Tajjeb – Tartines mit pochiertem Ei, Aubergine, Kichererbsen und Ricotta

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Der Teil dieses Haushalts, der nicht Foodblogger sondern Foodblogger-Testesser ist, hat eine starke Abneigung gegen Auberginen. Und auch gegen Zucchini, Fenchel, Blutorangen und viele andere leckere Dinge. Natürlich könnte ich sie mir jederzeit allein machen, tue ich aber viel zu selten. Als ich dieses Sandwich namens Tajjeb im Buch „Eat in my Kitchen“ von Meike Peters*, vom gleichnamigen Blog gesehen habe, wusste ich aber sofort, dass ich das ausprobieren muss. Sandwich ist eigentlich kein adäquater Name für diese Köstlichkeit. Eigentlich handelt es sich um kleine Tartines, die hier in sehr luxuriöser Weise mit viel Belag zum Hauptgericht werden.  „Tajjeb – Tartines mit pochiertem Ei, Aubergine, Kichererbsen und Ricotta“ weiterlesen

Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry

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Ihr Lieben, seit etwa einem Jahr bin ich ein großer Fan des Essensplans (oder neudeutsch „Mealplanning“) geworden. Meistens setze ich mich am Sonntag Abend mit einem Stapel Zeitschriften oder Kochbüchern auf die Couch und plane die kommende Woche. Das hat aus meiner Sicht wirklich viele Vorteile: „Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry“ weiterlesen

{Vegane Wohlfühl-Küche} Chickpea Scramble

Chickpea Scramble

Das ist er also, der Sommer 2016. Im Mai und Juni habe ich es ehrlicherweise noch nicht verstanden, wenn sich über das Wetter beschwert wurde. Denn in diesen Monaten hatten wir dennoch viele Sonnenstunden, die mir eine schöne Bräune und genug Zeit auf dem Balkon beschert haben. Im Juli habe ich fluchend am heißesten Tag des Jahres meine Wohnung gestrichen. Aber der August? Der wurde mir gestern noch einmal versinnbildlicht, als wir mit der Familie bei 16 Grad und stömendem Regen auf der Terrasse beim Italiener in Travemünde saßen. „{Vegane Wohlfühl-Küche} Chickpea Scramble“ weiterlesen

{Zu Gast} Couscous-Salat mit Tahini-Dressing für Sarahs Krisenherd

Coucous-Salat

Es ist fast geschafft, das Wochenende ist nah! Ein dreifaches Yippie-Yeah!

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Dieses Wochenende ist meine To-Do-Liste voll. Und wenn das so ist, dann mag ich beim Essen gern schnelle, raffinierte Gerichte, die sich in wenigen Minuten zusammen schmeißen lassen. Gesund und lecker soll es natürlich trotzdem sein. Und immer an solchen Tagen und Wochenenden fällt mir dieser Salat ein. Ich habe ihn nun für uns schon öfter gemacht und wollte ihn immer mal verbloggen. Was für ein Glück, dass mich Sarah von Sarahs Krisenherd gefragt hat, ob ich einen Beitrag zu ihrem #fitfriday beisteuern würde. Denn dafür ist das Rezept einfach perfekt, finde ich!

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Ich mag den bunten Couscous-Salat als leichtes Hauptgericht an heißen Tagen, zum Mitnehmen in der Mittagspause, oder auch als Grillbeilage. Das Gemüse darin ist variabel und ihr könnt einfach schnippeln, was der Kühlschrank hergibt und was euch schmeckt. Dies ist meine liebste Kombi (im Moment). Der Star des Salats ist die Tahini-Joghurt-Sauce. Nom nom. Die könnte ich übrigens auf ALLEM essen. Probiert den Salat also unbedingt mal aus. Bei Sarah verrate ich euch das Rezept dazu, schaut mal rüber!

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Carina

 

Mediterraner Lieblingssalat

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Heute wird es mal wieder herzhaft-pikant. Diesen Salat habe ich neulich für eine Party gemacht, die wir hier Zuhause gegeben haben. Er sollte ein herzhaftes Gegengewicht zu all den süßen Snacks sein, die ich vorbereitet hatte. Ich habe so ziemlich alles in den Salat geschnippelt, was der Kühlschrank hergab. Die große Schüssel ist an dem Abend auch fast leer geworden. Den letzten Rest habe ich am nächsten Tag zum Mittag gegessen, vorher hatte ich gar  nicht kosten können. Was als Resteessen geplant war, hat mich sofort dazu veranlasst, schnell alle Zutaten aufzuschreiben. Der war so lecker, dass ich mich spontan entschied, ihn in der gleichen Woche noch mal zu machen, natürlich mit dem Ziel ihn zu verbloggen. Hier ist mein neuer Lieblingssalat!

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Ich esse sehr gern Salate. Dabei mag ich es aber gern abwechslungsreich. Cremige Dressings aus der Flasche sind gar nichts für mich, aber das Dressing muss schon ein bisschen Pfiff haben. Und die Zutaten sollten eine gute Balance aus knackig und weich haben. Außerdem finde ich es toll, ab und an auch unerwartete Zutaten in den Salat zu geben. Hier sind das die roten Linsen, die vorher mit Knoblauch und Zwiebeln gegart werden und das Dressing ergänzen. Der Salat sollte ein bisschen Zeit zum Durchziehen bekommen, dann schmeckt er noch mal besser. Er eignet sich auch wunderbar als Bürolunch, da er durch die Kichererbsen und den Feta schön sättigt. Ich denke, ich werde beim nächsten Mal erneut variieren und anstatt von Feta Halloumi-Würfel dazugeben. Nom nom.

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Bei uns ist es immernoch sehr warm. Ihr Lieben, überall lese ich derzeit den Unmut über den Herbsteinbruch und kältere Temperaturen, Regen und Wollsocken. Bei uns sind seit März konstant über 30 Grad, die meiste Zeit davon über 40 Grad. Könnt ihr euch vorstellen, wie sehr ich ein bisschen Regen, Wind und Kälte herbeisehne? Sehr paradox, man will eben immer das, was man nicht hat. Aber diese drei werden noch ein bisschen auf sich warten lassen. So lange esse ich weiter Sommersalate und Eis. Vielleicht habt ihr ja trotzdem noch Appetit darauf und lasst euch ein schönes Sommeressen nicht durch Nieselregen vermiesen.

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Für eine große Schüssel: 

2 gr. Tomaten
1/4 Salatgurke
1/2 Bd. Frühlingszwiebeln
1 Kaffeetasse rote Linsen
1 Knoblauchzehe
1/2 Zwiebel
150ml Gemüsebrühe
100g cremiger Feta
1 kl. Aubergine
1 Handvoll Walnüsse
1/2 Dose Kichererbsen
3 gr. Champignons
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamicoessig
1 TL süßer Senf
1 Spritzer Honig
Salz, Pfeffer, Zatar, Cayennepfeffer, ital. Kräuer…

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Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Aubergine waschen und klein schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und alles kurz anschitzen. Die roten Linsen dazugeben, ebenfalls kurz anschwitzen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Köcheln, bis die Linsen bissfest gegart sind und die Brühe komplett aufgesogen ist. Beiseite stellen. Für das Dressing Öl, Balsamico, Senf und Honig in einer kleinen Schüssel verrühren. Die Kichererbsen abbrausen und abtropfen lassen. Das Gemüse waschen, klein würfeln bzw. in Ringe schneiden. Den Feta ebenfalls würfeln. Die Walnüsse hacken. Alles Gemüse, Feta und gehackte Nüsse in einer Salatschüssel vermischen. Mit dem Dressing übergießen und kräftig mit gewünschten Gewürzen abschmecken. Am beste schmeckt der Salat nach einigen Stunden Ziehzeit im Kühlschrank oder am nächsten Tag.

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Chicken Korma (mit oder ohne Chicken)

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Mein Asien-Tick kommt wieder durch. Dieses Gericht habe ich das erste Mal vor einigen Wochen für Freunde gekocht. Weil es auf Instagram so gut ankam und nach dem Rezept gefragt wurde (ich aber nicht so gern ganze Rezept auf dem Handy tippe) habe ich mich entschlossen, es hier zu veröffentlichen.

Das Chicken Korma ist nicht 100%ig Original, ich habe einfach meine eigene Interpretation daraus gemacht. Wenn es nach mir ginge, wäre es eher ein Tofu Korma geworden. Genauso gut kann es mit mehr Kartoffeln statt Fleisch zubereitet werden. Aber der Mann im Haus will ab und zu Fleisch. Ich finde aber tatsächlich, dieses Gericht braucht kein Fleisch. Tofu würde ich genauso vorher marinieren wie das Fleisch, mit Kartoffeln würde ich den Joghurt und die Gewürze erst beim Kochen einrühren.

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Was das Gemüse angeht, könnt ihr es auf jeden Fall variieren. Bei mir sind grüne Spitzpaprika, Möhren, Kartoffel und Kichererbsen in den Topf gewandert. Das mit den Kichererbsen war beim ersten Kochversuch eine spontane Idee und gefiel mir so gut, dass sie auf jeden Fall wieder rein mussten. Probiert es mal aus! Kichererbsen entwickeln sich langsam zu einem absoluten Dauerbrenner in meinem Vorratsschrank (zum Beispiel auch in Salaten).

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Wenn ihr Fleisch oder Tofu mit hineingebt, fangt ihr am besten morgens an (oder so ca. 5h vorher), es mit Joghurt, Knoblauch und Ingwer zu marinieren wie auf dem Bild unten. Das ist das Einzige an dem Gericht, was etwas Zeit braucht.

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Das Gericht ist eine wunderbare Kombination aus verschiedenen Gewürzen. Da würde ich ganz nach Lust und Laune abschmecken. Die Angaben sind nur ungefähre Richtwerte. Wer es scharf mag, sollte auf jeden Fall noch etwas mehr Chili hinzugeben. Auch Curry kann noch dazu, wer mag.

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Für 4 Personen:

(bitte von der Liste nicht abschrecken lassen, viele Dinge kommen aus dem Vorrat)

600g Hühnchen oder Tofu
2 Knoblauchzehen
150g Joghurt
1cm frischer Ingwer
1 Zwiebel
1 getr. Chilischote
1/2 Dose Kichererbsen
2 scharfe Spitzpaprika
1 große Kartoffel
2 Möhren
1 EL Sesamöl
1 TL Koriander
1 TL Kurkuma
1 TL Garam Marsala
1/2 TL schwarzer Pfeffer
1 Dose Kokosmilch
40g gem. Mandeln
Saft von 1/2 Limette (oder ggf. Zitrone)
etwas Salz

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Das Fleisch oder den Tofu in mundgerechte Stücken schneiden. Mit dem Joghurt, dem gepressten Knoblauch und dem Ingwer in einer Schüssel verrühren und mit Frischhaltefolie abdecken. Mindestens 5 Stunden marinieren. Das Gemüse waschen, wenn nötig schälen und in Wüfel oder Stückchen schneiden. Die Zwiebel hacken. In einem Wok oder einer großen Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebelwürfel und die gehackte getrockenete Chilischote darin kurz anbraten. Das Garam Marsala, Kurkuma, den Koriander und den Pfeffer dazugeben und 2 Minuten rösten (dabei am besten die Dunstabzugshaube einschalten, die Gewürze reizen die Schleimhäute). Anschließend das Hühnchen oder Tofu samt Marinade dazugeben. Für 10 Minuten anbraten und gelegentlich rühren. Mit Kokosmilch und ca. 200ml Wasser aufgießen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen, die gemahlenen Mandeln und den Limettensaft einrühren. Eventuell mit etwas Salz abschmecken und mit frischem Koriander zu Duftreis servieren.

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Orientalischer Brotsalat mit Kräuter-Joghurt

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Achtung, hier kommt der perfekte Sommersalat! Ob nun zum Grillen, oder als leichtes Abendessen mit ein paar Tapas, er ist einfach spitzenmäßig. Entdeckt habe ich das Rezept für den Libanesischen Brotsalat, genannt Fattoush, im wunderbaren Buch „Homemade Sommer“ von Yvette van Boven. Ich habe wie meistens ein bisschen improvisiert und ein paar Zutaten verändert. Es kommt auch wieder meine neue „Geheimwaffe“ Sumach zum Einsatz. Dieses türkische Gewürz, das eher säuerlich schmeckt, macht sich in Dressings, Salten, Suppen und Dips einfach richtig gut. Also keine Angst vor einem Gewürz mehr im Schrank, das man einmal benutzt und dann nie wieder. Ich finde, man kann es sehr vielfältig einsetzen. Übrigens auch für diese Zatar-Gewürzmischung und den Kichererbsen-Salat von vor ein paar Wochen.

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Den Salat hat es bei uns garantiert nicht das letzte Mal gegeben, denn er ist eine klasse Kombi aus einigen Zutaten, die ich so richtig gern mag: Spinat, Kichererbsen, Tomaten, Ciabatta, Joghurt. Und auch meine geliebte Aubergine durfte endlich mal auf den Teller. Der Liebste mag sie überhaupt nicht, deswegen ist sie meistens tabu. Wenn man den Salat aber so wie ich ein bisschen „sortiert“ auf den Teller bringt, kann sich jeder so bedienen, wie es ihm schmeckt. Und ich hatte meine Aubergine ganz allein für mich.

Ich verbinde mit dem Salat gleich einen lauen Sommerabend auf dem Balkon, so haben wir ihn nämlich das erste Mal gegessen. Auch bei Gästen kommt er bestimmt gut an!

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Das Buch „Homemade Sommer“ kann ich euch nur empfehlen. Ich finde es sehr inspirierend und blättere gern darin herum. Es ist auch schon mit Klebezetteln gespickt und ich werde demnächst noch mehr daraus ausprobieren. Mir gefällt die Mischung aus absoluten Basics (wie z.B. Quark-Herstellung) und tollen Rezepten mit Pfiff, wie dem Fattoush. Lasst euch von der Zutatenliste nicht abschrecken, das meiste hat man Zuhause oder kann es im Supermarkt einkaufen.Das Sumach ist die einzige Zutat, die wohl nicht jeder sowieso ab und zu verwendet.

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Orientalischer Brotsalat:

2 Auberginen
1 Oliven-Ciabatta oder anderes Ciabatta
1 Bund Frühlingszwiebeln
1/2 Dose Kichererbsen
1 große Handvoll Kirschtomaten
1/4 Salatgurke
1 Handvoll frischer Spinat
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

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Dressing:

2 EL Rotweinessig
1 EL Honig
1 TL Sumach (ersatzweise Saft von 1/4 Zitrone)
1 EL Olivenöl

Kräuter-Joghurt:

200g cremiger Vollmilch-Joghurt
1 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackte Minze
1 TL Sumach
Saft von 1/4 Zitrone
Salz
1 Knoblauchzehe

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Die Aubergine in Würfel schneiden und mit der gehackten Zwiebel, einer gepressten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl vermischen. In eine Auflaufform geben, sodass die Stückchen sich nicht bedecken, und bei 180°C 20 Minuten rösten. Derweil die Gurken und Tomaten in kleinere Stückchen schneiden, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Das Ciabatta in kleine Stücke zerzupfen und in einer Pfanne mit sehr wenig Öl rösten. Die Kichererbsen abgießen. Den Spinat waschen und evtl. von den Stielen befreien. Die Auberginen nach dem backen noch einmal durchrühren und mit all den anderen Zutaten in der Schüssel anrichten. Für das Dressing alle Zutaten zusammenrühren und abschmecken. Für den Joghurt ebenfalls alle Zutaten verrühren und abschmecken. Den Salat mit beidem genießen.

Kleine Geschenke: Zatar-Gewürzmischung und ein Rezept leckeres damit

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Kennt ihr Zatar, oder Za’tar? Das ist eine Gewürzmischung, die im Nahen Osten, der Türkei und in Nordafrika verwendet wird. Ich habe sie auf einer Israel-Reise kennengelernt und sie durfte als ein Souvenir mit zurück nach Hause kommen. Wer kauft nicht gern Gewüze im Urlaub? Da so eine orientalische Gewürzmischung auch ein schönes Mitbringsel oder auch nur eine Abwechslung im Gewürschränkchen darstellt, habe ich mich mal daran probiert. Sie ist wirklich sehr einfach zu machen. Das Schwierigere ist, tolle Rezepte damit zu finden. Das Internet gibt leider nicht so viel her…

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Das allseits gern befragte Wikipedia sagt, dass Zatar gern mit Olivenöl gemischt auf Fladenbrot gegessen wird. Kann ich mir gut vorstellen und wird ganz bestimmt bald ausprobiert! Außerdem soll es in Dips und zu Fleisch verwendet werden. Ich habe mir aber mein eigenes Rezept mit Zatar ausgedacht, einen einfachen aber sehr leckeren orientalischen Salat. Das Rezept kann man wunderbar mit auf das Etikett schreiben, wenn man die Gewürzmischung verschenkt! Und alle anderen Verwendungsmöglichkeiten kann der oder die Beschenkte dann ja selbst ausprobieren! Ich werde die Mischung wohl beim nächsten Grillen mal in die Marinade mischen. Habt ihr noch bessere Ideen?

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Für die Zatar-Gewürzmischung: 

15g hellbraune Sesamsamen
1/2 TL Fleur de Sel
1 EL Sumach (gibt es im türkischen Lebensmittelmarkt)
1 EL getrockneter Thymian (oder eine Mischung aus Thymian, Oregano und Majoran)

Die Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis ein angenehmer Geruch entsteht. Vorsicht, sie sollten nicht zu dunkel werden! Ein wenig abkühlen lassen und mit dem Fleur de Sel in einem Mörser etwas zermahlen. Dann die restlichen Gewürze untermischen und alles in einer kleinen Dose o.ä. aufbewahren.

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Kicherebsen-Salat mit Zatar:

100g Feta
100g Gurke
120g Kichererbsen (Dose)
gemischte frische Gartenkräuter
1 TL Zatar
1 EL dunkler Balsamico-Essig
1 EL Olivenöl

Den Feta und die Gurke in kleine Würfel schneiden und die Kichererbsen in einem Sieb unter dem Wasserhahn kurz abbrausen. Alles zusammen in eine Schale geben. Die Kräuter, den Balsamico und das Olivenöl in einem anderen kleinen Schälchen erst verschlagen und dann über den Salat geben, gut durchrrühren. Dann die Zatar-Gewürzmischung darüber geben. Natürlich könnt ihr auch etwas mehr oder weniger nehmen, ganz nach Geschmack. Am besten noch 1-2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, bevor der Salat serviert wird. Dazu schmeckt zum Beispiel frisches Brot.

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Da ich in zwei Tagen in den Urlaub nach Hause fahre und letztes Mal schon die typischen Mitbringsel für die Familie dabei hatte, verschenke ich diesmal Zatar. Gewürze aus dem Orient kommen doch immer gut an!

Fast Food (fast) gesund: Falafel-Sandwiches

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Heute wird es orientalisch! Naja, die Falafeln sind in Deutschland längst angekommen. Trotzdem ziehen die meisten einen guten Döner vor, wenn es Fast Food geben soll. Aber Döner kann man nicht so einfach selber machen, so dass das Ergebnis dem Imbissbuden-Original nahe kommt. Falafel dagegen schon eher! Und zwar verdammt lecker!

Man sollte die Falafel nicht zubereiten, wenn einem schon der Magen in den Kniekehlen hängt. Sie erfordern ein bisschen Zeit, sind aber trotzdem einfach zu machen. Ich habe bis auf den Teller eine Stunde gebraucht. Dafür habe ich aber gleich die doppelte Portion gemacht, so dass wir am nächsten Tag noch so ein leckeres Sandwich essen konnten. Dann lohnt sich der Aufwand wieder!

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Zu den Falafeln gab es knackiges Gemüse und einen einfachen Joghurt-Dip. Wer mag, kann noch etwas Schärfe dazugeben oder andere Saucen mischen. Ich fand es mit gut gewürztem Joghurt-Dip am leckersten…

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Falafel-Sandwiches für 2 Personen:

1 Dose Kichererbsen
zwei Stängel Petersilie
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Eigelb
1 EL Semmelbrösel
2 EL Mehl
Salz + Pfeffer

1 Becher Vollmilchjoghurt
1/2 TL Kreuzkümmel
2 TL Zitronensaft
je etwas Cayennepfeffer, Zatar, Koriander

2 Pitabrote oder anderes helles Brot

Rohkost nach Wahl: Salat, Tomaten, Gurken, Paprika…

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Kichererbsen abtrofen lassen und mit der gehackten Zwiebel, den Petersilienblättern und dem gepressten Knoblauch in einer Schüssel pürieren. Die anderen Zutaten untermischen. In einer Pfanne so viel Öl erhitzen, dass es etwa 1/2 cm hoch steht. Wenn es heiß ist, immer einige Falafel-Bällchen zugleich hineinlegen und ab und zu wenden. Nach 2 -3 Minuten mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf einem Teller mit Küchenkrepp abtropfen.

Die Brote auftoasten. Den Joghurt mit dem Zitronensaft und den Gewürzen abschmecken. Je einen EL auf Ober- und Unterseite des Brotes streichen. Mit etwas Gemüse und einigen Falafel-Bällchen begelegen. Das Sandwich dann etwas platt drücken, damit es sich besser essen lässt 😉

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