Italienische Hackbällchen mit Mozzarella-Füllung

Wie ihr merkt, erhöhe ich hier vor Ostern noch mal die Schlagzahl – das liegt zum einen daran, dass mir zum thema Brunch einfach eine Menge einfällt. Zum anderen lest ihr schon heute wieder von mir, weil ich endlich mal wieder bei einem Blog-Event mitmache. Und was für eins! Es geht um Fleisch. Eigentlich nicht so besonders typisch für diesen Blog. Ich bin zwar keine Vegetarierin (mehr), koche aber eben oft sehr gern ohne Fleisch. Aaaaaber! Es geht um Hack. Und ich habe in den letzten Monaten eine ziemliche Vorliebe für Hack entwickelt. „Italienische Hackbällchen mit Mozzarella-Füllung“ weiterlesen

Herzhafte Käse-Curry-Waffeln mit allerlei Toppings

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Frohes neues Jahr, ihr Lieben. Jetzt starte auch ich in das Blogjahr 2017. Und es geht gleich ganz besonders lecker los. Wer hier regelmäßig mitliest, weiß mittlerweile, dass Waffeln für mich einfach immer gehen. Waffeln sind Essen für die Seele, leckeres Frühstück, tolle Nascherei auf Parties. Ich liebe sie einfach! Ich habe euch hier bereits einige meiner liebsten Waffel-Rezente gezeigt, zum Beispiel meine allerliebsten Joghurt-Zimt-Waffeln, die Schokowaffeln aus gesundem Emmer-Mehl, Marzipanwaffeln, einfache Buttermilch-Waffeln und Carrot Cake Waffeln. Was bisher auf dem Blog eindeutig zu kurz kam, sind herzhafte Waffeln. Und das ist in der Realität genau so, denn ich besitze zwar zwei Waffeleisen, die sehr regelmäßig in Benutzung sind, aber habe bisher nur ein einziges Mal eine herzhafte Variante gemacht.  „Herzhafte Käse-Curry-Waffeln mit allerlei Toppings“ weiterlesen

Vorweihnachtliches Käsefondue wie in Frankreich

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*Dieser Beitrag enthält Werbung für Tchibo.

Ich war während der Schulzeit ein paar Monate als Austauschschülerin in Frankreich. In einer kleinen, eingeschneiten Stadt zwischen Lyon und den Schweizer Alpen zur Weihnachtszeit. Kulinarisch war das ein Volltreffer und hat mich definitiv geprägt. Neben einigen Dingen, die ich nicht so sehr geschätzt habe (ständiges Austern-Essen vor und an Weihnachten), gab es sehr viel, dass großen Eindruck auf mich gemacht hat. Dazu gehörte die Art der Franzosen, jedes Essen zu etwas besonderem zu machen und ihre Fähigkeit zum absolutes Genuss.

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{Spätsommer-Fülle} Fenchel-Pasta mit Dill und Orange

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Der September ist ein Monat, in dem die Marktstände noch voll sind mit reifen, saisonalen Produkten unterschiedlichster Farben und Formen. Die Vielfalt ist riesig und man kann sich kaum entscheiden. Aber der September signalisiert auch bereits, dass diese Vielfalt in einigen Wochen wieder schwindet und die Herbst- und Wintersorten langsam übernehmen. Deswegen habe ich mir zum Ziel gesetzt, noch mal richtig Farbe auf den Teller zu bringen! Meine Inspiration dabei war der Fenchel, den ich im Moment so gern habe. Und da auch die Tomaten-Vielfalt gerade groß ist, habe ich ein paar aromatische, gelbe Tomaten mit dem Fenchel die Hauptrolle spielen lassen.  „{Spätsommer-Fülle} Fenchel-Pasta mit Dill und Orange“ weiterlesen

Schnelle Pizzarolle – Zum Abendessen, Picknick oder als Partyfood

Pizzarolle 5
Ihr Lieben, wie wäre es, wenn ihr euch dieses Wochenende mal Zeit nehmt, einen lieben Menschen zu überraschen? Egal ob Freund, Mutti, beste Freundin…Plant mal wieder etwas, das ihr lange nicht gemeinsam gemacht habt. Etwas Besonderes eben. Das könnte ein Kinoabend oder ein Museumsbesuch sein, aber bei diesem tollen Wetter möchte man eigentlich jeden Sonnenstrahl mitnehmen und konservieren. „Schnelle Pizzarolle – Zum Abendessen, Picknick oder als Partyfood“ weiterlesen

{Kulinarische Entdeckungsreise} Club Quesadillas und Grilled Chili Lime Corn

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*Werbung: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Tchibo entstanden.

Ihr Lieben, es geht mal wieder auf Kulinarische Entdeckungsreise! Heute gönnen wir uns ein richtig leckeres Dinner im American Style. Wir fliegen über den großen Teich. Es gibt Club Quesadillas mit Aprikosen-Salsa und gegrillte Maiskolben mit Chili Limetten Butter. Anschnallen bitte, die erste Mahlzeit wird nach dem Start hoch über den Wolken serviert. Es geht gleich los!  „{Kulinarische Entdeckungsreise} Club Quesadillas und Grilled Chili Lime Corn“ weiterlesen

Grilled Cheese Sandwich mit Zwiebelconfit

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Ihr Lieben, manchmal muss es einfach schnell gehen. Und ein Sandwich ist da genau richtig. Auch bei diesem Wetter, bei über 30 Grad, ist ein Sandwich eine gute Alternative, um satt zu werden. Heute zeige ich euch eine meiner liebsten Varianten.  „Grilled Cheese Sandwich mit Zwiebelconfit“ weiterlesen

{Sommerküche} Kräuterfocaccia mit Birnen

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Mit dem Frühling und Sommer kommt auch die Zeit, in der wir das Leben (hoffentlich, liebes Wetter!) nach draußen verlagern. Mal schnell ein Häppchen einpacken und ab in den Park. Die Freundin einladen und auf der Terasse bei einem Glas Wein schnacken. Den Picknickkorb füllen und ab an den Badesee. Ja, das mag noch ein paar Tage Monate hin sein, aber ich freue mich jetzt schon drauf. Und darum schadet es auch nicht, bereits ein paar gute Ideen zu sammeln, was denn alles als schnelles und eventuell auch transportfähiges Freiluftessen taugt.

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Wenn das Wetter gut ist, sollte es ja meistens schnell gehen, damit wir schnell wieder raus können. Essen muss man trotzdem, aber neben lecker eben auch schnell und auf die Hand, bitteschön. Ich habe heute mal das erste Rezept für dieses Jahr mitgebracht, und zwar aus einem besonderen Anlass. Beim Bloggeburtstag der lieben Stefanie vom Blog schmecktwohl., den ich sehr gern lese, hatte ich das Glück und habe das Buch „Vegetarische Sommerküche“ von Paul Ivic gewonnen. Kannte ich vorher gar nicht, aber die Vorstellung von Stefanie hörte sich wirklich gut an. Deswegen habe ich mich auch sehr auf das Buch gefreut. Dieses kam bei mir sehr schön verpackt und sogar mit einem lieben Gruß aus dem Verlagshaus Brandstätter an, das den Gewinn zur Verfügung gestellt hatte, toll! Und dann habe ich gleich das Büchlein mit Post-its versehen, wie immer. Ein neues Kochbuch zum ersten Mal durchblättern ist für mich wie Weihnachten…

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Schnell war klar, dass ich euch etwas aus dem Buch zeigen möchte. Und die Kräuterfocaccias mit Birnen und Gorgonzola waren sofort mein absoluter Favorit, was für eine himmlische Kombi…hier sind sie also!

Der Teig wird wunderbar fluffig und ich finde ihn mit Rosmarin und Thymian drin wirklich sehr sommerlich. Birne und Gorgonzola ist wohl eines der besten Paare seit Zitrone & Mohn, Schokolade & Fleur de Sel, Tomate & Basilikum. Sehr, sehr lecker! Und auf jeden Fall das perfekte Frühlings-/ Sommeressen. Die reine Arbeitszeit ist auch wirklich sehr kurz, und während der Teig geht, kann man ja noch ein bisschen die Nase in die Sonne halten. Transportfähig sind die Teilchen sicherlich auch, aber der größte Genuss sind sie sicher noch warm aus dem Ofen mit zerlaufenem Käse. Deswegen sind sie für mich eher ein Gericht zum Schlemmen auf der Terasse oder als leckere Beilage zum Grillen.

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Für 4 Focaccias (4 Portionen als Hauptgericht): 

15g frische Hefe (oder 3g Trockenhefe)
1 TL Zucker
5 EL Olivenöl
Meersalz
500g Weizenmehl
2 Zweige Rosmarin
2 Zweige Thymian
4 Birnen, reif aber nicht matschig
Saft von 1 Zitrone
80g Blauschimmelkäse (Gorgonzola)
Salz und Pfeffer
Öl für das Blech

Hefe in 300ml lauwarmem Wasser auflösen (für Trockenhefe: ebenfalls in das Wasser kurz einrühren, dann 2 Min. stehen lassen). Zucker, 2 EL Olivenöl, 1 Prs. Meersalz und das Mehl hinzufügen. Mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verkneten. Den Rosmarin und Thymian kurz abwaschen, trocken tupfen und fein hacken. Ebenfalls unter den Teig kneten. Diesen anschließend in vier Portionen teilen und zu Kugeln formen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zugedeckt gehen lassen, bis sie die doppelte große erreicht haben.

Die Birnen waschen, vom Kerngehäuse befreien und in Spalten schneiden. Die Birnenspalten mit dem Zitronensaft vermischen. Den Gorgonzola oder anderen Blauschimmelkäse in Würfel schneiden. Den Ofen auf 220°C* vorheizen. Jede Teigkugel ausrollen, sodass ein flacher Fladen entsteht (ich habe meine rund ausgerollt, wie eine kleine Pizza). Ein Backblech gut ölen und die Fladen nebeneinander darauf legen. Jeden Fladen dicht an dicht mit den Birnenspalten belegen. Das restliche Olivenöl darüber träufeln. Mit Salz und gemahlenem Pfeffer würzen und anschließend im Ofen ca. 20-25 Min. backen. Zwei Minuten vor Ende der Backzeit den Käse auf den Focaccias verteilen und schmelzen lassen.

* Backtemperatur: Ich habe die Focaccias nur bei 180°C gebacken, da ich noch etwas anderes im Ofen hatte. Sie waren trotzdem nach 25 Minuten durch und nur leicht gebräunt. Ich würde deshalb wieder eine niedrigere Temperatur nehmen. Wenn ihr euren Hefeteig dunkler und sehr knusprig mögt, solltet ihr euch an die oben empfohlene Temperatur halten.

Paul Ivic empfiehlt dazu Blattsalat oder im Ofen gegarte Kirschtomaten. Ich habe deswegen Rucolasalat mit Kirschtomaten gemacht und der hat super dazu geschmeckt.

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Carina

 

{Kulinarische Entdeckungsreise} Auf geht’s nach Israel!

Israelische Schiffchen1

Nachdem die liebe Lixie Pott von Photolixieous mir diese Woche schon eine Landesküche näher gebracht hat, von der ich bislang absolut GAR nichts wusste (Ghana), darf ich heute Reiseleiterin der großen Kulinarischen Entdeckungsreise 2.0 sein! Und ich nehme euch heute mit nach Israel. Bislang habe ich hier auf dem Blog noch nie israelisch gekocht. Ein Blick ins Internet ergab, dass sich das Angebot lecker klingender israelischer Gerichte dort auch sehr auf das Übliche beschränkt, nämlich Hummus, Challah und Rugalach. Deswegen kam ich nicht drum herum, eines meines liebsten Kochbücher zu Rate zu ziehen, nämlich „Jerusalem“ von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi. Dort bin ich dann natürlich wie immer fündig geworden – mit ein paar Abwandlungen.

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Ich habe 2010 zwei Wochen in Israel verbracht und fand, dass es ein wunderschönes Land ist! Ich verbrachte jeweils einige Tage in Jerusalem und Tel Aviv, aber auch einen Tag in Ramallah. Neben der wunderbaren Landschaft und den tollen kulturellen Sehenswürdigkeiten habe ich besonders das Essen in guter Erinnerung behalten. Israel hat eine Landesküche, die die tollsten Einflüsse aus dem Nahen Osten mit mediterranen Einflüssen kombiniert. Natürlich gibt es daneben noch sehr viele Gerichte, die die jüdischen Einwanderer aus aller Welt mitgebracht haben – russische, äthiopische und viele mehr.

Israelische Schiffchen3

Am liebsten an der Esskultur mag ich die Mezze! Wie im ganzen Nahen Osten versteht man darunter das Teilen vieler, kleiner Vorspeisen an einem Tisch. Darunter sind oftmals Brot, Hummus, Baba Ghanoush und Salat aus Tomate, Gurke und Petersilie oder Tabouleh. Meistens habe ich mich an den Mezze so satt gegessen, dass ein Hauptgericht überflüssig wurde. Und Hummus – den gab es wirklich morgens, mittags und abends. Und seitdem liebe ich ihn! Ein bisschen frisches Fladenbrot und leckere, reife Tomaten dazu, perfekt ist das tollste Essen, egal zu welcher Tageszeit! Aber euch heute Hummus aufzutischen, das wäre vielleicht ein wenig langweilig geworden.

Israelische Schiffchen2

Stattdessen habe ich etwas Süßes und etwas Herzhaftes mitgebracht. Als herzhaften Snack gibt es „Arachuli Khachapuri“. Der Name ist unaussprechbar und kaum zu merken, also habe ich sie einfach für mich wegen ihrer Form „Israelische Schiffchen“ getauft. Trotz des schwierigen Namens lohnt sich die Zubereitung, denn sie sind sehr lecker und können mit allen gefüllt werden, was euch gefällt. Eine häufige Variante sind irgendein Käse und ganze Eier. Ottolenghi schlägt Halloumi und Ei vor. Ich habe das Ei weggelassen und stattdessen etwas Creme Fraiche, Feta, Halloumi und frische Kräuter verwendet. Ziegenkäse wäre sich auch super, oder Paprika. Die Schiffchen sollten am Backtag gegessen werden und sind mit grünem Salat eine tolle leichte Mahlzeit oder lassen sich auch schön transportieren. Bitte lasst euch nicht von der langen Anleitung abschrecken, sie ist recht detailliert und die Zubereitung ist wirklich einfach! Sie braucht nur ein wenig Zeit…

Tahini Kekse

Als süßen Nachtisch bringe ich euch ein paar süße, mürbe Tahini-Plätzchen mit! Auf Instagram haben viele von euch sie für Schneeflöckchen gehalten, aber die gibt es anscheinend auch in israelischer Variante! Und sie sind richtig gut. Tahini ist eine Sesampaste, die in der Region überall (vor allem für Desserts) verwendet wird und auch hervorragend zu herzhaften Gerichten passt. Ottolenghi nennt sie die „israelische Erdnussbutter“. Ich habe Tahini seit einiger Zeit so richtig für mich entdeckt und nehme sie zum Beispiel gern für Dips, Gebäck, Gemüsepfannen und noch viel mehr. Solltet ihr sie noch nicht kennen, dann probiert sie unbedingt mal aus! Hier habe ich zum Beispiel ein altes Rezept damit verbloggt, den Dip essen wir immer noch sehr gern und häufig!

Nach dem Backen werden die Tahini-Kekse noch in einer Puderzucker-Zimt-Mischung gewälzt. Mit einem frischen Minztee mit Honig (oder auch zum Kaffee) sind sie absolut spitze und man bekommt gleich ein bisschen 1001-Nacht-Feeling! Jetzt aber schnell zu den Rezepten.

Israelische Schiffchen

Arachuli Khachapuri (oder „Israelische Schiffchen“), 6 Stück:

Teig:
250g Mehl
1 1/2 TL Trockenhefe
1 Ei (verquirlt)
110g griechischer Joghurt
1/2 TL Salz

Füllung:
60g Feta
60g Creme Fraiche
1 Zweig frischer Thymian
etwas frische Petersilie
1/4 Bund Lauchzwiebeln
40g Halloumi
Salz + Pfeffer
optional: Sumach und/ oder Zatar

Das Mehl in eine Schüssel sieben, die Hefe untermischen. In der Mitte eine Mulde formen und eine Hälfte des verquirlten Eis, den Joghurt und 60ml lauwarmes Wasser dazugeben. Das Salz am Rand verteilen und mit einem Löffel ein Wenig Mehl vom Rand wie einen kleinen Vorteig unter die Flüssigkeit mischen. 10 Minuten stehen lassen. Dann das Ganze vermengen. Der Teig ist zunächst noch recht trocken, lässt sich aber mit ein paar Minuten kneten glatt verarbeiten. Nur wenn er nach ein paar Minuten noch bröckelt, ein wenig mehr Wasser hinzufügen. Anschließend wieder in die Schüssel legen und abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 1/2 Stunden gehen lassen. Ich stelle dafür meinen Backofen auf die niedrigste Stufe (35 °C) und lasse die Metallschüssel darin stehen. Wenn sich das Volumen etwa verdoppelt hat, nochmal kurz durchkneten. Den Teig in sechs Portionen teilen und zu Kugeln formen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit die Zutaten für die Füllung vermischen: Den Halloumi dafür in sehr kleine Würfel schneiden, die frischen Kräuter hacken. 1 TL Thymian beiseite legen. Sumach bekommt man zum Beispiel beim Türken. Ein Rezept für eine Zatar-Gewürzmischung findet ihr hier. Den Backofen auf 220 °C vorheizen und ein Blech vorwärmen. Die Teigkugeln ausrollen. Einen guten Esslöffel Füllung auf jede Portion geben und zu den rechten und linken Ende verstreichen. Die Seiten anheben und die Enden gut zusammendrücken, damit sie beim Backen nicht auseinandergehen. Die Schiffchen mit dem restlichen Ei bepinseln. Mit dem restlichen Thymian bestreuen. Das Blech aus dem Ofen nehmen, die Teilchen auf Backpapier darauf legen und etwa 20 Minuten backen. Sie sollten etwas gebräunt sein. Die Schiffchen mit Olivenöl besträufelt servieren.

Tahini Kekse1

Tahini-Plätzchen, ca. 35-40 Stück: 

130g Zucker
150 weiche Butter
110g helle Tahini-Pasta (z.B. aus dem Bioladen)
1/2 Pck. Vanillezucker
40g Sahne
270g Mehl
2 EL Puderzucker
1 TL Zimt

Den Backofen auf 200 °c vorheizen. Mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine erst mal den Zucker und die Butter hell und cremig rühren. Dann während des Rührens Tahini, Vanillezucker und Sahne dazugeben. Das Mehl zum Schluss ca. 1 Minute unterrühren. Den Teig danach auf der Arbeitsfläche noch durchkneten, bis er glatt ist. Er ist recht weiß, sollte aber nicht zu doll kleben. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Kleine Portionen des Teigs zwischen den Händen zu Kugeln rollen, diese auf das Backblech setzen und mit einer Gabel etwas flach drücken. Zwischen den Plätzchen sollte etwas Abstand sein. Im vorgeheizten Ofen ca. 15-17 Min backen und auskühlen lassen. Zimt und Puderzucker vermischen und über die noch warmen Plätzchen sieben. Das Gebäck kann luftdicht verschlossen ca. 10 Tage aufbewahrt werden.

Mein Teig enthält etwas mehr Sahne als im Original-Rezept. Außerdem wird dort der Zimt schon vor dem Backen auf die Plätzchen gegeben, der Puderzucker wird weggelassen. Macht es einfach, wie ihr mögt!

Tahini Kekse2

Ich hoffe, mein kulinarischer Israel-Ausflug hat euch gefallen. Und bald geht es schon weiter bei Nadine von Sweet Pie. Lasst euch überraschen, in welches Land sie uns mitnimmt!

Carina

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{Five a month} Mediterrane Schnecken

Herzhafte Schnecken2

Es geht wieder los, am 25. ist „Five a month“-Zeit! Dieses mal ist ein wenig besonders, denn sonst gibt es von uns fünf Mädels jeden Monat Süßes zu sehen. Heute ist allerdings komplett den herzhaften Leckereien gewidmet. Deswegen waren die vorgegebenen Zutaten Käse, Tomate, Lauchzwiebeln und Knoblauch. Das ist schon einmal eine vielversprechende Kombi, wie ich fand. Ihr wundert euch nun vielleicht, warum dieses Mal nur vier Zutaten vorgegeben waren. Die liebe Rebecca hat eine Runde ausgesetzt, und zwar aus gutem Grund. Sie ist den ganzen Januar in Neuseeland unterwegs – Neid!! Ich hoffe, es gibt davon später noch ein paar Bilder zu sehen und verstehe vollkommen, dass dafür unsere kleine Bäckerei-Challenge einmal zurückstecken muss.

Herzhafte Schnecken

Wie gesagt, die Zutatenkombi hat dieses Mal viel Spielraum gelassen. Am Ende bin ich bei herzhaften Hefeschnecken gelandet, lecker! Sie sind mediterran gefüllt mit einer Tomatenpaste. Wir haben sie an einem faulen Wochenendtag warm aus dem Ofen mit einem schönen Salat genossen. Als leichtes Essen kann ich sie deswegen weiterempfehlen – lecker!

Herhafte Schnecken3

Hefeteig geht bei mir irgendwie immer, ich finde, das hat etwas meditatives. Und ich freue mich jedes Mal, wenn er wächst – auch wenn ich zum Glück noch nie zu denen gehört habe, die mit Hefeteig auf Kriegsfuß waren. Und eine Schneckenform macht doch jedes Gebäck noch ein bisschen hübscher, oder? Man könnte diese Schnecken sicher auch in Zupfbrot- oder anderer Form backen, aber nun ja…Schnecken fetzen.

Herhafte Schnecken4

Für eine Springform (20-24cm): 

250ml lauwarmes Wasser
1/2 Tütchen Trockenhefe
2 EL Olivenöl
1 Prs. Zucker
350g Mehl
(bei mir: 280g Weizen- und 70g Weizenvollkornmehl)
1 TL Salz
je 1 TL Oregano und Basilikum

30g ger. Parmesan
1/2 Bund Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
5 getr. Tomatenfilets in Öl
80g Feta
2 EL Creme fraiche
Salz, Pfeffer

Die Hefe in das lauwarme Wasser leicht einrühren, Öl und Zucker dazugeben und 5 Minuten stehen lassen. Das Mehl mit Salz und Gewürzen in einer großen Schüssel vermischen. Die Hefemischung darunter kneten, bis ein homogener Teig entsteht. Dann den Teig an einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich habe ihn bei 40°C im Backofen stehen lassen.

Derweil die Tomatenfilets kurz abtropfen, in grobe Würfel schneiden und mit Feta und Creme fraiche in einen Multizerkleinerer geben. Die Knoblauchzehe dazupressen und alles zu einer Creme zerkleinern. Den geriebenen Parmesan und die in Ringe geschnittenen Lauchzwiebeln unterrühren. Die Creme sollte die Konsistenz eines Kräuterquarks haben und gut streichbar sein. Falls sie zu fest wird, sollte ein kleiner Schuss Milch oder 1 EL Joghurt die gewünschte Konsistenz herbeiführen.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck von ca. 1cm Dicke ausrollen. Das Rechteck komplett mit der Tomatenpaste bestreichen und dann mit Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum (oder was euch sonst noch gefällt) würzen. Das Rechteck auf der schmaleren Seite in 8 etwa gleich breite Streifen schneiden. Die Sprinform mit etwas Olivenöl auspinseln. Jeden Streifen zu einer Schnecke aufrollen und die Schnecken mit ein wenig Abstand in die Form setzen. Die Abstände sind kein Problem, da der Teig noch gehen soll. Dann die Form mit einem Geschirrhandtuch abdecken und wiederum ca. 30-45 Min an einem warmen Ort gehen lassen. Danach bei 175°C ca. 30-35 Min. backen, bis die Schnecken zart gebräunt sind. Am besten noch warm aufessen.

Herzhafte Schnecken1

Ich bin schon ganz gespannt, was die anderen Mädels aus diesem tollen Thema gemacht haben! Klickt doch auch mal zu Julia, Laura und Tanja rüber!

Lasst es euch schmecken!

Carina ❤

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