Hamantaschen

Hamantaschen sind ein jüdischer Klassiker und deswegen gibt es sie auch in New York überall. So unscheinbar sie sind, so klar war mir nach dem Probieren sofort: Die werden nachgebacken! Und hier ist das Rezept.

Dies ist ein besonderer Post für mich, denn ist wird wahrscheinlich das einzige Rezept bleiben, den ich sowohl in New York fotografiert als auch verbloggt habe. Zum einen arbeite ich viel und nutze die Zeit am Wochenende lieber für Erkundungstouren. Zum anderen gibt es eine solche Vielfalt an Restaurants, Cafés und Bäckereien, dass ich das einfach für diese kurze Zeit ausnutzen möchte. Das heißt: Weniger selbst kochen und backen. Aber neulich Abend hat es mich nach fast zwei Monaten gepackt und ich musste mal wieder etwas für den Blog machen. „Hamantaschen“ weiterlesen

Berliner Muffins mit Rhabarbermarmelade

Letztes Wochenende trug sich Folgendes zu: Ich saß noch ganz verschlafen beim ersten Kaffee, in der Wohnung war es noch ganz still. Ich liebe diese gemütlichen, morgendlichen Wochenend-Momente ganz für mich allein. Und dann bekam ich (wie so oft) richtig Lust, mir den Morgen mit Gebäck zu versüßen. Der Entschluss zum Backen war schnell gefasst, aber es sollte auf gar keinen Fall aufwändig werden und lange dauern. Dann ist ja der Morgen-Moment dahin. Etwa 40 Minuten später biss ich bei der zweiten Tasse Kaffee schon in ein fluffiges, warmes Teilchen mit Marmelade-Füllung. Und seit diesem ersten Bissen bin ich den Berliner Muffins verfallen und muss deswegen heute unbedingt das Rezept mit euch teilen.  „Berliner Muffins mit Rhabarbermarmelade“ weiterlesen

Zweifarbige Nektarine Melba Marmelade

Nektarine Melba Marmelade

Neben allem, was ich in meinen letzten freien Tagen gern tue, mache ich derzeit vor allem eins: Bewerbungen schreiben. Und sagt, was ihr wollt. Aber Bewerbungen schreiben ist einfach lästig. Ich kenne niemanden, dem das Spaß macht. Letztes Jahr habe ich festgestellt, dass sogar jede Uni mittlerweile eine Bewerbung mit eigens gefertigtem Motivationsschreiben und und und… möchte. Nun schreibe ich Bewerbungen für Praktika. Und nächstes Jahr  geht das ganze für einen hoffentlich tollen Job wieder los. Nun könnten wissende Leser sagen: Das hast du dir ja ausgesucht, noch einmal zu studieren. Und das stimmt. Aber es muss hier mal gesagt werden: Spaß machen tut dieser Teil nicht. Dabei könnte es so einfach sein. Ein Bekannter fasste es mal so zusammen: „Eigentlich will man dem Gegenüber ja nur vermitteln: Ihr seid toll, ich bin toll. Wir passen gut zusammen!“. „Zweifarbige Nektarine Melba Marmelade“ weiterlesen

Mini-Krapfen

Mini Krapfen

Auf die Gefahr hin, mir hier Feinde zu machen: Ich stehe nicht so auf Karneval. Ich verstehe es zwar, dass es Spaß macht, sich zu verkleiden. Aber dafür muss bei mir nicht Karneval sein, denn eine Motto-Party tut es auch. Trotzdem gönne ich allen den Spaß, den sie in den nächsten Tagen hoffentlich auf der Straße beim Feiern haben!

Ich mag allerdings gern Backen und auch mit Karneval gibt es ja klare Gebäck-Verbindungen. Meistens sind die frittiert und schön zuckrig, wie zum Beispiel Quarkbällchen oder Berliner. Ich bin ja mit Hochdeutsch im Norden der Republik aufgewachsen, da heißen die Berliner. Allerdings mag ich einfach das Wort „Krapfen“. Krapfen ist ein viel schöneres Wort als „Berliner“. Irgendwie niedlich. Es klingt genau so fluffig und süß, wie es auch ist. Deswegen heißt mein Rezept heute „Krapfen“, auch wenn ich dieses Wort normalerweise nicht unbedingt benutzen würde.

Mini Krapfen2

Ganz ehrlich, eigentlich esse ich die Krapfen/ Berliner nicht mal selbst. Den Teig mag ich, die Marmelade nicht. Aber mein Liebster findet sie göttlich. Er könnte sie jeden Tag essen. Wenn ich ihm eine besondere Freude machen möchte, mache ich also Krapfen. Apropos Bezeichnung: Der Liebste kommt aus dem Nordosten der Republik und nennt sie Pfannkuchen. Noch ein anderes Wort. Es soll ja sogar noch mehr regionale Bezeichnungen geben. Aber Pfannkuchen, das sind für mich flache, in der Pfanne gebackene Eierkuchen. Das geht also mal gar nicht.

Mini Krapfen3

Das Gute am Selbermachen: Man kann es genau machen, wie es einem selbst schmeckt. Deswegen lasse ich auch immer ein paar Krapfen ungefüllt. Das sind dann meine, mhmm! Und deswegen mache ich sie in mini. Mini ist einfach toller als die großen Dinger, die man beim Bäcker bekommt.

Als ich die Bilder gemacht habe, hatte ich leider noch nicht diese tolle Tülle mit der Spitze. Damit kann man die kleinen Dinger ganz einfach füllen. Wenn man sie flach drückt und um einen Klecks Marmelade herum von Hand schließt, so wie ich vorher, gehen sie beim Frittieren eventuell auf, so wie auf den Bildern. Geschmacklich kein Abbruch, optisch hat es mich aber gestört. Und schließlich kann man mit der Tülle ja auch andere Sachen (ein)füllen: Vanillepudding, Nutella, Pflaumenmus…

Mini Krapfen1

Wie wäre es mit selbstgemachten Krapfen zu Karneval, oder einfach danach in Ruhe? Die gehen einfach immer, auch jederzeit ohne Feier!

Mini Krapfen4

Mini Krapfen5

Für ca. 12 Krapfen: 

100ml lauwarme Milch
1 Pck. Trockenhefe
250g Mehl
90g Butter, zerlassen
1 Pck. Vanillezucker
30g Zucker
1 Prs. Salz
1 Ei
optional: 2 Tropen Butter-Vanille-Aroma

80g Lieblingsmarmelade
Zucker oder Puderzucker zum Wälzen

1/2 Liter Pflanzenöl zum Frittieren

Milch lauwarm erwärmen. Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen und die Hefe hineingeben. Milch und 1 Prise Zucker hinzugeben, dann alles mit etwas Mehl vom Rand verrühren. Abgedeckt an einem warmen Ort 10 Minuten ruhen lassen. Butter zerlassen und kurz abkühlen. Ei, Salz, Butter, übrigen Zucker und Vanillezucker und Vanillearoma dazugeben. Alles gut verkneten, bis ein homogener Teig entstanden ist, der sich vom Schlüsselrand löst. Noch einmal auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten. An einem warmen Ort noch einmal abgedeckt 1 Stunde gehen lassen. Danach noch einmal kneten und dann in 12 etwas gleich große Portionen teilen, zu Bällchen formen (falls ihr keine Tülle habt, müsst ihr an dieser Stelle den Teig erst flach drücken, einen Klecks Marmelade in die Mitte geben und dann darum eine Kugel formen. Gut festdrücken!). Auf ein Backblech legen, abdecken und noch einmal 15 Minuten gehen lassen. Öl in einem Topf erhitzen, 4-5 Kugeln zugleich darin goldbraun frittieren und mit einer Schaumkelle herausheben. Seid bitte vorsichtig mit dem heißen Öl! Auf Küchenpapier ablegen. Wer eine Tülle hat, lässt die Krapfen abkühlen und spritzt dann die Lieblingsmarmelade hinein. Alle Krapfen noch in  Zucker oder Puderzucker wälzen.

Mini Krapfen6

Carina

Zweifarbiger Labneh Cheesecake mit Mohnboden

Labneh Cheesecake

Kennt ihr Labneh? Wenn nicht, dann ist das kein Grund zur Sorge. Labneh ist abgetropfter Frischkäse aus Joghurt. Die Konsistenz befindet sich zwischen Joghurt und Käse, der Geschmack ähnelt mehr der Säure von Joghurt. Er ist vor allem in der Türkei und dem Nahen Osten bekannt, wo man ihn gern mit Gewürzen und Olivenöl als Dip zu Fladenbrot isst. Und hier kommt mein heutiges Rezept ins Spiel. Ein Labneh-Käsekuchen!

Labneh Cheesecake1

Wie es dazu kam? Während meiner Auslandsaufenthalte habe ich immer Quark schmerzlich vermisst. Den gibt’s ja eigentlich nirgendwo außer in Deutschland und Österreich (verbessert mich, falls das nicht stimmt!). Viel ersetze ich derzeit in Nahost durch Frischkäse und griechischen Joghurt, funktioniert fast immer. Neugierig wurde ich, als neulich im Supermarkt ein großer Pott Labneh im Regal stand, von dem ich schon gehört hatte. Der kam spontan mit. Zuhause wurde mir klar, dass dieser Pott viiiiiel zu groß war, um den Labneh Cheese nur als Dip zu essen. Da kam mir die Idee, ihn mal in Käsekuchen zu verbacken wie Quark, denn der Geschmack ist weder salzig noch süß. Gedacht, getan!

Labneh Cheesecake4

Der Labneh ließ sich hervorragend verbacken! Das Ergebnis ist ein sehr cremiger, samtiger Käsekuchen, der vielleicht etwas würziger schmeckt als einer mit Quark. Um dem Käsekuchen noch etwas mehr Pfiff zu verpassen, wanderte spontan eine Ladung Mohn in den Mürbeteig-Boden und die Oberfläche wurde mit Lemon Curd und Himbeermarmelade gesprenkelt. Das sah sogar vor dem Backen noch viel toller aus, schaut mal! (Bild vor dem Backen, klick!) Das Vorher-Foto hat euch auf Instagram so begeistert, dass ich dann beschlossen habe, das Rezept auch zu verbloggen. Geschmacklich lohnt es sich auf jeden Fall.

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Ein 100%iger Quark-Ersatz ist Labneh natürlich nicht, aber auf jeden Fall auch sehr lecker. Und näher dran als ein Käsekuchen mit Frischkäse.

Labneh bekommt ihr beim Türken. Als Ersatz könnte ich mir gut eine Mischung aus 20%-Quark und griechischem Joghurt vorstellen. Mit etwas Zeit könnt ihr auch Labneh selber machen, zum Beispiel nach diesem Rezept (das Salz weglassen!).

Ich war noch recht schüchtern mit dem Mohn, aber nehmt ruhig mehr, wenn ihr ihn gern mögt. Das Gleiche gilt für den zweifarbigen Belag, da kann auch mehr rauf! Dann aber ordentlich marmorieren.

Labneh Cheesecake2

Für eine 26cm-Springform:

Mohnboden:
200g Mehl
70g gem. Mandeln
45g Zucker
1-2 EL Mohn
150g weiche Butter
1 Ei

Füllung:
4 Eier
200g Sahne
Abrieb von 1 Bio-Zitrone
25g Speisestärke
1 Pck. Vanille-Puddingpulver
100g + 50g Zucker
700g Labneh (ersatzweise Quark)
etw. Vanillemark

je 2-3 EL Lemon Curd und Himbeermarmelade

Für den Mohnboden zunächst die trockenen Zutaten mischen und dann das Ei und die Butter in Flöckchen zugeben. Gut verkneten und in Folie gewickelt kalt stellen.

Die Eiweiße mit 50g Zucker steif und glänzend schlagen und dann beiseite stellen.

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Restlichen Zucker mit den Eigelben cremig rühren. Puddingpulver, Vanillemark und Zitronenschale zugeben. Dann Sahne und Labneh unter den Teig rühren, zum Schluss die Speisestärke hinzugeben. Den Mohnboden auf einer bemehlten Fläche ausrollen und gleichmäßig bis hoch zum Rand in eine 26cm-Springform drücken. Die Käsefüllung hineingießen. Die Oberfläche dann mit dem Lemon Curd und der Marmelade sprenkeln, die Kleckse zum Schluss mit einem Löffelstiel etwas marmorieren. Den Käsekuchen 15 Minuten bei 200 °C backen,  kurz herausnehmen und mit einem kleinen Messer  vorsichtig zwischen Füllung und Rand einschneiden (dann geht er gleichmäßiger auf). Dann die Temperatur auf 170°C verringern und ca. 1 Stunde zuende backen. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, sollte er im Ofen mit Alufolie bedeckt werden.

Labneh Cheesecake5

Der Labneh Cheesecake sollte nach dem Backen mindestens ein paar Stunden, besser noch über Nacht im Kühlschrank ruhen. Ich hoffe, er schmeckt euch!

Carina

Banana Bread French Toast Bake

Bananenbrot Auflauf3

Ihr Lieben, wie im letzten Jahr möchte ich auf einen Valentinstags-Post verzichten. Es ist nicht so, dass ich vollkommen gegen den sogenannten Tag der Liebenden bin. Ich finde es sogar gut, eine kleine Erinnerung in Form von einem besonderen Tag zu haben, an dem man mal wieder anderen sagt oder zeigt, wie gern man sie hat. Und ich habe mir auch für den Liebsten etwas überlegt. Wir schenken uns nichts, aber werden trotzdem einen gemütlichen Abend verbringen und ich möchte ein schönes Menü kochen. Ich mag den Valentinstag vor allem, weil ich bewusst an meine Lieben denke und daran erinnert werde, im Alltag die Wertschätzung nicht immer untergehen zu lassen. Das passiert so leicht. Auf den rosafarbenen Herzchen-Post verzichte ich vor allem deswegen, weil das für mich gar nicht sein muss oder der Inbegriff von Liebe und Freundschaft ist. Da mache ich einem geliebten Menschen eher eine Freude mit etwas, was er ganz besonders gern isst, ohne Herzchen. Oder verbringe einen schönen Tag mit ihm.

Bananenbrot Auflauf2

Insgesamt versuche ich aber, kleine Momente im Alltag zu würdigen und dann daran zu denken, wie gut es mir geht. Das kann ein ganz beliebiger Augenblick sein, den ich einfach genieße. Und ganz besonders oft ist das bei mir das Samstagsfrühstück. Dieser schöne, heimelige Moment, wenn ich im Schlafanzug in die Küche schlurfe, ein Sonnenstrahl durch das Fenster scheint, es nach Kaffee riecht und wir dann gemütlich frühstücken. Man hat das ganze Wochenende noch vor sich und hat (im Idealfall) ausgeschlafen. Weil ich diese Morgen liebe, zelebriere ich sie am liebsten mit einem besonderen Frühstück. Das zeigt sich mittlerweile auch hier auf dem Blog, denn neulich habe ich euch bereits 10 leckere Wochenend-Frühstücksideen vorgestellt, und ich bin noch lange nicht am Ende.

Bananenbrot Auflauf

Diese Idee entstand mehr durch eine spontane Eingebung, und es war eine richtig gute! Ich hatte ein Bananenbrot gebacken, mit dem ich aber dieses Mal nicht ganz zufrieden war. Leider war es oben etwas verbrannt und deswegen auch irgendwie nach ein paar Tagen noch nicht gegessen. Ich habe dann einfach die Kanten entfernt, das Brot in eine Auflaufform geschichtet, mit einer Eiermischung übergossen und gebacken. Warm mit etwas Puderzucker und Marmeladensauce schmeckte das Bananenbrot wirklich himmlisch! Und das Bananenbrot schmeckte in dieser Verwendung dann doch noch ganz toll. Ihr könnt natürlich auch gekauftes Bananenbrot nehmen. Oder es durch Brioche, Pumpkin Bread oder etwas ähnliches ersetzen. Aber mit Bananenbrot solltet ihr es unbedingt mal ausprobieren. Je nachdem, wie süß die Brot-Basis ist, solltet ihr die Zuckermenge in der Eiermischung eventuell ein wenig anpassen.

Bananenbrot Auflauf4

Eine tolle Sache ist der Auflauf auch zu einem Brunch mit Freunden. Man kann dann sogar noch ein bis zwei Tage lang eine Portion in der Mikrowelle wieder aufwärmen. Habe ich extra für euch ausprobiert, klappt wunderbar! Die Reste wurden nämlich in eine Decke gekuschelt beim nachmittäglichen Wochenend-Filmemarathon vertilgt. Auch das ist ein Moment, den ich genieße!

Bananenbrot Auflauf5

Für eine große Auflaufform: 

1 Bananenbrot (gekauft oder selbstgebacken)
200ml Milch
3 Eier
2 EL Sahne
2 EL brauner Zucker
1 TL Zimt
20g flüssige Butter

Außerdem:

3-4 EL Lieblingsmarmelade
Puderzucker

Das Bananenbrot in dicke Scheiben schneiden und die Rinden von jeder Scheibe abtrennen. Dann die Scheiben je nach Form noch einmal halbieren und in die Ofenform schichten. Alle anderen Zutaten gut miteinander verquirlen und dann gleichmäßig über das Bananenbrot gießen. Während der Ofen auf 175°C vorheizt, kann das Brot mit der Mischung durchweichen. Dann den Bananenbrot Auflauf ca. 25-30 Min. backen. Es sollte leicht bräunen, die Eimischung muss aber eingezogen oder leicht gestockt sein. Zum Schluss noch schnell einige Esslöffel der Lieblingsmarmelade in einem kleinen Topf erhitzen. Den Auflauf mit der flüssigen Marmeladensauce und Puderzucker genießen.

Bananenbrot Auflauf1

Genießt den Moment und habt ein schönes Wochenende!

Carina ❤

 

{Aus Omas Rezeptbüchlein} Streuseltaler wie früher

Dieses Mal möchte ich den „Aus Omas Rezeptbüchlein“-Beitrag einem Gebäck widmen, das dieses Plätzchen schon lange verdient hatte. Es war, um ehrlich zu sein, auch schon lange geplant. Denn wer kennt nicht die Hefetaler mit knusprigem Streusel-Belag und dick Puderzucker? Die Rede ist von Streuseltalern! Vielleicht kennt ihr sie auch unter einem anderen Namen, denn ich glaube es gibt sie auch als Streuselschnecke oder Plunder.

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Warum eigentlich backen Omas so viel mit Hefeteig und Streuseln? Weil beides zusammen eine unschlagbare Kombination ergibt, und hätte man den Begriff damals schon benutzt, dann wäre es das unschlagbarste Soulfood. Dafür ist Oma nämlich Spezialistin, auch wenn sie es anders nennen würde…Hefeteig und Streusel zusammen machen einfach jeden Tag besser.

Falls euch nicht eure Oma mal Streuseltaler gebacken hat, dann kennt ihr sie zumindest aus der kleinen Dorfbäckerei. Egal ob von Oma oder aus der Bäckerei, so ein noch leicht warmer Streuseltaler mit einer dicken Schicht Puderzucker-Schnee ist der größte Genuss!

Streuseltaler1

Ich löse hier auch gern auf, warum meine „Taler“ mehr aussehen, wie Brötchen: Ich habe keine Ahnung. Sie wollten vielleicht noch größer und saftiger werden. Der Geschmack ist jedenfalls perfekt! Der Liebste hat schon geschmunzelt, weil ich einfach nicht von meinem Hefeteil weg kam…die Nase voller Puderzucker, lange satt, aber der bleibt nicht auf dem Teller!

Streuseltaler5

Um allen kleinen und großen Schleckermäulern gerecht zu werden (auch in diesem Haus), habe ich zwei Varianten gemacht. Die pure Variante mit nichts als Hefeteig und Streuseln, und die Variante mit einer klebrig-süßen Schicht Marmelade unter den Streuseln. Ich als Nicht-Marmeladen-Fan muss zugeben, ich habe ein ganzes mit Marmelade verdrückt. Ich bekenne mich schuldig…

Streuseltaler

Habt ihr übrigens die wunderschöne Gebäckzange bemerkt? Ich habe sie von meiner Mutter zu Weihnachten bekommen. Ich glaube, sie hat sie auf dem Flohmarkt gefunden. Ich finde es einfach unglaublich süß von ihr, dass sie mittlerweile schon für mich überall die Augen nach tollen Props offen hält. Und das war wirklich ein schönes Überraschungsgeschenk. Ich wusste also gleich, dass die schöne Zange beim nächsten Post aus dieser Reihe mit aufs Bild muss, denn nostalgisch ist sie auf jeden Fall. Und die Streuseltaler sind dafür wie gemacht! Ich geh jetzt noch ein bisschen die Gebäckzange anschmachten…Käsebrote lassen sich damit bestimmt auch stilvoll heben!

Streuseltaler4

Für 7-8 Streuseltaler:

Rezept aus „Backschätze – Rezepte für die Seele“ von Anne-Katrin Weber und Sabine Schlimm; das Rezept wurde von mir angepasst, insbesondere mengenmäßig.

Hefeteig: 

150ml Milch
375g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
50g + 1 TL Zucker
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
50g weiche Butter
1 Ei
1/2 TL Salz
1 TL abgeriebene Zitronenschale

Streusel:

100g Mehl
1 kleine Msp. Backpulver
35g Zucker
65g kalte Butter
1 kl. Prs. Salz
1/2 TL Zimt (oder mehr)

Belag:
50g Marmelade nach Wahl
oder 2 EL Milch

Die Milch etwas erwärmen. Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine kleine Mulde formen. Die Trockenhefe mit ein paar EL der Milch und einem TL Zucker dazugeben und leicht vom Rand her mit etwas Mehl verrühren. Die Schüssel mit einem Handtuch abdecken und den Vorteig 15 Minuten gehen lassen. Dann die restliche Milch und den übrigen Zucker, den Vanillezucker, das Ei, Salz, Zitrone und die Butter in Flöckchen dazugeben und gut verkneten. Eventuell noch mit der Hand zu einem homogenen Teig weiterkneten. Zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Derweil die Streusel zubereiten. Dafür alle Zutaten für die Streusel mit den Händen verreiben. Den Hefeteig noch einmal kurz kneten und dann je nach gewünschter Größe 7-8 gleich große Portionen formen. Jedes Teil noch einmal kurz auf der bemehlten Arbeitsfläche kneten und dann zu einem flachen, runden Fladen formen. Mit etwas Abstand alle Fladen auf einem Backblech platzieren und nochmal platt drücken. Nun jeden Fladen entweder mit Milch oder Marmelade gut bestreichen und dann mit einer ordentlichen Portion Streusel bestreuen. Zugedeckt weitere 15 Minuten gehen lassen. Den Backofen in der Zeit auf 180°C (Umluft) vorheizen. Die Streuseltaler darin 15-20 Minuten backen. Am besten noch warm mit Puderzucker bestreuen und aufessen! In einem Gefrierbeutel oder einer verschlossenen Dose kann man sie auch am nächsten Tag noch essen, aber frisch sind sie am allerbesten!

Streuseltaler3Falls ihr mal einen bestimmten Wunsch habt, welchen alten Klassiker ich in dieser Reihe vorstellen  könnte, dann lasst mir gern einen Kommentar da. Ich bin immer auf der Suche nach Inspiration!

Carina ❤

{Scandinavian Bakery} Finnische Joulutorttu oder Windmühlenkekse

Joulutorttu5Habt ihr auch eine imaginäre Liste von Traumreisezielen, die ihr stetig fortführt? Ich habe das Glück, dass ich bereits recht viele Länder sehen durfte, manche davon auch keine typischen Urlaubsziele. Aus jedem Land nimmt man Erfahrungen, Erlebnisse und (wichtig für einen Foodie) Geschmäcker und Inspirationen mit.

Einer meiner größten Reiseträume geht wohl in diesem Jahr endlich, endlich in Erfüllung: New York! Das wäre wirklich soooo toll. Meine Liste ist ansonsten ziemlich lang und ich kann nicht alle Ziele  begründen. Das ist mehr eine Mischung aus Erzählungen, Bildern die ich gesehen habe, Bauchgefühl…

JoulutorttuAuf der Liste stehen zum Beispiel noch ganz oben: Vietnam, Ecuador, Kanada, Island, Portugal…und Finnland! Zu Finnland habe ich noch gar keine so genaue Vorstellung, aber ich mag Skandinavien unglaublich gern. Die finnische Sprache ist/ klingt supercool. Ich liebe die drolligen kleinen Mumins von der Tasse auf dem oberen Bild, wer kennt sie? Außerdem war eine gute Freundin von mir längere Zeit in Finnland und hat auch viel Tolles und Interessantes erzählt. Die Freundin war es dann auch, die bei mir eine Sweet Paul  Ausgabe (Winter 2013) durchblätterte und auf dieses fabelhafte Gebäck mit dem lustigen Namen „Joulutorttu“ stieß. Das kannte sie aus Finnland und ich hatte einen Backauftrag.

Joulutorttu6

Ich habe ihr dann zu ihrem Geburtstag eine Ladung Joulutorttu gebacken. Davor war ich selbst gar nicht so neugierig auf das Gebäck, aber als es da so duftend und in seiner hübschen Windmühlenform aus dem Ofen kam…himmlisch! Der Teig schmeckt durch die Zugabe von Sahne und Frischkäse so anders, und unglaublich gut. Das müsst ihr unbedingt probieren!

Joulutorttu heißt übrigens nichts anderes als „Weihnachtskuchen“. Das habe ich aber erst nach dem Backen recherchiert. Hmmm, naja, Weihnachten ist vorbei. Ich finde aber, die kann man das ganze Jahr essen. Man sollte sogar! Hier werden Joulutorttu jetzt auf jeden Fall regelmäßig in den sonntäglichen (und montäglichen,  dienstäglichen…) Speiseplan integriert, mhmmm!

Joulutorttu2Ich habe für die marmeladige Mitte einen Klecks…was wohl?..Himbeermarmelade genommen. Noch originaler wird es laut meiner Internetrecherche mit Pflaumenmus. Die Windmühlenform erinnert an kleine Basteleien im Kindergarten. Ist super einfach, aber sieht toll aus. Vielleicht meine neue Lieblinskeksform. Und auf jeden Fall eine neue Sorte Lieblingskekse!

Joulutorttu3

Für eine Ladung Joulutorttu (ca. 12 Stück):

240g Mehl
120g weiche Butter
1/2 TL Salz
1 Eigelb
120g Frischkäse
100g Sahne
etwas Marmelade zum Füllen
Puderzucker

Die ersten sechs Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zügig verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt dann ca. 2-3 Stunden im Kühlschrank lagern. Anschließend den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Teig portionsweise auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und Quadrate von ca. 9cm Seitenlänge ausschneiden. Die Quadrate nun von den Spitzen mit einem Messer jeweils ein paar cm zur Mitte hin einschneiden. Einen Klecks Marmelade in die Mitte setzen. Die gegenüberliegenden Seiten aufeinander legen und in der Mitte festdrücken (wie bei einer Windrad-Bastelei). Da der Teig beim Backen aufgeht, sollten die Ecken in der Mitte sehr gut festgedrückt werden. Sonst gehen die Windräder wieder auf. Schmeckt immernoch, aber sieht nicht mehr so toll aus. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und je ca. 12-14 Min. backen (sie sollten nur an den Ecken leicht braun werden und sonst noch hell sein). Am Ende werden die Joulutorttu noch mit Puderzucker bestäubt. Am besten noch warm probieren!

Das Rezept aus der Sweet Paul habe ich bei der Sahne- und Frischkäsemenge ein wenig verändert. Da der Teig weicher ist, als ein klassischer Mürbeteig, kann der Teig auch am Vorabend gemacht und über Nacht im Kühlschrank gelagert werden. Er muss dann trotzdem nicht lange vor der Verarbeitung rausgenommen werden. Sehr praktisch!

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Was steht denn auf euren Reise-Wunschlisten? Oder habt ihr die sogar schon abgearbeitet?

Carina ❤

weiß blaues Brett & Löffel: Flohmarkt
Geschirrhandtuch: Greengate
beide Teller: Ikea
Tasse: Geschenk meiner Freundin

{Natürlich Backen + Buchvorstellung} Buchweizen-Taler nach Amber Rose

Buchweizentaler

Ein Nebeneffekt des (Food-)Bloggens ist: Ich lerne eine Menge über Zutaten und Ernährung, UND ich bin einfach unglaublich neugierig, neue Dinge auszuprobieren. Ich versuche, eine Balance zu schaffen zwischen Zutaten, die ich schätze, und vollkommen Neuem. Gerade weil ich mich auch für die Vorteile und Verarbeitung verschiedener Mehle und Süßungsmittel interessiere, habe ich mir das Backbuch „Natürlich backen mit Amber Rose“ gekauft. Beim nächsten Supermarktbesuch sprang  mir dann Buchweizenmehl ins Auge und ich wollte es unbedingt mal probieren. Da traf es sich gut, dass Amber im Buch damit einen meiner All-time-favorits vorstellt, Pancakes. Die habe ich am nächsten Morgen gebacken.

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Das Buchweizenmehl hat mir gut gefallen. Es hat einen angenehm nussigen Geschmack, der aber nicht zu aufdringlich ist, weil das Rezept auch einen Anteil Dinkelmehl enthält. Außerdem hat es ein bisschen mehr „Biss“ als normales Weizenmehl. Die Pancakes würde ich auf jeden Fall wieder machen. Die kleinen Taler haben wirklich gut geschmeckt und gerade jetzt im Winter kann ich sie mir auch gut mit ein paar Gewürzen im Teig vorstellen.

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Ich überlege nun schon, in welchen Rezepten ich das Buchweizenmehl noch verwenden könnte. Leider ist in dem Buch nur noch ein weiteres Rezept vorhanden, die meisten werden mit Dinkel- und Nussmehl gebacken. Insgesamt gefällt mir das Buch aber sehr gut. Wie der Titel sagt, wird vor allem mit natürlichen Zutaten gebacken. Das heißt aber nicht, dass es sich um „Gesundheitsküche“ handelt, denn Kuchen ist Kuchen und nicht unbedingt gesund. Aber ein bisschen natürlicher zu backen reicht vielleicht auch schon. Und kompletter Verzicht ist natürlich ausgeschlossen. Aber auch wenn ich gern Kuchen esse, möchte ich gern ein bisschen darauf achten, was drin ist.

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Die Rezepte sind recht vielfältig und meist mit Obst. Es gibt auch noch kleinere Kapitel zu u.a. Getränken und Desserts. Ich habe schon jetzt einige Dinge gefunden, die ich sicher noch ausprobieren möchte. Unter anderem würde ich auch gern mal mit Kastanienmehl backen, aber das habe ich bisher noch nicht gefunden. Da Dinkel- und Nussmehle eigentlich auch im Supermarkt immer zu bekommen sind, habt keine Angst, dass die Zutaten in dem Buch zu ausgefallen sind. Das trifft nur auf wenige Rezepte zu. Wenn man ein paar Grundzutaten im Haus hat, sind fast alle Rezepte ohne einen Extra-Einkauf umsetzbar.

Buchweizentaler1

Für ca. 20 kleine Pancakes:

125g Buchweizenmehl
60 helles Dinkelmehl
1 TL Weinstein-Backpulver
1/2 TL Salz
1 Ei
40g Blütenhonig
200ml Mandelmilch / Vollmilch
etw. Pflanzenöl

Mehlsorten, Backpulver und Salz vermischen. Das Ei, den Ahornsirup und ein Drittel der Milch dazugeben und alles gut verrühren. Dann nach und nach die restliche Milch zugeben, bis der Teig eine gute, dickflüssige Konsistenz hat. In einer Pfanne etwas Öl oder Butter erhitzen und die Taler mit einem Löffel in die Pfanne geben. Etwas verstreichen, sodass sie gleichmäßig und rund werden. Auf jeder Seite etwa 1 Minute backen. Heiß mit Lieblingsbelag, zum Beispiel Marmelade essen. Amber Rose serviert dazu Aprikosenbutter aus getrockneten Aprikosen.

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So, und wer jetzt noch schnell etwas Buchweizenmehl besorgt, kann die kleinen Taler am Wochenende zum Frühstück genießen. Ich habe meine mit einem Klecks Joghurt und Lieblingsmarmelade, sowie Granatapfelkernen gegessen.

Habt ihr schon mit verschiedenen Mehlen experimentiert?

Happy Breakfasting! ❤

Carina

 

New Love: Pflaumenmus mit Tonkabohne

Pflaumenmus4

Ihr Lieben, Marmelade und ich, das passt einfach gar nicht zusammen. Mochte ich noch nie, zum Leidwesen beider Omas, die mit Vorliebe für die ganze Familie verschiedenste Marmeladen einkochen. Bis vor einigen Jahren habe ich einfach nie welche gegessen, denn ich bin eher der Herzhafte Frühstücker. Ein gutes Stück Käse hätte ich immer vorgezogen. Seit etwa zwei Jahren esse ich aber genau eine Sorte Himbeermarmelade. Immerhin.

Pflaumenmus

An Pflaumenmus hab ich mich im Leben nicht herangetraut. Der aus dem Glas sieht einfach bäääh aus, finde ich. Irgendwie schlammig. Meine Ma hat mir aber vor zwei Wochen ganz stolz erzählt, dass sie Pflaumenmus eingekocht hat, mit Marzipan. Das gefiel mir irgendwie und ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Als Foodblogger ist man ja stets interessiert an Neuem und Unbekanntem. Und dann kam dieses wunderbare Rezept von Joanna. Es braucht dafür nicht einmal Gelierzucker, was ich ziemlich super finde. Also habe ich es mal auf einen Versuch ankommen lassen. Meine Version habe ich nach der Methode von Joanna gemacht, aber noch einiges an Gewürzen dazugegeben. Unter anderem Tonkabohne, die ich mal ausprobieren wollte.

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Das Einkochen verlangt etwas Zeit und viel Rührerei, aber es lohnt sich eindeutig. Das Ergebnis ist wunderbar geworden. Man muss das Mus nur ganz kurz pürieren und es wird ganz samtig. Auch, wenn es mir selbst noch ein bisschen komisch vorkommt: Ich esse jetzt tatsächlich jeden Morgen Pflaumenmus, und das mit Genuss! Und freue mich diebisch, dass ich noch zwei weitere Gläser eingekocht habe. Der Liebste mag es auch, also werden die wohl nicht lange reichen. Falls es noch Pflaumen gibt, schlage ich vielleicht noch mal zu…vielen Dank, liebe Joanna, für das Knaller-Rezept! Wer hätte gedacht, dass ich irgendwann mal Pflaumenmus esse? Ich am allerwenigsten.

Pflaumenmus6

Das Mus macht sich auch ganz klasse als Geschenk. Dafür habe ich einfach aus einem Stück Stoff einen Kreis ausgeschnitten (darf ruhig ein bisschen unregelmäßig sein). Ein kleines Etikett aus Packpapier und Bäckergarn sowie Paketschnur machen das Ganze etwas rustikal, aber auch sehr hübsch. Wer würde sich darüber nicht freuen (wenn er denn Marmelade mag, hihi!)?

Die Bagel sind übrigens mal wieder nach diesem Rezept, das ich schon vor langer Zeit gepostet habe. Die Fotos sind alt, das Rezept aber immernoch lecker und absolut gelingsicher. Da hatte ich mal wieder so richtig Lust drauf und habe es dieses Mal mit hohem Vollkorn- und Roggenanteil gebacken. Passt wunderbar zu dem Pflaumenmus!

Pflaumenmus2

Für 3 kleine Gläser Pflaumenmus mit Tonkabohne und Gewürzen: 

1 kg Pflaumen
200g brauner Zucker
1/2 TL Zimt
2 Tropfen Bittermandelarmona
Mark von 1 Vanilleschote
Abrieb von 1/2 Tonkabohne
1 kl. Schuss Rum (z.B. Captain Morgan)

Pflaumenmus1

Die Pflaumen waschen, entsteinen und vierteln. Mit dem Zucker in einen großen Topf geben und aufkochen. Nach und nach die anderen Zutaten hinzufügen. So lange unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis die Pflaumen zerfallen (das dauert ca. 1-2 Stunden). Am besten nicht zu lange zwischen dem Rühren verstreichen lassen, dass das Mus  anbrennt (so wie ich….düm düm….schmeckt man zum Glück nicht!). Wenn alle Pflaumen zerfallen sind, alles noch einmal kurz pürieren. Gläser sterilisieren und das Mus abfüllen. Die Gläser einige Stunden auf den Kopf stellen.

Pflaumenmus3