{Gastbeitrag} Karamellisierte Ananas mit Frozen Yogurt

Karamellisierte Ananas 2

Ihr Lieben, heute feiern wir eine Party! Und zwar zu Ehren von Marcel und seinem tollen Blog voll gut & gut voll. Kennt ihr ihn schon? Wenn nicht, dann müsst ihr jetzt unbedingt gleich zu ihm rüber hüpfen. Ich bin schon lange ein Fan von seinen wunderbaren Fotos und seinen fruchtigen Kreationen und Cocktails. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass mich Marcel zu seiner Party eingeladen hat und ich ganz offiziell heute mit Konfetti schmeißen darf!  „{Gastbeitrag} Karamellisierte Ananas mit Frozen Yogurt“ weiterlesen

{Let’s celebrate!} Bananen Karamell Torte

Bananen Karamell Torte

Heute gibt es etwas zu feiern, ihr Lieben! Nein, es ist kein Bloggeburtstag oder ähnliches. Nein, ich hatte eine fantastische Woche, die auch noch ein besonders tolles Ende erhielt – aber ich fange mal von vorne an. Ich dachte eigentlich, der Liebste würde erst Mitte März aus dem Ausland zurück kommen. Letzten Mittwoch stand er plötzlich vor der Tür. Könnt ihr euch mein ungläubiges Gesicht vorstellen? Ich traue ihm ja viel zu, aber dieses Mal habe ich einfach überhaupt nichts geahnt. Das war wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Da ich zwar immer noch an meinen Hausarbeiten sitze, aber wenigstens Semesterferien habe, konnten wir trotz Schreibtischarbeit auch ein paar schöne erste Tage verbringen. „{Let’s celebrate!} Bananen Karamell Torte“ weiterlesen

Blitzschneller No-Bake Cheesecake mit Hobbit-Kruste

No Bake Cheesecake1

Kennt ihr Hobbits? Gibt es überhaupt jemanden, der sie nicht kennt? Diese knusprigen, nahrhaften Haferflockenkekse waren in meinem Freundeskreis in den letzten Jahren auf dem Gymnasium ein All-Time-Favorite. In der Freistunde zog meistens einer eine Packung hervor und dann war sie auch schon aufgegessen. Ich mag die Knusperdinger immer noch ziemlich gern. Es wurde also höchste Zeit sie mal in einem Kuchen zu verbacken.

No Bake Cheesecake5

Das Rezept für diesen No-Bake Cheesecake habe ich schon im letzten Jahr mal bei Martha Steward gefunden (nur die Füllung ist von dort übernommen). Es hat mich sofort begeistert, denn er hörte sich grandios einfach und lecker an. Und einfach war er wirklich! Insgesamt hat er mich 20 Minuten gekostet und wanderte dann zum Kühlen in den Froster, bis er abends mit zur Grillparty durfte. Das nenne ich mal einfach. No Bake Cheesecake2Achja, und zum Geschmack: ultra-cremig, karamellig durch die gezuckerte Kondensmilch, erfrischend (wenn man auch nicht gerade „leicht“ dazu sagen kann…). Der Boden ist schön bissfest und durch die Haferflockenkekse auch mal was anderes als ein normaler Mürbeteig. Ich habe den Cheesecake mit einer fruchtigen Kirschsauce serviert (Rezept hier). Ihr könnt z.B. auch Beeren für die Sauce nehmen. Mit Lemon Curd stelle ich ihn mit auch großartig vor. Sommer vom Feinsten…

Zur Info: Wie ihr auf den Bildern auch teilweise erkennen könnt, wird dieser Cheesecake nicht so fest, wie andere Kühlschrankkuchen. Das ist aber in Ordnung so. Ich sehe ihn mit etwas Fruchtsauce eher wie ein köstliches Dessert. Er verläuft ein wenig auf dem Teller, ähnlich wie ein Tiramisu. Wer das nicht mag, kann ihn auch vor dem Servieren 1 Stunde in den Tiefkühler stellen. Dann wird er noch erfrischender.

No Bake Cheesecake3

And now in English:

Do you know hobbits, these crunchy oat cookies? In high school, we always ate them in breaks between classes. Everyone loved them and I still like them a lot. Time to dedicate them a recipe! If you cannot buy them in your country, just substitute any other oat cookies. I found the recipe some time ago at Martha Steward, then invented my own crust with it. I liked the recipe right away because it sounded so delicious and easy at the same time. It took me only 20 minutes to make it and the result was sooo yummy! Creamy, like caramel and fresh (even if not very light…). I made some cherry sauce (Recipe) for serving. You could also serve it with a berry sauce, fresh fruit or lemon curd. Summer at it’s best!

No Bake Cheesecake

Für eine 20cm-Springform / for a 20cm baking pan:

80g Hobbits-Kekse (Haferflockenkekse) – 80g crunchy oat cookies (e.g. „Hobbits“)
80g Vollkorn-Butterkekse – 80g whole wheat cookies
50g Butter, geschmolzen – 50g butter, melted
2 Packungen Frischkäse – 2 packages cream cheese
1 Dose gezuckerte Kondensmilch – 1 can sweetened condensed milk
60ml Zitronensaft – 60ml lemon juice
1 TL Vanilleextrakt – 1 tsp. vanilla extract

Die beiden Kekssorten fein zerkrümeln, das geht sehr gut in einem Multi-Zerkleinerer. Mit der geschmolzenen Butter mischen und in die 20cm-Form drücken. Dabei einen kleinen Rand hochziehen. Im Kühlschrank mind. 10 Min. stehen lassen. Für die Füllung den Frischkäse cremig rühren, gesüßte Kondensmilch, Zitronensaft und Vanilleextrakt einrühren. Die Füllung auf den Boden geben und glatt streichen. Bis zum Servieren kalt stellen.

English Instructions:

Crush the cookies, e.g. in a food processor. Add melted butter and press crumb mix into the baking pan, spreading it 2-3cm up the side. Chill in the freezer for at least 10 min. For the filling, beat cream cheese until smooth. Add sweetened condensed milk, lemon juice and vanilla, blend until well combined. Fill into the crust and chill until serving.

Carina

No Bake Cheesecake4

{Post aus meiner Küche} Knuspern unterm Weihnachtsbaum

Post aus meiner Küche2

So ihr Lieben, bevor ich mal ein paar Tage fast komplett offline sein werde, wollte ich euch noch schnell mein Päckchen für #postausmeinerküche zeigen. Habt ihr euch auch so gefreut, dass es endlich mal wieder eine Runde PAMK gab? Ich habe es leider erst entdeckt, nachdem die letzte Runde davor schon zuende war und dann wurde es ja zunächst „stillgelegt“. Deswegen hatte ich noch nicht die Gelegenheit, mal mitzumachen. Und habe mich so, so gefreut, als jetzt eine vorweihnachtliche Runde eingeläutet wurde. Und war total gespannt auf meine Tauschpartnerin! Mir wurde die liebe Kelly von The Baker of Oz zugelost, hier kommt ihr zu ihrer Facebook-Seite.

Post aus meiner Küche7

Kelly hatte mir vorab verraten, dass sie super gern Marzipan und Kokos isst, ich habe also versucht, beides in mein Päckchen hinein zu bekommen. Als Farben für die Verpackung hatte ich mir schon vorher silber und rot überlegt, ganz klassisch. Mit diesem Plan im Kopf habe ich dann bei Casa di Falcone eine Riesen-Bestellung aufgegeben, denn ich wollte sowieso auch noch einige andere Geschenke aus der Küche machen, da lohnt sich das richtig. Also ist so ziemlich alles, was ihr an Verpackungsmaterial hier sieht, von dort. Sind die Aufkleber sind supersüß? Davon hätte ich noch so einiges mehr bestellen können, aber Weihnachten ist ja nur ein Mal im Jahr…

Post aus meiner Küche6

Nach vielem Hin- und Herüberlegen, Aufschreiben, Verwerfen und wieder neuen Ideen ist in meinem Paket das hier gelandet:

  • Spekulatius-Karamellsauce
  • Marzipankugeln
  • Kokosmakronen Deluxe
  • Maronikuchen im Glas
  • Pistazien-Marzipankekse

Post aus meiner Küche

Die Rezepte für den Maronikuchen und die Pistazien-Marzipankekse habt ihr in den letzten schon zu sehen bekommen, den Rest gibts hier:

Spekulatius-Karamellcreme: 

Ich habe meine Standard-Karamellsauce nach diesem Rezept zubereitet. Anstatt von Vanille und Rum habe ich nach dem Ablöschen 1/2 TL Spekultiusgewürz zum Karamell gegeben. Dann das Karamell nur noch in eine hübsche Flasche (hier: 200ml-Flaschen) füllen und mit Aufklebern und Bäckergarn verzieren. Klappt natürlich auch mit vielen  anderen Geschmacksrichtungen.

Post aus meiner Küche4

Pistazienkugeln: 

Das Rezept ist inspiriert von einem Rezept im Buch „Grüße aus meiner Küche“ von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup. Ich habe aber für den Teig einfach einen Rest (ca. 200g) meines liebsten Mürbeteigs genommen. Dann habe ich 100g Marzipan mit 1 EL gehackten Pistazien verknetet. Der Mürbeteig wird dünn ausgerollt und zu Kreisen ausgestochen. Dann wird ein bisschen vom Marzipan abgenommen, zwischen den Händen zu einer Kugel gerollt und in einen Teigkreis fest eingeschlagen. Die Teigkugeln auf ein Backblech setzen und noch mit ein paar Pistazien verzieren. Bei 175 °C im Ofen ca. 15 Min. backen. In ein schönes Tütchen geben na und mit einer Schleife und einem Etikett versehen.

Post aus meiner Küche1

Das Rezept für die Deluxe-Kokosmakronen habe ich bereits im letzten Jahr verbloggt, muss aber die Anleitung unbedingt noch mal komplettieren. Die Mandeln werden zuerste karamellisiert, dann wird ganz nochmal Eiweiß geschlagen und mit den restlichen Zutaten vermischt. Weil sie so lecker waren, musste ich sie in  diesem Jahr unbedingt noch einmal backen und dachte, dass sie auch Kelly schmecken könnten.

Post aus meiner Küche3

Die Runde hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht und Kellys Päckchen war auch so toll! Hoffentlich gibt es bald wieder PAMK, dann werde ich auf jeden Fall versuchen dabei zu sein. Wer hat von euch dieses Mal mitgebacken und was habt ihr Leckeres verschickt? ❤

Post aus meiner Küche5

Meine Lieben, ich verabschiede mich jetzt in eine kleine, wohlverdiente Pause. Wir wollen schließlich alle lieber Zeit mit der Familie um den Weihnachtsbaum verbringen, oder? Apropos, den muss ich gleich im Anschluss noch schmücken. Das ist traditionell meine Aufgabe, nachdem Mama den Baum auf seinen geraden Stand überprüft und mein Bruder die Lichterkette angebracht hat.

Wann ich wieder da bin, weiß ich noch nicht ganz genau, aber allzu lange halte ich es ohne mein Blögchen bestimmt nicht aus. spätestens Anfang des neuen Jahres mit ich mit ganz vielen Ideen wieder da. ich wünsche euch bis dahin ein wunderschönes Weihnachtsfest, viel Zeit zum Genießen und Glühwein trinken, entspannte Verdauungs-Tage danach, eine Knaller-Silvesterparty und einen guten Start ins neue Jahr! ❤

{Christmas Bakery} Karamellkekse, die auf der Zunge zergehen + Gewinner

Karamellkekse

Na ihr Lieben, ist eure Weihnachtsbäckerei in vollem Gang? Ich habe in diesem Jahr schon einige Sorten gebacken und bin noch lange nicht fertig! Habt ihr auch jedes Weihnachten das Gefühl, dass die Adventszeit zu kurz ist, um alle Ideen und Rezepte auszuprobieren? (Und auch um genug zu basteln und entspannte Stunden zu genießen?)

Diese Kekse hatte ich schon einige Wochen im Hinterkopf, seit ich sie in der Sweet Paul Weihnachtsausgabe von 2013 gesehen hatte. Ich finde, sie sind nicht nur für Weihnachten geeignet, denn sie haben nicht die typischen Gewürze und sind wohl eher unkonventionelle Plätzchen. Aber sooooo gut! Sie sind unglaublich buttrig-zart und schmelzen fast auf der Zunge. Karamell und Erdnuss sind sowieso zwei meiner liebsten Geschmacksrichtungen. Alles zusammen macht diese Kekse einfach perfekt!

Eine Freundin nennt die Kekse seit dem ersten Bissen übrigens nur noch Snickers-Kekse. Ein Snickers ohne die Schokolade, verpackt in buttriges Shortbread, so könnte man sie wohl beschreiben.

Karamellkekse2

Ich werde jetzt schnell in meine Küche gehen und noch ein oder zwei Rezepte ausprobieren. Der Advent dauert schließlich nicht ewig und ich habe noch sooooo viele Leckereien auf meiner Liste! Da wir morgen viel Besuch bekommen, gibt es auch genug Schleckermäuler, die dann alles wegnaschen.

Vorher will ich euch aber noch ganz schnell den Gewinner meiner Bloggeburtstags-Verlosung bekanntgeben. Mein Liebster durfte Glücksfee spielen und hier ist das Ergebnis: Die kulinarische Überraschungsbox aus dem Orient gewinnt…..Ju von mammilade! Herzlichen Glückwunsch! Du bekommst gleich eine Mail von mir. Für alle anderen wird es natürlich hier auch noch die Auflösung geben, was sich in dem Päckchen versteckte. Aber erst, wenn es auch bei Ju angekommen ist, sonst ist es ja keine Überraschung mehr.

Karamellkekse3

Für ca. 18-20 Kekse:

140g weiche Butter
40g Puderzucker
etw. Vanillemark oder -extrakt
180g Mehl
2 EL Speisestärke
1-2 TL Erdnussbutter
1 kl. Schuss Rum (ersatzweise Milch)

250g Karamellcreme (z.B. nach diesem Rezept)
2 EL Erdnussbutter
2 EL Sahne

Butter, Puderzucker, Vanille und Rum (oder Milch) schaumig schlagen. Mehl und Speisestärke zu dem Teig sieben und zusammen mit der Erdnussbutter unterrühren, sodass ein glatter Teig entsteht. Den Teig noch einmal von Hand auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, in Frischhaltefolie wickeln und etwa drei Stunden im Kühlschrank lagern. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Kreise ausstechen. Mit etwas Abstand auf einem Backblech platzieren und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C ca. 10-12 Minuten backen. Die Kekse sollten goldgelb sein. Die Kekse auskühlen lassen. Die Karamellsauce, die Sahne und die restliche Erdnussbutter in einen Topf geben. Alles gut verrühren und dann abkühlen lassen. Dann die Hälfte der Kekse mit je 1 TL Karamellcreme bestreichen und mit einem zweiten Keks belegen.

Karamellkekse4

Party! Raspberrysue wird 1! + Give Away

Birthday Sweet Table1

Pauken und Trompeten! Konfettiiiiiii! Einen Tusch!

Raspberrysue wird heute ein Jahr alt! Ich kann es gar nicht glauben, dass es schon ein Jahr her ist, dass hier der erste Beitrag online gegangen ist. Apropos…versprecht ihr, nicht zu lachen? Dann schaut mal hier, denn das ist er. Ein paar ganz einfache Thunfischröllchen (OMG…THUNFISCHRÖLLCHEN!) machten den Anfang. Noch ganz ohne Bild und mehr als ein Testbeitrag. Konnte ja keiner ahnen, am wenigsten ich selbst, dass der Blog ein ganzes Jahr besteht und ich mal wieder darauf verweisen würde. Hihi! Am gleichen Tag ging noch der erste Beitrag MIT Bild online, und zwar diese Schwedische Rolltorte. Okay, zum Glück sieht das heute ein bisschen anders aus. Aber man muss ja auch zu den Anfängen stehen, finde ich.

Birthday Sweet Table11

An Geburtstagen darf man auch ein bisschen Bilanz ziehen und in die Zukunft sehen. Auf der Seite der großen Schritte aus dem letzten Jahr würde ich verbuchen:

1. Ich liebe das Bloggen! Ich kann mir nicht mehr so richtig vorstellen, die leckersten Schlemmereien nicht mit euch zu teilen. Etwas aufzuessen ohne Fotos zu machen. Drauf los zu Backen ohne Mitzuschreiben, es könnte ja ein Geschmacks-Orgasmus werden, und dann…was habe ich da noch mal reingetan?!

2. Ich liebe es zu sehen, wie sich alles verändert und verbessert. Vor allem was meine Fotos angeht, habe ich sehr viel Spaß daran entwickelt, auszuprobieren und dazuzulernen. Deswegen war ich ja auch im Mai bei einem Foodphotography Workshop.

3. Es ist toll, sich mit ähnlich verrückten Foodies auszutauschen. Über Kochbücher und Zutaten zu fachsimpeln. Darüber die Zeit zu vergessen. Ohne das jemand nur komisch guckt und einen für ein bisschen seltsam hält. Nicht zuletzt gehört dazu auch, neue Bekanntschaften zu machen und daraus mit anderen tollen Bloggerinnen Aktionen wie zum Beispiel unser Five a Month zu entwickeln.

Birthday Sweet Table10

Was wird auf Raspberrysue im nächsten Jahr passieren?

Ich habe KEINE AHNUNG! Das ist ja auch das Schöne: Ideen haben und verwirklichen. Nicht immer alles planen. Oder: Einen Beitrag perfekt planen, und im letzten Moment doch etwas anderes Backen. Weil ich es kann! Auf jeden Fall möchte ich weiter mit den Five a month – Mädels monatlich backen. Meine Aus Omas Rezeptbüchlein – Reihe ist auch noch längst nicht beendet. Ich suche seit einiger Zeit nach einem Design, dass ein bisschen luftiger und leichter daherkommt. Ich möchte meinen Blog weiter verbessern und dazulernen, was Tricks und Kniffe angeht. Definitiv auf der Wunschliste: Ein Blogger-Treffen! Dazu habe ich aber leider aufgrund meines Wohnorts nur selten im Urlaub Gelegenheit. Und vielleicht…ganz vielleicht…wird Raspberrysue ja auch mal auf eine eigene Seite umziehen, wer weiß. Aber eventuell wird davor auch noch ein Geburtstag ins Land gehen.

Birthday Sweet Table4

Ich muss dem Liebsten an dieser Stelle mal einen kleinen Dank aussprechen, denn er war es, der mich zum Bloggen ermutigt hat. Die Domain gab es schon ein paar Wochen, aber ich wusste offen gestanden nicht, ob es sich lohnt. Mit dem Internet ist es in unserem derzeitigen Heimatland leider nicht so einfach, wie daheim. Mit 40GB Bandbreite im Jahr zu bloggen, nun ja…speziell! So manch einer verbraucht das an einem Wochenende. Außerdem war bin ich beim besten Willen kein Naturtalent, wenn es ums Internet und irgendwelche technischen Dinge geht, hüstel. Der Liebste hat gesagt: Mach es ! Machste deine Bilder eben kleiner. Probier es eben aus. Beste Entscheidung!! Achja, und er ist Nr.1-Testesser, Handmodel und fragt sogar mittlerweile nach, ob ich Dinge schon fotografiert habe, oder er sie essen kann – perfekter Blogger-Mann!

Der größte Dank gilt aber euch! Was war ich aufgeregt, als das erste Like, der erste Kommentar aufblinkten. Als ich jeden Tag Klicks bekam. Soooo aufgeregt! Alle Blogger unter euch erinnern sich an diese ersten Tage und Wochen. Und mittlerweile hat das Blögchen auch ein tolles, herzliches, treues Leserpublikum, EUCH! Vielen Dank für eure lieben Kommentare, für’s Lesen, Nachbacken und Weiterverlinken. Danke, dass es euch gibt, denn es macht soooo viel Spaß mit euch ❤

Birthday Sweet Table6

Und weil ihr die Besten seid, habe ich auch was für euch, weiter unten! Erst einmal müsst ihr mit mir ein Stück Torte Essen. Mit viiiiiiel Sahne! Ich habe lange nachgedacht, geplant, wieder verworfen, welches Backwerk zu meinem Bloggeburtstag passen könnte. Eigentlich sollte es noch nicht weihnachtlich werden, aber irgendwie…ist es dann Schritt für Schritt doch ein Christmas Sweet Table geworden. Muss wohl an meiner Stimmung liegen. Und für euch sind das schonmal erste Inspirationen für’s Adventskaffee. Ich serviere ein Gewürztörtchen mit Glühweincreme und Granatapfel, Zimtcupcakes mit flüssigem Kern, Traumstücke und dazu weißen Glögg. Denn: „A party without a cake is just a meeting!“ Und jetzt, bitte alle schnell an den gedeckten Tisch! Wer will Torte? Und weil wir jetzt so lecker schlemmen, gibts die Rezepte erst später. Das würde diesen Beitrag wohl sonst sprengen.

Birthday Sweet Table8

Denn jetzt kommt ja noch mein Geschenk an euch. Wie ihr wisst, nenne ich derzeit den Orient mein Zuhause. Zu meinem Blog-Geburtstag wollte ich ein ganz persönliches Dankeschön-Päckchen schnüren (ist ja zusätzlich auch mein erstes Give Away!). Deshalb habe ich mir überlegt, dass eine von euch ein von mir zusammengestelltes 1001-Nacht-Überraschungspaket pünktlich zu Weihnachten nach Hause bekommt. Was genau drin ist, verrate ich natürlich noch nicht, ist ja eine Überraschung. Aber es wird toll. Und es wird natürlich hauptsächlich kulinarischer Natur sein. Den Inhalt kaufe ich natürlich original orientalisch ein und bringe ihn dann mit in den Weihnachtsurlaub. Euer Paketchen geht dann so um den 16. Dezember rum auf Reisen. Naaaa, wer ist neugierig geworden?

Wenn ihr mitmachen möchtet, hinterlasst mir bis zum 10. Dezember einen Kommentar und verratet mir, welche kulinarische Köstlichkeit ihr vor allem mit 1001 und Orient verbindet. Ich bin gespannt! Teilnehmen kann jeder über 18, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Dieses Giveaway ist nicht gesponsert, sondern kommt von Herzen und ganz allein von mir. Bitte hinterlasst eine E-Mail-Adresse und einen Namen, unter dem euch im Falle eines Gewinns kontaktieren kann. Es gibt keine zusätzlichen Lose für’s Teilen, aber ich würde mich darüber freuen wie Bolle! Und jetzt husch husch, in den Lostopf!

Carina

Apfel-Schmand-Kuchen mit Karamelltopping

Apfel Schmand Kuchen4

Was macht ihr dieses Wochenende? Ich habe mir vorgenommen, mal ein paar Ideen für das Weihnachtsmenü zu sammeln. Zu früh? Naja, wenn man sich so sehr darauf freut, Weihnachten Zuhause zu sein, wie ich, und dazu noch so gern kocht, dann ist das einfach pure Vorfreude. Es ist nicht so, als wäre ich bereits total in Weihnachtsstimmung. Ihr werdet hier auch wahrscheinlich vor dem ersten Advent keine weihnachtlichen Rezepte finden, auch wenn es auf vielen Blogs solangsam anfängt. Aber nein, bei mir wird das noch ein paar Tage dauern. Das Menü zu planen, ist für mich einfach Vorfreude auf Urlaub und Familie und auf gemeinsames Kochen. Und da es schon so viele Anregungen in allen Zeitschriften geht, sammle ich heute mal Inspiration.

Apfel Schmand Kuchen2

Die Inspiration für diesen Kuchen kam ganz nebenbei, ich wusste plötzlich genau, was ich backen wollte. Und was das für ein Einfall war! Meine Familie, die sonst Obstkuchen mehr oder weniger skeptisch entgegensteht, hat doch tatsächlich nach dem ersten Probieren schon die Anteile am Restkuchen unter sich ausgemacht. Es scheint geschmeckt zu haben. Ich habe auch nach dem Backen erst gemerkt, dass ich schon wieder Apfel und Karamell zusammengebracht habe, ist ja nicht das erste Rezept in diesem Jahr. Aber die Kombi ist einfach zu gut!

Apfel Schmand Kuchen3

Vor einigen Wochen hatte ich bereits dieses Rezept für Handpies mit Apfel und Karamell für euch. Wenn ihr wie ich von beidem gar nicht genug bekommen könnt, solltet ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Der Schmand macht den Kuchen wunderbar weich und saftig. Ausnahmsweise schmeckt man den Zimt hier mal nicht so heraus. Die Hauptrolle spielen Apfel und Karamell.

Apfel Schmand Kuchen5

Apfel Schmand Kuchen

Für eine 20cm-Backform: 

120g Butter
100g brauner Rohrzucker
1/2 Tütchen Vanilleback
1 Prs Salz
100g Schmand
2 Eier
140g Dinkelmehl
1 großer Apfel
1/2 TL Zimt
1 TL Backpulver
100g Mascarpone
1 Pck. Vanillinzucker
100g Quark 20%
50g Karamellcreme (z.B. von Bonne Maman oder diese Selbstgemachte)

Den Apfel schälen und würfeln. Aus Butter, Zucker und Vanilleback (oder Mark einer Vanilleschote) eine cremige Masse herstellen. Salz, Zimt, Schmand und Eier hinzugeben. Dann das Mehl und Backpulver vermischen und esslöffelweise unter den Teig rühren. Ganz zum Schluss die Eier und Apfelstückchen unterheben. Den Teig in eine gefettete 20cm-Springform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 35-40 Min. backen. Derweil die Creme aus Mascarpone, Vanillinzucker und Quark anrühren. Den Kuchen auskühlen lassen. Die Mascarponecreme großzügig darauf verteilen und mit der Karamellcreme toppen.

Apfel Schmand Kuchen1

 

Herbstliche Apple Handpies mit Karamell und Gewürzen

Apple Handpies1

Bei mir ist schon wieder die Saison der dicken Socken und Strickjacken angebrochen, in der ich mich regelmäßig nach etwas Warmem sehne. In Deutschland ist das Wetter ja jetzt mehr oder weniger schon herbstlich. Hier bei uns sind es zwar immernoch 20°C. Wenn man jedoch seit 5 Monaten Temperaturen über 35°C gewohnt ist, dann fängt man auch ganz schnell an zu frieren, wenn der Durchschnittseuropäer noch schwitzt. In ein paar Tagen sind wir auch mal wieder in Norddeutschland, und ich freue mich tatsächlich auf ein bisschen waschechtes Novemberwetter. Aber gerade dann, braucht man ab und an etwas Warmes.

Apple Handpies

Eine Tasse Tee, zusammen mit einem dieser köstlichen, nach Gewürzen duftenden Handpies, passt da ganz gut. Am besten frisch aus dem Ofen. Und ihr kennt das ja mit mir und den Übertreibungen. Es ist zwar etwas Karamell in den Minipies drin, aber das reicht mir nicht. Ich dippe nochmal in Karamellsauce. Es soll kalt werden, wir brauchen ein bisschen Winterspeck. Daran arbeite ich im Moment wirklich sehr hart wie ihr merkt, hihi. Nichts leichter als das.

Apple Handpies5

Für die Pies habe ich eine kleine herbstliche Gewürzmischung aus dem Folgenden angemischt: 1 TL gemahlener Ingwer, 2 TL Zimt, 1 TL Piment, 1/2 TL Nelkenpulver, etwas gemahlener Kardamom. Das Gewürz lässt sich auch prima für andere Leckereien aus dem Backofen verwenden, zum Beispiel Kürbisbrot, Apfelkuchen…

Apple Handpies3

Anstatt als Handpies könnt ihr natürlich auch kleine Tartelettes aus dem Teig backen. Egal in welcher Form, Liebhaber von Mürbeteig und Gewürzgebäck kommen hier so richtig auf ihre Kosten. Für den Mürbeteig habe ich zur Hälfte Dinkelvollkornmehl genommen. Das muss man mögen, der Mürbeteig wird dann sehr nussig. Nur Weizenmehl oder ein kleinerer Anteil Dinkelvollkornmehl tut’s ansonsten natürlich auch.

Zur Zierde habe ich aus den Teigresten noch kleine Sternchen ausgestochen. Diese werden dann mit dem übrigen Eiweiß auf die Pies „geklebt“. Hübsch oder?

Apple Handpies4

Für ca. 12 Handpies/ 4-5 Tarteletts:

1 Ei (getrennt)
250g Mehl (bei mir: halb Dinkelvollkorn)
1 TL Herbstgewürzmischung
35g brauner Zucker
1 Prs. Salz
140g kalte Butter

1-2 säuerliche Äpfel (140g)
ca. 6 EL Karamellsauce (z.B. nach diesem Rezept)

Das Mehl/ die Mehlsorten mit der Gewürzmischung, dem Zucker und Salz vermischen. Das Eigelb und die Butter in Flöckchen dazugeben und mit den Händen in die Mehlmischung reiben. Eigelb beiseite stellen. Ein paar Esslöffel eiskaltes Wasser dazugeben und weiter verkneten, bis der Teig gerade weich genug ist, damit er nicht bröselt. In Frischhaltefolie wickeln und für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Apfel schälen und fein würfeln. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in kleineren Portionen auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (nicht zu dünn, sonst reißt der Teig!). Kreise ausstechen. Die Hälfte der Kreise mit Apfelstückchen und je 1 TL Karamellsauce belegen. Einen zweiten Kreis auflegen und die beiden Teigkreise mit den Zinken einer Gabel rundum etwas fixieren. Falls kleine Muster gewünscht sind, diese ebenfalls aus Teigresten ausstechen und mit dem übrig gebliebenen Eiweiß auf die Pies „kleben“. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen. Die Tarteletts, falls gewünscht, etwas länger.

Apple Handpies2

 

{Hello Fall!} Neue Bücher und das Rezept für die perfekte Karamellsauce

Herbstanfang6

Es ist Herbst. Was gehört dazu, außer viel Kürbis, Apfelkuchen und Co.? Bei mir dicke Socken und Strickjacken. Viel Tee. Entspannte, dunkle Samstagnachmittage unter der Decke mit einem guten Buch und einer kleinen Leckerei. Und deshalb habe ich heute den perfekten Herbst-Mix für euch mitgebracht. Ein paar kleine Empfehlungen für Bücher, die solche dunklen Tage füllen. Und ein Rezept für eine absolut gelingsichere, perfekte Karamellsauce, die mit einer Schale Eis oder auf einem Stück Apfelkuchen den Tag versüßen.

Herbstanfang8

Karamellsauce und ich, das passte bisher einfach nicht zusammen. Jedes Mal frustrierend und am Ende für den Mülleimer. Aber jetzt! Ich wollte eine Torte backen, für die Karamellsauce benötigt wird. Nach einem erneuten missglückten Versuch habe ich frustriert das Laptop angemacht und – wie es manchmal so ist – in meinem Bloglovin-Feed sprang mich dieser Artikel vom tollen Blog „Completely Delicious“ an. Passt wie die Faust aufs Auge! Der Ehrgeiz war erneut geweckt und es hat sich gelohnt. Die Anleitung ist wirklich absolut perfekt und meine Karamellsauce ebenso. Einziger Nachteil: Die klebrigen Hände, nachdem man spontan den Topf auslecken musste.

Herbstanfang5
Gaaar nicht mein Ding, das mit dem Topf. Eigentlich. Aber…es ist Karamell!! Weiches, klebriges, vanilliges Karamell, hach! Das Rezept schreibe ich nicht noch einmal auf, dafür ist Annalises Anleitung zu perfekt. Aber ich kann empfehlen, die Karamellsauce im letzten Schritt noch mit etwas Vanillemark, einer Prise Salz und 1-2 EL mildem Rum zu versetzen. Traumhaft! Auch wenn das erste Glas Karamell für die Torte drauf ging, habe ich schon nachproduziert. Denn ich habe schon drölfzig Ideen, was ich damit tun werde: auf Vanilleeis essen, in Cupcakes füllen, auf Tartes tröpfeln, Frosting damit machen…eine weitere Idee mit dem Karamell stelle ich euch ganz bald vor. Achja, und diese Woche habe ich es auch schon als Brotaufstrich auf Graubrot gegessen…lecker sag ich euch!

Herbstanfang7

Der Kusmi-Tee auf dem Bild oben ist übrigens mein momentaner absoluter Lieblinsgtee. Der macht sogar meiner Kaffeesucht Konkurrenz und ich trinke jetzt morgens machmal Tee. Eigentlich mochte ich bisher gar keinen Schwarztee. Aber ich Verpackungsopfer fand die Dosen einfach so schön, dass ich einen ausprobieren musste. Die Sorte „Prince Vladimir“ hat mich mit der Zitrus- und Vanillenote gleich überzeugt und er riecht herrlich! (Nebenbei hat die Dose meine Lieblingsfarbe, türkis, öhmmmm….). Ich werde demnächst noch andere Sorten probieren müssen, fürchte ich…im Herbst kann man nie genug Tee haben!

Um das Herbstglück perfekt zu machen, hier in aller Kürze meine neuesten Entdeckungen für dunkle Nachmittage:

Herbstanfang1

„Breaking News“ von Frank Schätzing – Wie man es von Schätzing kennt, kann man das neue Werk vor allem in drei Worten beschreiben: dick, nervenaufreibend, verworren. Auf knapp 1000 Seiten vereint er dieses Mal einen spannenden Agententhriller mit den wichtigsten Entwicklungen der Krisenherde unserer Zeit. Hauptschauplatz ist Isreal und die Palästinensergebiete. Durch geschickte Rückblenden bekommt der Leser den wohl besten Abriss des gesamten Nahostkonflikts, den ich je gelesen habe – geschichtlich und was die Hauptkonfliktpunkte angibt. Keine leichte Kost, aber ein spannender Roman mit viel Stoff zum Nachdenken. Mein Favorit für die dunkle Jahreszeit!

„Blut“ – von Patricia Cornwall – Die Meisterin des Nervenkitzels hat mal wieder ihrem Ruf alle Ehre gemacht. Dieses mal ermittelt die forensische Pathologin Dr. Kay Scarpetta auf eigene Faust in einem Frauengefängnis. Eine verurteilte Mörderin hat sie um einen Besuch gebeten und ganz schnell ist sie tief in den Fall verstrickt. Fesselnd!

Herbstanfang2

„Der König“ von Kader Abdollah – Ein historischer Roman über den Schah des persischen Reichs um 1900. Hin- und hergerissen zwischen den Reformbestrebungen der europäischen Königreiche und der eigenen Tradition muss der Schah mit Hofintrigen und Aufständen fertig werden. Gleichzeitig märchenhaft und kulturell lehrreich.

Herbstanfang3

„Kirgistan gibt es nicht“ von Jan Sprenger – Eine Reisegeschichte über einen Backpacker, der durch das wenig touristisch erschlossene Kirgistan reist. Dort lernt er eine verschlossene Russin kennen und ist sogleich von ihr fasziniert. Melancholisch und kurzweilig.

„Damaskus im Herzen und Deutschland im Blick“ von Rafik Schami – Der Autor, der in Syrien aufgewachsen ist und seit vielen Jahren in Deutschland lebt, vergleicht die Kulturen seiner beiden Heimatländer. Manchmal muss man schmunzeln, manchmal lässt man sich mitreißen in die farbenfrohen Gassen des Damaskus von vor vielen Jahren, seiner Gerüche und Menschen. Ich bin mit dem Buch noch nicht ganz durch, aber es hat mich schon begeistert. Insbesondere angesichts des derzeitigen Konflikts ist eine Beschreibung des alten Syriens, seiner Kultur und seiner Bräuche wertvoll und lesenwert.

Herbstanfang4

„Ein Kopf macht noch keine Leiche“ von Colin Cotterill – In einem Thailändischen Provinzdorf wird am Strand ein Kopf gefunden. Die gelangweilte und abenteuerhungrige Kriminalreporterin Jim fängt an zu ermitteln und wird dabei von ihrer ganzen Familie begleitet. Lustig und liebenswert!

Vielleicht ist ja auch was für euch dabei. Oder habt ihr noch einen guten Buchtipp für mich? Wie ihr seht, ziehen mich vor allem Romane mit kulturellem oder historischem Hintergrund an, gern ein bisschen märchenhaft. Ab und an muss es auch mal ein Thriller sein. Ich freue mich auf die dunkle Jahreszeit und ganz viele Bücher! ❤

Ich habe auch bereits hier und hier ein paar Buchempfehlungen gegeben.

Lieblingssnack für heiße Tage: Brezel-Cookies und leckere Karamell-Kaffee-Milch

Brezelcookies6

Heute wird’s ein bisschen abgefahren und außerdem lecker. Ich zeige euch meinen derzeit liebsten Snack (ich habe nicht gesündesten gesagt!). Diese Cookies sind vollgepackt mit allem und noch mehr: zwei Sorten Schokolade, Salzbrezeln, Karamellbobons und Kartoffelchips. „KARTOFFELCHIPS?!“ wirst du dir jetzt denken. Ja, wirklich! Und es schmeckt auch noch. Und da es derzeit bei uns affenheiß immer wärmer wird, gibt es dazu etwas Kühles: Kalte Milch mit ziemlich pfiffigen Eiswürfeln.

Brezelcookies1

Die vereinen nämlich meine Dosis Koffein und mmmmmhmmm, Karamell. Du schmeißt ein paar Eiswürfel in die kalte Milch und kannst zusehen, wie die schmelzenden Dinger die Milch erst gestreift aussehen lassen, ganz langsam. Sieht aus wie Milch mit einem hübschen Ombré-Effekt. Und am Ende ist da ganz viel Kaffee und Karamell. Lecker!

Brezelcookies2

Ich finde, die Cookies machen mit den Brezeln auch optisch etwas her. Und trotz, oder gerade wegen der gewagten Kombination haben sie uns sehr gut geschmeckt. Sogar meinem Liebsten, der ein sehr kritischer Cookies-Testesser ist. Ausprobieren lohnt sich!

Brezelcookies

Für einen Haufen Cookies:

125g Butter 60 weißer Zucker 40g brauner Roh-Rohrzucker 1 TL Vanille 200g Mehl 30g Salzbrezeln + 30g 25g Kartoffelchips 50g Milchschokolade 50g weiße Schokolade 40g weiche Karamellbonbons

Brezelcookies5

Kaffee-Karamell-Milch:

100ml starker Kaffee oder Espresso 2-3 EL Karamellsirup (oder ein anderer) 6 EL Milch +1 Glas 1/4 TL Zimt

Den Kaffee nach dem Kochen etwas abkühlen lassen (oder gleich kalten Kaffee vom Frühstück nehmen). Mit dem Sirup, 6 EL Milch und dem Zimt gut verrühren. In Eiswürfelförmchen füllen und gefrieren lassen, am besten über Nacht. Am nächsten Tag einige Eiswürfel, je nach gewünschtem Geschmack, in ein Glas kalte Milch geben. Ein wenig schmelzen lassen.

Brezelcookies4

Wenn ich die derzeitigen Temperaturen hier so sehe, bin ich mir sicher, dass es demnächst noch mehr Rezepte für heiße Tage geben wird. Und womit kühlt ihr euch so ab?

Brezelcookies3