{Ernteglück} Glasnudelsalat mit Gurke, Mango und Erdnüssen

Die Gartensaison ist über den Zenit, aber noch lange nicht beendet. Bevor die Herbstsorten Einzug halten, muss unbedingt noch die Gurke ihren Auftritt bekommen, denn sie gehört zu meinen liebsten Garten-Gemüsesorten. Im Glasnudelsalat mit Mango und Radieschen kommt sie noch mal sommerlich daher und macht Lust auf die letzten lauen Abende auf dem Balkon.

Ihr Lieben, im Moment muss es hier ein bisschen schneller gehen. Ihr wisst ja. Aber auch die längste Masterarbeit ist irgendwann fertig geschrieben, und spätestens in zwei Monaten bin ich wieder ganz erlöst. Puh. Ich schreibe schon Listen, was dann alles gemacht werden muss. Zur Motivation, versteht sich. Einen Schub Mini-Motivation zwischendurch hole ich mir aber immer auf dem Balkon. „{Ernteglück} Glasnudelsalat mit Gurke, Mango und Erdnüssen“ weiterlesen

{Breakfast to-go} Zitronenquark mit Mango und Brombeeren

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Ein einfaches, leckeres Frühstück mit wenigen Zutaten und nur 5 Minuten Vorbereitungszeit? Das man auch noch gut in der to-go-Variante für unterwegs zubereiten kann? Das alles habe ich heute für euch. Dazu gibt es Mango und Brombeeren, die ich gerade besonders gern esse. „{Breakfast to-go} Zitronenquark mit Mango und Brombeeren“ weiterlesen

{Dreifacher Dessert Mango Tango} Mango Overload

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Ihr Lieben, ihr kennt mittlerweile schon ein bisschen meine Mango-Schwäche. Neben Kirschen und so mancher Beere sind sie mein absoluter Sommerfavorit. Bevor man nun bald wirklich nicht mehr Spätsommer sagen darf, musste ich noch einmal ein Sommerrezept rausholen! Meine Liebe zur Mango entstand, ihr ahnt es, während meiner Zeit in Thailand. Ich konnte nur wenige Sätze Thai, aber neben Hallo, Tschüss, Danke und Bitte war das vor allem: „Eine Wassermelone, eine Mango und eine Ananas, bitte!“ Das habe ich nämlich jeden morgen dem freundlichen Mann mit seinem Glaswägelchen gesagt, der immer ganz viel frisches Obst auf Eis enthielt. Er hat es mir dann alles schnell aufgeschnitten, mit einem Piekser in ein Tütchen gefüllt, und für wenige Cents überlassen. Das war immer mein Frühstück, mhmmmm! (Dabei hat er nett gegrinst über meine laienhaften Sprachkenntnisse..)

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Aber eigentlich habe ich Mango zu jeder Tages- und Nachtzeit gern gegessen. Die Thais essen am liebsten unreife, noch grüne Mango, die man in Chilizucker dippt. Ich mochte sie gelb und vollreif. Deswegen wurde das bekannte Mango and Sticky Rice Dessert mein absoluter Liebling. Nichts für einen strengen Diätplan, aber sooooooo gut! Ich habe das ganz oft einfach statt Abendessen gegessen (öhm…nur ein BISSCHEN ungesund..). Als ich wieder zurück in Deutschland war, musste diese neue Sucht gefüttert werden, deswegen habe ich mir ein Rezept gesucht und es einfach selbst gemacht. Ist ein kleines bisschen aufwendiger, aber es lohnt! Und bei meinen Mangos bin ich seit Thailand eigen: Unreif gepflückte Südamerikanische Mangos kommen mir nicht mehr in den Einkaufswagen. Die sind nichts gegen reife, saftige, gelbe Mangos aus Asien. Ich kann euch daher nur raten: Macht den Gang zum Asialaden, und lasst euch verzehrreife asiatische Mangos bestellen (wenn sie nicht schon da sind). Es lohnt.

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Dieses Dessert wollte ich euch schon lange zeigen, musste aber auf die Mangozeit warten. Jetzt ist sie schon fast wieder vorbei, aber eben nicht ganz. Also gab es endlich wieder gedämpften, klebrigen süßen Kokosreis mit safitger Mango und Kokossauce. Mjam.

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Zusätzlich habe ich noch zwei schnelle Eisvarianten für euch, die ebenfalls richtig gut schmecken. Einmal Mango-Lassi am Stiel und einmal Mango Frozen Yogurt. Wer keine Mango mag, ist hier heute falsch!

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Für 6 Mango-Lassi-Eis am Stiel:

1 reife gelbe Mango
200g griechischer Joghurt
2-3 TL Puderzucker

Die Mango schälen, das Fruchtfleisch klein würfeln und fein pürieren. Mit 1 EL Jogurt in einem Schälchen verrühren. In einem anderen Schälchen den restlichen Joghurt mit Puderzucker abschmecken. Wenn die Mango reif genug ist, sollte für die Fruchtmischung kein Puderzucker mehr nötig sein, ansonsten einfach ebenso auf die gewünschte Süße abschmecken. Nun sechs Förmchen für Eis am Stiel abwechselnd mit einem gehäuften Esslöffel Mangomus, dann mit Joghurt füllen, bis sie voll sind. Alternativ kann man für ein oder zwei Förmchen auch einfach den Rest der beiden Komponenten verrühren und das ganze Eis wird zart orange – ganz nach Gusto!

Für den Mango Frozen Yogurt

habe ich mal wieder dieses Rezept verwendet, dass perfekt funktioniert. Anstatt der Kirschen habe ich eine ganze reife Mango püriert. Ansonsten ist das Rezept 1:1 anwendbar.

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Für den Sticky Rice mit Mango und Kokossauce:

200g weißer Klebreis (Asialaden)
300ml Kokosmilch
2 reife gelbe Mangos
2 El Speisestärke
50ml Wasser
60g Zucker  + 2-3 TL (wenn vorhanden Palm- oder Kokoszucker)
1 Prs. Salz

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Den Reis für 3 Stunden in Wasser einweichen. Wer einen Reisgarer für Klebreis oder ein Garkörbchen für den Wok benutzt, ignoriert die nächsten Sätze und bereitet den Klebreis zu wie gewohnt. Im Folgenden beschreibe ich meine Behelfsmethode…Achtung, nichts für große Portionen!

Reis Abtropfen lassen und in ein mit einem sauberen Geschirrtuch oder Mulltuch ausgelegtes Sieb geben. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und das Sieb darüberhängen. Am besten mit einem Topfdeckel bedecken. Gelegentlich prüfen, ob der Reis schon quillt und ggf. „umrühren“. Das Quellen dauert ca. 30 Minuten. 100ml Kokosmilch mit dem Wasser, 60g Zucker und einer Prise Salz in einem kleinen Topf vermischen und erwärmen, bis alles homogen ist. Die Mischung mit dem fertig gequollenen Klebreis vermischen und 10 Minuten ziehen lassen.
Für die Kokossauce 200ml Kokosmilch mit dem restlichen Zucker erwärmen. Die Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren und dazugeben. Aufkochen, bis die Sauce etwas andickt und vom Herd nehmen. Die Mangos schälen und in Streifen schneiden. Den Reis portionsweise mit etwas Mango und Kokossauce anrichten. (Man kann davon als Dessert wirklich nicht so viel essen, er sättigt sehr!)

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Easy Mango Icecream Cake

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Bleiben wir noch ein bisschen beim Thema Eis. Alle die Raspberrysue auch auf Facebook oder Instagram folgen, konnten schon eine Sneak Peak von diesem Rezept erhaschen. Heute habe ich noch ein Rezept für alle die

a) trotz Mangel einer Eismaschine richtig geiles Eis machen wollen
b) schon immer eine Eistorte machen wollten, aber bitteschön einfach
c) eine Eistorte wollen, die einfach ist und trotzdem richtig nach was aussieht und schmeckt
d) leckeres Eis in 20 Minuten (+ Kühlzeit) machen wollen.

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Diese easy-peasy Eistorte braucht nur wenige Zutaten und schmeckt unglaublich gut. So gut, dass der Lieblingsjunge sie sogar schon zum Frühstück gegessen hat. Naja, eigentlich wir beide zusammen, ich geb’s zu. Direkt aus der Form. Huch, naja. Dann gibt’s die Frühstücksbrötchen eben morgen. Und meiner Mutter werde ich das nicht erzählen. Ich esse doch nicht Eistorte zum Frühstück Mama! (Fingers crossed…wirklich nur, wenn sie so unwiderstehlich lecker ist wie diese hier…und die Mangos sind schließlich Obst = gesund).

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Wenn ich sage „gesund“ dann denke ich nicht an Mascarpone und vollfettigen Frischkäse, die zählen nicht 😉 Außerdem muss man sagen, dass Eis derzeit das Einzige ist, das mich am leben hält. Es ist sooooo heiß! Trotz Klimaanlage im Dauereinsatz. Puh. Ich freue mich schon auf den Oktober, wenn’s hier endlich wieder erträglich wird.

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Was das Thema Eismaschine angeht: Nachdem ich immer wieder so tolle Eisrezepte gesehen habe, und dann auf dem Nudelworkshop voller Neid Stephs ultraschnelle Monster-Eismaschine bewundern konnte, hatte ich das Gefühl, meine nächste Anschaffung wäre definitiv eine Eismaschine. Unbedingt, sofort! Nach ein paar Eisversuchen ganz ohne Maschine, zum Beispiel dem Aprikoseneis und dem Cherry Frozen Yogurt, habe ich diese Anschaffung ein bisschen zurückgestellt. Cremiges Eis geht mit ein bisschen Geduld und Armschmalz auch ganz toll ohne Maschine, wenn man nicht gerade in die Massenproduktion will. Ich warte wohl lieber erst mal ab, ob nach unserem nächten Umzug die Größe meiner Küche noch ein weiteres Gerät zulässt. Und mache weiter leckeres Eis ohne Maschine. Denn einige von euch scheinen ebenfalls nicht im Besitz einer Eismaschine zu sein und sich über Rezepte zu freuen, die ohne auch möglich sind. Double Win!

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Für eine 20cm-Springform: 

8-10 Oreos
230g Mascapone
360g Frischkäse
1 Vanilleschote (oder 1 Pck. Vanilleback)
Saft von 2 Limetten
200g gezuckerte Kondensmilch (oder Milchmädchen)
1 reife gelbe Mango

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Die Oreos mit Füllung in einem Gefrierbeutel klein walzen. Die Brösel in einer 20cm-Springform an den Boden drücken. Die Mascarpone, den Frischkäse, den Limettensaft und die Vanille verrühren. Mit gezuckerter Kondensmilch auf die gewünschte Süße abschmecken. 200g sind zwar süß, aber nur so sehr, dass es noch richtig frisch schmeckt. Alles gut verrühren und auf den Oreo-Boden verteilen. Die Mango schälen, würfeln und pürieren. Auf der Eistorte einen Fruchtspiegel glatt streichen. Eventuell die Torte mit ein paar sternförmig aufgelegten Mangospalten dekorieren. Danach in die Tiefkühltrühe stellen und mindestens 6 Stunden gefrieren lassen. Vor dem Servieren 10 Minuten antauen lassen. Mit einem scharfen Messer schneiden.

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Ich back mir einen tropischen Panna Cotta Traum!

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Leider hat der Sommer (bei aller Begeisterung) auch seine Kehrseiten. Der unglaublichen Hitze hier kann man nicht entkommen. Derzeit sind es täglich zwischen 40 – 45 °C! Man bedenke, dass Frauen im Nahen Osten nicht wie in Berlin in Hotpants und Spaghetti-Top herumlaufen können, mich eingeschlossen. Und eine Kehrseite sind auch dieses Jahr die Scharen von Mücken, die uns trotz Fliegengitter vor den Fenstern nachts den Schlaf rauben. So hatten der Liebste und ich diese Woche mal wieder eine Nacht, in der wir uns um 2 Uhr wegen Hitze und Mücken wach vorfanden. Und dann kam da immer wieder dieses im Dunkeln bedrohlich klingende „Ssssssssssssssssss“, das näher kommt.

Man fühlt bereits ein Jucken am ganzen Körper. Licht an, geschlagene 15 Minuten Jagd gemacht, wieder hingelegt. Als der Halbschlaf kommt, plötzlich wieder: „Ssssssssssssssssss“! Das ganze Spiel von vorn. Licht an, Jagd gemacht, Mücke zerklatscht, wieder ins Bett gelegt. Das haben wir in dieser Nacht tatsächlich über mehrere Stunden mit so einigen Mücken gespielt, immer in die Hoffnung, es wäre die letzte. Highlight dabei: Der Liebste springt auf dem Bett herum, um die an der Decke sitzende Mücke mit einer meiner auf dem Nachttisch abgelegten Kochzeitschriften zu erwischen. Strike, Mücke fällt, Beckerfaust. Nun ja, am nächsten Morgen auf der Arbeit war zumindest einer von uns zerstochen (das wäre dann wohl ich…) und wir beide zerknautscht und müde. Was soll’s – ich mag dich Sommer, bleib doch noch ein bisschen!

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Und wenn schon die Moskitos eher an eine tropische Hütte im Regenwald erinnern, will ich auch entsprechend sommerlich-tropisch essen! In meinem Kühlschrank befinden sich zuuuuuufällig auch gerade ein Dutzend reife Mangos. It’s Mango time! Da passt das Motto vom Tastesheriff zum Juli-Backen ganz wunderbar in meinen Kram: *Sommerrezepte!* Aye, liebe Claretti: Ich back mit ein wunderbar cremiges Panna Cotta mit zitronigem Sommerkick in knuspriger Schale mit Mango-Tropen-Topping.

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Für die Zitrusnote kommt wie im letzten Rezept, dem Passion Fruit Curd Cake (auch ein wunderbares Sommerrezept!) ein Curd zum Einsatz. Jaaaa, ich habe es schon wieder getan. Sucht ist Sucht. Ihr könnt dafür euer Lieblingscurd verwenden, am besten Limette oder Zitrone. Auf jeden Fall Zitrus. Mein Rezept für das Curd bekommt ihr morgen nachgeliefert. Meint ihr, man kann auch Mango-Curd machen? Ich hätte da noch ca. 11 Mangos, die verwertet werden wollen…ich werde also berichten. In jedem Fall gibt es bald mehr Mango. Jippie!

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Mürbeteig für eine 26cm-Pieform:

250g Mehl
1 Ei
1 Pck. Vanillezucker
50g Zucker
1 Prs. Salz
120g kalte Butter

1 Eigelb
1 Schuss Milch

Panna Cotta Füllung: 

750g Sahne
110g Zucker
1 Vanilleschote
4 Blätter Gelatine
30g weiße Schokolade
4-5 EL Lieblings-Curd (am besten Zitrone oder Limette)
1 reife gelbe Mango

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Für den Mürbeteig das Mehl mit Salz, Vanillezucker und Zucker mischen. Die Butter in kleinen Stückchen dazugeben und ins Mehl reiben, dann auch das Ei dazugeben. Nur so lange kneten, bis der Teig nicht mehr bröselt. Für 20 Minuten in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank legen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Derweil die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Die Sahne mit dem Zucker, der Vanilleschote und dem Vanillemark verrühren und in einem Topf aufkochen. Die weiße Schokolade in Stückchen dazugeben. Vom Herd nehmen und die Gelatine gut ausdrücken und anschließend unter ständigem Rühren in der Sahne auflösen. Anschließend nach Geschmack 4-5 EL von dem Zitrus-Curd unterrühren. Die Sahnemischung etwas abkühlen und zwischendurch immer wieder rühren. Den Mürbeteig ausrollen und in eine gefettete Pie- oder Tarteform drücken. Mit einer Gabel mehrmals den Boden einstechen. Bei 225 °C ca. 12 Minuten backen. Danach mit einer Mischung aus verquirltem Eiweiß und Milch bestreichen. Wenn der Tarteboden einigermaßen abgekühlt ist, die Panna Cotta Mischung hineingießen und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Die Hälfte des Mango-Fruchtfleischs in einem hohen Gefäß fein pürieren. Falls nötig mit etwas Puderzucker abschmecken. Die andere Hälfte würfeln. Beides vor dem Servieren auf dem Panna Cotta Träumchen verteilen.

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