Pistaziencookies mit Marzipan und Inhalt des Überraschungspakets

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…und schwupps, ist schon der 22. Dezember! Wahnsinn, oder? mir ist so, als hätten wir gerade erst die erste Kerze angezündet, und obwohl ich vieles schon vorbereitet habe, wartet noch ein wenig (schöne) Arbeit auf mich. Ich bin beim  Weihnachtsmenü in diesem Jahr zuständig für alles außer dem Hauptgericht, was mir auch sehr recht ist. Da kann ich mich richtig austoben und freu mich schon drauf. Heute werden noch ein paar selbstgemachte Geschenke aus der Küche entstehen. Leider habe ich in diesem Jahr nicht die Zeit gefunden, euch davon auf dem Blog viel zu zeigen, obwohl es mir so viel Spaß macht…es geht halt nicht immer alles in die vier Wochen rein. Aber das Rezept, das ich euch heute mitgebracht habe, eignet sich auch ganz wunderbar als kleines selbstgemachtes Mitbringsel. Die Cookies sind auch nicht zwingend weihnachtlich, deswegen passen sie nicht nur jetzt.

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Pistazien essen wir Zuhause alle richtig gern. Eine Tüte ist meistens schneller weg, als ich gucken kann. Deswegen sind sie mein regelmäßiges Mitbringsel, wenn ich mal wieder im Deutschland-Urlaub bin. Eine sichere Bank! Dieses Mal habe ich mir dazu aber noch diese Cookies mit Pistazien einfallen lassen. Und die waren so lecker, dass ich mich nach dem ersten wirklich beherrschen musste, nicht alle allein aufzuessen. Und das passiert mir wirklich nicht oft. Sie sind außen knusprig, innen aber durch das zugegebene Marzipan schön weich und chewy. Meine Version hat etwas Rum, ist also nichts für die Kleinen. Das kann man aber ganz sicher auch abändern. Ich würde dann einfach die gleiche Menge Milch oder Orangensaft verwenden. Aber: diese Kekse werdet ihr ganz allein essen wollen, deshalb überlegt es euch gut 😉 sagte ich schon, dass ihr für die Zubereitung nur eine halbe Stunde braucht?

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Die Pistaziencookies sind dann auch zusätzlich in meinem PAMK-Paket für Kelly (morgen zeige ich nochmal den ganzen Inhalt) und in dem Orient-Überraschungspaket für Julia gelandet, das ihr unten nochmal sehen könnt. Das war nicht einmal geplant, aber ich musste die köstlichen Cookies einfach mit jemandem teilen. Außerdem, ihr wisst schon: Hüftgold sammeln werden wir alle in denn nächsten Tagen sowieso noch genug!

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Pistaziencookies

Für 2 Bleche Pistaziencookies:

100g Pistazien
 150g Butter
 etw. Meersalz+1 Ei
 200g Zucker
200g Mehl
 Schale von 1 Bio-Limette (oder Zitrone)
 100g Marzipan
 2 EL brauner Rum
 Mark von 1/2 Vanilleschote

Die Pistazien grob hacken. Das Marzipan ziemlich fein zerhacken oder zerbröseln. Butter und Zucker cremig schlagen. Das Salz, den Rum und das Ei dazugeben. Die Limette heiß abwaschen, trocknen und die Schale in den Teig reiben. Dann das klein gehackte Marzipan gut unterrühren und schließlich das Mehl zugeben. Am Ende die Pistazien, außer 1 EL, unterheben. Aus dem Teig mit den Hand kleine Kugeln von ca. 2cm rollen und auf ein Backblech setzen. Die restlichen Pistazien auf den Cookies verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 12-14 Min. backen.

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Und wie versprochen wollte ich euch noch fix den Inhalt des Überraschungspakets zeigen, dass sich vor ein paar Tagen zur Gewinnerin Julia von Mammilade auf den Weg machen durfte.

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Im Paket waren: Verschiedene Gewürze (Kardamom, Safran, Sumach, Lemon Pfeffer, Rosengewürz), Pistazien, Türkischer Honig mit Pistazien, Safranzucker, Datteln, selbstgebackene Pistazienkekse vom Rezept oben…

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…Baklava, ein gefilztes Armband vom Kunsthandwerker-Basar, getrocknete Berberitzen, Apfel-Schwarztee, eine Datteltorte (wie auch immer das tatsächlich heißt…), meine Lieblingskekse mit Schokofüllung, eine Brosche in Form eines Granatapfels.

Das Aussuchen hat wirklich Spaß gemacht. Wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann nochmal ein Paket 🙂

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{Ich back’s mir} Lebkuchentorte

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Ihr Lieben, heute habe ich euch mein allerliebstes Weihnachtstörtchen mitgebracht. Ich habe es vor Jahren schon einmal gebacken und sehr gemocht. Dann ist das Rezept mehrere Jahre in meinem Rezeptbüchlein verschwunden, ohne beachtet zu werden. Aber immer mal wieder um die Weihnachtszeit habe ich an diese köstliche Creme und diese saftige Kuchenschicht gedacht und es nochmal backen wollen. Irgendwie kam es nur nie dazu. Aber jetzt! Dieses Jahr war es fällig! Das Rezept habe ich an einigen Stellen noch ein bisschen verändert (wo das Originalrezept mal her war, weiß ich leider nicht mehr). Mit dem Ergebnis, dass ihr hier nun wirklich mein perfektes Weihnachtstörtchen seht.

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Es ist eigentlich wirklich einfach und auch in recht kurzer Zeit zu machen, wenn ich an manch andere Torte denke. Also genau das, was wir in der Weihnachtszeit brauchen. Die Creme, die auf den Bildern ein bisschen nach Stracciatella aussieht, ist mit zerbröselten Lebkuchen versetzt und wunderbar cremig-lecker. Ich könnte mich da wirklich reinlegen! Die Creme spielt unbestritten die Hauptrolle in dieser Torte, der Kuchen hält sich vornehm zurück. Nicht jedoch, ohne saftig daherzukommen mit einer sanften Note von Haselnuss. Achja, nicht zu vergessen: Ein weiterer Clou verbirgt sich im Inneren, denn neben der Creme hat eine Schicht Marzipan auf dem ersten Boden Platz genommen. Wer kein Marzipan mag, kann die sicher auch weglassen, aber der Trend geht auf jeden Fall zum Marzipan 😉

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Da Claretti in diesem letzten „Ich back’s mir“-Monat unsere allerliebsten Weihnachtskuchen-Rezepte sehen möchte, war die Frage nach dem Rezept dieses Mal einwandfrei klar. Dieses Törtchen gab’s hier nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal. Ich habe sie für eine kleine Party bei uns Zuhause gebacken, aber überlege schon, ob Sie nicht am Heiligabend auch eine gute Figur machen würde (–> ganz sicher!).

Und, wäre dieses feinen Törtchen etwas für euer Weihnachtsfest? ❤

Lebkuchentorte

Für ein Törtchen:

4 Eier
1 Pck. Vanillezucker
120g brauner Zucker
140g Mehl
2 TL Backpulver
20g gemahlene Haselnüsse
1/4 TL Lebkuchengewürz

100g griechischer Joghurt
250g Mascarpone
1 EL Zitronensfaft
4 Lebkuchen (oder 100g)
2 Pck. Vanillezucker
3 Blatt Gelatine
1 TL Zimt
400g Schlagsahne

100g Marzipan

Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Die Eigelbe mit 1 EL Wasser schaumig rühren. Den Zucker und Vanillezucker zum Eigelb geben und verquirlen. Mehl, Backpulver, Haselnüsse und Lebkuchengewürz zugeben und unterrühren. Zum Schluss vorsichtig das Eiweiß unterheben, bis alles gerade so verrührt ist. Entweder den kompletten Teig auf einmal in einer 26cm-Springform bei 200°C ca. 16 Minuten backen, dann den Boden vollkommen auskühlen lassen und in der Mitte einmal teilen. Oder den Teig in 2 Portionen in einer 18cm-/20-Springform bei gleicher Temperatur ca. 12 Min. backen. Nach dem Abkühlen eventuelle die Oberflächen der beiden Böden mit einem zackigen Messer etwas begradigen.

Für die Lebkuchencreme zunächst die Gelatineblätter in etwas kaltem Wasser 5 Minuten einweichen. Derweil die Mascarpone, den Joghurt und den Zitronensaft verrühren. Zimt und Vanillezucker dazugeben. Die Gelatine ausdrücken und in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie komplett aufgelöst ist. Zwei Esslöffel von der Mascarponecreme unter die Gelatine rühren, bis alles glatt ist. Dann diese kleine Menge unter den Rest Mascarponecreme heben. Die Lebkuchen (zum Beispiel aus einer Packung mit Herzen, Brezeln, Sternen) fein zerbröseln und unter die Creme heben. Die Sahne steif schlagen und ebenfalls unterziehen. Die Creme im Kühlschrank fest werden lassen. Nach etwa einer Stunde den ersten Boden auf eine Kuchenplatte setzen. Das Marzipan zwischen zwei Schichten Backpapier dünn ausrollen und auf dem Boden platzieren. Mit der Creme großzügig bestreichen und dann den zweiten Boden aufsetzen. Oben und an den Seiten komplett mit der Creme einstreichen, das geht am besten mit einer Winkelpalette. Wenn gewünscht, die Torte mit etwas Kakao bestäuben und mit Zimtsternen oder Lebkuchen dekorieren. Bis zum Servieren kalt stellen.

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{Five a month} Saftiger Marzipan-Rührkuchen

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Juhuuu! Es ist soweit, ich bin ganz aufgeregt. Unser erster Monat mit „Five a Month“ ist schon rum, wir haben alle getüftelt, gebacken, geknipst. Ich muss sagen, es war gar nicht so einfach. Denn zugegeben: Ich habe zwei Mal gebacken. Beim ersten Mal stimmte zwar der Geschmack, aber die Optik hat mir gar nicht gefallen. Und das ist ja bekanntlich auch ein Blogger-Kriterium für ein gutes Rezept. Also: Gebäck Nr 1 aufegessen, Puderzucker abgeputzt, noch mal angefangen. Mit dem Rezept, dass ich euch jetzt zeigen kann, bin ich wirklich vollkommen zufrieden. Nochmal zur Erinnerung: Die Aufgabe war, aus den fünf Zutaten, die von den teilnehmenden Bloggerinnen bestimmt wurden, ein Rezept zu basteln. In diesem Monat waren das Vanille, Marzipan, Rosinen, Mandeln und Nektarine.

Marzipankuchen2Ich habe mich letzendlich von einer Laune leitet lassen, wie so oft. Mir ging ein saftiger, vollmundiger Rührkuchen seit Tagen nicht aus dem Kopf. Und da ist er: Mein Marzipan-Rührkuchen mit Nektarinen und Vanillesahne. Ich muss gestehen, die Rosinen haben mir das Leben schwer gemacht. Die kann ich nämlich gar nicht leiden. Also – sorry Rebecca – mussten sie ein bisschen außen vor bleiben und sich mit einem Sahnebad zufrieden geben. So konnte ich den Kuchen auch essen, hihi. Und wer will, bekommt trotzdem Rosinen satt. Ich hoffe, ich werde für diese kleine Schummelei nicht disqualifiziert, räusper.

Wie immer waren meine ehrlichsten und besten Testesser mein Liebster und die Kollegen. Und die haben diesen Kuchen schneller verputzt, als ich gucken konnte. Ich würde sagen, das spricht für ein gutes Rezept!

Marzipankuchen

Habt ihr denn schon bei den anderen vier Bloggerinnen vorbeigeschaut? Wenn nicht, solltet ihr das ganz schnell tun. Hüpft mal rüber zu

Laura von Coal Hearted

Julia von Maxulia

Tanja von Frau Zuckerstein

Rebecca von Icing Sugar

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Und dann legt ihr am besten ganz schnell mit dem Backen los!

Ich freue mich schon auf die nächste Herausforderung. Denn im nächsten Monat geht es natürlich weiter. Meine nächste Zutat ist….HONIG!

Übrigens haben wir für die Aktion auch eine Pinterest-Pinnwand angelegt. Dort könnt ihr euch immer wieder alle Rezepte anschauen, die wir über die Monate kreiert haben.

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Für 1 Kastenform:

200g griechischer Joghurt
200g weiche Butter
120g Zucker
1 Prs Salz
3 Eier
220g Mehl
2 gestr. TL Backpulver
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
200g Marzipanrohmasse
1 EL Honig
1 Nektarine
2 EL gehackte Mandeln

1 Becher Sahne
1 Pck Bourbon Vanillezucker
50g Rosinen

Die weiche Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz cremig rühren. Die Eier nacheinander dazugeben. Die Marzipanrohmasse entweder fein raspeln oder in sehr feine Stückchen schneiden. Unter die Eimasse rühren. Backpulver und Mehl vermischen und unter den Teig geben. Zum Schluss den Joghurt und den Honig unterrühren.

Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und glatt streichen. Die Nektarine waschen und in dünne Spalten schneiden. Die Spalten auf den Kuchen drapieren und mit einer Handvoll Mandelsplittern besteuen. Bei 170°C im vorgeheizten Ofen 60-70 Minuten backen. Mit Alufolie bedecken, falls die Oberfläche zu dunkel wird. Derweil die Sahne steif schlagen, den Vanillezucker einrieseln lassen und die Rosinen unterheben. Den Kuchen mit einem scharfen Messer schneiden, er ist sehr weich und saftig. Mit der Vanillesahne servieren.

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{Aus Omas Rezeptbüchlein} Pflaumenkuchen mit Marzipan-Zimtstreusel

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Was erinnert mehr an einen Sonntagnachmittag in Omas Garten mit Limo und frisch gepflückten Früchten, als ein Pflaumenkuchen? Eben, nichts. Deswegen musste dieser Beitrag auch ein bisschen wie damals aussehen, nostalgisch eben. Oma hat für uns immer ihr schönes Porzellan rausgeholt, die Gefahr kleiner Kinderfinger darauf konsequent und gekonnt ignorierend. Es gibt Speziallimo (bei meiner Omi Caprisonne mit Himbeeren und Himbeersaft, schön klebrig!) und wer mag, bekommt noch viel mehr davon, als Mama erlaubt. Der Kuchen schmeckt uns wie immer traumhaft gut. Das Beste sind natürlich die Streusel. Sie sind schön knusprig, schmecken nach einem Hauch Marzipan und Zimt und sind perfekt zu den etwas säuerlichen Pflaumen. Hach!

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Da Oma und der deutsche Garten leider weit weg sind, backe ich selbst. Ehrlich gesagt hat Oma auch keinen Pflaumenkuchen gebacken, weil mein Bruder und ich Fruchtkuchen „Iiiiiih“ fanden. Streuselkuchen gab es aber schon. Trotzdem hat dieser Kuchen etwas Nostalgisches an sich, mit seinen Streuseln und dem Spätsommer-/Frühherbst-Obst schlechthin. Es ist auch nicht Omas Porzellan, sondern das Hochzeitsporzellan meiner Eltern, das ich vorzeitig abgestaubt habe und über alles liebe. Im Gegensatz zu Oma würde ich es niemals, NIE, patschigen Kinderhändchen aussetzen.

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Der Boden dieses Kuchens ist weich und fluffig, schmeckt nur leicht nach dem Marzipan und Amaretto. Die Pflaumen sind süß-sauerlich und machen den Boden so richtig saftig. Und obendrauf sind die knusprigen Streusel. Wer fürchtet, dass Marzipan, Amaretto und Zimt aus dem Kuchen einen Weihnachtskuchen machen, sollte ihn unbedingt ausprobieren. Es ist nämlich ganz im Gegenteil eine perfekte Spätsommerkomposition, versprochen! Man sollte es mit den genannten Zutaten einfach nicht übertreiben.

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Für 1 kleines Blech (ca. 25x30cm) oder eine Sprinform:

Teig:
60g Marzipan
100g weiche Butter
200g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
2 Eier
120g Frischkäse
180g Mehl
2 TL Backpulver
50 ml Milch
2 EL Amaretto

Streusel:

65g Marzipan
70g Butter
120g Mehl
1/2 TL Zimt
50g Zucker

600g Pflaumen (gewogen mit Kern

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Das ganze Marzipan raspeln oder sehr fein würfeln. 60g davon mit der weichen Butter, dem Zucker und dem Vanillinzucker cremig schlagen. Die Eier einzeln dazugeben. Mehl und Backpulver vermischen und unter den Teig rühren. Zum Schluss den Frischkäse, die Milch und den Amaretto ebenfalls dazugeben und alles gut verschlagen.

Für die Streusel das restliche Marzipan mit den anderen Streusel-Zutaten verkneten. Die Streuselmischung für 10-15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Derweil die Pflaumen waschen, entsteinen und vierteln. Den Teig für den Boden in eine gefettete Form füllen und glatt streichen. Die Pflaumenviertel darauf aufreihen und leicht in den Teig drücken. Die Streuselmischung aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig  dicht an dicht über die Pflaumen bröseln. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 35-40 Minuten backen. Die letzten 15 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird. Mit Puderzucker oder Schlagsahne verdrücken.

Pflaumenkuchen

Das war mein erster Beitrag zu der neuen kleinen Reihe! Wenn jemandem von euch die Idee gefällt und ihr gerade einen Beitrag postet, der dazu passt: Nehmt gern das Banner mit und hinterlasst mir einen Kommentar mit Link, dann stelle ich die Links mit in den Artikel ein. Es sollte aber kein Archivbeitrag sein. Es gibt nichts zu gewinnen, einfach nur zum Spaß 😉 Meine Ideen für den nächsten Beitrag von Omi sprudeln schon….

Aus Omas Rezeptbüchlein

Zum 3. Advent: Mini-Marzipanstollen und Stollenkonfekt

Einen schönen zweiten Advent, ihr Lieben! Habt ihr auch das Gefühl, der Dezember fliegt einfach so an uns vorbei? Bald ist alles schon wieder vorbei. Deshalb sollten wir die Adventszeit in vollen Zügen genießen und uns dafür die nötige Zeit nehmen. IMG_4637

Also schnappt euch eure Liebsten und ein paar Lieblingsleckereien, einen tollen Film und eine Kuscheldecke. Für die Lieblingsleckereien habe ich heute schon gesorgt. Wie wäre es mit Mini-Marzipanstollen? Meine sind eigentlich zum Verschenken gedacht. Aber sie sehen so gut aus, dass ich wohl auch nicht drum herum komme, heute Nachmittag mal zu probieren…
IMG_4635Für ca. 15 Ministollen, je nach gewünschter Größe, braucht man:

500g Mehl, 75g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker 1 Pck. Trockenhefe, 200g kalte Butter, 125g lauwarme Milch, 150 Marzipan, 70g Pistazienkerne, 70g gehackte Mandeln, 70g getrocknete Berberitzen, 100g Puderzucker

Mehl sieben und mit der Hefe vermischen. Dann Zucker, Vanillezucker, Butter in Flöckchen und Milch dazugeben, verkneten. Anschließend an einem warmen Ort 50 Min zugedeckt gehen lassen.

Das Marzipan mit einem Teil der Pistazien, Mandeln und Berberitzen verkneten. Den Stollenteig noch einmal kneten, die restlichen Mandeln, Pistazien und Berberitzen unterziehen und kleine Stückchen davon ausrollen. Darauf je eine kleine Stücken des Marzipans geben und zu einem kleinen Stollen formen. Noch einmal auf dem Backblech zugedeckt 30 Min gehen lassen.

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Die Mini-Stollen bei 175°C ca. 45 Minuten backen. Wenn sie zu dunkel werden, ein Geschirrhandtuch darüber decken und weiter backen.

Ich wollte nur zwölf kleine Stollen, die ich verschenken möchte. Von dem restlichen Teig haben ich kleine Quadrate geformt und Stollenkonfekt gemacht. Dafür einfach den Teig mit dem restlichen Marzipan verkneten. Die Backzeit verkürzt sich entsprechend. IMG_4650

Natürlich könnt ihr das Rezept nach Belieben abändern, zum Beispiel Cranberrys oder Aprikosen anstatt der Berberitzen nehmen. Mandeln kann man durch Haselnüsse ersetzen.

Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent! IMG_4646Stempel und Papiertäschchen: Idee Creativ