{Feierabendküche} Reisnudeln mit Sesamtofu – eine kleine Geschmacksexplosion

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Ihr Lieben, momentan tut sich hier im Hintergrund einiges. Ich plane bereits den nächsten Umzug, schreibe fleißig Bewerbungen, für den Blog gibt es einige Pläne und nebenbei versuche ich, den bei uns herrschenden Frühsommer auszukosten. Ach ja, und auch für die Uni ist bis zum Ende des Semesters noch einiges zutun. Was mich in solchen Phasen wieder runter holt und zufrieden stellt ist gutes und gesundes Essen. „{Feierabendküche} Reisnudeln mit Sesamtofu – eine kleine Geschmacksexplosion“ weiterlesen

{Five a month} Limetteneis mit Erdbeerswirl (ohne Eismaschine!)

Limetteneis mit Erdbeerswirl

Ihr Lieben, ich hab’s endlich getan! Was? Nun ja, ähem…die Sucht nach schönen, praktischen, hilfreichen und dringend benötigten Küchengeräten unterschiedlichster Couleur scheint in Blogger- und Genießer-Kreisen weit verbreitet zu sein. Ich hab mir mal wieder eins zugelegt. Ich besitze bereits eine KitchenAid, einen Multi-Zerkleinerer, einen Sandwich Toaster, zwei Waffeleisen (Herz und Belgisch), einen Smoothie-Mixer, einen Handrührer, eine Brotschneidemaschine und einen Milchschaum-Macher (?). Und großes Ehrenwort, diese Geräte sind größtenteils auch sehr regelmäßig in Benutzung. Allerdings wollte ich schon gaaaanz lange eine Eismaschine. Immer siegte die Vernunft, denn…ach na ja, ihr kennt das. Brauch‘ ich nicht, Eis geht auch so, viel zu teuer, kein Platz.

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Aber irgendwie hat es doch nichts genützt, nach über einem Jahr Drum-Rum-Geschleiche hab ich jetzt zugeschlagen! Und ich freu mich schon wie Bolle…bald wird hier morgens, mittags, abends Eis gegessen und eine Sorte nach der anderen getestet. Wer tolle Rezepte hat, bitte immer her damit!

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Mein heutiges Rezept ist eine Einstimmung auf Eis im Überfluss, kommt aber noch vollkommen ohne Eismaschine aus. Es benötigt ein paar Zutaten und etwas Zeit, aber es lohnt! Und es ist mein „Five a month“-Beitrag in diesem Monat! Vielleicht habt ihr gemerkt, dass der letzte Monat ausfallen musste. Wir Mädels waren alle im März aus dem einen oder anderen Grund der Meinung, dass wir lieber im April weitermachen. Unsere Zutaten diesen Monat waren:

VANILLE – LIMETTE – ERDBEEREN – KOKOS – BUTTERMILCH

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Absolut tolle, sommerliche Zutaten, zu denen mir gleich mehrere Ideen kamen. Zuerst wollte ich Kuchen backen, aber dann wurde spontan Eis daraus. Die Farbe entsteht durch die Eigelbe und lässt leider die Limette nicht so wirklich erkennen. Aber mit dem ersten Bissen schmeckt man sie dann sofort…

Schaut unbedingt auch bei den anderen Mädels rein! Aus diesen Zutaten lassen sich noch ganz viele andere Leckereien zaubern.

Tanja auf Frau Zuckerstein

Rebecca auf Icing Sugar

Laura auf Coal Hearted

Julia auf Maxulia

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Für 1 Kastenform:

3 Eier
120g + 50g Zucker
380g Sahne
200ml Buttermilch
Mark von 1 Vanilleschote
Schale von 2 Limetten
Saft von 1/2 Limette
50ml Malibu (ersatzweise Kokosmilch)
100g Joghurt

8 Erdbeeren
1 EL Zucker

Die Eier trennen und die Eiweiße aufschlagen. 50g Zucker unter den Eischnee schlagen, bis er glänzt. Die Eigelbe in einer anderen Schüssel mit dem restlichen Zucker cremig rühren. Sahne, Buttermilch und Vanille zusammen in einem kleinen Topf unter Rühren etwas erwärmen. Einige Esslöffel von der warmen Sahne unter die Eigelb-Mischung rühren. Dann die komplette Eigelb-Mischung unter die Sahne ziehen und unter Rühren ganz langsam zusammen weiter erwärmen. Die Konsistenz sollte nach einigen Minuten dicker und leicht schaumig werden, auf keinen Fall aber sollte die Masse kochen! Vom Herd nehmen und in eine große Schüssel gießen. Limettenschale und -saft, sowie den Malibu und den Joghurt hinzugeben. Ganz am Ende vorsichtig den Einschnee unterrühren. Das Eis nun in den Gefrierschrank geben und alle 30-40 Minuten mit einem Schneebeesen kräftig rühren, um Eiskristalle zu zerstören. Die Erdbeeren waschen, vierteln, mit dem Zucker vermischen und stehen lassen. Wenn das Eis nach einigen Stunden schon sehr fest ist, eine Kastenform mit Backpapier auskleiden. Die Erdbeeren fein pürieren. Das Eis das letzte Mal durchrühren und dabei die Erdbeersoße nach und nach hinzugeben. Nur so sehr rühren, dass eine Marmorierung entsteht. Dann komplett gefrieren lassen. Vor dem Servieren kurz antauen lassen und in Scheiben schneiden, nach Belieben mit noch mehr Erdbeersoße servieren.

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 ❤

Carina

FiveamonthNew

{Sonntagssüß} Lemon Curd Törtchen

Lemon Curd Törtchen1

Also, wenn sauer wirklich lustig macht, dann werden wir einen Spaß haben mit dem heutigen Sonntagssüß! Das wird eine Sause…viele, viele Zitronen und Limetten haben bereitwillig einen Sprung in die Zitronenpresse riskiert, damit wir heute richtig Spaß haben! Und was feiern wir?

Nun, im Leben 1.0 war das die Geburtstagstorte für einen lieben Kollegen. Ich gebe zu, das ist schon ein paar Wochen her. *ähem*. Sie musste aber noch auf den Blog, weil sie soooo lecker war! Umso besser, dass wir dann noch etwas anderes zu feiern haben. Die liebe Indra, alias Lixie Pott feiert mit ihrem tollen Blog den 1. Geburtstag! Mit Lixie hatte ich schon einige virtuelle Kontakte und lese auch gern bei ihr mit, sodass ich sagen kann: Sie ist eine ganz tolle Bloggerin. Und sie hat dazu aufgrufen, ihren Geburstags-Sweettable zu füllen. Das lasse ich mir doch nicht zwei Mal sagen. Alles Gute, liebe Lixie! Auf viele weitere Bloggeburtstage. Dieses Törtchen ist für dich und ich hoffe, es ist noch ein bisschen Platz auf deinem Sweettable!

Lemon Curd Törtchen

Das Törtchen ist prall gefüllt mit einem meiner absoluten Lieblinge, dem Lemon Curd. Das Rezept stammt nicht von mir, sondern aus dem zauberhaften Buch „Torten“ von Linda Lomelino. Jetzt, wo ich drüber nachdenke: Warum ist denn bloß noch kein Rezept daraus auf dem Blog? Die sind nämlich alle spitzenklasse. Die Bananen-Karamell-Torte ist auch zum Wegschmelzen gut…vielleicht ein anderes Mal. Jetzt eile ich erstmal rüber zu Lixie, um mich in die Schlange am Sweettable einzureihen und noch ein Stück Kuchen zu ergattern. Und wenn ihr nicht mitkommt, solltet ihr vielleicht schnellstens auch dieses Törtchen backen. Es ist gar nicht so schwer, wie die Länge der Anleitung glauben lässt, versprochen.

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Für ein Törtchen von 15cm Durchmesser (meins war 18cm):

Das Rezept ist ein kleines bisschen abgewandelt. Wer mag, benutzt für das Curd eine weitere Zitrone, statt der Limetten.

Zitronenboden:
3 Eier
240g Zucker
100ml Wasser
180g Weizenmehl
2 TL Backpulver
2 Tropfen Vanilleextrakt
abgeriebene Schale einer Zitrone

Lemon Curd:
120g Zucker
2 Eier
abgeriebene Schale und Saft von 1 Zitrone
abgeriebene Schale und Saft von 2 Limetten
50g weiche Butter

Zitronenrahm: 
300ml Sahne
100g Lemon Curd
2-3 EL Zucker

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Eine Backform von 15-18cm mit Backpapier auslegen. Für den Boden die Eier mit dem Zucker und Vanilleextrakt aufschlagen, bis die Masse heller wird. Das Wasser erst etwas erhitzen und dann unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und zur Eiermasse sieben. Zitronenschale ebenfalls unterrühren. Den Teig in die Springform füllen und ca. 50-55 Min. backen. Derweil das Curd anrühren. Dafür Zucker, Eier, Zitronenschale und -saft in einer hitzebeständigen Schüssel über einem Wasserbad unter ständigem Rühren erhitzen. Die Masse darf nicht anfangen zu köcheln, sonst gerinnen die Eier! Die Creme sollte nach einigen Minuten die Konsistenz einer dickflüssigeren Sauce annehmen, dann kann sie vom Wasserbad genommen werden. Die Butter unter Rühren darin schmelzen. Das Curd beiseite stellen und alle Zutaten für den Zitronenrahm zu einer Creme aufschlagen. Den fertig gebackenen und etwas ausgekühlten Tortenboden horizontal in vier (oder wie ich nur drei) Böden teilen. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit Lemon Curd gleichmäßig bestreichen. Die anderen Böden nacheinander aufsetzen und bestreichen, bis der oberste Boden aufliegt. Dieser soll mit der Schnittseite nach unten aufliegen. Die Torte mit dem Zitronenrahm gleichmäßig überziehen. Den Rest der Creme mit einem Spritzbeutel dekorativ auf der Torte verteilen.

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Das restliche Lemon Curd kann im Kühlschrank in einem Schraubglas etwa eine Woche gelagert werden. Oder mit dem Löffel gleich aufgegessen werden. Habe ich natürlich nicht getan….?!

Carina

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Pistaziencookies mit Marzipan und Inhalt des Überraschungspakets

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…und schwupps, ist schon der 22. Dezember! Wahnsinn, oder? mir ist so, als hätten wir gerade erst die erste Kerze angezündet, und obwohl ich vieles schon vorbereitet habe, wartet noch ein wenig (schöne) Arbeit auf mich. Ich bin beim  Weihnachtsmenü in diesem Jahr zuständig für alles außer dem Hauptgericht, was mir auch sehr recht ist. Da kann ich mich richtig austoben und freu mich schon drauf. Heute werden noch ein paar selbstgemachte Geschenke aus der Küche entstehen. Leider habe ich in diesem Jahr nicht die Zeit gefunden, euch davon auf dem Blog viel zu zeigen, obwohl es mir so viel Spaß macht…es geht halt nicht immer alles in die vier Wochen rein. Aber das Rezept, das ich euch heute mitgebracht habe, eignet sich auch ganz wunderbar als kleines selbstgemachtes Mitbringsel. Die Cookies sind auch nicht zwingend weihnachtlich, deswegen passen sie nicht nur jetzt.

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Pistazien essen wir Zuhause alle richtig gern. Eine Tüte ist meistens schneller weg, als ich gucken kann. Deswegen sind sie mein regelmäßiges Mitbringsel, wenn ich mal wieder im Deutschland-Urlaub bin. Eine sichere Bank! Dieses Mal habe ich mir dazu aber noch diese Cookies mit Pistazien einfallen lassen. Und die waren so lecker, dass ich mich nach dem ersten wirklich beherrschen musste, nicht alle allein aufzuessen. Und das passiert mir wirklich nicht oft. Sie sind außen knusprig, innen aber durch das zugegebene Marzipan schön weich und chewy. Meine Version hat etwas Rum, ist also nichts für die Kleinen. Das kann man aber ganz sicher auch abändern. Ich würde dann einfach die gleiche Menge Milch oder Orangensaft verwenden. Aber: diese Kekse werdet ihr ganz allein essen wollen, deshalb überlegt es euch gut 😉 sagte ich schon, dass ihr für die Zubereitung nur eine halbe Stunde braucht?

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Die Pistaziencookies sind dann auch zusätzlich in meinem PAMK-Paket für Kelly (morgen zeige ich nochmal den ganzen Inhalt) und in dem Orient-Überraschungspaket für Julia gelandet, das ihr unten nochmal sehen könnt. Das war nicht einmal geplant, aber ich musste die köstlichen Cookies einfach mit jemandem teilen. Außerdem, ihr wisst schon: Hüftgold sammeln werden wir alle in denn nächsten Tagen sowieso noch genug!

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Pistaziencookies

Für 2 Bleche Pistaziencookies:

100g Pistazien
 150g Butter
 etw. Meersalz+1 Ei
 200g Zucker
200g Mehl
 Schale von 1 Bio-Limette (oder Zitrone)
 100g Marzipan
 2 EL brauner Rum
 Mark von 1/2 Vanilleschote

Die Pistazien grob hacken. Das Marzipan ziemlich fein zerhacken oder zerbröseln. Butter und Zucker cremig schlagen. Das Salz, den Rum und das Ei dazugeben. Die Limette heiß abwaschen, trocknen und die Schale in den Teig reiben. Dann das klein gehackte Marzipan gut unterrühren und schließlich das Mehl zugeben. Am Ende die Pistazien, außer 1 EL, unterheben. Aus dem Teig mit den Hand kleine Kugeln von ca. 2cm rollen und auf ein Backblech setzen. Die restlichen Pistazien auf den Cookies verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 12-14 Min. backen.

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Und wie versprochen wollte ich euch noch fix den Inhalt des Überraschungspakets zeigen, dass sich vor ein paar Tagen zur Gewinnerin Julia von Mammilade auf den Weg machen durfte.

Überraschungspaket

Im Paket waren: Verschiedene Gewürze (Kardamom, Safran, Sumach, Lemon Pfeffer, Rosengewürz), Pistazien, Türkischer Honig mit Pistazien, Safranzucker, Datteln, selbstgebackene Pistazienkekse vom Rezept oben…

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…Baklava, ein gefilztes Armband vom Kunsthandwerker-Basar, getrocknete Berberitzen, Apfel-Schwarztee, eine Datteltorte (wie auch immer das tatsächlich heißt…), meine Lieblingskekse mit Schokofüllung, eine Brosche in Form eines Granatapfels.

Das Aussuchen hat wirklich Spaß gemacht. Wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann nochmal ein Paket 🙂

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Chicken Korma (mit oder ohne Chicken)

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Mein Asien-Tick kommt wieder durch. Dieses Gericht habe ich das erste Mal vor einigen Wochen für Freunde gekocht. Weil es auf Instagram so gut ankam und nach dem Rezept gefragt wurde (ich aber nicht so gern ganze Rezept auf dem Handy tippe) habe ich mich entschlossen, es hier zu veröffentlichen.

Das Chicken Korma ist nicht 100%ig Original, ich habe einfach meine eigene Interpretation daraus gemacht. Wenn es nach mir ginge, wäre es eher ein Tofu Korma geworden. Genauso gut kann es mit mehr Kartoffeln statt Fleisch zubereitet werden. Aber der Mann im Haus will ab und zu Fleisch. Ich finde aber tatsächlich, dieses Gericht braucht kein Fleisch. Tofu würde ich genauso vorher marinieren wie das Fleisch, mit Kartoffeln würde ich den Joghurt und die Gewürze erst beim Kochen einrühren.

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Was das Gemüse angeht, könnt ihr es auf jeden Fall variieren. Bei mir sind grüne Spitzpaprika, Möhren, Kartoffel und Kichererbsen in den Topf gewandert. Das mit den Kichererbsen war beim ersten Kochversuch eine spontane Idee und gefiel mir so gut, dass sie auf jeden Fall wieder rein mussten. Probiert es mal aus! Kichererbsen entwickeln sich langsam zu einem absoluten Dauerbrenner in meinem Vorratsschrank (zum Beispiel auch in Salaten).

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Wenn ihr Fleisch oder Tofu mit hineingebt, fangt ihr am besten morgens an (oder so ca. 5h vorher), es mit Joghurt, Knoblauch und Ingwer zu marinieren wie auf dem Bild unten. Das ist das Einzige an dem Gericht, was etwas Zeit braucht.

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Das Gericht ist eine wunderbare Kombination aus verschiedenen Gewürzen. Da würde ich ganz nach Lust und Laune abschmecken. Die Angaben sind nur ungefähre Richtwerte. Wer es scharf mag, sollte auf jeden Fall noch etwas mehr Chili hinzugeben. Auch Curry kann noch dazu, wer mag.

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Für 4 Personen:

(bitte von der Liste nicht abschrecken lassen, viele Dinge kommen aus dem Vorrat)

600g Hühnchen oder Tofu
2 Knoblauchzehen
150g Joghurt
1cm frischer Ingwer
1 Zwiebel
1 getr. Chilischote
1/2 Dose Kichererbsen
2 scharfe Spitzpaprika
1 große Kartoffel
2 Möhren
1 EL Sesamöl
1 TL Koriander
1 TL Kurkuma
1 TL Garam Marsala
1/2 TL schwarzer Pfeffer
1 Dose Kokosmilch
40g gem. Mandeln
Saft von 1/2 Limette (oder ggf. Zitrone)
etwas Salz

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Das Fleisch oder den Tofu in mundgerechte Stücken schneiden. Mit dem Joghurt, dem gepressten Knoblauch und dem Ingwer in einer Schüssel verrühren und mit Frischhaltefolie abdecken. Mindestens 5 Stunden marinieren. Das Gemüse waschen, wenn nötig schälen und in Wüfel oder Stückchen schneiden. Die Zwiebel hacken. In einem Wok oder einer großen Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebelwürfel und die gehackte getrockenete Chilischote darin kurz anbraten. Das Garam Marsala, Kurkuma, den Koriander und den Pfeffer dazugeben und 2 Minuten rösten (dabei am besten die Dunstabzugshaube einschalten, die Gewürze reizen die Schleimhäute). Anschließend das Hühnchen oder Tofu samt Marinade dazugeben. Für 10 Minuten anbraten und gelegentlich rühren. Mit Kokosmilch und ca. 200ml Wasser aufgießen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen, die gemahlenen Mandeln und den Limettensaft einrühren. Eventuell mit etwas Salz abschmecken und mit frischem Koriander zu Duftreis servieren.

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Ein zitronig-limettiger Tanz auf meiner Zunge: Zitrus-Curd

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Da man für meine Tropische Panna Cotta Tarte etwas zitrusfrischen Curd benötigt, kommt als Nachtrag noch mein Rezept für diese Mixvariante. Dafür braucht man Zitrone, Limette und Orangensaft. Eine sehr leckere Kombi sag ich euch! Den (glücklicherweise) ziemlich großen Rest, der nicht in die Tarte kam, esse nicht nicht in seiner eigentlichen Bestimmung als Brotaufstrich. Ich mag ihn am allerliebsten als leichtes Dessert mit griechischem Jogurt und einem Mix aus allen Sommerfrüchten, die der Kühlschrank gerade hergibt. Gern auch mal als Hauptgericht.

Übrigens habe ich den Panna Cotta Pie am Samstag mitgenommen zu einer entspannten Poolparty anlässlich des Abschieds einer guten Freundin, die es beruflich weiterzieht – ein klasse Tag! Musik, Pool, Drinks und Kuchen, so könnte jedes Wochenende sein 🙂

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Für 1 großes Schraubglas Curd:

1 Ei
1 Eigelb
70g Zucker
50g Butter
Saft von 1 Zitrone
Saft von 5-6 Limetten
2 EL Orangensaft

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Den Saft von Zitrone und Limetten auspressen und beide Säfte mit dem O-Saft vermischen. Zucker, Ei und Eigelb verquirlen. Mit der Butter in einem Topf verrühren und alles auf kleiner Flamme erwärmen. Nicht kochen lassen! Dabei ständig rühren. Den Fruchtsaft dazugeben und weiter rühren, bis das Curd andickt. Dann das Curd vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und in ein sauberes Schraubglas füllen. Eventuell für eine leckere Panna Cotta Tarte verwenden, ansonsten gern auch mal direkt aus dem Glas löffeln.

Asian Obsession: Noodle Salad with Soy Dressing

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Trotz meiner ausgewachsenen Obsession für asiatisches Essen gab es hier – erschreckenderweise – längere Zeit nichts Fernöstliches zu sehen. Wie kann das sein?

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Dieser superschnelle Nudelsalat entstand an einem Abend, als ich schon großen Hunger und wenig im Kühlschrank hatte. Außerdem wollte der Mann unbedingt Asia. Ooooh, ich hasse es, wenn ich schon richtig Hunger habe, und er dann ein Reisgericht vorschlägt. Dünnes Eis! Im hungrigen Zustand ist mit mir nicht zu spaßen. Also lieber was schnelles. Da fiel mir das angefangene Päckchen Eiernudeln in die Hände, und zack! Im Handumdrehen war der Nudelsalat fertig. (Dass ich dann trotz Hunger noch 20 Minuten fotografieren musste, ist eine Foodblogger-Krankheit).

Lasst euch bitte von der langen Zutatenliste nicht abschrecken. Der Star dieses Nudelsalats ist wegen seiner Einfachheit klar das Dressing. Dieses Dressing ist – wie so oft in gutem asiatischen Essen – eine richtig tolle Kombi aus süß, scharf, sauer und bitter. Beherztes Abschmecken ist also unbedingt erwünscht und vonnöten! Die meisten Zutaten hat man aber meistens ohnehin im Vorrat.

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Als Hauptgericht für zwei Personen:

300g Eiernudeln
2 Möhren
1/4 Salatgurke
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 EL Sesam
1/2 Limette
3 EL Sojasoße
1/2 TL Sriracha
1 TL Honig
1 Knoblauchzehe
1 Msp geraspelter Ingwer/ Ingwerpulver
einige Korianderblätter/ 1 Prs. Korianderpulver
1 TL Weißweinessig

Nudeln in Salzwasser bissfest garen, das Wasser abgießen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Möhren und Gurke in kleine Schnitze und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Beiseitestellen und aus den anderen Zutaten außer dem Sesam das Dressing anrühren. Nun die abgekühlten Nudeln mit dem Gemüse in einer Schüssel anrichten, das Dressing darüber geben und mit reichlich Sesamsamen bestreuen.

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Übrigens habe ich nächste Woche mal wieder ein paar Leute zum Essen eingeladen. Eigentlich wollte ich etwas anderes kochen, aber es wurde ziemlich einstimmig nach thailändischem Essen verlangt. Deswegen mache ich mich jetzt an meine Menüplanung – wenn etwas Zeit bleibt, bekommt ihr vielleicht davon auch etwas zu sehen!