Pumpkin Chocolate Chip Cake

Regen, Wind und Kälte im Herbst schreien nach Entspannung auf der Couch bei guten Filmen und Gebäck. Der Pumpkin Chocolate Chip Cake bringt uns eine gute Portion amerikanisches Herbst-Feeling mit Kürbis, Schokolade und Pumpkin Pie Spice ins Haus.

Ihr Lieben, ziemlich genau vor zwei Jahren erschien dieser Beitrag, in dem ich euch das Rezept für Mamas Kürbisbrot verriet und gleichzeitig die großen Neuigkeiten verkündete, dass ich noch einmal studieren würde. Ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich war und wie sehr ich mich auf diese Zeit gefreut habe. Aber da waren auch viele Ängste. Diese Woche habe ich fast auf den Tag genau zwei Jahre nach meinem ersten Tag als Studentin meine Masterarbeit abgegeben. „Pumpkin Chocolate Chip Cake“ weiterlesen

Gesunde und leckere Butternut-Grünkohl-Quiche für’s Weihnachts-Buffet

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In den letzten Jahren haben meine Mama und ich uns an Weihnachten in der Küche immer so richtig ausgetobt. Normalerweise genießen wir es, gemeinsam ein Menü zu planen und dann auch umzusetzen. Das ist für mich kein Stress, sondern Spaß und wertvolle Zeit zusammen. Wir kochen dann meist nicht so richtig traditionell, denn Ente oder Gans ist jetzt nicht so meins. Aber festlich und lecker wird es auf jeden Fall.

Dieses Jahr ist einiges anders. „Gesunde und leckere Butternut-Grünkohl-Quiche für’s Weihnachts-Buffet“ weiterlesen

{Adventskaffee} Kürbis-Walnuss-Kuchen mit Mascarponecreme

kuerbiskuchen-mit-mascarponefrostingWeihnachtlich, festlich, oberlecker, schnell gemacht und trotzdem mit Wow-Effekt: Falls ihr noch den perfekten Kuchen für die Feiertage oder den Adventskaffee sucht, dann gefällt euch bestimmt dieser Kürbis-Walnuss-Kuchen mit Mascarponecreme.

„{Adventskaffee} Kürbis-Walnuss-Kuchen mit Mascarponecreme“ weiterlesen

{Herbstküche} Cremige Kürbis-Polenta

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Gute Kürbis-Rezepte kann man nie genug haben. Die Kürbis-Polenta ist wunderbar cremig und macht mit ihrer knalligen Farbe richtig gute Laune. Vielleicht das beste Kürbis-Rezept in diesem Herbst!

Kürbis und ich, das ich eine große Liebe. Jedes Jahr machen mir Kürbis, Pflaumen und die anderen tollen Herbstsorten den Übergang in den Herbst leichter. Kulinarisch bin ich auf jeden Fall ein Herbstkind. „{Herbstküche} Cremige Kürbis-Polenta“ weiterlesen

{Schnappt euch den letzten Kürbis!} Für diese wahnsinnig cremige Kürbis Mascarpone Pasta

Kürbis Mascarpone Pasta 1

Zu dieser Pasta gibt es zwei wichtige Dinge zu sagen:

  1. Sie ist nicht zum Abnehmen gemacht (und das ist nur eine leichte Untertreibung, denn -> Mascarpone)
  2. Aber, noch wichtiger: Sie ist sooo unglaublich cremig-lecker, dass ihr euch garantiert reinlegen wollt! So wie ich.

Kürbis Mascarpone Pasta 2

Was soll ich sagen? Beim Blättern in einem meiner liebsten Kochbücher fiel mir mal wieder dieses Kürbispasta-Rezept auf. Das will ich schon seit Jahren kochen. Meistens fällt es mir aber nur im Hochsommer auf. Wenn dann die ersten Kürbisse im Laden liegen, habe ich es wieder vergessen (und es gibt ja jedes Jahr im September/ Oktober eine Schwemme toller Kürbisrezepte überall). Kennt ihr das? Mir geht das dauernd so. Genau so fallen mir die tollsten Rhabarber-Rezepte grundsätzlich zwischen August und Februar in die Hände. Story of my life…

Aber nicht dieses Mal! Eigentlich ist es zwar schon wieder zu spät. Die Saison ist vorbei. Aber in meinem Supermarkt (der mit dem R…) gibt es noch vereinzelte Lager-Kürbisse. Die schmecken immer noch toll. Also: Nicht mit mir!, dachte ich mir. Gesagt getan, Kürbis gekauft, Pasta gekocht. Ausgeflippt!

Kürbis Mascarpone Pasta

Dieses Gericht braucht nur wenige Zutaten, kaum Vorbereitung, steht in einer halben Stunde auf dem Tisch. Pasta und Sauce kochen in einem Topf, man benötigt nur noch eine Pfanne zum trockenen Rösten der Mandeln. Ich würde die Pasta auch für Gäste kochen, denn sie macht verdammt viel her (und die Köchin/ der Koch verpasst nichts, da die Zubereitung so schnell geht). Aromatischer Kürbis paart sich mit cremiger Mascarpone, würzigem Parmesan und gerösteten Mandeln. Ich sagte ja, das hier ist nichts für die schlanke Linie. Aber ich würde es wieder tun. Ich WERDE es wieder tun! Spätestens im September. Und ihr solltet auch noch ganz schnell den letzten Kürbis schnappen und das hier ausprobieren. Es wäre so schade, erst einmal acht Monate auf diese Offenbarung zu warten. In diesem Sinne: Happy cooking!

Kürbis Mascarpone Pasta 4

Ich habe das Rezept nur ein ganz kleines bisschen verändert. Im Original wird nur mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt. Ich mag keinen Muskat und habe stattdessen ein wenig Thymian und Cayennepfeffer (nur ganz wenig, für einen leichten Twist) dazugegeben. Außerdem habe ich zu den gerösteten Mandeln auch noch Kürbiskerne auf die Pasta gestreut. Das gibt noch mehr Knusper und passt geschmacklich perfekt!

Für 3-4 Personen: 

300g Hokkaido-Kürbis
250g Tagliatelle oder Spaghetti
250g Mascarpone
25g Parmesan, gerieben
1 kleine Handvoll glatte Petersilie
25g Mandelblättchen und/ oder Kürbiskerne
Salz und Pfeffer (frisch gemahlen)
wer mag: Thymian und Muskat oder Cayennepfeffer

Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Kürbis waschen, von Kernen und Strunk befreien und in ca. 1cm große Würfel schneiden. Etwas Petersilie für die Deko zurück behalten und den Rest fein hacken. Wenn das Wasser kocht, 1 EL Salz hinzugeben und die Kürbiswürfel darin 8 Minuten kochen. In dieser Zeit die Mandelblättchen (und Kürbiskerne) in einer Pfanne ohne Fett unter ständigem Rühren anrösten, dann beiseite stellen. Nach den 8 Minuten die Pasta zum Kürbis ins Wasser geben und gemeinsam 3 Minuten weiterkochen. In einer kleinen Schüssel Mascarpone und Parmesan mit 8 EL Pastawasser verrühren. Petersilie, 1/2 TL Salz und frischen Pfeffer hinzugeben (wer mag, gibt auch Thymian und 1/2 TL Cayennepfeffer oder Muskat hinzu). Bissfest gegarte Pasta und Kürbiswürfel abgießen und Mascarponecreme in den Topf geben. Gut vermengen, dann die Pasta auf tiefen Tellern anrichten und mit Petersilienspitzen und Mandeln garnieren. Guten Appetit!

Carina

P.S.: Das Rezept ist aus dem Buch „Einfach schnell genießen“ vom Kochhaus. Das Kochhaus gibt es ja bereits in vielen Städten und ich schaue dort immer gern rein. Der Mischung aus spannenden Rezepten, tollen Produkten und Küchenartikeln kann ich einfach nicht widerstehen. Das Buch enthält viele wunderbare Rezepte, die immer außergewöhnlich, aber einfach und mit wenigen Zutaten umzusetzen sind.

Kürbis Mascarpone Pasta 3

Große Neuigkeiten und Mamas Kürbisbrot

Ihr Lieben,

ich hatte es schon einmal leicht anklingen lassen: Bei mir ändert sich gerade Vieles. Jetzt möchte ich das auch endlich mit euch teilen.

Kürbisbrot

Kennt ihr das, wenn ihr an einem Punkt an eurem Leben angelangt seid, wo ihr etwas ändern müsst? So einen Punkt hatte ich letztes Jahr. Ich habe nach dem Abitur eine Beamtenstelle mit FH-Studium angenommen und war dann viel im Ausland. Mit 19 wollte ich eigentlich an die Uni, habe mir aber gesagt: Diese Chance musst du nutzen. Sonst wirst du dich ärgern. Du kannst immer noch etwas anderes machen.

Nun. Nach Beendigung des Studiums und einigen Jahren in diesem Job, in dem ich natürlich auch viele tolle Erfahrungen gemacht habe, musste ich mir eingestehen: Das ist es nicht. Ich brauche mehr Perspektiven, als eine Beförderung alle paar Jahre. Ich will mehrMöglichkeiten, mehr Perspektiven und ich muss ein Masterstudium beenden. Und an diesem Plan habe ich seit dem letzten Sommer gearbeitet.

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Nun, wo es ganz definitiv losgeht, ich bereits meinen letzten Arbeitstag hatte und eine Uni-Zulassung habe, wo mein erster Tag an der Uni zum Greifen nah ist, muss ich sagen: Ich schwanke fast stündlich zwischen himmelhohem Jauchzen, Vorfreude und Existenzängsten. Meinen sicheren Job habe ich endgültig aufgegeben und das verunsichert. Aber ich glaube, das ist es wert. Ich freue mich auf diese Zeit, ich freue mich auf das Lernen und einen ganz neuen Abschnitt meines Lebens. Ich freue mich unbändig, nun erst einmal zwei Jahre Zeit zu haben, mich beruflich neu zu orientieren. Ich habe sicher dem Ausland nicht komplett abgeschworen, denn dafür bin ich zu neugierig und zu entdeckungsfreudig.

Aber ich bin nach einiger Zeit im Nahen Osten nun auch nicht unglücklich, mal wieder nach Deutschland und in die „Nähe“ (relativ gesehen…) der Familie zu kommen. Vielleicht schaffe ich ja auch mal wieder das ein oder andere Bloggertreffen 🙂

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Ihr seht, im Moment geht hier viel vor. Es ist noch unglaublich viel zu organisieren, ich kann über den Stapel mit Papier kaum noch drüber gucken. So sehr mir der Blog, mein Baby, in den letzten Jahren ans Herz gewachsen ist, er wird leider in den nächsten Wochen ein wenig zurück stecken müssen. Bis ich eine Wohnung habe, eingerichtet bin, an der Uni zurecht komme. Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis und bleibt hier. Ich verspreche, es wird nicht ganz ruhig werden. Denn ich habe mir ein paar wunderbare Bloggerinnen eingeladen, die mich in dieser Zeit mit tollen Beiträgen unterstützen. Als Thema habe ich „Heimweh- und Fernweh-Rezepte“ gewählt, weil das gerade so schön zu meiner Situation passt. Und ich kann euch sagen, da warten ein paar klasse Rezepte auf euch…wenn ich es schaffe, werde ich mich auch selbst gelegentlich mit einem Rezept melden.

So, nun ist es raus. Ich werde hier selten so persönlich, aber diesen Schritt wollte ich gern mit euch teilen und bin gespannt auf eure Reaktionen. Als Start meiner kleinen Gastblogger-Reihe schmeiße ich nun mein ganz persönliches Heimweh-Rezept in den Ring. Es sollte ein Rezept sein, dass mich an Zuhause erinnert und das ich auf Reisen immer vermisse. Eines, das ich mit meiner Familie verbinde. Ihr wisst, in puncto Fernweh-Rezepte habe ich immer viel auf Lager. Aber in diesem Fall musste ich ein Weilchen überlegen und habe jetzt aber das perfekte, saisonale Familienrezept für euch: Mamas Kürbisbrot, bestes aller Zeiten!

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Eigentlich wollte ich euch das Brot schon gestern zeigen, aber, nun ja…die Familie war so glücklich, dass jemand mal wieder dieses Kürbisbrot backt, dass ich mich quasi nur einmal wegdrehen musste und: Aufgegessen! Ich musste deswegen einen zweiten Anlauf starten und es verstecken bis nach den Fotos 🙂 Dafür habe ich gleich mal zwei Zubereitungen ausprobiert. Beim ersten Mal habe ich den Kürbis in Wasser gekocht, beim zweiten Mal im Ofen weich gebacken.

Das Brot muss in dicken Scheiben geschnitten und am besten mit selbstgekochter Marmelade genossen werden. Ich bin ja gerade mal wieder ganz süchtig nach diesem Pflaumenmus-Rezept aus dem letzten Jahr: Pflaumenmus mit Tonkabohne. Das auf dem noch leicht warmen Brot, und ich bin im Himmel! Okay, nach so viel Text heute jetzt aber schnell zum Rezept:

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And now in English:

There has been a lot going on behind the scenes lately. Last year I came to a point where I wanted to change important things in my life. So I started it. After high school I became a civil servant and studied in this position. I always wanted to go to university, but at this point I was eager to give it a try. I told myself I could always do something different. After a couple years working and many important experiences I would not want to miss, I decided to start over. This is not it, I knew. I needed more perspectives. So I decided to quit the job and go back to university for my master degree. And here I am, starting my studies in just a couple weeks. There is so much paperworks at the moment and I am in the middle of a big move. Everyday I go from excited to nervous to frustrated in a couple hours, because I don’t know what will happen. But I am so excited to start! All this is why it might get a bit quieter around here. I didn’t want to leave this space blank, though, so I invited some pretty cool blogging friends to help me out. There will be some guest posts every Sunday starting this week, maybe I will blog from time to time, too. As the guest posts will be in German, please feel free to use the translator. 

Having said that, I can start with today’s recipe! The guest posts will all be on the motto of recipes that make you either feel at home or that make you want to travel and discover other cultures. Home-bound or exotic! Today I start with a recipe of my Mum that I always loved. Matching early fall, it’s her delicious pumpkin bread! I had to bake twice to shoot this recipe because everyone was so happy there was some pumpkin bread again. The first loaf was gone in the blink of an eye! I enjoy it most with some yummy homemade plum jam as in this recipe from last year. 

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Für 1 Kastenform / for 1 loaf pan:

500g Mehl (bei mir Dinkelmehl) – 500g flour (I used spelt flour)
380g Kürbis, z.B. Hokkaido – 380g pumpkin, e.g. Hokkaido
1/2 Würfel frische Hefe – 20g yeast
125ml lauwarme Milch – 125ml luke-warm milk
1 TL Zucker – 1 tsp. sugar
1 TL Salz – 1 tsp. salt
1 TL Margarine – 1 tsp. margarine
1 Ei – 1 egg
Kürbiskerne – pumpkin seeds

Die 380g entrindeter Kürbis in Wasser 10 Minuten weich kochen. Mit einer Gabel zu Mus zerdrücken. Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, Zucker einrühren und beides unter Rühren auflösen. Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen, eine Mulde formen. Hefemischung hineingeben, mit etwas Mehl vom Rand vermischen und den Vorteig 5-10 Minuten gehen lassen. Kürbis, Ei und Margarine zugeben. Alles zu einem homogenen Teig verkneten. Dieser ist noch recht klebrig. Zugedeckt an einem warmen Ort 30-45 Min. auf das doppelte Volumen aufgehen lassen. Eine Kastenform fetten und bemehlen, den Teig hinein geben. Mit Kürbiskernen toppen. Während der Ofen auf 180°C vorheizt, noch mal zugedeckt gehen lassen. In den Backofen schieben und 40 Minuten backen. Aus dem Teig lassen sich auch mit etwas mehr Mehl Brötchen formen. Dann verkürzt sich natürlich die Backzeit auf ca. 18-20 Minuten.

English Instructions:

Cook 380g pumpkin flesh 10 minutes until soft. Mash with a fork. Dissolve yeast and sugar in the warm milk. Mix flour and salt in a big bowl pour milk into the bowl. Mix milk and a bit of the flour from the surface with a spoon, let the batter sit for 5-10 minutes. Add pumpkin, egg and margarine, knead well. The dough is a bit sticky, don’t worry. Cover and let it rise for 30-45 min. Grease a loaf pan, dust with flour. Put the dough into the pan and top with pumpkin seeds. Cover and let it rise for a few more minutes while pre-heating the oven to 180°C. Then bake for 40 minutes. You could also make rolls from this dough, then shorten the baking time to approx. 18-20 minutes. 

Carina

P.S.: Hier findet ihr übrigens noch mehr Familien- und Heimweh-Rezepte, die ich schon verbloggt habe:

Quarkpfannkuchen mit Rhabarberkompott

Lachsnudeln à la Mamma

Butterkuchen wie von Oma

Eierlikörtorte

Weltbeste Vanillekipferl

{Winter adé!} Kartoffel Kürbis Beete Salat

Kartoffel Kürbis Beete Salat2

Ich habe noch ein allerletztes Rezept für dieses Jahr, das wohl eher ein Herbst-/ Winterrezept ist. Ich wollte diesen Salat schon lange verbloggt haben, kam aber nicht so richtig dazu. Ich musste es euch aber unbedingt noch zeigen! Man bekommt wohl jetzt gerade noch alle Zutaten dafür, bevor der Frühling sich dann auch auf unseren Tellern bemerkbar macht. Außerdem, ganz ehrlich: Ich könnte Kürbis und rote Beete das ganze Jahr über essen. Die sind einfach zu lecker, egal, zu welcher Zeit. Und gesund. Der Salat kann eine warme Beilage sein, aber als leichtes, gemüsiges Hauptgericht finde ich ihn am besten.

Kartoffel Kürbis Beete Salat

In diesem Jahr habe ich die Winterküche übrigens sehr ausgenutzt und genossen. Deftige Eintöpfe, süße Hauptmahlzeiten als wärmendes Soulfood…aber jetzt ist auch Schluss. Ich habe Lust auf Frühling, auf Frische und Sonnenstrahlen auf der Nase. Hoffentlich gehts damit auch bald richtig los! Der Salat könnte zumindest aufgrund seiner tollen Farben als Frühlinssalat durchgehen…

Kartoffel Kürbis Beete Salat4

Kartoffel Kürbis Beete Salat1

Als leichtes Hauptgericht für 3-4 Personen:

(Leicht abgewandelt aus der Edeka „Mit Liebe“ Sept/Okt. 2014)

2 rote Beete
500g festkochende Kartoffeln
1 kl. Hokkaido
5 EL Olivenöl
etw. Meersalz
1/2 Bd. Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1 Handvoll Rucola
2 EL Kürbiskernöl
1 EL weißer Balsamico
1 EL flüssiger Honig
3 EL Zitronensaft
Pfeffer

Ein paar geröstete Kürbiskerne zum Garnieren

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die rote Beete schälen (am besten mit Einweghandschuhen) und achteln. Kartoffeln ebenfalls schälen und vierteln (oder je nach Größe kleiner schneiden). Den Kürbis vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Alle drei Gemüsesorten auf einem Blech mit Backpapier verteilen und mit 2 EL Olivenöl und etwas Meersalz mischen. Im Ofen ca. 30-35 Min bissfest garen. Derweil aus den anderen Zutaten außer Rucola und Kürbiskernen das Dressing herstellen. Das Gemüse aus dem Ofen nehmen und mit etwas Rucola auf Tellern anrichten. Das Dressing darüber geben und mit einigen angerösteten Kürbiskernen bestreuen. Lauwarm genießen. Der Salat sollte auf jeden Fall am selben Tag gegessen werden und nicht einen Tag vorher zubereitet werden.

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Auf was freut ihr euch am meisten im Frühling?

Carina

 

{Bye bye, Pumpkin!} Kürbis-Brotsalat und ein Geständnis

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Huiuiui, wie soll ich es sagen…habe ich vor ein paar Tagen noch behauptet, noch gaaaar kein bisschen in Weihnachtsstimmung zu sein, noch mindestens bis zum ersten Advent zu brauchen mit den ersten Plätzchen…ich glaube, es ist um mich geschehen. Heute, ganz plötzlich. Wie soll man sich auch wehren, wenn auf allen Blogs schon die Deko rausgekramt und losgebastelt wird? Ich weiß gar nicht mehr, wie es dazu kam, aber ich habe heute den halben Tag auf Pinterest „Christmas DIY“, „Adventskalender Freebie“ und ähnliches gesucht (Bitte nicht ausprobieren, wenn ihr weniger als vier Stunden Zeit habt!). Neue Pinnwände erstellt. Mich nicht mehr losreißen können. Und spontan beschlossen, noch zwei Kalender zu basteln. Was für welche, bleibt aber noch mein Geheimnis (vorsicht, eifrige Mitleser!).

Bevor ich jetzt wirklich anfange, mit Piment, Nelken und Plätzchenausstechern um mich zu werfen, muss ich euch noch schnell dieses eine, letzte (versprochen!) Kürbisrezept dieses Jahres zeigen.

Kürbis-Brotsalat

War ja auch langsam genug Kürbis, ich verstehe diejenigen, die das so sehen. Aber ich mag ihn eben, besonders in spannenden Kombis. Und habe auch in diesem Jahr die Kürbis-Liste nicht abarbeiten können. Zum Beispiel Stephs geniales Kürbispesto, dass ich im Mai beim Nudelworkshop kosten durfte, habe ich nicht geschafft (dabei stand es seit besagtem Workshop schon ganz oben auf der Liste…). Dafür aber diesen köstlichen und super einfachen Brotsalat, den ich in der „Einfach Hausgemacht“-Herbstausgabe gefunden habe. Er ist ganz schnell gemacht und ein klasse Essen für eine Person, weil es aus wenigen Zutaten besteht und diese ganz einfach reduziert werden können. Das Konzept von Brotsalat fand ich schon immer gut, und dieser hier hat mich in seiner Raffiniertheit gleich angesprochen. Huch – war da nicht noch eine rosa Grapefruit im Kühlschrank, die traurig auf eine Verwendung wartet? Und schon war mein Mittagessen geplant! Das Rezept habe ich zum Original nur leicht abgewandelt.

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Für 2 Portionen:

2 rosa Grapefruits
2 dicke Scheiben Graubrot (Sauerteigbrot)
300g Hokkaido-Kürbisfleisch
4 EL Olivenöl
1 EL Kürbiskerne
1 TL Honig
frischer Thymian
Salz und Pfeffer

Die Grapefruits zunächst schälen und vor der weißen Haut befreien. Dann mit einem V-Schnitt filettieren. Den Saft komplett auffangen und die Reste noch einmal kräftig auspressen. Das Brot in Würfel schneiden. Den Kürbis waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Schale muss nicht abgeschält werden. Zwei Esslöffel Öl erhitzen und das Brot darin von allen Seiten knusprig anbraten. Die Kürbiskerne kurz dazu geben. Aus der Pfanne nehmen und kurz beiseite stellen. Im restlichen Olivenöl nun die Kürbisspalten garen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 50ml von dem Grapefruitsaft, einen Zweig gerupfte Thymianblättchen und den Honig zuegeben, alles gut vermischen. Den Kürbis auf Tellern anrichten. Alle anderen Zutaten dazugeben, den restlichen Grapefruitsaft darüber träufeln und sofort servieren.

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Bye bye, Kürbis! See you next year!

Carina

 

{Herbstgenuss} Kürbis Spinat Quiche

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Ich liebe einfach die Vielfalt des Herbstes! Alles ist bunt, knackig und unglaublich lecker. Exotische Früchte können mich gerade längst nicht so locken wie Kürbis, Pastinaken, Äpfel. Besonders der Kürbis hat es mir angetan und so gab es gestern ein süßes Rezept damit, heute wird es herzhaft! Tastesherriff Claretti möchte diesen Monat Quiche-Rezepte sammeln und wie auch jedes Mal davor, bin ich gern dabei und backe ihr etwas. Denn Quiche ist eines meiner absoluten Lieblingsgerichte. So vielfältig und einfach für jeden Anlass perfekt: Als Work Lunch, für Gäste, zum Brunch, alles schnelles Essen nach der Arbeit, kalt für’s Picknick, und so weiter.

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Der Mann mag leider Kürbis gar nicht so gern. Wiiiiiie schaaaade, *zwinker*, mehr für mich! Die Quiche durfte ich also ganz allein essen. Und trotzdem war es das bestimmt noch nicht mit Kürbis in diesem Jahr. Da kommt noch so einiges…

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Die Quiche habe ich mit einem Boden mit Roggenmehl-Anteil gebacken, weil ich finde, das passt gut und bringt schön Biss. Zum Kürbis gesellen sich noch Spinat, Gemüsezwiebel und Porree. Eine große Portion Cheddar, etwas Pesto und schwarzer Pfeffer sorgen für die Würze. Und dann ist er auch schon fertig, der knusprige Herbst-Genuss.

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Weitere Quiches auf meinem Blog findet ihr übrigens hier: Süßkartoffel Quiche, Karotten-Feta-Quiche.

Kürbisquiche

Mürbeteig: 

150g Weizenmehl
100g Roggenmehl
1 TL Salz
120g kalte Butter
1 Ei
Kräuter (Basilikum, Thymian, Rosmarin)

Füllung: 

300g Kürbis (zB 1/2 Butternut)
100g frischer Blattspinat
1 Stange Porree
1 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Ei
100ml Sahne
1 Schuss Milch
1 TL grünes Pesto
50g würziger Cheddar
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Sumach

Die Mehle und das Salz vermischen. Die Kräuter ebenfalls untermischen. Die kalte Butter in Flöckchen und das Ei mit der Hand unterkneten. Wenn nötig, einige Tropfen Eiswasser dazutun. Wenn alles gut verkneten ist, den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 25 Min. in den Kühlschrank legen.

Den Kürbis halbieren, Schälen und 300g Kürbisfleisch fein würfeln. Den Spinat waschen und etwas zerzupfen. Die Zwiebel und den Porree kleinschneiden. Alles vermischen. Den Mürbeteig ausrollen und eine Quicheform oder längliche Tarteform damit auskleiden. Das Gemüse darauf verteilen. Das Ei mit der gepressten Knoblauchzehe, Sahne, etwas Milch, Pesto und Gewürzen verquirlen und über das Gemüse gießen. Großzügig mit Cheddar bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 35 Min. backen. Am besten lauwarm mit einem Glas Wein genießen.

Kürbisquiche1

{Five a month} Pumpkin Cheesecake mit Honig-Zimt-Guss

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Es ist der 25. Oktober, das heißt: Five a month – Zeit! Ich glaube, wir fünf Mädels haben schon richtig Feuer gefangen und großen Spaß daran, uns jeden Monat etwas neues auszudenken. Diesen Monat lauteten die Zutaten, aus denen wir ein Oktober-Rezept basteln sollten: Kürbis, HONIG, Pekannüsse, Kardamom und Zimt. Wahrscheinlich haben wir uns alle so auf den Herbst gefreut, dass die Kombi einfach wunderbar zusammen passte, daher gab es, wie ich finde, eine Fülle von Möglichkeiten. Entschieden habe ich mir für den guten alten Cheesecake, denn ein Pumpkin Cheesecake klingt doch ziemlich super, oder? Die Gewürze passen ganz klasse dazu und machen daraus ein richtig herbstliches Soulfood. Nom nom.

Pumpkin Cheesecake

Der Kuchen war dann auch ratz fatz weg. Könnte es aber tatsächlich zu einem meiner Kürbis-Rezepte schaffen, die jedes Jahr sein müssen. Ja, SO lecker ist er!

Ich bin übrigens seit gestern endlich mal wieder Zuhause in Norddeutschland. Der Orient hat mich zuletzt wirklich geschafft, und ein bisschen Heimat tut richtig gut. Zwei Wochen werde ich es mir jetzt gut gehen lassen und den Urlaub genießen. Dazu gehört natürlich auch, in Ruhe ein wenig zu kochen und zu backen und meine Familie damit zu beglücken. Aber ich habe mir auch so viel anderes vorgenommen. Und, ohne Witz: Obwohl ich seit meiner Ankunft gestern morgen stetig friere, genieße ich so richtig das Norddeutsche Schietwetter mit Nieselregen und Wind. Draußen ist es grau, das heißt, Nachmittagen auf der Couch mit Tee und Decke steht nichts im Wege. Hach!

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So, und wenn du jetzt Lust bekommen hat auf ein herbstliches Kürbisgebäck mit Gewürzen, dann solltest ganz unbedingt auch schnell mal rüberhüpfen zu Tanja, Rebecca, Laura und Julia! Das mache ich gleich auch und bin ganz gespannt, was die anderen gezaubert haben. Denn ich bin gerade erst auf den Geschmack gekommen und freue mich auf noch mehr tolle Kürbisrezepte, mhmmm!

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Achja, und meine Zutat für den nächsten Monat werden Pistazien! Die mag ich nämlich ganz besonders gern!

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 Für eine 20cm-/ 22cm-Springform: 

400g Frischkäse
100g Mascarpone
2 Eier
100g Rohrohrzucker
60g Honig
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
1 TL Zimt
3/4 TL Ingwerpulver
1 Kardamomkapsel/ 1/2 TL gem. Kardamom
100g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 EL Stärke
220g Kürbis (Butternut/ Hokkaido)

25g Honig
1 TL Zimt
150g Mascarpone (oder 1/2 Frischkäse)
2 EL Puderzucker
1-2 EL Orangensaft
1 Hand voll Pekannüsse

Den Backofen auf 150°C vorheizen. Mit Schale in Spalten schneiden und auf ein Backblech legen. Ca. 50 Minuten weich rösten. Dann 220g Kürbisfleisch von der Schale befreien und mit einer Gabel fein zerdrücken.

Frischkäse und Mascarpone mit dem Zucker und Vanillezucker vermischen. Die Eier trennen und die Eigelbe zur Frischkäsemasse geben und unterrühren. Den Honig und die Gewürze dazugeben. Ich war mit den Gewürzen etwas sparsamer, weil ich wollte, dass der Kürbis die Hauptrolle spielt. Ihr könnt aber die Mengen ein bisschen erhöhen, wenn die Gewürze dominieren sollen. Danach noch Mehl, Stärke und Backpulver vermischen und zum Teig geben. Das Kürbismus unterrühren. Ganz zum Schluss die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Eine Springform fetten (bei einer 20cm-Springform bleibt noch Teig für zwei Muffins übrig) und mit Paniermehl ausstreuen. Den Backofen auf 170°C hoch heizen. Die Springform vollständig mit Alufolie bedecken und den Cheesecake 60 Min. backen. Dann die Alufolie abnehmen und noch einmal 15 Minuten backen. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen.

Für den Honig-Zimt-Guss die Mascarpone mit den Orangensaft glatt rühren. Den Honig, Zimt und Puderzucker untermischen. Das Frosting auf dem Kuchen verteilen und mit Pekannüssen dekorieren.

Pumpkin Cheesecake2

Meinen Beitrag im September findest du hier:  Saftiger Marzipan-Rührkuchen

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