{Ernteglück} Veganer Zucchinikuchen

Ist bei euch auch gerade die Zucchini-Schwemme ausgebrochen? Oder wolltet ihr immer schon mal einen veganen Kuchen backen, bei dem das aber keiner ahnt? In beiden Fällen solltet ihr euch dringend dieses Rezept für saftigen Zucchinikuchen merken.

Dieser Zucchinikuchen sieht recht unspektakulär aus, ist aber ein Rührkuchen genau nach meinem Geschmack. Für solche Kuchen ist im englischen der Begriff „moist“ erfunden worden, im Deutschen eher „saftig“ oder fast ein kleines bisschen „klitschig“, falls ihr aus Norddeutschland seid. Das macht die Zucchini im Kuchen, die man ansonsten nicht so groß raus schmeckt. Sie hat aber noch eine andere Funktion: „{Ernteglück} Veganer Zucchinikuchen“ weiterlesen

Werbeanzeigen

{Gesund in den Sommer} Eierkuchen mit Kokosmehl

Eierkuchen mit Kokosmehl2

Ihr Lieben, hier kommt Teil 2 zum Thema „Gesund in den Sommer“. Für diesen wollte ich gern etwas Süßes backen. Aber bitte mit Gesund-Faktor! Dafür wollte ich Kokosmehl, Agavendicksaft und Cocoa Nibs* verwenden.

Eierkuchen mit Kokosmehl5

Kokosmehl wollte ich schon länger mal ausprobieren und habe mich vorher ein wenig eingelesen. Kokosmehl ist glutenfrei, sehr ballaststoffreich und kohlenhydratarm und eignet sich daher richtig gut für die gesunde Küche. Für die Herstellung wird frisches Kokosnussfleisch erst getrocknet, dann kräftig entölt und schließlich fein gemahlen. Kokosmehl sollte am besten immer nur zu einem Teil andere Mehle ergänzen. Aber schon ein Esslöffel bringt einen hohen Ballaststoffgehalt mit, und den kann man ja fast in jedem Gebäck unterbringen!

Eierkuchen mit Kokosmehl

Bei der Verwendung muss man beachten, dass Kokosmehl sehr viel Flüssigkeit bindet. Man sollte also immer etwas mehr flüssige Zutaten zugeben, als bei Rezepten mit „normalem“ Mehl. Da Kokosmehl mangels Gluten nicht aufgeht wie andere Mehle, kann man normales Mehl in Rezepten nicht einfach durch Kokosmehl ersetzen. Wenn ihr mit Kokosmehl backen möchtet, solltet ihr euch erst ein wenig informieren und dann möglichst nach originalen Kokosmehl-Rezepten Ausschau halten (amerikanische Blogs sind hier mal wieder führend).

Eierkuchen mit Kokosmehl1

Agavendicksaft ist eine Zuckeralternative, die stärker süßt und im Gegensatz zu Honig auch vegan ist. Viele von euch haben ihn wahrscheinlich schon ausprobiert.

Cocoa Nibs sind kleine Stückchen aus der Kakaobohne und ein wahres Superfood: Der naturbelassene, rohe Kakao ist reich an Antioxidantien, Magnesium und vielem mehr.

Eierkuchen mit Kokosmehl3

Die Eierkuchen sind ein tolles Mittagessen, schnell gemacht und mit den Früchten und dem Quark auch noch sehr sommerlich. Wenn wir ehrlich sind, werden Eierkuchen einfach nicht so richtig gesund. Aber ich liebe sie und würde nie darauf verzichten können. Immerhin ist das hier aber eine leichtere Variante, als eine mit Nutella oder Zimt und Zucker 😉

Eierkuchen mit Kokosmehl4

 Für 5 mittelgroße Eierkuchen:

3 Bio-Eier
3 EL Dinkelmehl
1 gehäuften EL Kokosmehl
1 Prs. Salz
1/2 EL Agavensirup
1 EL Magerquark
ca. 150-200 ml Milch

Etwas Öl zum Ausbacken

Topping:
5 EL Magerquark
2-3 TL Agavensirup
etwas Vanillemark
1-2 EL Cocoa Nibs
1 Handvoll Blaubeeren
2 Maracujas
etwas Milch

Zunächst alle Zutaten außer der Milch in einer Schüssel verrühren. Dann nach und nach die Milch zugeben, bis eine flüssige Konsistenz etwa so wie eine Sauce erreicht ist. Die Eierkuchen dann nacheinander in der Pfanne in ein wenig Öl ausbacken. Derweil den Quark für das Topping mit etwas Milch und dem Agavensirup glatt rühren. Vanillemark ebenfalls zugeben. Die Eierkuchen Mit je 1 EL Quark füllen, Mark von 1/2 Maracuja, einige Blaubeeren und Cocoa Nibs darauf geben. Die Eierkuchen zusammenrollen.

Und jetzt: Genießen!

Eierkuchen mit Kokosmehl6

Bevor ich es vergesse: In meinem Päckchen von nu3 waren auch die Lovechock Rocks in der Sorte Mandel/ Zimt. Ich liebe ja solche umhüllten Mandeln und wollte sie als Deko auf einen Kuchen oder Cupcakes setzen. Spontan kam mir dann die Idee mit den Eierkuchen und ich muss sagen, ich bin gar nicht traurig, dass ich sie jetzt so knabbern darf. Mein heimlicher Favorit aus dem Päckchen, und so eine hübsche Verpackung!

So ihr Lieben, und jetzt hüpft noch mal schnell zu Teil 1 von {Gesund in den Sommer} rüber und macht bei der Verlosung des Naschpakets von nu3 mit! Da sind die Lovechocks übrigens auch drin…

Carina

*Das Kokosmehl, der Agavensirup, die Lovechocks und die Cocoa Nibs wurden mir von nu3 kostenlos zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wird davon nicht berührt.

{Happy Birthday!} Himbeer-Kokos-Cupcakes

Himbeer-Kokos-Cupcakes5

Heute feiern wir Geburtstag! Und zwar den 2. Geburtstag von Feines Handwerk, wo Sara und Moni zusammen mit ganz viel Kreativität und Spaß bloggen. Sara hat mich gefragt, ob ich zu ihrer Geburtstagssause eine süße Leckerei besteuern würde, und da musste ich natürlich nicht lange überlegen. Ich bringe den beiden heute Himbeer-Kokos-Cupcakes mit. Happy Birthday, ihr Lieben! Macht unbedingt noch lange weiter so!

Himbeer-Kokos-Cupcakes

Meine Cupcakes bestechen mit saftigem Kokosteig, rosa Himbeerfrosting und einer kleinen Überraschung: einem flüssigen Himbeer-Kern! Nicht nur als Geburtstags-Mitbringsel kommen sie gut an. Da ich noch keine frischen Himbeeren in guter Qualität bekommen habe, sind die Cupcakes mit Himbeermarmelade gemacht. Ihr könnt die Marmelade im Frosting aber natürlich auch bald durch Himbeermark ersetzen. Dann solltet ihr aber auf jeden Fall abschmecken und eventuell mehr Puderzucker nehmen. Der Marmeladen-Kern könnte auch durch 1-2 frische Himbeeren ersetzt werden.

Himbeer-Kokos-Cupcakes2

Sara und Moni, ich hoffe, euch schmecken meine Cupcakes 😉 Ich freu mich, dass ich für euch backen durfte.

Himbeer-Kokos-Cupcakes4

Übrigens: Bei Feines Handwerk gibt es auch gerade ein Geburtstags-Give Away! Es gibt unter anderem das neue Buch von Frau Herzblut zu gewinnen, schaut mal rüber *klick*!

Himbeer-Kokos-Cupcakes1

Für 10 Cupcakes: 

200g Mehl
100g Zucker
50g weiche Butter
1 TL Backpulver
120ml Kokosmilch
2 EL Rum oder Vanilleextrakt
5 EL Kokosraspel

200g Frischkäse
60g Mascarpone
30g Puderzucker
3-4 TL Himbeermarmelade (ohne Kerne)
evtl. etwas rosa Lebensmittelfarbe (optional)

Nochmal ca. 10 TL Himbeermarmelade

Zucker und Butter cremig rühren. Backpulver und Mehl vermischen. Abwechseln etwas Mehlmischung und etwas Kokosmilch unterrühren. Zum Schluss Rum und Kokosraspel dazugeben. Vom Teig zunächst in jedes Muffinförmchen ca. 1 EL geben, eventuell etwas mehr. In die Mitte mit einem TL jeweils eine kleine Mulde drücken und je 1 TL Himbeermarmelade hineingeben. Den restlichen Teig auf die Förmchen aufteilen, sodass die Marmelade gut bedeckt ist. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 16-18 Minuten backen. In der Zeit kann das Frosting vorbereitet werden. Dafür Mascarpone und Frischkäse glatt rühren und den Puderzucker dazugeben. Zum Schluss kommen die 3 TL die Marmelade, am besten ohne Kerne, dazu. Wer es richtig rosa mag, gibt noch ein wenig Lebensmittelfarbe dazu (ich habe Wilton Gel-Farbe genommen. In einen Spritzbeutel füllen und erst auf die Cupcakes spritzen, wenn diese vollkommen ausgekühlt sind.

Himbeer-Kokos-Muffins3

Carina

 

{Happy Easter + New Book} Gebackene Minidonuts mit Schokolade

Schoko Mini Donuts1

Ich habe ein neues Kochbuch. Das ist absolut nicht außergewöhnlich, habe ich doch eine ausgewachsene mittelgroße Kochbuch-Sucht. Dieses Mal war ich aber schon seit Wochen ganz besonders gespannt, bis das Buch endlich erschien und sofort besorgt werden musste. Die Rede ist von „Sweet Pauls fabelhafte Welt“ von Paul Lowe, besser bekannt als Sweet Paul. Wahrscheinlich kennt ihr die gleichnamige Zeitschrift, die es vier Mal im Jahr gibt.

Schoko Mini Donuts4

Unter all den tollen Kochzeitschriften, die es mittlerweile gibt, ist die „Sweet Paul“ mein absoluter Liebling und ich fiebere jeder Ausgabe entgegen. Da ich jede wieder toll finde und bislang alle Rezepte daraus ohne Probleme gelungen sind, war gar keine Frage, dass das nun erschienene Buch in mein Regal einziehen wird. Da musste ich nicht einmal durchblättern, um zu wissen, es ist super. Und das ist es wirklich. Deswegen wird das auch die nächste Neuerscheinung, die ich euch demnächst vorstellen möchte. Jetzt gibt’s aber erst mal einen kleinen Vorgeschmack, und zwar einen sehr leckeren.

Schoko Mini Donuts

Die Minidonuts mit Schokolade und Kokos haben mich direkt verführt. Zum einen war dies mal wieder eine Möglichkeit, meine Minidonut-Form zu benutzen. Zum anderen ist das einfach ein tolles Portiönchen, wenn man zwischendurch etwas naschen möchte – Mini eben. Achja, und außerdem gab es auf dem Blog bislang nur die frittierte Donut-Variante mit Chai – da kam mir dieser Rührteig genau richtig.

Wie gesagt, ich erwartete viel, nämlich nicht weniger, als dass die Donuts super werden. Und das wurden sie wirklich! Lauwarm und frisch aus dem Ofen sind die kleinen Dinger eine Wucht! Der Liebste schlich noch während ich Fuhre zwei und drei in den Ofen schob immer wieder in die Küche und schnappte eins weg. Zuuuu gut! Außen sind sie ein wenig fester, innen aber richtig weich und saftig. Perfekt zum Dippen in den Kaffee oder zum Knabbern zur Lieblingsserie. Lieber Paul, ich bin wieder mal überzeugt und werde mich noch durch viele weitere Rezepte probieren.

Nebenbei ist dieses Rezept auch das erste von mehreren, die noch folgen werden, die ich euch für einen ausgedehnten Osterbrunch ans Herz legen möchte. So kleine Häppchen machen nicht allzu voll und man kann noch jede Menge anderes probieren. Außerdem darf ein bisschen Schokolade auf dem Osterfrühstückstisch nicht fehlen! Am besten ganz frisch backen, so schmecken sie am besten.

Schoko Mini Donuts3

Für ca. 40 Mini-Donuts (oder 20 Normale): 

125g zerlassene Butter
425g Mehl
225g Zucker
1 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1 TL Zimt
300ml Buttermilch
3 große Eier
1 EL Honig
50g dunkle Kuvertüre
30g Kokosraspel

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Eine Minidonut-Form mit etwas weicher Butter fetten. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. In eineer weiteren Schüssel Buttermilch, Eier, Honig und die zerlassene Butter verquirlen. Zu den trockenen Zutaten geben und alles gut verrühren. Mit zwei kleinen Löffeln den Teig in die Donutförmchen füllen, diese sollten nicht ganz bis zum Rand gefüllt sein. Im Ofen auf mittlerer Schiene 5-6 Minuten backen (normal große Donuts ca. 10-11 Min.), bis sich die Ränder goldbraun färben. Die fertig gebackenen Donuts vorsichtig auf ein Auskühlgitter stürzen, die Form neu einfetten und den restlichen Teig darin ebenso backen. Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Jeden Donut kopfüber bis zur Hälfte hineintauchen und auf Backpapier trocknen lassen. Mit Kokosraspeln bestreuen. In einer luftdichten Dose sind die Donuts etwa 4-5 Tage haltbar, am besten schmecken sie aber lauwarm am Backtag.

Schoko Mini Donuts2

Carina

 

{Dreifacher Dessert Mango Tango} Mango Overload

StickyRice6

Ihr Lieben, ihr kennt mittlerweile schon ein bisschen meine Mango-Schwäche. Neben Kirschen und so mancher Beere sind sie mein absoluter Sommerfavorit. Bevor man nun bald wirklich nicht mehr Spätsommer sagen darf, musste ich noch einmal ein Sommerrezept rausholen! Meine Liebe zur Mango entstand, ihr ahnt es, während meiner Zeit in Thailand. Ich konnte nur wenige Sätze Thai, aber neben Hallo, Tschüss, Danke und Bitte war das vor allem: „Eine Wassermelone, eine Mango und eine Ananas, bitte!“ Das habe ich nämlich jeden morgen dem freundlichen Mann mit seinem Glaswägelchen gesagt, der immer ganz viel frisches Obst auf Eis enthielt. Er hat es mir dann alles schnell aufgeschnitten, mit einem Piekser in ein Tütchen gefüllt, und für wenige Cents überlassen. Das war immer mein Frühstück, mhmmmm! (Dabei hat er nett gegrinst über meine laienhaften Sprachkenntnisse..)

StickyRice2

Aber eigentlich habe ich Mango zu jeder Tages- und Nachtzeit gern gegessen. Die Thais essen am liebsten unreife, noch grüne Mango, die man in Chilizucker dippt. Ich mochte sie gelb und vollreif. Deswegen wurde das bekannte Mango and Sticky Rice Dessert mein absoluter Liebling. Nichts für einen strengen Diätplan, aber sooooooo gut! Ich habe das ganz oft einfach statt Abendessen gegessen (öhm…nur ein BISSCHEN ungesund..). Als ich wieder zurück in Deutschland war, musste diese neue Sucht gefüttert werden, deswegen habe ich mir ein Rezept gesucht und es einfach selbst gemacht. Ist ein kleines bisschen aufwendiger, aber es lohnt! Und bei meinen Mangos bin ich seit Thailand eigen: Unreif gepflückte Südamerikanische Mangos kommen mir nicht mehr in den Einkaufswagen. Die sind nichts gegen reife, saftige, gelbe Mangos aus Asien. Ich kann euch daher nur raten: Macht den Gang zum Asialaden, und lasst euch verzehrreife asiatische Mangos bestellen (wenn sie nicht schon da sind). Es lohnt.

StickyRice1

Dieses Dessert wollte ich euch schon lange zeigen, musste aber auf die Mangozeit warten. Jetzt ist sie schon fast wieder vorbei, aber eben nicht ganz. Also gab es endlich wieder gedämpften, klebrigen süßen Kokosreis mit safitger Mango und Kokossauce. Mjam.

StickyRice4

Zusätzlich habe ich noch zwei schnelle Eisvarianten für euch, die ebenfalls richtig gut schmecken. Einmal Mango-Lassi am Stiel und einmal Mango Frozen Yogurt. Wer keine Mango mag, ist hier heute falsch!

StickyRice5

Für 6 Mango-Lassi-Eis am Stiel:

1 reife gelbe Mango
200g griechischer Joghurt
2-3 TL Puderzucker

Die Mango schälen, das Fruchtfleisch klein würfeln und fein pürieren. Mit 1 EL Jogurt in einem Schälchen verrühren. In einem anderen Schälchen den restlichen Joghurt mit Puderzucker abschmecken. Wenn die Mango reif genug ist, sollte für die Fruchtmischung kein Puderzucker mehr nötig sein, ansonsten einfach ebenso auf die gewünschte Süße abschmecken. Nun sechs Förmchen für Eis am Stiel abwechselnd mit einem gehäuften Esslöffel Mangomus, dann mit Joghurt füllen, bis sie voll sind. Alternativ kann man für ein oder zwei Förmchen auch einfach den Rest der beiden Komponenten verrühren und das ganze Eis wird zart orange – ganz nach Gusto!

Für den Mango Frozen Yogurt

habe ich mal wieder dieses Rezept verwendet, dass perfekt funktioniert. Anstatt der Kirschen habe ich eine ganze reife Mango püriert. Ansonsten ist das Rezept 1:1 anwendbar.

StickyRice

Für den Sticky Rice mit Mango und Kokossauce:

200g weißer Klebreis (Asialaden)
300ml Kokosmilch
2 reife gelbe Mangos
2 El Speisestärke
50ml Wasser
60g Zucker  + 2-3 TL (wenn vorhanden Palm- oder Kokoszucker)
1 Prs. Salz

StickyRice7

Den Reis für 3 Stunden in Wasser einweichen. Wer einen Reisgarer für Klebreis oder ein Garkörbchen für den Wok benutzt, ignoriert die nächsten Sätze und bereitet den Klebreis zu wie gewohnt. Im Folgenden beschreibe ich meine Behelfsmethode…Achtung, nichts für große Portionen!

Reis Abtropfen lassen und in ein mit einem sauberen Geschirrtuch oder Mulltuch ausgelegtes Sieb geben. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und das Sieb darüberhängen. Am besten mit einem Topfdeckel bedecken. Gelegentlich prüfen, ob der Reis schon quillt und ggf. „umrühren“. Das Quellen dauert ca. 30 Minuten. 100ml Kokosmilch mit dem Wasser, 60g Zucker und einer Prise Salz in einem kleinen Topf vermischen und erwärmen, bis alles homogen ist. Die Mischung mit dem fertig gequollenen Klebreis vermischen und 10 Minuten ziehen lassen.
Für die Kokossauce 200ml Kokosmilch mit dem restlichen Zucker erwärmen. Die Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren und dazugeben. Aufkochen, bis die Sauce etwas andickt und vom Herd nehmen. Die Mangos schälen und in Streifen schneiden. Den Reis portionsweise mit etwas Mango und Kokossauce anrichten. (Man kann davon als Dessert wirklich nicht so viel essen, er sättigt sehr!)

StickyRice3

Chicken Korma (mit oder ohne Chicken)

ChickenKorma

Mein Asien-Tick kommt wieder durch. Dieses Gericht habe ich das erste Mal vor einigen Wochen für Freunde gekocht. Weil es auf Instagram so gut ankam und nach dem Rezept gefragt wurde (ich aber nicht so gern ganze Rezept auf dem Handy tippe) habe ich mich entschlossen, es hier zu veröffentlichen.

Das Chicken Korma ist nicht 100%ig Original, ich habe einfach meine eigene Interpretation daraus gemacht. Wenn es nach mir ginge, wäre es eher ein Tofu Korma geworden. Genauso gut kann es mit mehr Kartoffeln statt Fleisch zubereitet werden. Aber der Mann im Haus will ab und zu Fleisch. Ich finde aber tatsächlich, dieses Gericht braucht kein Fleisch. Tofu würde ich genauso vorher marinieren wie das Fleisch, mit Kartoffeln würde ich den Joghurt und die Gewürze erst beim Kochen einrühren.

ChickenKorma1

Was das Gemüse angeht, könnt ihr es auf jeden Fall variieren. Bei mir sind grüne Spitzpaprika, Möhren, Kartoffel und Kichererbsen in den Topf gewandert. Das mit den Kichererbsen war beim ersten Kochversuch eine spontane Idee und gefiel mir so gut, dass sie auf jeden Fall wieder rein mussten. Probiert es mal aus! Kichererbsen entwickeln sich langsam zu einem absoluten Dauerbrenner in meinem Vorratsschrank (zum Beispiel auch in Salaten).

ChickenKorma2

Wenn ihr Fleisch oder Tofu mit hineingebt, fangt ihr am besten morgens an (oder so ca. 5h vorher), es mit Joghurt, Knoblauch und Ingwer zu marinieren wie auf dem Bild unten. Das ist das Einzige an dem Gericht, was etwas Zeit braucht.

ChickenKorma3

Das Gericht ist eine wunderbare Kombination aus verschiedenen Gewürzen. Da würde ich ganz nach Lust und Laune abschmecken. Die Angaben sind nur ungefähre Richtwerte. Wer es scharf mag, sollte auf jeden Fall noch etwas mehr Chili hinzugeben. Auch Curry kann noch dazu, wer mag.

ChickenKorma6

Für 4 Personen:

(bitte von der Liste nicht abschrecken lassen, viele Dinge kommen aus dem Vorrat)

600g Hühnchen oder Tofu
2 Knoblauchzehen
150g Joghurt
1cm frischer Ingwer
1 Zwiebel
1 getr. Chilischote
1/2 Dose Kichererbsen
2 scharfe Spitzpaprika
1 große Kartoffel
2 Möhren
1 EL Sesamöl
1 TL Koriander
1 TL Kurkuma
1 TL Garam Marsala
1/2 TL schwarzer Pfeffer
1 Dose Kokosmilch
40g gem. Mandeln
Saft von 1/2 Limette (oder ggf. Zitrone)
etwas Salz

ChickenKorma5

Das Fleisch oder den Tofu in mundgerechte Stücken schneiden. Mit dem Joghurt, dem gepressten Knoblauch und dem Ingwer in einer Schüssel verrühren und mit Frischhaltefolie abdecken. Mindestens 5 Stunden marinieren. Das Gemüse waschen, wenn nötig schälen und in Wüfel oder Stückchen schneiden. Die Zwiebel hacken. In einem Wok oder einer großen Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebelwürfel und die gehackte getrockenete Chilischote darin kurz anbraten. Das Garam Marsala, Kurkuma, den Koriander und den Pfeffer dazugeben und 2 Minuten rösten (dabei am besten die Dunstabzugshaube einschalten, die Gewürze reizen die Schleimhäute). Anschließend das Hühnchen oder Tofu samt Marinade dazugeben. Für 10 Minuten anbraten und gelegentlich rühren. Mit Kokosmilch und ca. 200ml Wasser aufgießen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen, die gemahlenen Mandeln und den Limettensaft einrühren. Eventuell mit etwas Salz abschmecken und mit frischem Koriander zu Duftreis servieren.

ChickenKorma4

{Skandinavian Lovestory} Dänische Lagkage mit Beeren

Lagkage1

Mit dem Liebsten war ich während unseres Urlaubs auch drei Tage in Kopenhagen. Eine dänische Freundin hatte uns eingeladen, ihre Wohnung während ihres eigenen Urlaubs zu nutzen und uns ganz viele tolle Tipps gegeben. Ich war schon einmal in CPH und liebe die Stadt sehr. Der Liebste kannte die Stadt noch gar nicht. Vorab hatten wir uns vor allem ein kulinarisches Ziel gesetzt: je einmal Hotdog, Softice, Dänische Waffel mit Softice und Smörrebröd essen. Hat geklappt! Und sehr gut gefallen hat mir auch diese Bäckerei-Kette, die uns die Freundin empfohlen hatte, und in der wir zwei Mal gefrühstückt haben, das „Lagkagehuset“. Wieder zurück in Deutschland wollte ich dann unbedingt wissen, was der erste Teil des Namens heißt, der zweite ist ja klar. Und es stellte sich heraus, dass die „Lagkage“ [sprich: Lauke] eine traditionelle dänische Schichttorte ist, die fast jeder dort liebt. Da war es natürlich um mich geschehen und ich musste selbst eine backen. Die bekommt ihr heute als Sonntagssüß, und in der nächsten Woche folgen dann hier noch ein paar Impressionen einer der schönsten Städte in Europa.

Lagkage.jpg

Wart ihr schon einmal in Kopenhagen? Ich finde die Stadt und ihre Menschen einfach wunderbar. Alle sind so entspannt und das skandinavische Lebensgefühl fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Wir hatten auch noch bestes Wetter und so war alles einfach traumhaft schön. Wir sind den ganzen Tag überall hin geradelt und haben immer angehalten, wenn uns auf dem Weg etwas gefiel. Das wäre wirklich eine Stadt, in der ich ohne Weiteres leben könnte. Nicht zuletzt deshalb, weil sie dichter an meiner Heimatstadt ist, als so manche Stadt in Deutschland. Und weil ich die Sprache so süß und interessant finde…irgendwann lerne ich noch Dänisch!

Lagkage3

Zu der Lagkage muss ich sagen, dass die Variante mit den Kokosraspeln wahrscheinlich nicht besonders traditionell ist. Ich habe mir im Internet einige Rezepte angesehen, mich inspirieren lassen und dann einfach losgelegt. Die Torte schmeckt aber nur einen Hauch nach Kokos. Die Marmelade und die Beeren könnt ihr variieren, wie ihr mögt.

Meine dänische Freundin war total begeistert, als ich ihr von meinem Lagkage-Versuch erzählt habe. Sie hat mir gesagt, dass es diese leckere Schichttorte in ihrer Kindheit noch überall in Bäckereien zu kaufen gab. Heute ist man darauf angewiesen, dass die dänische Mutti einem eine backt, meistens zu Geburtstagen. Ich werde diese erfrischende Torte bestimmt noch einmal machen. Und zusätzlich Ausschau halten nach weiteren dänischen Rezepten.

Lagkage4

Und noch zwei kleine Anekdoten des Liebsten (war vorher noch nie in DK) vom Hinweg, über die ich sehr geschmunzelt habe:

1. Wir haben den Landweg genommen, der sich zeitlich nicht vom Fährweg unterscheidet. Ich hatte ihm vorher erzählt, dass wir über mehrere große Brücken fahren. Er: Aha. Und DANN kamen die Brücken  ins Sichtfeld und seine Augen wurden immer größer und größer. Er, trotz Höhenangst, vollkommen aus dem Häuschen. Auf dem Rückweg konnte er es kaum abwarten, endlich wieder drüber zu fahren 🙂

2. Die Landstrecke beinhaltete eine Mautstrecke. Irgendwann, 1 Stunde oder so vor CPH, kam die Mautstation in Sicht. Er: Was mag das wohl kosten? Wird ja wohl nicht mehr als 5 Euro sein. (Er ist eben Nahost-Mautpreise gewohnt) Ich: Wir sind in Skandinavien, das wird wohl etwas teurer. Schlussendlich wollte man 35 Euro von uns und ihr hättet mal sein Gesicht sehen sollen. Blankes Entsetzen…achja, eigentlich wollte man etwa 270 Dänische Kronen von uns. Aber wir Idioten Schussel haben natürlich nicht mal drüber nachgedacht, dass es auch noch Länder ohne Euro gibt. Oh mann…ist euch das auch schon passiert? Aller negativen Meinungen dem Euro gegenüber zum Trotz: Er hat uns wirklich verwöhnt, wenn es um Urlaubsreisen geht.

Lagkage5

Auf dem Bild zweiten Bild von oben seht ihr die grundlegenden Zutaten für Boden und Creme. Für meine Torte benötigt man zusätzlich noch 200g frische gemischte Beeren und 1/2 Glas Erdbeermarmelade.

Den Zucker und Vanillezucker mit der Butter und den Eigelben cremig rühren. Die Eiweiße steif schlagen. Mehl, Backpulver und Kokosraspel dazugeben, dann nach und nach mit der Buttermilch aufgießen und dabei gleichmäßig verschlagen. Die Eiweiße vorsichtig mit einem Holzlöffel unterheben. Den Teig auf 3 Springformen à 18cm aufteilen (oder nacheinander ausbacken). Bei 180°C ca. 20 Min. backen und danach vollständig auskühlen lassen. Währenddessen die Creme anrühren. Dafür einfach alle Zutaten vermischen und die Creme bis zum Befüllen in den Kühlschrank stellen. Wenn die Böden ausgekühlt sind, den untersten mit 1/3 der Creme und darauf großzügig mit Erdbeermarmelade (oder einer anderen Beerenmarmelade) bestreichen, den mittleren Boden darauf setzen, erneut mit Creme und Marmelade bestreichen und mit dem obersten Boden wiederholen. Dann mit den gemischten Beeren belegen und bis zum Servieren im Kühlschrank lassen.

Lagkage6

Lasst es euch schmecken!  Und stimmt euch ein bisschen darauf ein, dass es in Kürze mit meiner Dänemark-Schwärmerei hier weitergeht…

Lagkage8

Leckere Resteverwertung: Kokos-Kuchenwürfelchen


Kuchenwürfel

Ihr Lieben, wir kennen das ja alle: Manchmal müssen die Küchlein eben herzig statt quadartisch sein. Dann backt man ein Blech Kuchen, sticht die gewünschten Formen aus, und hinterher steht man da mit einem halben Bleck voll von unansehnlichem Löcherkuchen.  So ging es mir nach dem letzten Rezept. Zugegeben, der Aufwand hat sich gelohnt. Und die Herzchen sind wirklich Einemilliontausendtrilliaden Mal hübscher und süßer, als schnöde Stücken. Was aber jetzt mit dem guten Restkuchen machen?

Kuchenwürfel1

Ich bin absolut kein Cakepop-Fan. Klar, ich habe sie auch ausprobiert. Vor allem aus Neugier und natürlich wegen der Schokoladen-Streusel-Matscherei beim Verzieren. Aber bei einem Mal ist es geblieben, denn die Dinger sind mir meist zu süß und ich mag nun einmal andere Formen lieber. Dadurch kam es zu diesen kleinen Kuchenwürfelchen. Die stellen eher eine Anregung, als ein genaues Rezept dar. Aber ich musste es mit euch teilen, weil es besser geworden ist als gedacht. Ich nasche seit drei Tagen zu jeder Tageszeit Kuchenwürfelchen 🙂 Da es so gut schmeckt, habe ich sogar schon überlegt, das Rezept noch einmal mit einem fertigen Sandkuchen aus dem Supermarkt zu probieren. Aber ich glaube, der schlägt diesen Teig der Erdbeerherzen einfach nicht.

Kuchenwürfel3

 Für die Kuchenwürfelchen:

Kuchenrest (oder ein fertiger Sandkuchen aus der Packung)
ca. 2 EL Frischkäse
20g gehackte Mandeln
10g + 3 EL Kokosraspel
60g Vollmilchschokolade
30g Zartbitterschokolade

Die Zutatenmenge bei diesem Rezept hängt natürlich von der Menge eures Kuchenrests ab. Ich gehe hier von einem Brownie-Blech aus, aus dem etwa die Hälfte der Masse ausgestochen wurde. Ansonsten geht ihr bei der Zutatenmenge ein bisschen nach Gefühl. Die Masse sollte sich nach Zugabe der Zutaten leicht formen lassen, aber nicht zu „nass“ sein. Zunächst wird der Kuchenrest fein zerbröselt. Dazu wird dann der Frischkäse gegeben und gut verknetet, am besten mit den Händen. Der Teig sollte jetzt relativ feucht, aber nicht vollkommen sabschig sein. Gebt die Mandeln und 10g Kokosraspel dazu. Auch hier könnt ihr mehr oder weniger nehmen, je nach Belieben, oder auch durch andere Nüsse austauschen. Wenn alles gut vermischt ist, den Teig auf dem Boden einer Backform (bei mir reichte eine Kastenform) gleichmäßig hoch andrücken (er sollte überall ca. 2 Finger hoch/ 2 cm hoch sein). Bei 180°C 15 Minuten backen, nicht länger! Dann die Schokoladensorten zusammen im Wasserbad schmelzen und auf den ausgekühlten Teig geben. Sofort mit Kokosraspeln bestreuen.

Kuchenwürfel2

Diese Würfelchen sind nicht zu süß (kommt natürlich aber auf die Kuchen-Basis an), schön saftig und schmecken sowohl nussig, als auch ein bisschen nach Bounty durch das Topping. Lecker!

Übrigens findet ihr hier bei Rebecca auch noch eine wunderbare Idee, was man mit Kuchenresten anstellen kann!

Kuchenwürfel4

{In Erdbeerlaune} Herzige Erdbeertörtchen und Erdbeer-Cheesecake-Desserts

Erdbeertörtchen8

Gibt es Menschen, die keine Erdbeeren mögen? Unvorstellbar und unverständlich. Erdbeeren sind einfach der Inbegriff von Sommer, von barfuss auf der Wiese Federball spielen, sich am Strand aalen und Konzerten im Stadtpark bei lauem Wind. Erdbeeren sind in diesen Situationen fast immer im Picknickkorb zu finden, sind Sommer pur. Und im Moment müssen sie für mich fast täglich sein. Für unseren Urlaub haben wir ja derzeit das allerschönste Wetter in Norddeutschland, dass man sich wünschen könnte. Ich stehe morgens auf, wenn ich nicht mehr müde bin, mache mir ein tolles Frühstück und lebe dann einfach in den Tag hinein. Liege in der Sonne, fahre Rad oder backe. Einfach wunderbar! Dazu gehört dann am liebsten Mittags eine Schüssel Erdbeeren mit Milch, ganz schlicht. Oder Erdbeerquark, mhmmmm!

Erdbeertörtchen6

Manchmal darf es aber auch ein bisschen aufwändiger sein, besonders, wenn Besuch erwartet wird. Diese Erdbeertörtchen gab es zum Besuch von guten Freunden. Ich sage euch: lecker, lecker lecker! Gibt es etwas besseres, als süße Erdbeeren auf fluffigem Biskuit? Ich glaube nicht.

Erdbeertörtchen3

Da passte es genau, dass Erdbeeren auch das Monatsthema bei Clarettis „Ich back’s mir“ sind. Ich bin schon sooo gespannt, auf all die anderen Erdbeer-Rezepte! Da werde ich ganz sicher ausgiebig stöbern und mir das eine oder andere mopsen 🙂 Erdbeeren for the win!!

Erdbeertörtchen4

Diese leckeren, saftigen, fruchtigen, super niedlichen Törtchen können sich bei der Aktion bestimmt sehen lassen. Die waren echt ein Kracher und sofort nach dem Fotografieren alle weg! Nom nom…Aus dem Rest der Erdbeeren habe ich fluffige Cheesecake-Desserts mit Mini-Schwipps gemacht. Ebenfalls eine Wucht! Wir haben sooo geschlemmt…

Erdbeertörtchen5

 Für ca. 6 Erdbeertörtchen, je nach der Größe des Ausstechers:

75g weiße Schokolade
75g Butter
3 Eier
40g Zucker
1 TL Zitronensaft
80g Mehl
1 TL Backpulver
100g Erdbeermarmelade
1 EL roter Saft
ca. 6-8 Erdbeeren
Kokosraspel (ersatzweise Mandelblättchen)

Erdbeertörtchen7

Die Schokolade mit der Butter im Wasserbad unter rühren schmelzen. Die Eier mit dem Zucker cremig schlagen, den Zitronensaft zugeben. Dann das Mehl und Backpulver unterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Die Schokoladenmischung dazugeben und gut verrühren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Brownieblech streichen (für ein großes Blech den Teig Mail 2 1/2 nehmen). Bei 200°C 15 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen und dann Herzen ausstechen. Die Herzen mit einer Mischung aus der Marmelade und dem Saft (bei mir: roter Multivitaminsaft) bestreichen und mit den Rändern in den Kokosraspeln (ersatzweise Mandelblättchen) wälzen. Mit Erdbeerscheiben belegen und eventuell noch einige Raspel weiße Schokolade obenauf streuen.

Erdbeertörtchen1

Für das Cheesecake-Dessert (4 Stück):

6-8 Vollkornbutterkekse
20g Butter
4 TL Bailey’s
70g Frischkäse
120g griechischer Joghurt
120g Schlagsahne
2 EL Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
ca. 8-10 Erdbeeren

Die Butter in einem kleinen Topf zum Schmelzen bringen. Die Kekse fein hineinbröseln, gut verrühren und vom Herd nehmen. Auf die vier Gläser aufteilen, jeweils mit 1 TL Bailey’s vermischen und an den Boden gleichmäßig andrücken. Den Joghurt mit dem Frischkäse und den Zuckersorten verschlagen. Dann die geschlagene Sahne unterheben. Die Erdbeeren fein Würfeln. Je 1 großen EL Creme, 1 EL Erbeerwürfelchen in die Gläser stapeln, wiederholen. Mit ein paar Erdbeeren und evtl. ein paar Pistaziensplittern dekorieren.

Erbeertörtchen6

Was ihr mit dem restlichen Kuchen, anstatt von Cakepops noch machen könnt, zeige ich euch bald auch. Denn dieser Biskuitboden ist mit der weißen Schokolade viel zu lecker, um ihn einfach wegzutun. Da hab ich was für euch…also unbedingt den Boden in einer Dose luftdicht verschließen und aufbewahren!

Erdbeertörtchen

Pure Frühstücksliebe: Allerleckerstes Schokomüsli

Schokomüsli

Ihr Lieben, ich habe mal wieder keine Mühe gescheut und mich für euch geopfert. Ich habe die ganze Woche schon vorgekostet. Und jetzt kann ich guten Gewissens sagen: Dieses Schokomüsli kann ich uneingeschränkt empfehlen 🙂 Müsli habe ich nun schön öfter selbst gemacht, unter anderem dieses leckere Crunchy Müsli. Aber Schokomüsli ist neu. Nom nom. Ich weiß schon, was ich morgen wieder zum Frühstück esse…

Schokomüsli1

Schokomüsli2

Ich habe dasRezept wieder mal aus dem tollen Buch „Geschenkideen aus der Küche“ von Nicole Stich und Coco Lang (dazu wird es wohl auch noch irgendwann eine Rezension geben). Allerdings habe ich es etwas abgeändert. Die Zuckermenge habe ich etwas reduziert und außerdem kommt in mein Müsli eine Mischung aus kernigen und zarten Haferflocken. Ich würde das nächste Mal die Zuckermenge noch etwas weiter reduzieren, da es so für meinen Geschmack immer noch ein bisschen zu süß ist, um als halbwegs gesundes Frühstück durchzugehen…naja, kann man von einem Schokomüsli nicht wirklich erwarten. Aber immerhin weiß man so genau, was drin ist und kann alles nach Gusto anpassen!

Schokomüsli5

Für jede Menge leckeres Schokomüsli:

100g Zartbitterschokolade (bei mir: 60%)
100g dunkelbrauner Roh-Rohrzucker
50ml Sonnenblumenöl
3 EL Honig oder Ahornsirup
250g feine Haferflocken
250g kernige Haferflocken
50g Kokosraspel
50g Mandelblättchen
2-3 EL Kakaopulver
1 Prise Meersalz

Schokomüsli3

Den Zucker mit 1/8 Liter Wasser in einem Topf zum kochen bringen und gelegentlich rühren, bis sich der Zucker fast aufgelöst hat. Vom Herd nehmen und das Öl, den Honig/Ahornsirup und die Schokolade einrühren. Alle anderen Zutaten mischen und mit dem Schoko-Sirup übergießen. Alles gut vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, gut auseinanderstreichen. Bei 175°C ca. 30 Minuten backen, dazwischen ein oder zwei Mal aus dem Ofen nehmen und mit einem Löffel wenden.

Schokomüsli4

Was ist euer liebstes Frühstück?