Funfetti Cookies – Bunt darf es sein!

Cookies mit einer Extra-Ladung bunter Streusel versüßen mir das Wochenende. Chewy und der perfekte süße Snack.

Manchmal muss es eben bunt sein. Streusel sind zwar nicht gesund, aber machen irgendwie glücklich. Dazu muss es nicht mal Karneval oder ein Kindergeburtstag sein – ein gemütlicher Sonntag und die Vorfreude auf eine Tasse Kaffee reichen auch aus, um es farblich mal krachen zu lassen. Und eure Kollegen freuen sich Montagmorgen sicher auch über diese Funfetti Cookies, die gleich gute Laune machen. Sie werden gerade so lange gebacken, dass sie an den Rändern knusprig und innen noch schön chewy und weich sind. Herrlich!  „Funfetti Cookies – Bunt darf es sein!“ weiterlesen

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Hamantaschen

Hamantaschen sind ein jüdischer Klassiker und deswegen gibt es sie auch in New York überall. So unscheinbar sie sind, so klar war mir nach dem Probieren sofort: Die werden nachgebacken! Und hier ist das Rezept.

Dies ist ein besonderer Post für mich, denn ist wird wahrscheinlich das einzige Rezept bleiben, den ich sowohl in New York fotografiert als auch verbloggt habe. Zum einen arbeite ich viel und nutze die Zeit am Wochenende lieber für Erkundungstouren. Zum anderen gibt es eine solche Vielfalt an Restaurants, Cafés und Bäckereien, dass ich das einfach für diese kurze Zeit ausnutzen möchte. Das heißt: Weniger selbst kochen und backen. Aber neulich Abend hat es mich nach fast zwei Monaten gepackt und ich musste mal wieder etwas für den Blog machen. „Hamantaschen“ weiterlesen

Mandel-Zitronen-Wölkchen – Köstliche Plätzchen mit Marzipan

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Es tobt ja in Deutschland ein Streit zwischen den Regionen, der da heißt: Christkind oder Weihnachtsmann? Wie der Weißwurst-Äquator gräbt sich die Trennlinie durch das Land. Und jeder Anhänger der einen Fraktion hat kein Verständnis für die andere…nun ja. So schlimm ist es zum Glück nicht. Aber wir alle sind wohl im Glauben an das eine oder das andere aufgewachsen. Bei mir war es der Weihnachtsmann. Der kam jedes Jahr zu uns nach Hause.  „Mandel-Zitronen-Wölkchen – Köstliche Plätzchen mit Marzipan“ weiterlesen

Gefüllte Lebkuchenherzen – Ein Klassiker zum Nikolaus

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Wer kennt nicht die gefüllten Lebkuchen-Herzen mit Schokoladen-Überzug aus dem Supermarkt? Sie sind wohl einer der Klassiker auf dem Plätzchen-Teller. Ich habe mich mal an einer eigenen Version probiert, die der Gekauften garantiert in nichts nachsteht.

„Gefüllte Lebkuchenherzen – Ein Klassiker zum Nikolaus“ weiterlesen

Marzipan and Sea Salt Mandel Bread und ein neuer Buchliebling

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Das Marzipan Sea Salt Mandel Bread eignet sich genau so gut ganzjährig zum Kaffee, wie auch als neue Plätzchenvariation in der nahenden Weihnachtsbäckerei. Eigentlich könnte es auch „Marzipan Chocolate Chip Cantuccini“ heißen, denn es ist nichts anderes als diese italienische Spezialität mit einem neuen Twist.

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{Sunday Love} Pecan Peanut Cookies

Pecan Erdnuss Cookies4

Ihr Lieben, hier gab es wirklich lange keine Cookies mehr! Das schreit nach einem Blech. Eigentlich ist dieses Rezept mal wieder ganz spontan entstanden. Die Cookies wurden aber so lecker, dass ich es unbedingt mit euch teilen musste.

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Pecannüsse sind in Gebäck neben Walnüssen meine liebsten Nüsse. Sie machen alles etwas edler und besonderer, wie ich finde. Ihr könnt aber auch Walnüsse nehmen (Pecans sind erschreckend teuer!). Ich habe außerdem noch Peanut Chips in den Teig getan, die ich mir aus den USA mitgebracht hatte. Wer keinen Ami-Laden um die Ecke hat, nimmt am besten einfach Chocolate Chips. Beides schmeckt klasse.

Pecan Erdnuss Cookies2

Und was macht ihr mit dem Sonntag heute? Ich werde heute einen kleinen Flohmarkt-Bummel machen. Wer weiß, vielleicht ist es ja bald schon knackig kalt? Und vorher gibt es ein tolles Frühstück mit der Familie, denn ich bin mal wieder Zuhause und das muss zelebriert werden. Gute Aussichten also. Ich decke dann mal den Tisch. Euch einen wunderbaren Sonntag!

Pecan Erdnuss Cookies1

And now in English:

When did I post the last cookies here on Raspberrysue? It’s been a loooong time. So here we go, baking cookies. This recipe I created spontaneously, becauce I had some pecans left and I wanted to use the peanut butter chips I bought in NYC this May. The roasted pecans are so yummy in these cookies…but if you don’t want to use them (in Germany they are quite expensive) use walnuts instead. If you don’t have peanut butter chips on hand, use chocolate chips. They will make a mouthwatering cookie, too. 

Its Sunday, folks. What are you going to do with your day? I am going to have a good Sunday breakfast and then visit a flea market in the neighborhood. Who knows, when autumn will get crispy cold? Have a nice Sunday! 

Pecan Erdnuss Cookies

Für 12 Cookies / for 12 cookies:

100g Pecannüsse – 100g pecan nuts
180g Butter – 180g butter
1 Ei – 1 egg
4 EL Zucker – 4 tbsp. sugar
1 Pck. Vanillezucker – 1 tbsp. vanilla sugar
1 Prs. Salz – 1 pinch of salt
1 TL Backpulver – 1 tsp. baking powder
6 EL geh. EL Mehl – 6 heaped tbsp. flour
1 TL Zimt – 1 tsp. cinnamon

3 EL Erdnuss- oder Schokotropen – 3 tbsp. peanut or chocolate chips

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Pecans auf einem Backblech 5 Minuten im Ofen rösten. Den Ofen auf 200°C hoch stellen. Weiche Butter, Ei, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Salz, Mehl, Zimt und Backpulver vermischen und zugeben. Pecans hacken und mit den Erdnuss- oder Schokotropfen untermischen. Den Teig mit Frischhaltefolie bedeckt für mind. 30 Min in den Kühlschrank geben. Anschließend 12 Kugeln formen, auf ein Blech setzen und etwas platt drücken. 10-12 Minuten backen, bis die Enden goldbraun sind, auskühlen lassen.

English Instructions:

Pre-heat oven to 180°C. Place pecans on a baking tray and roast for 5 minutes in the oven. Increase temperature to 200°C. Cream softened butter, egg, sugar and vanilla sugar. Mix flour, salt, cinnamon, baking powder and add to butter mix. Chop pecans and add to dough, together with peanut or choc chips. Cover dough with cling film and let it rest in the fridge for at least 30 min. Then form 12 balls and set on the baking tray. Flatten and bake for 10-12 minutes until the edges are golden-brown and let it cool.

Pecan Erdnuss Cookies3

Carina

Blitzschneller No-Bake Cheesecake mit Hobbit-Kruste

No Bake Cheesecake1

Kennt ihr Hobbits? Gibt es überhaupt jemanden, der sie nicht kennt? Diese knusprigen, nahrhaften Haferflockenkekse waren in meinem Freundeskreis in den letzten Jahren auf dem Gymnasium ein All-Time-Favorite. In der Freistunde zog meistens einer eine Packung hervor und dann war sie auch schon aufgegessen. Ich mag die Knusperdinger immer noch ziemlich gern. Es wurde also höchste Zeit sie mal in einem Kuchen zu verbacken.

No Bake Cheesecake5

Das Rezept für diesen No-Bake Cheesecake habe ich schon im letzten Jahr mal bei Martha Steward gefunden (nur die Füllung ist von dort übernommen). Es hat mich sofort begeistert, denn er hörte sich grandios einfach und lecker an. Und einfach war er wirklich! Insgesamt hat er mich 20 Minuten gekostet und wanderte dann zum Kühlen in den Froster, bis er abends mit zur Grillparty durfte. Das nenne ich mal einfach. No Bake Cheesecake2Achja, und zum Geschmack: ultra-cremig, karamellig durch die gezuckerte Kondensmilch, erfrischend (wenn man auch nicht gerade „leicht“ dazu sagen kann…). Der Boden ist schön bissfest und durch die Haferflockenkekse auch mal was anderes als ein normaler Mürbeteig. Ich habe den Cheesecake mit einer fruchtigen Kirschsauce serviert (Rezept hier). Ihr könnt z.B. auch Beeren für die Sauce nehmen. Mit Lemon Curd stelle ich ihn mit auch großartig vor. Sommer vom Feinsten…

Zur Info: Wie ihr auf den Bildern auch teilweise erkennen könnt, wird dieser Cheesecake nicht so fest, wie andere Kühlschrankkuchen. Das ist aber in Ordnung so. Ich sehe ihn mit etwas Fruchtsauce eher wie ein köstliches Dessert. Er verläuft ein wenig auf dem Teller, ähnlich wie ein Tiramisu. Wer das nicht mag, kann ihn auch vor dem Servieren 1 Stunde in den Tiefkühler stellen. Dann wird er noch erfrischender.

No Bake Cheesecake3

And now in English:

Do you know hobbits, these crunchy oat cookies? In high school, we always ate them in breaks between classes. Everyone loved them and I still like them a lot. Time to dedicate them a recipe! If you cannot buy them in your country, just substitute any other oat cookies. I found the recipe some time ago at Martha Steward, then invented my own crust with it. I liked the recipe right away because it sounded so delicious and easy at the same time. It took me only 20 minutes to make it and the result was sooo yummy! Creamy, like caramel and fresh (even if not very light…). I made some cherry sauce (Recipe) for serving. You could also serve it with a berry sauce, fresh fruit or lemon curd. Summer at it’s best!

No Bake Cheesecake

Für eine 20cm-Springform / for a 20cm baking pan:

80g Hobbits-Kekse (Haferflockenkekse) – 80g crunchy oat cookies (e.g. „Hobbits“)
80g Vollkorn-Butterkekse – 80g whole wheat cookies
50g Butter, geschmolzen – 50g butter, melted
2 Packungen Frischkäse – 2 packages cream cheese
1 Dose gezuckerte Kondensmilch – 1 can sweetened condensed milk
60ml Zitronensaft – 60ml lemon juice
1 TL Vanilleextrakt – 1 tsp. vanilla extract

Die beiden Kekssorten fein zerkrümeln, das geht sehr gut in einem Multi-Zerkleinerer. Mit der geschmolzenen Butter mischen und in die 20cm-Form drücken. Dabei einen kleinen Rand hochziehen. Im Kühlschrank mind. 10 Min. stehen lassen. Für die Füllung den Frischkäse cremig rühren, gesüßte Kondensmilch, Zitronensaft und Vanilleextrakt einrühren. Die Füllung auf den Boden geben und glatt streichen. Bis zum Servieren kalt stellen.

English Instructions:

Crush the cookies, e.g. in a food processor. Add melted butter and press crumb mix into the baking pan, spreading it 2-3cm up the side. Chill in the freezer for at least 10 min. For the filling, beat cream cheese until smooth. Add sweetened condensed milk, lemon juice and vanilla, blend until well combined. Fill into the crust and chill until serving.

Carina

No Bake Cheesecake4

{Kulinarische Entdeckungsreise} Auf geht’s nach Israel!

Israelische Schiffchen1

Nachdem die liebe Lixie Pott von Photolixieous mir diese Woche schon eine Landesküche näher gebracht hat, von der ich bislang absolut GAR nichts wusste (Ghana), darf ich heute Reiseleiterin der großen Kulinarischen Entdeckungsreise 2.0 sein! Und ich nehme euch heute mit nach Israel. Bislang habe ich hier auf dem Blog noch nie israelisch gekocht. Ein Blick ins Internet ergab, dass sich das Angebot lecker klingender israelischer Gerichte dort auch sehr auf das Übliche beschränkt, nämlich Hummus, Challah und Rugalach. Deswegen kam ich nicht drum herum, eines meines liebsten Kochbücher zu Rate zu ziehen, nämlich „Jerusalem“ von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi. Dort bin ich dann natürlich wie immer fündig geworden – mit ein paar Abwandlungen.

Tahini Kekse3

Ich habe 2010 zwei Wochen in Israel verbracht und fand, dass es ein wunderschönes Land ist! Ich verbrachte jeweils einige Tage in Jerusalem und Tel Aviv, aber auch einen Tag in Ramallah. Neben der wunderbaren Landschaft und den tollen kulturellen Sehenswürdigkeiten habe ich besonders das Essen in guter Erinnerung behalten. Israel hat eine Landesküche, die die tollsten Einflüsse aus dem Nahen Osten mit mediterranen Einflüssen kombiniert. Natürlich gibt es daneben noch sehr viele Gerichte, die die jüdischen Einwanderer aus aller Welt mitgebracht haben – russische, äthiopische und viele mehr.

Israelische Schiffchen3

Am liebsten an der Esskultur mag ich die Mezze! Wie im ganzen Nahen Osten versteht man darunter das Teilen vieler, kleiner Vorspeisen an einem Tisch. Darunter sind oftmals Brot, Hummus, Baba Ghanoush und Salat aus Tomate, Gurke und Petersilie oder Tabouleh. Meistens habe ich mich an den Mezze so satt gegessen, dass ein Hauptgericht überflüssig wurde. Und Hummus – den gab es wirklich morgens, mittags und abends. Und seitdem liebe ich ihn! Ein bisschen frisches Fladenbrot und leckere, reife Tomaten dazu, perfekt ist das tollste Essen, egal zu welcher Tageszeit! Aber euch heute Hummus aufzutischen, das wäre vielleicht ein wenig langweilig geworden.

Israelische Schiffchen2

Stattdessen habe ich etwas Süßes und etwas Herzhaftes mitgebracht. Als herzhaften Snack gibt es „Arachuli Khachapuri“. Der Name ist unaussprechbar und kaum zu merken, also habe ich sie einfach für mich wegen ihrer Form „Israelische Schiffchen“ getauft. Trotz des schwierigen Namens lohnt sich die Zubereitung, denn sie sind sehr lecker und können mit allen gefüllt werden, was euch gefällt. Eine häufige Variante sind irgendein Käse und ganze Eier. Ottolenghi schlägt Halloumi und Ei vor. Ich habe das Ei weggelassen und stattdessen etwas Creme Fraiche, Feta, Halloumi und frische Kräuter verwendet. Ziegenkäse wäre sich auch super, oder Paprika. Die Schiffchen sollten am Backtag gegessen werden und sind mit grünem Salat eine tolle leichte Mahlzeit oder lassen sich auch schön transportieren. Bitte lasst euch nicht von der langen Anleitung abschrecken, sie ist recht detailliert und die Zubereitung ist wirklich einfach! Sie braucht nur ein wenig Zeit…

Tahini Kekse

Als süßen Nachtisch bringe ich euch ein paar süße, mürbe Tahini-Plätzchen mit! Auf Instagram haben viele von euch sie für Schneeflöckchen gehalten, aber die gibt es anscheinend auch in israelischer Variante! Und sie sind richtig gut. Tahini ist eine Sesampaste, die in der Region überall (vor allem für Desserts) verwendet wird und auch hervorragend zu herzhaften Gerichten passt. Ottolenghi nennt sie die „israelische Erdnussbutter“. Ich habe Tahini seit einiger Zeit so richtig für mich entdeckt und nehme sie zum Beispiel gern für Dips, Gebäck, Gemüsepfannen und noch viel mehr. Solltet ihr sie noch nicht kennen, dann probiert sie unbedingt mal aus! Hier habe ich zum Beispiel ein altes Rezept damit verbloggt, den Dip essen wir immer noch sehr gern und häufig!

Nach dem Backen werden die Tahini-Kekse noch in einer Puderzucker-Zimt-Mischung gewälzt. Mit einem frischen Minztee mit Honig (oder auch zum Kaffee) sind sie absolut spitze und man bekommt gleich ein bisschen 1001-Nacht-Feeling! Jetzt aber schnell zu den Rezepten.

Israelische Schiffchen

Arachuli Khachapuri (oder „Israelische Schiffchen“), 6 Stück:

Teig:
250g Mehl
1 1/2 TL Trockenhefe
1 Ei (verquirlt)
110g griechischer Joghurt
1/2 TL Salz

Füllung:
60g Feta
60g Creme Fraiche
1 Zweig frischer Thymian
etwas frische Petersilie
1/4 Bund Lauchzwiebeln
40g Halloumi
Salz + Pfeffer
optional: Sumach und/ oder Zatar

Das Mehl in eine Schüssel sieben, die Hefe untermischen. In der Mitte eine Mulde formen und eine Hälfte des verquirlten Eis, den Joghurt und 60ml lauwarmes Wasser dazugeben. Das Salz am Rand verteilen und mit einem Löffel ein Wenig Mehl vom Rand wie einen kleinen Vorteig unter die Flüssigkeit mischen. 10 Minuten stehen lassen. Dann das Ganze vermengen. Der Teig ist zunächst noch recht trocken, lässt sich aber mit ein paar Minuten kneten glatt verarbeiten. Nur wenn er nach ein paar Minuten noch bröckelt, ein wenig mehr Wasser hinzufügen. Anschließend wieder in die Schüssel legen und abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 1/2 Stunden gehen lassen. Ich stelle dafür meinen Backofen auf die niedrigste Stufe (35 °C) und lasse die Metallschüssel darin stehen. Wenn sich das Volumen etwa verdoppelt hat, nochmal kurz durchkneten. Den Teig in sechs Portionen teilen und zu Kugeln formen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit die Zutaten für die Füllung vermischen: Den Halloumi dafür in sehr kleine Würfel schneiden, die frischen Kräuter hacken. 1 TL Thymian beiseite legen. Sumach bekommt man zum Beispiel beim Türken. Ein Rezept für eine Zatar-Gewürzmischung findet ihr hier. Den Backofen auf 220 °C vorheizen und ein Blech vorwärmen. Die Teigkugeln ausrollen. Einen guten Esslöffel Füllung auf jede Portion geben und zu den rechten und linken Ende verstreichen. Die Seiten anheben und die Enden gut zusammendrücken, damit sie beim Backen nicht auseinandergehen. Die Schiffchen mit dem restlichen Ei bepinseln. Mit dem restlichen Thymian bestreuen. Das Blech aus dem Ofen nehmen, die Teilchen auf Backpapier darauf legen und etwa 20 Minuten backen. Sie sollten etwas gebräunt sein. Die Schiffchen mit Olivenöl besträufelt servieren.

Tahini Kekse1

Tahini-Plätzchen, ca. 35-40 Stück: 

130g Zucker
150 weiche Butter
110g helle Tahini-Pasta (z.B. aus dem Bioladen)
1/2 Pck. Vanillezucker
40g Sahne
270g Mehl
2 EL Puderzucker
1 TL Zimt

Den Backofen auf 200 °c vorheizen. Mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine erst mal den Zucker und die Butter hell und cremig rühren. Dann während des Rührens Tahini, Vanillezucker und Sahne dazugeben. Das Mehl zum Schluss ca. 1 Minute unterrühren. Den Teig danach auf der Arbeitsfläche noch durchkneten, bis er glatt ist. Er ist recht weiß, sollte aber nicht zu doll kleben. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Kleine Portionen des Teigs zwischen den Händen zu Kugeln rollen, diese auf das Backblech setzen und mit einer Gabel etwas flach drücken. Zwischen den Plätzchen sollte etwas Abstand sein. Im vorgeheizten Ofen ca. 15-17 Min backen und auskühlen lassen. Zimt und Puderzucker vermischen und über die noch warmen Plätzchen sieben. Das Gebäck kann luftdicht verschlossen ca. 10 Tage aufbewahrt werden.

Mein Teig enthält etwas mehr Sahne als im Original-Rezept. Außerdem wird dort der Zimt schon vor dem Backen auf die Plätzchen gegeben, der Puderzucker wird weggelassen. Macht es einfach, wie ihr mögt!

Tahini Kekse2

Ich hoffe, mein kulinarischer Israel-Ausflug hat euch gefallen. Und bald geht es schon weiter bei Nadine von Sweet Pie. Lasst euch überraschen, in welches Land sie uns mitnimmt!

Carina

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{Scandinavian Bakery} Finnische Joulutorttu oder Windmühlenkekse

Joulutorttu5Habt ihr auch eine imaginäre Liste von Traumreisezielen, die ihr stetig fortführt? Ich habe das Glück, dass ich bereits recht viele Länder sehen durfte, manche davon auch keine typischen Urlaubsziele. Aus jedem Land nimmt man Erfahrungen, Erlebnisse und (wichtig für einen Foodie) Geschmäcker und Inspirationen mit.

Einer meiner größten Reiseträume geht wohl in diesem Jahr endlich, endlich in Erfüllung: New York! Das wäre wirklich soooo toll. Meine Liste ist ansonsten ziemlich lang und ich kann nicht alle Ziele  begründen. Das ist mehr eine Mischung aus Erzählungen, Bildern die ich gesehen habe, Bauchgefühl…

JoulutorttuAuf der Liste stehen zum Beispiel noch ganz oben: Vietnam, Ecuador, Kanada, Island, Portugal…und Finnland! Zu Finnland habe ich noch gar keine so genaue Vorstellung, aber ich mag Skandinavien unglaublich gern. Die finnische Sprache ist/ klingt supercool. Ich liebe die drolligen kleinen Mumins von der Tasse auf dem oberen Bild, wer kennt sie? Außerdem war eine gute Freundin von mir längere Zeit in Finnland und hat auch viel Tolles und Interessantes erzählt. Die Freundin war es dann auch, die bei mir eine Sweet Paul  Ausgabe (Winter 2013) durchblätterte und auf dieses fabelhafte Gebäck mit dem lustigen Namen „Joulutorttu“ stieß. Das kannte sie aus Finnland und ich hatte einen Backauftrag.

Joulutorttu6

Ich habe ihr dann zu ihrem Geburtstag eine Ladung Joulutorttu gebacken. Davor war ich selbst gar nicht so neugierig auf das Gebäck, aber als es da so duftend und in seiner hübschen Windmühlenform aus dem Ofen kam…himmlisch! Der Teig schmeckt durch die Zugabe von Sahne und Frischkäse so anders, und unglaublich gut. Das müsst ihr unbedingt probieren!

Joulutorttu heißt übrigens nichts anderes als „Weihnachtskuchen“. Das habe ich aber erst nach dem Backen recherchiert. Hmmm, naja, Weihnachten ist vorbei. Ich finde aber, die kann man das ganze Jahr essen. Man sollte sogar! Hier werden Joulutorttu jetzt auf jeden Fall regelmäßig in den sonntäglichen (und montäglichen,  dienstäglichen…) Speiseplan integriert, mhmmm!

Joulutorttu2Ich habe für die marmeladige Mitte einen Klecks…was wohl?..Himbeermarmelade genommen. Noch originaler wird es laut meiner Internetrecherche mit Pflaumenmus. Die Windmühlenform erinnert an kleine Basteleien im Kindergarten. Ist super einfach, aber sieht toll aus. Vielleicht meine neue Lieblinskeksform. Und auf jeden Fall eine neue Sorte Lieblingskekse!

Joulutorttu3

Für eine Ladung Joulutorttu (ca. 12 Stück):

240g Mehl
120g weiche Butter
1/2 TL Salz
1 Eigelb
120g Frischkäse
100g Sahne
etwas Marmelade zum Füllen
Puderzucker

Die ersten sechs Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zügig verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt dann ca. 2-3 Stunden im Kühlschrank lagern. Anschließend den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Teig portionsweise auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und Quadrate von ca. 9cm Seitenlänge ausschneiden. Die Quadrate nun von den Spitzen mit einem Messer jeweils ein paar cm zur Mitte hin einschneiden. Einen Klecks Marmelade in die Mitte setzen. Die gegenüberliegenden Seiten aufeinander legen und in der Mitte festdrücken (wie bei einer Windrad-Bastelei). Da der Teig beim Backen aufgeht, sollten die Ecken in der Mitte sehr gut festgedrückt werden. Sonst gehen die Windräder wieder auf. Schmeckt immernoch, aber sieht nicht mehr so toll aus. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und je ca. 12-14 Min. backen (sie sollten nur an den Ecken leicht braun werden und sonst noch hell sein). Am Ende werden die Joulutorttu noch mit Puderzucker bestäubt. Am besten noch warm probieren!

Das Rezept aus der Sweet Paul habe ich bei der Sahne- und Frischkäsemenge ein wenig verändert. Da der Teig weicher ist, als ein klassischer Mürbeteig, kann der Teig auch am Vorabend gemacht und über Nacht im Kühlschrank gelagert werden. Er muss dann trotzdem nicht lange vor der Verarbeitung rausgenommen werden. Sehr praktisch!

Joulutorttu4

Was steht denn auf euren Reise-Wunschlisten? Oder habt ihr die sogar schon abgearbeitet?

Carina ❤

weiß blaues Brett & Löffel: Flohmarkt
Geschirrhandtuch: Greengate
beide Teller: Ikea
Tasse: Geschenk meiner Freundin

Pistaziencookies mit Marzipan und Inhalt des Überraschungspakets

Pistaziencookies2

…und schwupps, ist schon der 22. Dezember! Wahnsinn, oder? mir ist so, als hätten wir gerade erst die erste Kerze angezündet, und obwohl ich vieles schon vorbereitet habe, wartet noch ein wenig (schöne) Arbeit auf mich. Ich bin beim  Weihnachtsmenü in diesem Jahr zuständig für alles außer dem Hauptgericht, was mir auch sehr recht ist. Da kann ich mich richtig austoben und freu mich schon drauf. Heute werden noch ein paar selbstgemachte Geschenke aus der Küche entstehen. Leider habe ich in diesem Jahr nicht die Zeit gefunden, euch davon auf dem Blog viel zu zeigen, obwohl es mir so viel Spaß macht…es geht halt nicht immer alles in die vier Wochen rein. Aber das Rezept, das ich euch heute mitgebracht habe, eignet sich auch ganz wunderbar als kleines selbstgemachtes Mitbringsel. Die Cookies sind auch nicht zwingend weihnachtlich, deswegen passen sie nicht nur jetzt.

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Pistazien essen wir Zuhause alle richtig gern. Eine Tüte ist meistens schneller weg, als ich gucken kann. Deswegen sind sie mein regelmäßiges Mitbringsel, wenn ich mal wieder im Deutschland-Urlaub bin. Eine sichere Bank! Dieses Mal habe ich mir dazu aber noch diese Cookies mit Pistazien einfallen lassen. Und die waren so lecker, dass ich mich nach dem ersten wirklich beherrschen musste, nicht alle allein aufzuessen. Und das passiert mir wirklich nicht oft. Sie sind außen knusprig, innen aber durch das zugegebene Marzipan schön weich und chewy. Meine Version hat etwas Rum, ist also nichts für die Kleinen. Das kann man aber ganz sicher auch abändern. Ich würde dann einfach die gleiche Menge Milch oder Orangensaft verwenden. Aber: diese Kekse werdet ihr ganz allein essen wollen, deshalb überlegt es euch gut 😉 sagte ich schon, dass ihr für die Zubereitung nur eine halbe Stunde braucht?

Pistaziencookies1

Die Pistaziencookies sind dann auch zusätzlich in meinem PAMK-Paket für Kelly (morgen zeige ich nochmal den ganzen Inhalt) und in dem Orient-Überraschungspaket für Julia gelandet, das ihr unten nochmal sehen könnt. Das war nicht einmal geplant, aber ich musste die köstlichen Cookies einfach mit jemandem teilen. Außerdem, ihr wisst schon: Hüftgold sammeln werden wir alle in denn nächsten Tagen sowieso noch genug!

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Pistaziencookies7

Pistaziencookies

Für 2 Bleche Pistaziencookies:

100g Pistazien
 150g Butter
 etw. Meersalz+1 Ei
 200g Zucker
200g Mehl
 Schale von 1 Bio-Limette (oder Zitrone)
 100g Marzipan
 2 EL brauner Rum
 Mark von 1/2 Vanilleschote

Die Pistazien grob hacken. Das Marzipan ziemlich fein zerhacken oder zerbröseln. Butter und Zucker cremig schlagen. Das Salz, den Rum und das Ei dazugeben. Die Limette heiß abwaschen, trocknen und die Schale in den Teig reiben. Dann das klein gehackte Marzipan gut unterrühren und schließlich das Mehl zugeben. Am Ende die Pistazien, außer 1 EL, unterheben. Aus dem Teig mit den Hand kleine Kugeln von ca. 2cm rollen und auf ein Backblech setzen. Die restlichen Pistazien auf den Cookies verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 12-14 Min. backen.

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Und wie versprochen wollte ich euch noch fix den Inhalt des Überraschungspakets zeigen, dass sich vor ein paar Tagen zur Gewinnerin Julia von Mammilade auf den Weg machen durfte.

Überraschungspaket

Im Paket waren: Verschiedene Gewürze (Kardamom, Safran, Sumach, Lemon Pfeffer, Rosengewürz), Pistazien, Türkischer Honig mit Pistazien, Safranzucker, Datteln, selbstgebackene Pistazienkekse vom Rezept oben…

Überraschungspaket1

…Baklava, ein gefilztes Armband vom Kunsthandwerker-Basar, getrocknete Berberitzen, Apfel-Schwarztee, eine Datteltorte (wie auch immer das tatsächlich heißt…), meine Lieblingskekse mit Schokofüllung, eine Brosche in Form eines Granatapfels.

Das Aussuchen hat wirklich Spaß gemacht. Wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann nochmal ein Paket 🙂

Überraschungspaket2