15 leckere Grillbeilagen für lange Spätsommer-Abende

Birnen Focaccia2

Ihr Lieben, kaum bin ich wieder aus Ostsee-Nähe zurück in Potsdam, stehen uns endlich mal richtig schöne, warme Tage ins Haus. Nun ja, dann wird eben im See gebadet. Wir haben immerhin eine Vielzahl schöner Badestellen in der Nähe. Momentan fragt man sich mal wieder: Wer hat an der Uhr gedreht? Denn in ein paar Tagen beginnt der September. Dann endet meine freie Zeit und irgendwie klingt „September“ ja auch schon nach Herbst. Nichts da! Ich habe vor, die letzten Sommerwochen so richtig zu genießen. Ich plane Grillabende auf der Dachterasse, spontane Picknicks und Fahrradtouren. Ich will noch ganz viel Sonne tanken und Kleider ohne Strumpfhose tragen, bevor dann bald wieder die Übergangsjacken zum Einsatz kommen. Seid ihr dabei? Zumindest für die spätsommerlichen Grill-Parties habe ich hier noch einige Inspirationen für leckere Beilagen für euch. „15 leckere Grillbeilagen für lange Spätsommer-Abende“ weiterlesen

{Kulinarische Entdeckungsreise} Club Quesadillas und Grilled Chili Lime Corn

Grilled Corn und Club Quesadillas 6

*Werbung: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Tchibo entstanden.

Ihr Lieben, es geht mal wieder auf Kulinarische Entdeckungsreise! Heute gönnen wir uns ein richtig leckeres Dinner im American Style. Wir fliegen über den großen Teich. Es gibt Club Quesadillas mit Aprikosen-Salsa und gegrillte Maiskolben mit Chili Limetten Butter. Anschnallen bitte, die erste Mahlzeit wird nach dem Start hoch über den Wolken serviert. Es geht gleich los!  „{Kulinarische Entdeckungsreise} Club Quesadillas und Grilled Chili Lime Corn“ weiterlesen

Grilled Cheese Sandwich mit Zwiebelconfit

French Onion Grilled Cheese 2

Ihr Lieben, manchmal muss es einfach schnell gehen. Und ein Sandwich ist da genau richtig. Auch bei diesem Wetter, bei über 30 Grad, ist ein Sandwich eine gute Alternative, um satt zu werden. Heute zeige ich euch eine meiner liebsten Varianten.  „Grilled Cheese Sandwich mit Zwiebelconfit“ weiterlesen

{Lunch to-go} Sunshine Salad – Salat im Glas mit Fenchel, Quinoa, Grillkäse und Trauben

Sunshine Salat to-go 1

Ihr Lieben, manchmal versinke ich in Geschmackskombinationen. Die Inspiration zu diesem Salat habe ich in einem Buch gefunden. Dieses Rezept war mir aber zu langweilig, und schon fing ich an, im Kopf Geschmäcker zu kombinieren, die das Ganze noch Spannender machen würden. Was passt zu Quinoa, Basilikum und gerösteten Trauben? „{Lunch to-go} Sunshine Salad – Salat im Glas mit Fenchel, Quinoa, Grillkäse und Trauben“ weiterlesen

Frühlingshafte Galettes bretonnes mit Bärlauch

Galettes bretonnes mit Baerlauch 5

Wer steht gerade nicht auf grün? Und auf leichte, frühlingsfrische Küche? Ich glaube, das gefällt uns allen. Und bevor der Barlauch, der Schlingel, sich schon wieder aus der Affäre stiehlt, habe ich mit ihm noch etwas angestellt. Ist ja jedes Jahr nur eine Kurzzeit-Romanze mit ihm. Aber er und ich, wir wissen beide: Ich freue mich zu sehr auf das, was da im Frühling und Sommer noch kommt, als dass ich ihn lange betrauern kann. Er kommt damit klar, hat er mir versichert. So lange ich ihm jedes Jahr für einige Wochen einen Sonderplatz in der Küche einräume und ihn zelebriere.  Und das tue ich. Achja, und auf den Blog möchte er bitteschön auch, der eitle Schönling. Aber auch diesen Gefallen tue ich ihm nur zu gern. „Frühlingshafte Galettes bretonnes mit Bärlauch“ weiterlesen

Würzige Kartoffel-Rucola-Crème mit Räucherlachs

Kartoffel-Rucola-Creme4

So, ihr Lieben, da bin ich wieder! Zwar gab es hier in den letzten Wochen unregelmäßige Posts, aber erschreckenderweise muss ich feststellen: Ich bin seit fast acht Wochen in Dresden und habe noch nicht ein Mal etwas neues für euch fotografiert. Aus Zeitgründen, Umzugsstress usw. musstet ihr in den letzten Wochen mit mehreren Beiträgen Vorlieb nehmen, die ich schon vor einiger Zeit auf Vorrat geknipst habe. Ich war echt im Stress. Aber jetzt! Seit Tagen juckt es mir in den Fingern. Ich habe euch vermisst, und ich habe den Blog vermisst, denn so lange war ich in seinen fast zwei Lebensjahren noch nie abstinent. Es wird weiterhin „Bloggen mit Hindernissen“ sein, denn leider hat mein Internetanbieter auch nach zwei Monaten noch keinen Fuß in meine Wohnung gesetzt, oder auch nur einen Termin angekündigt. Ich bin immer noch offline. Aber ich habe meine Möbel bekommen, die Wohnung ist bereits gemütlich geworden, und ich lasse mich von so einem Ärgernis jetzt nicht mehr aufhalten. Ich werde euch dann eben aus der Unibibliothek schreiben, wo ich auch jetzt gerade sitze. Satt und zufrieden, da mir diese cremige Suppe vorhin richtig gut geschmeckt hat. Los geht’s!

Kartoffel-Rucola-Creme

Es gibt heute Kartoffel-Rucola-Crème mit meinem Liebling, dem Räucherlachs. Die Suppe benötigt nur wenige Zutaten, ist einfach und schnell gemacht. Der Rucola ist nicht so dominant, wie man denken könnte. Wer keinen Pommery-Senf bekommt, nimmt eine andere grobkörnige Senfsorte. Vegetarier verzichten auf den Lachs und könnten stattdessen zum Beispiel geröstete Pinienkerne oder auch Schwarzbrot-Croutons dazu servieren. Auch feine Streifen von roter Beete wären toll.

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Das Rezept ist aus einem Buch, das schon vor längerer Zeit bei mir einziehen durfte: „Einfach schnell genießen vom Kochhaus. Schon seit dem ersten Blättern wollte ich die Suppe mal nachkochen, aber ihr wisst ja, wie das ist…immerhin hat es jetzt endlich geklappt. Aus dem Buch habe ich schon mehrmals Rezepte nachgemacht, sie waren bislang alle sehr lecker und schnell gemacht.

Ich habe die Suppe als Hauptgericht mit einem Klecks saurer Sahne und eine Scheibe Schwarzbrot gegessen. Sie würde sich aber genauso gut als Vorspeise machen, oder als Süppchen zu einem Advents-Brunch. Das ist ganz euch überlassen! Lasst es euch schmecken und freut euch auf alles, was hier in nächster Zeit so passieren wird. Ich habe einiges geplant! Hoffentlich lässt das Fotolicht auch alles zu…

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Für 2 Personen:

2 Scheiben Räucherlachs
50g Rucola
15g Pommery-Senf
1 Brühwürfel (oder etwas körnige Brühe)
200g Sahne
2 mittelgroße bis große Kartoffeln
2 Schalotten
2 EL Olivenöl
Meersalz + Pfeffer

Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Schalotten pellen und ebenfalls würfeln. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Kartoffelwürfel hinzugeben und mit Sahne und 300ml Wasser aufgießen. Brühwürfel oder körnige Brühe dazugeben und bei geringer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Rucola waschen und einige Blätter für die Deko behalten. Räucherlachs in Stücken schneiden.

Wenn die Kartoffeln weich gekocht sind,den Rucola zur Suppe geben und alles pürieren. Senf einrühren und die Suppe mit Meersalz und frischem Pfeffer abschmecken. In einem tiefen Teller die Suppe anrichten und mit Lachsstückchen und etwas Rucola garnieren.

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Wie verbringt ihr die ersten richtigen Herbsttage?


Carina

{Fernweh} Persischer Fattoush von Cooking Worldtour

Ihr Lieben, und weiter geht’s mit meinen wunderbaren Gastblogger-Mädels! Heute kommt eine der ersten Bloggerinnen, mit denen ich Malikontakt hatte. Für Becky von Cooking Worldtour durfte ich sogar schon zwei Mal gastbloggen und so war für mich klar, dass ich sie auch unbedingt mal zu Gast haben wollte. Wir tauschen uns per Mail längst nicht mehr nur über das Bloggen aus. Becky teilt ja auch meine große Leidenschaft für das Reisen und ihr Blog ist eine tolle Inspiration für alle, die mal ein bisschen kulinarisch über ihren Tellerrand schauen möchten. Ich mag auch und ganz besonders ihre Rezensionen (Becky, sooo oft habe ich ein Buch davon schon im Auge oder im Regal!) Holt euch unbedingt bei ihr mal ein bisschen (Reise-)hunger…

Ich mache mich heute auf den Weg in die neue Heimat. Bevor die Uni losgeht, soll ja auch noch ein bisschen was organisiert und erledigt werden. Denkt ein bisschen an mich, während ich heute auf der Autobahn bin. Derweil verwöhnt euch Becky mit etwas richtig Leckerem…und los!

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Hallo ihr Lieben,

ich bin Becky und blogge normalerweise auf Cooking Worldtour. Auf meinem Blog unternehme ich mit meinen Lesern eine kulinarische Weltreise. Inzwischen haben wir fast 25% aller Länder der Welt dabei besucht und es macht riesigen Spaß, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Länderküchen zu entdecken. Wenn ihr mögt, klickt doch gern mal rüber, ich würde mich freuen!

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Als Carina mich fragte, ob ich einen Gastbeitrag für sie schreiben möchte, habe ich selbstverständlich direkt zugesagt. Vor einiger Zeit war sie schon bei mir zu Gast und hat einen persischen Zimt-Couscous vorgestellt. Heute darf ich bei ihr zu Gast sein und habe ihr ebenfalls etwas aus Persien mitgebracht: Einen traditionellen Brotsalat namens Fattoush. Die persische Küche finde ich unheimlich spannend, vielleicht werde ich sie auch einmal vor Ort kosten dürfen, bis jetzt bleibt mir nur, mich immer wieder in die Welt der Gewürze zu kochen.

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Der Brotsalat ist inzwischen ein fester Bestandteil meiner Küche, denn er hat einige unschätzbare Vorteile: Die Zubereitung ist denkbar einfach und geht schnell, die Zutaten kann man beliebig an den eigenen Geschmack anpassen (ich gebe beispielsweise noch gern Kichererbsen mit zum Brot, bevor es geröstet wird, das ist zwar nicht traditionell, aber lecker) und man kann aus altem Fladenbrot ein großartiges Essen zaubern. Nebenbei schmeckt Fattoush selbstverständlich auch noch klasse, knackig-frisch und passt so wunderbar in den Sommer.

Zutaten:

300 g Fladenbrot (gern vom Vortag)
250 g Kirschtomaten
2 Mini-Romanasalate
1/2 Salatgurke
1 Paprikaschote (bei mir rote, ihr könnt aber jede beliebige nehmen)
150 g Radieschen
2-3 Frühlingszwiebeln
Petersilie und Minze nach Geschmack, jeweils etwa 10 – 20 g
1 EL Sumach (gibt es in türkischen Supermärkten / auch wenn es ähnlich wie Chili aussieht, hat es geschmacklich damit überhaupt nichts zu tun)
4 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer

1 Backblech, ausgelegt mit Backpapier

Zubereitung:

Das Fladenbrot in mundgerechte Stücke reißen oder schneiden und auf das Backblech geben. Bei 200 °C im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten knusprig backen.

Das Gemüse vorbereiten:

Die Tomaten und den Salat waschen und in grobe Stücke schneiden. Die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls klein schneiden. Die Radieschen waschen, das Grün entfernen und in grobe Stücke schneiden. Von den Frühlingszwiebeln das äußerste Grün entfernen, die Enden entfernen und die Zwiebeln in Ringe schneiden. Petersilie und Minze waschen und klein hacken.

In einer großen Schüssel den Sumach, Olivenöl, Zitronensaft und Salz und Pfeffer gut vermischen. Das Gemüse hinzu geben und vermischen, als letztes das Brot mit dazu geben, gut vermischen und recht schnell servieren (sonst wird das Brot matschig).

Sehr gut schmeckt dazu ein Klecks Joghurt.

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Liebe Carina, ich hoffe, dein Umzug verläuft gut und vielen Dank dafür, dass ich bei dir zu Gast sein durfte! Ich hoffe, euch allen hat das Rezept und mein Beitrag gut gefallen. Besucht mich doch mal auf meinem Blog Cooking Worldtour oder der zugehörigen Facebookseite.

Viele Grüße, Becky

Liebe Becky, vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Ich liebe ja Brotsalat, da hast du genau meinen Geschmack getroffen! Und wenn ihr, liebe Leser, nun Lust auf mehr Fernweh-Küche bekommen habt, hüpft schnell zu Becky rüber! Ich teste derweil die sächsische Küche, hihi…

Schönen Wochenstart, ihr Lieben,

Carina

{10 leckere Gründe} sich auf den Herbst zu freuen

Wie versprochen: Heute starten wir in den Herbst!

Ihr Lieben, auch wenn es schwerfällt: Der Sommer ist vorbei und der Herbst ist da! Ich finde ja, auch der Herbst ist eine schöne Jahreszeit. Irgendwie kann ich jede Jahreszeit für sich besser wertschätzen, seit ich koche. So hat jeder Monat seine Highlights (wenn auch einige weniger glänzen als andere…). Der Herbst erwartet uns mit Kürbis, Apfel, Pflaume, Birne, Pilzen, Gewürze und noch vielem mehr. Hoffentlich auch mit so manchem goldenen Herbstnachmittag. Um den Übergang zu erleichtern und Lust auf den Herbst zu machen, habe ich euch meine Lieblings-Herbstrezepte aus dem Archiv zusammengestellt. Viel Spaß beim Durchklicken (Klick auf den Rezeptnamen führt zum Rezept) und Inspirationen sammeln!

And now in English:

Hi Folks, it might be hard, but summer is over and autumn is here! I personally like autumn a lot. And I think I can cherish every season a bit more since I started cooking. Every one of them has it’s special highlight (some more than others…). Now I can’t wait for pumpkin, new apples, plums, pears, mushrooms and spices. Hopefully there will be some golden autumn days. To make the change from summer to autumn easier for you, today I want to share my favorite archive autumn recipes with you. As last year’s recipes are only in German, please feel free to use the translator. Click on the recipe name which takes you to the linkup. I hope I can inspire you! 

Kartoffel Kürbis Beete Salat4

1. Ein tolles, frisches Herbstessen ist dieser Kartoffel Kürbis Beete Salat mit Rucola und Kürbiskernen. Macht sich auch als Vorspeise bei einem herbstlichen Dinner gut! // 1. Potato Pumpkin Beet Salad is a delicious veggie autumn dinner. You could also serve a smaller portion as a starter. 

Süßkartoffelsüppchen

2. Einer meiner absoluten Favoriten bleibt dieses cremige Süßkartoffelsüppchen mit Ziegenkäse. Mehr Soulfood geht nicht! // 2. One of my all-time favorite soups is creamy Sweet Potato Soup with Goats Cheese. Great Soulfood!

Buchweizentaler5

3. Ein herbstliches Frühstück mit Biss bekommt man mit diesen leckeren Buchweizentalern. Es handelt sich um kleine Pfannüchlein mit Buchweizenmehl, die mit einem Klecks Joghurt und Marmelade ein Traum-Frühstück sind! // 3. Pancakes made healthier and heartier: Delicous Buckwheat Pancakes served with yogurt and jam. 

Kürbis-Brotsalat3

4. Wie wäre es mal mit einem Kürbis-Brotsalat, als Abwechslung zur orientalischen oder italienischen Variante? Die Kombination mit rosa Grapefruit, Sauerteigbrot und Thymian macht diesen Salat besonders. // 4. There are so many versions of Bread Salad. Why not make a Pumpkin Bread Salad? Pink grapefruit, sourdough bread and thyme make this version special.

Kürbisquiche3

5. Ein Dauerbrenner in meiner Herbstküche ist diese Kürbis Spinat Quiche, die kalt oder warm sehr gut schmeckt. Auch als Begleitung zu einem Glas Wein macht sie eine klasse Figur. // 5. This Pumkin Spinach Tarte can be served warm or cold. It’s one of my favorites, along side with a glass of wine.

Herbstfrühstück3

6. Wer sich morgens nun wieder länger in die Federn kuscheln möchte, sollte mal diese Overnight Oats mit Birnen-Zimt-Joghurt ausprobieren. // 6. If you like to sleep 5 minutes longer in the morning, try these Overnight Oats with Cinnamon Pear Yogurt.

Pumpkin Cheesecake3

7. Ein Traum von einem Käsekuchen: Mein Pumpkin Cheesecake mit Honig-Zimt-Guss ist cremig, würzig und ein Star auf jeder Herbst-Tafel. // 7. Here is my autumn cheesecake dream: Creamy Pumpkin Cheesecake with Honey Cinnamon Frosting.

Apple Handpies2

8. Im Herbst gibt es auch endlich wieder leckere, frische Äpfel! Die ersten werden gleich mal in diesen Apple Handpies mit Karamell und Gewürzen verarbeitet. // 8. Finally there are some fresh and crisp apples again! With the first ones we make Apple Handpies with Caramel and Spices.

Apfel Schmand Kuchen5

9. Der Apfel-Schmand-Kuchen mit Karamelltopping ist schnell gemacht und beeindruckt trotzdem die Gäste. // 9. This Apple Sour Cream Cake with Caramel Topping is made in an instand and your guests will love it!

Apple Cheesecake Streusel Muffins4

10. Käsekuchen geht immer, Streusel auch. Genau deswegen waren diese Apple Cheesecake Streusel Muffins schneller weg, als ich gucken konnte! // 10. There can never be enough cheesecakes and streusel. That’s why these Apple Cheesecake Streusel Muffins were eaten up faster than anything else!

Und, freut ihr euch auch schon ein bisschen auf den Herbst? Also bei mir wurde schon der erste Kürbis verarbeitet (Rezept folgt) und ich freue mich auf viele Herbst-Rezepte und Wochenmarkt-Bummel.

Carina

{Bye bye, Summer!} Frittata mit Ziegenkäse

Ziegenkäse-Frittata3

So, ihr müsst jetzt stark sein. Ein weiterer Sommer ist schon zu Ende. Dieses Jahr ging es besonders schnell, findet ihr nicht? Aber jede Jahreszeit hat ihr Gutes und macht Spaß, wenn man sich darauf einlässt, finde ich. Und jetzt kommt eben der Herbst, auch schön. Da die Zucchini-Schwemme nun langsam zu einem Ende kommt, möchte ich noch ein leckeres Sommergericht mit Zucchini hierlassen. Wir haben noch ein besonders großes Exemplar hier liegen, das kommt wohl morgen noch „unters Messer“. Ich denke da an eine Zucchini-Lasagne ohne Nudelplatten, dafür mich Zucchini-Schichten. Das Rezept habe ich in der letzten „Deli“ gefunden. Nun aber erst mal zur Frittata.

Ziegenkäse-Frittata2

Frittata habe ich im Restaurant das erste Mal vor einigen Monaten in New York gegessen. Nach einem Spaziergang durch die Wall Street und den Financial District haben wir uns ein Mittagessen im „Au Bon Pain“ schmecken lassen, das es als Kette in vielen Ländern gibt. Vom Lunch Menu entschieden meine Ma und ich uns beide für eine Frittata mit Erbsen an Salat und Sauerteigbrot. Sehr, sehr lecker, sag ich euch! Die Frittata war weich, saftig und ein Spitzen-Sommeressen. Seitdem habe ich Zuhause schon öfter Frittata in verschiedenen Varianten gemacht. Am liebsten mag ich diese hier mit Ziegenkäse. Beim Gemüse nehme ich das, was gerade da ist, oder wonach mir ist. Dieses mal eben Zucchini und Champignons. Richtig gut war auch eine Variante mit Süßkartoffel und Paprika! Aus dem „Bon Pain“ habe ich mir abgeschaut, dass ein dicker, cremiger Joghurt dazu vorzüglich als leichte Sauce schmeckt. Dazu noch ein kleiner Salat und das leichte Mittagessen ist perfekt.

Ziegenkäse-Frittata

And now in English:

Folks, you have to be strong now. Summer ist over. Already?! I know, it went by fast. But every seasons has it’s favorites and good sides, so let’s celebrate fall! …after this last summer recipe. With all the ripe zucchini lately I had to post this one zucchini recipe, which I like a lot. The inspiration was a frittata I had in May during my NYC visit. After a walt through Wall Street and Financial District my Mom and I stopped at „Au Bon Pain“ for lunch. We both took the frittata with peas, salad and sourdough bread from the lunch menu and loved it. So I had to make one at home. We had it several times by now and I especially like this version with goats cheese. You can take whichever veggies you have on hand. I liked a version with sweet potato and bell peppers, too. This time it was zucchini and mushrooms. From „Bon Pain“ I took the idea of serving it with some creamy yogurt instead of sauce. So good! 

Ziegenkäse-Frittata1

Für zwei Personen / for two

3 Eier – 3 eggs 
100g Ziegenfrischkäse – 100g goat’s cream cheese
1 Schuss Milch – a dash of milk
2 kleine Zucchini – 2 small zucchini
1/2 Zwiebel – 1/2 onion
50g Champignons – 50g champignons
Rosmarin, Thymian, Pfeffer, Salz – rosemary, thyme, pepper, salt
1 EL Olivenöl – 1 tbsp. olive oil

Den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Zucchini waschen, Pilze putzen und beides in Scheiben schneiden. Die Zwiebel in Ringe schneiden. Eier mit Ziegenfrischkäse verquirlen und etwas Milch zugeben. Großzügig mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian würzen. In einer feuerfesten Pfanne das Öl erhitzen. Zwiebel, Zucchini und Pilze kurz anbraten. Eiermischung angießen und die Pfanne dann für 25 Minuten in den Backofen schieben. Dazu schmeckt ein mit Kräutern oder Ajvar angemachter Joghurt-Dip oder auch Kräuterquark.

English Instructions:

Pre-heat the oven to 160°C. Wash zucchini prepare mushrooms, slice both. Cut onion in rings. Mix eggs and goat’s cheese. Season with salt, pepper, rosemary and thyme. Heat the oil in an ovenproof pan. Add zucchini, mushrooms and onion, stir for a minute. Then pour egg mixture into the pan and put the pan into pre-heated oven for 25. minutes. I served the frittata with a yogurt dip (yogurt mixed with mediterranean herbs, try ajvar as well).

Ziegenkäse-Frittata4

Carina

Rezept für Basilikum-Pasta, erste Erfahrungen mit der Nudelmaschine + Tipps

Basilikum Pasta1

Ihr Lieben, letztes Jahr habe ich euch von meinem tollen Pasta-Workshop mit Steph vom Kleinen Kuriositätenladen erzählt. Seitdem wollte ich immer gern öfter Pasta selber machen, aber noch ein Küchengerät anschaffen? Meine Mama nahm mir dann zum letzten Geburtstag zum Glück die Entscheidung ab und schenkte mir eine Pasta-Maschine, klasse oder? Zwar mache ich jetzt nicht ständig meine Pasta selbst, aber wenn, dann zelebriere ich das. Wenn man es einmal gemacht hat, dauert es auch gar nicht so lange und geschmacklich sind hausgemachte Nudeln natürlich hundert Mal besser als gekaufte.

Ich verwende das Rezept von Steph, denn es funktioniert wirklich wunderbar (hier kommt ihr zum Originalrezept). Allerdings habe ich bislang gemahlenen Hartweizengrieß nirgendwo in der Nähe zu kaufen gefunden und deshalb nach günstigen und gebräuchlicheren Alternativen gesucht. Zum einen klappt es ganz gut, es durch 150g Weizenmehl (Type 550) und 150g ungemahlenen Hartweizengrieß zu ersetzen. Dann werden Nudeln vielleicht ein wenig gröber. Meine liebste Variante ist aber bisher diese: Ich nehme das Mehl, das im Supermarkt als „Pizzamehl“ der Firma Aurora verkauft wird. Die Pasta wird super! Dies ist keine Werbung, sondern eine Empfehlung auf Basis meiner Erfahrung. Wer noch andere Tipps hat, darf diese gern als Kommentar unten hinterlassen!

Vielleicht noch ein paar Wörter zu meiner Nudelmaschine: Manche Hobbyköche sind überzeugt, dass man dringend gleich eine mit Motor kaufen sollte. Meine hat keinen und ich brauche auch keinen. Da ich die Maschine eher alle paar Wochen mal nutze, wenn ich Zeit und Lust habe, und die Portionen überschaubar sind, bin ich mit meinem Modell sehr zufrieden. Ich habe diese hier von Lakeland. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auf jedem Fall. Man kann damit Lasagneplatten (auch zur Weiterverarbeitung zu gefüllten Pasta-Varianten), Spaghetti und Tagliatelle machen. Danke Mama!

Ich mag das Basic-Rezept mit ein paar Kräutern im Teig, hier mit dem absoluten Liebling der italienischen Küche, Basilikum. Natürlich könntet ihr auch Petersilie, Thymian oder andere Kräuter nehmen. Dazu gab es bei uns eine leichte Tomatensauce.

Basilikum Pasta2

And now in English: 

Last year I went to a great pasta workshop with Steph, who writes the blog Kleiner Kuriositätenladen. Ever after that I wanted to make my own pasta, but buy another kitchen utensil? Before I had decided, my Mom bought me a pasta machine for my last birthday, perfect! I don’t make pasta ever other day, bit when I do, I celebrate it and take time. It’s not as much effort as you would think and it’s so much better than store-bought pasta!

Steph’s recipe works so well that I still like to use it (find the original recipe here). But I didn’t find ground wheat semolina in the store, and on the internet it had such high shipping costs. So I found alternatives: In our store the sell a so-called „pizza flour“ which is partly from semolina and makes very good pasta. Otherwise it works with half white flour and half non-ground wheat semolina, maybe the pasta is not as fine (bit still yummy).

Just two words about my pasta machine: Some people swear, you should never buy a pasta machine without a motor. I only make my own pasta every other month and in small portions, so I am happy without a motor. I have this pasta machine from Lakeland and I like it a lot. You can make lasagna slices (or use them as base for filled pasta versions), tagliatelle and spaghetti. 

I like the basic pasta with the Italian classic, basil. You could of course use parsley, thyme or other herbs instead. We had the pasta with a simple, light tomato sauce. 

Basilikum Pasta

Für 3-4 Portionen / for 3-4 portions

300g gemahlener Hartweizengrieß – 300g finely ground wheat semolina
3 Eier – 3 eggs
1 Prs. Salz – 1 pinch of salt
1 EL Olivenöl – 1 tbsp. olive oil
1 Handvoll Basilikum – 1 handful basil

Den Basilikum waschen, trocken tupfen und fein hacken. Das Mehl mit dem Salz vermischen, dann Eier, Basilikum und Öl zugeben. Erst so gut wie möglich mit dem Handmixer verkneten, dann mit der Hand noch einmal auf der Arbeitsfläche weiter kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1/2 Stunde, besser 1 Stunde bei Zimmertemperatur liegen lassen. Dann kann der Teig zur gewünschten Form weiter verarbeitet werden. Ich mache gern Tagliatelle daraus. Nach dem Walzen die Pasta in reichlich Salzwasser ca. 8-10 Min. garen.

English Instructions:

Wash and dry basil, then cut very finely. Mix flour and salt, then add eggs, basil and olive oil. Knead to a crumbly dough. Wrap the dough into cling film and let it restat room temperature for at least 1/2 hour, better for 1 hour. Now you can process the dough to the kind of pasta you want. I like to do tagliatelle. After processing, boil the pasta in hot salt water for 8-10 minutes. 

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