben. Mit einem Küchentuch bis zum Servieren abdecken. Die Pancakes schmecken am besten mit etwas Ahornsirup und frischen Früchten.

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Carina

{Fernweh} Kleiner Napoleon von Emma’s Lieblingsstücke

Ihr Lieben, heute kommt eine weitere tolle Gastbloggerin, bei der ich mich über die Zusage sehr gefreut habe. Wir schwelgen mal wieder im Fernweh! Emmas Blog lese ich nun seit einigen Monaten regelmäßig und bin seit dem ersten Tag begeistert von ihren wunderschönen Fotos, den vielen Details und dem Herzblut, das sie ins Styling ihrer Lieblingsstücke steckt. Jedes Shooting ist einzigartig. Heute hat uns Emma etwas mitgebracht, das ich selbst noch gar nicht kannte. Sieht aber seeeeehr lecker aus…

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Liebe Carina, Liebe Leser von Raspberrysue,

ich freue mich gerade doppelt: Einmal, weil die liebe Carina mich auf ihren Blog eingeladen hat, um sie in ihrer Umzugszeit zu unterstützen und etwas zum Thema Heimweh oder Fernweh zu kredenzen und zum zweiten, weil ich gerade selber in weiter Ferne unterwegs bin. Das Thema und der Zeitpunkt passt gerade wie die Faust auf´s Auge … 😉

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Oh, aber vielleicht sollte ich mich erst einmal vorstellen. Ich bin Emma von Emma´s Lieblingsstücke und blogge vorwiegend über Süßes, meistens Törtchen. Mein Blog liebt rosa und ganz viel Pastell, dabei bin ich in Wirklichkeit die überzeugte Schwarzträgerin. Hätte ich die Wahl zwischen einem Steak und einem Törtchen, dann würde ich zu 99 % das Steak nehmen. Ehrlich!

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Heute nehme ich euch mit auf eine kleine Reise nach Russland. Ich liebe, liebe nämlich Napoleon. Nein, nicht den Franzosen, sondern den russischen Kuchen schlechthin. Jede russische Familie hat da so ihr Geheimrezept und schwört auf ihr Rezept. Ich habe mich natürlich schon durch einige durchgefuttert. Den besten und saftigsten Napoleon habe ich vor ungefähr 2 Jahren in St. Petersburg gegessen. Seit einiger Zeit nehme ich mir vor endlich mal einen Napoleon selber zu backen. Und Dank Carina habe ich das jetzt auch getan. Meine Testesser waren super zufrieden. Ich auch. Ach ja, in St. Petersburg wurde das Törtchen mit karamellisierten Mini-Äpfeln serviert.
Napoleon
 

Für einen kleinen Napoleon (15-18 cm) benötigt ihr:

Für den Teig:

  • 200 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 70 ml kaltes Wasser
  • 330 g Mehl
  • 1 Prise Backpulver
  • 1 Prise Salz

Für die Creme:

  • 600 ml Milch
  • 100 g Butter
  • 3 Eigelb
  • 120 g Zucker
  • 2 TL Vanille Extrakt
  • 2 gestr. EL Mehl

Für die Karamell-Äpfel:

  • kleine säuerliche Äpfel
  • 200 g zucker
  • 100 g Butter
  • 100 ml Sahne

So wird´s gemacht:

Die Zutaten für den Teig mischen und zu einem glatten Teig kneten. Ist der Teig zu flüssig etwas Mehl dazugeben. in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 min. im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Milch und Butter aufkochen. Eigelb mit Zucker und Vanille Extrakt cremig rühren. Mehl unterrühren. Kocht die Milch auf, von der Kochstelle ziehen und die Eimasse mit einem Schneebesen unterrühren. Unter ständigem Rühren noch einmal kurz aufkochen lassen. Frischhaltefolie direkt auf die Creme legen und abkühlen lassen.

Backofen auf 180 ° C vorheizen. Teig in 6 Teile teilen und so dünn wie möglich ausrollen. Mit einem Topf oder Tortenring Kreise ausstechen. Teigkreise auf einem mit Backpapier belegtem Blech ca. 7-10 min. goldbraun backen. So lange bis der Teig aufgebraucht ist. Abkühlen lassen.

Für ein “hohes” und “gerades” Törtchen habe ich einen Tortenring um die Böden gestellt und im Wechsel mit der Creme (ca. 2 EL /Boden) geschichtet. Zwischendurch habe  ich die Böden immer mal wieder von oben zusammengerückt. Beim Backen bilden sich nämlich Luftblasen. Die restlichen beiden Böden werden nicht oben draufgelegt, sondern zerbröselt und auf der Creme verteilt. Das Törtchen sollte über Nacht gut durchziehen. Vor dem Vernaschen ca. 1/2 Std. bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Äpfel waschen und trocknen und bis zur Weiterverwendung in den Froster legen. Zucker in einer beschichteten Pfanne vorsichtig karamellisieren. Butter dazugeben, sobald der Zucker braun wird. Unter Rühren auflösen, von der Kochstelle ziehen und die Sahne langsam einrühren. Solange weiterkochen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Äpfel in das Karamell tunken, etwas abtropfen lassen und zum Trocknen auf Zucker setzen.

Vor dem Servieren kann die Torte dann mit den Äpfeln dekoriert werden.

Liebe Carina, vielen Dank für deine Einladung. Es war schön mit dir. Dank, dir habe ich ein weiteres Lieblingsstück in meiner Sammlung;-)
 
Den schönsten Sonntag euch.
 
Emma 
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Liebe Emma, danke für den tollen Beitrag und dafür, dass du meinen kulinarischen Horizont mit diesem Törtchen erweitert hast! Jetzt wäre ich auch mal neugierig auf einen Napoleon…dir noch eine tolle Reise und euch allen eine gute Woche! Schaut euch auch unbedingt noch Emmas wunderbaren Blog an, falls ihr ihn noch nicht kennen solltet!
Carina

{Fernweh} Persischer Fattoush von Cooking Worldtour

Ihr Lieben, und weiter geht’s mit meinen wunderbaren Gastblogger-Mädels! Heute kommt eine der ersten Bloggerinnen, mit denen ich Malikontakt hatte. Für Becky von Cooking Worldtour durfte ich sogar schon zwei Mal gastbloggen und so war für mich klar, dass ich sie auch unbedingt mal zu Gast haben wollte. Wir tauschen uns per Mail längst nicht mehr nur über das Bloggen aus. Becky teilt ja auch meine große Leidenschaft für das Reisen und ihr Blog ist eine tolle Inspiration für alle, die mal ein bisschen kulinarisch über ihren Tellerrand schauen möchten. Ich mag auch und ganz besonders ihre Rezensionen (Becky, sooo oft habe ich ein Buch davon schon im Auge oder im Regal!) Holt euch unbedingt bei ihr mal ein bisschen (Reise-)hunger…

Ich mache mich heute auf den Weg in die neue Heimat. Bevor die Uni losgeht, soll ja auch noch ein bisschen was organisiert und erledigt werden. Denkt ein bisschen an mich, während ich heute auf der Autobahn bin. Derweil verwöhnt euch Becky mit etwas richtig Leckerem…und los!

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Hallo ihr Lieben,

ich bin Becky und blogge normalerweise auf Cooking Worldtour. Auf meinem Blog unternehme ich mit meinen Lesern eine kulinarische Weltreise. Inzwischen haben wir fast 25% aller Länder der Welt dabei besucht und es macht riesigen Spaß, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Länderküchen zu entdecken. Wenn ihr mögt, klickt doch gern mal rüber, ich würde mich freuen!

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Als Carina mich fragte, ob ich einen Gastbeitrag für sie schreiben möchte, habe ich selbstverständlich direkt zugesagt. Vor einiger Zeit war sie schon bei mir zu Gast und hat einen persischen Zimt-Couscous vorgestellt. Heute darf ich bei ihr zu Gast sein und habe ihr ebenfalls etwas aus Persien mitgebracht: Einen traditionellen Brotsalat namens Fattoush. Die persische Küche finde ich unheimlich spannend, vielleicht werde ich sie auch einmal vor Ort kosten dürfen, bis jetzt bleibt mir nur, mich immer wieder in die Welt der Gewürze zu kochen.

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Der Brotsalat ist inzwischen ein fester Bestandteil meiner Küche, denn er hat einige unschätzbare Vorteile: Die Zubereitung ist denkbar einfach und geht schnell, die Zutaten kann man beliebig an den eigenen Geschmack anpassen (ich gebe beispielsweise noch gern Kichererbsen mit zum Brot, bevor es geröstet wird, das ist zwar nicht traditionell, aber lecker) und man kann aus altem Fladenbrot ein großartiges Essen zaubern. Nebenbei schmeckt Fattoush selbstverständlich auch noch klasse, knackig-frisch und passt so wunderbar in den Sommer.

Zutaten:

300 g Fladenbrot (gern vom Vortag)
250 g Kirschtomaten
2 Mini-Romanasalate
1/2 Salatgurke
1 Paprikaschote (bei mir rote, ihr könnt aber jede beliebige nehmen)
150 g Radieschen
2-3 Frühlingszwiebeln
Petersilie und Minze nach Geschmack, jeweils etwa 10 – 20 g
1 EL Sumach (gibt es in türkischen Supermärkten / auch wenn es ähnlich wie Chili aussieht, hat es geschmacklich damit überhaupt nichts zu tun)
4 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer

1 Backblech, ausgelegt mit Backpapier

Zubereitung:

Das Fladenbrot in mundgerechte Stücke reißen oder schneiden und auf das Backblech geben. Bei 200 °C im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten knusprig backen.

Das Gemüse vorbereiten:

Die Tomaten und den Salat waschen und in grobe Stücke schneiden. Die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls klein schneiden. Die Radieschen waschen, das Grün entfernen und in grobe Stücke schneiden. Von den Frühlingszwiebeln das äußerste Grün entfernen, die Enden entfernen und die Zwiebeln in Ringe schneiden. Petersilie und Minze waschen und klein hacken.

In einer großen Schüssel den Sumach, Olivenöl, Zitronensaft und Salz und Pfeffer gut vermischen. Das Gemüse hinzu geben und vermischen, als letztes das Brot mit dazu geben, gut vermischen und recht schnell servieren (sonst wird das Brot matschig).

Sehr gut schmeckt dazu ein Klecks Joghurt.

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Liebe Carina, ich hoffe, dein Umzug verläuft gut und vielen Dank dafür, dass ich bei dir zu Gast sein durfte! Ich hoffe, euch allen hat das Rezept und mein Beitrag gut gefallen. Besucht mich doch mal auf meinem Blog Cooking Worldtour oder der zugehörigen Facebookseite.

Viele Grüße, Becky

Liebe Becky, vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Ich liebe ja Brotsalat, da hast du genau meinen Geschmack getroffen! Und wenn ihr, liebe Leser, nun Lust auf mehr Fernweh-Küche bekommen habt, hüpft schnell zu Becky rüber! Ich teste derweil die sächsische Küche, hihi…

Schönen Wochenstart, ihr Lieben,

Carina

{Fernweh} Samosas von Hase im Glück

Ihr Lieben, heute habe ich mal wieder einen tollen Gast für euch. Sandras Blog Hase im Glück lese ich mit großer Begeisterung, denn ihre wunderbaren Rezepte aus den unterschiedlichsten Inspirationsquellen kombiniert sie immer mit einer lustigen Geschichte aus dem Alltag. Ich habe schon so manches Mal laut lachen müssen und finde es sehr sympathisch, dass sie offenbar wie ich selten ein Fettnäpfchen auslässt. Ach ja, und Sandras Blog solltet ihr nicht anklicken, wenn ihr schon akuten Hunger habt. Denn ihre Bilder sorgen nur dafür, dass der noch viel schlimmer wird…wie auch bei diesen Samosas hier. Toll, dass du dabei bist, liebe Sandra!

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Liebe Carina, liebe Raspberrysue-Leser,

ich freue mich sehr, dass ich heute bei Euch zu Gast sein darf! Carina hatte mir geschrieben, dass es sie nach mehr als zwei Jahren im Ausland wieder nach Good-Old-Germany verschlagen hat und natürlich helfe ich gerne hier mit aus, damit sie sich so entspannt wie möglich wieder einleben kann.

Bevor ich mit meinem Rezept loslege, möchte ich mich bei Euch vorstellen. Ich heiße Sandra, bin 39 Jahre alt und wohne in München. Auf meinem Blog „Hase im Glück“ dreht sich alles um Food und das, was mich glücklich macht. Es wird mit viel Liebe, Herzblut und Enthusiasmus gerührt, geschnibbelt, gebacken, gebrutzelt, experimentiert, dekoriert, fotografiert, getextet und nicht zuletzt gegessen! Und dann, eingebettet in kleine Geschichten aus meinem Alltag, für meine lieben Leser auf meinem Blog veröffentlicht.

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Carinas Motto „Fernweh-Rezepte“ finde ich grandios. Ich bin zwar nicht so eine Weltenbummlerin wie Carina, aber Reisen ist eine absolute Leidenschaft von mir. Bis vor ein paar Jahren bin ich mit einem Rucksack losgezogen und habe viele Fernreisen unternommen. Ob Südost-Asien, Afrika oder Südamerika – ich bin unheimlich dankbar dafür, dass ich viele tolle Erfahrungen auf meinen Reisen erleben und Eindrücke, die mir keiner mehr nehmen kann, sammeln durfte. Auch in Europa gibt es wundervolle Plätze und schöne Ecken – also Carina, nicht traurig sein, dass Du wieder da bist!

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Obwohl jede meiner Reisen auf ihre ganz eigene Art und Weise großartig war, hat mich am nachhaltigsten mein erster Afrikaurlaub beeindruckt. Ohne große Erwartungen bin ich vor mehr als zehn Jahren am Flughafen Arusha in Tansania aus dem Flieger gestiegen und dachte, der Himmel knallt mir auf den Kopf. Es hat sich so angefühlt, als könne man die Wolken einfach runter picken. Die Weite des Landes, die Tiere, die Menschen … ich habe mich sofort in Afrika verliebt.

Kulinarisch gesehen hat Ostafrika auch einiges zu bieten, wobei es selbstverständlich vor allem darauf ankommt, dass die Menschen satt werden. Die Grundlage bildet der sogenannte Ugali, ein Getreidebrei aus Maismehl, der zu einer relativ festen Konsistenz gekocht wird. Dazu gibt es dann Eintöpfe, die je nach Region verschiedene Gemüsesorten, Lamm-, Ziegen-, Rind- oder Hähnchenfleisch oder in den Küstenregionen Fisch enthalten.

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Ein sehr beliebter Snack bzw. eine häufig angebotene Vorspeise sind Samosa. Wer sich jetzt denkt: „Samosa? Sind die nicht typisch indisch?“ hat Recht, aber man muss wissen, dass in Ostafrika viele Inder leben und die Samosa quasi mitgebracht haben.

Egal ob am Straßenverkauf oder auf dem Markt – Samosa bekommt man in Tansania und anderen ost- bzw. zentralafrikanischen Ländern an jeder Ecke. Oft werden Samosa mit Essensresten wie Curries oder Hackfleischgerichten gefüllt, sie lassen sich herrlich snacken und es scheint so, als hätte jeder Samosa-Verkäufer sein ganz spezielles, gut gehütetes Familienrezept, was die Teilchen angeht.

Ich habe mich für zwei sehr traditionelle Füllungen entschieden. Zum einen gibt es Samosa mit einer Hackfleisch- und zum anderen mit einer Kartoffel-Erbsen-Paprika-Füllung.

Beim „Befüllvorgang“ haben mir vor allem die Bilder auf dem Blog tasteoftravel geholfen – diese findet Ihr HIER, aber es gibt aber auch sehr witzige indische YouTube-Videos zu dem Thema.

Jetzt wünsche ich Euch fröhliches Frittieren und dir, Carina, eine spannende Wiedereingewöhnungszeit in der Heimat.

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Zutaten Samosa (ca. 12 bis 15 Stück)

Samosa-Teig

250 g Dinkelmehl
125 g Weizenmehl
200 ml Wasser
2 El Sonnenblumenöl
1,5 Tl Kurkuma
1 Tl Salz
0,5 Liter Sonnenblumenöl

Hackfleisch Füllung

2 Zwiebeln
500 g Rinderhackfleisch
Salz, Pfeffer
1/4 Tl Kurkuma
2 Grüne Chilies
1 Bund Koriander

Füllung mit Kartoffeln, Erbsen und Paprika

500 g Kartoffeln
2 Tl Koriandersamen
1 Zwiebel
3 cm frischer Ingwer
200 g Tiefkühlerbsen
2 grüne Paprikaschoten
1 1/2 TL Garam Masala
1 El Zitronensaft
2 Tl Salz

Zubereitung Samosa

Samosa-Teig

Dinkel- und Weizenmehl mischen und mit Wasser, Öl und Kurkuma zu einem glatten, geschmeidigen Teig mindestens 5 Minuten kneten bis er weich und elastisch ist. Mit einem Küchentuch abdecken und 20 Minuten ruhen lassen.

Hackfleisch Füllung

Zwiebeln abziehen und in Würfel schneiden. Das Fleisch und Zwiebeln bei mittlerer Hitze anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Kurkuma würzen.

Koriander waschen, trocken schütteln, die Blätter von den Stielen entfernen und grob hacken. Chilies waschen, die Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden.

Wenn die Bratenflüssigkeit komplett eingekocht ist, grünen Chili und Korianderblätter unter das Hackfleisch rühren und das ganze etwas abkühlen lassen.

Füllung mit Kartoffeln, Erbsen und Paprika

Die Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und in Salzwasser ca. 10 Minuten bissfest kochen.

Zwiebel und Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden.

Etwas Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und die Koriandersamen darin ca. 15 Sekunden andünsten. Zwiebel und Ingwer hinzugeben und ca. 5 weitere Minuten dünsten. Kartoffeln, Erbsen, Paprika, Salz und Garam Masala ebenfalls dazugeben und alles unter ständigem Rühren ca. 10 Minuten anbraten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. (Wenn die Füllung zu flüssig sein sollte, mit etwas Mehl binden)

Fertige Samosa

Den Teig in 12 Portionen teilen, zu Kugeln rollen und jede Kugel zu einem Kreis mit ca. 15 cm Durchmesser ausrollen (ich habe eine Müslischüssel als „Schablone“ verwendet, denn je perfekter der Kreis ist, umso einfacher lassen sich die Taschen befüllen).

Die Kreise halbieren, falten (siehe mein Tipp oben) und mit ca. 2 El Füllung füllen. Ränder dünn mit Wasser bestreichen und die Samosa falten. Auf ein mit Mehl bestäubtes Backblech legen.

Wenn alle Samosa fertig gefüllt sind, in einer Pfanne ca. 3 Finger hoch Sonneblumenöl erhitzen bis an einem hineingehaltenen Holzkochlöffelstiel Blasen aufsteigen. Samosa in dem heißen Öl portionsweise ca. 2 bis 3 Minuten unter Wenden goldbraun und knusprig frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und am besten noch lauwarm essen.

Liebe Sandra, danke für deinen wunderbaren Post und die leckere Vertretung! Ich habe dir ja schon erzählt, dass mir Samosas bisher nicht so gelingen wollten. Vielleicht wage ich einen neuen Versuch, die sehen so gut aus…

Einen schönen Sonntag euch allen! ❤

Carina

Pikantes griechisches Picknickbrot

Griechisches Frühstücksbrot

Letzte Woche habe ich euch „Reisehunger“ von Nicole Stich vorgestellt, eines der derzeit meist genutzten Kochbücher aus meinem vollen Regal. Ich habe bereits viele Rezepte ausprobiert und musste euch deshalb auch zeitnah zumindest eins davon zeigen. Passend zu den derzeitigen Temperaturen und dem Drang, alle Zeit draußen zu verbringen, habe ich euch dieses griechische gefüllte Brot mitgebracht. Es macht sich als Grillbeilage genauso gut, wie auf die Hand während eines Picknicks am See oder als Ergänzung zu einem leichten Salat-Abendessen. Der Teig ist auch nach dem Backen noch saftig und das Brot schmeckt durch die Füllung sehr würzig und pikant. Dem Liebsten hat es besonders gut geschmeckt. Das Brot heißt in Nicole Stichs Buch „Stelios Frühstückskuchen“, aber ich finde, das gibt nicht so richtig wieder, worum es sich handelt. Deswegen habe ich einen anderen Titel gewählt. Nachbacken wird unbedingt empfohlen! Packt euch ein paar Scheiben ein und genießt den Sommertag!

Griechisches Frühstücksbrot1

Ich habe das Rezept ein wenig nach meinem Geschmack verändert. Zunächst mal gehörten ins Original noch Anchovifilets, die habe ich komplett weggelassen. Außerdem habe ich grüne und keine schwarzen Oliven genommen, und davon einige mehr. Von 250g Mehl habe ich 100g durch Dinkelvollkornmehl ersetzt. Entscheidet selbst, ob ihr das genauso machen möchtet, oder lieber nur Weißmehl nehmen möchtet! Das Brot hält sich ca. 3 Tage frisch.

Griechisches Frühstücksbrot2

And now in English:

A couple days ago I wrote about the book „Reisehunger“ by Nicole Stich. As there are so many recipes from it that I already tried and liked, I had to show you at least one. Therefore I made this savory Greek picnic bread, which fits these hot days perfectly. We want to spend all time outside and celebrate summer! This bread is a delicious barbecue side dish, you hand eat it with your hands during a picnic at the lake or just enjoy it with a salad summer dinner. So grab a couple slices and have a fun day outside! 

I switched the recipe a little and left out the anchovies completely. Instead of black olives I took green ones. And I substituted 100g of the white flour with dark spelt flour. You can do it however you like. The bread will  be delicious any way and will stay fresh for about 3 days. Enjoy!

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Für 1 Kastenform / one loaf pan: 

50g geriebener Parmesan – 50g shredded parmesan
75g Feta – 75g feta cheese
75g eingelegte Paprika – 75g pickled bell peppers
100g Speck – 100g bacon
10 Oliven – 10 olives
3 Eier – 3 eggs
75ml Olivenöl – 75ml olive oil
1/8 Liter Milch – 1/8 liter milk
250g Mehl – 250g flour
2 TL Backpulver – 2 tsp. baking powder
1 Prs. Zucker – 1 pinch of sugar
Meersalz – seasalt
schwarzer Pfeffer – black pepper

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Kastenform mit Butter fetten und mit Mehl ausstreuen. Feta würfeln. Paprikafilets, Speck und Oliven ebenfalls zerkleinern. Die Eier mit dem Rührgerät aufschlagen und das Öl hinzugeben. Milch, Mehl und Backpulver unterrühren. Dann die vorbereiteten Zutaten untermengen und den Teig mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Den Teig in die Kastenform füllen und 45-50 Minuten goldbraun backen. Danach in der Form etwas auskühlen lassen und vorsichtig stürzen.

English Instructions: 

Pre-heat the oven to 200°C. Grease the loaf pan and dust with flour. Cut up feta, bell peppers, bacon and olives. Cream the eggs and whisk in the olive oil. Then add milk, flour and baking powder. Blend in the prepared ingredients. Season the dough with sugar, salt and pepper. Then pour the dough into the loaf pan and bake 45-50 minutes until golden. Let it cool down in the pan for a bit, then let it sit on a rack and cool completely.

Griechisches Frühstücksbrot3

Carina

 

{Five a month} Semlor mit Rhabarberfüllung

Semlor mit Rhabarber1

Alle Welt feiert den Rhabarber. Und das ZU RECHT! Ehrlich gesagt habe ich letztes Jahr das erste Mal welchen gegessen, kein Scherz! Aber seitdem bin ich ihm verfallen. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass er eine tragende Rolle in der Mai-Runde von „Five a Month“ spielt! Zusätzlich waren im Mai-Rezept Vanille, Quark und Mandeln gefragt. Mal wieder eine Kombi, zu der ich ad hoc zehn Rezepte entwickeln könnte! Das klang schon vor dem Backen lecker.

Semlor mit Rhabarber4

Warum dieses Mal nur vier Zutaten vorgegeben waren? Unsere liebe Tanja schiebt fröhlich die letzten Tage eine Kugel vor sich her, bis ihr Bubi endlich sein Geschwisterchen bekommt. Wir Mädels freuen uns sehr für sie und natürlich macht sie deshalb eine Pause. Bis dahin sind wir also in kleinerer Besetzung unterwegs.

Sorry Mädels, ich hab es leider auch gestern nicht mehr geschafft mit dem veröffentlichen…shame on me! Dafür kommt jetzt ein Rezept, das ich ganz bestimmt noch mal machen werde, es war einfach zu gut! Sogar meine Familie, die meist alles mit Frucht erst einmal skeptisch beäugt, war hin und weg. Ich habe mich inspirieren lassen von den schwedischen Semlor, diesen süßen gefüllten Hefebrötchen mit etwas Kardamom. Die wollte ich schon so lange mal backen! Statt der Sahnefüllung habe ich aber lieber Quark und Marzipan genommen. Und da es Rhabarberzeit ist, und ich dieses Jahr leider noch kein einziges Rezept mit den hübschen Stangen verbloggt habe…was für eine geniale Idee! Die Süße von Marzipan, dazu saurer Rhabarber, Hefeteig, Kardamom und Vanille…traumhaft lecker. Also ihr Lieben, schnell ran an die Rührschüsseln und Hefeteig kneten!

Semlor mit Rhabarber3

Und vorher solltet ihr unbedingt noch bei Rebecca von Icing Sugar, Julia von Maxulia und Laura von Coal Hearted reinschauen (auch wenn Laura es dieses Mal leider nicht geschafft hat, da wartet eine unglaublich tolle Rhabarbermarmelade!). Da gibt’s noch mehr rhabarberige Leckereien…

Semlor mit Rhabarber2

Für ca. 8 Semlor: 

40g flüssige Butter
125ml warme Milch
1/4 Würfel frische Hefe (10g)
30g Zucker
1 Prs. Salz
1/2 TL Kardamom
180g Dinkelmehl
50g gem. Mandeln

200g Magerquark
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
50g Marzipan
8 EL Rhabarberkompott (z.B. nach diesem Rezept)

Puderzucker zum Servieren

Die Hefe mit 1 TL Zucker in der warmen Milch auflösen. Mehl, Mandeln, Salz, Kardamom und restlichen Zucker vermischen. Hefegemisch und flüssige Butter hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Nochmal auf einer bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig etwas kneten. Dann den Teig in 8 Portionen teilen, rund wirken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nochmals zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 170°C vorheizen. Die Semlor ca. 12-15 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind. Auskühlen lassen und die Creme vorbereiten. Dafür den Quark mit dem Vanillezucker glatt rühren. Die Süße abschmecken und evtl. etwas mehr Zucker zugeben. Das Marzipan fein würfeln und unter die Quarkcreme heben. Die ausgekühlten Semlor aufschneiden und mit Quarkcreme und Rhabarberkompott füllen. Mit Puderzucker bestäuben.

Semlor mit Rhabarber

Das R…-Wort kam jetzt echt oft vor. Aber lecker war es! 😉

Carina

Alle „Five a month“-Rezepte auf einen Blick:

April: Limetteneis mit Erdbeerswirl
Februar: Grapefruit Upside Down Cake
Januar: Mediterrane Schnecken
Dezember: Maronikuchen mit Nüssen und Ingwer
November: Blaubeer-Schichtdessert
Oktober: Pumpkin Cheesecake mit Honig-Zimt-Guss
September: Saftiger Marzipan-Rührkuchen

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